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Verfasst am 19. Nov 2009 von Andreas unter Allgemein, Am Wasser, Donau, Donau Niederösterreich, Kinderwanderungen, Schatzsuche mit Kindern |
Vergangenen Sonntag unternahmen wir am Spätnachmittag noch einen kleinen Ausflug an die Donau bei Haslau. Vorort fiel die Sonne schon recht flach ein…

…und wir warfen recht lange Schatten:

“Endlich wieder ein Ausflug !”, und: “So viele Schätze !”, die Kinder waren echt gut drauf.


Die Fahrtrinne für die Schiffe nahm sich übrigens recht schmal aus und etliche Schiffe fuhren zum Greifen nah an uns vorüber.

Wir waren nicht allein.

Mir hatten es die kleinen Details - Herbstlaub und Flußschotter - sofort angetan.

Auch eine Teichmuschel wurde gefunden:

Vom Jungen Wein 2009 hatten wir bereits gehört. Dieser hatte seinen Weg schon vor uns auf die Schotterbank gefunden.

Bei diesem Motiv mußte ich schnell sein…

…denn was den Papa interessiert, könnte…

…ein Schatz sein.

Als stolzer Vater kann ich mir die Anmerkung nicht verkneifen: man beachte, dass Veronika nicht mehr (wie früher) das vergängliche Blatt, sondern den grundsoliden Stein zur Hand nimmt. Früchte meiner Erziehung und ein beachtlicher Entwicklungsschritt
!
Die Donau lag da wie ein schmaler See.

Ans andere Ufer haben wir übrigens nicht übergesetzt. Eine Handynummer zum Rufen der Fähre war angeschrieben, ob´s die allerdings tatsächlich noch gab ???

Kurzer Zwischenstop zur Begutachtung der Schätze …

Die Vielfältigkeit an Strandgut war überraschend. - Da gab´s nicht nur Blumensträuße.

Hier zwei Fischer-Pfahlbauten …

… und die letzten Bilder, bevor wir die Donau wieder verließen.



Auf der Heimfahrt haben wir beim Heurigen Steurer Johann und Dorothea in Maria Ellend sehr gut und günstig gespeist. (Link: Heurigenkalender)
Verfasst am 31. Jul 2009 von Gastautor unter Allgemein, Botanik, Donau Niederösterreich, Einkehrmöglichkeiten, Gastbeiträge, Kinderwanderungen, Wachau, wandern & bergsteigen |

Der “Spitzer Graben” ist ein reizvolles Seitental westlich vom schönen Weinbauort SPITZ in der Wachau und wurde erst im Herbst des Vorjahres eröffnet.
Ein-und Abstiege sind an einigen Punktes dieses Weinwanderweges, der zu Recht den Namen PANORAMAWEG trägt, möglich.
Wir ließen ein Auto in ELSARN zurück (P6) und fuhren mit dem 2. Auto zum Parkplatz (P1) “In der Spitz”, siehe Wanderplan. Möglich wäre auch ein Rücktransport mit Taxi oder, bei Erweiterung zur Tagestour auch Rückweg am gegenüberliegenden Hang oberhalb des Spitzerbaches möglich.

Die Hütten SETZBERG, ZORNBERG, BRUCK und MARILLEN sind tolle Aussichtpunkte bis zur Donau und behandeln Themen wie Fauna und Flora, Wachauer Weinkategorien, Trockensteinmauerwerk mit “Probemauern” vor der Bruckhütte und Marillenanbau im Spitzer Graben mit Werkzeugen und Kostproben zur Marillenzeit, alles sehr liebevoll von einer Gruppe von Winzern gestaltet.


