25. Mai 2009 von dani79
Wir schreiben die Woche 15. Ich habe beschlossen meine Eintragrythmus zu ändern, damit mein Trainingstagebuch nicht zu voll und langweilig wird
In den letzten Wochen hat sich wieder Einiges getan und meine Kondition wächst und wächst, spärlich aber doch. Gestern hab ich wieder gelesen, dass 70 % der Hobbysportler zu hart oder zu leicht trainieren und ihren gewünschten Trainingserfolg dadurch nicht erreichen und dass es irrsinnig wichtig ist, dass man im Grundlagenausdauerbereich bleibt, um diese Grundlagenausdauer langsam aufzubauen und anfangs bedeutet das eben slow down und Pulsmesserpflicht.
Da fällt mir gerade eine nette Geschichte ein, die mir vor einigen Wochen passiert ist. Ich konnte es kaum glauben, aber es ist halt passiert: Ich wurde überholt *ooops*. Mein kleiner Trost: Es war eine mir bekannte Läuferin, die schon jahrelang trainiert und an mir vorbeihuschte wie ein scheues Reh. Wieder ein Grund mehr brav weiter zu trainieren und mich von der Couch zu verbannen!
An meiner gewöhnlichen Laufstrecke hat sich nicht besonders viel geändert. 2-3 Mal wöchentlich laufe ich ca. 7-8 km. Sonntags sind es an die 10 km, die ich mittlerweile bereits in ca. 1:12 h schaffe, ohne wie ein keuchendes Kamel auszusehen. In Summe laufe ich wöchentlich bereits zwischen 25 und 30 km und ehrlich gesagt: Hätte mir Anfang Jänner jemand gesagt, dass ich eines Tages gerne laufen werde und noch dazu 30 km die Woche, hätte ich das wohl nicht geglaubt. Und nun nach nur so kurzer Zeit ist es so. Besonders stolz bin ich darauf, dass bei kürzeren Strecken bergauf keine Probleme auftauchen und sich hier mein Puls gut unter 155 halten lässt. Ansonsten laufe ich weiterhin zwischen ca. 135 und 150 Puls.
Zur Zeit ist es auch so, dass ich jeden Tag dran denke, wann ich laufen “kann” und nicht wann ich laufen “muss”. Es macht mir riesig Spaß und setze ich einen Tag aus, hab ich das Gefühl, dass mir etwas fehlt.
Spaß macht es auch weil immer lustige Dinge passieren. Letzens hat eine Fliege den direkten Weg in meinen Rachen genommen und just in dem Augenblick als ich würgend mit hochrotem Kopf am Straßenrand stand, begegneten mir zwei Kids die mich besorgniserregend anblickten und bestimmt dachten, dass Laufen doch nicht so gesund sein kann *gg. Eine Woche drauf zeigte sich auch die Wirkung auf das starke Geschlecht. Ein Mann blieb mit dem Auto neben mir stehen, kurbelte seine Scheibe runter und meinte:”Dirndl willst net mitfahren, brauchst net laufen”. Ok, er war über 80 aber immerhin *ggg*.
Achja und ich hab es mir doch gekauft, das große Buch vom Marathon, ganz schön interessant, denn ich habe daraus gelernt, dass man nicht direkt im Anschluss an das Training dehnt, sondern erst eine halbe bis eine Stunde danach. Soso, das war mir neu. Außerdem sollte Krafttraining auf einen lauftrainingsfreien Tag verlegt werden. Ich hab direkt nach dem Laufen die Hanteln geschwungen, auch nicht so gut - Fazit: man lernt nie aus!
Letze Woche habe ich es geschafft 4 x laufen zu gehen und kam auf eine Distanz von ca. 35 km mit einem Durchschnittspuls von jeweils ca. 142.
Achja, an meinen Beinen tut sich auch was, ich krieg sowas was sich Wadl nennt, genau dort wo vorher gähnende Leere war und die lenken hoffentlich bald von meiner streifenhaften Bräunung ab *gg.