Archives for Outdooraktivität category
Verfasst am 21. Okt 2008 von Andreas unter Lauftagebuch, Lokationen (Orte, Berge,...), Maria Lanzendorf, Outdooraktivität, Simmering, So Allerlei, Wien, Wienerwald, laufen |
Eintrag ins Lauftagebuch:
Wien 3. Bezirk / Dietrichgasse - Gasometer – Laaer Berg – Liesingbach / Unter-Laa – Umspannwerk – Lanzendorf / Richtung Pellendorf - am Nordufer der Schwechat entlang bis zur Himberger Strasse – Sportplatz Maria Lanzendorf – Reitstall Kanzelhof – Schrebergartensiedlung – zu Hause, 21.10.2008 - 20,04 km in 2 Std 41 Min (Brutto-Laufzeit inkl. Foto-Stops, die anderen Einträge in meinem Lauftagebuch findest du [hier])
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Die Schlachthausgasse im 3. Bezirk
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Stau beim Gasometer Richtung Tangente
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Von Wohnblocks bedrängte Gärtnerei in Simmering
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1 Sportler und 3 Autos – paßt !
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Durch diesen Park bin ich spontan abgebogen
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Überquerung der Ostbahn
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In der Nähe vom Laaer Wald
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Selbstporträit
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Schleife Richtung Zentralfriedhof
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Rübenernte
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Blick zurück am Laaer Berg
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Richtung Unter-Laa
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Blick auf Ober-Laa
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Überquerung des Liesingbaches
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Sonnenuntergang
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Mobile Jagd, dahinter Oberlaa
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Wegsäule “Zum Gnadenort” an der S1 – datiert 1694, renoviert 1995
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Überquerung der S1, Weg Richtung Lanzendorf
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Blick zurück Richtung Umspannwerk
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Die Lichter gehen an, Abendstern ?
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Caritas-Heim in Lanzendorf
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Betstunde in einer Kapelle ?
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Ein Engel an der Strasse nach Pellendorf
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Am Schwechatufer nach Maria Lanzendorf
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Cooles Foto und ich bin nicht gestolpert !
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Sportplatz Maria Lanzendorf
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Pappelspalier am Sportplatz
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Blick zurück auf die Maria Lanzendorfer Osteinfahrt
Wieder einmal habe ich die Länge der Strecke überschätzt und bin von 20-25 km ausgegangen, tatsächlich wären es ohne den Umweg über die Schwechat nur 15-16 km gewesen. Mit dem Auto sind´s 23km in eine Richtung und, da unser alter Golf der Benzinschlucker in der Familie ist, aufgerundete 3 Liter Sprit-Einsparung !!!
Aus der Arbeit hab ich mich um 16:20 Uhr geradezu davongestohlen und mich, damit mich keiner der Kollegen in Laufklamotten sieht, erst umständlich im Parkhaus umgezogen (wurde trotzdem gesehen). Mein Gepäck – Schlüsselbund, Geldbörse, Handy und Kompaktkamera – war etwas lästig, da ich mit Ausnahme des Handys alles in Händen halten mußte.
Auf Tempo habe ich keinen Wert gelegt, sondern vor allem ging´s mir darum durchzuhalten und > 20km zu laufen, was mir auch knapp gelungen ist.
Beim Stiegensteigen habe ich im Augenblick ein bißchen Probleme (Übersäuerung), aber das gibt sich in 1-2 Tagen. Und eines muß ich sagen, so weit bin ich zuletzt bestimmt unter 20 gelaufen, damals schneller, aber nicht so bewußt und erlebnisorientiert.
( Übrigens, da ich morgen mit den Öffis in die Arbeit fahre, habe ich in Summe zumindest 5 Liter Sprit gespart ! Und ich bin schon ein wenig stolz, daß ich durchgehalten habe und nicht von Astrid zusammengeklaubt werden mußte !
