Feeds
Artikel
Kommentare

AB Wilder Kaiser - die imposante Gebirgskulisse von Kitzbühel aus

Eine frühlingsmäßige Erinnerung aus dem Schiurlaub in Kirchberg / Tirol: Zwischen den Tagen auf den Pisten heißt bei uns ein “Rasttag” nicht faulenzen, sondern sich anderswie in möglichst eindrucksvoller, für uns ungewohnter Gegend bewegen! Der “Kaiserblick” während der “Weiherwanderung” nahe dem Kitzbühler Schwarzsee hat uns zu einer ungewöhnlichen Ausflugsfahrt am 27. März 2014 animiert. Weil jetzt für ein paar Tage “”Winterintermezzo” angesagt ist (in Annaberg NÖ und am Zellerrain 40 cm Schnee und Straßenglätte) scheint mir dieser Bericht gerade passend.

AB Panorama am Walchsee vom Nordufer über die Steinplatte bis zum Kaisergebirge

 ”Schauplatz” für die Gebirgseindrücke sind zwei Seen am Fuß des Kaisers. Zuerst fahren wir über St. Johann und durch das typische Kalkalpen-Quertal bei der Giesenau Richtung Kössen, hier westwärts in die weitgespannte Talmulde mit dem Walchsee.

AB Walchsee mit den frisch verschneiten Almbergen nahe der bairischen Grenze, und ein Blick über die Seefläche gegen Osten zur Steinplatte

Wir halten uns aber nicht in der Ortschaft auf, sondern fahren zum Westufer, wo Spazierwege durch die verlandete Niederung führen. Wiesen mit teilweise Flachmoor-Charakter wechseln mit Auwaldbeständen ab, die mit ihren Erlen und Kiefern ebenfalls auf Torfböden stehen.

AB Am westlichen Seeufer mit Enteninsel und Bachmündung

Von Naturschutztafeln ist hier nichts zu bemerken, und auch Privatgrund ist zumindest hier am Westufer nicht eindeutig festgelegt. So können wir auf schmalen und sumpfigen Steiglein am Ufer entlang gehen und daneben noch der in Winterruhe befindlichen Moorvegetation nachspüren – immerhin gibt es Ranken der Moor-Preiselbeere mit vielen Früchten!

Blick über den See auf die Ortschaft Walchsee und malerische Uferpartie mit der Steinplatte im Hintergrund

Anschließend folgt eine weite Wiesenfläche, teilweise sumpfignass oder sogar gegüllt, neben dem Röhricht blühen Dotterblumen und Himmelschlüssel, dann ist das Strandbad nahe dem Weiler Öd erreicht – Natur wie Touristisches auch ohne Schnee noch ziemlich im Winterschlaf…

AB Strandbad und weidende Wildgans

Zuletzt verzichten wir auf den Asphaltmarsch (obwohl Nebenstraße und  als See-Rundweg gedacht) und wandern quer über die Wiesen zurück zum Ausgangspunkt. Dort haben wir vom nahen Ufer auch den Blick zum “Kaiser” aufgenommen (dieser nördliche Gebirgszug heißt zu Unrecht Zahmer Kaiser, wenn ich geografisch richtig orientiert bin).

Trotz absolut ungünstiger Saison – zum Glück für uns mit herrlichem Wetter – ist die im Sommer sicher überlaufenen Gegend ganz schön belebt. Überall schwärmen Spaziergänger herum, wohl die “auswärtigen Einheimischen” von den zahllosen Ferien- und Landhäusern, die in Tirol selbst in den entlegenen Winkeln (großherrschaftliche Jagdgebiete sicher ausgenommen) in unglaublicher Dichte herumstehen. Das “Heilige Land” ist also nebenbei fest in deutscher Hand, wenn ich mir als Ostösterreicher diese Anmerkung erlauben darf (und will)!

AB Am Hintersteiner See mit Zettenkaiser

Zur Umrundung des Kaisergebirges fahren wir dann dem Inntal zu und kommen aus der bäuerlich-touristisch gefärbten Landschaft hinunter in das Stadtgebiet von Kufstein. Die schöne Altstadt “am grünen Inn” wird durchquert, unterhalb der Festung vorbei (uns interessieren diesmal eher die Naturkulissen als die Kulturdenkmäler) und irgendwie auf Schleichwegen, die Autobahn vermeidend, Richtung Wörgl, denn dort müssen wir ins Tal der Weißache am Südfuß des Kaisers abzweigen. Kurzer Aufenthalt nur zur Stärkung und – bei der berühmten Glasfirma Riedel wären wir – fast! – vorbeigefahren, aber nur fast…

AB Ausblick vom steilen Anfang des See-Rundweges und verfolgt von einem anhänglichen Schaf... dann noch der Blick zum Kitzbühler Horn über den österlich saftigen Matten

Bei Scheffau zweigen wir von der dicht befahrenen Hauptstraße ab und kurven immer steiler und waldiger hinauf zu den hoch gelegenen Terrassenfläche bei Hinterstein. Hier gibt es einige Bauernhöfe am Sonnenhang, dazwischen opulente Landhäuser und am Seeende Einkehrmöglichkeiten, vor dem See Parkplatz mit Gebühr - nichts dagegen einzuwenden.

AB Seeblick vom Felsenweg der Seerunde

Bevor wir zu den schon gezeigten “Hornblick” und der Schafwiese kommen, führt uns der breite Weg noch in felsiges Gelände hoch über dem Steilufer. Nach dem Sattel beim Greiderhof, wo Anni das Schaf nachgelaufen ist, geht es näher am See entlang.

Am schattigen südlichen Seeufer

AB Wende des Seerundweges beim Wiesensattel, der über die Steinerne Stiege steil zum Achental abfällt

Beim Seespitz (mit Gasthaus) kommen wir zu dem am sonnigen Ufer entlang führenden asphaltierten Nebensträßchen – wunderbare Ausblick auf die Szenerie des Hintersteiner Sees und über die Verlandungszone am Seeanfang.

AB (wie die folgenden Bilder) Hintersteiner See mit Scheffauer und Stimmungen am Uferweg

Beim nächsten Bauernhof gibt es sogar eine Felskuppe in den See hinaus, deren Steinformen die Wirkung der Eiszeitgletscher, die rings um das Inntal hunderte Meter dick den Boden bedeckt haben, leicht erkennen lassen. Das Wandern ist voll abwechslungsreich, denn immer wieder gibt es hübsche Ausblicke und nette Begegnungen…

Vorfrühlingsstimmung

AB Dicht wachsender Ehrenpreis, sonst nur Himmelschlüssel und Dotterblumen, aber überhaupt keine Schneerosen!

AB Die Hauskatze genießt die späte Nachmittagssonne, und ob die "Kukuruzzäpfen" wohl nur als Dekoration dienen?

Jetzt endlich in Fotopose!

AB Hühnerparade vor dem Ostereierlegen und malerischer Seeblick mit dem Schigebiet Hartkaiser

 

Der sich bis weit in den Nachmittag, ja fast schon dem Abend zu ziehende Ausflug hat sich zuletzt besonders gelohnt. Denn die Seerunde hat doch einige Zeit beansprucht (um die Hälfte mehr als auf den Hinweistafeln angegeben), und nun wird das Licht durch die schon tief stehende Sonne immer interessanter – damit ergeben sich packende Bilder!

