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Nach all dem strahlendblauen Meer, das uns in der St. Paul´s Bay aber mit keinem besonders einladenden Strand verlockte, sollte wir endlich zum Baden kommen! Die schönsten und beliebtesten Sandstrände Maltas liegen im Nordwesten, zu unserem Glück dort, wohin die direkten Autobusverbindungen führen. Eine Linie gibt als Ziel Gnejna Bay (“dschneina bay”) an, obwohl etliche Badelustige schon anstehen, bekommen wir noch einen guten Platz, und dann geht die Fahrt schon los.

Herbstliche Küste bei "Golden Sands"

So wie an der Küste sieht die Natur auch im “Inselinneren” aus, es ist 4. Oktober, gerade zwischen der sommerliche Trockenzeit (wie bei uns die Ruhephase in der Natur) und dem nach den ersten Regenfällen allmählich aufkommenden winterlichen Grün.

Manche Felder tragen schon Früchte (allerhand hitzebeständiges Gemüse)

Bei dieser Fahrt geht es nicht die Küste entlang, sondern zu zwei sehr typisch wirkenden Städten mit engen Straßen, vielen traditionellen Bauten in unterschiedlichem Erhaltungszustand und vor allem dichtem Verkehr. Die Autobusschofföre kommen mir oft wie Akrobaten vor… Zunächst fahren wir durch Naxxar (“nasch-schar”), eine Stadt mit über 10 000 dicht gedrängten Einwohnern und einer eigenartigen Maria-Geburt-Kirche. Dem Führer nach soll diese wie ein Potemkinsches Dorf wirken – dem kleinen Barockbau wurde nämlich 1912 wie eine Kulisse die großartige Fassade vorgesetzt.

AB Mosta mit der riesigen Kuppelkirche

Diese gewaltige Kirchenkuppel ist allerdings keine Scheinarchitektur – die “Rotonda Sta. Marija Assunta” in der benachbarten und fast doppelt so großen Stadt Mosta. Sie ist die viertgrößte Kuppelkirche Europas (nach Pantheon und Petersdom in Rom und dem Dom in Florenz). Durchmesser 39 m aus dem in der Farbe vom Häusermeer abstechenden maltesischem Kalkstein, 1833 bis 1862 in Eigenarbeit der Bewohner um die alte, erst später abgerissene Pfarrkirche erbaut. Im Bild, das Anni von der Festungsmauer Mdinas aufgenommen hat, sieht man auch die daneben ganz klein wirkenden Kirchentürme. Fast ohne Zement tragen sich die Steine durch ihr Gewicht selbst und haben eine verblüffende Festigkeit, die im 2. Weltkrieg sogar drei Bombentreffern widerstanden hat (zwei Bomben prallten von der Kuppel ab, eine durchschlug das Gewölbe der mit 300 Gläubigen besetzten Kirche, explodierte aber wie durch ein Wunder nicht). Ich glaube mich zu erinnern, dass (irgendwo gelesen) die Einwohner das Geld aus dem langjährigen Zwiebelverkauf gesammelt hatten und deshalb eine steinerne Zwiebel die Kuppel krönt…

AB Küstenplateau zwischen Golden Bay und Tuffieha Bay

Dann geht es über freies Land weiter, verkarstete Hügel, zahllose Steinmauern um kleine Felder und Gärten, hie und da ein typisches Windrad zum Wasserschöpfen. Mgarr (“imdschar”) ist der letzte Ort vor der Küste, einige urzeitliche Tempel soll es dort geben, aber auffallend ist die an der Ecke des Ortes errichtete “Egg Church” von 1927 – wegen der enormen hochragenden Kuppel so benannt, und das will etwas heißen bei der Konkurrenz von Kirchenkuppeln, ohne die kaum eine größere Ortschaft in Malta auskommt. Bei dieser “Eierkirche” zischt der Bus nach rechts ab (geradeaus könnten wir zu Fuß die dritte der fantastischen Buchten erreichen), an einer Sackgasse wird nochmals rechts abgebogen (jetzt wissen wir, wo man zur zweiten fantastischen Bucht aussteigt) und dann rollt der Bus abwärts zu einm belebten Parkplatz – Endstation!

AB Die Golden Bay zwischen der Steilküste mit den neuen Radisson Hotels und einer Klippe mit Wachturm

An allerhand Kiosken geht man den Asphaltweg zum Strand hinab, aber es überwiegt dennoch der Eindruck einer wunderbaren Küstenlandschaft. An den wirklich feinen Sandstrand schließen bizarre Klippen an, aufgebaut aus mürbem Sandstein und harten Kalkschichten. Von den Hotels reichen die Freizeitanlagen bis ans Meer herunter, samt Gastronomie und Liegeflächen. Wir können unser mitgebrachtes Strandmaterial eingepackt lassen, denn hier gibt es komfortable Liegen unter Sonnenschirmen (Eintritt insgesamt 10 Euro samt den zur Verfügung stehenden Badetüchern, fast nicht zu glauben…).

