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Verfasst am 14. Aug 2010 von Andreas unter Kinderwagenwanderung, Kinderwanderungen, Wald & Wiesen, wandern & bergsteigen |
Nach einer heftigen Sommergrippe vergangene Woche, fühlte ich mich wider Erwarten so richtig urlaubsreif. Meine Recherchen führten mich nach Fischbach, wo wir spontan ein Appartement für 3 Tage buchten - hier der entsprechende Link.
Neben einem öffentlichen Schwimmteich hat der Ort Fischbach unglaublich viele (mindestens 5) Gasthäuser zu bieten. Und so ziemlich jedes Haus, das nicht gerade als Gastwirtschaft bewirtschaftet wird, dürfte schon einmal eine solche gewesen sein.

Nachdem wir am ersten Abend den Ort ausgekundschaftet hatten, unternahmen wir am 1. Tag vormittags eine Kinderwagenwanderung auf einer Mountainbikestrecke (Asphaltstraße).

Unterwegs gab´s viele Tiere zu sehen - Kühe, Schafe und sogar Fische…

Aufgrund des schönen Wetters waren viele Fischbacher Mit Häuselbauen oder Heuen beschäftigt…

Dieser Blick nach Fischbach hat mir besonders gut gefallen.

Beim Strudelwirt sah unser Clemens, nachdem er die meiste Zeit geschlafen hatte, recht fidel drein:

Nach einer ausgiebigen Einkehr gingen wir kurz schwimmen - kurz aufgrund der recht frischen Lufttemperatur und “Bewölkung mit Sonnenfenstern” - dann fuhren wir nach Weiz.
Am 2. Tag war nach dem Kurztraining des Vortags eine ausgedehnte Wanderung in Roseggers Waldheimat angesagt.
Zu Beginn, beim Schlagobersbauern, war es etwas kalt, was dazu führte, dass die etwas zimperlicheren Familienmitglieder alles anzogen, was sie in die Finger bekamen.

Mit dem Kinderwagen ging´s zuerst zur Waldschule, dann hinauf zu Roseggers Geburtshaus und dann ein Stück am Christmettenweg ins Tal und zurück zum Schlagobersbauern. - Bruttowegzeit ca. 4 Stunden.
Die Schotterstraße hinauf zum Geburtshaus war trotz der Kinder-Erlebnisstationen recht öd. Veronika saß mir 2/3 des Weges im Genick.
Reizvoller wurde es erst später am Christmettenweg.


Hier bereits wieder unten am Bach…

Nach ausgiebiger Mittagsrast - Heidelbeer-Topfenstrudel mit Schlagobers
- wollten wir´s dann wieder wissen und fuhren noch zum Stubenbergsee. Den fand ich - von Wienern überlaufen - etwas enttäuschend, aber immerhin bot er 25 Grad C Badewannentemperatur.
Nicht fad, machten wir am nächsten Tag einen kleinen Heimreise-Umweg über den Erlaufsee. Herrlichster Sonnenschein - nicht so durchwachsen wie in Fischbach - und die Wassertemperatur bei rund 18 Grad C, das war ganz nach meinem Geschmack.

Erkenntnis dieses Kurzurlaubs: Wir Eltern halten doch mehr aus als unsere Kinder
! Sogar unser rotbackig gewordener kleiner Clemens schenkte uns auf der Heimfahrt ein Konzert.
Auch kulinarisch war unser Kurzurlaub sehr ok - Strudelwirt (in Fischbach), Schlagobersbauer (in Roseggers Waldheimat), zum Abschluß Wuchtelwirtin (in der Walster) und gestern dann zu Hause Schoko-Marillenpalatschinken von Astrid.
Essen ist wichtig, gibt Kraft, und die brauchen wir, auch wenn wir mit Neu-Clemi schon wieder sehr sehr kleine Brötchen backen
!
Verfasst am 25. Apr 2010 von Andreas unter Kinderwagenwanderung, Kinderwanderungen, Wienerwald, wandern & bergsteigen |
Samstagnachmittag, Sonnenschein und einmal nichts zu tun! Wir rätselten bereits beim Mittagessen, hatten dann etwas Start-Hemmung, machten einen Zwischenstop beim Eisgeschäft in Laxenburg (Parkmöglichkeit kritisch, lange Schlange) und landeten schließlich in der Nähe der Kirche in Reisenberg.
Dort entdeckten wir eine kurzweilige Spazierrunde, die uns an einem Reitstall vorbei, in die Weinberge und abschließend über die Kirche zurück zum Auto führte. Genauere Beschreibung gibt´s keine - etwas zum selber Experimentieren!

