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Verfasst am 15. Sep 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Lokationen (Orte, Berge,...), Mostviertel, Ochsenburger Hütte, Outdooraktivität, Sankt Veit an der Gölsen, Wald & Wiesen, Wanderwege, Wilhelmsburg, Wilhelmsburger Rundwanderweg, radfahren, wandern & bergsteigen |
Über unser Familientreffen auf der Stockerhütte hat ein Flugblatt zum Wilhelmsburger Rundwanderweg der Naturfreunde Wilhelmsburg seinen Weg auf meinen Schreibtisch gefunden, das mir gerade recht kam, als die gemeinsamen Tourenpläne (zuerst Schneeberg, dann 1. Etappe Haute Route Niederösterreich) mit meinem Vater ins Wasser fielen und ich über eine alternative, tagfüllende “Geheimwanderung” nachzudenken begann.
Der Wilhelmsburger Rundwanderweg bietet die Möglichkeit, immer auf gelb-blauer Markierung das Gemeindegebiet von Wilhelmsburg im wörtlichen Sinne zu umrunden. Die Naturfreunde Wilhelmsburg stellen auf ihrer Homepage eine genaue Karte zum Download zur Verfügung, die für mich völlig ausreichend war, um mich auf der 38 km langen Wegstrecke zu orientieren (meine Gesamt-Gehzeit: rund 10 1/2 Stunden).
Hier einige visuelle Eindrücke von der Wegstrecke:
Wer sehr ambitioniert ist oder wenig Zeit hat, kann wie ich versuchen, den Wilhelmsburger Rundwanderweg an einem Tag zu bewältigen. Empfehlenswerter ist allerdings, sich einzelne Teilstücke vorzunehmen und im Laufe der Zeit so die gesamte Route zu bewältigen. (Wer sowas sammelt: Als Erinnerung kann abhängig von der Anzahl Begehungen eine bronzene, silberne bzw goldene Wandernadel erworben werden.)
Alle nachfolgenden Ortsangaben findest du großteils auf der Karte der Naturfreunde Wilhelmsburg.
Die westliche Hälfte des Wilhelmsburger Rundwanderweges:
Gestartet habe ich meine Begehung vorgestern um 09:00 Uhr im Norden von Wilhelmsburg in der Nähe vom Zielpunkt an der B20 und bin westwärts losgewandert (Kaiserhof – Handelberg – am sehr schönen Gollhof vorbei) und dann Richtung Süden (über Wielandsberg – zum Wiesenzauner – über die Pferderanch am Kuhberg – am Schindeleck und Plambacheck vorbei – zum Steigenberger). Dann ging´s weiter nach Osten von der Meiselhöhe über den Ehrenecker Kogel, wo ich am Weg den einzigen Dirndlstrauch mit Früchten fand.
Gegen 13:00 Uhr auf dem Ehrenecker Kogel hatte ich bereits einen Riesenhunger und mir kamen erste Zweifel, ob ich den gesamten Rundweg noch am selben Tag schaffen würde (eine Übernachtung hatte ich mit Astrid, meiner Frau, nicht vereinbart und eine Teilbegehung sollte es keinesfalls werden !). Obwohl ich auf dem Ehrenecker Kogel bereits die Steinwandleiten und die große Wiese bei der Stockerhütte auf selber Höhe vor Augen hatte, mußte ich zuerst runter ins Tal nach Rotheau um dann erneut zur Stockerhütte aufzusteigen.
Einerseits bietet diese westliche Hälfte des Rundwanderweges einzigartige Ausblicke nach Norden zum Dunkelsteiner Wald, nach Westen ins Pielachtal, Richtung Süden in die Alpen und Richtung Osten ins Traisen- und Gölsental sowie auf die Ausläufer des Wiesenwienerwaldes, andererseits führt der Großteil des Weges über Asphalt- und wenige Schotterstraßen (Ausnahmen: Anstieg auf den Kuhberg und Teile des Weges von der Meiselhöhe über den Ehrenecker Kogel nach Rotheau, beides mit Radfahrverboten.)
Ich würde die westliche Hälfte nicht missen wollen, da mir die Streuobstwiesen und zahlreichen, sehr unterschiedlichen Bauerngehöfte sehr gefallen haben. Die Ruhe und Weite der Landschaft fand ich sehr schön, auch daß ich immer wieder den weiteren und den bereits absolvierten Weg überblicken konnte.