Nach kurzem “Relaxen” geht es ins kristallklare Wasser – dieses konkurriert bei rund 25 Grad mit der Lufttemperatur! Und das Wetter ist immer noch schön, wir können uns nach dem erfrischenden Baden in Dalmatien Anfang September gar nicht vom Schwimmen und “Herumgrundeln” trennen. Erst nach Mittag grollt es in der Ferne…

Aber wir warten noch ab, und erst als Regenschleier vom Meer her immer näher rücken, verlassen wir unseren Genussplatz. Ziel ist der Wachturm auf dem Felsvorsprung zur nächsten Bucht, den wir über von der Sonne dürr gebrannte Flächen mit einzelnen hitzeresistenten Pflanzen erreichen.

Die Steilküste ist etwas begrünt, dazu Ausblick zu den fernen Uferwänden von Gozo

Durch einen Felsspalt blickt man zur nächsten Bucht hinunter – Tuffieha Bay – die noch naturbelassener und einladender wirkt als die Golden Bay, sicher eines unserer nächsten Ziele, wenn es so sommerlich bleibt! Auf der Hochfläche ist eine Art Naturlehrpfad angelegt, der aber vor allem berühmten Menschen gilt.

Die Pflanzen hätten uns vielleicht mehr interessiert, aber bemerkenswert ist neben einer Zwergpalme (selten gesehen) höchstens ein Gelber Hornmohn. Übrigens tut man sich leicht mit den Blütenbestimmungen, denn nur wenige Arten blühen im Herbst, also ist die Auswahl in der “Mittelmeerflora” wesentlich erleichtert.

Zum Bus für die Rückfahrt gehen wir nicht zur nahen vorletzten Haltestelle, sondern zur Endstation oberhalb der Golden Bay. Erstens gibt es hier eine Einkehrmöglichkeit im “Apples”, und außerdem bekommen wir im Bus eher einen guten Platz (für die lange Fahrt auch angenehm, die dauert ohnehin noch lange genug). Übrigens guter Kaffee und irgendwie typisch britische Süßspeisen.

AB Abschied von der Golden Bay und ein typisches Bild der maltesischen Agrarszene mit riesigem Feigenkaktus

Der erste Badetag ist also gut gegangen und “schmeckt nach mehr Meer” ! Abends wird es nach einem Spaziergang noch rechts schön laut – Samstag und das Vergnügungsviertel St. Julian´s in unmittelbarer Nachbarschaft – außerdem beginnt es zu gewittern, die fernen und immer näher rückenden Donner hören sich an wie ein Feuerwerksgeknatter. Wir sind also akustisch vorgewarnt, denn am nächsten Tag (Sonntag, 5. Oktober) bricht das für Anfang September (!) schon erwartete Unwetter mittags los – Orkan und Sturzfluten! Aber am Abend ist dann alles schon vorbei, und bei dem späten Spaziergang können wird erst- und einzigmalig Jacke und lange Hose brauchen…

Ausblick über die Tuffieha Bay, eine Anregung zur Klippenwanderung an einem der nächsten Tage!

St. Paul´s Bay

Fortsetzung unseres Malta-Urlaubs-Tagebuchs vom 3. Oktober 2014.

Panorama der St. Paul´s Bay vom Hafen Burgibba

Nach dem “städtischen Spaziergang” in Floriane – wenn auch mit kurzem Besuch im Botanischen Garten – zog es uns am nächsten Tag hinaus zum Meer. Inzwischen waren wir schon draufgekommen, dass von unserem Standort in Paceville alle Buslinien günstig sind, für die man nicht zum zentralen Terminal bei Valette anfahren muss. Vor unserer Haustür führten alle Linien in den Westen und Nordwesten Maltas vorbei.

Ausblick von Bugibba zu den St. Paul´s Islands

Eigentlich wollten wir nach Xemxija (“Schemschia”), um laut Wanderführer von dort zum Kap bei der St. Paul´s Insel zu wandern, wo im Jahr 60 n. Chr. der Apostel Paulus auf seiner Fahrt nach Rom gestrandet sein soll. Bei dieser Gelegenheit hätte er gleich den römischen Statthalter Publius zum Christentum bekehrt, der daraufhin zum ersten Bischof von Malta geweiht wurde.

Blick über die St. Paul´s Bay auf die Hotelszenerie von Xemxija

Aber da alle Busse dorthin gleich auch zur Fähre nach Gozo fahren und daher überfüllt sind, genügte uns der Bus bis Bugibba, das heißt zur berühmten St. Paul´s Bay. Fahrzeit ruckzuck auf der nahe der Nordküste führenden und gerade im Ausbau befindlichen Hauptstraße knapp eine Stunde, bis der Bus endlich nach der Salina Bay in das Stadtgebiet abbog und uns an der Hafenlände von Bugibba aussteigen ließ. Trotz klimatisiertem Bus – ah, frische Luft und kein Geschaukel mehr…

An der Strandpromenade in Bugibba

Unterhalb der beherrschenden Hotel- und Wohnbauten von Qawra (auf der dicht verbauten Landzunge zwischen St. Paul´s Bay und Salina Bay) führt die breite Promenade am Hafen entlang. Schon wieder ist es sehr warm (gerade an der Grenze zu heiß), wir haben uns schon auf die Temperaturverhältnisse eingestellt – leichte Laufschuhe, kurze Hose und Leiberl, ganz wichtig Sonnenhut und dunkle Brillen. Damit kommt man als spazierender oder wandernder Tourist hier Anfang Oktober leicht aus!