Wir brauchten gemütlich mit Aufenthalten ca 2 3/4 Stunden bis zum Auto in Elsarn, Getränke bitte mitnehmen da keine Ausschank bei den Hütten!
Anschließend ist ein Heurigenbesuch im Spitzer Graben unbedingt Pflicht, die Lage hoch über dem Graben (z.B. Heurige Gritsch, Nothnagl, Gruber etc. ) ist traumhaft schön, die Jause sensationell.
Die Höhenunterschiede dieses Weges sind sehr moderat, für Kinder auch sehr gut geeignet, in der Sommernachmittagshitze aber sicher etwas mühsam.
Weitere Infos http://www.marivino.at
Liebe Grüße
Walter aus Paudorf

Verfasst am 08. Jun 2009 von Andreas unter Donau Niederösterreich, Meine Fotoausrüstung, Veranstaltungen |
Gestern nachmittag setzten wir uns mit Schwiegervater Gerhard in unseren alten VW-Bus, mit seinem Baujahr 1985 fast so ein Jungspund wie der Herr Schwiegervater (im Vergleich mit vielen der später gesehenen Flugzeuge jedenfalls).
Schon auf der Fahrt über Rauchenwart nach Fischamend stimmte Gerhard uns mit blutrünstigen Geschichten aus einer längst vergangenen Zeit ein, die sogar Bernie wach hielten. Dann erreichten wir östlich von Fischamend das Feld, auf dem die Flugvorführung mit historischen Flugzeugen stattfand.
Alle Baumgartners sahen sofort gebannt nach oben, auch unsere eingepennte Veronika:

Gleich nachdem wir angekommen waren, riß das vordere Flugzeug, eine Ryan ST-3KR (PT22), im Tiefflug bei der Lokalbahn die Oberleitung herunter. - Zum Glück geschah kein Unglück. Das Flugzeug landete gar nicht mehr, sondern flog nach diesem “beinahe Unfall” sofort nach Hause. - Wahrscheinlich auch, um nicht die Leute beim Landen zu gefährden, falls das Flugzeug etwas abbekommen hatte. Oder war´s dem Piloten peinlich? Beim zweiten Flugzeug handelt es sich um eine Boeing Stearman PT-17.

Hier nochmals die Boeing Stearman PT-17:

Erst abends entdeckte ich auf den Fotos, die ich großteils mit meiner Nikon D300 und einem alten AF-Nikkor 1:4-5,6 / 70-210mm aufgenommen habe, wie gut man die Piloten auf den Fotos erkennen kann - die Flugzeug/-typen sind in der Festschrift leider nicht angeführt:

Auch dieses Foto entstand im “Vorbeifliegen”:

Leider hilft die Festschrift hier nicht weiter:

Hier eine T-131PA Brücker Jungmann, ein böser Knatterer, passend zur Marke Redbull:

Auch andere Fotografen hatten wie ich ihre Freude:

Hab ich schon einmal erwähnt, dass ich kein Redbull-Trinker bin und mich niemals in dieses Teil setzen würde, außer vielleicht satt am Boden und bei ausgeschaltetem Motor ?

Hier ein Foto, kurz vor der Landung:

Die letzten Fotos nahm ich mit dem Nikon 18-105 VR auf, vergaß allerdings den Verwackelungsschutz zu deaktivieren. Vielleicht ist das der Grund, warum die “mitgezogenen Flugaufnahmen” alle deutlich unschärfer ausfielen als zuvor mit dem alten 70-210er. Die Belichtungszeit (1/400 Sek) war grob immer die selbe.
Hier eine Christen Eagle II, die unglaublich wendig geflogen wurde und häufig verkehrt herum daherkam.

Rasch war die Flugvorführung vorbei und ein Flugzeug nach dem anderen stieg in den Gewitterwolken-verhangenen Himmel über Fischamend auf.
Hier eine AN-2 (Typenangabe laut Festschrift) beim Start:

Soweit (”anlehnen”) hätte ich mit diesen beiden Piloten noch mithalten können, wäre da nicht die Absperrung gewesen.