Empfehlen würde ich allerdings, daß du dir eine individuelle Route zusammenstellst und auf großen Teilen der Strecke ein Fahrrad benutzt (Mountainbike muß nichtmal sein, die Strecken mit Radfahrverbot mußt man halt schieben und eventuell den Ehrenecker Kogel auslassen und von der Meiselhöhe auf der Straße Richtung Rotheau abfahren und über den Traisen-Radweg zum Ausgangspunkt zurückkehren. – Ist dann allerdings keine Rundwanderung mehr und nur der halbe Rundwanderweg.
Ab 09:00 Uhr bis kurz vor der Stockerhütte ist mir trotz des ausgezeichneten Wanderwetters kein einziger anderer Wanderer begegnet, nur einige Mountainbiker.
Die östliche Hälfte des Wilhelmsburger Rundwanderweges:
In Rotheau überquert man die Traisen und steigt meist recht steil zur Stockerhütte auf. Ich erreichte die Stockerhütte um ca. 14:45 Uhr und konnte dort noch aus der gesamten kleinen, aber feinen Speisekarte wählen (zwei Radler, Fritattensuppe und Fleischknödel mit Sauerkraut brachten mich gegen 15:30 Uhr wieder auf die Beine).
Nach ca. 20 Minuten im Wald führte der Weg am Höhenrücken oberhalb von Schwarzenbach über Wiesen und durch Wald, an Bauerngehöften vorbei Richtung Kukubauerhütte. Auch die von meinem Vater gemeinsam mit einem Gemeindepraktikanten markierten Tut-gut-Wanderwege Route 1 + 2 habe ich kurz gestreift.
Die Abzweigung beim Haberegg Richtung Ochsenburger Hütte war – Gottlob – nicht zu übersehen. Davor habe ich mich 2x kurz vergangen, aber beide Male nach schönen Aussichtspunkten mit wenig Umweg wieder zurück auf den Weg gefunden.
Grob kann man sagen, daß es von der Stockerhütte zur Ochsenburger Hütte immer hügelauf – hügelab auf den, die beiden Hütten verbindenden Höhenrücken dahingeht. Ab dem Haberegg habe ich ( glaube ich ) einige Blicke in das von meinem Vater in seinem Blog schon mehrfach erwähnte Elsbeerreich werfen können. (In Richtung Kukubauerhütte und Michelbach weiter zu wandern wäre auch interessant gewesen.)
Erst gegen 18:45 Uhr traf ich auf der Ochsenburgerhütte ein, wo ich aufgrund der einbrechenden Dämmerung nur kurz Rast machte und dann rasch von der Rudolfshöhe Richtung Ochsenburg abstieg. Abends auf den Wanderwegen bei der Rudolfshöhe waren erstaunlich viele Mountainbiker unterwegs. Das könnte auch der Grund für die zahlreichen, mit Leuchtfarbe markierten Steine und Wurzen am Weg gewesen sein.
Als ich in stockdunkler Nacht nach ca. 25 Minuten im Tal auf der Straße einschließlich der 2. Überquerung der Traisen wieder mein Auto erreichte, war ich heilfroh, den gesamten Rundwanderweg an einem Tag geschafft zu haben !
Meine Empfehlung wäre: Unbedingt die gesamte Runde in 2 Teiletappen absolvieren (auf den westlichen Teil solltest du nicht verzichten) ! Die westliche Hälfte individuell abgeändert mit dem Fahrrad an einem Tag und die östliche Hälfte als Wanderung an einem zweiten !
(Einzele Teile der Wilhelmsburger Rundwanderung mit zahlreichen Fotos, die bei der Zusammenstellung einer individuellen Route / eigenen Überlegungen helfen können, werde ich in den nächsten Tagen hier in meinem Blog veröffentlichen.)
Verfasst am 12. Sep 2008 von Andreas unter Am Wasser, Besonderheiten, Familie, Flieger (Laxenburg), Hütten, Heurigen & Co, Kinderwagenwanderung, Laxenburg, Lokationen (Orte, Berge,...), Outdooraktivität, So Allerlei, Spielplätze, Wald & Wiesen, Wienerwald, auf wandertipp.at, wandern & bergsteigen |
Wem der Herr an dessen Hand unser Bernie Kletterübungen auf einem Baumstamm ausführt und die Schar Küken im Laxenburger Schloßpark bekannt vorkommt – es ist Robert (Lado) !