Kleine Bemerkung am Rande:
Mit den Treibstoffkosten bin ich im Augenblick gar nicht so unzufrieden, da der Trend stimmt. In Italien zahlten wir Anfang September EUR 1,47 / Liter Benzin, zu Hause waren´s dann EUR 1,35 und mittlerweile kostet der Sprit EUR 1,05 / Liter.
Was mich wirklich ärgert sind die unverschämten Energiekosten – Unsere EVN Gaskosten + 34 %, unsere Wienstrom Stromkosten >+100 %.
Ich denke, da zieht sich jemand verdammt warm an und wir Endverbraucher sind wieder die gelackmeierten. Und all das Geld auszugeben, das werden die schon schaffen ! Was ich weiters nicht verstehe ist, daß der Gaspreis deutlich weniger erhöht wurde als die Stromkosten. Sind jetzt Wasserkraft und Atomstrom soviel teurer geworden ? Da fühle ich mich wirklich geneppt ! Und wehren kann man sich auch nicht, denn wer beeinsprucht, der darf sich gleich jetzt per Jänner als gekündigt betrachten ! )
Verfasst am 19. Okt 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Kinderwanderungen, Lokationen (Orte, Berge,...), Mostviertel, Outdooraktivität, Texingtal, Tut-gut Wanderwege, Wald & Wiesen, wandern & bergsteigen |
Soeben sind wir von unserem Tut-gut-Ausflug ins schöne Texingtal heimgekehrt. In St. Gotthard haben wir heute mittag die Route 1 der örtlichen Tut-gut-Wanderung begangen – hier der Link.
Tierisch schön war´s, weil wir während unserer Rundwanderung etlichen Rinder-Gruppen und dafür kaum Wanderern begegneten.
Der eindeutige Höhepunkt und krönende Abschluß des heutigen Tages war der Besuch einer Lamazucht mit kleinem “Lama-Spaziergang” – hier der Link ins Lamawanderland.
Mit den Rindviechern am Weg hat sich Bernie rasch angefreundet und auch unserer Lokie – bei mir in der Rückentrage – haben diese sofort den Kopf verdreht.

Als wir die Kuhweide überquerten war uns ein wenig mulmig zumute.

Truthähne – gestern noch am Hundsheimer Berg verspeist und heute schon standen wir ihnen von Angesicht zu Angesicht gegenüber !

Unser Lama-Hirtenjunge.

Und ein unglaublich sanfter Bilck.

(Für heute soll dieser kleine Vorgeschmack reichen – klar, daß ich über jede Station unserer heutigen Rundreise hier noch genauer berichtet werde.)
Verfasst am 18. Okt 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Botanik, Donau Niederösterreich, Hundsheimer Berg, Lokationen (Orte, Berge,...), Outdooraktivität, Wald & Wiesen, wandern & bergsteigen |
Nachmittagsausflug auf den Hundsheimer Berg – bei Schönwetter immer ein Erlebnis !
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Unsere Kinder gleich nach dem Aufwachen
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Die Haselsträucher mit den Würstchen fürs nächste Frühjahr
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Traubenkirsche
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Papa, tragen !
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Am Waldboden gab´s üppig grüne Blätter
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Am Rastplatz angelangt
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Hier wurde gebechert
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Schnitzelsemmel
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Und ein neues Stöpselradio vom Flohmarkt (bereits wieder kaputt)
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Balgerei in der Sonne
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Beinahe am Gipfel
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Wir erreichten die Schafsherde
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Blick übers Weinviertel
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Noch kaum die Blätter verloren haben die Dirndlsträucher bereits dicke Knospen
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Bernie der Kletterer
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Blick Richtung Wien
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Bernie wollte seine Jacke nicht und Astrid hatte kalte Ohren
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Blick zurück zu den Schafen
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Der Spitzer Berg
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Hundsheim
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Der Sportplatz und (ganz klein) unser Auto
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Windräder prägen die Landschaft
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Frisch (= kalt) geföhnt
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Als wir gegen 14:15 Uhr ( nach einem Kurzbesuch am Flohmarkt in Leopoldsdorf ) in Hundsheim eintrafen waren unsere Kinder fest eingeschlafen.
