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Das Jahr vergeht viel zu schnell (wie immer, besonders im Lebensabschnitt um den Achtziger), und so sind wir erst am Herbstanfang zu unserer schon längst dringend geplanten Landesausstellungsfahrt gekommen. Die erscheint mir umso wichtiger, als ich in meinem neuen Naturschätzebuch dem Marchfeld ziemlich viel Platz eingeräumt habe!

So hat sich das Schloss Marchegg, vormals Landes-Jagdmuseum, noch bei unseren Erkundungsfahrten für die Naturschätze präsentiert. Nun strahlt das Objekt frisch renoviert und zeitgemäß ausgestattet für die große Landesausstellung 2022. Die Anreise am 23. September bei angenehmem Wetter, verspricht einen schönen Tag. Vom Parkplatz beim Schloss – überragt von den schon “storchlosen” Dächern gleich zur Ausstellung, wo um 10.30 Uhr eine Führung beginnt. Diese ist so ausführlich, dass die letzten Abschnitte der Ausstellung gar nicht mehr erläutert werden können. Trotzdem ist schon Mittag vorbei, und wir stärken uns gleich bei dem im Schlosshof aufgestellten “Bäckerwagen” mit eigenartig gewickelten Speckstangerln (ähnlich gebaut wie Berner Würstl), und auf die lockenden Süßigkeiten wird verzichtet… Anschließend noch kurzer Spaziergang durch die Au und die historische Stadt (siehe Bild des Böhmenkönigs als Gründer, erinnert an die Denkmäler auf dem ungarischen Somloberg).

Die Themen der Ausstellung sind wirklich reichhaltig, vor allem geht es um die Wasserwelt, vor allem der Donau – in meinem Naturschätzbuch handelt der Abschnitt “Marchfeld – im Kampf um zu viel und zu wenig Wasser” darüber. Der Rundweg an der March, zum Tümpel beim Pulverturm mit den Urzeitkrebsen, ist ebenso lohnend wie die Besichtigung der Stadt, die heute nicht einmal den mittelalterlichen Mauerring ausfüllt. Etwas zu wenig war mir die spezielle Präsentation der Naturschätze, wie etwa der Sandberge bei Schönfeld und Oberweiden, allerdings hätte ich mir aus einzelnen gezeigten Karten gleich wieder einige Ziele ausgesucht (Wüstungen, Sandlebensräume).

So verabschieden wir uns am Nachmittag von unserem interessanten und mit etlichen Neuigkeiten lohnenden Ausflugsziel – und machen uns an die weite Heimfahrt, auf weitere Abstecher (etwa nach Orth mit dem Nationalpark und zu den anderen Marchfeldschlössern) haben wir wegen der langen Strecke verzichtet. Ebenso auf einen mehrtägigen Kurzurlaub, wofür wir schon das Hotelgasthaus Sommer in Auerstal kontaktiert hatten. Vielleicht einmal in den nächsten Jahres und zu einer blumigeren Zeit mit den Rädern, denn jetzt im Herbst ist das brettlebene “Feld” wirklich nicht besonders einladend im Vergleich zu den blühenden Rainen und Feuchtwiesen im April bis Juni.

Marchfeld – interessanter als vermutet, also doch Geheimnisse, wir kommen wieder!

Am 27. August nach “Sportgastein”

Mit diesem Beitrag / Bericht könnte ich mich sozusagen “in die Nesseln setzen”, zumindest was die Gedanken bezüglich Naturschutz betrifft. Vorweg – Sportgastein ist ein touristischer Kunstname, denn eigentlich heißt dieser Hochtalkessel im südwestlichen Talschluss des Gasteinertals “Nassfeld”. Die weitläufige, kesselförmige Almfläche wird auch von vielfältigen Bächen durcheilt, und in den Mulden breiten sich Sumpfflächen und Hangmoore samt torfigen Lacken aus. Von hier aus steigt man Richtung Schareck zum Niedersachenhaus auf oder zu dem nach Mallnitz führenden “Tauern”. Die Zufahrt ist mittels Tunnels und Galerien so abgesichert, dass selbst bei Unwettern oder im Winter bei Lawinen die Zufahrt möglich ist, diese führt übrigens anfangs, gleich hinter dem letzten Talort Böckstein, am Gasteiner Heilstollen vorbei. Dieser gehört zur Bergbaugeschichte des Gasteinertals, ebenso wie die ins Mittelalter zurückreichenden Erzabbaustätten. Ein in der ersten Hälfte des 20. Jhdts. angelegter Stollen, der zeitweise mittels einer Kleinbahn sogar touristisch genutzt wurde, führt hinüber nach Kolm-Saigurn im Raurisertal, hat aber nur mehr historische Bedeutung. Die Seilbahnerschließung erfolgte erst in den letzten Jahrzehnten hinauf zum Kreuzkogel, samt sehr alpin gelegenen Schipisten. Im Sommer verkehrt diese Bahn aber nur an wenigen Tagen.