Auf halbem Wege kamen wir an diese Kapelle. Aufgrund hoher Reiter & Pferdefrequenz kein Schmusebankerl, aber zum Ausrasten bestimmt geeignet.

An der Kapelle folgten wir keiner der beiden sich anbietenden, weiterführenden Schotterstrassen, sondern kehrten in weitem Bogen zurück Richtung Kirche und Auto.

Lindenlaub bei der Kapelle - frisches, perfektes Grün.

Unsere Kinder haben, trotz längerer Pause, das Schatzssuchen nicht verlernt.

Hier ein Blick zur Kirche, beinahe am Ende des Spaziergangs.

Die selbsternannte “Schatzmeisterin” (= meisterliche Schatzsucherin) benötigte eine abschliessende Rast auf mir.

Nach 1 1/2 Stunden Spaziergang ließen wir den gelungenen Ausflug beim Heurigen in Mannersdorf ausklingen.
Verfasst am 04. Nov 2009 von Andreas unter Einkehrmöglichkeiten, Kinderwagenwanderung, Kinderwanderungen, Wald & Wiesen, Weinviertel |
Vergangenen Sonntag machten wir einen kleinen Ausflug in den Norden von Wien, oder besser, ins südliche Weinviertel. Wir fuhren auf den Bisamberg bis zum Gasthaus Gamshöhe und machten von diesem aus bei recht unwirtlichem Wetter eine kleine Spazierrunde zur Elisabethhöhe (Sender) am Bisamberg.
Kalte, feuchte Luft, eine herbstlich-melancholische Stimmung und die letzten leuchtengelben Ahornblätter im feuchten Wald. - Wir brauchten beinahe 1/2 Stunde um richtig warm zu werden (Astrid gar nicht), aber den Kindern hat der Auslauf sichtlich gut getan.
Ausblick von der großen Wiese südlich vom Gasthaus Gamshöhe:

(Falls man von dort schon den Kahlenberg sieht, so war dieser im Nebel unsichtbar)
Wir kamen an diesem uralten Grenzstein vorbei…

… den auf der Rückseite ein Bischofsstab - dessen oberes Ende - zierte. Geht der Grenzstein wirklich Stabeslänge in die Tiefe ???

Wir haben nicht nachgegraben.
Am Grenzstein vorbei kamen wir auf einen Fahrweg, der uns ein kurzes Stück auf die Elisabethhöhe führte.
Dort war´s den beiden Jungverliebten wärmer als uns:

Vielleicht liegen die beiden aber auch heute bereits mit Schnupfen und Blasenentzündung im Bett
Hier der Sender, der unseren Sohnemann erstaunlich wenig (gar nicht) interessierte:

Die Gedenksäule im Hintergrund wurde von den Wiener Frauen der Kaiserin Elisabeth errichtet (müssen Steinmätzen gewesen sein):

Und, wie Eingangs erwähnt, leuchtete im Wald das letzte Ahornlaub:

Hurtig gings zum Parkplatz beim Gasthaus Gamshöhe hinunter:

Hier ein Blick in die Kinderabteilung vor dem Abflug:

Unten im Ort Bisamberg kehrten wir beim Heurigen Friedberger ein (www.friedberger.at), den wir schon aus der Zeit von vor den Kindern in guter Erinnerung hatten. Und optimistisch wie wir sind haben wir dort gleich für einen Tag im Dezember reserviert
!
Verfasst am 18. Okt 2009 von Andreas unter Bad Vöslau, Burgen und Burgruinen, Höhlenabenteuer, Kinderwagenwanderung, Kinderwanderungen, Wienerwald, wandern & bergsteigen |
Gestern nachmittag unternahmen wir eine kleine Kinderwanderung in der Nähe von Bad Vöslau. Wir bummelten zwar etwas aber erreichten, da die Maronibäume “geplündert” waren, sogar Ruine und Schloß Merkenstein.
Hier ein paar fotografische Eindrücke:

Links im Bild mein Golf-Upgrade. Ich hab´ die Aufnahme natürlich nur wegen der Ruine Merkenstein rechts im Hintergrund gemacht.

Die Roßkastanien waren schon fast alle abgefallen.

Das Moos auf einigen Steinen schien Hochsaison zu haben.

