Archives for Outdooraktivität category
Verfasst am 04. Okt 2008 von Andreas unter Bad Vöslau, Besonderheiten, Burgen und Burgruinen, Gainfarn, Kinderwagenwanderung, Lokationen (Orte, Berge,...), Nahrungssuche, Outdooraktivität, So Allerlei, Wald & Wiesen, Wienerwald, wandern & bergsteigen |
Auflösung unseres gestrigen Geheimausfluges:
Fast pünktlich um 14:30 Uhr haben wir gestern nachmittag Sabine in Guntramsdorf abgeholt. Hat es in Maria Lanzendorf nur ein wenig getröpfelt, wurde die Sache in Guntramsdorf schon konkreter und als wir in Gainfarn beim Weg zum Schloss Merkenstein ankamen, war der Regen dann so richtig da.
Sind wir aus Zucker ? – Natürlich NEIN ! Auch wollte ich die im Wald unterhalb des Schlosses vermuteten Maroni-Schätze nicht so kampflos den Wildschweinen überlassen, ist ja schließlich auch eine Frage der Ehre und des persönlichen Erfolges (solche Bemerkungen versteht sogar Bernie).
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Die Ruine Merkenstein sahen wir nur von Ferne
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Die meisten Maronis waren nicht mehr in der Schale
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Die vielen Flechten an den Bäumen lassen eine bessere Luftqualität als bei uns in Maria Lanzendorf vermuten.
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Bernie genoß am Rückweg die Wasserlachen. Leider kam das Wasser von oben in seine Bergschuhe.
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Unsere Ausbeute !
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Die gebratenen Maroni
Lokie bekam im Kinderwagen ein altes Leintuch als Puffer über die Beine und Bernie hatte soundso Haube, Winterjacke und seine Bergschuhe an den Füßen. Ein altes Kapperl für Astrid fanden wir auch noch und Sabines Jacke besaß sogar eine Kapuze.
Im Wald fanden wir tatsächlich unter einigen Bäumen zahlreiche Maroni. Zum Teil noch nicht ganz braun, aber durchaus brauchbar. Von der Größe darf man sich nicht zuviel erwarten – ca. 2cm Durchmesser war der Standard, also eher klein, dafür aber selbst gesammelt !
Für Bernie und Lokie war der Regen überhaupt kein Problem, im Gegenteil. Die frische, anregende Luft, dann Sabines nette Gesellschaft und obendrein auch noch meine begeisterte Beutesuche, das alles riß die Kinder mit.
Bernie hatte es auf dem Rückweg der kleine Bach mit Pfützen auf der Straße sehr angetan (ich glaube Sabine hat da ein paar Mal was abgekriegt) und nach ca. 2 Stunden im Regen waren wir dann wieder beim Auto.
Übrigens, die Ruine Merkenstein haben wir nicht erreicht, sondern sind ein Stück davor im Wald “versumpft”. Grund: wir waren alle schon recht naß und hatten genug erlebt.
An etlichen matschigen, zerwühlten Stellen sah man im Wald ganz deutlich die Hufabdrücke der unzähligen Wildschweine, denen wir gestern zuvor gekommen sind (was mich schon mit Stolz erfüllt).
Nach einer Einkehr in Sooß – die Kinder waren sehr “feuchtfröhlich” – ging´s dann wieder nach Hause.
Am späten Abend, als nur noch wenig Glut in unserem Tulikivi Speckstein-Ofen war, habe ich für Astrid und mich (die Kinder schliefen schon) unsere Maroni zubereitet. Ich hab da eine ganz primitive Methode: Maroni anschneiden, in einen alten Emaille-Topf geben und in den Ofen stellen. Innerhalb von ca. 8-10 Minuten ein paar Mal umrühren, damit sie nicht zusehr an einer Seite ankohlen, fertig ! Spannend ist dann immer, wie man den glühend heißen Topf wieder aus dem Ofen bekommt…
( Anreise: Von Bad Vöslau kommend, fährt man durch Gainfarn und biegt bald nach dem Ortsende vor einer Linkskurve rechts in eine Nebenstraße ein. Ein Schild “Schloss Merkenstein 1 km” und die rechts abzweigende, schnurgerade aufwärts führende Schotterstraße sind dann nicht zu übersehen. Wir parkten bei dieser Abzweigung und folgten der Schotterstraße aufwärts.
