Kierlingstein
13. Juli 2009 – 11:16>> Länge: 11,2 km | Höhe: 180 m | Dauer: 02:45 <<
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Wie fast alle Wanderwege beginnt auch der Weg zum Kierlingstein beim Hauptplatz in Groß Gerungs. Der neu gestaltete Hauptplatz ist unter der Woche und Samstag bis 12:00 Uhr Kurzparkzone. So stellen wir das Auto in die parallel verlaufende Schulgasse, oder benützen die Parkplätze hinter dem Gemeindehaus, mit Durchgang zum Hauptplatz. |
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Das Standesamtgebäude am Hauptplatz war ein ehemaliger Körnerkasten aus der Feudalzeit und wird im Jahre 1855 zum Arrestgebäude. 1965 wurde es zum Gemeindeamt umgebaut. 1987 übersiedelten Standesamt und Bücherei in das Gebäude. Die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk steht hinter dem Standesamt. Ursprünglich stand sie auf einem natürlichen Felsen, später stellte man sie auf ein Granitpostament, das auf drei Stufen aufgebaut ist. Die Statue ist aus Sandstein. Ein fliegender Putto hält dem Heiligen das Kreuz hin. Sie stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Daneben sehen wir einen „Kugelstein“ oder „Eierstein“ wie er im Volksmund genannt wird. Dieses Naturgebilde ist ein sehr seltenes Mineral. Die Wissenschaft nennt es „CORDIERIT-KUGELDIORIT“. CORDIERIT ist ein rhombisch-bipyramidales Mineral, meist körnig, Dichte 2,6; Härte 7 bis 7,5; mehrfärbig (blau, violett, gelb, grau) und kommt in Gneisen vor. |
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Am Ortsende von Thail beginnt ein sehr kurzes Stück auf einem Sandweg, doch schon bald sind wir wieder auf der Straße. Hier treffen wir auf die Zwettl, aber uns reicht’s. Es geht zurück nach Groß Gerungs. |
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Der letzte Kilometer führt endlich wieder auf Sand und Wiesen. Er entspricht meiner Vorstellung vom Wandern im Waldviertel. Ich teste die Lauschinsel, wo man über große Trichter auch noch die leisesten Geräusche des Waldes hören kann und lausche dem 1.Vogelkonzert. |
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Dann wende ich mich dem Kierlingstein zu, einem flachen Schalenstein, der wiederum auf mehreren, übereinander liegenden, flachen Steinen ruht. |
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Der Legende nach hat hier Maria auf ihrem Weg durch das Waldviertel gerastet. In der Schale des Steines hat sie die Windel des Jesuskindes gewaschen. Seither hält sich auch bei größter Trockenheit immer „heilkräftiges“ Wasser in dieser Vertiefung. Außerdem ist überliefert, dass das Wasser schon so manchem Mädchen zur Schönheit verholfen hat.
Soweit die Legende – Wissenschaftlich wurden durch das Ludwig Boltzmanninstitut im Juni 2003 Messungen durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass der Kierlingstein um sich herum ein sehr spezifisches Biofeld aufweist. Die Reaktion ist grundsätzlich abbauend. Die Wirkung dieser Plätze scheint länger anzuhalten. Noch nach 30 Minuten ist diese Wirkung in voller Stärke da. Besonders oben auf dem Stein ist eine starke energetisch abbauende und das vegetative Nervensystem belastende Wirkung. Die Wirkung ist so stark, dass höchstwahrscheinlich die meisten Menschen diese Wirkung spüren werden. |
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Jetzt geht’s auf dem gleichen Weg zurück, entweder bis zum Parkplatz oder eben bis Groß Gerungs.
D&J |
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