3 Tage Fischbach - doch ein Urlaub (9. - 12.8.2010)

Verfasst am 14. Aug 2010 von Andreas unter Kinderwagenwanderung, Kinderwanderungen, Wald & Wiesen, wandern & bergsteigen | 6 Kommentare

Nach einer heftigen Sommergrippe vergangene Woche, fühlte ich mich wider Erwarten so richtig urlaubsreif. Meine Recherchen führten mich nach Fischbach, wo wir spontan ein Appartement für 3 Tage buchten - hier der entsprechende Link.

Neben einem öffentlichen Schwimmteich hat der Ort Fischbach unglaublich viele (mindestens 5) Gasthäuser zu bieten. Und so ziemlich jedes Haus, das nicht gerade als Gastwirtschaft bewirtschaftet wird, dürfte schon einmal eine solche gewesen sein.

Nachdem wir am ersten Abend den Ort ausgekundschaftet hatten, unternahmen wir am 1. Tag vormittags eine Kinderwagenwanderung auf einer Mountainbikestrecke (Asphaltstraße).

Unterwegs gab´s viele Tiere zu sehen - Kühe, Schafe und sogar Fische…

Aufgrund des schönen Wetters waren viele Fischbacher Mit Häuselbauen oder Heuen beschäftigt…

Dieser Blick nach Fischbach hat mir besonders gut gefallen.

Beim Strudelwirt sah unser Clemens, nachdem er die meiste Zeit geschlafen hatte, recht fidel drein:

Nach einer ausgiebigen Einkehr gingen wir kurz schwimmen - kurz aufgrund der recht frischen Lufttemperatur und “Bewölkung mit Sonnenfenstern” - dann fuhren wir nach Weiz.

Am 2. Tag war nach dem Kurztraining des Vortags eine ausgedehnte Wanderung in Roseggers Waldheimat angesagt.

Zu Beginn, beim Schlagobersbauern, war es etwas kalt, was dazu führte, dass die etwas zimperlicheren Familienmitglieder alles anzogen, was sie in die Finger bekamen.

Mit dem Kinderwagen ging´s zuerst zur Waldschule, dann hinauf zu Roseggers Geburtshaus und dann ein Stück am Christmettenweg ins Tal und zurück zum Schlagobersbauern. - Bruttowegzeit ca. 4 Stunden.

Die Schotterstraße hinauf zum Geburtshaus war trotz der Kinder-Erlebnisstationen recht öd. Veronika saß mir 2/3 des Weges im Genick.

Reizvoller wurde es erst später am Christmettenweg.

Hier bereits wieder unten am Bach…

Nach ausgiebiger Mittagsrast - Heidelbeer-Topfenstrudel mit Schlagobers :-) - wollten wir´s dann wieder wissen und fuhren noch zum Stubenbergsee. Den fand ich - von Wienern überlaufen - etwas enttäuschend, aber immerhin bot er 25 Grad C Badewannentemperatur.

Nicht fad, machten wir am nächsten Tag einen kleinen Heimreise-Umweg über den Erlaufsee. Herrlichster Sonnenschein - nicht so durchwachsen wie in Fischbach - und die Wassertemperatur bei rund 18 Grad C, das war ganz nach meinem Geschmack.

Erkenntnis dieses Kurzurlaubs: Wir Eltern halten doch mehr aus als unsere Kinder :-) ! Sogar unser rotbackig gewordener kleiner Clemens schenkte uns auf der Heimfahrt ein Konzert.

Auch kulinarisch war unser Kurzurlaub sehr ok - Strudelwirt (in Fischbach), Schlagobersbauer (in Roseggers Waldheimat), zum Abschluß Wuchtelwirtin (in der Walster) und gestern dann zu Hause Schoko-Marillenpalatschinken von Astrid.

Essen ist wichtig, gibt Kraft, und die brauchen wir, auch wenn wir mit Neu-Clemi schon wieder sehr sehr kleine Brötchen backen ;-) !

Die Michelbach - Kukubauer - Runde

Verfasst am 26. Mai 2010 von Gastautor unter Gastbeiträge, Wienerwald, wandern & bergsteigen | 4 Kommentare

Gastartikel von Walter aus Paudorf

Da das Wetter derzeit alles andere als einladend zum Wandern ist, sei ein Rückgriff auf das Muttertags - Wochenende zur allgemeinen psychischen Aufhellung gestattet.