Den gelungenen Nachmittag ließen wir dann beim Styxer Kellergassenfest gemütlich ausklingen.
Erfreulicherweise ereilte uns der Regen erst im Bus auf der Nachhausefahrt.
Verfasst am 02. Jun 2009 von Andreas unter Donau Niederösterreich, Einkehrmöglichkeiten, Höflein, Landschaftsaufnahmen, Veranstaltungen, wandern & bergsteigen |
Gestern vormittag entdeckte Astrid im Sonntags-Kurier einen Hinweis auf das Kellergassenfest in Höflein. Da wir bereits im vergangenen September einen sehr schönen Tag in Höflein verbracht hatten, gab´s nachmittags für uns kein Halten mehr, da mußten wir hin !
Womit wir nicht gerechnet hatten, waren viele reife Kirschen, die wir selbstverständlich nur optisch beurteilten

Frische Kirschen am Baum, ein wirklich verlockender Anblick !

Die örtliche Blasmusik half uns etwas, nicht ständig nur an Kirschen zu denken.

Angenehme 20 Grad C, strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und nur wenige Wolken. - Höflein, besonders die Kellergasse auf der Hügelkuppe, hatte gestern für uns Maria Lanzendorfer etwas sehr Liebliches.

Der Wein war gerade am Aufblühen, wir inspizierten die Reben ganz genau.

Und im Schaukeller erwarb Astrid dann zwei Flaschen Wein um nicht ganz 5 Euro (beide Flaschen zusammen) und meinte, der Verkäufer hätte sich sehr gefreut
- wir auch !

Schönes Wetter, die Weinkeller, Weinreben, Kirschbäume, hochgewachsenes Gras, Wiesensalbei,… - Für mich gab es so manches Detail zu entdecken.

Manchmal war es recht schwierig, keines der geparkten Autos mit aufs Foto zu bekommen - mit dem Vordergrund mußte öfters getrickst werden.

Zur Stärkung gab´s dann für die Kinder Saft mit Pommes und für Astrid und mich Spanferkel mit Kraut, Kräuter-Semmelteig und viel Saft und knuspriger Kruste. - Dazu einen herrlichen Blick auf den in der Talmulde gelegenen Ort hinunter.

Und wieder Kirschen, diesmal noch nicht ganz reif. - Wir fanden aber auch einen Baum, an dem diese überreif, braunschwarz und faulig baumelten.

Wirklich ein herrlicher Ort ! - Im Hintergrund der Hundsheimer Berg mit dem großen Steinbruch in Deutsch Altenburg. - Hab´ ich schon erwähnt, dass dort einmal meine Mauersteine zu Hause waren ?

Hier noch weitere Kirsch - Weinkeller - Gras - Frühsommer - Impressionen:


Der Ort lag wunderschön in der Abendsonne. - An diesem Foto gefällt mir besonders der Schattenstreifen vor der Kirche.

Und noch einmal, diesmal mit mehr Sonne.

Als wir das Kellergassenfest wieder verließen, waren wir sehr zufrieden aber auch schon etwas müde geworden.

Wir waren sehr froh, dass das durchwachsene Wetter der letzten Tage die Höfleiner von nichts abgehalten hat. Andererseits, die Leute sind eh schon da, also können sie ihr Fest auch feiern wenn es regnet. Bei einigen Weinorten südlich von Wien bin ich mir nicht so sicher, ob die nicht schon zahlende Wiener und schönes Wetter brauchen um ihre Allerwertesten ein wenig hochzukriegen. - Die Autokennzeichen gestern in Höflein waren > 95% “BL”, was etwas bedeuten mag oder auch nicht.
Übrigens, kommendes Wochenende ist “Stixer Kellergassenfest” - Astrid hat bestimmt schon letzte Nacht davon geträumt !
Verfasst am 28. Apr 2009 von Gastautor unter Donau Niederösterreich, Dunkelsteiner Wald, Gastbeiträge, Wachau, wandern & bergsteigen |
(Gastbeitrag von WalterS aus Paudorf am Göttweiger Berg)
Wir haben vergangenen Sonntag, 26.4.2009 den SEEKOPF, hoch über dem Donautal gegenüber von Wösendorf in der Wachau, einmal von einer ungewohnten Seite, der “Maschekseite” sozusagen, bewandert.
Ausgangspunkt ist die Kreuzberg-Stelle, etwa 1 km nordwestlich des Ortes Schenkenbrunn, tief im Dunkelsteinerwald.