Felsige Strandterrassen bei Bugibba

AB Ausblick gegen Gozo und die vorgelagerte kleinere Insel Comino

Als es höchste Zeit für eine Mittagsrast wird, nähern wir uns der Landspitze der Halbinsel und stehen überrascht vor einem ganz modernen, erst jüngst eröffneten Bauwerk – dem Malta National Aquarium.

Ganz abgesehen von dieser ganz tollen Einrichtung ist es wunderbar und angenehm, auf der Terrasse mit Blick übers Meer gegen  Gozo eine lange Pause einzuschalten. Außerdem lockt hier das Baden mehr als über die Klippen zum Strand hinab.

Wie auf vielen anderen Landspitzen steht auch hier ein alter Befestigungsturm, außerdem gibt es die Reste eines Verteidigungswalle, aber alles nicht so eindruckvoll wie der Blick über die Klippen.

Reste eines Verteidigungswalles gegen alle möglichen Angreifer - Malta erlebte genügend davon, Araber, Piraten, Napoleon...

Beschriftet werden alle Denkwürdigkeiten ausführlich!

Uns interessiert allerdings mehr die Natur! Vielleicht sollte man nicht aus diesem Grund nach Malta reisen… Aber neben den Stadtgebieten mit ihren historischen Bauten und Museen gibt es doch genug Natur zu erleben, und das war unser Ziel für den nächsten Tag.

AB Hafenpanorama, zum Baden stellen wir uns aber einen echten Strand vor...

Diese gar nicht so kleine Runde (zumindest für bequemere Wanderer) wird wahrscheinlich die Standard-Exkursion von der Ötscher-Basis in Wienerbruck für die NÖ Landesausstellung 2015 sein. Wir machten sie als Familientour mit der “En(g)kelpartie” – wie auf dem Bild zu sehen, am vergangenen Sonntag, 2. November, bei prächtigstem Herbstwetter.

Bernie, Veronika, Clemens Baumgartner und Felix Binder

Während die “Baumis” wie immer “beim Mayer” in Annaberg logierten, kam ich mit Felix von Lilienfeld angefahren. Dabei zeigte sich der Ötscher über dem Lassingtal bereits in schönster Pose.

Nach der Haltestelle der Himmelstreppe in Reith das nächste Gehöft (Schenner vulgo Steinwand) und dessen fotogener Apfelbaum (mostviertelsauer, ohne die Früchte gekostet zu haben...)

Hier sind wir bereits am Kaiserthron, wo seine Majestät – der altgediente Ötscherbua Werner Tippelt – beliebt, das Panorama zu erklären.

Blick über das “Talgebirge” (unten das Kraftwerk Wienerbruck, zukünftig “Schaukraftwerk”, am Stierwaschboden, dahinter die Gabelung von Zinken und Ötschergräben. Vorher seine “Gebirgsmajestät” höchstpersönlich, zu Füßen die Stierwaschmäuer in den Hinteren Tormäuern. Die folgende Bergwiese beim Kollerbauern schaut noch immer so idyllisch aus wie wir sie mit den eigenen noch kleinen Kindern seinerzeit bewandert haben…

Dann sind wir bald in Wienerbruck, wo es an diesem Novembersonntag trotz Prachtwetter ganz ruhig ist. Die Ötscher-Basis ist schon ganz schön weit fortgeschritten, und im (wohl ehemaligen) Bahnhof wird auch fleißig umgebaut – im nächsten Jahr gibt es “Urlaub im Bahnhof” (dafür findet man kein WC mehr; wenn ich mir den Andrang vor ein paar Wochen bei unserer Lassingfalltour vorstelle, ein ärgere Katastrophe…).

Nach mehr als zwei Stunden Wanderzeit halten sich die Kinder noch ganz tüchtig, obwohl es zum Joachimsberg ganz schön hinaufgeht, noch dazu alles auf Asphalt! Aber die wie aus der Fernsehsendung “Shaun” entsprungenen Schafe bieten etwas Abwechslung, und später landet sogar noch ein Ballon hinter der Joachimsberger “Wochenendzeile”.

Inzwischen habe ich meinen gesuchten Ötscherbildplatz gefunden, von dem aus das Motiv des Klimaprojektes (Abschluss am 29. 10. besucht – kurzer Bericht im facebook) aufgenommen wurde. Jetzt sehe ich es original, aber nicht mit Löwenzahnwiese, sondern ebenso reizvoll im Herbstaspekt.