Je ein Bild von uns beiden beschließt diesen Bericht über den besonders erlebnisreichen "Rasttag" beim Schiurlaub in Kirchberg.

Zum Palmsonntag haben Adreas & Astrid uns voll überrascht - für den kurzen Osterferienurlaub nehmen sie ihren kleineren Wohnwagen mit nach Hartberg, und dort könnten wir gern übernachten! Anni ist allein schon der Kindheitserinnerungen (traditionell Camping in Grado) wegen voll begeistert!

Das "Familienquartier" am hübschen Stadt-Bad-Camping in Hartberg

Mich kann Hartberg überhaupt begeistern – nicht nur das südliche Flair und die lieblich-voralpine Umgebung, sondern vor allem als Ausgangspunkt für meine Wanderwallfahrt nach Mariazell seinerzeit (lang ist´s her…). So fahren wir am Palmsonntag, 13. April, bei etwas unsicherem, aber nach Prognose im ORF-Steiermark sich besserndem Wetter über den Wechsel dorthin (wetter.at hätte nur Regen für uns, stimmt zum Glück wie beim Kirchbergurlaub kaum ansatzweise nicht).

Hartberg, Hotel Sonne und Rathaus

Vorläufig hält sich die Sonne noch sehr bedeckt, und fast schaut es aus, als hätten wir den Regen mitgebracht. Aber nach einer opulenten Campingpfanne von Andreas und Annis mitgebrachtem Apfelstrudel – gerade passend zur vollen Apfelblüte! – schaut es schon besser aus. Vorschlag für Nachmittag, nach Großsteinbach zum Botanikschnuppern. Dort gibt es nämlich eine Naturschutzwiese mit der seltenen Blüte der Schachblumen. Wir finden jedoch nur mehr ein paar Blüten im Schatten einer hohen Eiche, sonst ist die Blütezeit wie allgemein um vierzehn Tage mindestens vorverlegt. Bei einer Ankündigungstafel für den Apfelblüten-Sonntag Ende April wird wohl auch nichts mehr von der momentan üppigen Blütenpracht übrig sein…

Apfelblüte am Palmsonntag 2014

Für die Anfahrt nehmen wir ab Kaindorf die verwinkelten Nebenstraßen über die “Hartl” genannten Hügel. Nach einem längeren Spaziergang von der “Schachblumenwiese” zum Erholungszentrum mit Badeteich in Gr0ßsteinbach (viel netter als der umbetonierte Stubenbergsee und auch nicht so überlaufen im Sommer) suchen wir noch den Hart-Teich auf. Das ist ein historischer Fischteich aus dem 16. Jahrhundert, neuerdings auch als Badeteich ausgestaltet und mit einer Naturzone als Vogelschutzgebiet am Rand.

Abends fahren wir zum bereits mehrfach erprobten “Postl” am Ringkogel hinauf (Weinhof und Buschenschank am Ring 80, im Bild der große Weingarten und oberhalb das Haus Postl). Alles ist dort ganz hervorragend, die Lage hoch über Hartberg und den bunten vorgelagerten Fluren, das Essen und der Wein – nur zum Draußensitzen ist das Wetter etwas streng (die unerschrockenen Kinder lassen sich nicht vom Spielen im Freien abhalten, sind trainiert…). Dann folgt der zweite Schnupperabschnitt – Nächtigung im Wohnwagen, den Andreas extra für uns mitgebracht hat. Nach der Nacht ist die Nacht gut vorbei, und ein Hupen weckt mich – der Bäcker ist da! Also diese Campinganlage in Tuchfühlung mit der Altstadt, neben dem Frei- und Hallenbad ist wirklich einmalig!

Pünktlich um 7 Uhr ist der Bäcker da!

Da steht dem üppigen Frühstück nichts mehr im Weg! Und danach gibt es sogar für die Kinder noch eine Osterhasen-Überraschung! Der Vormittag ist aber für einen Stadtbummel reserviert, und wenn auch kaum eingekauft wird, der Spaziergang hat sich jedenfalls gelohnt, denn Hartberg gehört zu den ganz liebenswerten Städten, zumindest für unsere Begriffe…

Fußgängerzone und Altes Apothekenhaus

Die Hartberger Türme – die finstere Romanik des Karners (daneben an der alten, noch teilweise erkennbaren Stadtmauern auch interessante Römersteine) hebt sich vom freundlich-verspielten Barock der Pfarrkirche ab.

Im Innern romanische Fresken, allerdings in jüngerer Zeit stark bearbeitet, trotzdem ein seltenes Kulturdenkmal

Mittags geht es dann weiter zu unserem Nachmittagsziel – Tierpark beim Schloß Herberstein, von uns allen zwar schon besucht, aber für die Kinder und zum Wetter wirklich passend. Eingekehrt wird vorher noch beim “Bachwirt” Prettenhofer in St. Johann, den Astrid und Andreas schon kennen. Wir können sogar heraußen im Vorgarten sitzen, daneben gleich der Kinderspielplatz, und ein vorzügliches Speisenangebot für alle und sehr nette und umsichtige Bewirtung, besten Dank und Empfehlung für diese Gastlichkeit! Außerdem ist der Altchef Fleischhauer, und daher nehmen wir hier gleich unseren Osterschinken mit, das Verhackerte wäre sicher auch bestens gewesen… So summieren sich die “Mitnehmsel” – Wein vom Postl, Waldhonig und Kürbiskernöl aus der nahen Umgebung.

AB Vor Herberstein gibt es schon einen "Lowenhunger", und dann folgen neben den Tiergehegen noch hübsche Gartenansichten

Für einen Nachmittag ist die Anlage von Schloß, Park und Tiergarten selbstverständlich viel zu umfangreich. Zuerst kommen die Tiergehege dran, wo besonders die Löwen und die possierlichen Äffchen begeistern können.

AB Wild und lieblich, vielfache Eindrücke der Tierwelt, dazu nach zum Angreifen das Streichelzoo, also ideal für Kinder!

Für die Schlossbesichtigung oder gar für einen Spaziergang durch die Klamm reicht die Zeit bei weitem nicht, aber dafür ist der Schlossgarten mit seiner Tulpenblüte gerade in schönstem Zustand!

Am späteren Nachmittag wird es höchste Zeit für unsere Heimfahrt, kurz noch gestärkt, dann ab Richtung Anger – Feistritztal – Retten. Das kurvige Tal zieht sich ganz schön, aber als wir übers Alpl ins Mürztal hinüber kommen, haben wir nur mehr ein Fahrstunde vor uns. Immer noch reißen die Wolken auf, aber es weht heftiger Wind, und in Neuberg packt uns die Kaltfront unerbittlich. Dem Lahnsattel zu und erst recht am Kernhofer Gscheid schneit es schon, und oberhalb der Straße wird schon alles weiß. Die Temperatur ist von angenehmen 20 Grad am Nachmittag in Herberstein nun auf den Nullpunkt gefallen – steht der Winter wieder vor der Tür?