Die Kreuzberg-Stelle
Das Auto kann man hier abstellen, eine Übersichtswanderkarte (siehe Kartenausschnitt) ist vorhanden.

Ausschnitt der Übersichtswanderkarte
Durch hellen Mischwald gehts zuerst leicht abwärts (dem Jakobsweg folgend), dann wieder ansteigend, immer der Wegkennzeichnung B10 nach, bis man schließlich das HERRENPLATZL, eine Lichtung mit Wegweisern ,erreicht.
Etwas steiler bergab, dann kreuzt recht brutal eine neue Foststraße den Weg - und hier heißts aufpassen, weil leider sämtliche Markierungen fehlen:
Der neuen Foststraße nicht nach rechts oder links folgen, sondern die Diritissima in Wegrichtung steil hinunter (der Verrenner nach links kostete uns gute 20 Minunten und führte ins Nichts), bis man die ADELE-UNTERSTANDSHÜTTE an der Waldstraße (von Rossatz) kommend, erreicht.

Adelehütte
Hier gut bezeichnet links und hinauf zum idyllischen RÜHRSDORFER SEE .

Am Rührsdorfer See
Von hier gut markiert zum SEEKOPFGIPFEL (671 m) mit Aussichtswarte. Die Richtungsanzeiger am Geländer der Warte wechseln zwischen Nordpol, New York, Wösendorf, Kapstadt, Dürnstein, Großglockner, Jauerling usw, recht unterhaltsam, mit Kindern ist ein interessantes Ratespiel gut möglich.

Aussichtswarte am Seekopfgipfel

Aussicht von der Warte
Toll wäre es, nun den Meurersteig ins Donautal nach Oberkienstock bergabzuwandern und mit organisiertem Auto wieder zum Ausgangspunkt zurückzufahren ,oder alternativ über die Hirschwand, einem kleinen Kletterfelsen etwas östlich des Seebergs mit Prachtsicht zur Donau und weiter nach St.Lorenz an der Donau abzusteigen..
Uns blieb aber der Rückweg zum Kreuzberg nicht erspart.
Rechnet für die gesamte Wanderung gute 3 Stunden, gegenüber den 470 hm ab dem Donautal wandert es sich hier weit bequemer und schöner ,da Schenkenbrunn schon auf 526 m liegt, daher auch mit Kindern wegen der Abwechslung, viel besser geeignet.
Verfasst am 20. Apr 2009 von Andreas unter Am Wasser, Donau, Donau Niederösterreich, Schatzsuche mit Kindern, wandern & bergsteigen |

Gestern, Sonntag unternahmen wir von unserem Familien-Infekt einigermaßen genesen einen Ausflug in die Stopfenreuther Au. Als ich beim Frühstück “Schatzsuche an der Donau” fallen ließ, waren die Kinder sofort Feuer und Flamme und begannen sich Sonntag, 7 Uhr Früh bereits selbst anzuziehen (einschließlich Schuhe).
Für Astrid ging sich gerade noch die Zeitung umblättern und duschen aus, dann mußten wir los ! Wir fuhren über Fischamend und Deutsch Altenburg, dann über die Donau-Brücke vor Hainburg und bogen gleich nach der Brücke links Richtung Stopfenreuth ab. In Stopfenreuth ging es am Forsthaus vorbei immer schnurgerade auf einer asphaltierten Straße bis zum Donauufer & Treppelweg.
Das Gras war noch taunaß, als wir losgingen, aber das macht wenig aus, da wir die meiste Zeit am Donauufer entlang gingen und kletterten.