Nach drei Stunden endlich Einkehr im Gasthaus neben der Joachimsberger Kirche, sogar mit Panorama vom Wintergarten aus und Pferdevorführung so nebenbei. Und der Clemie sitzt auch alsbald auf einem Pony! Währenddessen mache ich einen Blick in die sehr gepflegt Kirche, die man zwar nicht ganz betreten kann, aber immerhin nur von einem getrennt, sogar gut fotografieren kann. Dann geht es ” querwiesenein” hinunter nach Reith zu den beim Bahnhof (eigentlich nur mehr Haltestelle, alles wird von Laubenbachmühle aus gesteuert) parkenden Autos.

Evangelische Kirche in Reith

Das war am 3. November eine der letzten noch ausständigen Touren für mein Projekt “Voralpen neu”, und der Tag war so halb und halb richtig…

Ausblick vom Schweinbergsattel gegen Puchenstuben und den Ötscher, der ist aber (unserem Gefühl nach) von hier aus nicht so imposant wie von unseren anderen "Ötscher-Blickpunkten"

AB Ötscher noch leicht verschneit, am Tag zuvor ging Peter Rosenkranz mit Begleitung hemdärmlich über den Rauhen Kamm!

Die Tour von Frankenfels nach Puchenstuben über Frankenfelsberg – Schlagerboden und den Puchenstubener Wallfahrerweg kannte ich schon von meinen Pilgerwegen, außerdem im Sommer noch nachgeprüft. Die Gegenrichtung sollte die beiden an der Mariazellerbahn im hintersten Winkel des Pielachgebietes (allerdings nicht am Pielachfluss!) befindlichen Orte verbinden.

Letzter Ötscherblick vom Schweinbergsattel, der aus dem Natterstal hinter Laubenbachmühle nicht mehr auf den alten markierten Wegen, sondern auf einer neuen Forststraße erreicht werden muss.

AB Das 1979 bereits errichtete Kreuz auf dem Schweinbergsattel, im Hintergrund mache ich gerade das folgende Bild!

Route: Bahnhof Puchenstuben (Zufahrt mit Mariazellerbahn von Frankenfels) – Nattersbachtal (bei Kehre der unteren Bahnschleife zwischen Laubenbachnühle und Winterbach, Weitwanderweg-04) – Schweinbergsattel – Fischbacheck – Gromanberg – Eibeckalm – Redtenbach – Frankenfels; insgesamt 12,5 km, Gehzeit ca. 5 Std.

AB Am schönsten Wegstück auf den Wiesen vor dem Hof Fischbacheck, Ausblick über die Hofrotte gegen den Eisenstein, links dahinter der ferne Hohenstein

Leider kamen über Mittag die Wolken immer höher, schwappten bald über den Sattel beim Fischbacheck – aber gerade dadurch ergaben sich besonders stimmungsvolle Bilder!

Nun kommt Annis Bilderserie:

Blick zum uns bevorstehenden Gromanberg und ins Pielachtal

Bald tauchen alle Gestalten nur mehr schemenhaft aus dem Nebel auf (AB).

Der vom ARBÖ Frankenfels betreute Wanderweg über den Gromanberg glänzt nicht nur durch das Fehlen der Sonne (natürlich keine Glanzleistung…), sondern mit den Markierungen im Lauf der Wege abseits von Güterwegen und Straßen scheint man hier überhaupt sparsam umzugehen…

AB Im Nebel - nach der Eibeckalm vor Einstieg in das steile und abschüssige Wegstück beim Leonhardmarterl - eine uralte hohle Eibe, ebenfalls mit einem Bild des Viehpatrons

Nach dem urigen Stück über den Gromanberg ist der erste steile Waldabstieg nach der Eibeckalm eine “Schlüsselstelle” der Tour. Aber wer den ganzen Marsch von Puchenstuben her schon geschafft hat, bekommt hier auch keinen “Kniewackler”. Allerdings könnte man von der neuen und ganz viel besuchten Eibeckalm (trotz Ankündigung im Sommer – nur bis 26. 10. – noch immer bewirtschaftet, aber Montag geschlossen) zum Hof Fischbach absteigen, neue tut gut-Route Nr. 3, das geht einfacher. Und eigentlich ist es egal, ob man auf der Asphaltstraße durch den Fischbachgraben oder den Redtenbachgraben nach Frankenfels hinaus marschiert. Sogar die Landschaft ist sehr ähnlich durch die geologischen Verhältnisse – einer Weitung in Lunzer Schichten folgen die engen Schluchtstellen in den harten Kalkmassen, die am Falkenstein oberhalb von Frankenfels so markant hervortreten.

Höhepunkt unseres “zweiten Maltatages” (bereits am 2. Oktober) war der kurze Besuch im Botanischen Garten.

