Archives for Outdooraktivität category
Verfasst am 12. Aug 2008 von Andreas unter Familie, Flieger (Laxenburg), Hütten, Heurigen & Co, Laxenburg, Lokationen (Orte, Berge,...), Outdooraktivität, So Allerlei, Wienerwald, schwimmen & baden |
Den heutigen Abend haben wir wieder im Laxenburger Freibad mit Freunden ausklingen lassen. Nur unsere Lokie war mit großem Ernst im Kinderbecken beschäftigt. Die sachte Strömung und optimale Tiefe, dazu ein Becher und ein Schauferl, wurden für sie zur spannenden Beschäftigung.
Übrigens, ab 18:00 Uhr ist der Eintritt gratis!
(Die Pizzas haben uns wieder sehr geschmeckt, doch mußten wir rasch zahlen und zusammenpacken, als uns die Gelsen dann gegen 20:00 Uhr in Schwärmen überfielen.)
Verfasst am 09. Aug 2008 von Andreas unter Familie, Outdooraktivität, So Allerlei, radfahren |
Gestern nachmittag holte ich mein neues Fahrrad beim Hervis ab. Ebenfalls ein 299-EUR Herbst-Abverkaufs-Schnäppchen (KTM, 21 Gang Shimano-Schaltung, Alu-Rahmen, etc. – viele Features, die ich noch nie auf einem Fahrrad hatte.) Für Radhose, Kindersitz und Ersatzschlauch habe ich nochmals EUR 100 darauf gelegt.
Bei Astrid hat sich herausgestellt, daß sie mit den Kindern mehrmals täglich mit ihrem neuen Rad in Maria Lanzendorf unterwegs ist. Bei mir bin ich mir, was die Intensität der Nutzung betrifft, da nicht so ganz sicher. – Aber ein gemeinsamer Familien-Radausflug (auf jedem der beiden neuen Räder ein Kind im Kindersitz) ist eine neue Möglichkeit, auf die ich mich sehr freue.
(Auf 32 Sack Zement kam es angeritten und wurde natürlich sofort kurz eingeweiht. Ich hoffe, daß sich rasch die Gelegenheit zu einem längeren Radausflug ergibt. )
Verfasst am 04. Aug 2008 von Andreas unter Flieger (Laxenburg), Hütten, Heurigen & Co, Laxenburg, Lokationen (Orte, Berge,...), Outdooraktivität, schwimmen & baden |
Astrid und die Kinder waren gestern den ganzen Tag im Laxenburger Freibad. Gegen 16:00 Uhr bin ich zu ihnen gestoßen und wir haben einen gemütlichen, relaxten Abend dort verbracht.
Beim Rausgehen um 20:00 Uhr waren die Leute an der Kassa gerade dabei, ihre Zelte abzubrechen.
Als wir danach fragten, wann das Freibad schließt, bekamen wir zur Antwort, daß der Eingang erst versperrt wird, wenn die Pizzeria nebenan schließt (gegen 23:00 Uhr oder noch später). Dann wird auch das Flutlicht abgedreht.
Eigens nochmals betont wurde, daß das Freibad ab 20:00 Uhr gratis zugänglich ist!
Wirklich ein netter Zug. Wenn man´s weiß, an einem heißen Sommerabend im Vorbeifahren schnell ins Wasser zu hüpfen, ist doch wirklich eine gute Idee!
Zugegeben, Astrid, ich und die Kinder haben gestern dort eine ganz schöne Zeche gehabt, wodurch der Badetag alles andere als billig für uns wurde.
(Was gibt´s heute noch umsonst, außer einen persönlichen Blog auf wandertipp.at ? – Jetzt weiß ich´s!)
Verfasst am 03. Aug 2008 von Andreas unter Bad Vöslau, Familie, Lokationen (Orte, Berge,...), Outdooraktivität, So Allerlei, Wienerwald, schwimmen & baden |
“Würde der geplante Nachmittag im Thermalbad Vöslau (einem Freibad) nun tatsächlich ins Wasser fallen?”, mit dieser Frage endete mein gestriger Blog-Beitrag.
Natürlich nicht! – Trotz unausgesetzen Regens sind wir ins Thermalbad gegangen. Bereits die nette Dame beim Eingang hat uns mehrmals darauf hingewiesen, daß es regnete. Die liebe Frau war echt besorgt, daß wir einen schlechten Eindruck haben könnten.