Die Kletterkünste unseres Sohnemannes haben mich sehr überrascht. Ich bin ja eher (außer beim Ausmalen) ein ängstlicher Balancierer. Jedoch unser Bernie, der faßte rasch Mut und ist zuletzt sogar ganz allein getrippelt.
Wenig später haben unsere beiden Kinder bewiesen, daß sie das Sandspielen nicht verlernt haben. - Wird Laxenburg doch noch Jesolo werden ?!
(Liebe Petra & Robert !
Wir haben uns sehr über den gemeinsamen Ausflug gefreut und uns mit euch und der großen Kinderschar sehr wohl gefühlt. Vielleicht ergibt sich ja wieder einmal die Gelegenheit !
Liebe Grüße,
Astrid & Andreas)
Verfasst am 08. Sep 2008 von Andreas unter Familie, Outdooraktivität, So Allerlei, Unsere Urlaube, schwimmen & baden |
Mein Vater schrieb: “Seid ihr (A & A) schon von Bibione zum Leuchtturm an der Tagliamentomündung gewandert? Oder ist das zu weit weg?! …”
Für die Fahrt von Jesolo nach Bibione und dort an den Strand haben wir gestern (inkl. Erholung in einer Trattoria) satte 5 Stunden gebraucht.
Ich möchte nicht alle Verirrungen auf schmalen Sträßchen an italienischen Sonntags-Fischern vorbei entlang unzähliger brauner, grüner und blauer Flüsse erzählen. Nur ein Beispiel – das Schild auf dem ersten Foto.
Wahrscheinlich haben die Betreiber der Ostia am zweiten Foto dieses angebracht, um Bibione-Suchende nach Caorle und in ihr schattiges Lokal zu entführen ! Tätsächlich wäre es nach Bibione links gegangen und wir fuhren, wie vom Wegweiser angeraten gereadeaus und nochmals 20 Kilometer in die Irre.
Kurz vor Bibione haben wir mit unseren beiden schlafenden Kids zum Mittagessen angehalten. Ich erklomm die Uferböschung auf der anderen Seite der Straße und erhaschte einen Blick auf den wirklich sehr blauen Tagliamento. (Für Radfahrer gab´s eine ausführliche Hinweistafel – bei Interesse maile ich gerne ein Foto derselben – und als wir wieder ins Auto stiegen, wurde gerade eine Touristengruppe ausgeladen – das sah nach geführter Wanderung aus.)
In der Früh benötigte unser Alter Herr wieder Starthilfe mit dem Schwiegervater-Hämmerchen. Da ich etwas Zeit hatte, sei auch dieses hier dokumentiert.
Kurz vor Bibione bogen wir in eine Seitenstraße (Pinienallee) ein und gelangten auf eine von Pinienwurzeln etwas außer Plan geratene Straße.
Wenig später hatten wir einen vielversprechenden Sandweg mit vielen Fahrradspuren gefunden und folgten diesem zu Fuß an den Strand.
Auf das Stichwort: “Schau, was für eine coole Surferin die Mama ist !”, hat Bernie das Wellenreitbrett sehr lange selbst getragen.
Am Strand blies eine warme Brise, die von unzähligen Kitesurfern genutzt wurde.
Den Leuchtturm an der Tagliamento-Mündung sahen wir von Ferne, als wir uns vor einem Tamariskengebüsch im Sand niederließen, womit diese Anreise-Odyssee ein glückliches Ende fand !
Verfasst am 07. Sep 2008 von Andreas unter Kinderwagenwanderung, Outdooraktivität, So Allerlei, Unsere Urlaube, laufen, wandern & bergsteigen |
Andere holen sich ihre rote Birne in der Sonne, aber es geht, wie man sieht, auch anders !
Ich will ja nicht ins Früher-mal-Horn stoßen, aber mein Strandlauf gestern abend, der war vom Allerfeinsten.
Gegen 16:00 Uhr, als ich meinen Strandlauf startete, war es noch recht warm. Ein angenehmer Wind blies und die Luftfeuchtigkeit war extrem hoch (als wir zum Hotel kamen, waren bei unserem Bus die Scheiben innen und außen beschlagen).
Gescheit daher reden übers Laufen kann ich immer, daher hier meine Lauftipps:
- Ein atmungsaktives T-Shirt zu nehmen ist gut, weil dann der verdunstende Schweiß länger kühlt,
- Baumwoll-T-Shirts sind schlecht, weil sie klatschnaß und dicht an einem kleben.