Diese kleine Wanderung ist mehr ein Spaziergang. Der direkte Weg von der Straße hinauf zur Ruine benötigt ca. 25 Minuten und ist kinderwagentauglich. Am Rückweg kann man am Ende der Serpentinen, bevor es eher gerade im Wald weitergeht, einen älteren Fahrweg wählen und in einem Rechtsbogen nach unten wandern. Auf den urspünglichen Weg zurückgekehrt führt oberhalb des am Waldrand gelegenen Hauses eine Schotterstraße nach links, über die man über eine Wiese zu einer Allee kommt, die auch rechts runter wieder zurück an die Straße und zum Ausgangspunkt führt.
Ach ja, hätten wir gewußt, daß das Wetter so schlecht wird, dann wären wir vermutlich zu Hause geblieben und hätten echt was versäumt ! )
Verfasst am 01. Okt 2008 von Andreas unter Anninger, Eichkogel, Gumpoldskirchen, Lokationen (Orte, Berge,...), Mödling, Outdooraktivität, Private Initiativen im Internet, Wienerwald, wandern & bergsteigen |

Blick vom Eichkogel zum Anninger, vorsichtige Annäherung im Juni 2008
Mir selber haben es Gumpoldskirchen am Fuße des Anninger und der diesem vorgelagerte Eichkogel eindeutig mehr angetan. Die von Josey gestern in seinem Abenteuerwander-Blog beschriebene Rundwanderung hat mich deshalb ganz besonders gefreut. Den Anninger selbst hab ich im Gegensatz dazu immer als zugewachsenen, dunklen, nahezu bedrohlichen und aussichtslosen Wald empfunden (und schon häufig einen weiten Bogen um ihn gemacht).
Eine ganz andere Beziehung zu diesem Berg bewegt Josef aus Mödling. Nicht direkt “Über die Liebe zum Anninger” berichtet die von ihm gestaltete Anninger-Homepage, auf der er fast alles Wissenswerte über seinen Berg facettenreich und informativ zusammengetragen hat.
(Lieber Josef, weiter so ! Ich finde dein Engagement um den Anninger super und kann mir vorstellen, daß auch wir uns, wenn die Blätter von den Bäumen sind, an einem sonnigen Tag deinem Berg vorsichtig nähern werden !)
Verfasst am 01. Okt 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Botanik, Hütten, Heurigen & Co, Lokationen (Orte, Berge,...), Outdooraktivität, Sankt Veit an der Gölsen, So Allerlei, Staffhütte, Veranstaltungen, Wald & Wiesen, wandern & bergsteigen |
Am Sonntag, 19 Oktober 2008 findet in St. Veit / Gölsen wieder die schon traditionelle Staffwanderung zur Zeit der schönsten Laubfärbung mit Bernhard Baumgarter statt.
Veranstaltet wird diese kostenlose, geführte Wanderung von der Marktgemeinde St. Veit an der Gölsen, den Naturfreunden St. Veit und dem Verein für Dorferneuerung und Fremdenverkehr. (Kontakt Gemeinde St. Veit: 02763/2333 Kl.14, www.st-veit-goelsen.gv.at)
Treffpunkt um 10 Uhr beim „St. Veiter Steingarten” (bei der Ampelkreuzung B 18).
Bei der Führung werden wieder Natur & Geschichte rund um den St. Veiter Staff entlang des „Naturerlebnis-Wanderweges” vermittelt. Eine kurze Einführung zum geologischen Freilichtmuseum „St. Veiter Steingarten” gibt es vor Beginn der Wanderung. Als Abschluss eine gemütliche Einkehr in der Staffhütte, wo die Naturfreunde mit verschiedenen „Schmankerln” aufwarten.
Dauer der Wanderung: 2 bis 3 Stunden.
Die Teilnahme ist kostenlos (keine Anmeldung erforderlich), erfolgt jedoch auf eigene Gefahr.
