Klangburgweg
30. September 2009 – 09:21>> Länge: 11,2 km | Höhe: 311 m | Dauer: 03:00 <<
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Heute sind wir wieder in Rappottenstein, einer Gemeinde abseits der großen Verkehrswege und ideal zum Wandern. Die vielfältige Landschaft, wie ausgedehnte Wälder, saftige Wiesen u. Äcker, gesunde Bäche, tiefe Schluchten und schöne Ausblicke machen jede Wanderung zum Erlebnis. |
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Wir treffen auf die Schütt. |
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Auf einer Länge von ungefähr 1,5 Kilometer ist das Flussbett des Kleinen Kamp infolge von Felsstürzen mit Granitblöcken überschüttet. In allen Größen und Formen neben- und übereinander bedecken sie den Fluss. Die Steinblöcke sind dick bemoost und zum Teil mit Farnen, kleinen Sträuchern und Bäumchen bewachsen. Das Wasser strahlt durch die Sonne bernsteinfarbig. Nach weiteren fünfhundert Metern zweigen wir rechts in den Hochwald ab und kommen leicht ansteigend zur „Blockwildnis”. Hier verschwindet der Fluss bei Niedrigwasser fast zur Gänze unter den aufgetürmten Felsen. Nur bei Hochwasser umspült er die Steine und fließt mit zahlreichen Kaskaden in das Tal. |
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Kurz vor der Wiesmühle, wo wir links zum Einsiedlerhof auf der Ebenöd abbiegen, fließt der Kamp wieder ruhig in einem Flussbett ohne Steine, einzig einige Sandbänke stellen sich dem Wasser entgegen und verändern ständig ihre Form. Vom Einsiedlerhof wandern wir weiter durch den Wald bis Fischerhäusl, mit einem herrlichen Ausblick auf die Burg Rappottenstein. Kurz darauf sind wir bei der Burg angelangt. An dieser Stelle müssen wir die Bezeichnung Klangburgweg aufklären. Die im 12. Jahrhundert gegründete Kuenringerburg ist seit 1996 als „Klangburg“ Heimstätte für Literatur und Musik. Jeden Sommer findet ein Festival statt, bei dem das Publikum musikalisch durch den Globus geführt wird. |
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Vom Burgberg wandern wir den alten, mit Steinen ausgelegten, Zufahrtsweg auf halbe Höhe hinunter. Hier folgen wir links dem Wegweiser „Nach Rappottenstein“. Der Weg führt unterhalb der Burg in einem Halbkreis bis zur Stelle, wo es rechts steil bergab zum Schlosssteg über den Kleinen Kamp geht. Nachdem wir den Kleinen Kamp beim Schlosssteg (obwohl wir gerade von einer Burg kommen!) überquert haben, wandern wir steil den Antoniberg hinauf. Über die Kaiserallee kommen wir zurück nach Rappottenstein.
D&J |
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