Von Michelbach Markt wollen wir in die große Runde einsteigen, finden leicht die buntbemalte Mauer jenseits des Feuerwehrhauses, dann aber verliert sich jegliche Markierung in der neuen Siedlung oberhalb des Ortes, wir stehen sozusagen “an”.

Da uns auch Einheimische nicht weiterhelfen können , retour zum Auto und neuer Einstieg (westlich der Dorfkirche) nach dem Friedhof hinauf zu einem Strässchen mit Gehöften bis zum Zehethof in großartiger Lage hoch über dem Michelbach - Tal..

Die Bauernhöfe wirken alle sehr verlassen, wahrscheinlich sind die Familien in der Kirche und die Mütter werden nachher zum Essen ausgeführt(?)

Die Erhebung oberhalb des Zehethofes mit der Höhenkote 677 wird als Bischofshöhe (freistehender Lindenbaum) bezeichnet und bietet einen wunderbaren Blick bis Ötscher, Muckenkogel und auch schon hinüber zu unserem weiteren Ziel, der Kukubauerhütte.

Gerade die weiteren Strecken hinunter zum Gaishof und dann wiederansteigend die entzückenden Lagen des Unter.-und Oberhackerbauers sind nun im Frühjahr besonders attraktiv.

Ab dem Oberhackerbauern schließt sich deren schwarzer Hofhund bleibend an uns an ,auch das nahe Windkreuz ist noch kein Umkehrpunkt für ihn.

So geht´s halt mit 2 Hunden weiter zur Kukubauerhütte, wo die Besitzer schon angerufen haben und ihren Streuner wenig später, als wir schon beim saftigen Schweinsbratl sitzen, abholen.
Die resche Wirtin hat sich in Trachtenschale geworfen und dirigiert besonnen den Festtagsbetrieb.

Die anschließende Bergabwanderung entlang der Jubiläumsweide ist überhaupt meine Lieblingsgegend und für mich DAS Gutostückerl dieser Runde, schöner gehts nimmer!

Oberhalb vorbei am Brennhof liegt dann die Sternwarte vor uns, diese links liegenlassend fällt der Weg steiler hinunter zur Michelbacher Kirche.

Kurz danach schließt sich diese , auch mit Kindern , leicht begehbare Runde nach ca. 41/2 Stunden (mit Rasten).

Hab mal versucht, diese in ein 3D-Bild einzuzeichnen, mal was anderes…

Bei den Schnecken im Rauchenwarther Wald

Verfasst am 16. Mai 2010 von Andreas unter Kinderwanderungen, Wald & Wiesen, Wienerwald | 6 Kommentare

Heute Früh war das Wetter so kalt und regnerisch, dass beim besten Willen weder an Faulenzen im Garten noch Heimwerken rund ums Haus zu denken war. Ein Tag, gerade richtig, um seinen Nachwuchs ein wenig abzuhärten und ihn an die Wildnis zu gewöhnen.

Die Gemeinden südöstlich von unserem Wohnort Maria Lanzendorf sind landwirtschaftlich genutztes Barbarenland, das  dem Wienerwald, in dem sie angeblich noch liegen, so gar keine Ehre macht. Rasch war auf meinen Wanderkarten eine kleine Ortschaft (Rauchenwarth) mit grünem Klecks (Rauchenwarther Wald) gefunden und (bei dem Wetter) sonnenklar, dass wir einen Vorstoß wagen würden.

Das regendichte Gummizeug wurde angezogen und wenig später starteten wir in der Waldrandsiedlung in Rauchenwarth von einem toten Baum mit Marienbild aus Richtung Osten in den Rauchenwarther Wald.

Diese blauen Blüten fand wir an vielen Stellen im Wald. - Typische Baumarten: Eichen & Hainbuchen.

Kurz vor der Wienerherberger Strasse kamen wir an ein Maisfeld. - Man beachte die Adjustierung meiner Kids :-)

Wir folgten der Wienerherberger Strasse ein kurzes Stück nach Norden und fanden dann bei einem Kreuz wieder ein Wegerl nach Osten (kein Wanderweg), einen Zaun entlang.

Durch den Zaun entdeckten wir diese Fast-Flugschnecke.

