Das Wetter lädt zum Wandern ein - der Zauberweg ist gut besucht und wir haben uns natürlich wieder Neues für den Zauberwald überlegt.

Unsere “Kräuterfee” Edith Weiß hat ein wunderschönes Kräuterbeet rund um die Eule Schubuh am Hauptplatz angelegt. Die hübschen Schilder zur Beschriftung hat die “malende Wirtin” Waltraud Fischer gemalt. Passend dazu liegt im Vorraum zum Gemeindeamt ein kleines, feines Infoheft zum Thema Kräuter auf.

Zauberteam I: Edith & Waltraud

Zwischen Hörstation und Ruhestation kann man noch einmal richtig viel Energie loswerden: Wir haben eine Laufstation für alle sportlichen Milla-Freunde vorbereitet: Wer wird der schnellste Zauberwaldbesucher sein: Igel, Baummarder, Eidechse oder vielleicht sogar du selbst?

Zauberteam II: Silvia, Pepi, Toni, Christian, Gerhard, Elke, Edith, Conny & Martin

Entlang des Zauberweges wurden jetzt 41 Bäume, Sträucher und Kräuter fein säuberlich mit Namensschildchen versehen. Denn wir wissen ja: Man sieht nur, was man kennt. Edith Weiß hat das Projekt vorbereitet, Pepi Fuchs (der Mann in desse Auto sich jedes Werkzeug dieser Welt befindet) hat die Schilder geschnitten und ich durfte mich künstlerisch darauf austoben ;-)

Zauberteam III: Edith, Pepi, Elke & Conny

Ein Kurzausflug im wahrsten Sinn des Wortes stand heut am Programm unserer Familie: Nachdem morgen in meiner Schule Wandertag angesagt ist, gab’s eine “Vorexkursion” (vorbildlicher Lehrer *lol*) zum morgigen Wanderziel: Wir besuchten das jüngste Museum in der Nähe, nämlich die Aussstellung “Der Bauer als Selbstversorger” in unserer Nachbargemeinde Lichtenau.

Ein rühriges Vereinsteam hat dort im Vorjahr in Zusammenarbeit mit dem Museumsgestalter Dr. Franz Stürmer eine beträchtliche Sammlung bäuerlicher Gerätschaften und Werkzeuge zusammengetragen. In 14 Stationen wird das Bauernleben anno dazumal gezeigt. Vom “Troatmandl” bis zum Eisschrank findet sich alles in der liebevoll gestalteten Ausstellung. Eine Einführung erhielten wir vom Obmann höchst persönlich: Ök. Rat Leopold Rihs, der auch morgen unsere Kiddies durch die Sammlung begleiten wird, nahm sich Zeit uns einiges zu erklären, bevor eine Gruppe von ebenfalls die Nostalgie liebenden Oldtimer-Fahrern, deren fahrbare Untersätze wir vor dem Museum am Parkplatz bereits bewundert hatten, durch die Ausstellung geführt wurden.

Nach Kaffee & Kuchen machten wir noch einen Abstecher nach Attenreith zum “Pflanzsteigfest“. Pflanzsteige sind eine “aussterbende” Besonderheit in den Dörfern: sie sind ein Stück Land mitten in der Ortschaft und wurden/werden von den Bauern genutzt, um z.B. Gemüse anzubauen. Eine weitere Besonderheit gab es dort außerdem: der geniale “Dorfschmied”, Hr. Leopold Allinger, hat ein schmuckes Gefährt mit Holzvergaser, ein Projekt, an dem er lange getüftelt hat, präsentiert.