- die Laufschuhe dürfen nicht zu klein sein und sollten locker geschnürt sein. Früher habe ich Nike verwendet, jetzt Asics mit Gel-Dämpfung (nicht nur im Fersenbereich).
- Mit Barfußlaufen am Stand habe ich keine gute Erfahrung – vielleicht liegt das aber auch an meinem Fahrgestell oder wäre Gewöhnungssache.
- Eine gescheite Laufhose ist wichtig, denn wenn man z. Bsp nur in der Badehose läuft, holt man sich leicht den “Wolf”. D.h. die Oberschenkel reiben (bei mir) aneinander und das gibt mit der Zeit wunde Stellen. (Bei X-Beinen wahrscheinlich kein Problem !)
- Wenn man zu schnell läuft (heißt glaube ich, in den “anaeroben Bereich” kommt – zu hoher Puls) produziert der Körper Milchsäure, deren Kristalle nach dem Laufen in den Wadeln weh tun. Man tut sich dann beim Niedersetzen schwer (Beispiel WC). Nach einigen Tagen gibt sich das wieder.
- Deshalb sollte man immer mit Pulsmesser laufen und darauf achten, daß der Puls nicht über “200 minus Lebensalter” kommt (Daumenregel).
- Wenn man, wie ich gestern, hoch motiviert und schlecht trainiert ist, frustriert der Pensionisten-Gallopp, den der Pulsmesser empfiehlt, daher habe ich beides weggelassen.
- Dehnungsübungen sind gut.
- Was bei mir am besten zum Auslockern und gegen Muskelkater hilft, ist nach dem Laufen auf den Rücken legen und mit den Beinen in der Luft radeln.
- Es empfiehlt sich, KEINE Spiegelreflex-Kameras, Objektive und Fototaschen mitzunehmen.
- Langsam anfangen ist gescheiter, da man sich untrainiert aber aufgewärmt weniger weh tut.
- Spätestens wenn man zu schwitzen aufhört und einem heiß wird, sollte man umkehren.
- Dem eigenen Schatten hinterher laufen fällt mir leichter, daher fange ich lieber gegen die Sonne zu laufen an. (Bei Gegenwind ist es besser, gegen den Wind zu beginnen.)
(Kleiner Hinweis:
Bin kein Sportmediziner. Obige Punkte sind für mich gut, aber möglicherweise nicht für jedermann. Für dich wären möglicherweise ganz andere Punkte wichtig bzw. optimal.)
Verfasst am 30. Aug 2008 von Andreas unter Hennersdorf, Leopoldsdorf, Lokationen (Orte, Berge,...), Maria Lanzendorf, Outdooraktivität, So Allerlei, Veranstaltungen, Wienerwald, radfahren |
Schon wieder ein Beitrag, ich kann´s nicht lassen !
Kurz nach 14:00 Uhr waren wir heute mit dem Packen für unseren Italien-Urlaub fertig und konnten rechtzeitig damit beginnen, uns zu entspannen.
Astrid hatte sich mit dem Packen für den Urlaub die ganze Woche beschäftigt und alles generalstabsmäßig vorbereitet. Daher war´s für mich – gottlob – eine Sache von wenigen Stunden, auch meine Siebensachen zusammen zu packen.
Als symbolische Wiedergutmachung, da zuviel an Astrid allein hängen bleibt, habe ich das Kinderspielzeug weggeräumt, Bernie versucht ein schlimmes Wort auszutreiben, das ganze Erdgeschoß notdürftig gesaugt – mache ich sonst nie – und dann ging´s raus in den Garten. (Klar, daß ich auf solche Ideen nicht ganz von selber komme… !)
Da ich am Vormittag mit dem VW-Bus und beiden Kindern in der SCS war, habe ich für den abendlichen Ausflug zum Platzfest in Hennersdorf die Kindersitze aus dem VW-Bus in unseren Opel retour montiert.
Als wir dann im Garten saßen, kam mir ein Gedanke: Warum fahren nicht einfach mit dem Fahrrad ? – Interessant, wie selbstverständlich ich mich zuerst im Auto nach Hennersdorf sah !
Gesagt, getan. – Aufs Geratewohl haben wir die ideale Radverbindung Maria Lanzendorf – Hennersdorf gefunden (Fahrzeit nichtmal eine halbe Stunde, Beschreibung der Radroute – siehe unten).