Als wir den Wald einen Karrenweg entlang Richtung Norden querten, war Händehalten angesagt. Es war sehr grün, naß und es gab wirklich viele Schnecken. Frosch oder Salamander sahen wir keinen einzigen.

Als wir aus dem Wald traten, traf uns der böige Wind voll ins Gesicht.

Die Kinder fanden die frische Brise (auch) lustig.

In einem Feld blühten bereits wilde Kamille, Kornblumen und Klatschmohn.

Nach 1 1/2 Stunden langsamer Gehzeit hatten wir den Wald wieder hinter uns. - Die Kirschbäume bei der Waldrandsiedlung blühen im Frühjahr bestimmt ganz besonderns schön.

Diese kleine Wanderung hat uns das heutige miese Wetter ganz vergessen lassen :-)

Die letzten beiden Wochen im Schnelldurchlauf

Verfasst am 14. Mai 2010 von Andreas unter Familie | 12 Kommentare

Verlängertes Wochenende - jetzt wird´s Zeit, einen aktuellen Blog-Artikel zu verfassen!

Vor 2 Wochen erblickte unser Clemens im Krankenhaus Mödling das Licht der Welt. Mit 51cm & 2,99 kg ist er unser “längstes Kind”. Veronika war schon bei der Geburt etwas schwerer.

Die Geburt verlief sehr gut - überraschend leicht, keine Komplikationen -, was wir vielleicht auch der guten Hebamme im Krankenhaus zu verdanken hatten. Während Astrids Termine im Krankenhaus vor der Geburt immer Horror waren (”Spätgebärende”, “Kind liegt falsch”, pures, übervorsichtiges Problememachen, keine beruhigenden Worte, keiner hat sich getraut zu sagen, dass eh alles paßt), kamen wir immerhin beim großen Showdown darauf, dass wir die richtige Wahl getroffen hatten.

(Danke an Petra für die Aufnahme des Fotos.)

Bernie und Veronika waren von unserem Neuankömmling sofort begeistert und fasziniert.

Wir (Veronika, Bernie und ich) verbrachten übers Wochenende einen  ”Papa-Urlaub”, den wir mit sehr viel Action füllten. Hier die beiden bei der Gloriette in Schönbrunn.

Schon am Montag, 3.5.2010 holten wir Astrid und Clemens nach Hause.

Zu Hause wurde Clemens Pflege nochmals einfacher und problemloser - ein braves Kind, das bisher trinkt und schläft wie ein Uhrwerk. Kein Wunder, wurde er von Bernie und Veronika ja schon im Mutterleib “geeicht”.

Wie der Vater scheint er schon jetzt viel nachzudenken ;-) .

Ich bin heilfroh, dass wir zu Hause ein eingespieltes Team sind. Das bißchen Kinderbetreuung und Hausarbeit ist für mich im Vergleich zur Arbeit derzeit der pure Urlaub. Und auch wenn ich mich wiederhole, Astrid ist sehr fit und Clemens sehr brav.

Was uns bereits etwas länger bewegt, ist unsere neue Schaukel, die ich übers Osterwochenende gebaut habe. Marke Eigenkonstruktion, Lärchenholz, die Steher 1m eingegraben. Auch für uns Eltern ein Traum. Und eh klar, bin ich stolz auf das Ergebnis dieser Heimwerker-Action.

Die Kinder versuche ich jetzt mit meinen Kameras fit zu machen. Gemeinsam waren wir gestern auf Expedition in unserem “kleinen Wald”.

Auch Veronika schießt schon passable Fotos, wenn sie nicht wie meist ihre Füße fotografiert.

Uns geht´s gut. - Das Wochenende ist ja auch ein richtiges Badewochenende!

Soweit ein kurzes Lebenszeichen.

Liebe Grüße von

Andreas, Astrid, Clemens, Bernhard & Veronika

Rund um den Kendlgraben!

Verfasst am 26. Apr 2010 von Gastautor unter Eschenau, Kinderwanderungen, Wald & Wiesen, Wienerwald, wandern & bergsteigen | 5 Kommentare

Gastartikel von Walter aus Paudorf:

Der Kendlgraben führt zwischen Göblasbruck und Rotheau (ca 5 km südlich von Wilhelmsburg) als romantisches Tal mit Wasserbegleitung in die sanften Höhen
zum Plambacheck und lässt sich in einer herrlichen, aussichtsreichen Runde ,ausgehend von Rotheau, umrunden.

