Verfasst am 02. Okt 2008 von Andreas unter Baden, Besonderheiten, Burgen und Burgruinen, Höhlenabenteuer, Lokationen (Orte, Berge,...), Rauheneck, Wienerwald |
Am vergangenen Samstag, 26.7.2008 unternahmen wir eine kleine Rundwanderung in Baden. Der Ausgangspunkt war etwas oberhalb des Weilburg Parkes, südlich der Schechat, am Eingang zum Helenental.
Unsere kleine Rundwanderung führte uns vom Weilburg Park hinauf zur Ruine Rauheneck, dann weiter zur Königshöhle und wieder hinab zum Ausgangspunkt.
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Aufwecken der kleinen Wanderer
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Bernies supercoole neue Bergschuhe !!!!
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Ein schlafender Löwe am Weg
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Die nur unten angeschnittenen Pechföhren schienen uns anzulächeln
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Der Weg war immer super in Schuß
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Blick zur Ruine Rauhenstein auf der anderen Talseite
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Der imposante Bergfried
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Im Turm war es uns zu finster zum Raufsteigen
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Eingang zur ehem. Burgkapelle
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Wegweiser zur Königshöhle
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Ganz besondere Staubschwammerl
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Auch wir beschützen unsere Kinder wie die…
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Die letzten Meter
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Hier waren wir beinahe am Ziel
( Obwohl wir unsere Kinder nach der Fahrt wachschütteln mußten, waren sie rasch wieder guter Laune. Bernie, weil er neue Bergschuhe bekommen hatte – versprochen ist versprochen und nun “wirklich richtig gehen” konnte und Lokie, weil sie schon beim Öffnen ihrer Äuglein im Kindersitz die Kindertrage erblickte und sofort vorfreudig grinsen mußte wie ein Hutschpferd. )
Die gesamte Runde, die wir etwa um 15:00 Uhr begannen, marschierten wir recht flott in 1 1/2 Stunden. ( Im Vergleich viel zeitaufwändiger war die Anreise, die uns um 12:30 Uhr zuerst nach Hennersdorf (Kauf eines Kasperltheaters inkl. Puppen um EUR 5), dann weiter zum Mc Donald´s in die SCS (Lokie schlief danach sofort im Auto ein) und schließlich zum Gigasport zum Bergschuhkauf für Bernie führte. Bereits auf der Höhe von Mödling schliefen dann beide Kinder, sodaß wir einen Zwischenstopp beim Cafe Rondo auf einen Kaffee einlegten… Die Anreise dauerte somit 2 1/2 Stunden und damit länger als die gesamte Wanderung. )
Wir folgten immer einer blauen Markierung, die bereits beim Park beginnt und zuerst ca. 30 Minuten stetig aufwärts bis zur Ruine Rauheneck führt. Nach einem Besuch der Burgruine folgten wir dem Weg (wieder blau markiert) von der Ruine Richtung Süden und dann etwas nach rechts, bis wir an einer Wegkreuzung zum Wegweiser ”Königshöhle” kamen.
Die Höhle selbst ist genau nach meinem Geschmack, da man sie unter soliden Bögen aus Kalkgestein betritt und in deren Mitte nach oben in den freien Himmel sieht – also keine Sorge, hier fällt einem nicht die Decke, schlimmstenfalls – Gallier können hier nicht beruhigt sein – der Himmel auf den Kopf.
( Den Abstieg von der Höhle zum Auto sind wir dann recht rasch gelaufen. Meist ich Bernie in der Hand, Lokie am Rücken, kichernd und sich bewegend, als würde sie ein Pferd reiten, das war wirklich ein Spaß ! Ab ca. 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr besuchten wir mit Schwägerin und Schwager einen überfüllten Heurigen in Sooß, in dem aufgrund der heißen und schlechten Luft der Aufenthalt mit den Kindern recht beschwerlich wurde.