Die legale Durchfahrt durchs abendlich stille Leopoldsdorf haben wir auch gleich mit erledigt ! Dafür war auf der geschotterten Verbindungsstraße Fahrverbot (!), Nobody is perfect – Fahrradspuren im Sand sah ich zur Genüge !
Kurz vor Hennersdorf entdeckten wir ein Wildgehege, in dem Damwild (?) genüßlich und fast nicht scheu, dicht beim Zaun auf Äpfeln kaute – die Kinder waren begeistert !
Die Strecke war bei wenig Verkehr sehr kurzweilig und gemütlich zu radeln und im Nu waren wir mitten in Hennersdorf und beim Platzlfest, wo wir sehr gut gespeist haben und dann recht bald (Astrid wurde kalt), wieder den Heimweg antraten.
(Wenn die Hennersdorfer – wie von Alfred angekündigt – bis 4 Uhr früh feiern, werden sie sehr eng zusammenrücken müssen !
Ein paar bekannte Gesichter habe ich auch gesehen:
Der Bürgermeister war am Platzlfest und hat sich unterhalten. Ein Winzer, bekannt vom Hennersdorfer Weinsommer-Prospekt, eggte neben unserem illegalen Radweg sein Feld und der Herr Schrank überholte uns in einem alten Bus, dessen Cockpit er ziemlich ausfüllte.
Mir scheint, nach dem Feiern beim Weinsommer - ein Landwirtschafts-Klischee – müssen die Bauern auch am Samstag abend arbeiten und die schönen, trockenen Tage nutzen, während auch der brave Herr Bürgermeister immer im Dienst und unter den Leuten ist.
Fahrtstrecke:
In Maria Lanzendorf die für den Autoverkehr gesperrte Leopoldsdorfer Straße Richtung Leopoldsdorf – nach der S1-Unterführung rechts – dann links Richtung KFZ Dolina – über die Kreuzung – durch den Ort bis zum Billa – am Billa-Parkplatz entlang Richtung Hennersdorf (angeschrieben: Radweg nach Favoriten) und dann immer nur geradeaus, zuerst Asphaltstraße, dann Schotterstraße, bis man in Hennersdorf auf eine schmale Asphaltstraße Richtung Rothneusiedl stößt und dieser nach links in den Ort hinein bis unmittelbar hinter die Kirche folgt. )
Verfasst am 30. Aug 2008 von Andreas unter Bloggen, Blogs & Blogger, Lokationen (Orte, Berge,...), Outdooraktivität, Private Initiativen im Internet, Waldviertel, in der großen weiten Welt, radfahren, wandern & bergsteigen |
Schon seit April oder Mai habe ich die Feeds zu Gerhards Waldviertel-Blog abonniert und mich daher gestern besonders gefreut, daß er in seiner Waldviertel Blog Rundschau Nr. 5 auch meinen Blog kurz vorgestellt und mir gestern sogar auf der Hauptseite einen Gästebucheintrag hinterlassen hat. – Lieber Gerhard, danke dafür, ich hab mich sehr gefreut und dich gleich auf meine Blog-Roll gesetzt !
Gerhard – ganz bestimmt ein großer Fan seiner Region – gibt seinem Blog einen seriösen, informativen und offiziellen Anstrich, also ganz das Gegenteil von meiner Plauderecke !
Bereits vergangenen Herbst, jedenfalls schon länger her, habe ich einen Zeitungsartikel zum Unterwasserreich in Schrems gelesen und bin vergangenen Freitag durch Gerhards Beitrag in seinem Blog wieder darauf aufmerksam gewordern !
Sein gestriger Beitrag, in dem er auf die Initiative zum Radland Niederösterrech aufmerksam macht, titelt bei ihm klarerweise “Radland Waldviertel”.
Ich finde interessant, was das Land Niederösterreich derzeit in Richtung Radfahren, Wandern und gesunde, natürliche Freizeitgestaltung an Initiativen fährt. Mehr zur Initiative “Radland Niederösterreich” gibt´s hier zu lesen.
Bereits auf der Suche nach unseren neuen Rädern ist mir aufgefallen, daß das Land Niederösterreich in Richtung Radln was tut. Das Landesrad, das wir uns angesehen haben, in gelb-bau und mit gelbem Sattel wird vom Land NÖ gestützt (soweit ich mich erinnere zahlt man 499 im Geschäft und kann sich später 100 beim Land zurückholen – bitte selbst erkundigen !). Mir war´s dann aber doch zu kunterbunt und teuer ! Gekauft wurden Astrids und mein neues Fahrrad dann viel billiger und ganz wo anders !