Gleich bei den ersten Häusern in Hundsheim bogen wir links rauf und parkten am Ende der Straße oberhalb des Sportplatzes (nicht zu verfehlen). Wir setzten uns auf der Böschung in die Sonne und speisten Schnitzelsemmeln, die Astrid vorbereitet hatte.
Erst kurz vor 15 Uhr wachten die Kinder auf und wir begannen unsere Wanderung durch die Grosse Klamm auf den Hundsheimer Berg. Der rot-blau markierte Weg war gut beschildert Frisch aufgewacht waren die Kinder zu Anfang sehr raunzig.
Zu Beginn führte der Weg durch einen lichten Tunnel aus Haselsträuchern. Daß schon viele Blätter von den Büschen und Sträuchern waren, ließ das Gebüsch recht licht und durchsichtig wirken.
Als der Weg steiler wurde hatte Bernie eine kurze Hoch-Phase und erkletterte jeden kleinen, bemoosten Stein. Wenig später trug ich dann beide Kinder ein gutes Stück. Ich schätze wir haben 45 Minuten benötigt um den steilen aber gut begehbaren Weg zu erklimmen und ein windstilles Plätzchen in der Sonne zu finden.
Nach einer ausgiebigen Rast besuchten wir die Schafe am Gipfel des Hundsheimer Berges und wanderten dann im kühlen Wind und dem warmen Licht der Abendsonne wieder ins Tal hinunter. Das letzte Teilstück war sehr steil, aber für uns ebenfalls kein Problem.
Bernie meinte mehrmals: “Die Bergschuhe haben mir das Leben gerettet !”, das höre ich gerne.
Um 18 Uhr, exakt bei Sonnenuntergang, erreichten wir wieder unser Auto und fuhren ohne Einkehr nach Hause. Mein Gesicht glüht noch immer ein bißchen vom kühlen Wind oder der Sonne.
( Der Hundsheimer Berg war für uns alle heute ein großes Erlebnis. Für Bernie kleine Klettereien, ein gemütlicher Rastplatz, der Blick über die Donau, ins Weinviertel und hinüber zum Spitzer Berg. Über uns Segelflugzeuge. So wanderten wir von einer Kinder-Faszination zur nächsten. Astrid meinte sogar, daß es hier sei wie in Kroatien.
Wir waren inklusive Pausen insgesamt 3 Stunden unterwegs !)
Verfasst am 17. Okt 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Kinderwagenwanderung, Lokationen (Orte, Berge,...), Oberlaa, Outdooraktivität, So Allerlei, Spielplätze, Wald & Wiesen, Wien, wandern & bergsteigen |
Heute nachmittag unternahmen wir einen 2 1/2-stündigen Spazier-Ausflug ins Erholungsgebiet Laaer Wald und zum Böhmischen Prater.
Wir parkten an der Bitterlichstraße und spazierten bei strahlendem Sonnenschein und einer “steifen Brise” gemütlich drauflos.
An den Bäumen merkt man, daß die “Bunte Herbstzeit” sich bereits ihrem Ende zuneigt und auch im Böhmischen Prater war schon ziemlich “Tote Hose”. Vor einigen Jahren habe ich den Böhmischen Prater einmal zu einem jährlich stattfindenen Werkelmann-Treffen besucht. – Damals war wirklich was los !
Obwohl es beim Gasthof Zum Werkelmann unverschämt gut roch (im Freien drehten sich Stelzen und Grillhendl am Spieß) kehrten wir nicht ein, besuchten jedoch den abseits der Straße gelegenen Spielplatz mit alten, an unsere Kindheit erinnernden Spielgeräten, einigen Ziegen, Kaninchen und Meerschweinchen. – Im nächsten Sommer kommen wir bestimmt wieder !
