Zwettl
6. Juli 2009 – 11:38>> Stadtrundgang – Teil 2 <<
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Nachdem wir beim letzten Mal bei der Tourismusinformation Halt gemacht haben, die im „Alten Rathaus“ untergebracht ist, setzen wir nun unsere Stadtwanderung Richtung Stadtmauer fort. Zwettl gehört zu den Stadtmauerstädten Niederösterreichs. |
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Wir werfen einen letzten Blick auf das Dach des Rathausturmes. Die Turmspitze schmückt ein „Doppeladler“, das Symbol des alten Kaiserreiches Österreich. Wir kommen zum Dreifaltigkeitsplatz, wo wir links abbiegen und bei der Kreuzung die Kuenringerstraße hinunter zur Stadtmauer gehen. Zuvor werfen wir links einen Blick auf die Stadtpfarrkirche. Sowohl Dreifaltigkeitssäule, als auch Stadtpfarrkirche, werden wir auf unserem Rundgang noch besuchen. Am Ende der kurzen Kuenringerstraße, die bei uns im Volksmund nur Postberg heißt, weil das rechte Gebäude die Post beherbergt, treffen wir auf die Promenade. Ihr neuer geheimer Name ist „Freizeitmeile“, hier liegen der Kinderspielplatz, im Winter ein Eislaufplatz, eine Skateranlage und am Ende das Zwettl Bad. Hier biegen wir rechts ab, ohne die Brücke über die Zwettl zu überschreiten und sehen nach den Garagen das ehemalige Wohnhaus zur „Wichtlmühle“ (vormals „Turmmühle“), die auf der anderen Seite der Kuenringerstraße liegt und heute eine Tischlerei beherbergt. Sie war eine dreigängige Mühle und wurde im 14.Jahrhundert in einem Mauerturm der Stadt eingebaut. Sie gehörte der Stadt, die sie an einen „Stadtmüller“ verpachtete.
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An dieser Stelle möchten wir auf die unermüdlichen Stadtgärtner hinweisen und uns für ihre Arbeit und Einsatz für ein blühendes Zwettl bedanken. |
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Auf unserem weiteren Weg ist die Stadtmauer noch sehr gut erhalten und wird vom rechteckigen „Mauervorsprung“ verstärkt. In der Renaissancezeit wurde er mit Zierzinnen aus Ziegel und mit kleinen „Pfefferbüchsen“ an den Ecken ausgestattet. |
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Über die Talbergstiege, die es in dieser Form seit 2001 gibt, gelangt man vom Zwettltal beim Antonturm und der Stadtmauer vorbei in die Oberstadt. Am Weg hinauf kommen wir beim Ökumenischen Kreuz vorbei. Ein kurzer Abstecher bringt uns noch zur „Evangelischen Kirche“. Sie steht seit 1903 auf der Hammerleite und wurde von Georg Ritter von Schönerer gestiftet. Von hier kommen wir auf die Weitraer Straße und wenden uns wieder stadteinwärts. Kurz vor dem schon bekannten Antonturm sehen wir auf der linke Seite, durch Hecken fast versteckt, das Felthoferkreuz. Es ist nach seinem Stifter Simon Felthofer, einem vermögenden und angesehenen Tuchmacher aus Zwettl benannt. Er hat die Pest überlebt und im Jahre 1681 diese Votivsäule errichten lassen. |
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Nächstes Mal wandern wir die obere Landstraße hinunter bis zum Dreifaltigkeitsplatz. D&J |
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