Seitdem ist auch Radfahren etwas, das uns bewegt (im wörtlichen Sinne) !
Im letzten Land der Berge waren – sehr wichtig: außer Wandertipp.at als Webtipp !!! – auch einige sehr schön bebilderte “Promotion”-Artikel über das Waldviertel, zum Beispiel über den Peilstein. Leider ist das Waldviertel für uns mit unseren kleinen Kindern doch etwas weit zu fahren – mehr als der Ausflug zum Edlesberger Teich und die Wanderung durch die Ysperklamm im Juni wird sich heuer wahrscheinlich nicht mehr ausgehen.
Womit ich zu meinem Wunsch ans Christkind gekommen wäre:
Ich würde mir einen oder mehrere Waldviertel-Blogger für wandertipp.at wünschen, die das Waldviertel mit eigenen Berichten thematisch covern und so richtig persönlich-kunterbunt in Szene setzen. – Ich wär´ sofort ein großer Fan und eifriger Leser !
Reicht´s nicht zum eigenen Blog, dann freue ich mich auch über Gastbeiträge ! (Bei Interesse, gib mir einfach per Kommentar oder E-Mail bescheid !)
Ich finde, ein eigener Wander- oder Freizeit-Blog ist eine tolle Sache, doch nicht jeder beherrscht wie Gerhard Technik & Internet-Marketing selbst so gut, daß der eigene Blog dann auch gelesen wird. – Ja und da kommt wandertipp.at ins Spiel ! – Technisch perfekt ist´s noch lange nicht, aber die einfachen Dinge funktionieren recht gut und einfach. – Und was am meisten zählt, gefunden werden die Beiträge bereits sehr gut (Tendenz kräftig steigend !).
(Lieber Gerhard ! Weiterhin viel Freude an deinem Waldviertel-Blog und nochmals danke ! Vielleicht kennst du ja jemanden oder hast eigenes Material, das besser in meine Plauderecke als in deinen Info-Blog paßt. – Ich würde mich freuen !)
Verfasst am 27. Aug 2008 von Andreas unter Hütten, Heurigen & Co, Mostviertel, Outdooraktivität, Stockerhütte, wandern & bergsteigen |
Josef hat mir freundlicherweise eine ganze Serie seiner Fotos vom Stockerhütten-Ausflug vergangenen Sonntag zugemailt.
Eigentlich eh klar und doch – wenn man´s auf den Fotos dann sieht – ungewohnt, daß ständig Astrid oder ich mit dem Fotoapparat (meiner Nikon D70) behängt oder beschäftigt sind.
Rückblende: Schon in meiner Kindheit lief mein Vater mit seiner Olympus OM-1 und einem ganzen Satz Wechselobjektive mit uns in die Berge. Und als wir Kinder selbst gehen konnten, war sein größtes Glück, daß meine Mutter auch eine bekam und dann sogar benutzte !
Wer diesen Anblick nicht mag, dieses japanerhafte Geklickse, der wird sich schwer tun mit uns Baumis. Und jetzt noch der Blog im Internet ! – Sehr dubios !
Deshalb ist es Josef hoch anzurechnen, daß er mir seine Fotos zugemailt hat.
(Übrigens, geradezu zur Kunst des Fotoapparat-Benutzens steigert sich die Handhabung der Kamera auf meinem neuen Fahrrad, mit Lokie im Kindersitz hinten darauf. – Das sollte dann wirklich keiner fotografieren !)
Verfasst am 26. Aug 2008 von Andreas unter Bloggen, Blogs & Blogger, Outdooraktivität, auf wandertipp.at, wandern & bergsteigen |
“Haute Route Niederösterreich, jetzt wird´s ernst !”, titelte vor einigen Tagen der Beitrag im Blog meines Vaters Bernhard Baumgartner.
Die Gipfel der Haute Route Niederösterreich lesen sich wie das Who-is-Who in Niederösterreich:
- Schneeberg (2076 m)
- Raxalpe mit Preiner Wand (1783m) und Heukuppe (2007 m, leider Stmk)
- Göller (1765 m)
- Ötscher (1893 m)
- Dürrenstein (1876 m)
- Hochkar (1808 m) und
- Voralpe (1770 m)
Zitat Robert:
“Bin gespannt – ehrlicherweise befürchte ich, daß das Interesse an solchen “Extremwanderungen” eher gering ist – aber die Zukunft wird es weisen .”