In Erinnerung hatte ich eine riesige Schotterbank bei der Schwalbeninsel, doch dafür war der Wasserstand eindeutig zu hoch. Und so begannen wir die abenteuerliche Ufer-Schatzssuche bereits beim Parkplatz.
Unsere Kinder waren hochmotiviert. Bis auf ein paar “Brennessel”-Passagen, die mir in der Kurzen (Hose) etwas zu schaffen machten, gingen die beide alles selber.
Bernie fand ein blaues Teleskop (siehe Foto) und für Veronika ein kurzes Schwarzes, weiters fanden wir einen Granitschatz sowie eine ganze Menge weiterer schöner Kiesel.
Mittags kehrten wir im Forsthaus in Stopfenreuth, einem ausgezeichneten Gasthaus mit gemütlichem Garten ein und fuhren am frühen Nachmittag wieder nach Hause.

Das Forsthaus in Stopfenreuth
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Recht hoher Wasserstand der Donau
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Hier war einmal eine Fährverbindung nach Deutsch Altenburg (siehe auch letzte Fotos in der Galerie)
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Expedition am Wasser
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Urlaubs-Feeling pur
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Jedes Hindernis wurde bewältigt
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Unsere Kinder auf einer kleinen Lichtung
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Auf manchen Passagen wurden die Kinder (kurz) getragen
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Ein Fischerboot am Ufer
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Ein blühender Apfelbaum
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Überflutungen sind hier an der Tagesordnung
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Zeichnen im Sand
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Unterquerung - für Kinder eine Alternative
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Die gefundenen Teleskop-Schätze
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Verschiedene Handhabungen werden ausprobiert...
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...bis das Gerät meisterlich beherrscht wird
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Zurück gingen wir auf dem Treppelweg
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Ein kleines privates Refugium
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An der ehemaligen Fährstation
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Die Fähre
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Das Forsthaus in Stopfenreuth
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Rechts unten im Bild saßen wir im Gastgarten
(Die Brennesseln waren bereits beinahe kniehoch und es gab NOCH keine Gelsen. In einigen Wochen ist diese Tour ganz bestimmt mit kleinen Kindern ein Horrortrip, jedoch gestern waren die Bedingungen optimal !!!)
Verfasst am 16. Apr 2009 von Eli unter Am Wasser, Donau Niederösterreich |
Gastbeitrag von Eli Pichler
Am Ruhetag zwischen zwei Tourentagen konnte ich mein Schatzi überreden, in die Wachau zu fahren. Eigentlich wollte ich die Marillenblüte sehen, aber da waren wir fast schon zu spät dran. Zumindest im Bereich Dürnstein waren die Bäume großteils verblüht. Aber davon abgesehen war es sehr entspannend und erholsam! Es blüht viel anderes, es war herrlich warm und wir haben es genossen, ganz gemütlich am Fluß entlang zu flanieren, zu schauen, dem Wasser zuzuhören, ein Eis zu essen. Abschluß war dann Running Sushi in St.Pölten.
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Magnolie, Forsythie, und noch was weißes (vielleicht eh Marille)
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Noch ganz schön viel Wasser in der Donau!
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Was auch immer - einfach schön!
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Ruine Dürnstein
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Franzosen-Denkmal
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Der "Pritschelberg" am Kinderspielplatz (und im Hintergrund mein Schatzi, näher krieg ich ihn nicht!)
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Wachau-Bummelzug
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Sooooo schön!
Verfasst am 11. Apr 2009 von Gastautor unter Botanik, Donau Niederösterreich, Gastbeiträge, Höhlenabenteuer, Kinderwanderungen, Wachau, wandern & bergsteigen |
(Gastbeitrag von WalterS aus Paudorf am Göttweiger Berg)