So wollen wir diesen schönen “Palmmontag” lieber in Erinnerung behalten! Unser Camping-Schnuppern war jedenfalls – danke an Andreas & Astrid – recht erfreulich und eine nette Abwechslung zur Osterzeit zuhause…

Zwei Enden hat nicht nur die Wurst, wie es so heißt, sondern auch das Schigebiet für unseren Urlaub in Kirchberg. Zumindest kommt es uns so vor – das eine Ende ist am Pass Thurn mit der Resterhöhe, das zweite am Schatzberg zwischen Wildschönau und Alpbachtal. Diese Schiziele haben wir auch für unsere beiden letzten Tage ausgesucht.

Resterhöhe mit Blick zur Glocknergruppe

Freitag, 28. April, ein herrlicher Tag wie schon die ganze Woche! Zufahrt über Kitzbühel und den Pass Thurn (dort ist die neue große Sesselbahn noch in Betrieb) bis zur Mittelstation der von Hollersbach kommenden Panorama-Gondelbahn in Breitmoos. Auf der Sonnenseite hat es hier den Schnee schon so weit abgetaut, dass eine Abfahrt von der Resterhöhe nicht mehr möglich ist. Macht nichts, wir sind ohnehin oben genug “beschäftigt”!

Großglockner

Zunächst mit dem Panorama, das sich hier selbstverständlich auf die im Süden gegenüber aufgereihten Dreitausender der Hohen Tauern bezieht. Vom Hohen Tenn (dem Blickpunkt unserer Zeit in Zell am See, Anni als Diplomschwester im damals noch alten Krankenhaus neben der Westbahn, ich in der Hauptschule) über das Dreigestirn neben dem Wiesbachhorn und dem Großglockner bis zum gegenüber die Hohe Fürleg (eines unserer Wunschziele) überragenden Großvenediger.

Großvenediger, links davon Kleinvenediger, Hohe Fürleg (davor)

Dann geht es ans Abfahren und Liftpendeln – Hanglalm und Hartkaser, alle Pisten wunderbar griffig, teils sogar pulvrig, wirklich ein Schitraum! Den Zweitausender lassen wir aus und gleichfalls die weitere Schisafari über den Bärnbadkogel. Dort schaut die Schneedecke schon recht löchrig aus, obwohl die Pisten sicher alle noch befahrbar sind. Immerhin wird es an der Sonnseite schon eher weich werden als hier an den nordseitigen Hängen. Die ambitionierten “Pistenfreaks” werden sich wundern, aber wir wissen Belastung und Genuss ins richtige Verhältnis zu setzen. Zwar gehören wir nicht zu den ältesten Schifahrern, aber immerhin schon zur gehobenen Altersklasse… Hauptsache es macht uns Spaß, und die Umgebung ist so herrlich wie das Wetter!

Panoramaalm vor dem Zweitausender, dahinter Kleiner Rettenstein

Schließlich landen wir nach der Mittagszeit wieder auf der Resterhöhe. Sollen wir noch eine Abfahrt anhängen? Anni ist ganz verblüfft, als ich vorschlage, jetzt im “Pinzgablick” einzukehren. Diese Mußestunde hat sich gelohnt, und jetzt steht uns nur mehr die Talfahrt mit der Gondel bevor – nichts kann mehr passieren. Aber in der Hochstimmung hätte ich fast bei der Ausfahrt auf die Hauptstraße ein links kommendes Auto übersehen…

Am Oberen Sonnberg bei Brixen, gegen die Schigipfel von Kirchberg - Kitzbühel

Der restliche Tag bleibt sodann auch nicht ungenützt, denn am späteren Nachmittag unternehmen wir noch einen längeren Spaziergang am Oberen Sonnberg bei Brixen im Thale. Fast zwei Stunden zur Gelenkelockerung, denn am nächsten Tag geht es gleich weiter. Übrigens ist hier am Hartkaiser auch noch Schibetrieb, obwohl es sogar von der Hohen Salve schon grün herabschaut. Abschließend malerische Aussicht im Abendlicht über die Kitzbühler Schigipfel hinweg.

Die Hohe Salve im Schigebiet Hartkaiser, und zwei scharfe Spitzen über dem Jochberger Tal Richtung Glemmtal

 

Samstag, 29. April: Unser letzter ganzer Tag in Kirchberg, noch dazu am beginnenden Wochenende – da nehmen wir zu unserem persönlichen Geheimtipp Zuflucht, denn dort wird bestimmt kein so großer Andrang sein… Die gar nicht so lange Zufahrt bezaubert uns immer wieder, von Hopfgarten über einen steilen Pass hinüber in das trotz der auch schon recht üppigen Besiedlung noch immer idyllische Tal der Wildschönau. Hier herrscht schon deutlich der Frühling!

Ausblick vom Schatzberg auf die alpineren Gipfel im Süden über dem Auffacher und Alpbacher Tal

 Nach Niederau in die von Wörgl kommende direkte Zufahrt einmündend, über Oberau zu einem nächsten Sattel und steil hinab in den zum Inntal durch die Kundler Klamm ausmündenden Graben. Dort hinein nach Auffach – schon leuchtet der Gipfelsaum vom Schatzberg herunter – aber welche Überraschung, unser Geheimtipp dürfte ziemlich beliebt sein, denn am halben Vormittag sind die Parkplätze schon fast voll.

Vom hohen Schatzberg gegen Schatzbergalm

Von der Landschaft her, von den Abfahrten und überhaupt – der Schatzberg ist unserer wahrer Schatz in den Kitzbühler Alpen. Kein langwieriges Dahingondeln von Lift zu Lift, hier geht es mit der Gondelbahn gleich (die Mittelstation durchfahrend) hinauf zum Gipfel. Noch nicht zum höchsten Punkt, denn südlich davon gibt es noch zwei moderne Sessellifte, die wirklich den Gipfel auf 1903 m erreichen. Trotz Besonnung an der Ostseite sind die Abfahrten noch bestens beisammen, am Waldrand im Schatten sogar noch hart, in der Sonne “geht der Schnee gerade auf”, wie es bei Firn heißt. Firn gibt es aber wegen dem letzten Neuschneefall aber eigentlich nicht. Dafür eine neue Verbindung hinüber ins Alpbachtal! Wir nützen die Abfahrten jeweils bis zu den Mittelstationen etwa auf ein Drittel der Berghöhe solange, bis wir eine längere Rast schon nötig haben.

Tourengebiet südlich vom Schatzberg

Eingekehrt wird im “Gipföhit”, einer großen Schihütte knapp am Gipfel mit fast schon voll besetzter Sonnenterrasse. Mein Tipp auf eine lange Sonnenstunde bewahrheitet sich (es hätte sich also wirklich ausgezahlt, wenn Anni die Schischuhe ausgezogen hätte…). Nach einer solchen längeren “Sonnensitzung” ist es mit unserem Schieifer natürlich nicht mehr weit her…

Blick über die Schatzbergalm (Bergstation der Gondelbahn von Auffach) zum grünen Inntal

Wir brauchen aber ohnehin nur mehr die Abfahrt bis zur Schatzbergalm zu machen, dann “gondeln” wir auch schon höchst zufrieden hinab ins Tal.