Nachdem das über 3000 m hohe Schareck von Kärntner Seite durch eine Stollenbahn und einen Sessellift als Gletscherschigebiet erschlossen wurde, ließen die Bemühungen auf Gasteiner Seite nicht lange auf sich warten. Aus dem Nassfeld sollte eine Seilbahn hinauf zum Schareckgletscher gebaut werden. Einziges Hindernis für dieses technisch überaus ambitionierte Vorhaben – die einzige für diese Seilbahn notwendige Stütze hätte im Nationalpark-Kerngebiet errichtet werden müssen. Daran ist das Projekt auch gescheitert, und nach dem Gletscherschwund der letzten Jahre wäre diese riesige Investition hinauf zum bald wohl verschwundenen Mölltaler Gletscher wohl auch verfehlt gewesen.

In meinem Alter, jüngst war mein Achtziger dran, lernt man Bergstraßen und Bergbahnen immer mehr zu schätzen, auch wenn die Vorbehalte hinsichtlich Naturschutz nicht unbeachtet bleiben dürfen. Denn oben auf einem hohen Grat oder Gipfel zu stehen, inmitten oder sogar über der großartigen Hochgebirgswelt, dieses fulminante Erlebnis ist körperlich nicht mehr zu schaffen, eher nur virtuell oder mit Aufstiegshilfen. In diesem Sinn -  eigentlich schade um die Schareckbahn aus dem Nassfeld. Wobei mir der Eingriff in die Natur nur prinzipiell problematisch erscheint – Autozufahrt mit vollem Parkplatz gibt es im Nassfeld ohnehin schon, und ebenso ist der Schareckgrat über dem Mölltaler Gletscher absolut längst nicht mehr ein unberührtes Gelände. Die eine Stütze in den steilen Abhängen hätte wohl auch mittels Hubschraubereinsatz errichtet werden können, ohne die Schareck-Nordseite zu verwüsten. Die Touristiker werden mir vielleicht Beifall zollen, ich hoffe, mein wohlwollendes und entschieden positives Verhältnis zum Naturschutz wird mir trotzdem abgenommen…

Aber jetzt zu unserem letzten Urlaubstag mit dem Ausflug ins Nassfeld:

Zufahrt über die Mautstraße bis zum Parkplatz, dann neben dem Nationalpark-Infohaus zum Wanderweg ins Nassfeld. Dieser ist (wie auch in Kals heuer schon erlebt) mustergültig als ein Naturerlebnisweg mit historischen und naturkundlichen Infotafeln ausgestattet. Es geht nach einem Stück am Bach entlang gleich in die untersten Hänge des Kreuzkogels, wenn man die “Große Runde” nimmt. Zwergstrauchheiden sind ein wichtiges Thema (leider heuer ohne Heidelbeeren), Moormulden und Miniseen, dazwischen muntere Bächlein und malerische Baumgestalten an der Waldgrenze. Dazu kommt der gewaltige Ausblick gegen den Tauern-Hauptkamm mit dem Schareck und einigen auch schroffen Nebengipfeln, und überall stürzen Wasserfälle herunter zum flachen Talboden.

Was wir nicht gefunden haben – den Standplatz für das Erlebnis der Tauernmineralien, leider, denn vom Gesteinsbestand hätten wir durchaus einige Bergkristallspitzerl finden können, wie sie uns auch im Raurisertal beim Aufstieg über den Neubau untergekommen sind. Die Alpenblumen sind nach den hochsommerlichen Hitzetagen schon weitgehend verblüht. Aber der Gesamteindruck der Landschaft leidet darunter nicht, denn neben den “kleinen Wundern am Wegrand” gilt die Aufmerksamkeit hier vor allem der hochragenden Gipfelwelt, die sich auch wettermäßig ausgezeichnet präsentiert.

Insgesamt dauert die Runde je nach Ambition zwei bis drei Stunden, und sie ließe sich durch Einkehr in einer der Almhütten auch noch ganz schön ausdehnen. Nach der Tour zum Bockhartsee und der Wanderung ins Sieglitztal war diese Naturrunde der dritte schöne Tag in dieser herrlichen Landschaft. Es bliebe nur mehr, den Lift-Betriebstag zum Kreuzkogel zu erwischen und als Tour der Aufstieg zur Hagener Hütte am Mallnitzer Tauern, schon einmal angegangen, aber damals nicht ausgeführt, naja, vielleicht gibt es noch einmal einen Gasteinurlaub für diese Gelegenheit…

Dorfgastein mit dem Schi- und sommerlichen Aussichtsberg Fulseck ist bei jedem Gasteinurlaub unser Pflichtprogramm – noch dazu jedesmal ein Höhepunkt, diesmal allerdings ohne die ersehnten und sonst üppig gesammelten Heidelbeeren!