Aha, eine Extremwanderung, und das in Niederösterreich ! Wandern in Niederösterreich assoziiere ich mehr mit lieblich und bequem. – Und wenn´s extrem werden soll, dann muß man schon in die anderen Bundesländer ausweichen oder noch weiter davon grasen – das Burgenland ausgenommen, klarerweise.
Meine Meinung zur Haute Route Niederösterreich:
Wenn ich mich im Gipfeltreffen-Forum so umschaue – ich glaub, da gibt´s genügend Leute, denen´s nicht extrem genug sein kann (nicht nur mich Kinderwagl-Schieber) ! Die Frage wird sein, ob der Begriff “Haute Route Niederösterreich” sich in den Köpfen festsetzt und Mann & Frau darüber zu reden beginnt.
Super wäre, wenn sich jemand fände, der sich die Haute Route Niederösterreich vornimmt und hier einen “Haute Route”-Blog über seine Begehungen startet. Ich bin dafür ja leider noch zu jung & kinderschwer…
@ Papa:
Ist die Haute Route wirklich so extrem ? Kennst du nicht jemanden bei den Naturfreunden oder eine ganze Gruppe, die die Haute-Route ausprobieren und ihre Erlebnisse (Berichte & Fotos) in einem Gemeinschafts-Blog festhalten möchten ? Danach sollte man bei den Naturfreunden fragen ! – Das wäre eine richtige Pionier-Aktion und könnte jemanden reizen !
(Nähere Informationen zur Haute Route Niederösterreich erhältst du auf der Homepage der Naturfreunde Niederösterreich unter –> Angebote, oder im Blog meines Vaters.
An alle Pioniere: Daß es KEINE FOTOS zu diesem Beitrag gibt, ist kein Zufall !)
Verfasst am 25. Aug 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Familie, Hütten, Heurigen & Co, Lokationen (Orte, Berge,...), Mostviertel, Outdooraktivität, Sankt Veit an der Gölsen, So Allerlei, Steinwandleiten, Stockerhütte, Traisen, Wald & Wiesen, Wilhelmsburg, wandern & bergsteigen |
Als wir gestern mittag die Rammetsberg Straße in Wilhelmsburg hinauf fuhren, hat Lokie unentwegt “Pft !”, “Pft !”, “Pft !” ausgerufen und dabei die Kühe gemeint !
Zur Erklärung: Astrid fährt, seit sie ihr neues Fahrrad hat, regelmäßig mit Lokie Pferdeschauen. – Und Kühe gibt´s in Maria Lanzendorf leider nicht. Als Astrid und ich uns frisch kannten, hielt sie – die arme Frau – die Kühe in der St. Veiter Gegend tatsächlich für etwas Besonderes. Was für ein Glück, daß sie mich jetzt hat !
Nach unserer Einkehr auf der Stockerhütte sind wir daher an einer Kuhweide stehen geblieben, um unserem Kind den Unterschied zwischen Rindviechern und Pferden zu veranschaulichen.
Bernie hat das weniger interessiert, der hat lieber mit dem Bernhard-Opa im Cockpit unseres Ausflugsgefährts gespielt. (Die Geste meines Schwiegervaters auf einem der letzten Fotos könnte auch nicht zufällig gewesen sein !)
Heute abend habe ich ein großes Kuhfoto ausgedruckt und mit Lokie viel Kuh und Muh geübt. Nach einer mindestens 30-minütigen Pause hat meine kluge Tochter dann aufs Foto gezeigt und zum ersten Mal “Du” gesagt !
(“Cow Watching” deshalb, weil mich das Stehenbleiben und der Rindviecher-Remmi-Demmi ans Whale-Watching erinnert hat, das ich 2004 in Boston mitgemacht habe. Leider ist unser Garten für eine Kuh doch etwas zu klein und beleuchtete Weihnachtsfiguren in Kuhform sind mit Ernst nicht das selbe !
Die Ochsenburger Hütte auf der Rudolfshöhe und auf der anderen Talseite war eines der letzten Fotos des gestrigen Tages.)