Talfahrt von der Schatzbergalm, dahinter der hohe Schatzberg

Noch anzumerken für den Schatzberg: Lockend wäre auch das freie Gipfelgelände gegen Südosten, ein größeres Stück sogar für Backountry ideal, sowie die Schitour auf die leichte Joelspitze. Einen eigenartigen Eindruck vermittelt der Gegensatz vom Weiß des hohen Schigeländes zum Grün der Täler, auf das man direkt zuzufahren scheint! Und der Schatzberg ist auch finanziell das lohnendste Pistengebiet, denn hier gibt es Stundenkarten, also gegenüber dem Gebiet bei Kitzbühel eine wesentliche Ersparnis, und bei diesen Schneeverhältnissen kann man mit der Gondelbahn ins Tal fahren, wann man will, also noch nach kurzem Schigenuss stundenlang in der Sonne sitzen…

Vom hohen Schneegebiet hinab ins grüne Tal!

Also der Schatzberg sieht uns sicher wieder, überhaupt mit dem guten Gefühl, das uns diese Schitage in Kirchberg geschenkt haben! Was gibt es sonst noch zu berichten? Ja, die Wander-Rundfahrt um den Wilden Kaiser mit zwei Seewanderungen – aber das fällt schon ins Kapitel “Frühling zwischen Wintertagen”.

Der Gieringer Weiher im Moränen-Hügelland nördlich des Schwarzsees

Der berühmte Schwarzsee bei Kitzbühel verdient kaum den Titel ”See”, und seine Berühmtheit verdankt er wohl am meisten dem Wilden Kaiser als Hintergrundkulisse. Trotz Naturschutzflächen quillt ringsherum das Gelände über von privatesten Privatbesitzen und teils altbiederen, teil neuprotzig prominentlerischen Bauwerken. Uns interessiert daher eher das nördliche Hinterland des Schwarzsees, und bei jedem Kirchbergurlaub sind wir dort herumgewandert.

AB Gieringer Weiher mit Geißberg

Noch am Nachmittag der Maierl-Hahnenkamm-Pistenfahrt sind wir als Lockerung zu diesem Wanderspaziergang aufgebrochen. Zufahrt Richtung Reith und beim Schloss Münichau hinauf bis zum Gehöft Giering, wo wir unser Auto an einer unauffälligen Ecke abstellen. Mit Walkingstöcken geht es gleich auf der Sandstraße bergab zum Gieringer Weiher – Sumpfflächen ringsum mit Dotterblumenblüte, im Hintergrund der Bergzug, wo wir vormittags noch mit Schi unterwegs waren, das Gasthaus am Ufer (“Weiher” klingt doch viel besser als “Teich”) noch im Winterschlaf.

"Kaiserblick" am Weiterweg vom Gieringer Weiher

Im Gegensatz zum Schwarzsee, der zwischen Parkflächen und dem moorigen Strandbad liegt und immer sehr belebt ist, herrscht hier eine wohltuende Stille und “Unbetriebsamkeit”, gerade nur einige Spaziergänger begegnen uns. Nun geht der beschilderte Wanderweg hinauf zur Wiese beim Hof vulgo Erb. Vom Waldrand, wo noch Schnee liegt, öffnet sich der schönste Blick auf den Wilden Kaiser, und das Kitzbühler Horn wirkt wegen seiner Nähe auch hoch und stattlich (allerdings bei aller Schroffheit – zur Grauwacken- oder Schieferzone gehörend – nicht so imposant wie das hochalpine Kalkgebirge).

An der Wegkreuzung, wo wir schon einmal vom Schwarzsee her gekommen sind, bieten sich stimmungsvolle Bilder, vom Panorama bis zum bäuerlichen Detail.

AB Brunnen beim Erbhof und Ausblick zum "Kaiser" und zum "Horn"

Gemächlich bergab spazierend, kommen wir bald zum nächsten Teich, dem Vogelsbergweiher. Wieder schöner Rückblick Richtung Hahnenkamm, aber interessanter sind die Wiesen mit dem Kaisergebirge im Hintergrund, denn dort gibt es (wie an manchen anderen Stellen) noch die Krokusblüte. Es ist der Weiße Frühlingskrokus, öfters auch lilagetönt, aber insgesamt vom letzten Schneefall doch etwas zerdrückt und schon jenseits der Vollblüte. Trotzdem bewegen wir uns in gebückter Haltung, mit Achtsamkeit wegen der ins Bild drängenden Hochspannungsleitungen, fotografierend über die Wiesen weiter.

Vogelsbergweiher mit Krokuswiesen und den Kitzbühel-Kirchberger Schigipfeln im Hintergrund

AB Anni gelingt es sogar, einige unzerdrückte Krokusse einzufangen!

Nördlich vom Hof vulgo Großvogelsberg stoßen wir wieder auf einen Weg, der bald in eine markierte Wanderroute einmündet. Dort machen wir die “Wende”, und weil uns eine Damengruppe, die wir schon vorher beim Gieringer Weiher getroffen haben, entgegen kommt, wissen wir, dass wir  richtig unterwegs sind.

Vor uns öffnet sich ein stilles Tal, mit Birken am Bachufer, Dotterblumen und Korkusrändern. Der Hörpfinghof schaut noch vom Sonnen beschienen und  grünenden Anger herunter ins schon dunklere Tal mit seinen letzten Schneerändern. Wie die anderen Bauernhöfe in diesem mit Waldflecken und Wiesen bedeckten und von moorigen Tälern durchzogenen eiszeitlichen Moränengehübel steht dieses Gehöft auf einem Hügel! Die urtümliche Holzbauart wirkt, auch ohne die Felskulissen des Wilden Kaisers, allein schon anheimelnd und eindrucksvoll. Über einen Waldsattel wechseln wir dann zurück zum Gieringer Weiher, der uns noch einmal das Spiegelbild unserer vormittägigen Schiberge zeigt.

Mit diesem “kaiserlichen” Bild bereiten wir uns auf die Kaiser-Runde am nächsten Tag vor!

AB Erbhof zwischen letzten Schneeflächen und bereits wieder grünen Wiesen vor dem Wilden Kaiser

Westhänge unter dem Pengelstein

In den älteren Schibüchern von Walter Pause (sein Sohn ist jetzt etwa in unserem Alter, ebenso als Autor usw. aktiv) werden immer wieder diese klingenden Namen genannt. Die Kitzbühler Alpen sind auch wirklich ein wunderbares Schigebiet. Von den mit ihren freien Gipfelhängen bis gegen 2000 m aufsteigenden Höhen ziehen breite Rücken zu den kaum 900 m hoch gelegenen Tälern hinab – ideale Abfahrtsrouten. Nur dass jede Abfahrt früher eine Tagestour bedeutete,  mehrstündiger Aufstieg mit Steigfellen, nach dem so mühsam erreichten Gipfel dann als Belohnung die fast endlosen Schwünge zu Tal.