Hier zusammen mit frischen Baumschwämmen.

Kurze Zeit kam sogar, wie hier bei diesem Jägerstand, die Sonne raus.

Mein Lieblingsfoto des Tages: Hier mußte ich etwas auf die Sonne warten. Im Hintergrund sieht man den Weg, dem wir wenig später folgten.

Wir fanden bei einer Weggabelung viele frisch abgefallene Eicheln.

Etwas unterhalb der Ruine gab´s etliche kleine Höhlen zu erkunden.




Da wir die Ruine über den Hang erreichten, kamen wir an den Betreten-Verboten-Schildern, von denen wir wirklich nichts wußten, erst später vorbei.
Auf dem Foto sieht man, dass die Bausubstanz seit den Türkenkriegen etwas gelitten hat.

Die Wegführung war nicht ganz optimal.

Hier durften wir nicht mehr weiter.

Dieses Gebäude beim Schloß hat auch schon bessere Zeiten erlebt. An der linken Torsäule habe ich die Überwachungskamera übersehen. Wahrscheinlich wurde wir gefilmt und auch noch aufgenommen.

Das Schloß sieht etwas gesünder aus als die Burgruine. Trotzdem, für mich wäre das ein feuchter Heimwerker-Alptraum von Wienerwald. Soviele Steine, soviel Baumaterial und dann allerschlechteste Qualität !

Nach dieser Aufnahme wanderten wir hurtig zurück zum Auto.
Verfasst am 31. Mai 2009 von Andreas unter Einkehrmöglichkeiten, Kinderwagenwanderung, Kinderwanderungen, Tattendorf, Wienerwald, wandern & bergsteigen |
Nachdem es gestern vormittag noch so ausgesehen hatte als müßten wir den ganzen Tag im Haus verbringen - unwirtlich kalte 8 bis 9 Grad C und strömender Regen -, riß es nachmittags auf. Spontan besuchten wir mit Erika und Josef den kleinen Ort Tattendorf. Irgenwo im Internet hatte einer von uns über den “legendären Großheurigen” gelesen. Tatsache war aber, dass der gestern nicht stattfand, nichtmal ein Schild dazu fanden wir.

Kurz entschlossen sind wir dann den am Parkplatz auf einer Tafel beschriebenen St. Laurent-Weinwanderweg gegangen - eigentlich mehr ein nett beschilderter, komplett asphaltierter, brettlebener Spaziergang, der einem interessante Einblicke in den Tattendorfer Weinbau bietet.

Interessant fand ich, dass als Steher für die Weinreben durchwegs alte Eisenbahnschwellen verwendet wurden - nicht die üblichen Beton- und Metallsteher.


Der Boden in Tattendorf ist sehr schottrig - angeblich gut für den St. Laurent. Wir fanden zwar auf unserer Schatzsuche kaum alte Tonscherben, dafür aber schöne Steinchen und sogar ein Plexiglasstück.
In Tattendorf gibt es unzählige Hollunderstauden, deren Saft meines wissens für den Rotwein verwendet wird. Hier fanden wir auch diesen schönen alten Hydranten
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Höhepunkt des Weinwanderweges war eindeutig die Aussichtswarte. Etwas krass fanden wir eine fehlende Sprosse beim Geländer, die wir recht spät bemerkten und durch die unsere Veronika leicht hätte runterköpfeln können. - Das hätte mehr als ins Auge gehen können.


Die St. Urbanus-Kapelle, Baujahr 1996, mit wunderbaren Glasbausteinen ist glaub ich nicht sehr historisch
.

Am Wegesrand gab´s auch einige recht schöne Blumen - am 1. Foto Wiesensalbei, die recht hübsch blühende Pflanze am 2. Foto kenne ich leider nicht.


Der Tattendorfer Holler ist wirklich sehenswert, daher hier nochmals ein ‘Abschiedsfoto’:

Nach Abschluß der sehr schönen und gemütlichen Wanderung versuchten wir noch einen Heurigen zu besuchen, aber aufgrund des kühlen Wetters spielte es sich bei den 2 näher inspizierten Heurigen ziemlich ab - schließlich fuhren wir nach Guntramsdorf, wo wir dann etwas mehr Glück hatten.
An einem lauen Sommerabend laden jedoch wirklich schöne Innenhöfe zum gemütlichen Beisammensitzen ein. - Dann wäre jeder dieser Heurigen in Tattendorf perfekt gewesen.
Hier noch ein Foto von der Übersichtskarte zum St. Laurent-Weinanderweg:

(Den Verlauf des Weinwanderweges sieht man rechts auf der Karte, ganz rechts außen die Aussichtswarte.)
Verfasst am 24. Apr 2009 von Andreas unter Botanik, Einkehrmöglichkeiten, Kinderwagenwanderung, Kinderwanderungen, Landschaftsaufnahmen, Naturfotografie, Schatzsuche mit Kindern, Wienerwald, wandern & bergsteigen |
Was für ein Gefühl muß es für Veronika gewesen sein, auf der Fahrt vom Chinesen in Leopoldsdorf nach Perchtoldsdorf im Auto eingeschlafen, auf dieser Löwenzahnwiese wachgekizzelt zu werden ?


Zuerst hat sie gelächelt, dann hatte ich sie die meiste Zeit im Genick
.
Der frisch umgeackerte Boden bei den Rebstöcken bot optimale Verhältnisse zum Auffinden wertvoller Schätze. Hier mein heutiges Highlight, eine geheimnisvolle Scherbe mit eingeritztem Kreuz:

Bernie gefielen die kleinen Häuschen am Weg.

Ich fand die austreibenden Rebstöcke, frisch geackerte Erde und grünen Löwenzahn-gespickten Grasstreifen sehr malerisch. Leider war das Licht recht diesig, ich hab aber trotzdem versucht, den Augenblick festzuhalten.

Die Löwenzahnflieger interessierten Bernie nur kurz, bevor er in der Ferne ein Haus entdeckte, das aussah wie eine Schatzkiste und das einmal einer Hexe gehört hatte. Der Besen war noch da, aber ihr Bett hatte die Hexe mitgenommen.

Gleich darauf, am Eingang des Waldes, querte diese Schlange unseren Weg - schauerlich:

Nach einem kurzweiligen Stück eine sonnige Straße in den Weinbergen hinauf, führte der Weg meist durch frischgrünen Buchenwald - hier eine Wegskizze:

Im Wald trug Bernie die Karte und blieb immer wieder stehen um sich zu orientieren.

Schließlich erreichten wir nach einem längeren Waldaufstieg - Problem: Veronika auf meinen Schultern wieder am Eindösen, Bernie wollte meine Hand - die Kammersteiner Hütte, wo wir uns eine kleine Stärkung gönnten und jedes Kind eine Nascherei bekam.

Die Josefswarte zu ersteigen habe ich mich - mit den beiden Kindern allein unterwegs - nicht getraut, da mir die Eisenstreben des Geländers einen etwas zu großen Abstand aufzuweisen schienen. Mit Bernie zu zweit wäre ich raufgestiegen.
Von der Warte hätten wir bestimmt einen schöneren Blick auf die Hütte gehabt.

Für den Aufstieg benötigten wir langsame 2 Stunden, runter ging es dann viel schneller - in gefühlten 45 Minuten (ich hab nicht auf die Uhr gesehen).
So eine Kinderwanderung mit viel Wald ist schon etwas stressig, aber wenn ich sehe wie toll die beiden solche Unternehmungen rückblickend finden, dann nehme ich die Jammerei mittendrin gerne in Kauf.
(Klassiker - Zitat Bernie beim Frühstück: “Papa, ich will auf einen Berg wandern”, dann wird von beiden Kindern sehr viel geraunzt und am Ende sitzen beide wieder im Auto, bewundern ihre Schätze und antworten auf die Frage: “Na, hat es euch gefallen” mit einem andächtigen “Ja”.
Übrigens, zu dieser Wanderung ist es gekommen, weil ich den einschlafenden Bernie ständig beim Fahren ins Knie zwickend mußte und die Perchtoldsdorfer Heide nicht gefunden habe, was aber ganz bestimmt kein Schaden war.
)
Verfasst am 22. Mrz 2009 von Andreas unter Kinderwagenwanderung, Kinderwanderungen, Naturfotografie, Wald & Wiesen, Wien, Wienerwald, wandern & bergsteigen |
Gestern nachmittag war´s seit langer Zeit wieder einmal soweit, wir spazierten im Lainzer Tiergarten in einer kleinen Runde vom Lainzer Tor zur Hermesvilla und wieder retour. Auch heute (2. Wanderung) ist unsere Veronika die gesamte Wegstrecke alleine gegangen.