30.05.2010

Brot & Birnen

Nach langem war heute wieder einmal Zeit für einen Sonntagsausflug, der uns dieses Mal ins Mostviertel führte.
Nach einer etwas längeren Anfahrt (”Wir brauch’n koa Londkortn, wir foahr’n noch G’füh’!”) starteten wir in Ardagger mit einem Besuch im Most.Birn.Haus. Ein tolles Museum mit interessanten Einblicken in die Mostgewinnung und vielen interaktiven (schweißtreibenden) Stationen, die natürlich besonders für die Mädels ein Hit waren. Nebenbei kann man sein “Mostviertlerisch” perfektionieren und im Mostkino entspannt Film schauen.
Nach so viel Arbeit meldete sich der Hunger und wir besuchten das “Kalmuck-Fest” in Ardagger mit Frühschoppen und Volkstanzaufführung. Danach nutzten wir natürlich gleich die Gelegenheit und schauten uns den Niederösterreichteil der grenzüberschreitenden Ausstellung  ”Donau - Fluch und Segen” an. Nachdem es hier vieles zu lesen gab, waren die Fischpräparate und Floß- u. Schiffsmodelle für die Mädels eine willkommene Auflockerung des Museumsbesuchs.
Als Abschluss unseres Ausflugs ging’s dann ins Haubiversum in Petzenkirchen. Vor der Führung statteten wir dem Riesen-Lebkuchenhaus noch einen Besuch ab. Beim Mohnzopferl-Drehen hatten wir dann natürlich mit Martin den Profi-Vorteil ;-)

Fazit: Tolle Ausflugsziele im Mostviertel - nicht nur empfehlenswert für Familien mit Kindern!

hier geht’s zum Beweis für unseren schweißtreibenden Einsatz!

Nachdem wir bereits Anfang Mai “Frühjahrputz” auf Millas Zauberweg hatten, machten wir heute einen kleinen “Kontrollgang”: einige Äste wurden beiseite geräumt, die Duftstation nachgefüllt und die “Stöpsel” der Blumenstation neu bemalt.

In den letzten Wochen war das Wetter zwar gar nicht wanderfreundlich und auch heute gab’s in der früh schon Hagel, aber nicht nur wir haben das kurze Schönwetterfenster für eine kleine Milla-Wanderung genutzt… (gerade ziehen wieder Regenwolken auf)
Allmählich würden sich Milla und ihre Freunde schon über etwas Sonne freuen, besonders deshalb, weil wir für 13.Juni unsere 3. Märchenwanderung - “Milla und der Liebeszauber” planen und auch “Millas Kräuterbeet” endlich in die Tat umgesetzt werden soll.

Zauberwald

Das schöne Wetter am Wahlsonntag lockte uns am Nachmittag wieder einmal ins Kremstal nach Hartenstein. Der Kleinen Krems entlang wanderten wir bis zum “Zwickl” (= Zusammenfluss von Großer und Kleiner Krems). Bei der Gudenushöhle gibt es zwar noch immer keinen Steg (an diesem Mega-Projekt wird seit über einem Jahr herumgedoktert), was aber die vielen Wanderer und Höhlenforscher nicht hindern kann, das Kremstal zu erobern.

Neben einer Vielzahl von Schmetterlingen und Frühblühern, gab es auch wieder interessantes “Steiniges” zu sehen. Der kollektive Sammelwahn brach bei Vater und Töchtern erneut aus. Das konnte letztendlich nur aufgrund des Gewichtes der Fundstücke gebremst werden.

Auch auch Seltsames trafen wir: am Zwickl hat jemand einen Stierschädel in einen großen Ameisenhaufen gesetzt und die skurrile Trophäe sogar noch mit Draht am dahinter stehenden Baum fixiert. Frage an die wandertipp-Gemeinde: welchen Sinn hat das denn??

Beim Rückweg zischte noch eine lange Blindschleiche über unseren Weg und die “Schlange” versetzte die Mädels in Begeisterung.

Der Frühling naht und der wahre Gartenfreund ist gerüstet: die “grüne Seele” der Kulturwerkstatt - Edith Weiß - organisierte am vergangenn Samstag einen Obstbaumschnitt-Kurs mit DI Getrude Handlechner. 17 Leute mit genug “Schneid” ;-) folgten ihrem Ruf und schon ging’s ans Lernen. Am Vormittag war Theorie angesagt, die dann am Nachmittag in Alois Klemmers Obstgarten (danke fürs Vor- und Nachbereiten des Tatortes) in die Praxis transferiert wurde.

Wie erfolgreich unsere Baumschneider waren, kann man in Zukunft bei einem Spaziergang entlang Millas Zauberweg feststellen!