Ausblick ins Aschauer Tal

Wir haben das Gebiet (auch im Sommer) schon mehrfach besucht, waren aber vor mehr als 30 Jahren eher in der heutigen “Ski Amadé” bei Altenmarkt . Dort gab es schon Beschneiungsanlagen, und wenn in Kitzbühel zu wenig Schnee war, wechselten die Gäste in den Pongau (kaum zu glauben, aber selbst erlebt). Inzwischen wurde das ganze Bergareal vom Brixental bis zum Pass Thurn völlig “geliftet”, und als Höhepunkt erschien uns vor ein paar Jahren die “3-S-Bahn” als Verbindung für die “Skisafari” von Kirchberg oder Kitzbühel bis zur Resterhöhe. Dazwischen gab es noch so manchen alten Schlepp- und Sessellift. Heuer waren wir ganz erstaunt und positiv überrascht, wie viele neue Anlagen inzwischen errichtet wurden. Pengelstein von der Schirast und KI2 Richtung Westendorf waren wir ja schon gewohnt, aber nun sind fast alle Sessellifte vielsitzig und kuppelbar (daher bequemes Einsteigen) und womöglich sogar mit Sitzheizung…

Soweit die Vorgeschichte, nun folgt die Fortsetzung  mit dem zweiten Urlaubstag, Dienstag 25. März. Wie schon vorgenommen, sollte es ans Schifahren gehen, und von Kirchberg (Ferienwohnung am Achenweg) sind es nur ein paar Kilometer bis zur Talstation der Pengelstein-Gondelbahn. Jetzt in der letzten Märzwoche ist wirklich nicht mehr viel los, denn wir können gleich oben gegenüber dem Einstieg parken und müssen nicht mit den klobigen Ungetümen von Schischuhen (welch ein Genuss dagegen beim Langlaufen oder Backcountry) hinaufstiefeln.

Die Wolken zeigen sich um die Gipfel zwar noch sehr dicht, aber die Sonne bricht auch bereits hervor, und als wir oben am Pengelstein aussteigen, ist alles eitel Wonne. Vor allem der Schnee – bestens präpariert und fast pulvrig wie im Hochwinter, denn nach dem halben Meter Neuschnee hat es in der Nacht auf etliche Minusgrade abgekühlt. Weil wir zum Eingewöhnen noch nicht den ganzen Tag unterwegs sein wollen, fahren wir nicht mit der 3-S Richtung Pass Thurn, sondern wollen uns eher rund um den Pengelstein “tummeln”.

Gerade als wir das ostseitige Kar zur Kasereckbahn abfahren (8 beheizte Sitze, welch ein Luxus, den man aber auch schon übertrieben empfinden kann), schließt sich leider das Wolkenfenster. Nichts ist schlimmer als im weißen Gelände ohne jede Anhaltspunkte (außer der Pistenmarkierung) ins Nebelgrau abzufahren! Wir kommen uns vor, als hätten wir das Schifahren völlig verlernt!

Ausblick zur Ehrenbachhöhe

Zum Glück heitert es oben am Gipfel schon wieder auf, und nun halten wir uns an die Westseite des Pengelsteins mit der zügigen Abfahrt zum Pengelstein II. Tolle Pisten mit Auswahl von blau und rot, der Schnee hält sich bestens bis in den Nachmittag hinein, und Schiabschnallen gibt es nicht mehr, bis wir zuletzt mit der Gondel die Talabfahrt machen – unten wäre der Schnee sicher nicht mehr so ideal, unsere Knie haben auch schon genug, und das Motto heißt: Genießen und nichts riskieren.

Blick über die Almen von Maierl und Pengelstein gegen den hohen Rettenstein und die Tourengipfel des Spertentals

Die Ausblicke über das Spertental nach Aschau hinein, auf den wild getürmten Rettenstein und zu den weißen Traumgipfeln jenseits des Tales ergeben neben dem Abfahrtsgenuss sozusagen als Nebenprodukt ein großartiges Landschaftserlebnis.

Für den nächsten Tag, Mittwoch 26. März, haben wir schon bei der “Fleck” vorgefühlt, die letzten Wiesen nahe der Talstation haben allerdings schon wieder Schnee eingebüßt. Aber da gibt es etwas Neues – beim “Maierl”, wo früher zwei alte Sessellifte zur Ochsenalm hinaufführten, gibt es eine ganz moderne Gondelbahn. Die Abfahrtsstrecke bis ins Tal soll auch ganz gut beisammen sein!

Gipfelkreuz auf der Ehrenbachhöhe (umlagert von den Lift-Bergstationen, nur vorgetäuschte Gipfelstimmung)

Also geht es flott zur Höhe, nach der Gondel eine kurze Abfahrt zur Ochsalmbahn und mit dem neuen Achter-Sessellift hinauf zur Ehrenbachhöhe. Sogar das Öffnen des Bügels geht hier automatisch, was ich gar nicht gewohnt bin und mir wegen meiner Eiligkeit sogar einige deftige Tirolerworte einhandle… Alle übrigen Begegnungen mit Einheimischen waren dagegen äußerst angenehm und ohne “Ossivoreingenommenheit” (immerhin kommen trotz deutscher Übermacht doch gar nicht so wenige Gäste aus dem Osten – Österreichs, im Gegensatz zur Steiermark, wo fast schon mehr Tschechisch und Ungarisch gesprochen wird…).

Ausblick über den Hahnenkamm gegen das Kitzbühler Horn und die Loferer Steinberge

Erste Abfahrt zur Ochsalm, am Westhang noch etwas hart, daher ein Versuch an die Sonnseite, Richtung Hahnenkamm. Leider erwischen wir, wegen der nicht eindeutigen Beschilderung zu früh abzweigend, den voll besonnten Hang hinunter zur Sesselbahn Ehrenbachhöhe. Da wird es schon ganz “schön” patzig, und ein Sturz ist nichts mehr so Ungewöhnliches… Letztlich alles gut ausgegangen, und wir können noch ein paar Abfahrten zur Ochsalm genießen.

Hinter dem Tal von Jochberg in der Ferne die Glemmtaler Gipfel

Die Ausblicke sind wieder ganz großartig! Nach dem Idealwetter in der Vorwoche herrschen nach dem sonntäglichen Schneefall und der deutlichen Abkühlung noch idealere Verhältnisse. Morgens Frost, mittags nur leichte Plusgrade, nur Sonne und Wonne…

Ausblick von der Maierlabfahrt

Der Hochgenuss ist die abschließende Maierlabfahrt (endlich ist mehr von Abfahrten die Rede als von Liften). Die letzten Schwünge enden am Parkplatz bei der Talstation schon fast firnmäßig, also ein schöner Abschluss dieser zwei Schitage, denn danach soll eine Ausflugs- und Wanderpause folgen – der Wilde Kaiser lockt zu einer Runde!

Mein neues Headerbild zeigt schon, um welche Themen es sich bei den nächsten Beiträgen handeln wird (zumindest solange uns keine aktuelle Tour gelingt oder es um besonders Interessantes aus dem Blütenkalender, ob Natur oder Garten, geht): Schiurlaub vom 23. bis 30. März, gerade bevor der Frühling endgültig “ausgebrochen” ist…

Ferienwohnung gebucht noch im „Frühling“ – schon vor der Abreise winterlicher Wetterbericht! Ab Mondsee fallen die ersten Schneeflocken, von Lofer über den Pass Strub intensiver, wieder grüne Wiesen in St. Johann, aber geschlossene Schneedecke von Kitzbühel an, in Kirchberg gute 10 cm, so richtig matschig beim Spaziergang am Achenweg in der Abenddämmerung…

Blick aus dem Fenster am Morgen des 24. März 2014

Nach der gemütlichen Anreise (wie immer möglichst sonntags, wenn es über die Westautobahn geht) gilt für den ersten Urlaubstag am Montag, 24. März, als Hauptthema „Schnee“. Seit Anfang Dezember ein ganz ungewohntes Bild, noch dazu hat es Minusgrade, und der Neuschnee bleibt ganz frisch – ein richtiges „Wintermärchen“.