Die “Sarria Rotonda” habe wir bereits erwähnt (nach der Pestepidemie, von der die Hälfte der Bevölkerung Vallettas hingerafft wurde, 1678 errichtet), ebenso barocken “Wasserturm” für die von Mdina und Rabat hergeleitete Versorgung von Valletta und Floriana (das Wasser mag damals noch gereicht haben…). Dahinter stießen wir auf folgende Infotafel:

Obwohl uns die Zeit für das anschließende Treffen mit Hannes schon knapp wurde, wollten wir unbedingt in diese außergewöhnliche Gartenanlage noch hinein. Hinter dem Zaun werkte gerade eine Schar von “Nymphen” in Arbeitskleidung an einem offensichtlich dringend zu renovierenden Gebäude – dem oben beschriebenen NYMPHAEUM. Hinweis – Eingang rechts, Glocke gedrückt, und schon wurden wir von einem jungen Mann empfangen, der uns einließ.

Zwei Eintrittskarten, samt Sticker, waren schnell erworben, und dann machten wir uns an den (leider viel zu kurzen) Rundgang, wofür wohl am besten die Bilder sprechen.

Das Gartengelände erstreckt sich über einige Bastionen hinweg und bietet auch schöne Ausblicke.

Der späten Jahreszeit entsprechend gab es nur mehr wenige, aber umso auffallendere Blüten – Idealzeit wie für die übrige freie Natur in Malta wäre sicher das Frühjahr (wird schon geplant).

Blumenbilder von Anni!

Schwerpunkt des Botanischen Gartens in Malta ist selbstverständlich die Mittelmeerflora, aber auch interessante Pflanzen aus aller Welt (dem British Empire entsprechend) sind natürlich vertreten.

In Schloss Trautmansdorf bei Meran nennt man solche Kakteen "Schwiegermuttersitze", und den Trivialnamen der stachligen Frucht hat unlängst ein Gärtner im ORF genannt (Papsteier).

Es handelt sich um die Strauchige Seidenpflanze. Aus dem einstigen Sommerpalais entstand wohl das Besucherzentrum, flankiert von riesigen Säulenkakteen.

Viel zu schnell mussten wir uns verabschieden – äußerst herzlich wirkten die Betreuer des Gartens und waren sehr angetan davon, dass wir uns auch (immer wieder) als Besucher des Botanischen Gartens der Universität in Wien “outeten”. Das Stimmungsbild von Anni aus dem japanischen Teil von Argotti Gardens zum Abschied von diesem interessanten und wohl nur wenigen Touristen bekannten Platz an Malta – einladend zum Wiederkommen!

Floriana klingt schon gut für uns, denn irgendwie lässt sich da Botanik heraushören! Aber der Name kommt von dem Architekten der 1634 (60 Jahre nach dem Bau Vallettas) errichteten Bastionen, und  Floriana ist heute das Stadtgebiet an der Wurzel der Halbinsel zwischen Marsamxett Harbour und Grand Harbour, auf der sich das Hauptstadtzentrum Valletta erstreckt.

AB Triton Fountain - der "Gigantenbrunnen" beim Hotel Phoenicia und dem Bus-Terminal

Wir kommen leider erst um die Mittagszeit per Bus in einer 3/4 Stunde  von Paceville zum zentralen Bus-Terminal und habe nicht besonders viel Zeit vor dem Nachmittagsprogramm.

Die Gemütlichkeit per Pferdekutsche ist nur scheinbar, denn daneben sausen Autos und Busse dicht gedrängt vorbei. Der immense Verkehr lässt sich auch an der riesigen Parkgarage erkennen, neben der das zum Gedenken an die 2000 im 2. Weltkrieg abgestürzten Piloten der RAF zwischen Palmen in den Himmel sticht.

Die Stadtseite gegen Valletta  haben wir schon am Vortag kennengelernt, daher wenden wir uns auf Floriana zu. Dort erstreckt sich eine riesige Freifläche zur Kirche St. Publius – gebaut um 1733 ist sie dem ersten legendären Bischof von Malta geweiht, der noch vom Apostel Paulus getauft worden sein soll. Sie musste nach den Bombenangriffen im 2. Weltkrieg wie der Stadtteil Floriana großteils neu aufgebaut werden.

Unsere Aufmerksamkeit weckt aber seitlich der Freifläche, die übrigens unterirdische Kornspeicher verdeckt, ein mit blühenden Büschen umgebenes und gerade teilweise renoviertes Gebäude.

AB Das Montgomery House und Bougainvillea, nicht mit den normal purpur gefärbten, sondern orangen Hochblättern, von welchen die eigentliche Blüte umschlossen wird.

Das derzeit teilweise im Umbau befindliche historische Gebäude diente einst der Verwaltung der Getreidevorräte Maltas und seit 1826 militärischen Zwecken. General Montgomery plante hier die Landung auf Sizilien, und vor der Konferenz von Jalta (mit Josef Stalin) trafen sich im Montgomery Haus Winston Churchill und Präsident Roosevelt. Die erste Bombe auf Malta am 4. Mai 1941 traf ausgerechnet dieses bedeutende Haus. Die Luftangriffe dauerten bis 1943 an und versetzten Malta in den Belagerungszustand, für dessen Überwindung die Malteser generell als Helden mit dem britischen Georgsorden ausgezeichnet wurden. An diesem Beispiel lässt sich die Bedeutung Maltas auch für die jüngere Geschichte erkennen…

Bescheiden hinter Sträuchern versteckt - das Montgomery House

Überraschend ist der freie Zugang mit dem prächtigen Innenhof, Anni fotografiert den Neptunbrunnen, beobachtet von Kameraüberwachung, aber sonst völlig unbeachtet – kein Wunder, denn seit 1982 ist nicht mehr das Militär hier zuständig sondern die “Middle Sea Insucurance” (ein alle möglichen Sparten abdeckendes Versicherungunternehmen).