31.01.2010

Mondscheinwanderung

Unser Projekt für 2010 lautet gonz.schee.xsund und diesem Motto war auch die erste Veranstaltung gewidmet: Am 29.Jänner machten wir uns auf zur ersten Albrechtsberger Mondscheinwanderung. Zu unserem großen Erstaunen und zur Freude aller fand diese Idee großen Anklang und knapp 80 “mondsüchtige” Wanderer begleiteten uns.

Nachdem die tief verschneiten Wege sogar von Gust, Harri & Hannes geräumt wurden, waren auch keine Schneeschuhe nötig und alle konnten die Route leicht bewältigen: vom Albrechtsberger Hauptplatz ging es über den “Kirchensteig” nach Gillaus, vorbei an Harris Hochlandrindern, die etwas skeptisch die Vorbeiwandernden beäugten, Richtung “Heide” zum “Bildbaum”, zu dem Pepi Fuchs bereits Tee und Schnaps geliefert hatte.

Die angenehmen Temperaturen brachten viele zum Schwitzen, nachdem wir ja vorsorglich gut eingepackt waren, da die Nächte davor Eiseskälte geherrscht hatte. Entlang der Straße ging es dann nach Attenreith zu Elisabeth und Hans Allinger, wo wir uns stärkten. Über den “Michlbach” ging es wieder Richtung Heimat.

Da die Veranstaltung so gut angenommen wurde, gibt es im Herbst natürlich eine Fortsetzung!

Heute gibt es ein paar Albrechtsberger Impressionen vom verschneiten Garten. “Unsere” Schneeräumer (Harry und Gust) arbeiten auf Hochtouren und heute wurde der Hauptplatz so weit als möglich schneefrei gemacht: Am Samstag ist der “Dirndball” der Volkstanzgruppe und da sollen doch alle ungehindert zu ihrem Tanzvergnügen kommen ;-)

Selbst mein Garagentürl haben die beiden schon in aller Früh freigeräumt - das ist eben bester Waldviertler Service - wer möchte da schon in der Stadt wohnen?

Marlen findet den Schnee toll - geht es doch am Mittwoch mit der Volksschule nach Lackenhof zum Schitag. Bei Marlies hält sich die Begeisterung in Grenzen: das Durch-den-Schnee-Gestapfe ist halt doch etwas mühsam für die kurzen Beine!

Für die Waldbesitzer sieht’s natürlich nicht so lustig aus: der Raureif der letzten Tage und nun diese Schneemassen, da ist der Holzbruch schon vorprogrammiert :-(

27.12.2009

Krippen”zubau”

Nachdem das Christkind sich heuer wieder mit 5 :-) neuen Krippenfiguren eingestellt hat, wurde der Platz bei unserer Krippe etwas knapp; es bestand die Gefahr, dass die Hirten klaustrophobisch werden und die Schafe sich allmählich die Wolle vom Kopf fressen könnten ;-)

Da musste ein “Zubau” zur Krippe gebastelt werden. Heuer hatte ich ja schon zwei fleißige Helfer und nachdem der Stall sehr einfach gehalten wurde, ging die Sache auch flugs voran; zwischendurch hatten wir zwar einen kleinen Rückschlag, da sich der Modellgips von der glatten Platte gelöst hatte :-(

Trotzdem, die Schafweide ist so gut wie fertig (etwas Grünzeug muss noch rauf, der Fluss “bewässert” und die Platten so verbunden werden, dass wir die Krippe auch wieder abmontieren und verstauen können), aber wir sind mit unserem Werk zufrieden. Vielleicht überkommt uns ja im nächsten Jahr wieder das Kripperl-Fieber und wir bauen rechts ein “Stück” Morgenland für die Könige dazu!

Alle Jahre wieder - so auch heuer wieder - gibt’s unseren Albrechtsberger Adventkalender; um die Wartezeit aufs Christkind zu verkürzen, machten wir uns am 23. wieder zu einer Dorfrunde auf, um die schönen Adventfenster zu bewundern. Zugegeben, die Häuser, die am Rande unserer Route lagen, wurden wegen Eiseskälte nicht besucht, wird aber bei milderem Wetter nachgeholt ;-)

Als Abschluss ging’s dann ins Gasthaus Fischer, wo wir genüsslich unsere heiße Schoko schlürften!

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