Nachmittags-Ansturm
Die Primeln sind bereits voll aufgeblühlt.

Die Primeln sind schon voll aufgeblüht
Das Knofelkraut beginnt bereits in hellem Grün die Bachränder zu säumen.


Wasser ist immer was Schönes

Ein alter Jägerstand
Bei der Hermesvilla fanden wir auf einigen Eibenzweigen im Schatten noch Schneereste - am Boden war der Schnee schon zur Gänze weggeschmolzen.

Letzter Schnee (auf den Zweigerln im Schatten) bei der Hermesvilla
Und in einem kleinen Teich hatten bereits Kröten abgelaicht.

Krötenlaich in einem Teich
Hermes stand hier recht dekorativ rum:

Hermes-Villa

Eine Hermes-Statue
Hier hab ich mich etwas geplagt, eine gute Aufnahmeperspektive zu finden:

Beim Ausgang warfen wir nochmals einen Blick ins Tiergehege und besuchten den Spielplatz.

Im Tiergehege beim Lainzer Tor

Spielplatz beim Lainzer Tor
Hier die gesamte Galerie mit etlichen weiteren Fotos:
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Nachmittags-Ansturm
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Die Primeln sind schon voll aufgeblüht
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Den Kindern + Mutter war anfangs recht kalt (6 Grad C)
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An Bachrändern und im Wald sprießt jetzt das Knofelkraut
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Wasser ist immer was Schönes
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Wenige Dirndlsträucher sind am Aufblühen
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Ein alter Jägerstand
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Letzter Schnee (auf den Zweigerln im Schatten) bei der Hermesvilla
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Krötenlaich in einem Teich
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Hermes-Villa
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Alte Nadelbäume und -sträucher
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Eine Hermes-Statue
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Im Tiergehege beim Lainzer Tor
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Nicht mehr der Jüngste
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Spielplatz beim Lainzer Tor
Den Abschluß unserer etwa 2-stündigen Wanderung bildete dann ein Besuch des Mc Donalds am Wienerberg. - Das mußte sein, denn die Kinder hatten´s sich redlich verdient ! Trotz des eher kühlen Wetters waren wir alle froh, wieder rausgekommen zu sein !
Verfasst am 08. Mrz 2009 von Andreas unter Bad Vöslau, Botanik, Gainfarn, Höhlenabenteuer, Kinderwagenwanderung, Kinderwanderungen, Wienerwald, wandern & bergsteigen |
Heute um 1/2 11 Uhr starteten wir eine kleine Rundwanderung am Geo-Lehrpfad in Bad Vöslau. Ich dachte mir, daß wir an einer Felsigen Stelle gleich zu Beginn des Weges eventuell bereits erste Frühlingsblumen entdecken könnten - gelbes Fingerkraut oder Ähnliches.
Tatsächlich fand ich - worüber ich sehr froh bin - eine einzige, etwas ramponierte, blühende Kuhschelle.

Die Knospen der Dirndlstauden ließen erahnen, daß das Aufblühen nicht mehr lange auf sich wird warten lassen wird.

Auch das Eichenlaub vom vergangenen Jahr leuchtete schön in der Sonne.

Hier ein Blick auf Gainfarn, dann ging´s ab in den Föhrenwald:


Beim Steinbruch begegneten wir der ersten Zauneidechse in diesem Frühjahr ( am Foto bitte genau schauen ! ).

Auch wenn wir noch nicht mehr Frühlingsanzeichen aus der Pflanzenwelt fanden, das freundliche Grün des Föhrenwaldes und die heute ausgiebig scheinende Sonne wirkten Wunder.

Ich fand´s toll, den Steinbruch einmal aus der Nähe gesehen zu haben.


Und die “Brandungsfelsen” haben mich auch beim heutigen zweiten Besuch sehr beeindruckt. Bei den meisten Höhlen steht ja “Betreten Verboten”, …

