Archives for August, 2009

Unsere Natursteinmauer – die Schinderei hat ein Ende!

Verfasst am 22. Aug 2009 von Andreas unter Ideen rund ums Haus, Meine Mauern, Unser Garten | 24 Kommentare

Meine größte Befürchtung gestern war, dass ich unter: “als er den letzten Kübel Beton hochhiefte, fiel er tot zu Boden” in die Geschichte eingehen würde. Doch langsames Arbeitstempo & ca. 6 Liter verdünnter Himbeersaft haben mich die letzten 8 Stunden meines Mauerbaus in der gestrigen Gluthitze überleben lassen.

Gerade rechtzeitig vor unserem heurigen Italien-Urlaub steht sie nun fertig da: unsere Dolomit-Bruchstein-Natursteinmauer. Steine und Sand sind übrigens aus dem großen Steinbruch in Deutsch Altenburg.

Jetzt ist sie fertig, die Einfriedungsmauer zur Frauergasse, eine knapp 50 Meter lange Dolomit-Bruchstein-Mauer, die ich in den vergangenen 3 Jahren errichtet habe.

Es war schwierig, die gesamte Mauer heute einigermaßen ins Bild zu rücken. Der Regen ist sicherlich gut, damit der Beton optimal abbindet.

Hier eine Ansicht von der Gartenseite.

Da das Mauerfundament erst mit Erde & Sand angeglichen gehört, sieht die Mauer von dieser Seite noch sehr wuchtig aus; aber das wird sich ändern.

Im Eingangsbereich sieht man deutlich, dass einige Pflasterungen nächstes Jahr auf mich warten.

Zuvor werde ich die beiden Eingangstore in den Garten basteln; ja und hinter dem Haus warten weitere ca. 30m Einfriedung – allerdings wird´s ein Lattenzaun werden & keinesfalls eine weitere Mauer !!!

Ich bin sehr erleichert, dass ich dieses “Lebensprojekt” nun hinter mir habe. Vergangenes Jahr, so mittendrin, hatte ich schon Zweifel, ob ich diese Plackerei körperlich durchhalten werden.

Gespannt bin ich, wie mein Körper die Umstellung von nahezu täglicher physischer Schwerarbeit aufs Lernen für meine letzte Prüfung Mitte Oktober verkraften wird. Ich hoffe, ich gehe nicht allzusehr in die Breite ;-) !

Vielmehr als “Da steht sie, fertig!” fällt mir jetzt nicht mehr ein. War ja auch eher hirnlose Schufterei. Obwohl, mit meinem jetzt erlernten handwerklichen Geschick könnte ich sofort ein Natursteinmauer Consulting-Unternehmen aufmachen! Selber mauern, das will ich aber auf keinen Fall! ;-)

Expedition zur Kirche am Pankraziberg (9.8.2009)

Verfasst am 15. Aug 2009 von Andreas unter Burgen und Burgruinen, Kinderwanderungen, Wald & Wiesen, Wienerwald | 3 Kommentare

Vergangenen Winter hatte ich im Vorbeifahren auf einem Hügel in der Nähe der Ortschaft Hafnerberg aus dem Augenwinkel eine Mauerruine entdeckt. – “Burgruine”, war mein erster Gedanke. Die Neugier hatte mich gepackt.

Vergangenen Sonntag war es dann endlich soweit. Wir packten uns zusammen und starteten gegen Abend unsere Expedition auf den Pankraziberg.

Was wir dort vorfanden, war eine Kirchenruine, die man über einen schönen, steilen Waldweg sehr leicht erreichte.

Da es zuvor geregnet hatte und die Stimmung ein wenig düster war, bot sich die optimale Gelegenheit, die Kinder mit gruseligen Geschichten zu unterhalten.

Auf dem Pankraziberg dürfte früher (Türkenzeit) eine große Wehrkirche als Zufluchtsort für die Bevölkerung der Umgebung gestanden haben. Imposante Mauerreste stehen noch, doch trotz einiger renovierter Stellen bröckelt und bröselts allerort.