Donnerstag, 25. August – Fulseck: Schon wieder ein “Seilbahngipfel”! Aber wie kämen wir sonst auf diesen hohen Aussichts- und (für uns auch) Sammelpunkt? Beim Tauernurlaub in Matrei / Osttirol haben wir die Aufstiegshilfen ohnehin schon sehr vermisst (so nahe am 80. Geburtstag braucht man sich aber sicher nicht dafür zu schämen). Also bei schönem Wetter, wie überhaupt in der ganzen dritten Augustwoche, nach Dorfgastein und – entgegen der Gewohnheit – zunächst einmal nur Auffahrt bis zur Mittelstation… Denn dort geht es in die Schwammerlreviere der endlosen Waldhänge! Gute zwei Stunden stapften wir durch das mehrfach unwegsam steile und sumpfige Gelände, mit dem erfreulichen Ergebnis der voll mit Herrenpilzen und Eierschwammerl gefüllten Schwammerlsäcke, die dann im Rucksack etwas zusammengedrängt verstaut wurden. Weiterfahrt mit dieser köstlichen Fracht bis zur Bergspitze, wo die umliegenden Gipfel jedesmal zu packenden Fotos verlocken – diesmal allerdings ohne Großglockner, der sich in Wolken versteckte, dafür Sonnblick, Ankogel, Großer Hafner und die Zacken der Radstädter Tauern in passender plastischer Beleuchtung.

Panoramablicke gegen Süden (Ankogelgruppe), Norden (Schuhflicker) und der “Spiegelsee” mit dem Bernkogel.

Leider mussten wir schon auf dem Gipfel, gleich abseits der Verbauungen feststellen, dass uns die Natur nur die Waldfrüchte bescheren würde, denn die sonst so zahlreichen Heidelbeeren waren überhaupt nicht vorhanden – warum wohl? Vielleicht wegen der vorher geballten Hitzetage oder weil es zur früheren Blütezeit noch einen Spätfrost gab? In diesem extremen Sommer 2022 ist das nur schwer zu beurteilen. Wir ersparten uns so zwar das mühsame Beerenbrocken, aber schade war es doch, ohne diesen Naturschatz wieder ins Tal zurückfahren zu müssen…

Die Zwergstrauchheiden mussten sich mit der Heidekrautblüte begnügen. Außerdem bemerkten wir, dass auf dem Bergkamm Richtung Arltörl hinunter, wo sich die üppigsten Heidelbeerbestände ausdehnen, intensive Bautätigkeiten im Gang waren – vielleicht schon wieder eine neue Seilbahn, diesmal eine zusätzliche von Großarl hinauf in das Schigebiet Fulseck? Da kommen schon Gedanken auf (wie in Tirol aktuell zu bemerken), dass die Erschließung auch ihre Grenzen haben sollte. Mir ist nur um ein Projekt leid, was ich mir in jüngeren Jahren auch nicht gedacht hätte, nämlich um die gigantische Seilbahn von Sportgstein / Nassfeld (eigener Bericht folgt) hinauf zum Dreitausender Schareck, auf desssen schwindendem Eisfeld schon längst ein Sommerschigebiet auf Kärntner Seite entstanden ist. Aber Naturschutz geht eben bevor, zumal im Nationalpark Hohe Tauern, obwohl für diese Seilbahn nur eine Stütze auf dem hohen Hang Richtung Gipfel notwendig gewesen wäre. Aber immerhin, wo man den “Betonieren” einen kleinen Finger reicht, schnappen sie sich gleich die ganze Hand – wie etwa im Tiroler Ötztal und Pitztal leidvoll für die Natur zu bemerken ist.

Für uns ist das Dorfgasteiner Fulseck jedenfalls immer ein Höhepunkt des Gasteiner Alpenurlaubs, egal ob mit oder ohne Naturfrüchte, wie teilweise im heurigen Jahr!

Während unserer Sommer-Berg-Urlaubswoche 2022 in Bad Hofgastein war es am

Mittwoch, 24. August

wieder so weit, Termin für das “Seilbahnschaukeln”. Dabei fahren die sonst nur in der Wintersaison verkehrenden Liftanlagen ganztags und begünstigt für alle Wanderer.

Unsere Gruppe: Irene, Walter, Jakob und Felix (Binder) sowie Anni und ich (wir beide wollten uns diese nette Bergerlebnis-Gelegenheit nicht entgehen lassen. Wenn auch die eigentliche Wanderstrecke nur kurz war, nämlich von der Schlossalm-Bergstation zum Kasereck über dem Angertal. Wetter (wie im Bild zu sehen) prächtig, die sonst üppige Alpenblumenflora leider durch die heißen Sommertage schon eher herbstlich. Daher bestand der Berggenuss vor allem aus dem Panorama, wobei sich der Ankogel (sonst der Höhepunkt) allerdings etwas in Wolken versteckte…