Die Bademöglichkeit im Thermalbad besteht aus einem riesigen, neuen Edelstahlbecken (gestern 26 Grad Wassertempertur), in dem ich ca. 45 Minuten geschwommen bin! Einfach großartig!
Und einem unbehandelten Mineralwasserbecken (gestern 22 Grad) mit Badehaubenpflicht, in das wir nicht gegangen sind. Der “Ablauf” des Mineralwasserbeckens wird in einen “Duschbrunnen” geführt, in dem auch ich äußerlich mit dem Mineralwasser in Berührung kam.
Astrid war anfangs bibberkalt. Rasch wurde zuerst ein Badetuch, dann mein Bademantel angezogen und sie sah auch vor dem Becken schon aus wie frisch aus dem Becken.
Nach einem ausgiebigen Rundgang in der sehenswerten, altehrwürdigen Anlage, sprangen wir dann beide in das tolle, neue Edelstahlbecken. Nach den sonst üblichen Abkühlungen im heimatlichen Pool war es eine Wonne, im 26-Grad warmen Wasser seine runden zu drehen. Das Becken wirkt durch seine Größe und die runde Form wie ein kleiner, glasklarer See. Und beim Rückenschwimmen sah ich rauf in die Kronen alter Platanen.
Auch auf Kinder hat man sich im Thermalbad Vöslau eingerichtet. Allerdings führen nur Betonstufen hinauf zum großen Kinderbecken, drei gestern pfützigen Sandgruben und so allerlei Spielgerät. (Nicht böse gemeint: wer mit Kindern kommt, muß am weitesten gehen!)
Ein Lob muß ich dem Personal aussprechen, das uns sehr freundlich und persönlich über die Eröffnung der erneuerten Sauna- und Wellness-Landschaft am 15. August 2008 informierte. (Astrid hätte sich gerne schon gestern aufgewärmt und bekam sofort ganz große Ohren: “…das müssen wir uns unbedingt bald ansehen!”
Und ein großes Danke auch an meine Schwiegereltern, die uns dieses tolle Erlebnis ermöglicht haben!
Nach ca 2 Stunden im Thermalbad, ich etwas groggy vom vielen Schwimmen, Astrid vom Fönen ihrer Haare und meinem Bademantel wieder aufgewärmt. Fuhren wir gut gelaunt zum Griechen nach Sooß, wo wir ein Meze-Menü mit 4 Gängen & 18 verschiedenen Gerichten sehr genossen.
(Echt toll, so eine Hochzeitstags-Nachfeier. Ohne Kinder ging´s uns gleich – trotz des Regenwetters – wie zwei Frischverliebten! Auch Astrid, trotz der Kälte – so ihre glaubhafte Rückmeldung!)
Verfasst am 02. Aug 2008 von Andreas unter Bad Vöslau, Familie, Outdooraktivität, So Allerlei, Wienerwald, schwimmen & baden |
Heute nachmittag, 13:30 Uhr wurde die schlafende Lokie im Auto der Schwiegereltern erfolgreich in deren Garage abgestellt. Bernie war bereits zuvor bei seiner Helma-Oma untergetaucht. Rasch packten wir unsere Badesachen zusammen und stahlen uns aus dem Haus.
Für uns war es völlig ungewohnt, ein paar Stunden Tageshelle ohne die Kinder vor uns zu haben. Meist sind wir erst allein, wenn´s bereits finster ist und dann auch nicht lange.
Unser erster Zwischenstop war bereits beim Zielpunkt in Maria Lanzendorf, wo sich Astrid eine GROSSE LEBERKÄS- und eine LIPTAUER-SEMMEL leistete.
Dann ging´s weiter nach Bad Vöslau, wo nach einem köstlichen Eis beim Harrer nicht gerade Badewetter herrschte.
Würde der geplante Nachmittag im Thermalbad Vöslau (einem Freibad) nun tatsächlich ins Wasser fallen? Den Tisch beim Griechen in Sooß hatten wir erst für 18 Uhr reserviert und es goß in Strömen. Bereits bevor wir das Thermalbad erreichten, war ich trotz des Schirmes klitschnaß! – Nun war guter Rat teuer.