Meine Bilanz: 2 1/2 Std. Anreise – 1 1/2 Std. Wanderung – 3 Std. Heurigenbesuch, nicht gerade eine Aufteilung, die für unsere Wanderleidenschaft und trotzdem ein großer Erfolg. Denn Bernies Gehbereitschaft und Begeisterung fürs Wandern wurden durch seine neuen Bergschuhe geradezu beflügelt. Auch das Klettern auf einen Stein in der Höhle hat ihm großen Spaß gemacht mit seinen coolen, roten Berghammerln ! )
Verfasst am 02. Okt 2008 von Andreas unter Meine Aufreger, So Allerlei |
Die Leidenschaften von uns Menschen können ja in verschiedenerlei Richtungen gehen. Bis vor wenigen Tagen konnte ich ehrlichen Herzens behaupten, daß ich, untypisch für einen Mann, technische Dinge betreffend völlig immun bzw ein ausschließlich rational handelnder Vertreter dieser Spezies sei.
Daß diese Behauptung stimmt, beweisen folgende Dinge:
- unser Fuhrpark: VW-Bus (1985), VW-Golf (1993), Opel-Vectra (1995)
- unser Fernseher: ein uralter Grundig, bereits 12-15 Jahre alt (von Astrid eingebracht)
- unsere Stereo-Anlage: ca. 7 Jahre alt & Billigsdorfer
Auch Computer & Software betreffend hänge ich mehr am Alt-Vertrauten als an Neuanschaffungen (Schei* Vista, wäre ich nur bei XP geblieben !).
Ich liebe Filter-Kaffeemaschinen (Eine Original-Siemens um EUR 19 hat meine 18 Jahre alte – Hochzeitsgeschenk aus erster Ehe - erst vor wenigen Monaten abgelöst). Diese neuen Tabs-Systeme sind für mich nur Geld-aus-der-Tasche-Zieher und haben gar keinen Reiz !
Wie gesagt, technische Dinge betreffend bin ich als “untypischer” Mann nahezu immun.
Warum nahezu ? Im Urlaub, in den Sanddünen bei Jesolo hat mich die Leidenschaft wieder übermannt ! – Von meiner Leidenschaft für Nikon-Kameras ist hier die Rede !
Und, als hätte Nikon es auf mich abgesehen, wurde vor wenigen Wochen die Nikon D90, eine digitale Spiegelreflexkamera der übernächsten Generation (bezogen auf meine Noch-D70) herausgebracht !
Nikon selbst sagt über diese Kamera: Die D90 – entwickelt, um Ihre Fotoleidenschaft zu entfachen. ( http://www.nikon-highlights.de/SLR/CONSUMER/D90/ ).
Zur Historie:
Mit ca 18 Jahren habe ich mir meine erste Nikon, damals eine analoge F90 X zugelegt, der etliche weitere analoge Modelle zum Ausprobieren folgten.
Meine heutige Nikon D70 kaufte ich im März 2004. Sie war damals eines der ersten Modelle am Markt und folgte einer gebrauchten Nikon D1 (2,7 Mio Pixel) nach, die ich zum Glück bei gutem Wind Ende 2003 wieder verkaufen konnte.
Über Notwendigkeiten:
Meine D70 erwies sich, obwohl ein Consumer-Produkt, bisher als sehr robust. Die Ansprüche an Fotos fürs Internet wird sie voraussichtlich noch etliche Jahre erfüllen. Eine technische Notwenigkeit zum Modell-Wechsel und Technologie-Refresh besteht daher nicht.
Ich wechsle kaum Objektive (dzt ein Tamron 24-120) und verwende meist die Programm-Automatik. Feineinstellungen nehme ich vielleicht bei jeder 300-sten Aufnahme vor (d.h. eine billigere Kompakte tät´s vermutlich auch) !
Was mich an meiner D70 stört sind eigentlich nur Kleinigkeiten am Rande:
- das Verstauben des Bildsensors (zum Beispiel ein Staubkrümel auf allen Italien-Fotos) hindert mich häufiger Objektive zu wechseln,
- keine Nachbearbeitungs-Möglichkeit (z. Bsp. Bildausschnitte, Weißabgleich) in der Kamera führt zu riesigen Datenmengen und aufwändiger Nachbearbeitung am PC,
- Verwackeln, da ich keine Objektive mit Bildstabilisator besitze und oft bei schlechtem Licht fotografiere,
- zu kleines LCD-Display,
- auflösungsbedingt schlechte Qualität von Bildausschnitten,
- sehr kleines Sucherbild (als Brillenträger bekommt man Kopfweh und die manuelle Scharfstellung fällt flach).