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Früchte des Gemeinen Bocksdorns
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Das Blattwerk wird zunehmend schütterer
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Wir gingen am Hundesaufplatz vorbei
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Eine Wahnsinns-Monster-Rutsche
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Clown bei einem Ringelspiel
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Die Süße Tram
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Riesen-Trampolin-Hüpfen
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Ein kleines Riesenrad (nicht in Betrieb)
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So einen Käfer hatten meine Eltern auch mal
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Gasthaus Zum Werkelmann
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Bernie als Kletterer
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Am Rückweg – Rastplatz im Laaer Wald
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Schwarznuß – letzte Blätter und Früchte am Baum
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Früchte der Schwarznuß
( Bernie gefiel besonders eine abenteuerlich-steile Monster-Rutsche. Daß beide Kinder (und Astrid) im Böhmischen Prater hüpfen durften war der eindeutige Höhepunkt des Nachmittags. )
Verfasst am 15. Okt 2008 von Gastautor unter Gastbeiträge, Outdooraktivität, Weinviertel, Wien, wandern & bergsteigen |
( Dieser Gastbeitrag wurde mir von iuguana333 – ihr Nickname – dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. Ich lese ihren abwechslungsreichen, recht unterhaltsamen und manchmal sehr persönlichen “mir gehts doch gut”-Blog recht gerne. Den Ausflug auf den Bisamberg haben wir auch schon vor Jahren unternommen, allerdings nicht zur Zeit des Sturmfests in Stammersdorf. )
An so einem herrlichen Herbsttag wie vergangenen Sonntag hält es doch keinen im Zimmer. Für die Stadtwanderwege in Wien braucht man keine allzu schwere Ausrüstung und heute steht der Bisamberg mit seinen Weingärten auf dem Programm – Stadtwanderweg Nr.5 .

Herbstwein in den Rieden
Das ist heissaohei , ich bin die beste Geherin in der Truppe, das söhnt mich wieder mit dem Kärntner Pilgerweg, den ich vor kurzem begangen habe aus, denn da kam ich wirklich bald ins zweifeln ob ich mit dem Wandern nicht doch aufhören sollte.
Mit der Straßenbahn 31 bis zur Endstation in Stammersdorf, über die Weinberge auf den Bisamberg hinauf. Blaue und weiße Trauben hängen noch dick an den Rebstöcken und wir stehlen einige und naschen und zuzeln, soooo gut. Da sieht man erst was wir im Supermarkt für Zuchtprodukte kaufen. Gut dass ich Feuchttüchlein mithaben zum Zuckersaft abwischen. Dabei ist der Brünnerstraßler der hier wächst ein eher säuerlicher Wein.
Ich bin das erste Mal in meinem Leben hier heroben bei dem riesigen Sender. Es war so schönes Wetter, man bedenke es ist der 12. Oktober, wir gehen im T-shirt und sitzen auf einer Bank mit angebautem Tisch und essen unsere mitgebrachten Schnitzel mit Kartoffel und Gurkensalat, so wie es bei uns in der Familie üblich war.
Unsere Eltern haben uns jeden Sonntag auf irgend einen Berg in der Umgebung geschleppt. Mutti war um 5 Uhr früh in der Küche und hat Schnitzel heraus gebacken, die Salate waren schon den Tag vorher bereitet worden. Der Vater hat dann den Rucksack getragen und irgendwo gab es ein reichliches Picknick.
Heute war meine Schwester in ihrer Küche und den Rucksack hat ihr Sohn getragen, wir sind hinterher gedackelt. Der Weg ist ein Rundweg, das heißt man kommt wieder beim Ausgangspunkt an und den Punkt habe ich so ausgewählt weil in Stammersdorf heute „Sturmfest“ ist. Über den Tag verteilt habe ich es auf vier ¼ Sturm gebracht. Man sagt der Sturm räumt durch, bei mir hat sich nichts getan, ich hatte keine Probleme. Meine Schwester die wandern nicht so gewöhnt ist und Probleme mit dem Kreuz hat, ist immer wieder zurück geblieben und ihr Sohn und seine Freundin, beide um die 30 haben nur noch gemault. Wir sind 4 ½ Stunden gegangen und haben einige Sturmpausen gemacht.