Verfasst am 30. Sep 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Hütten, Heurigen & Co, Lokationen (Orte, Berge,...), Mostviertel, Outdooraktivität, Stockerhütte, Traisen, Wald & Wiesen, Wanderwege, Wilhelmsburg, Wilhelmsburger Rundwanderweg, wandern & bergsteigen |
Nach dem schon einige Zeit zurückliegenden Bericht über Streuobstwiesen und Bauergärten am Wilhelmsburger Rundwanderweg hier nun einige Eindrücke vom Abschluß des westlichen Teiles und vom Aufstieg zur Stockerhütte:
Da ich die Meiselhöhe erst kurz vor 13:00 Uhr passierte, wurde ich allmählich nervös, daß ich die gesamte Umwanderung von Wilhelmsburg doch nicht an einem Tag bewältigen würde.
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Blick zurück zum Kaiserkogel
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Der einzige Dirndlstrauch mit Früchten
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Dirndl-Rot, eine eigene Farbe
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Blick hinüber zur Steinwandleiten, dazwischen das Tal
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Blick zurück zum Meiselberg und Plambacheck
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Weit raus aus dem Traisental, rechts die Rudolfshöhe
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Idylle a la Neu-Rotheau
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Überquerung des Werksbachs
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dann die Traisen
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dann Radweg und Eisenbahn
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Dieser Zug gehorchte der Lautsprecheransage und fuhr durch !
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Rechts, beim neuen Feuerwehrhaus, probte die Blasmusik
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Leichte Beklemmungen am Weg
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Erleichterung
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Die Stockerhütte lugt über die Wiesenkante
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Auf zum Mittagessen !
Am Weg über den Ehrenecker Kogel sah ich die steile Wiese unterhalb der Stockerhütte schon auf selber Höhe vor mir, mußte aber wieder hinabsteigen ins Tal nach Rotheau. Der Ausblick ins Traisen- und Gölsental, nach Norden bis zum Dunkelsteinerwald und zum Muckenkogel vermittelte mir – trotz der Eile – ein Gefühl der Weite, das sich mit jedem Schritt hinunter nach Rotheau immer mehr verflüchtigte.
Die “neue Siedlung”, in Rotheau die Leiten hinunter bis zur Bundesstraße, erinnerte mich wieder an unsere Hausplanung. Ursprünglich dachten wir auch an ein “ländliches” Haus mit Giebeldach, weißen Wänden, Holz, roten Dachschindeln, Sprossenfenster - alles ein wenig traditionell und bieder. Ja und hier in Rotheau fand ich dies konsequent verwirklicht vor.
Nahezu alle Häuser waren eben erst errichtet worden, hatten dieselbe Dachneigung, eine hellgelbe oder weiße Putzfassade, rote Dachschindeln und schlichte, rötlich-braun-gelb gestrichene Holzelemente. Als ob sich 40-50 Häuselbauer mit exakt dem selben Geschmack zusammengefunden hätten ! Ein Billig-Fertighaus oder eine modernere Bauform mit Pult- oder Flachdach ist mir bei keinem einzigen Haus aufgefallen. – Empfinden diese Leute wirklich alle gleich und verwirklichen ihren Traum vom Eigenheim in so nahen, einheitlichen Bahnen ??? Ich wußte nicht recht, ob mir diese Siedlung gefallen sollte.
Bereits vor dem Erreichen des ersten Hauses, spielte die Blasmusik und kurz nach der Überquerung von Werksbach, Traisen und Bahngeleisen hatte ich kurz die Idee, es würde “Das Wandern ist des Müllers Lust” geblasen, was es dann doch nicht war.
Sehr steil ging es über einen Waldweg den Berg hinauf, über Kuhweiden mit mich anblickenden Kühen. Und die Uhr tickte und ich war hungrig und mir kam der Weg unfreundlich vor. Vielleicht lag´s auch daran, daß ich nicht gerne um Kühe kurve, an einigen uralten Holztrümmern auf dem Weg, die keiner wegräumen wollte. Dieses Gefühl gab sich erst wieder, als ich auf den Weg traf, den wir bereits bei unserer Familienwanderung Ende August genommen hatten.
Nach nicht ganz 2 Stunden, um 14:45 Uhr, erreichte ich etwas KO die Stockerhütte, wo ich mich in der Gaststube bei zwei großen Radlern, einer Fritattensuppe und Fleischknödeln sehr rasch wieder erholte. Daß Astrid mir von ihrem Schönbrunn-Ausflug am Handy erzählte, tat ein übriges, daß die Welt für mich wieder in Ordnung kam.