Was macht man am besten an einem solchen Tag? Doch nicht gleich auf die Pisten, wenn Wolken und Nebel tief herabhängen… In der Nachbarschaft von Kitzbühel keine Frage – ab zum Stadtbummel, wenn auch dort „tote Hose“ herrscht. Einen Gipfel gibt es am Fuß des Hahnenkamms bei jedem Wetter – „Sportalm“! Während dessen werden die Schneeflocken schon spärlicher, und sogar einige Sonnenstrahlen wagen sich hervor, am Morgen noch kaum für möglich gehalten.

Bei Aschau am Nachmittag, könnte auch in Kitzbühel sein

Nachmittags geht der Schneefall immer mehr in Schauer über, dazwischen lockert es immer wieder auf, und die bis ganz herunter ins Tal tief verschneiten Berge leuchten wie weiße Wolken neben tiefblauen Himmelsflecken. Also wird gleich gewandert – Zufahrt direkt ins Tal hinein nach Aschau. Hinter dem kleinen Dorf, vor der Talgabelung in die inneren „Gründe“ des Spertentals, fahren wir bis zum ersten der beiden beschilderten, aber nicht geräumten Parkplätze (der nächste in der Ebenau ist ohnehin von riesigen Holzstößen beansprucht). Die geräumte Straße zweigt zur Ebenaualm ab, vor uns sperrt ein Schranken zwar nicht den Weiterweg, aber ohne eine doppelte Raupenspur wäre kein Weiterkommen, fast knietief liegt hier der Schnee!

Bei der Ebenau am Eingang in den Unteren Grund

 

In dieser festen Bahn können wir gut vorankommen, ich mit Walkingstöcken gerüstet und Anni die neumodischen „Ringe“ schwingend (Smoveys -  laut ORF-Trainerin das „kleinste Fitnesstudio“). Den lebhaften Bach entlang, begleitet von Baumriesen und Felsstufen, allesamt tief verschneit, erschließt sich in den Unteren Grund hinein eine zauberhaft winterliche Landschaft. Im Rückblick leuchtet der Pengelstein in der Nachmittagssonne. Gemächlich steigend schlingt sich unsere Doppelspur in vielfachen Windungen talein. Dabei öffnet sich immer mehr der Talhintergrund mit seiner eindrucksvollen, nicht wilden, sondern eher harmonisch geformten Bergumrahmung (davon haben wir vor einigen Jahren als Sommertour den Tanzkogel bestiegen). Wild getürmt zeigt sich an der linken Talseite das Matterhorn der Kitzbühler Alpen – der Rettenstein.

AB Mit den Smoveys vorauseilend hat Anni den ersten Blick in den Talschluss eingefangen, der Rettenstein hüllt sich aber noch in letzte Wolken

Wo sollen wir unsere Wanderung beenden? Die Spur scheint zur Hintenbachalm zu führen oder noch weiter in den Talschluss zu einer Wildfütterung? Übrigens gibt es hier Wild-Ruhezonen und Jagdliche Sperrgebiete, wohl wegen der vielen Tourengeher, die bei guten Verhältnissen unterwegs sind (wir haben nur eine einzelne Schispur gesehen, wohl von einem Unenwegten, der den halben Meter Neuschnee nicht gescheut hat). Auf Schirouten und Sperrzonen wird bei einer Infotafel am Taleingang hingewiesen, sogar eine Spezielkarte ist dort zu entnehmen. Für uns markiert ein altes Wegkreuz kurz vor der Alm das Ziel, auch ist es schon spätester Nachmittag, und bald wird es zu dämmern beginnen.

Vor der Hintenbachalm – gerade als wir umdrehen, wird sogar der Rettenstein frei!

Bergab geht es natürlich viel rascher, und so wird die Nachmittagswanderung noch rechtzeitig beendet, bevor es endgültig dunkel wird. Jedenfalls ein schöner Kontrast – das prominente Kitzbühel in der Nachsaisonzeit und das Spertental in seiner winterlichen Einsamkeit. Morgen (= Dienstag, 25. März) wird es aber gleich ans Schifahren gehen!

Mein neuer Wandertipp in der Zeitschrift der Naturfreunde Österreich / Naturfreund Heft 2 – 2014: “Wandern im Dirndltal”

Meine Wandervorschläge:

Von Hofstetten auf dem Pielachtalweg und Römerweg nach Rabenstein (über den Simmetsberg, mit Abstieg über das Westerndorf “Greenhorn Hill”).

Holunder-Knabenkraut (Farbvariante purpurrot und cremegelb)

Vom Traisental ins Pielachtal (über Kaiserkogel und Geisbühel).

Beide Touren unter Benützung der Mariazellerbahn!

AB Ötscherblick von der Gipfelwiese

Auf den Hohenstein (zum Otto Kandler Haus des St. Pöltner Gebirgsvereins, als Rundtour aus der Sois bei Kirchberg an der Pielach).

Feuchtwiese mit Dotterblumen am Anfang der Schneeries, Ausblick zum Eisenstein (rechts)

Diese Wanderrouten verlaufen auf markierten Wegen. Mein vierter Wandertipp im Dirndltal ist der Geißenberg im hintersten Pielachtal – eine unmarkierte Tour, aber nach Spezialkarte  (ÖK) und / oder Beschreibung leicht zu finden. Routenbeschreibung im Blog vom 11. Mai 2013 – gerade jetzt und bis in den Mai hinein ist die schönste Zeit für diese Wanderung!

AB Almwiesen Mitte Mai 2013

Auch zu finden samt Karte in: www.niederoesterreich.naturfreunde.at

… Exkursionsfahrt ins Mostviertel am 10. März 2014.

Eine Nachricht von Reinhard Böhm-Raffay zeigte mir am Vortag die herrlichsten Krokusblüten aus Gresten. Dazu entwickelte sich auch das Wetter am vorigen Wochenbeginn ganz ausgezeichnet, also machte ich mich an die Fahrt ins westliche Mostviertel. Am besten über die Westautobahn, wobei ich für die Durchquerung von Wieselburg im Stau die unnötigste Zeit aufwendete (besser wäre es von Amstetten-Ost über Steinakirchen gegangen). Aber sobald das Kleine Erlauftal ungehindert vor mir lag, ging es zügig über die überraschend weitläufige Ebene auf den Alpenrand bei Randegg zu.

Diese hübschen Blüten waren das Lockmittel für eine so weite Fahrt, denn seit unserer letzten Krokustour bei Gresten sind schon einige Jahre vergangen, und damals wurde ! noch nicht digital fotografiert! Das ist also der Neapel-Krokus oder mundiger Neapolitanischer Krokus oder Crocus purpureus (über die Art sollte ich eigentlich noch näher ausführen, aber jetzt zuerst ins Gelände…). Entlang der Kleinen Erlauf zwischen Randegg und Gresten erwartete ich mir eigentlich nicht viel Erfolg, denn vor Jahren wurde dort schon die Uferwiesen bis ans Wasser heran gegüllt. Wie die Karte zeigt, wollte ich gleich “hoch hinaus”, und das geht dort am schnellsten über die Schliefau. Von den nach Amstetten und St. Leonhard am Wald weiterführenden Straßen erfolgt eine scharfe Abzweigung in den Saurüsselgraben. Bei einer Kurve zeigt der Wegweiser zur Panoramastraße links, warum ich rechts abzweigte? Eigentlich ahnungslos, denn der Asphaltweg ging bald in eine Forststraße über, und schließlich landete ich wirklich “hoch oben” im dichten Wald.

