Naturaufnahmen aus unserem Garten (Nikon D300, Sigma Makro 50mm/2,8)

30. Juni 2009 – 06:07


Vorgestern abend nach einem heftigen Regenguß bin ich mit meiner Nikon D300 und einem alten Sigma 50mm Makro in unserem Garten auf Foto-Safari gegangen.

Aufgrund der eher schlechten Lichtverhältnisse und da ich wegen der sonst noch geringeren Schärfentiefe nicht mit Blende 2,8 fotografieren wollte, stellte ich die Kamera auf ISO 800 und Blendenzahlen zwischen 4 und 5.

Bei vielen Aufnahmen habe ich manuell fokussiert und dabei recht herumgezittert. – Ein recht dankbares Fotomotiv waren vom Regen gebadete große Hummeln. Während kleine Exemplare schon eifrig von Lavendelblüte zu Lavendelblüte flogen, mußte zum Beispiel diese hier erstmal ihren Pelz trocknen:

Auf der Oberseite einer Sonnenblume entdeckte ich eine verkehrt herum sitzende Spinne:

Vielleicht hatte diese der Regen durcheinander gebracht oder sie hatte wie die Hummel Regentropfen abbekommen und sich dann in diese Stellung geflüchtet.

Auf dem erst Anfang Mai gesetzten Sommerflieder ruhte sich dieser Schmetterling aus:

Auf unserer Trockenmauer blüht wieder der Natternkopf. Gerade als ich die Blüte ein zweites Mal fotografiren wollte (man weiß ja nie betreffend Verwackelung & Schärfeebene), kam mir dieser Brummer in die Quere:

Als ich im Lavendel stand, ließ sich dieser Schmetterling oder diese Fliege auf einer Blüte nieder. Ich glaube, es handelt sich um eines dieser fliegenden Bällchen, die man normalerweise nur von Blüte zu Blüte huschen und über diesen schweben sieht:

Hier die gesamte Gallerie dieses Sonntags-Ausflugs:

So eine Foto-Safari ist eine willkommene Abwechslung beim aktuellen Schlechtwetter.

Auch wenn ich zugeben muß, dass ich kein großer Freund der Makrofotografie bin. Sie ist mir zu anstrengen, man verwackelt zu viele Fotos und gerade bei den allerschönsten Motiven haperts oft an Kontrast, Tiefenschärfe und korrekter Scharfstellung. Ich beschäftige mich dann laufend mit dem Ein- und Ausschalten des Autofokus, da dieser nur bei automatischer Scharfstellung aufs naheliegendste Motiv einigermaßen sinnvoll einsetzbar ist. Ansonsten ist die manuelle Fokussierung die bessere Wahl.

Das große Sucherbild meiner Nikon D300 hilft (es ist deutlich größer als bei meiner früheren D70), ist aber noch immer viel kleiner als bei meinen alten analogen Modellen. Ein wichtiger Tipp ist: möglichst nicht mit völlig offener Blende fotografieren.

Sorry, die Kommentarfunktion ist deaktiviert.