( Ob ich bei Tageslicht den Weg bis zur Ochsenburger Hütte und zurück zum Auto schaffen würde, war ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ganz sicher. Aber eins war mir klar – meine Eltern anrufen und mich irgendwo über Schwarzenbach aufsammeln lassen, das wollte ich auf keinen Fall ! Bin ja schließlich kein kleines Kind mehr und was wäre dann aus meiner “Geheimwanderung” geworden ?! )
Verfasst am 29. Sep 2008 von Andreas unter Allgemein, Besonderheiten, Donau Niederösterreich, Göttlesbrunn, Höflein, Kinderwagenwanderung, Lokationen (Orte, Berge,...), Outdooraktivität, wandern & bergsteigen |
Da für heute ein herrlich-sonniger Herbsttag mit bis zu 20 Grad C angesagt war, haben wir nach einem Arbeits-Vormittag Bernie vom Kindergarten abgeholt und sind schnurstracks nach Höflein gefahren. Nachdem wir direkt in Höflein zu Mittag gegessen hatten, parkten wir etwas außerhalb bei einer ganzen Zeile Weinkeller (darunter ein “Schaukeller”) und marschierten los in die Weinberge, wo gerade die Weinlese in vollem Gange war.
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Buntes Höflein, im Hintergrund der Hundsheimer Berg
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Weintrauben aus Stein bei einer Sonnenuhr
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Nach wenigen Metern bereits die erste Rast – a zache Partie
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Die Kirche von Höflein
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Ein Rosenstock als traditioneller Mehltau-Anzeiger
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es gab auch rote Trauben
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Blick nach Scharndorf
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Büsche und verwilderte Obstbäume – das schlechtest begehbare Wegstück war kein Problem für uns
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Eine Baustelle am Ortsende von Höflein, gleich nach dieser Begann der Aufstieg auf den Schütten Berg
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Dieser Asphaltstraße folgten wir etwa 15 Minuten bevor sie in eine Schotterstraße überging
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Hollunder
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Diese Wanderheuschrecke wurde von Bernie einige Rebstöcke weit verfolgt
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Interessant – die meisten Weintrauben hingen meist ganz unten
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Die Rieden waren zumeist mit Winzer + Weinsorte beschriftet
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Die Schwerarbeit für Astrid…
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…hatte diesen Grund
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Wie die Vagabunden
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Kindererziehung beginnt am Ohr
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Blattwedel beinahe wie im Dschungel
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Schutz vor Wildverbiß ?
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Gipfelfoto Schütten Berg
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Beim Abstieg nach Göttlesbrunn schlief Lokie noch immer
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Gasthof Hazienda – Alter Weinstock…
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…hatte leider geschlossen
Nach etlichen Anfangsschwierigkeiten – die ganze Partie war noch etwas träge vom Mittagessen – nahmen wir den Anstieg auf den Schütten Berg in Angriff.
Zuerst ging es vom Ortsende von Höflein stetig ansteigend eine Asphaltstraße hinauf, die weiter oben in eine Schotterstraße überging und uns schließlich durch Eichenwald bis nahe zum Gipfel führte. Mit Bernie gemeinsam habe ich versucht, etwas abseits vom Weg den Gipfel zu ersteigen – wir erklärten kurzerhand ein Vermessungszeichen zum Gipfel der sehr flachen Kuppe.
Eine Asphaltstraße führte uns dann lustig-munter (den Berg hinunter) nach Göttlesbrunn. Sobald die letzte Steigung überwunden war, war Bernie hochmotiviert und meinte unentwegt, daß er “jetzt Kraft habe”.
Lokie hat die gesamte Überquerung des Schütten Berges verschlafen.
Kurz vor Göttlesbrunn überließ ich Astrid mein Gepäck und bin bis zum Ort und ein gutes Stück den Berg hinauf Richtung Auto gelaufen. Ein alter roter Steyr-Traktor mit einem “provokativ” pfeifenden alten Herrn tuckerte immer lauter hinter mir her und holte mich schließlich ein. “Willst mitfahren?”, das ließ ich mich nicht zweimal fragen.
“Besser schlecht gefahren als gut gelaufen”, meinte der alte Winzer und erzählte mir dann, daß er im Winter kein Holz macht, weil er schon alt ist und so wie jetzt könnt´s bis November bleiben und dann wieder wärmer werden… – Mir wurde auf meinem luftigen Sitz in der Zwischenzeit immer kälter.