Vom nahen Waldrand schimmerte es immer hell herein, und mit wenigen Schritten stand ich vor diesem Baummonster (scheint in dieser Gegend typisch für die Waldränder auf den hohen Kammlinien zu sein, weil ein ähnliches Motiv in Dia schon einmal fotografiert). Nordseitig hoher und teilweise dichter Wald, an der Südseite Wiesen mit traumhaftem Ausblick, wenn auch ein wenig diesig trotz der Föhnlage.

Ausblick über das Urlbachtal, markant der Prochenberg bei Ybbsitz, ganz rechts konnte ich die Wallfahrtskirche von St. Aegidi am Walcherberg erkennen (altes Quellheiligtum) und den Wiesberg bei St. Leonhard am Wald (Pilgerort der Wiener Fiaker!). Gleich unterhalb war der Hof Ober Rauchegg zu sehen, und von dort aus muss wohl der höchst kuriose Rastplatz am “Hohlwurzlweg” angelegt worden sein. Neben anderen Attraktionen eine “Baumbar”, gebaut wie ein Kühlschrank, aber gegen die Kälte von außen, damit das Angebot an Getränken nicht einfrieren konnte bzw. im Sommer frisch blieb. Seither habe ich ein Zwerglflascherl Kriecherlbrand (1 € in die Kassa) in meinem Rucksack…

Die Schöpfer dieser Kuriosität müssen geschickt im Motorsägen sein, denn unterhalb des Eichkatzls saß auch noch ein Bär. Ich hatte mich bei aller Überraschung über diesen Platz eigentlich bärig verfahren – also zurück bis in den Saurüsselgraben und dort bei der richtigen Abzweigung zügig in vielen Kurven auf die freie Kammhöhe Franzenreithberg. Traumhafte Aussicht und eine völlig ungewohnte Landschaft, weite Grasberge, ein Gehöft nach dem anderen, noch markanter als im Wiesenwienerwald und als am Alpenrand im Pielachtal. Der Ötscher und die anderen Hochgipfel der Ybbstaler Alpen sind hier schon recht nahe, und bei klarer Sicht müssen das unglaubliche Bilder sein.

Bei passender Gelegenheit wanderte ich über Wiesen mit recht spärlichem Krokusbesatz hinüber zum Grestener Hochkogel mit einem hübschen Gipfelplatzerl. Mein Ziel war jedoch die Grestener oder Ybbsitzer Höhe, je nachdem woher man kommt, also der Straßensattel zwischen beiden Orten. Bei der Bergabfahrt (immer auf Asphalt und vielfach üppig gegüllte Wiesen entlang) tauchte beim Hof Hochgrässing mein (nicht vermuteter) Traumplatz auf. Vom Hofhund freundlich beschnuppert, befand ich mich bald in Bauchlage…

Auch beim nächsten Hof (Gseng) war eine ähnlich üppiges Vorkommen zu sehen, und Werner berichtete mir nachher, dass an der Seite gegen die “Suttengresten” (wo auch Reinhard unterwegs war) herrliche Krokuswiesen zu finden waren. Ich bog aber schon in die Hauptstraße Richtung Gresten ein, um nach kurzer Strecke bei der einzigen Abzweigung rechts abzubiegen. Dort kannte ich den von vielen vorbeikommenden Autofahrern bestaunten Wiesenplatz, fuhr aber gleich auf der Seitenstraße durch den ein Waldstück weiter (mit dem alten Raueisenweg oder Proviantweg der Eisenstraße, genau kann ich mich nicht erinnern, daher am besten alle Markierungstafeln gleich mitfotografieren…).

Die folgende Wiesen konnte dann ich an Werner “weitergeben” – einen idyllischen Flecken weiter abseits vom Straßenverkehr. Ein kleines Bächlein rieselte durch den Wiesengrund hinab in eine Waldmulde, daher gab es neben Krokussen in hübschester Anordnung auch noch andere Blüten, vor allem stattliche Frühlingsknotenblumen.

Mit unserem unerschrockenen Auto schaffte ich dann auch noch die Weiterfahrt ins Tal, wo ich am Schloss Stiebar vorbei in den Markt hineinfuhr. Bemerkenswertes Glück und eine kleine Enttäuschung: Vorzügliche Mittagseinkehr beim “Lindenwirt” Auer, danach Erkundung beim ORF-NÖ-Gärtner Käfer. So freundlich er meine fast obskur erscheinenden Fragen ebenso wie der Förster im Schloss beantwortete – die “Blaue Blume von Gresten” ist hierorts unbekannt, als Anemone blanda nur mehr bei Janchen in der Spezialliteratur zu finden…

Im Schlosspark war alles blau, aber von Leberblümchen… Trotzdem danke an beide Herren, dass sie mir Hereingeschneiten so nett entgegen kamen! Weil die Fahrt schon in einem ging, fuhr ich gleich noch über den Schwarzenberg südlich von Gresten – mit der Naturfreundehütte und einem Felsspitz sicher einmal ein Ausflugsziel, wenn ich es mit anderen Exkursionspunkten in dieser Gegend verbinden kann. Mir reichte dann die Heimfahrt quer über Erlauf- und Pielachtal nach Türnitz und zu einem kurzen Besuch in Lilienfeld – jetzt beschnupperte mich Chacky ebenso intensiv wie vormittags der Hofhund beim Hochgrässing… trotzdem, durchaus nicht auf den Hund gekommen, wenn auch über 200 km quer durchs Mostviertel gesaust. Aber es hat sich ausgezahlt, denn so zeitgerecht die Krokusblüte zu erwischen, das muss einem auch gelingen. Allerdings kann man die Mostviertler Krokusse noch längere Zeit verfolgen, denn bis sie auf sie in Neuhaus, Taschlbach und auf der Feldwiesalm und zwischen Eisernem Herrgott und Gemeindealpe blühen, wird es noch dauern!

… im Steingarten – in den letzten Tagen aufgeblüht:

Sternanemone

"Goldprimel" - Gelber Mannsschild

AB Hundszahn-Lilie, inzwischen schon wieder fast verblüht

Das neue Headerbild – auch im Blog verschwindet der Schnee (endgültig für den Winter 2013/14?) – zeigt die Flyschberg mit dem Ausblick auf die Voralpen.

Typisches Landschaftsbild, hier aus dem Kerschenbach bei unserer Wanderung zur Märzenbecherwiese bereits am 25. Februar. Vom jahreszeitlichen Zustand passt es ebenso zur botanischen Exkursionsfahrt ins Mostviertel – Krokusblüte bei Gresten.