Mehrere an den Hofmauern angebrachte Reliefs erinnern an britische Einheiten und ihre Kampfeinsätze

Von diesen kriegerischen Erinnerungen geht es weiter ins aktuelle Leben, gerade ist Mittag, und die Straßen unter den traditionellen Balkonen beleben sich für die Mittagspause.

AB Straßenbild in Floriana

Die Publius-Kirche ist verschlossen, und an einem finsteren Bauwerk – nach dem herausdringenden Lärm eine Schule, ganz nach uraltem Standard – vorbei kommen wir zu zwei auffallenden Bauwerken. Infotafeln der Stadtverwaltung Floriana beschreiben deren Bedeutung.

Die "Sarria Church" von 1676 und der "Wasserturm" von 1615 des Aquäduktes zur Versorgung der Stadt mit dem in Malta überauskostbaren Nass

In diesen Seitenstraßen merkt man nur wenig vom Lärm und Gedränge des total verstädterten Zentrums der Insel Malta, eher scheint es geruhsam und an der Vergangenheit orientiert zuzugehen. Ganz idyllisch wird es dann beim gleich anschließend besuchten Botanischen Garten, über den ich aber in einem eigenen Beitrag berichten möchte.

Maglio Gardens, eine langgestreckter Park zwischen den Straßen Mall und Sarria Street

Durch diese Anlage spazieren wir zurück Richtung Valletta, voraus taucht schon wieder das Phoenicia-Hotel auf, dem man seine Noblesse gar nicht ansieht (ich hätte es eher für einen riesigen Speicher gehalten). Im Mittelstreifen des Parks reihen sich die Denkmäler für historisch bedeutende Persönlichkeiten Maltas.

AB Keinerlei Respekt zeigen die Tauben vor den Größen der Geschichte...

Das Unabhängigkeitsdenkmal von 1964, zehn Jahre danach erfolgte die Ausrufung der Republik Malta, die seit 2004 Mitglied der Europäischen Union ist und seit 2008 den Euro eingeführt hat. Also hat sich in den letzten 50 Jahren viel aktuelle Geschichte in Malta ereignet…

… hat sich der ORF-Radio NÖ bestens ausgesucht für den Wanderschwerpunkt dieser Woche! Dazu meine persönlichen Hinweise für die Wandertipps:

Reisalpe

Wer in den Kolonnen vom zugestopften Parkplatz am Ebenwald über die Hinteralm hinaufwandert, ist selber Schuld… Auch bei weniger “Verkehr” ist ja die flache Forststraßenstrecke nicht ideal, und der schattig-feuchte Steilanstieg übers Reiterwieserl erst recht nicht! Vom Tal bis ganz hinauf zum Reisalpenhaus hingegen ist man (aber auch nur fast) ziemlich allein – Ausgangspunkt Innerhallbach, Aufstieg über Rumpelbauer und Brennalm.

Die sonnigen südlichen Gipfelwiesen mit ihrer prachtvollen Aussicht (wie bei der Tour von Innerhallbach) lassen sich aber auch leichter erreichen – von Innerfahrafeld kurz vor Hohenberg durch Auffahrt über etwas urige Forststraße im Dürrntal bis eine halbe Stunde unterhalb der Brennalm.

Karte aus meinem "Das große Wandererlebnis NÖ"

Der Schöpfl  ist am Wochenende sicher auch dicht “bevölkert”, auf jeden Fall gibt es bei der Einkehr im Schöpflschutzhaus ein arges Gedränge. Auf den Wegen “verlieren” sich die Wanderer, egal ob von der Klammhöhe her oder beim kürzeren, aber in der bunten Laubpracht umso hübscheren Aufstieg von St. Corona.

Kamptal – mein dritter Wandertipp im ORF NÖ (alle Vorschläge sind auch im Internet von “meiner” Reporterin Mag. Sofija Nasdasijevic schön präsentiert). Meine Lieblingswanderungen beliebig durch diese “kleine Wachau” stehen immer mit dem “Busserlzug” in Verbindung.

Ruine Schimmelsprung bei Gars am Kamp

Heuer wegen der vielen Touren in den Lilienfelder Voralpen und rund um den Ötscher ziemlich vernachlässigt, ist nächstes Jahr sicher wieder das Waldviertel dran! Denn für die übernächste NÖ Landesausstellung in Pöggstall gibt es sicher ein intensives Update für mein “Wandererlebnis Waldviertel & Wachau”…

Nett, aber nicht immer ungefährlich! Herbstzeitlosen und eine "bullige Horde".