(Hätten wir doch die Kinder mit den Schwiegereltern auf Reisen schicken und uns zu Hause ein paar “schöne” Stunden bereiten sollen? Haben wir uns kurzfristig in einem der Hotels einquartiert oder sind wieder nach Hause zu unseren Kindern gefahren? – Wie´s weiter ging, verrate ich morgen hier im Blog!)
Verfasst am 31. Jul 2008 von Andreas unter Familie, Outdooraktivität, So Allerlei, radfahren |
Gestern abend habe ich Astrids neues Fahrrad beim Hervis abgeholt und dort prompt ein Abverkaufsmodell (Herren, KTM) um EUR 299,– gesehen und gleich für mich reservieren lassen. Der Herbst dürfte eine gute Zeit sein, um günstig ein Fahrrad zu kaufen.
Zu Hause angekommen, saß Lokie gerade im Schlafanzug auf einem der space-igen Sammlerstücke meines Schwiegervaters und bracht vor Staunen über das neue Rad den Mund nicht mehr zu.
Natürlich war die erste Probefahrt ein Riesenheckmeck mit den Kindern. – Zuerst Streit, wer den neuen Helm aufsetzen darf, dann Mitfahren wollen. Mitlaufen von Bernie, heftiges Weinen, Lokie nur durch Tragen zu beruhigen… – Wie´s halt so ist!
Lockie war nach ihrer kurzen Probefahrt sichtlich besser gelaunt und hat den ganzen Abend den Helm aufbehalten.
Schließlich, nachdem beide Kinder probegefahren waren, hat Astrid eine leise Runde – das Rad fährt so lautlos – durch die Nachbarschaft drehen dürfen.
(Was mir keiner gesagt hat: daß der Haltebügel des Kindersitzes so knapp unter dem Sattel verlaufen wird, daß sich der Sitz ohne Demontage des Sattels nicht abnehmen läßt. Vielleicht kann man einen Schnellspanner für den Sattel nachmontieren, denn eine 2. Halterung – bereits gekauft – und einfaches Ummontieren des Sitzes auf ein 2. Rad wäre gut! )
Verfasst am 30. Jul 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Lokationen (Orte, Berge,...), Mostviertel, Outdooraktivität, Sankt Veit an der Gölsen, Wald & Wiesen, wandern & bergsteigen |
Um St. Veit an der Gölsen zeigt sich der Wienerwald von seiner schönsten Seite. So auch am vergangenen Samstag (26.7.2008), als sich mir beim Zurückgehen zum Auto – die Hände voller Parasole – dieser Anblick bot.
Durch den abendlichen Dunst schimmerte hinter dem St. Veiter Staff der Lilienfelder Muckenkogel, den ich am Vormittag bereits wolkenverhangen von der anderen Seite gesehen hatte.
Als ich vor einigen Jahren den Wienerwald rund um Wien näher kennenlernte, war ich enttäuscht, da ich kaum Stellen fand, an denen Wiesen und Wald nur ansatzweise so schön und artenreich waren, wie ich sie von meinem Heimatort St. Veit an der Gölsen bereits kannte.
(Kein Wunder, daß es ein St. Veiter war, der dem Wienerwald noch ein “Wiesen-” davor setzen mußte und so bereits vor Jahrzehnten den Begriff Wiesenwienerwald geprägt hat!)
Verfasst am 18. Jul 2008 von Andreas unter Am Wasser, Arnsdorf, Besonderheiten, Donau Niederösterreich, Kinderwagenwanderung, Outdooraktivität, Wachau, Wald & Wiesen, Waldviertel, wandern & bergsteigen |
Mein Vater berichtet in seinem Blog, daß es sich beim Dunkelsteiner Wald geologisch um ein Stück Waldviertel handelt “…Die Donau trennt diesen südöstlichen Ausläufer der Böhmischen Masse vom Waldviertler Hochland und schlägt ihn damit dem Mostviertel zu. Lichtungen mit Feldern und stillen Dörfern liegen in die flachwelligen Wälder eingebettet. Alpin wird es auch dort, wo nämlich die Gewässer des Hochplateaus steil hinab müssen zur Donau.“
Ja, stimmt. Wir fühlten uns bei der kleinen Wanderung vergangenen Samstag – hier ein Überblick zu unserem Tagesausflug – beim Abstieg durchs Kupfertal nach Bacharnsdorf tatsächlich ins Waldviertel versetzt.