Die Wachau voll in Marillenbaumblüte, ein Prachtwetter, das schreit ja förmlich nach einer Höhenwanderung über dem Donautal!
Ausgangspunkt ist Spitz an der Donau, beim Hotel Mariandl (wo dazumals die Moserfilme gedreht wurden) und das Mieslingtal abzweigt.
Nach den letzten Häusern dieses stillen Tals ginge es links hinauf zum berühmten ROTEN TOR mit Donauprachtblick, wir (mein weißer Schäfer und ich) aber schlagen uns auf die rechte (östliche ) Seite und schrauben uns an den Hängen des Atzberges hinauf, bis zur Abzweigung zur Buschanlwand.
Wir nehmen aber die rechte Abzweigung die uns bald zum Stolleneingang eines ehemaligen Kupferbergwerks führt (abenteuerträchtig für Kinder).
Am rotbezeichneten Höhenweg gehts durch schöne Föhrenwälder zu einem sensationallen Felsplateau hoch über dem Donaustrom.
Spätenstens hier (nach a. 1,25 Stunden ) ist ausgiebige Rast angesagt.



Immer wieder laden auskragende Felsklippen zum Fernblick ein, schließlich fällt der Weg steil hinunter zur Wehrkirche von St.Michael.

Der Donautreppelweg bringt uns bequem nach guten 2 Stunden wieder zurück zum “Mariandl”, wo ein Marillensekt auf mich wartet.
Auch mit Kindern gut begehbar, ca 250 hm im Aauf-und Abstieg, ich empfehle den kühlen Vormittag, da sich die Nachmittagssonne im Frühsommer ganz schön an die Hänge legt.
Verfasst am 12. Mrz 2009 von Gastautor unter Botanik, Burgen und Burgruinen, Donau Niederösterreich, Gastbeiträge, Hundsheimer Berg, Wald & Wiesen, wandern & bergsteigen |
( Gastartikel von Lili )
Diese Wanderung, die ich letzten Sommer gemacht habe, ist besonders ein Tipp für Öffifahrer, denn der Ausgangspunkt - Hainburg an der Donau - ist von Wien aus in nur einer Stunde mit der Bahn erreicht. Dass bei einer öffentlichen Anreise das Ziel nicht identisch mit dem Ausgangspunkt sein muss, ist ein Vorteil, den ich gerne nutze. So werden Durchschreitungen ganzer Hügelketten möglich, bei der man gleich alle interessanten Orte in einer Tour besuchen kann. Natürlich kann man die Wanderung in abgeänderter Form auch mit dem Auto machen.
Unser Ausflug beginnt mit einem Spaziergang durch die hübsche Altstadt von Hainburg mit ihren alten Stadttoren.

Das erste Ziel, und auch der erste „Gipfel” ist der Schlossberg mitten in der Hainburg. Oben sind wir positiv überrascht: die Burgruine ist völlig frei zugänglich und darf ausgiebig besichtigt werden! Von den alten Mauern bietert sich ein schöner Blick zurück auf die Stadt und auf die Donau.



Auf nett angelegten Wegen geht es wieder hinunter in die Stadt und gleich wieder bergauf zu unserem nächsten Ziel: dem Hundsheimer Berg mit seinen 480 Metern Höhe. Der Weg ist zwar nicht markiert, aber dennoch gut zu finden. Eine Zeit lang steigen wir durch den Wald auf, doch bald eröffnet sich schon das Bild, auf das wir sehr neugierig waren: Steppenlandschaft!

Die Wiesen des Hundsheimer Berges mit ihrer Vielzahl von seltenen Pflanzen und Tieren sind schon etwas Besonderes. Der Weg zieht jetzt sanft steigend dahin, bis man das kleine Gipfelkreuz erreicht.


Eine ausgiebige Pause in der duftenden Wiese ist obligatorisch, dann folgen wir wieder unmarkierten Steiglein hinunter zum „Weißen Kreuz” und damit zurück in den Wald, und später weiter durch Wald und am Rand von Feldern in Richtung des nächsten Gipfels: der Königswarte.