… hat uns Sohn Hannes beschert, danke! Schon lange eingeladen und geplant, und jetzt ist diese (für uns eine) “Traumreise” Wirklichkeit geworden.

So stellt man sich diese kleine Insel Malta vor, schon näher an Afrika als an Europa und der kleinste, mit anderen auch der jüngste EU-Staat: blaues Meer, felsige und nur wenig begrünte Klippen, uralte Gemäuer (Blick auf die Tuffieha Bay im Nordwesten der Insel Malta). Jetzt im Herbst überwiegen nach mehreren Monaten Trockenheit (letzter starker Niederschlag im Mai – und vorletzten Sonntag am 5. Oktober) die fahlen Farben. Nur das glasklare Wasser dieser fantastischen Bucht leuchtet in Türkisfarbe, während sich am Himmel schon Gewitterwolken ballen – ab Oktober bis April soll es ja hier am meisten regnen.

Über Valetta - das dicht verstädterte Zentrum Maltas an der Nordküste, 80 km von Sizilien entfernt.

Abflug in Wien/Schwechat pünktlich um 10.35 Uhr am 1. Oktober, bald bleiben die Regenwolken unter bzw. hinter uns. Beim Überfliegen der Adria ist die dalmatinische Küste bei Zadar gut auszumachen, und nach dem Apennin mit vielleicht dem Gran Sasso folgt der Tiefblick auf Neapel, kurz vor dem Landeanflug Sizilien, und dann geht es zügig hinunter. Landung perfekt und fast verfrüht um 12.45 Uhr.

Nach über 1300 km (in 11000 m Höhe bei minus 58 Grad) spürt man schon während des Ausrollens beim Blick nach draußen – afrikanisch und heiß… Hannes holt uns ab und fährt gleich in das Stadtzentrum zwischen Valletta und Floriana. Nur ein paar Schritte sind es dann für einen ersten Rundgang zu den  Bastionen der Hauptstadt. Blick auf den Grand Harbour mit riesigen Kreuzfahrtschiffen, Erfrischung in den malerischen Upper Barrakka Gardens, eine Hauptstraße in das Häusergewirr hinein und noch viele andere Eindrücke (die Kamera liegt im Auto… aber dafür viel unmittelbarer erlebt und noch in Erinnerung). Was es hier alles zu besichtigen gäbe! Aber trotz relativ langem Aufenthalt bleibt uns für Valletta sonst keine Zeit mehr.

Uferpromenade bei Sliema mit Blick auf Paceville

Das Bild zeigt den Paceville-Tower neben dem Hotel Hilton, rechts außen das Casino – Nobelgegend neben dem Vergnügungsviertel St. Julian´s (sozusagen vor unserer Urlaubshaustür). Den Prachtbauten aus der Barockzeit steht das dichte Gedränge ineinander verschachtelter Häuser gegenüber. Die Straßen verlaufen in den Stadtgebieten, wie besonders in Valletta, schnurgerade über die Hügel hinweg, die alten Zentrem von hohen Bastionen umgeben, gegen das offene Meer zu mit massiven Kaimauern, in den vielfach eingeschnitten Buchten ankern unzählige Schiffchen und Boote in Straßenhöhe.

Verschnörkelte Kirchtürme und Kuppeln, hier über der Befestigungsmauer von Mdina, der alten Hauptstadt im südwestlichen Landesinneren.

Mehr noch als die Stadtgebiete interessiert uns die Natur – aber zunächst doch in der Stadt, im Botanischen Garten von Floriana – Argotti Botanic Gardens der Universität Malta.

Bald aber auch draußen im freien Land bei einer Tour zur Südküste auf den höchsten Gipfel der Insel, die Dingli Cliffs, kaum 260 m hoch, aber dafür mit unmittelbarem Absturz ins Meer.

AB Palmen am Steilabsturz ins Meer und das Festungstor der nahen Stadt Mdina

Nach dem stürmischen ersten Wochenende stellt sich blitzschnell wieder Traumwetter ein, und so geht es einmal zur berühmten Golden Bay – Wasser wie Luft um 25 Grad oder gefühlt wie weit darüber.

Auf der Hochfläche über diesem traumhaften Küstenabschnitt breiten sich, meist von Steinmauern schützend umschlossen, landwirtschaftliche Flächen aus. Statt Haselsträuchern wie bei uns zuhause wuchern hier die Riesenexemplare von Feigenkaktus, daneben Gemüse, das mit der beginnenden nicht so heißen und etwas feuchten Jahreszeit gerade angebaut wird.

AB Agrarisches Kulturland oberhalb der Golden und Tuffieha Bay

Dann ebenso von Anni fotografiert der Hafen von Marsaxlokk während einer “Hop On-Hop Off” Rundfahrt mit CitySightseeing Malta.

Bei dieser anstrengenden, mehrmals durch Aufenthalte unterbrochenen Rundfahrt im Stockbus mit freiem Panoramadeck sahen wir endlich auch die mythischen Steintempel aus den Urzeiten Maltas.