Die Gletscherwelt der Hohen Tauern präsentiert sich von der Schlossalm aus eigentlich nur in den Eisfeldern des Tischlerkars (im zweiten Bild hinter dem steil im Vordergrund aufragenden Graukogel). Und diese werden jedes Jahr, wie von uns immer wieder beobachtet, etwas weniger – jetzt gegen Ende August schon nur Blankeis ohne Firnbedeckung, wodurch das Abschmelzen der Gletscherfläche und Eisdicke noch mehr beschleunigt wird. Wenn auch der “See” nur ein Speicherteich für die Beschneiung der Pisten ist, gibt er doch ein schönes Bild ab, vor allem mit den sich ballenden Schönwetter-Haufenwolken. Ein kleiner Almhöcker gibt sich selbstbewusst wie ein Gipfel, der als Bildmotiv natürlich erklommen wird. Dann kommen wir zur Bergstation am Kasereck, wo es steil und mühelos (vor allem knieschonend !) hinunter geht ins Angertal, wo wir sonst eher spazieren und auf der Suche nach Heidelbeeren oder Schwammerln unterwegs sind.

Vom Rastplatz oberhalb der Kasereck-Bergstation gibt es als Gipfelblick nur den mit einer Wolkenhaube versehenen Ritterkopf, der aus dem Rauriser Tal herüberschaut und fast markanter wirkt als das zwar höhere, aber breitformatige Schareck (neben dem Rauriser Sonnblick der nächste Dreitausender). Umsteigen unten im Angertal, und schon schnurrt die nächste Gondel hinauf zum Stubnerkogel. In einem der letzten Jahre sind wir auf dieser Strecke sogar bei der Mittelstation ausgestiegen, um die dortigen Schwammerlwälder “heimzusuchen”. Heuer lassen es bleiben, denn bei der Talfahrt nach Bad Gastein wird es ohnehin noch einen Zwischenstopp geben…

Im Bild die “Binderfamilie” beim kleinen Gipfelpunkt auf der Schlossalm, dann Walter und Jakob auf der zum Pflichtgang gehörenden Seilbrücke. Übrigens herrscht auf dem Stubnerkogel Hochbetrieb mit Almmusik und voll besetzter Aussichtsterrasse. Wir haben es dann bei der Talfahrt gemütlicher, wo von der Mittelstation mit wenigen Schritten (wie für diesen Faulenzertag typisch) die Einkehr auf der nahen Schi- oder nun Almhütte auf uns wartet. Unten im Tal angekommen, wartet wie bestellt ein Bus, der uns zurück nach Bad Hofgastein bringt. Hier noch ein paar Bilder vom nostalgischen Badgastein, das wir bei der Höhenwegtour über das Gasthaus Gamskarhütte Richtung Grüner Baum im Ködnitztal durchwandert haben.

Zu den Bildern: Blick auf Badgastein vom Gasthaof Gamskar, Erinnerung an “glorreiche” Zeiten des Kurortes – Kaiser Wilhelm Promenade, eigentlich auch ein Sommergast wie der alte Kaiser (gehörte eigentlich auf eine hohe Alm, nicht an eine Gasteiner Promenade), historische Hotelbauten – teils Spekulationsobjekte oder frisch aufpoliert für aktuelle Gäste, der berühmte Gasteiner Wasserfall.

Übrigens bisher nicht gewusst, aber zufällig nachgelesen – das Radon-hältige Thermalwasser in Bad Hofgastein kommt von der sog. Elisabethquelle in Badgastein, die Überleitung wurde vom Lilienfelder Abt Ladislaus Pyrker bei Kaiser Franz I. durchgesetzt. Eine Abordnung aus Lilienfeld war auch in diesen Tagen in Hofgastein, wo Abt Pater Pius Maurer den zum Jubiläum errichteten Pyrkerbrunnen einweiht (Bericht im Facebook von Abt Pius).

Alpen-Sommer-Urlaub in Osttirol / über den Stallersattel zum Antholzer See

Ein Ausflug in einen äußersten Winkel Österreichs am Samstag, 25. Juni 2022

Der Stallersattel wird wohl kaum so bekannt sein wie der Antholzer See, denn dort (ebenfalls in einem äußersten Winkel Südtirols) fanden vor gar nicht so langer Zeit promenente Landlauf- und Biathlon-Bewerbe statt, die auch im Fernsehen übertragen wurden… Typisch, nur was im Fernsehen erscheint, scheint überhaupt zu existieren…!

Also wieder, wie vier Tage vorher Zufahrt durch das Defreggental. Wo sich dieses (flussaufwärts gesehen) nach Norden zum Alpenhauptkamm wendet, öffnet sich gegen Südwesten über eine Steilstufe hinauf das Hochtal mit den beiderseitigen Bergseen und dem Stallersattel dazwischen. Auf österreichischer Seite bestens ausgebaut, geht es vom Grenzpass mit seinen überfüllten Parkplätzen auf schmaler Straße die italienische (besser südtirolische) Seite steil hinunter ins Antholzer Tal. Sogar im Einbahnverkehr mit Wartezeit.