Die älteste Kellergasse Wiens
Auf dem Rückweg haben wir einen kleinen ungewollten Umweg gemacht, es ging immer schön bergab, schön zu gehen aber auf einmal waren wir in Langenzersdorf und sind daraufhin über den Ort Bisamberg zurück im Gänsemarsch nach Stammersdorf marschiert. Das ist eher unangenehm weil der Weinweg knapp an der Straße vorbei führt. Durch das Sturmfest waren auch unglaublich viele Wanderer unterwegs. leider waren auch Wien und Wege voll mit Autos zugeparkt.Wir haben es aber geschafft.
Mir persönlich ist der südliche Wienerwald viel lieber, vor allem haben wir die kürzere Anfahrt dahin. Wo wird es am nächsten schönen Sonntag hingehen?
Verfasst am 13. Okt 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Lokationen (Orte, Berge,...), Outdooraktivität, Semmering, Wald & Wiesen, Wiener Alpen, wandern & bergsteigen |
Gestern, Sonntag, waren wir mit einem befreunden Pärchen, das uns und unsere Kinder sehr genießt ( ??? ), im Semmering-Gebiet unterwegs. Unsere Wanderung führte uns den Bahnwanderweg von Breitenstein an der Semmeringbahn entlang nach Klamm, einschließlich ausgedehnter Einkehr beim etwas abseits gelegenen Althammerhof.
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Beim Fahrkartenautomaten mußten wir sogar die Spracheinstellung vornehmen (dafür gibt´s bestimmt einen WIFI-Kurs)
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Bahnhof Breitenstein
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Rosen in einem Hausgarten
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Blick zurück nach Breitenstein
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Bernies “Power Snacks” (kennt er von Lazy Town aus dem Kinderfernsehen)
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Unter diesem Viadukt zog der Weg eine kleine Schleife
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Alte Ansicht auf einer Schautafel
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Blick auf Klamm
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Wir erreichten Klamm
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Nach dem Aufwachen
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Ein Tagpfauenauge
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Im Ort Klamm
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Es wurde sehr warm
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Mostäpfel
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Lokie immer neugierig, immer gut drauf
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Eine Fleischplatte (Lamm & Schwein) beim Althammerhof
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Zubau beim Althammerhof
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Im Stall
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Nochmals Mostäpfel
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Beim Birnenklauben
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Etwas Eisen rollt durch die Landschaft
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Begegnung mit einem Traktorenausflug (da waren 15-20 weitere)
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Bei der Haltestelle Klamm
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Da fuhren wir nicht mit…
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Lokie verfütterte unentwegt “Gummi” an alle Anwesenden
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Bei der Einfahrt des Zuges
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Auf der Rückfahrt nach Gloggnitz
Bereits um 3/4 8 Uhr früh fuhren wir von Maria Lanzendorf los und nahmen in Gloggnitz um 09:22 Uhr den Zug nach Breitenstein an der Semmeringbahn, wo wir um kurz vor 10 Uhr einlangten. Von der Bahnfahrt waren die Kinder schwer begeistert.
Der Bahnwanderweg führte in Breitenstein unterhalb des Bahnhofes vorbei (durch die Bahnunterführung, dann nach links die Straße hinunter) und ist immer mit gelben Tafeln und schwarzem Folienstift (“–> Klamm”) recht gut beschriftet. ( Es gibt übrigens auch einen Folder zum Downloaden und Jonny hat sie hier bereits als GPS-Route beschrieben. Der letzte Anreiz diese Tour zu wählen, stammte aber von Isabella aus dem Gipfeltreffen-Forum…).
Während in Maria Lanzendorf noch Waschküche war, begannen sich die Nebel schon bei Wr. Neustadt zu lichten und in Gloggnitz gab´s dann nur noch strahlendblauen Himmel.
Ich ging mit Lokie (2 Jahre) in der Rückentrage und Bernie (4 1/2 Jahre) ist die gesamte Strecke unter wenig Protest selbst gelaufen !