Schon wenig später konnte ich Astrid und die Kids beim leider geschlossenen Gasthof “Hazienda – Alter Weinstock” in Göttlesbrunn wieder aufsammeln. Dieser Gasthof beherbert den (angeblich) ältesten Weinstock Österreichs. Wir hätten uns diesen 200-jährigen Weinstock wirklich gerne angesehen !
Aber Astrids Geschichten, daß sie “in ihrer Jugend” mit ihrer Freundin Sabine hier die Gegend unsicher gemacht hätte, jede der beiden ein Dirndl und ein Ballkleid im Auto – für alle Fälle gerüstet – fand ich recht amüsant, wenn auch weniger allgemein-bedeutsam.
(Auf der Rückfahrt kehrten wir noch beim Heurigen Gross in Stixneusiedl ein, wo wir mit zwei ausgelassenen Kindern den Tag bei Traubensaft und einer deftigen Jausen ausklingen ließen.
Gesamtgehzeit: ohne Traktor etwa 3 1/2 bis 4 Stunden. – Wir haben langsam und ohne Pause von Höflein bis Göttlesbrunn 3 Stunden gebraucht, meinen Rückweg über die Römerweinstraße Carnuntum nicht eingerechnet.
Anreise: von Wien kommend über die Ostautobahn bis zur Abfahrt Bruck an der Leitha / West –> Göttlesbrunn –> im Ort rechts abbiegen und Richtung Höflein –> bergab, kurz vor Höflein bei einer Hollerstauden mit Fahrradweg-Schildern rechts abbiegen)
Verfasst am 27. Sep 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Bloggen, Blogs & Blogger, Eschenau, Kaiserkogel, Lokationen (Orte, Berge,...), Mostviertel, Outdooraktivität, Wald & Wiesen, Wanderwege, Wilhelmsburger Rundwanderweg, in der großen weiten Welt, wandern & bergsteigen |
Auf meinem Weg entlang des Wilhelmsburger Rundwanderweges hatte ich kurz vor Rotheau, von der Meiselhöhe aus einen wunderbaren Blick hinüber auf den Kaiserkogel. Für mich die passende Gelegenheit, hier erstmalig einen der schönsten Wanderspaziergänge in der Gegend um Eschenau kurz vorzustellen !
Auf meinen Freytag & Bernd-Karten (1:50 000) dürfte die Gegend um Eschenau inkl. dem Kaiserkogel ein “totes Eck” sein (ich scheine keine Karte dazu zu haben bzw es scheint keine zu geben). Zum Glück bin ich dann auf der Online-AMAP und in Bautschis Tourenbuch doch fündig geworden ! – Erst Ende August 08 war Bautschi auf dem Kaiserkogel und in seinem Online-Tourenbuch habe ich einen Eintrag aus dem Winter 2006 oder 2007 gefunden, der exakt meine Lieblingsrunde beschreibt.
Ich finde Bautschi´s Blog interessant, da man ganz gut sieht, welche schönen Ausflüge man von St. Pölten Richtung Süden unternehmen kann. (Meine Vermutung ist, daß Bautschi seine Touren mit viel Liebe für sich selber dokumentiert und ich hoffe, daß das bißchen Werbung ihm nicht unrecht ist…).
Die Kaiserkogel-Runde habe ich, als ich noch in St. Veit und später in St. Pölten wohnte, unzählige Male und zu allen Jahreszeiten begangen. Besonders gut gefiel mir immer der “liebliche” Teil nach der Hütte mit dem Abstieg in den Sonnleitgraben (zur Löwenzahlblüte ein Hit). Heute habe ich dazu aber leider nur die Wegskizze und ein paar sehnsüchtige Fotos aus der Ferne gefunden.



Gerade jetzt, im Herbst, wenn sich das Laub zu verfärben beginnt, ist die Runde vom Sonnleitgraben über den Kaiserkogel (Einkehr in der Kaiserkogel-Hütte nicht vergessen !) eine feine Tour. Die Mischung aus Wald & Wiesen und die schönen Ausblicke auf alte Bauerngehöfte laden zum Verweilen ein und es schadet auch nicht, ein wenig vom Weg abzuschweifen und Neues zu entdecken.