Und, kann das ein Zufall sein ?! All diese Dinge wurden von Nikon in der neuen D90 – zumindest soweit ich dies verschiendenen Internet-Quellen entnehmen kann, auf die eine oder andere Weise gelöst:
- integriertes Sensorreinigungssystem,
- Nachbearbeitungsmöglichkeiten in der Kamera,
- ein Standard-Objektiv mit Bildstabilisator im Set erhältlich,
- 3 Zoll LCD-Display mit VGA-Auflösung
- Bildgröße bis 4.288 x 2.848 Pixel (12,3 Mio Pixel)
- Live View und größeres Sucherbild (0,75 – 0,96) als Vergrößerungsfaktoren habe ich gelesen…
Leider kostet das entsprechende Set mit Gehäuse + Nikon-Objektiv AF-S 18-105mm ED VR bei Amazon derzeit satte EUR 1.032 (auf Vorbestellung, nicht lagernd).
Jetzt fragt sich nur: Wie komme ich zu diesem Wunderding ???
Denn ich kenne mich, ist der Wunsch erst entfacht, wird diese Frage zur störenden, meine Gedanken erfüllenden Not !
Doch nicht immun - eigentlich schade !
Interessante Links:
http://nikon.at/product/de_AT/products/broad/1617/overview.html
http://www.dpreview.com/reviews/specs/Nikon/nikon_d90.asp
http://www.chip.de/artikel/Nikon-D90-DSLR-Test_32890568.html
Verfasst am 01. Okt 2008 von Andreas unter Anninger, Eichkogel, Gumpoldskirchen, Lokationen (Orte, Berge,...), Mödling, Outdooraktivität, Private Initiativen im Internet, Wienerwald, wandern & bergsteigen |

Blick vom Eichkogel zum Anninger, vorsichtige Annäherung im Juni 2008
Mir selber haben es Gumpoldskirchen am Fuße des Anninger und der diesem vorgelagerte Eichkogel eindeutig mehr angetan. Die von Josey gestern in seinem Abenteuerwander-Blog beschriebene Rundwanderung hat mich deshalb ganz besonders gefreut. Den Anninger selbst hab ich im Gegensatz dazu immer als zugewachsenen, dunklen, nahezu bedrohlichen und aussichtslosen Wald empfunden (und schon häufig einen weiten Bogen um ihn gemacht).
Eine ganz andere Beziehung zu diesem Berg bewegt Josef aus Mödling. Nicht direkt “Über die Liebe zum Anninger” berichtet die von ihm gestaltete Anninger-Homepage, auf der er fast alles Wissenswerte über seinen Berg facettenreich und informativ zusammengetragen hat.
(Lieber Josef, weiter so ! Ich finde dein Engagement um den Anninger super und kann mir vorstellen, daß auch wir uns, wenn die Blätter von den Bäumen sind, an einem sonnigen Tag deinem Berg vorsichtig nähern werden !)
Verfasst am 01. Okt 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Botanik, Hütten, Heurigen & Co, Lokationen (Orte, Berge,...), Outdooraktivität, Sankt Veit an der Gölsen, So Allerlei, Staffhütte, Veranstaltungen, Wald & Wiesen, wandern & bergsteigen |
Am Sonntag, 19 Oktober 2008 findet in St. Veit / Gölsen wieder die schon traditionelle Staffwanderung zur Zeit der schönsten Laubfärbung mit Bernhard Baumgarter statt.
Veranstaltet wird diese kostenlose, geführte Wanderung von der Marktgemeinde St. Veit an der Gölsen, den Naturfreunden St. Veit und dem Verein für Dorferneuerung und Fremdenverkehr. (Kontakt Gemeinde St. Veit: 02763/2333 Kl.14, www.st-veit-goelsen.gv.at)
Treffpunkt um 10 Uhr beim „St. Veiter Steingarten” (bei der Ampelkreuzung B 18).