Der Ausblick den Semmering hinauf und das Tal hinaus Richtung Klamm war sehr schön und herbstlich dekoriert. Ja und für Eisenbahn-Fans gab´s natürlich die historischen Bahnanlagen und immer wieder vorbeifahrende Züge zu bewundern. Einmal macht der Weg – nicht auf der Karte eingezeichnet !!! – sogar eine Schleife unter einem Viadukt hindurch.
Etwa 1 Stunde lang schlief Lokie zusammengesackt in der Rückentrage. Obwohl das bestimmt unangenehm ist, war sie schon kurz nach dem Aufwachen wieder bestens gelaunt.
Für die Strecke Breitenstein – Klamm benötigten wir nicht ganz 3 Stunden (bei flotterer Gangart sind´s maximal 2 Std.) und machten einen Abstecher den Hang hinauf zum Althammerhof, einer Heurigenschank mit Lammspezialitäten, wo man aber auch übernachten kann (wir langten dort um 13:30 Uhr an).
Kurz nach 15 Uhr ging´s wieder hinunter nach Klamm, wo wir einer Ausflugsfahrt alter Traktoren begegneten und dann weiter zur Haltestelle Klamm, wo wir auf einem kleinen Wiesenstück noch 1/2 Stunde in der Sonne lagen, bis uns der Zug um 16:35 Uhr wieder retour nach Gloggnitz nahm.
(Trotz des herrlichen Herbst-Wanderwetters war´s am Weg nicht überlaufen. Als wir beim Althammerhof in der Sonne saßen, war´s uns fast zu heiß und das Essen dort war einfach ein Traum. Obwohl, ich muß sagen, durch die gute Beschilderung war´s mir fast langweilig. Die Semmeringbahn und der schöne Ausblick ins Tal sind eindeutig die Attraktionen, aber für einen Abenteuerausflug gibt´s bestimmt spannendere Gegenden… Ich kann´s nicht genau sagen, aber ich hatte das Gefühl, daß hier schon viele Menschen vor mir gewesen sind & wir ziemlich “touristisch” unterwegs waren. – Irgendwie fad. Andererseits, es war ein super Ausflug an einem superschönen Tag und alle waren damit sehr zufrieden.
Der Stau beim Knoten Sebenstein, der uns auf der Heimfahrt 45 Zusatz-Minuten kostete, hat mich dann weniger gefreit. Vielleicht kommt der Herdentier-Nachgeschmack auch daher …)
Verfasst am 11. Okt 2008 von Andreas unter Achau, Hennersdorf, Lauftagebuch, Leopoldsdorf, Lokationen (Orte, Berge,...), Maria Lanzendorf, Outdooraktivität, So Allerlei, Wienerwald, laufen |
Da ich einiges zu verarbeiten hatte und mich die letzten Tage Joseys Berichte über seine Morgenwanderungen ( 1, 2 ) sehr beeindruckt haben, bin ich heute Früh zu meinem 4-Dörfer-Erlebnislauf aufgebrochen. – Ein Spontaneinfall von gestern abend.
Eintrag ins Lauftagebuch: Runde Maria Lanzendorf – Achau – Hennersdorf – Leopoldsdorf – Maria Lanzendorf, 11.10.2008 – 13,21 km in 1 Std 17 Min.
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Start in der Dämmerung
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An der Schwechat vor Achau
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Brücke bei Achau
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Achau ist erreicht
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Die Kirche in Achau – Läufer-Impressionismus
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Spaziergänger in Achau
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Brückenheiliger in Achau
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Blick zurück auf Achau
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Kurz vor Hennersdorf
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Wohnen am Teich in Hennersdorf
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Romanisches Portal an der Kirche in Hennersdorf
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Kirche in Hennersdorf
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Wilder Wein
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Wildgehege zwischen Hennersdorf und Leopoldsdorf
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Laufgruppe vor Leopoldsdorf
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Ich mag alte Häuser
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Zum Hinsetzen war es zu kühl
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Altes Wienerberger Trägerwerk in Leopoldsdorf (neben Merkur)
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Leopoldsdorf: Lagerplatz neben Merkur
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Wirtschaftsgebäude mit alter Aufschrift AFRI-COLA (verdeckt) bei Maria Lanzendorf
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Spedition Gebrüder Weiss, Maria Lanzendorf
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Wieder zu Hause
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Begrüßung des Heimkehrers
Bei morgendlichen 7 Grad startete ich von unserer Haustür los und lief zuerst zur Schwechatbrücke südlich von Maria Lanzendorf. Von dort ging es das Nordufer der Schwechat entlang bis Achau.