Gleich beim bekannten Wirtshaus “Lindenwirt ” im Ort lässt man am Besten das Auto stehen und nimmt den Weg durch die Siedlung hinauf zum Ehreneckerkogel.

Das Wetter heute am Sonntag ist um 8 Uhr 30 sonnig, die Aussicht ein bisschen diesig, das Wandern am Höhenrücken ein Genuss.

Kurz nach der Fahrstraße zum Nurnöd-Bauern kann man den Höhenrücken mit der Kote 630 erreichen und gemütlich zum östlichen Ende der Plambacheckerhöhe absteigen.

Nach Süden geblickt kann man die Kaiserkogelhütte gut erkennen, hier spielt es sich heute sicher ab, da ja die jährliche Mostobstwanderung stattfindet.

Wir wollen ab er die Runde zusammenbringen und schlagen uns nach dem Dreihofbauern nach Osten, um am aussichtsreichen Höhenrücken bis zum Pichler zu genuswandern.

Hier könnte man halblinks nach Wilhelmsburg absteigen, wir nehmen aber die Fahrstraße die uns in den Kendlgraben führt und dann zur Hauptstraße beim Luisenhof .

Nach ca 1 km Straßenmarsch sind wir nach gut 3,25 Stunden und 12 km wieder beim Lindenwirt, einem sehr empfehlenswerten Gasthaus mit regionalen Schmankerln, zurück.

Diese Runde ist auch mit Kindern problemlos zu bewältigen, da keine großen Steigungen und der Weg laufend an Bauerngehöften vobeiführt, wo für Abwechslung gesorgt ist.

Abendspaziergang in Reisenberg

Verfasst am 25. Apr 2010 von Andreas unter Kinderwagenwanderung, Kinderwanderungen, Wienerwald, wandern & bergsteigen | 9 Kommentare

Samstagnachmittag, Sonnenschein und einmal nichts zu tun! Wir rätselten bereits beim Mittagessen, hatten dann etwas Start-Hemmung, machten einen Zwischenstop beim Eisgeschäft in Laxenburg (Parkmöglichkeit kritisch, lange Schlange) und landeten schließlich in der Nähe der Kirche in Reisenberg.

Dort entdeckten wir eine kurzweilige Spazierrunde, die uns an einem Reitstall vorbei, in die Weinberge und abschließend über die Kirche zurück zum Auto führte. Genauere Beschreibung gibt´s keine - etwas zum selber Experimentieren! 

Auf halbem Wege kamen wir an diese Kapelle. Aufgrund hoher Reiter & Pferdefrequenz kein Schmusebankerl, aber zum Ausrasten bestimmt geeignet.

An der Kapelle folgten wir keiner der beiden sich anbietenden, weiterführenden Schotterstrassen, sondern kehrten in weitem Bogen zurück Richtung Kirche und Auto.

Lindenlaub bei der Kapelle - frisches, perfektes Grün.

Unsere Kinder haben, trotz längerer Pause, das Schatzssuchen nicht verlernt.

Hier ein Blick zur Kirche, beinahe am Ende des Spaziergangs.

 Die selbsternannte “Schatzmeisterin” (= meisterliche Schatzsucherin) benötigte eine abschliessende Rast auf mir.

Nach 1 1/2 Stunden Spaziergang ließen wir den gelungenen Ausflug beim Heurigen in Mannersdorf ausklingen.

Rodelpartie zum Reitbauern in St. Veit a.d. Gölsen

Verfasst am 14. Feb 2010 von Andreas unter Kinderwanderungen, Sankt Veit an der Gölsen, Wald & Wiesen, Wienerwald | 2 Kommentare

Gestern nachmittag wanderten wir vom Sportplatz St. Veit / Gölsen die steile Schotterstraße hinauf zum Reitbauern, ein vor einigen Jahren leider zum Teil abgebranntes, unbewohntes Gehöft. Gehzeit ca. 1/2 Stunde.

Der Aufstieg selbst ist wenig reizvoll - steile Schotterstrasse im Wald -, entlohnt wurden wir für diesen jedoch durch die optimalen Rodelverhältnisse und die lange Rodelbahn.