Hier noch ein paar Stichworte:
- Gesamt-Gehzeit ca. 2 Std.
- in Rotheau abzweigen Richtung Eschenau
- in Eschenau vor einem Gasthof rechts in den Sonnleitgraben abzweigen und schon nach einem kurzen Straßenstück einparken
- wir ließen das Auto immer gegenüber von einem Tennisplatz auf der rechten Straßenseite stehen (ich hoffe, den gibt es noch)
(Falls du eben erst am Kaiserkogel warst und ein paar schöne Fotos oder einen Kurzbericht hast, schick´ sie mir doch einfach, ich veröffentliche sie gerne für dich in meinen Blog & eh klar, Kommentare sind herzlich willkommen !)
Verfasst am 25. Sep 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Lokationen (Orte, Berge,...), Mostviertel, Outdooraktivität, Wald & Wiesen, Wanderwege, Wilhelmsburg, Wilhelmsburger Rundwanderweg, wandern & bergsteigen |
Nach einer mehrtägigen Pause bin ich beim Nach-Bloggen immer noch im westlichen Teil des Wilhelmsburger Rundwanderweges unterwegs.
Beim Wiesenzauner ging´s den Kuhberg hinauf. Nach einem schönen Rückblick auf den Dunkelsteiner Wald begleitete mich Kuhglockengeläut durch ein kurzes Waldstück, bis ich auf eine kuhleere Wiese trat.
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Blick vom Kuhberg auf den Dunkelsteinerwald
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Ferne Kühe am Kuhberg
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Gelangweiltes Nähertreten
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Bewohner der Long View Ranch
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Ein leiwander Pickup
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Toskana-Feeling beim Naturdenkmal Maronibaum
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Und weiter ging´s Richtung Plambacheck
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Asphaltstraße – keine Wanderfreude ! – mit schönem Flickmuster
Ja und Minuten später, nachdem ich einen alten, als Naturdenkmal gekennzeichneten Maronibaum passiert hatte, erreicht ich die
Long View Ranch, bei der mir ein älterer, grauhaariger, etwas ungesprächiger Herr vom Pferd herab die Auskunft gab, daß ich auf dem richtigen Weg zum Plambacheck war.
Aus einem Lautsprecher erklang blecherne Country-Musik. Auf der Koppel sah ich zwei “edle” Rösser und ein “Straßenköter” schlenderte mir gelangweilt entgegen. Natürlich durfte auch ein cooler Pickup nicht fehlen !
Eine Serie an Eindrücken im Zuge derer ich mich nach vom Kuhglockengeläut ausgelöstem Heimatfeeling, von einem Maronibaum an die Toskana erinnert, plötzlich im Wilden Westen wiederfand !
Wenig später verließ ich über eine professionell geflickte Straße den Kuhberg in die nächste Talwelle hinab.
(Abgesehen von der schönen Aussicht machten solche kleinen Entdeckungen wie dieser alte Maronibaum und die Long View Ranch das Wandern sehr kurzweilig.)
Verfasst am 22. Sep 2008 von Andreas unter Am Wasser, Besonderheiten, Burgen und Burgruinen, Familie, Kinderwagenwanderung, Lokationen (Orte, Berge,...), Naturpark Sparbach, Outdooraktivität, So Allerlei, Spielplätze, Wald & Wiesen, Wienerwald, wandern & bergsteigen |
Einerseits das kühle, wolkenverhangene Wetter und andererseits Montag. Kurz gesagt, als wir heute 15:00 Uhr ankamen, waren wir die einzigen Besucher im Naturpark Sparbach und sind es auch geblieben. Geöffnet hat der Naturpark Sparbach vom 15. März und noch bis 2. November 2008, täglich von 9 bis 18 Uhr (Änderungen vorbehalten), Eintritt EUR 3 je Erwachsenem, Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei.