Der Antholzer See ist ein typisches “Waldgewässer”, zwischen hohen Steilabfällen eingesenkt, die nordseitig zum Hoch- und Wildgall hinaufziehen. Was im letzten Bild an Steinblöcken und Schotter fast kalkalpin hell ausschaut, ist teilweise der fast weißliche Tonalit der Rieserfernergruppe, eine gegen Ende der Alpenbildung aus den Erdtiefen aufgedrungene Gesteinsschmelze, die viel prominenter als hier im Schweizerischen Bergell auftritt. Das dringlichste Problem ist, hier am See (für die geplante Seeumrundung) einen Parkplatz zu finden. Wir stellen unser Auto hinter ein Gasthaus, wo gerade der Wirt zurecht kommt, dass wir uns absprechen können, übrigens durchaus tirolerisch freundlich. Dann geht es los, auf Wegen und Stegen an der Nordseite des Antholzer Sees am Wald- und Seerand dahin, wobei sich zwar keine botanischen Offenbarungen ergeben, dafür viele idyllische Fotoplätze.

Zurück am Stallersattel, bietet sich die nächste Seeumrundung an – um den mit Blick zum Wildgall im Alm- und Waldgrenzbereich ausgedehnten Obersee. Vom Parkplatz an der Staatsgrenze verläuft der Rundgang zuerst am Westufer an Hotel und Gaststätten vorbei, dann jedoch am Nordufer auf einem “Blumenweg” die Waldböschungen entlang. Vom Ostufer wird teils auf Stegen zur südlichen Almseite gewechselt, insgesamt ein überaus lohnender, weil aussichts- und blumenreicher Spaziergang. Auffallend sind neben Almrausch und Enzian (diese fast schon trivial) vor allem hellweißgelb blühende Läusekräuter, die wir in unseren vertrauten Gebieten der Nordostalpen kaum oder noch nicht gesehen haben.

Während die Berge im Süden weniger markant sind, steigt an der Nordseite der Passmulde oberhalb eines Waldrückens eine Felslandschaft im Auslauf des Hochgallmassivs auf, sogar die Hauptgipfel Wild- (jm Bild) und Hochgall werden sichtbar, bevor die Mittagswolken sich zusammenbrauen.

Dieser aus einem Zirben- oder Lächenstamm geschnitzte Berggeist (die Wurzeln in der Höhe) markiert den Endpunkt der Rundwanderung, und nun ist auch der letzte Wandertag gut zu Ende gegangen, und nach dem letzten frugalen Hotelabend folgt nur mehr die Heimreise über die Südstrecke und unsere heimatlichen Täler an Mürz und Salza. Ein toller Urlaub, und in Anbetracht der eigentlich Allinclusive-Betreuung im Hotel Outside auch recht preiswert, was aber nicht die Hauptsache ist, denn alles schön erlebt und genossen und keine Probleme mit Gesundheit oder erst recht Straßenverkehr (Rückfahrt 485 km)…

Unsere schönen Erinnerungen an Osttirol bestens aufgefrischt!

Freitag, 24. Juni 2022: Obermauern und St. Nikolaus

Nach einer regnerischen Nacht bringt der Südwestwind  bald wieder sonnige Auflockerungen vom Virgental her. Dorthin wollen wir an diesem schönen “Schlechtwettertag”…

Die Wallfahrtskirche von Obermauern, dem Talort Virgen benachbart, ist einer von zwei kunsthistorischen Hauptanziehungspunkten nahe von Matrei in Osttirol. Über den traditionellen Bauernhöfen erhebt sich der hohe gotische Bau, und in Empfang genommen wird man sozusagen vom bei genauer Betrachtung fast kuriosen Christophorus. Übrigens bei einem Besuch einen speziellen Kunstführer mitnehmen oder die aufliegende Broschüre benützen. Skulpturen an der Außenwand wecken sofort weiteres Interesse, und der Kirchenraum wird beherrscht von einer gigantischen “Bilderbibel”, durch die man sich Zeile für Zeile durchlesen kann, schriftlos – aber in lebhafter Bildersprache.

Dann geht es die Kirchenstiege wieder hinab zu den Gehöften, die in ihrer alten Bauweise allein schon einen Besuch des malerischen kleinen Bergortes lohnen würden. Die Idylle pur folgt alsogleich, verbunden mit zwei Besinnungsstunden angesichts der zwar umwolkten, aber dadurch vielleicht umso reizvolleren Landschaft. Von Obermauern führt nämlich der “Kreuzweg” am Hang entlang bis nach Göriach, einem bäuerlichen Weiler oberhalb von Virgen. Die modern gefassten Stationen sind noch dazu mit Texten des Tiroler Altbischofs Stecher versehen.