Das Wohnhaus des Reitbauern-Hofs ist vor einigen Jahren abgebrannt, doch der verfallende Stall mit der endlos langen Bretterwand steht noch.

Bei meinen Staff-Läufen anno dazumal war der Reitbauernhof immer ein markanter Punkt und erfreuliche Anblick, weil dort der “schönere Teil” des Stafflaufs begann.

Beinahe am Ende des Aufstiegs taucht der Reitbauernhof auf:

Hier kann man den Zustand der Bahn erahnen - meist gepreßter Schnee, stellenweise bröseliges Eis:

Der verfallende Stall beim Reitbauern:

Bernie zog unsere kleine Rodel vom Sportplatz bis ganz rauf:

BB und seine Enkerl bei der Rast vor der Talfahrt:

Hier nochmals der Stall:

Und die beeindruckend lange Holzwand, welche ich als Jugendlicher so oft entlang gelaufen bin.

Rechts sieht man, wo früher das Wirtschaftsgebäude stand.

 

Wir waren heilfroh, als wir unbeschadet wieder unten im Tal angekommen waren. Ich kann mir vorstellen, dass die Strasse bei etwas mehr Eis oder rutschigeren Verhältnissen zum Rodeln einfach zu gefährlich wird.

Rennrodler waren wir keine, sondern wir bremsten viel und hielten uns eher am Rand der Strasse.

Ich hoffe ja sehr, dass es die Abschluss-Rodlerei dieses Winters war und in den nächsten Tagen wieder tropische Verhältnisse einkehren werden. Aber man weiss ja nie…

Familienausflug ins Naturhistorische Museum

Verfasst am 04. Feb 2010 von Andreas unter Familie, Wien | Keine Kommentare

Vergangenen Sonntag unternahmen wir mit unseren Kids einen Abstecher ins Naturhistorische Museum. EUR 10 Eintritt je Erwachsenem, die Kinder gratis, das war einigermaßen ok.

Bernie trieb mich durch die Mineraliensammlung, da er endlich die Saurier sehen wollte. Ab einem gewissen Zeitpunkt gab´s dann sehr viele “Skeletterl”, wie Veronika sie liebevoll nannte. Dass so ein Skeletterl einmal ein lebender Mensch gewesen ist, soweit dachte sie mit ihren 3 1/2 Jahren noch nicht und so blieb ihr mein historisch-mulmiges Gefühl erspart.

Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine Rex-Semmel im Restaurant unter dem Dach. Auf dem Weg zum WC entdeckten Veronika und ich lebende Sumpfschildkröten, die man wunderbar durch Glas beim Schwimmen beobachten konnte.

Den Kindern hat´s supergut gefallen. Und obwohl mir das lebendigere Erlebnis in Schönbrunn lieber ist, ist das NHM jederzeit wieder einen Besuch wert. Immerhin haben wir die “ausgestopften” Tiere im 1. Stock gar nicht gesehen, sondern sind nur eine Runde im Mezanin gewandert!

Riesige Kristalle

Steinsalz

Sie hat uns zugezwinkert ;-)

Dieses Ausstellungsstück zum Angreifen gefiel den Kindern ganz besonders.

Da bekam Astrid Italien-Urlaubsgefühle. - Aber das Meer werden wir heuer sehr bestimmt nicht sehen…

Auch dieses Saurier-Baby hatte seine Bewunderer.

Die Venus von Willendorf - Vorderseite, Kehrseite, eindeutig schwanger !

Kurze Rast unter dem Klapperelch

Auch Bernie durfte meine Kamera ausprobieren

Im Erdgeschoß gab es einen großen Raum mit Aquarien, Terrarien und eine Vogelvoliere. Bei einem Aquarium konnte man hindurchschauen und ein Schwarm “viereckiger” Fische blitze um die Wurzeln einer Pflanze.

Eine “Nonne” (glaube ich) in der Exotenvoliere.

Die Zeit verging uns wie im Flug. Als Schlechtwetterprogramm ist das NHM jedenfalls empfehlenswert. Trotz Winter & Sonntag war nicht allzuviel los und die Besucher-Mehrheit bildeten eindeutig Familien mit kleinen Kindern.