Bei der Führung werden wieder Natur & Geschichte rund um den St. Veiter Staff entlang des „Naturerlebnis-Wanderweges” vermittelt. Eine kurze Einführung zum geologischen Freilichtmuseum „St. Veiter Steingarten” gibt es vor Beginn der Wanderung. Als Abschluss eine gemütliche Einkehr in der Staffhütte, wo die Naturfreunde mit verschiedenen „Schmankerln” aufwarten.
Dauer der Wanderung: 2 bis 3 Stunden.
Die Teilnahme ist kostenlos (keine Anmeldung erforderlich), erfolgt jedoch auf eigene Gefahr.
Verfasst am 30. Sep 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Hütten, Heurigen & Co, Lokationen (Orte, Berge,...), Mostviertel, Outdooraktivität, Stockerhütte, Traisen, Wald & Wiesen, Wanderwege, Wilhelmsburg, Wilhelmsburger Rundwanderweg, wandern & bergsteigen |
Nach dem schon einige Zeit zurückliegenden Bericht über Streuobstwiesen und Bauergärten am Wilhelmsburger Rundwanderweg hier nun einige Eindrücke vom Abschluß des westlichen Teiles und vom Aufstieg zur Stockerhütte:
Da ich die Meiselhöhe erst kurz vor 13:00 Uhr passierte, wurde ich allmählich nervös, daß ich die gesamte Umwanderung von Wilhelmsburg doch nicht an einem Tag bewältigen würde.
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Blick zurück zum Kaiserkogel
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Der einzige Dirndlstrauch mit Früchten
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Dirndl-Rot, eine eigene Farbe
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Blick hinüber zur Steinwandleiten, dazwischen das Tal
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Blick zurück zum Meiselberg und Plambacheck
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Weit raus aus dem Traisental, rechts die Rudolfshöhe
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Idylle a la Neu-Rotheau
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Überquerung des Werksbachs
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dann die Traisen
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dann Radweg und Eisenbahn
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Dieser Zug gehorchte der Lautsprecheransage und fuhr durch !
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Rechts, beim neuen Feuerwehrhaus, probte die Blasmusik
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Leichte Beklemmungen am Weg
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Erleichterung
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Die Stockerhütte lugt über die Wiesenkante
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Auf zum Mittagessen !
Am Weg über den Ehrenecker Kogel sah ich die steile Wiese unterhalb der Stockerhütte schon auf selber Höhe vor mir, mußte aber wieder hinabsteigen ins Tal nach Rotheau. Der Ausblick ins Traisen- und Gölsental, nach Norden bis zum Dunkelsteinerwald und zum Muckenkogel vermittelte mir – trotz der Eile – ein Gefühl der Weite, das sich mit jedem Schritt hinunter nach Rotheau immer mehr verflüchtigte.
Die “neue Siedlung”, in Rotheau die Leiten hinunter bis zur Bundesstraße, erinnerte mich wieder an unsere Hausplanung. Ursprünglich dachten wir auch an ein “ländliches” Haus mit Giebeldach, weißen Wänden, Holz, roten Dachschindeln, Sprossenfenster - alles ein wenig traditionell und bieder. Ja und hier in Rotheau fand ich dies konsequent verwirklicht vor.
Nahezu alle Häuser waren eben erst errichtet worden, hatten dieselbe Dachneigung, eine hellgelbe oder weiße Putzfassade, rote Dachschindeln und schlichte, rötlich-braun-gelb gestrichene Holzelemente. Als ob sich 40-50 Häuselbauer mit exakt dem selben Geschmack zusammengefunden hätten ! Ein Billig-Fertighaus oder eine modernere Bauform mit Pult- oder Flachdach ist mir bei keinem einzigen Haus aufgefallen. – Empfinden diese Leute wirklich alle gleich und verwirklichen ihren Traum vom Eigenheim in so nahen, einheitlichen Bahnen ??? Ich wußte nicht recht, ob mir diese Siedlung gefallen sollte.
Bereits vor dem Erreichen des ersten Hauses, spielte die Blasmusik und kurz nach der Überquerung von Werksbach, Traisen und Bahngeleisen hatte ich kurz die Idee, es würde “Das Wandern ist des Müllers Lust” geblasen, was es dann doch nicht war.