Am Weg durch Achau machte ich einen kurzen Abstecher zur Kirche und bog dann kurz vor dem Ortsende rechts in die Landstraße nach Hennersdorf.
Morgennebel haben um diese Jahreszeit auch etwas Schönes, da sie das bunte Laub, die Landschaft und viele alltägliche Details wie hingemalt erscheinen lassen.
Am Weg durch Hennersdorf besuchte ich die Kirche mit einem schönen romanischen, zugemauerten Portal und folgte dann nördlich von Hennersdorf der schon bekannten Schotterstraße nach Leopoldsdorf.
Kurz vor Leopoldsdorf kam mir eine größere Gruppe Läufer und Nordic-Walking-Marschierer entgegen, etwa 30 Personen.
Die Läufer waren rasch & grußlos vorbei, aber von der Nordic-Walking-Gruppe wurde mir sofort “Falsche Richtung !”, und auf meine Frage: “Jeden Samstag um 8 Uhr beim Billa-Parkplatz”, zugerufen – jeder kann mitlaufen ! Mehr zu fragen blieb keine Zeit.
Wenig später erreichte ich wieder Maria Lanzendorf und wurde fröhlich und lautstark von Bernie und Lokie begrüßt, die soeben – frisch aufgestanden – mit dem Frühstück begonnen hatten.
( Ich hab sehr versucht, die Anzahl der Fotos zu reduzieren, aber es waren einfach zu viele schöne dabei !
Sich selbst einen Erlebnislauf oder eine Erlebniswanderung zusammenzustellen und dann zu einer ungewohnten Zeit loszuziehen, kann ich sehr empfehlen. Vor allem, wenn man wie ich derzeit viel nachzudenken und einzustecken hat, beruhigt und versöhnt dies ungemein.
Für mich war´s ein wenig wie Urlaub vor der Haustür. )
Verfasst am 07. Okt 2008 von Andreas unter Lauftagebuch, Lokationen (Orte, Berge,...), Maria Lanzendorf, Outdooraktivität, So Allerlei, Wienerwald, laufen |
Runde in Maria Lanzendorf, 7.10.2008 – 8,28km in 43 Min 35 Sek:

Die Luft kam mir während der heutigen Laufrunde in Maria Lanzendorf erstaunlich mild für fast Mitte Oktober vor.
Leider hatte ich keine Kamera mit, denn als ich entlang der Schwechat zurücklief fiel die Sonne ganz flach und orange unterhalb einer schwarzen Wolkendecke auf die umliegenden Äcker und tauchte auch das Schilf am Schwechatufer in herrliches Gegenlicht.
Ein Graureiher flog knapp über der Wasseroberfläche der Sonne entgegen – das war ein wunderschöner Anblick.
( Körperlich fühlte ich mich recht fit, vielleicht liegt´s auch an den herbstlich-kühlen Temperaturen, daß es sich jetzt einfach perfekt läuft. )
Verfasst am 05. Okt 2008 von Andreas unter Lauftagebuch, Lokationen (Orte, Berge,...), Maria Lanzendorf, So Allerlei, laufen, mein Befinden |
Runde in Maria Lanzendorf, 5.10.2008 – 8,12km in 44 Min
Wir waren heute bei einer super Geburtstagsfeier (40-er von Franz, einem langjährigen Freund), aber davon werde ich in einem anderen Beitrag noch ausführlicher erzählen.