Der letzte Tag - ein Lebenszeichen

Verfasst am 31. Jan 2010 von Andreas unter Do it yourself, Ideen rund ums Haus, mein Befinden | 6 Kommentare

Heute, der 31.1.2010, ist der letzte Tag meines Studentenlebens. Ab morgen Montag, 1.2.2010, geht´s wieder vollzeitig in die Arbeit. - Nicht, dass ich die vergangenen 2 Jahre untätig gewesen wäre - das Studium, mein Bau-Finish zu Hause, … Dennoch spürten sich die letzten Tage bereits nach “großer Umstellung” an.

Gerade rechtzeitig, am Freitag, ist mein Spielzeug für die nächsten Monate gekommen.

Spielzeug deshalb, weil was ich bisher an 2-3 “4-tägigen Wochenenden” erledigen konnte, sich jetzt Monate erstrecken und mehr Spiel und Spaß sein wird.

Am Foto sieht man übrigens nur noch rund die halbe Menge, da ich gestern und heute nicht ganz untätig war und bereits einen Teil der Pflastersteine wegsortiert habe.

Mit den “Holzarbeiten” bin ich Gottlob bereits vergangenes Wochenende fertig geworden. Das Pflastern, das mir jetzt geblieben ist, ist mir mit Abstand die liebste Tätigkeit.

Was ist an den letzten Wochenenden entstanden?

Unser Hauszugang nun sehr ordentlich geworden:

Durch ein richtiges Türl kann man zu uns kommen:

Und da kommen auch schon die anderen raus!

Hinter dem Haus krönt ein neuer Lärchenzaun das Ende November fertig gestellte Fundament:

Der Zaun gefällt mir ganz besonders, deshalb noch ein Foto:

Ich bin sehr erleichtert, dankbar und zufrieden, dass ich die vergangenen zwei Jahre mit all meinen Werkereien zusammen mit dem Studium - meine Einschätzung - unbeschadet überstanden habe. 

Mein rechtes Knie zwickt zwar im Augenblick etwas, weil ich vergangenes Wochenende beim Zuschneiden der ca. 580 Zaunstangen sehr oft niederknien mußte und so dumm war, keinen Knieschutz zu verwenden, aber das wird bestimmt in den nächsten Tagen wieder.

Wie´s jetzt genau weitergeht, wie der Februar sich anspüren wird, kann ich noch gar nicht genau sagen. Meinen Job habe ich ja, dann furchtbar viel hinter mir, Ende April / Anfang Mai gibt´s Nachwuchs … Und wer weiß, was sich bis dahin sonst noch so alles ergibt …

Erster Wienausflug im heurigen Jahr

Verfasst am 08. Jan 2010 von Andreas unter Allgemein, Familie | 4 Kommentare

Da Astrid mit den Kindern bereits am Vormittag Rodeln war - ich baute an meinen Lärchenkonstruktionen weiter -, war betreffend Nachmittagsgestaltung vergangenen Mittwoch (6.1.2010) guter Rat teuer. Spontan entschlossen wir uns, den Kindern eine U-Bahnfahrt zu gönnen und den Wiener 1. Bezirk unsicher zu machen.

Nach jahrelanger Wien-Abstinenz gilt es jetzt die Zeit zu nutzen, bevor uns das nächste Baby in die Windeln kackt. :-)

Der Stephansdom sah etwas sonderbar aus und war nicht ganz aufs Bild zu bringen.

Weihnachten und Neujahr vorbei, ein Feiertag obendrein, da kann sich unsereiner unbehelligt (billig) hinauswagen und die Weihnachtsbeleuchtung bestaunen.

In all dem winterlichen Weiß-Grau-Braun gefiel mir dieses Motiv ganz besonders.

Hier gleich nochmals.

Wenig später kamen wir, bereits in der Nähe des Schwarzenbergplatzes, an dem Geschäft vorbei, in dem Astrid ihr Brautkleid gekauft hatte.

Und kehrten mit den Kindern im recht ruhigen und leeren Irish-Pub Flanagans ein. - Wie gesagt, die Zeit muss genutzt werden, bevor uns der nächste Schreihals…

Anfangs noch etwas unschlüssig…

… taute Bernie rasch auf …

… und entpuppte sich alsbald als Organisierer.

Hier das Abschlussfoto.