Den Mauerriß entdeckten wir erst nachdem wir uns die Kapelle durchs Gitter angesehen hatten:

Im ehemaligen Altarbereich gab´s eine angewittere Holzbühne:

Auf einer Kuhweide gleich neben dem Berg entdeckten wir dann auch noch den viel aufwändiger beschilderten “Mystischen Steinkreis am Pankraziberg”. Naja, auf der Wiese zu sehen war nicht viel und ich lief permanent in Gefahr in einer Kuhflade auszurutschen, aber eine Tafel verkündete: “Zwei konzentrische Steinkreise mit einem Durchmesser von 9 und 18 Metern lassen sich hier auf der Flur beim Segatter vorfinden. Die Steinkreise dienten anthropologisch eindeutig vor etwa 7500 Jahren als Kalendarium und Grabstätte mit Näpfchen-Steinen. In Vogelschau eigenartig.” Leider hatte unser alter Opel, für den es der letzte Ausflug mit uns wurde, die “Vogelschau” nicht mehr im Repertoir.

Alles in allem war´s eine spannende Erkundungstour, die uns nach der langen Ausflugs-Abstinenz besonders gut gefallen hat.

Tauchfotos 2009: Spektakuläre Unterwasseraufnahmen

Verfasst am 08. Aug 2009 von Andreas unter Familie, Meine Fotoausrüstung | 2 Kommentare

Dieses Wochenende ist Badewetter angesagt, dann wieder Abkühlung, der Zeitpunkt gerade richtig um Fam. Baumgartner Unterwasser vorzustellen.

Vor allem unser Bernie bewegt sich mittlerweile im Schwiegerelterlichen Pool mehr über als unterwasser. Er kann zwar noch nicht schwimmen, aber Steine rauftauchen, Unterwasserpurzelbäume, all das hat er bereits im Repertouar:

Vielleicht hat er sein Tauchtalent ja von Mama Astrid geerbt, die auch unterwasser eine gute Figur abgibt.

Vom Vater wahrscheinlich weniger.

Auch unsere Veronika ist bereits hurtig strampelnd unterwegs.

Die gesamte Serie findest du am Ende dieses Artikels.

Vielleicht noch ein paar Worte über die Entstehung dieser Aufnahmen. Bereits vor etwa 5 Jahren habe ich mir eine übertragene ewa marine Unterwasserhülle (Typ ewa marine UW-FX) für meine damalige Spiegelreflexkamera gekauft, Kosten damals unter EUR 30. In diese habe ich meine alte D70 mit einem etwas ramponierten Sigma 24-50mm gepackt, zwei Ausrüstungsgegenstände um die nicht wirklich schade wäre.

Das Objektiv habe ich manuell auf ca 1,5m scharf gestellt, da der Autofokus nicht verwendbar war – das Objektiv hat in der Unterwasserhülle geklemmt. Das Zoom war fix auf 24mm eingestellt, die Kamera ansonsten auf Automatik.

So habe ich mich ins Wasser begeben und mußte nur noch grob draufhalten und abdrücken. Durch den Sucher hab ich nicht geschaut, da ich dafür eine Taucherbrille gebraucht hätte und auch so das Sucherbild unterwasser schwer erkennbar gewesen wäre. Ich habe daher einfach grob anvisiert und möglichst viele Aufnahmen geschossen (ca. 300) und daraus die besten ausgewählt.

Eh klar, derzeit sind kleine, wasserdichte Pocketkameras Mode, aber warum nicht die Ausrüstung verwenden, die man schon hat.

Die Aufnahme der Fotos gestaltete sich recht unkompliziert, da ich mich um nichts kümmern & nur abdrücken mußte. Ja, Lokie und Bernie waren manchmal viel zu nah – ein paar unscharfe Zehen im Bild anstelle einer spektakulären Unterwasseraufnahme.

Andererseits wollte ich nur ein paar Eindrücke / die Situation festhalten und ob´s jetzt “das perfekte Foto” oder eine akzeptable Aufnahme aus 20 wird, spielte für mich keine Rolle. – Mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden.

Hier die gesamte Fotoserie:

Und nicht vergessen: heute und morgen ist Badewetter !!!