Da wir die Wanderung im August 2008 schon einmal unternommen haben, fand ich den Vergleich sehr interessant ( Beschreibung Geolehrpfad / “Pflanzenwelt” am Geolehrpfad).
Unseren Wander-Ausflug ließen wir dann beim Heurigen in Sooß ausklingen.
Verfasst am 06. Mrz 2009 von Andreas unter Am Wasser, Burgen und Burgruinen, Donau Niederösterreich, Kinderwagenwanderung, Kinderwanderungen, Mannersdorf, Wald & Wiesen, wandern & bergsteigen |
Nachdem ich in den letzten Tagen bereits die ersten Schneeglöckchen und die Tiere beim ehemaligen Kloster St. Anna vorgestellt habe, wird es Zeit, die Wanderung von vergangenem Samstag auch hier im Blog abzuschließen.
Unsere Rundwanderung führte uns in Stunden zuerst zum Kloster St. Anna in der Wüste und danach weiter zur Ruine Scharfeneck. Für flotte geher ist diese Runde ganz bestimmt in 1 - 1 1/2 Stunden bewältigbar.
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an dieser Kapelle kamen wir 2x vorüber
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Eine Heiligenstatue auf der Wiese, dem Kloster gegenüber
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Die Schneeglöcken waren gerade am Aufblühen
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Das Kloster St. Anna
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Die Kinder supergut gelaunt
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Altes Gemäuer im Wald
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das wir sofort erkundeten
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kurz vor der Ruine führte der Weg an dieser Mauer entlang
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Die Ruine Scharfeneck
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wer mehr über diese erfahren möchte
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Einer der Eingänge zur Ruine
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Wieder ein Detail: Mauerbogen und eine riesige Buche
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Wieder bei der Kapelle, die Kerzen flackerten in der Dämerung
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Kurz nach dem ehem. Kloster St. Anna kamen wir mitten im Wald an Mauerresten vorüber, welche die Kinder sehr interessierten:

Mich faszinierten die alten Steinmauern, die wir vielerorts im Wald fanden. An dieser Mauer rätselte ich über das Gestein - die Schichtung des Materials erinnerte mich an Urgestein, also ganz untypisch für das Leithagebirge mit unzähligen Kalk-Steinbrüchen.
Daß in dieser steinreichen Gegend jemand Steine von weit her herangekarrt hat, kann ich mir allerdings auch nicht vorstellen.

Bei der Ruine Scharfeneck war es bereits etwas spät - nur soviel: ein sehr imposanter Bau. Ich hatte Probleme, diese zur Gänze auf Foto zu bringen.

Hier einer der Eingänge zur Ruine (überall: Betreten verboten - Einsturzgefahr):

Hier dürfte einmal eine Brücke in die Burg geführt haben:

Beim Abstieg wieder ein Mauermotiv:

In der einbrechenden Dämmerung passierten wir wieder das Kloster St. Anna:

Und kamen nochmals bei dieser Kapelle vorüber:

In Summe war´s eine superschöne Wanderung - die Kinder, wir Eltern, alle waren wir gut drauf.
Verfasst am 04. Mrz 2009 von Andreas unter Botanik, Donau Niederösterreich, Kinderwagenwanderung, Kinderwanderungen, Mannersdorf, Wald & Wiesen, wandern & bergsteigen |
Mit unseren Kindern war die kleine Rundwanderung von vergangenem Samstag in Mannersdorf echt ein Hit ! (Eine Wegskizze findest du am Ende dieses Artikels)
Eine perfekte Kombination:
Unzählige Schneeglöcken am Weg, im Wald alte Gemäuer und ebensolche Steinmauern, das ehemalige Kloster St. Anna in der Wüste mit verschiedenen Tieren und dann als Draufgabe noch die Ruine Scharfeneck !



Daß der Weg da zum Teil recht matschig war, hat uns gar nichts ausgemacht.

Ich finde ja, daß dort so viele alte Steinmauern und Ruinen herumstehen, weil das Leithagebirge so eine steinreiche Gegend ist. Die Leute früherer Zeiten mußten sich nicht sosehr an ihren alten Gebäuden und Ruinen bedienen wie andernorts. Und so blieb stehen, was keiner mehr brauchte beziehungsweise was anderswo Stück für Stück weggetragen und wiederverwertet wurde. Für mich hat die Wüste daher ein grandioses Flair längst vergangener Zeiten. (Vielleicht gibt´s ja auch eine andere Eklärung, aber diese klingt mir schon sehr einleichtend.)

Sogar einen Rauhhaar-Dackel gibt es dort noch, zum Fotografieren zu dunkle, kleine Schweine, einige Pferde und Hochlandrinder in unglaublichem Gatsch. Viel Sehenswertes also !

Nach dem Besuch der Ruine kamen wir im Abendlicht dann nochmals beim ehem. Kloster St. Anna vorüber:

Die Wegskizze:

( Interessant wäre, ob kommendes Wochenende dort schon mehr Grün zu sehen ist. )