Die Orientierung ist eher etwas für Leute, die dafür Talent und eine gute Landkarte mitbrigen, denn die zahlreichen sich kreuzenden Wege sind kaum markiert. Wir machen uns aber keine Sorgen, eine Landkarte haben wir, und selbst wenn man sich mal irrt, kann einem nicht viel passieren. So weitläufig sind die Hundsheimer Berge schließlich nicht. Unbesorgt erreichen wir also die Königswarte, die sich bereits in der Abendsonne präsentiert. Von der Warte hat man einen herrlichen Ausblick ins benachbarte Bratislawa und auf den zurückgelegten Weg durch die Hundsheimer Berge.
Beim Abstieg nach Wolfsthal stellt sich heraus, dass wir ein Wildgehege durchqueren müssen, das man eigentlich nach Einbruch der Dunkelheit nicht betreten sollte. Nächstes Mal kommen wir früher! Leider haben wir das nicht vorher gewusst, und müssen jetzt dennoch durch. So schleichen wir mit etwas schlechtem Gewissen durch den Wald und erschrecken umso mehr, als uns laut grunzend eine Gruppe von Wildschweinen überrascht. Die Begegnung endet zum Glück friedlich, und wir erreichen an der Ruine Pottenburg vorbei die Bahnstation Wolfsthal.
Verfasst am 06. Mrz 2009 von Andreas unter Am Wasser, Burgen und Burgruinen, Donau Niederösterreich, Kinderwagenwanderung, Kinderwanderungen, Mannersdorf, Wald & Wiesen, wandern & bergsteigen |
Nachdem ich in den letzten Tagen bereits die ersten Schneeglöckchen und die Tiere beim ehemaligen Kloster St. Anna vorgestellt habe, wird es Zeit, die Wanderung von vergangenem Samstag auch hier im Blog abzuschließen.
Unsere Rundwanderung führte uns in Stunden zuerst zum Kloster St. Anna in der Wüste und danach weiter zur Ruine Scharfeneck. Für flotte geher ist diese Runde ganz bestimmt in 1 - 1 1/2 Stunden bewältigbar.
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an dieser Kapelle kamen wir 2x vorüber
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Eine Heiligenstatue auf der Wiese, dem Kloster gegenüber
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Die Schneeglöcken waren gerade am Aufblühen
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Das Kloster St. Anna
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Die Kinder supergut gelaunt
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Altes Gemäuer im Wald
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das wir sofort erkundeten
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kurz vor der Ruine führte der Weg an dieser Mauer entlang
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Die Ruine Scharfeneck
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wer mehr über diese erfahren möchte
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Einer der Eingänge zur Ruine
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Wieder ein Detail: Mauerbogen und eine riesige Buche
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Wieder bei der Kapelle, die Kerzen flackerten in der Dämerung
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Kurz nach dem ehem. Kloster St. Anna kamen wir mitten im Wald an Mauerresten vorüber, welche die Kinder sehr interessierten:

Mich faszinierten die alten Steinmauern, die wir vielerorts im Wald fanden. An dieser Mauer rätselte ich über das Gestein - die Schichtung des Materials erinnerte mich an Urgestein, also ganz untypisch für das Leithagebirge mit unzähligen Kalk-Steinbrüchen.
Daß in dieser steinreichen Gegend jemand Steine von weit her herangekarrt hat, kann ich mir allerdings auch nicht vorstellen.

Bei der Ruine Scharfeneck war es bereits etwas spät - nur soviel: ein sehr imposanter Bau. Ich hatte Probleme, diese zur Gänze auf Foto zu bringen.

Hier einer der Eingänge zur Ruine (überall: Betreten verboten - Einsturzgefahr):

Hier dürfte einmal eine Brücke in die Burg geführt haben:

Beim Abstieg wieder ein Mauermotiv:

In der einbrechenden Dämmerung passierten wir wieder das Kloster St. Anna:

Und kamen nochmals bei dieser Kapelle vorüber:

In Summe war´s eine superschöne Wanderung - die Kinder, wir Eltern, alle waren wir gut drauf.