Nur soviel sei gesagt: Die Feier war in Langenrohr (in der Nähe von Tulln) und bereits mittags – sehr kinderfreundlich. Neben einer kleinen, netten Ansprache gab´s ein Wildbuffet vom Allerfeinsten. Auf Franz´ Anraten habe ich mir extra keine Jeans angezogen, sondern eine dehnbare Leinenhose…
Gegen 18:00 Uhr kamen wir wieder nach Hause und irgendwie juckte es mich, noch eine Runde zu laufen.
Zu Beginn dauerte es eine Weile, bis sich Hirsch und Wildschwein zurechtgerückt hatten, aber dann ging´s ganz hurtig dahin.
In letzter Zeit hab ich abends öfters ein lästiges Erschöpfungs-Asthma und verwende jetzt fast schon täglich meinen Asthma-Spray. Das irritiert mich, denn eigentlich glaube ich schon, daß ich eher gesund lebe, aber vielleicht ist dem doch nicht so. Unsere Ausflüge sind nicht immer sportlich anspruchsvoll, sondern eher Kinderprogramm. Vielleicht hab ich da doch keine Ausdauer aufgebaut bzw dadurch kein ausgewogenes Training betrieben.
Das Laufen jetzt, abends in der kühlen Luft, war andererseits kein Problem.
Ich denke mir, mit ein paar Dingen könnte ich versuchen diesen “Zuständen” zu Leibe zu rücken:
- ein bißchen konsequenteres Lauftraining, eh nur Ausdauer, aber regelmäßig 2-3 x die Woche,
- weniger essen bzw kalorienärmer, so nach dem Motto, Schnitzel gibt´s nur am Sonntag…
- und mehr trinken (Wasser meine ich)
Daß ich die letzten Monate etwas zu intensiv gelebt hab, das kann schon sein. Wäre kein Wunder, wenn einem da die Luft ausgeht…
Verfasst am 05. Okt 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Durchfahrtsverbot in Leopoldsdorf, Familie, Leopoldsdorf, Lokationen (Orte, Berge,...), Outdooraktivität, So Allerlei, Wienerwald, wandern & bergsteigen |
( Eine andere Überschrift könnte lauten: Durchgangserlaubnis in Leopoldsdorf )
“Gebäude, die an Englische Cottages erinnern, Pferdeställe, ein in Renovierung befindliches Schloß, die längste Allee südlich von Wien, die kaum einer kennt, alte Kastanienbäume, Linden, Ahornbäume und Eschen, Walnüsse zum Naschen, ein neugieriges weißes Pferd, unglaublich viel Gatsch an unserem Kinderwagen”
Das waren die Attraktionen unseres gestrigen Entdeckungs-Spaziergangs in Leopoldsdorf. Bereits vor einer Woche war mir die Beschilderung “Bis auf Widerruf gestatteter Fußweg nach Hennersdorf” aufgefallen (siehe hier im Blog) und gestern haben wir´s kurz entschlossen ausprobiert.
Der Fußweg nach Hennersdorf hätte allerdings kurz vor Hennersdorf auf die Bundesstraße geführt. Wir sind daher eine sich anbietende Runde über Feldwege und entlang eines kleinen Baches mit vielen Pappeln und Nußbäumen zurückgegangen. (Weit vor uns ging ein Herr mit weißem Pferd und wies uns so den Weg.)
Der Ausflug im Regen zu den Maronibäumen vom Vortag und auch dieser “bescheidene Spaziergang” haben mir gezeigt, wie unkompliziert unsere Kinder eigentlich doch sind. Manchmal denke ich mir “total verwöhnt”, nur Fernsehen, kein Rausgehen. – Aber gerade diese Gatschpartie hat ihnen gestern sehr gut gefallen. Als Lokie gegen Ende zu quängeln begann, wurden an sie frisch aufgesammelte Walnüsse verfüttert – recht unkompliziert und ursprünglich !
( Ich möchte mich herzlich bei den Besitzern dieser Ländereien bedanken, daß sie den Durchgang erlauben ! Das finde ich schwer in Ordnung, denn nicht jeder will neugierige Gäste wie uns in seinem Vorgarten. )