Verfasst am 25. Aug 2008 von Andreas unter Familie, Hütten, Heurigen & Co, Kinderwagenwanderung, Lokationen (Orte, Berge,...), Mostviertel, Outdooraktivität, Sankt Veit an der Gölsen, So Allerlei, Stockerhütte, Traisen, Wald & Wiesen, Wilhelmsburg, wandern & bergsteigen |
Auf der Steinwandleiten – am letzten Gipfel vom Wienerwald:
Gestern mittag trafen sich 14 Vertreter des Baumgartner-Melzer-Binder-Clans bei meinen Eltern in St. Veit an der Gölsen.
Ursprünglich dachte ich, es ginge ums Geburtstag-Feiern (meines Vaters 66-er und Astrids X-und-30-er), aber rasch stellte sich heraus, daß es um mehr ging, nämlich eine leiwande Partie zu einer schönen Hütten auf einen Berg.
Nach einem Spätvormittags-Kaffee bei meinen Eltern, fuhren wir gemeinsam zum Stadlböck auf den Rammetsberg (- näheres zur Anfahrt erfährst du am Ende des Beitrags). Beim Rauffahren, nachdem wir das Beverly Hills der Wilhelmsburger hinter uns gelassen hatten, sah ich kurz einen in braun und grün gekleideten Herrn mit Schwammerlkorb und einigen Pilzen (viele waren´s aber nicht und es war schon Mittagszeit !).
Vom Parkplatz beim Stadlböck marschierten wir bei kühlem Wind kurz, steil und kinderwagentauglich hinauf zur Stockerhütte.
Die Hütte befindet sich auf der Steinwandleiten, gleich unterhalb des Gipfel und – laut meinem Vater – noch im Wienerwald. Am Weg rauf zur Stockerhütte bekommt man den Eindruck, daß sich der Wienerwald, fast an seinem Ende angelangt, noch einmal recht anstrengt, besonders schön zu sein. Mischwald und saftige Wiesen wechseln einander ab und der steinige Weg ist mit abgewitterten, teils moosigen Sandsteinen gepflastert.
Die Aussicht ins Tal nach Wilhelmsburg und Rotheau, hinaus nach St. Pölten, hinüber zur Rudolfshöhe mit der Ochsenburger Hütte und zum Kaiserkogel, zeigt sofort, daß die Steinwandleiten zwischen Schwarzenbach, Traisen und Wilhelmsburg in guter Gesellschaft in die Landschaft gepflanzt wurde.
Ich hätte gleich Lust auf ein bisserl mehr die Beine vertreten gehabt, aber mit dem besetzten Kinderwagen rauflaufen, Fotos schießen und da und dort ein paar Worte wechseln hat auch mich, bis wir bei der Hütte anlangten, etwas müde gemacht. (Bei dem Foto mit Zaun sieht man übrigens auch einen der von meinem Vater angebrachten Pfeile zum Tut-gut-Wanderweg, Route 2.)
Auf der Stockerhütte angekommen, gab´s bei Werner und Romana ein gutes Mittagessen. Vor allem das Sauerkraut und die gut gepfefferten Linsen haben mir sehr geschmeckt. Das persönliche, gemütliche Ambiente der neu renovierten Hütte hat mir gut gefallen.
Ein Selbstauslöser-Familienfoto nach dem Essen gab´s natürlich auch. Aber nicht alle Teilnehmer waren mit der gebührenden Ehrfurcht bei der Sache !!!!
Worauf ich wirklich stolz bin: Lokie und Bernie sind heuer zu richtigen Wanderern geworden ! Bernie war gestern ständig mit Oma Helma oder Cousin Jakob zu Fuß unterwegs und Lokie ist beim Abstieg den größten Teil des Weges selbst gegangen ! (Nur wir Eltern waren nicht ganz so brav und haben uns noch nicht daran gewöhnt, daß es auch ohne Kinderwagen geht !)
Anfahrt: Wilhelmsburg – an der Bahnstation Kreisbach vorbei – nach dem Bahnübergang rechts die Rammetsbergstraße weit den Berg hinauf bis man beim Ende der öffentlichen Straße am Parkplatz beim Bauer Stadlböck anlangt
Gehzeit: ca. 45 Minuten vom Parkplatz bis zur Hütte, zum Teil etwas steil
(Eintrag ins Familien-Tourenbuch:
24.8.2008, Stockerhütte: wir, das waren: Josef und Erika – Schwägerin & Schwager -, Helma und Gerhard – meine Schwiegereltern -, Irene, Walter, Felix und Jakob – die Familie meiner Schwester -, natürlich Bernie, Veronika, Astrid und ich und meine Eltern Anni und Bernhard.)