Schon die runden Formen der abgewitterten Felsformationen erinnern an Waldviertler Wackelsteine (zum Beispiel gefunden auf unserem Ausflug zum Edlesberger Teich).
Attraktionen wie das Türkentor am Beginn unserer Wanderung, viel Laub, der leicht begehbare Weg, immer abwärts und neben dem Bach, machten für unsere Kinder diese Kurzwanderung spannend und für uns Eltern und unseren kindergeeichten Freund zum erholsamen Genuß.
Als Belohnung wartete auf uns am Ende der Wanderung der Heurige Pammer. Dieser ist übrigens nicht nur ein ausgezeichneter, sondern wirklich ein “ausgezeichneter” Heuriger, nämlich der 1. Arnsdorfer Topheurige (also wenn das kein Motivator ist) !
(Der Ausflug in die Wachau zum Südufer der Donau ist ein ganz besonderer Tipp für Wanderer, die eine der touristischsten Gegenden Österreichs von ihrer stilleren, persönlicheren Seite kennenlernen möchten. )
Verfasst am 17. Jul 2008 von Andreas unter Arnsdorf, Bademöglichkeit, Besonderheiten, Donau Niederösterreich, Kinderwagenwanderung, Lokationen (Orte, Berge,...), Outdooraktivität, Wachau, schwimmen & baden, wandern & bergsteigen |
Am kommenden Wochenende ist in der Wachau Marillenernte angesagt. Wir hatten zwar vergangenen Samstag ebenfalls bereits Erfolg beim Erwerb von Marillen, es war aber doch einige Tage zu früh.

Aber warum gedeihen die Marillen gerade in der Wachau so gut, während in unserem Garten der große Baum gerade mal ein paar Hand voll Früchte trägt?
Ich kann mir vorstellen (genau weiß ich es nicht), daß die Kombination aus mildem Klima, fruchtbarem Boden (Urgestein, Schwemmsand) und vor allem der nächtliche Temperaturausgleich durch die Donau den Marillenertrag in der Wachau begünstigen. Vielleicht gibt´s dort aber auch mehr Bienen als anderswo, die für die Befruchtung sorgen.
Die Marille ist nunmal eine heikle, frostempfindliche Frucht. Und anderswo (zum Beispiel in Maria Lanzendorf und Baden) kann man froh sein, alle 2-3 Jahre einen respektablen Marillenertrag zu haben.
Ich wäre neugierig, ob es dieses Wochenende auch so schwierig ist, ins Mitterarnsdorf (südlich der Donau) Marillen zu bekommen. Wir hatten das Problem, daß kaum jemand welche gepflückt hatte und vorhandene Früchte bereits verkauft oder reserviert waren. Auch die Preise könnten sich geändert haben – wir hörten im Ort mehrmals: EUR 2,– / kg für Fallobst und EUR 2,50 / kg für schöne gepflückte Früchte.
Eine perfekter Ausflug war für uns vergangenes Wochenende:
- eine kurze Wanderung im Dunkelsteinerwald bei Bacharnsdorf (als kleine Rundwanderung ein echter Wandertipp für alle, die in der Wachau nicht nur Dürnstein kennenlernen wollen!)
- Einkehr in Bacharnsdorf
- Marillenkauf in Mitterarnsdorf
- Übersetzen mit der Autofähre nach Weissenkirchen (wir zahlten EUR 5,60 für 1 KFZ und 3 Personen)
- ein erfrischendes Bad in der Donau am Weissenkirchner Strand
(hier in meinem Blog nachzulesen)
(Bei den ersten beiden Marillenfotos hab ich ein wenig geschummelt, die waren nämlich aus dem eigenen Garten.)
Verfasst am 13. Jul 2008 von Andreas unter Am Wasser, Arnsdorf, Bademöglichkeit, Besonderheiten, Donau Niederösterreich, Kinderwagenwanderung, Lokationen (Orte, Berge,...), Outdooraktivität, Wachau, Wald & Wiesen, Weissenkirchen, schwimmen & baden, wandern & bergsteigen |
Auf der Heimfahrt waren Astrid und ich uns einig: Dieser Tag war wie ein ganzer Urlaub!