Hier Teil einer Außenmauer des Gigantija Tempels auf Gozo, im Hintergrund die Kuppeln der Kathedrale von Victoria (mit dem alten maltesichen Namen Rabat) und ein Blick durch das "Schlüsselloch" in die Steinzeit

Die kleine Nachbarinsel Gozo lernten wir bei einer Rundfahrt mit Hannes kennen, unter den vier besuchten Strandorten besonders eindrucksvoll die Gegend der Dwajra Bay mit dem bizarren Felsfenster des Azure Window.

Nach jedem langen Tag satt von großartigen oder malerischen Eindrück und echt “geschafft” …

Hier stehen wir ja noch förmlich stramm an der St. Pauls Bay, frisch gestärkt nach der Einkehr auf der Terrasse des ganz neuen und eindrucksvollen Meeres-Aquariums. Aber jeden Tag waren wir auch froh, uns aus dem Lärm und Verkehrstrubel, auch nach den langen und bisweilen nicht unkomplizierten Autobusfahrten wieder in die komfortable “Oase” zurückziehen zu können, wo Hannes während seiner Berufszeit in Malta wohnt und wir zu Gast waren.

Nach Aufstieg von der Parkstelle nahe dem Lahnsattler Friedhof zur Passhöhe geht es um den Kriegskogel herum zur Almstraße – der Nebel umhüllt uns völlig dicht (Fotos von Anni).

Doch plötzlich dringt die Sonne durch´s Gebräu und lässt alles, was mit Tautropfen besetzt ist, ganz unwirklich aufleuchten!

BB Spinnennetz wie ein Perlenvorhang und erste freie Blicke

Der Wind, der anfangs die Nebelschwaden vom Mürztal heraufgetrieben hat, weht jetzt endlich den blitzblankblauen Himmel endgültig frei!

AB Das markante Halter-Gesicht genießt offenbar wie wir die Sonne, und auf der Hüttenbank wird es ganz gemütlich!

Zwar würde jetzt auch der Weiterweg zur Wildalm angebracht sein, aber uns locken andere Reviere – hinab in die Wälder, wo es eigentlich noch Pilze geben sollte…

BB Vom Ausblick ins Gebiet der Schneealpe hinab in den Lahnsattler Wald

 

Dort erstrecken sich entlang einer geotektonischen Zone (Puchberg-Mariazeller-Linie) am Übergang von den voralpinen Deckensystemen zu den Hochalpen ausgedehnte Werfener Schiefer. Ich merke das deshalb so genau an, weil wir eigentlich in den Kalkalpen eher nach der geologischen Karte auf Schwammerljagd gehen. Wie innerhalb der Voralpen die Lunzer Schichten sind hier die Werfener Schiefer der “Leithorizont” für Erfolgsaussichten!

BB Da steht schon ein "Herr Pilz", aber es bleibt der einzige frische Jüngling, denn schon der nächste ältere Herr versteckt sich fast schon, und dann gibt es einzelne überständige Riesen und die hübschen Rauschvermittler...

Aber zum Glück ist uns die Beute sicher – nämlich reines Pilzgold, massenhafte Pfifferlinge (wie man zu diesem Namen für die für sich sprechenden “Eierschwammerl” kommt, ist so rätselhaft wie manche Eintragungen in den Spezialkarten…). Zum Schluss landen wir wieder am Südfuß des Göllers, und damit ist auch die kurze “Heimatzeit” zwischen der Reise nach Dalmatien und dem Abflug nach Malta fast schon vorbei!

AB Morgen am Lahnsattel

Es war bereits am letzten Septembersonntag – eigentlicher Plan: auf den Hochwechsel zu den letzten Heidel- und Preiselbeeren. Aber dann war diese Fahrt doch zu weit, vielleicht hochreichender Nebel von der Oststeiermark her, und was es sonst noch an Argumenten gibt… Jedenfalls als näher liegendes Ziel die Wildalpe.

Außerdem ist dort eine “Schwammerlgegend” – wie andernorts auch aus der geologischen Karte ausgetüftelt (Werfener Schichten) und schon mehrfach erfolgreich ausprobiert! Der aus dem Mürztal heraufwehende Nebel gab uns recht, zum Glück nicht zu weit gefahren… Parkplatz (wie meistens dort) beim Lahngraben und auf dem Zellerweg hinauf zur Passhöhe – alles sehr ruhig, denn Almabtrieb ist bereits erfolgt. Dann auf dem Almweg um den Kriegskogel herum zur von Terz heraufkommenden Forststraße.

“Des Intanett wüll heit gor net(t)! Deshalb höre ich jetzt auf und mache hoffentlich bald weiter…

Die Fortsetzung folgt erst jetzt vom Home-PC aus, denn es mag zwar nicht an den Internetverbindungen gelegen sein, sondern eher am Tablet-PC, was mir das Bloggen beeinträchtigt hat… außerdem: Wie kann man in Malta an den Lahnsattel denken?! (nicht einmal ich…).

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