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Dieser Esel mochte mich und folgte mir den Zaun entlang
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Auch dieses Schaf kam neugierig zum Zaun
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Bernie trank an einem Trikwasserbrunnen (das Wasser schmeckte auch mir herrlich frisch)
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Spinnennetz und Mörderrutsche
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Blick vom Wildgatter zur Ruine Johannstein
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Die einzigen Schweine des Tages
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Eine außergewöhnliche Schaukel – die Bäume zeigten bereits erste Herbstfärbung
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Ein Kreuz am Weg zur Ruine Johannstein
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Tollkirschen – am Bach gab es davon ein ganzes Gebüsch
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Wanderfreude wollte bei Bernie nicht so recht aufkommen
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Die Waldliegen, eine geniale Idee
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Die Ruine Johannstein
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Auf dem Rückweg hob sich die Stimmung
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Die Mühle am Lenauteich
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Das Mühlrad drehte sich wirklich
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Zutrauliche Ziegen
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Leider mußten wir Abschied nehmen
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Freunde ?
Den hellen Esel zu streicheln und sich auf dem große Spielplatz auszutoben, hat den Kindern ganz besonders gefallen. Bernie wollte nicht gehen, da er ebenso schöne Bergschuhe wie der Papa dafür haben wollte (klar, daß ich ihm welche für “bei nächster Gelegenheit” versprochen habe – er wird´s nicht vergessen !).
Während die Kinder mit Astrid am Spielplatz spielten, habe ich das Wildgehege erkundet und dort von Ferne auch die einzigen Wildschweine des Tages beobachtet. Ich kann mich an unzählige Wildschweine und viele viele Frischlinge erinnern, als ich den Naturpark als Kind besuchte, aber die letzten Male war es jedesmal so, daß ich kein Glück hatte. (Hier geht´s zu Roberts Beitrag vom Juli, Stichwort: “Mehr Schwein gehabt !“)
Auf dem Weg zur Ruine Johannstein kamen wir an “Waldliegen” vorüber - unter riesigen Buchen aufgestellte Holzliegen, von denen aus man wunderbar in die Baumkronen hinaufblicken und dem Rauschen der Blätter zuhören kann – heute war es zu kühl und diese Liegen naß vom Regen.
Die Ruine Johannstein, zu der ich unbedingt wollte, wurde von den Kindern kaum wahrgenommen. Bernie war zuvor hingefallen und erreichte diese daher nur heulend und rotzverschmiert.
Am Rückweg besuchten wir die Mühle am Lenauteich (Bernie war plötzlich lauffreudig – “Wenn du brav gehst, bekommst du beim Rausgehen ein Winnieh-Pooh-Ei”, und das wollte er !).
Da ich mit Bernie unterwegs war und galante Spanier heute ausblieben, durfte Astrid Lokie den kleinen Anstieg zum Ausgang hochschieben.
Weit sind wir heute nicht gekommen – kein Dianatempel, der mir immer so gut gefallen hat – und haben den Naturpark Sparkbach nach 3 Stunden erst ganz knapp vor 18 Uhr verlassen.
( Da wir alle einen Riesenhunger hatten, ging´s zum Heurigen und zu Schweinsbraten, Sauerkraut, Linsen, Semmelknödel, Aufstrichbroten und Topfenstrudel mit Vanille-Sauce nach Gumpoldskirchen – man gönnt sich ja sonst nichts !
Bernie schlief bereits im Auto ein und Lokie hat uns ebenfalls kurz nach dem Nach-Hause-Kommen verlassen !)
Verfasst am 21. Sep 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Lokationen (Orte, Berge,...), Mostviertel, Outdooraktivität, Wald & Wiesen, Wanderwege, Wilhelmsburg, Wilhelmsburger Rundwanderweg, wandern & bergsteigen |
… begegneten mir im westlichen Teil des Wilhelmsburger Rundwanderweges.
Ein an einer Hausmauer weit ausgebreiteter Nußbaum, eine Hangwelle besiedelt mit Obstbäumen und die satten Farben der Herbstblumen in einem Bauerngarten, das hat schon was !
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Der Bauerngarten beim Gollhof
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Nußbaum in Wielandsberg
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Ein zweiter Nußbaum in Wielandsberg
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Ausblick beim Wiesenzauner Richtung Dunkelsteiner Wald
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Bauerngarten am Weg vom Wiesenzauner auf den Kuhberg
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Gartenzwerge zur Einkehr beim Steigenberger
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Nochmals beim Steigenberger
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Farbenprächtige Rosen beim Meiselberg
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Farbenpracht auf der Meiselhöhe
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Holz hat was ! (Meiselhöhe)
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Bei diesem Kletterkürbis wurde nachgeholfen (Meiselhöhe)
Der Bauer als “Landschaftspfleger” wird einem hier so richtig bewußt. Irgendwann einmal habe ich aufgeschnappt, daß mit den Entwicklungen in der EU unsere Bauern als Wirtschaftsfaktor unbedeutend sein werden (zu klein), aber als “Landschaftsgärtner” doch weiter gebraucht werden… Schon ein wenig großkopfert, diese Ansicht, und ein bisserl viel Arbeit, um nur Gärtner zu sein !
