Nichts für schwache Nerven… der Mörder…
27. September 2009 – 19:39







… ist immer – der Kater!
Eigentlich kann er nichts dafür, es ist halt seine Natur, die ihn dazu macht – jagdlustiges Raubtier, von Artenschutz weiß er natürlich nichts, und wäre er eine Wildkatze, könnte er nur so überleben.
Die Tat: Heute morgens, frisch neben Bloggen und Kommentieren, schau ich bei der Fenstertür hinaus – dort stehen die Futterschüsseln vom Kater Blacky, wo auch fleißig nachts ein Igel mitnaschen darf. Da biegt der Kater um die Hausecke – mit einem lang beschwänzten grauen Tier im Maul – ein Siebenschläfer!
Vorgeschichte: Bei unserem Nachbarn hausen die Siebenschläger unterm Dach. Einmal hat sogar eines der possierlichen, aber im Zusammenleben lästigen Nachttiere aus dem Dunstabzug in der Küche herausgeguckt! Aber eigentlich hausten die Siebenschläfer, denn das neue Dach ist dicht gemacht. Die Siebenschläfer gibt es aber immer noch. Man bemerkt sie aber nur an ihren buschigen Schwänzen, die immer wieder und ganz schön oft vor unserer Haustür oder sonstwo herumliegen. Schon wieder hat der Blacky einen erwischt – und heute wurde er dabei ertappt, noch bevor das Tierchen verschlungen war und nur mehr der Schwanz übrig blieb…
Andere Gäste im Garten: eine Wespenspinne wieder einmal als Gast aus den wärmeren Zonen im rauen Gölsental, eine junge Ringelnatter vor der Haustür ist mir leider entwischt, bevor ich sie digitalisieren konnte…
Einen kleinen Drachen haben wir heute auch gesichtet – die Raupe eines Kiefernschwärmers. Dazu noch abenteuerliche Pilzformen – ich nenne sie vorläufig Ohrwaschl, weil ich den richtigen Namen nicht kenne und mir erst ein Bestimmungsbuch besorgen oder im Internet nachschlage muss.
Wir sammelten selbstverständlich keine Ohrwaschlpilze, sondern die größten Mengen von Eierschwammerl, die wir heuer gefunden haben, und sogar ein paar Herrenpilze, aber diese ganz herbstunüblich recht wurmig. Hinweis – Seehöhe ca. 900 m, auf Werfener Sandstein, schöner Göllerblick….








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