Inzwischen gibt es aus den Bergtälern des Mostviertels schon wieder Neuigkeiten – die Anemonen-Schmuckblumen stehen in voller Blüte, zu sehen im Kothbergtal bei Lunz oder im Retzbachtal bei Türnitz, am Weg zur Falkenschlucht – dort übrigens volle Pracht der Frühlingsblumen, wenn auch die Aurikel usw. noch einige Zeit warten lassen.

In Schwarzenbach hat es der Zungen-Mäusedorn wieder zu schönen Blüten geschafft. Beim Standort im “Morederwald” habe ich sogar ein Doppelblatt mit zwei Blüten entdeckt.

Später wird ein solches Blatt zur Fruchtzeit (bis in den nächsten Winter!) so ausschauen. Und der zweite bekannte Standort in Schwarzenbach, wo ich im heurigen Winter durch außerordentlichen Zufall eine Pflanze entdecken konnt, hat sich inzwischen gemausert – auf sieben Pflanzen, die allerdings ganz im Verborgenen bleiben müssen (im Unterschied zum eingezäunten Standort zwischen Reitbauer und Moreder am Schwarzenbacher Rundwanderweg-01).

Meine speziellen Wander- und sonstigen Berichte kommen auch weiterhin – das ist mein Hauptanliegen – im Wandertipp-Blog. Um das Interesse weiter zu streuen, bringe ich einzelne Tagesberichte und Bilderalben (als Tourenbuch) in meinen facebook-Seiten:

“Wandertipp bernhard baumgartner”  und “Bernhard Baumgartner Autor Kral-Verlag”

Wenn man facebook in einer solchen seriösen Form verwendet, kann es durchaus lohnend sein, darin zu stöbern, etwa bei “Alpenblumen” oder bei “Karl Auer” oder “Zwalk” (danke, Karl und auch Peter für eure immer wieder interessante Mitarbeit)!

Anni hat übrigens ein interessantes Detail fotografiert, das uns bisher noch nie aufgefallen ist – die “Rockerl” der Schneeglöckchen sind innen gestreift! Und die von ihr am Hipplerkogel fotografierte Dirndlblüte haben wir auch heute wieder erlebt – am Kapellenweg Richtung Sonnhof, wo es allerdings weiterhin nicht so gemütlich zugehen sollte wie wir es bisher gewöhnt waren!!!

Eigentlich gäbe es keinen Grund, aus unserer Frühlingsblumen-Gegend weiter hinein in die Berge zu fahren. Eigentlich war es nur Neugierde, was und ob überhaupt botanisch dort auch schon etwas los ist. Eigentlich waren es die Anemonen-Schmuckblumen, die uns dorthin lockten, und überhaupt sollten die Märzenbecher am Fuß vom Sulzberg schon fleißig blühen… Also ist das Ziel schon klar und gerade für einen Vormittag ausreichend – die Walster!

Wie ein Fjord liegt dort der Hubertussee in die bewaldeten Dolomitberge eingebettet, eine sonnige und freundliche Landschaft, in nicht zu langer Autofahrt über St. Aegyd – Kernhofer Gscheid – Ulreichsberg erreichbar. Wo die Weisse Walster in den See mündet, empfangen uns gleich die dort immer auf Futter wartenden Enten.

Beim Antonius-Bildstock halten wir kurz, um bachaufwärts an den dolomitischen Böschungen nachzuschauen, was dort blüht. Aber außer der prächtig purpurroten Schneeheide ist dort nichts Bemerkenswertes zu finden, zumindest nicht in dieser frühen Jahreszeit.

AB Schneeheide, auch "Zeamat" oder "Sennerer" genannt

Haben schon die Schneereste entlang der Straße vom Gscheid an überraschend gewirkt (aber nur im aktuellen Vergleich zu den mittleren Höhenlagen, normalerweise gibt es hier Mitte März noch meterweise Schnee), so ändert sich das Bild entlang der Uferstraße nochmals. Denn vom Hubertus-Bildstock an Richtung Klauskirche schimmert sogar statt des Wasserspiegels eine geschlossene Eisdecke!

AB Wasser- und Eisufer beim Parkplatz unterhalb der Klauskirche.

Hier starten wir unsere Rundwanderung. Die Gehzeit beträgt – für eine “Blumenwanderung” gerade passend – etwa zwei Stunden… wenn es genug zu beobachten und zu fotografieren gibt! Als wir aber am “Kleinen See” entlang (links oberhalb ein gigantischer Neubau an Stelle der alten Volksschule) in das Seitental Richtung Fadental losmarschieren, kommen wir bald auf vereiste Altschneeflächen, und die Vegetation ist voll winterlich – allerdings typisch in diesem Winter überwiegend schneelos. Sogar der Südhang des Sulzberges ist völlig aper, nur oben am Kamm ein paar Reste von Wächten aus dem kurzen Winterabschnitt von Anfang Dezember.

Beim Schnittlermoos kommen gerade die ersten Frühlingsknotenblumen hervor, also hat sich der Ausflug zumindest etwas gelohnt. Was aber noch auffällt – die Trockenheit! Wo man sonst nur mit Gummistiefel in die Feuchtwiesen hinein könnte, käme man jetzt mit Turnschuhen aus. Auch an den Böschungen schauen die Zwergstrauchheiden etwas verdorrt aus.

AB Bei der riesigen Rotbuche an der Kreuzung in Fadental wird gerastet.

Ansonsten bietet das Fadental einen eher deprimierenden Eindruck, seit der Gasthof Labenbacher geschlossen ist. Gerüchte, er sei bereits abgerissen, betreffen nur den Wintergarten, wo man so angenehm beim Jausnen oder Mittagessen sitzen konnte.

Nun geht es hinaus in die Schwarzwalster. Dieser teilweise schluchtartige Dolomitgraben weist etliche interessante Einzelheiten auf. Ziemlich am Anfang springt ein Felsriegel aus dem rechten Hang vor. Er besteht aus dem dichteren Hauptdolomit, und an der Grenze zum anschließenden Raumsaudolomit entspringt eine starke Quelle. Bald danach am linken Hang dieselben Verhältnisse – aus einem “Quelltumpf” strömt ein beachtlicher Wasserschwall herab, während des ganzen Jahres eine Köstlichkeit – und vom Labenbacher früher sogar für ein Kleinkraftwerk genützt.

So schauten die Knospen des Seidelbasts in St. Veit noch vor Ende Jänner aus! Jetzt ist es auch in der Schwarzwalster so weit, aber sonst blüht nichts von den botanischen Besonderheiten dieses subalpinen Standorts (in der Dolomitschlucht auf 800 m Seehöhe). Clusius-Primeln, Aurikel, Silberwurz usw. müssen sicher noch lange auf ihre Blütezeit warten, egal wie der bisherige Winterverlauf war. Von der Anemonen-Schmuckblume, die ich einmal auf den hintersten linksseitigen Felsen gefunden habe, natürlich auch noch nichts zu bemerken.

Im Rechengraben mit dem kristallklaren, grünlich schimmernden Walsterbach biegen wir in die Straße ein, die uns hinauf zur Stauseebrück führt. Dann folgt noch das kurze, aber ganz malerische Stück Straße durch den kleinen Tunnel zurück zum Parkplatz (zum Glück am Wochentag ohne viel Verkehr). Hier noch einige Bilder von Stimmungen am Ufer, die allein schon den Ausflug gelohnt hätten!

Ältere Artikel »