Nach dem besinnlichen Wanderweg mit seinen Stationen geht es oberhalb von Virgen (wo gerade der Kirchenturm mit Gerüsten umgeben ist, daher kein passendes Foto) kurz auf der Straße hinauf nach Göriach mit seinen teils wirklich urig wirkenden Bauernhöfen, und schon weist uns eine Beschilderung zurück zum Ausgangspunkt – über den “Wiesenweg”, also eine ideale Runde, die wir in gut 2 Stunden dahinspazieren. Von Bruchsteinmauern gegliedert, erstrecken sich hier sanfte Mähwiesen im packenden Kontrast zu den oberhalb und gegenüber aufragenden steilen Bergfluchten. Die Idylle der bergbäuerlichen Fluren mag vielleicht darüber hinweg täuschen, wie schwer das Alltagsleben in diesem Gebirgstal sein kann und sicher früher noch mühevoller gewesen ist.

Trotz vielfach altem Baubestand merkt man (zum Glück für die Bewohner) auch die Zeichen der modernen Zeit, ohne deren Hilfsmittel hier kaum mehr die bergbäuerlichen Siedlungen bestehen würden. Wahrscheinlich ist der Tourismus und wie der “Fremdenverkehr” (wie der Aufenthalt von Gästen so ungeschickt und abwertend genannt wird) die Voraussetzung, dass die (hier gar nicht so extremen) Gebirgslagen nicht schon längst verödet sind (wie in anderen Alpengegenden ohne prominenten Ruf schon geschehen).

Um die Mittagszeit war diese traumhafte Wanderung beendet, und wir wendeten uns dem nächsten Ziel zu – kunsthistorisch ebenfalls traumhaft, die Nikolauskirche beim Weiler Glanz oberhalb von Matrei, folgt in eigenem Bericht!

Einer der landschaftlich reizvollsten Punkte in unserem Urlaubs-Tourengebiet ist Innergschlöss mit der Ostabdachung des Großvenedigers, dem Schlattenkees. Hier zwei Vergleichsbilder:

Die beiden ersten Aufnahmen von 1964, die nächsten von der heurigen Tour – die Gletscherzunge des Schlattenkeeses hat sich aus dem Karboden nahe der Prager Hütte völlig zurückgezogen, auch ein erschreckendes Bild vom Gletschersterben wie bei der Pasterze am Großglockner!

Vom Nationalpark Hohe Tauern eingerichtet, gibt es seit einigen Jahren den “Gletscherweg Innergschlöss” – Verlauf: Anstieg Richtung Löbbentorl, Querung zur Prager Hütte, Abstieg nach Innergschlöss. Angegebene Gesamtzeit 4 bis 5 Stunden, das dürfte uns etwas zu lang sein, noch dazu mit dem sonnigen Abstieg über den Hütten-Serpentinenweg. Aber wir werden sehen…

Zufahrt auf der Felbertauernstraße und abzweigend zum Matreier Tauernhaus, von dort mit ‘Taxibus (daher leider die malerische Szenerie von Außergschlöss durchfahren) zum Gasthof Venedigerhaus in Innergschlöss (zurück mit demselben Matreier Taxifahrer am Nachmittag). Der folgende Talboden, eine weite Almwiese mit dem regulierten Tauernbach bietet schon einen imposanten Aufblick zu den hohen Eisfeldern des Großvenedigers, im Rückblick die Felsgipfel am St. Pöltener Ostweg, wo letztes Wochenende die 100-Jahr-Feier für die St. Pöltner Hütte stattfand (die interessante Festschrift mit einem Hüttenbild von mir hat mir Dr. Fritz Striberny, älterer Studienkollege von der BLBA St. Pölten und vorletzter Sektionsobmann, vorbeigebracht). Beim Einstieg des Gletscherweges zweigt links der gut ausgebaute markierte Steig ab, der auch zum Löbbentörl und zur Badner Hütte führt (1964 bei der großen Venedigerüberschreitung begangen, daher die alten Bilder vorhanden). Im lockeren vorwiegenden Lärchenwald geht es steil hinauf, sogar eine alte Moräne mit seltener Flora wird berührt, bis der erste Wasserfall auftaucht. Dann geht es ebenso zackig weiter und die Felssrinne des wild tosenden Gletscherbaches entlang.

Wir sind schon ganz schön weit “hochgestiegen”, aber die Trogschulter mit dem Salzbodensee ist noch immer nicht in näherer Reichweite. In Anbetracht des weiteren Routenverlaufs samt dem Abstieg verzichten wir auf das letzte Stück und gehen auf derselben, ohnehin sehr eindrucksvollen Strecke wieder zurück ins Tal, obwohl das Wetter noch sehr gut ist. Unten gut angekommen, sind wir jedenfalls froh, diese Entscheidung getroffen zu haben und wandern gemütlich zurück zum Venedigerhaus, wo uns sogar das Taxi rechtzeitig erwartet. Damit ist ein wichtiger Ausflug unseres Urlaubs geglückt!