Eins stimmt aber schon: Zu Beginn des Weges, in der flacheren Gegend, dürften durch die Bank ein paar reiche Großbauern die Landschaft “pflegen”. Ein riesiger, schöner Vierkanter wie der Gollhof oder der von Ferne top gepflegt da liegende Wiesenzauner (Riesenzauner ?) könnten schon auf EU-Niveau sein (nur meine persönliche Vermutung).
Je weiter ich Richtung Süden kam, umso kleiner und improvisierter wirkten die Gehöfte. Etliche große LKWs, die ich bei Bauernhöfen sah, ließen einen Nebenerwerb im Speditionsgewerbe vermuten. Nicht nur an Putz wurde häufig gespart. Und kurz vor der Meiselhöhe kamen mir etliche Bauernhöfe instand gehalten aber unbewirtschaftet vor.
( Unsere steigenden Lebensmittelpreise diktieren bestimmt andere, nicht diese kleinen Nebenerwerbsbauern, die´s nötig und verdient hätten. Und profitieren von der Preistreiberei der letzten Monate werden vermutlich auch andere !
Ich kann nur Hut-Ab sagen vor den Leuten, die mit wenig Geld und viel Arbeit ihren Hof am Leben erhalten !)
Verfasst am 20. Sep 2008 von Andreas unter Outdooraktivität, So Allerlei, wandern & bergsteigen |
Da meine Füße nach dem 38km-Hatscher vergangenen Samstag ( Wilhelmsburger Rundwanderweg ) ganz schön Blasen an Fersen und Zehen abbekommen haben, sind Astrid, die Kinder und ich gestern nachmittag losgezogen, um “gescheite Wanderschuhe” für mich zu kaufen.
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Lowa Trekker, Bergschuhe aus Leder
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Weiches, nahtloses Innenleder im Fersenbereich
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Auch an den Zehen etliche kleine Blasen, das muß nicht sein !
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Deutlich zu sehen, eine der Blasen vom Wilhelmsburger Rundwanderweg
Unser erster Weg führte uns zum Eybl in Vösendorf, wo ich sofort ein verbilligtes, gebrauchtes Paar Berschuhe – Lowa, Modell Trekker – um EUR 149,99 ins Auge faßte. Da die Reduzierung von EUR 189 –> EUR 150 mir allerdings für gebrauchte Schuhe zu gering erschien, sind wir dann noch in die SCS zum Northland, Hervis und Sports Experts gefahren.
Ergebnis: erst einmal diese traditionell aus weichstem Leder gefertigten Schuhe an den Füßen gehabt, sollten´s nur echte Lederschuhe sein. Nicht diese Kunststoff-Formgewebe-Dinger, vielleicht auch noch mit niedergebügelter Naht innen an der Ferse !
Beim Northland gab´s das selbe Modell zum regulären Preis, allerdings nicht in meiner Größe. Hervis hatte ein anderes Modell um EUR 200,– in Leder. Und Sports Experts ebenfalls nur ein Modell (Lowa Tibet) um grob EUR 220,–.
Und so ging´s dann zurück zum Eybl wo ich um EUR 150,– ein Paar “gebrauchte” Bergschuhe erstand.
Mit knapp 1,9 kg das Paar sind diese Schuhe keine dieser Gore-Tek-Gewebe-Wanderpatscherl, sondern – mein Gefühl – so richtig was Gescheites, das mich die nächsten 5-10 Jahre begleiten wird !
(Mich hat überrascht, wie anziehend ich diese echten Lederböcke fand. Den Unterschied zu leicht, wasserdicht & top-atmungsaktiv fühlt man, finde ich und er spürte sich sehr angenehm an. Ich bin schon gespannt, wie es mir beim ersten großen Marsch mit diesen Siebenmeilenstiefeln ergehen wird !)