Pünktlich um 9 Uhr fuhren wir in Maria Lanzendorf los, sammelten unseren Freund Erich in St. Pölten ein und fuhren nach einem kurzen Halt am Bahnhofsplatz (Stichworte: Bus ließ sich nicht mehr starten – 120 angerufen – Bus ließ sich doch starten – ÖAMTC abbestellt) weiter in die Wachau.
Über Göttweig - Furth – Mautern und Rossatz gelangten wir zuerst nach Bacharnsdorf und bogen kurz darauf vor Mitterarnsdorf in eine Nebenstraße Richtung Maria Langegg. Da wir alle von der Fahrt, Aufregung mit dem Bus und sommerlichen Hitze etwas geschlaucht waren, verzichteten wir auf den Aufstieg und fuhren die Straße den Berg hinauf. (Diese steile, wenig befahrene Straße bietet immer wieder schöne Aussichten auf die Donau, man kann die Wanderung daher bereits bei der Abzweigung beginnen).
Nach etwa 2km Fahrt aufwärts und ins Tal zurück, parkten wir bei einer Abzweigung (Wegweiser: Fußweg nach Bacharnsdorf 35 Minuten unmittelbar neben der Straße).
Von dort wanderten wir ca. 1 1/2 Stunden einen komfortablen, unbeschwerlichen Fußweg meist den Bach entlang abwärts. Imposante Felsen, schöner Wald, das gluckernde Wasser und Unmengen an Laub gestalteten den Weg recht abwechslungsreich und für Kinder optimal. Rasch waren unsere müden Kinder bester Laune. Ideal fand ich, daß wir die meiste Zeit im kühlen Wald gingen.
Als wir im Tal wieder auf die Bundesstraße stießen, kehrten wir (ca. 200m nach rechts die Straße entlang) beim Prammer ein (ausgezeichneter Wein und kalte Speisen – Aufschnitt, Aufstriche, Wildpastete,…).
Während die anderen fleißig G´spritzten und Traubensaft tranken, lief ich in 16 Minuten den ganzen Weg zurück und holte den Bus (der Gottlob auch ansprang!). Erich meinte später, daß ich bei meiner Rückkehr abgekämpft ausgesehen hätte.
Gestärkt spazierten wir dann zur Donau hinunter und flußaufwärts nach Mitterarnsdorf, wo wir bei einigen Häusern anläuteten und nach Marillen fragten. Die klassischen Antworten enthielten: zu früh – heuer weniger – spät dran – schon verkauft – reserviert – wir haben keine Bäume. Die Leute jammerten was zusammen, während sich für mich mit offenen Augen wandernden Laien die Zweige der gesehenen Bäume bis zum Abbrechen nach unten gebogen hatten.
Fündig wurden wir schließlich direkt bei der Abzweigung Richtung Maria Langegg, wo wir 20 kg gekühltes Marillen-Fallobst um EUR 2,– / kg bei einem etwas schwerhörigen, geschäftstüchtigen älteren Herren erstanden.
Bei St. Lorenz nahmen wir dann die Autofähre nach Weißenkirchen, wo wir zuerst in einem Eisgeschäft einkehrten (mir war schon etwas schwummelig, als ich dort mit Erich auf das erste Bier des Tages anstieß) und dann (Erich mit einem G´spritzten zurücklassend) zur Donau baden gingen.
Der Sandstrand in Weißenkirchen war für unsere Kinder der Höhepunkt des Tages – grenzenlose Begeisterung. Mir tat das Schwimmen im prickelnd kalten Wasser sehr gut. Es bescherte mir nach dem schnell getrunkenen Bier wieder einen klaren Kopf.
Erfrischt und wohlgelaunt traten wir gegen 18:00 Uhr die Rückfahrt nach St. Pölten an. Nach Ablieferung von Erich in St. Pölten, gab´s noch ein Abendessen beim Mac Donalds (1x Happy Meal, 1x 9er-Chicken-Mc-Nuggets-Menü- 2x großes Cola + 1x große Pommes + 1x Apfeltasche nachträglich – dann waren wir alle satt).
Die Heimfahrt mit großteils nur 65 km/h in einem sintflutartigen Wolkenbruch haben unsere Kinder nicht mehr erlebt.
Ja und 32 Gläser Marillenmarmelade später, sind auch wir dann todmüde und zufrieden ins Bett gekrochen.
(Wirklich ein genialer Tag wie ein ganzer Urlaub, von dem wir uns heute erholen müssen!)