Wettermäßig geht es etwas wechselhaft zu, als wir die längere Fahrt ins Defreggental und Richtung Jagdhausalm unternehmen. Aber immerhin sind die Anfahrtsstrecken von Matrei aus durchwegs moderat (ins Virgental, insgesamt 38 km, für diesen Ausflug ca. 80 km) und das auf gut ausgebauten Straßen.

Das Defreggental in den südwestlichen Ausläufern des Tauerngebirges liegt zwar auch in einer Seehöhe von 1100 m bis über 1500 m, doch wirkt es weniger bizarr hochalpin als etwa Matrei, Kals oder Virgen, eher gemütlich in seinem langen geradlinigen Verlauf zwischen der gerade noch Dreitausender aufweisenden Lasörlinggruppe im Norden und den Defereggeralpen sowie den Viltragener Bergen im Süden. Gleichwohl – im vermeintlichen Talschluss ragt der 3436 m messende Hochgall in der aus Tonalit (einem in der jüngeren Alpengeschichte aufgedrungenen Granitgestein, ähnlich dem berühmten Bergell in der Schweiz) aufgebauten Rieserfernergruppe. Diesen scharfen Gipfel habe ich in meiner “Dreitausenderzeit” leider versäumt, und nun kann ich ihn (wie vor ein paar Jahren von Südtirol her) nur im Fernblick bewundern.

Der Tonalit schaut etwas anders aus, ist eher weiß und sehr kompakt, wir konnten ihn bei einer Südtiroltour auf dem namengebenden Tonalepass schon sehen. Durch das gemütlich wirkende Defreggental (mit dem schon erlebten Schigebiet auf der Brunnalm) fahren wir bis Erlsbach, wo die Straße zum Stallersattel (Bericht folgt noch) abzweigt. Hier biegt das tief eingeschnittene Tal gegen Nordwesten und verläuft neben dem Grenzkamm mit der markanten Rötspitze bis zur Dreiherrenspitze. Jenseits liegt das Ahrntal, und über die hohen Pässe erfolgte seit jeher die Beweidung durch Südtiroler Bauern. Das bekannteste Beispiel dafür ist die Jagdhausalm mit ihren aus Stein gefügten Almhütten (nicht aus Holz, weil bereits oberhalb der Baumgrenze gelegen), typisch bezeichnet als “Tibet der Alpen”, eigentlich wegen dieser interessanten Umstände unser Wanderziel.

Der Nationalpark Hohe Tauern hat hier wohl seinen entlegensten und nicht überlaufenen Winkel! Vorbei am Parkplatz für die Barmer Hütte (Ausgangspunkt für den Hochgall) können wir den Fahrweg bis zur Oberhausalm (geschlossenes Gasthaus!) benützen. Dort geht es über den Bach (Schwarzach), dieser vereinigt sich näher dem Ursprung mit dem Arvental, und dieser Name weist schon auf den angeblich größten geschlossenen Zirbenwald der gesamten Region hin. Am gleichen Ufer entlang verläuft der (gesperrte) Fahrweg bis zur Jagdhausalm, gegenüber wandern wir auf dem Touristensteig, wohl dem alten Almweg, durch die urigen Baumbestände, unter uns der abwechslungsreich dahinfließende Wildbach, sehr romantisch und pure Natur!

Schließlich kommen wir wieder zum Fahrweg und erreichen die Seebachalm mit einer großen Jagdhütte. Zur angestrebten Jagdhausalm würde es wohl nur noch eine Stunde dauern, aber die Wetterwolken dräuen schon wieder einmal um die im Talhintergrund zackig aufragenden Gipfel (Jagdhausspitze, Glockhaus, Gr. Löffler /nicht der Zillertaler!/ alles völlig unbekannte und wohl kaum jemals bestiegene Dreitausender). Beim Rückweg auf der Almstraße erwischt uns tatsächlich noch ein heftiger Regenguss, aber die 2 1/2 bis 3 Stunden Wanderung haben sich auf jeden Fall auch ohne die “Tibetalm” gelohnt, schade um die Jagdhausalm, denn in diesen zwar nicht wie Tibet, aber doch sehr entfernten Alpenwinkel werden wir kaum jemals mehr kommen…

Alpenurlaub Osttirol / Virgental – Lasnitzenalm, Dienstag, 21. Juni 2022:

Gerade zum Sommerbeginn folgt die (nächste) Hitzewelle, vormittags ist es noch halbwegs angenehm durch wechselnde Bewölkung, ab frühem Nachmittag wird es dann allerdings gewittrig.

Zufahrt durch das Virgental bis Prägraten, dort hinunter über die Isel und im nahen Bauernhaus Losach Auskunft eingeholt – die ein Stück zwar öffentlich befahrbare Forststraße geht man lieber zu Fuß, weil schmal und wenige Ausweichen und bei allfälligem Gegenverkehr unangenehm. Also marschieren wir vom bald erreichten Schranken und der kleinen Parkmöglichkeit auf einer Hangverflachung los. Steiler Wald, dichter Unterwuchs, oft ziemlich feucht und sogar blumig – vor allem die gerade voll blühenden Alpen-Clematis zahlreich, sogar ein eher seltene Orchidee gesehen  (Malaxis monophyllus ?, aber zwei Laubblätter!). Unser Aufstieg dauert von halb 10 Uhr bis halb 12, dabei gibt es einige zwar spärliche, aber eindrucksvolle Aus- oder wegen dem Wald eher Durchblicke auf die Südseite des Venedigermassivs – unten im tiefen Tal Hinterbichl und Straden, schräg links gegenüber Maurertal und Dorfertal, sogar hohe Firne und Grate (wahrscheinlich Simonyspitzen, von welchen wir die Östliche schon einmal bestiegen haben), gegenüber die Sajathütte mit den auffallenden Schichtungen der Oberen Schieferhülle am Sajatkopf, talaus die scharfen Gipfel um den Eichham.

Wo sich der Fahrweg, nun ebener, in das Hochtal der Lasnitzenalm hineinwendet, folgt ein besonders attraktiver Standort – eine Schrofenwand mit Traubensteinbrech und – Edelweiß! Weil sich nun schon um die Mittagszeit immer mehr bedrohliche Wolken zusammenbrauen, machen wir uns noch vor der Alm (wo wir ohnehin nicht einkehren wollten) an den Rückweg. Trotzdem erwischt uns noch ein leichter Regenschauer, aber ein richtiges Gewitter kommt erst aus dem Virgental heraus nach Matrei, als wir schon im Hotel sind. Also Glück gehabt – eine ansprechende Wanderung in urigem Bergwald an der Virgentaler Schattseite, weiter hinauf hätten wir es zwar gern gehabt, aber ohne unterstützende Auffahrt halt doch nicht in REichweite…

Mit Osttirol verbinden uns so viele schöne Erinnerungen, dass wir im heurigen besonderen Lebensjahr unbedingt dort einen Urlaub verbringen wollten. Ausgangspunkt – Matrei, vorzüglich im Hotel Outside (wird noch berichtet), hier folgen Tagesberichte:

Montag, 20. Juni – Kalser Tal, zum idealen Glocknerblick!

So unterschiedlich präsentierte sich mir der Großglockner – links in der Erinnerung vor ca. 40 Jahren, rechts aktuell. Gleich am ersten Tag in Matrei / Osttirol wollten wir das Schönvwetter für diese besondere Wanderung ausnützen, zum Glocknerblick im Kalser Tal! Zufahrt problemlos, nur bei der Abzweigung in Kals gab es leichte Unklarheiten, aber wir landeten doch beim Parkplatz Lucknerhaus, wo nun alles für Nationalparkbesucher sozusagen angerichtet ist.

Von den zwei Möglichkeiten wählten wir den Zustieg über den Almweg, vorbei an den Almhütten, später mit einer Abkürzung der langen Fahrstraße, bis hinauf zur vielbesuchten Lucknerhütte. Bei meinem seinerzeitigen Besuch bin ich noch bis zur Stüdlhütte hinaufgestiegen, diesmal begnügten wir uns mit der Alm und ihrer blumigen Umgebung oberhalb des Gasthauses. Obwohl schon Mittagsszeit, stand der Großglockner noch immer klar und unbewölkt vor uns, bevor er sich beim späteren Abstieg in eine Wolkenhaube hüllte. Die Alpenflora war in schönster Blüte, für die frühe Zeit Mitte Juni eigentlich erstaunlich, ebenso wie der Gipfelaufbau (im Vergleich zum alten, im August aufgenommenen ersten Bild) kaum mit Schneeresten bedeckt war.

Beim Abstieg hielten wir uns an die andere Talseite, wo der alte Touristensteig durch recht lebhaftes Gelände angenehmer hinabführt, als auf dem Fahrweg. Kurz vor dem Parkplatz kommt man dabei am Wildbach und einer Kletterwand vorbei, und vielfach gibt es Infotafeln des Nationalparks, also gut erschlossen und auf Naturvermittlung eingestellt! Ein kleines botanisches Highlight trafen wir bei der Talfahrt im steilen felsigen Gelände an – eine für uns seltene Glockenblumenart, mit “spitzigem” Wuchs und leuchtend blauen Blüten (Wuchsform ähnlich der Straußglockenblume, aber C. spicata, entsprechend den westlichen Alpen).

Ein guter Urlaubsanfang mit diesem ersten Ausflug! Wobei wir ganze Woche vom Wetter begünstigt waren, und wir uns im “Natur- und Wanderhotel” OUTSIDE bestens aufgehoben und versorgt fühlten. Schon der morgendliche Ausblick zur Nikolauskirche am Eingang des Virgentals versetzte uns in beste Stimmung (Besuch dort folgt noch), und abends genossen wir die exzellente Küche, für das Wellness und den Badeteich des Hotels blieb uns hingegen kaum Zeit…

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