Sehr steil ging es über einen Waldweg den Berg hinauf, über Kuhweiden mit mich anblickenden Kühen. Und die Uhr tickte und ich war hungrig und mir kam der Weg unfreundlich vor. Vielleicht lag´s auch daran, daß ich nicht gerne um Kühe kurve, an einigen uralten Holztrümmern auf dem Weg, die keiner wegräumen wollte. Dieses Gefühl gab sich erst wieder, als ich auf den Weg traf, den wir bereits bei unserer Familienwanderung Ende August genommen hatten.
Nach nicht ganz 2 Stunden, um 14:45 Uhr, erreichte ich etwas KO die Stockerhütte, wo ich mich in der Gaststube bei zwei großen Radlern, einer Fritattensuppe und Fleischknödeln sehr rasch wieder erholte. Daß Astrid mir von ihrem Schönbrunn-Ausflug am Handy erzählte, tat ein übriges, daß die Welt für mich wieder in Ordnung kam.
( Ob ich bei Tageslicht den Weg bis zur Ochsenburger Hütte und zurück zum Auto schaffen würde, war ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ganz sicher. Aber eins war mir klar – meine Eltern anrufen und mich irgendwo über Schwarzenbach aufsammeln lassen, das wollte ich auf keinen Fall ! Bin ja schließlich kein kleines Kind mehr und was wäre dann aus meiner “Geheimwanderung” geworden ?! )
Verfasst am 29. Sep 2008 von Andreas unter Allgemein, Besonderheiten, Donau Niederösterreich, Göttlesbrunn, Höflein, Kinderwagenwanderung, Lokationen (Orte, Berge,...), Outdooraktivität, wandern & bergsteigen |
Da für heute ein herrlich-sonniger Herbsttag mit bis zu 20 Grad C angesagt war, haben wir nach einem Arbeits-Vormittag Bernie vom Kindergarten abgeholt und sind schnurstracks nach Höflein gefahren. Nachdem wir direkt in Höflein zu Mittag gegessen hatten, parkten wir etwas außerhalb bei einer ganzen Zeile Weinkeller (darunter ein “Schaukeller”) und marschierten los in die Weinberge, wo gerade die Weinlese in vollem Gange war.
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Buntes Höflein, im Hintergrund der Hundsheimer Berg
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Weintrauben aus Stein bei einer Sonnenuhr
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Nach wenigen Metern bereits die erste Rast – a zache Partie
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Die Kirche von Höflein
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Ein Rosenstock als traditioneller Mehltau-Anzeiger
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es gab auch rote Trauben
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Blick nach Scharndorf
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Büsche und verwilderte Obstbäume – das schlechtest begehbare Wegstück war kein Problem für uns
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Eine Baustelle am Ortsende von Höflein, gleich nach dieser Begann der Aufstieg auf den Schütten Berg
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Dieser Asphaltstraße folgten wir etwa 15 Minuten bevor sie in eine Schotterstraße überging
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Hollunder
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Diese Wanderheuschrecke wurde von Bernie einige Rebstöcke weit verfolgt
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Interessant – die meisten Weintrauben hingen meist ganz unten
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Die Rieden waren zumeist mit Winzer + Weinsorte beschriftet
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Die Schwerarbeit für Astrid…
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…hatte diesen Grund
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Wie die Vagabunden
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Kindererziehung beginnt am Ohr
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Blattwedel beinahe wie im Dschungel
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Schutz vor Wildverbiß ?
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Gipfelfoto Schütten Berg
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Beim Abstieg nach Göttlesbrunn schlief Lokie noch immer
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Gasthof Hazienda – Alter Weinstock…
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…hatte leider geschlossen
Nach etlichen Anfangsschwierigkeiten – die ganze Partie war noch etwas träge vom Mittagessen – nahmen wir den Anstieg auf den Schütten Berg in Angriff.
Zuerst ging es vom Ortsende von Höflein stetig ansteigend eine Asphaltstraße hinauf, die weiter oben in eine Schotterstraße überging und uns schließlich durch Eichenwald bis nahe zum Gipfel führte. Mit Bernie gemeinsam habe ich versucht, etwas abseits vom Weg den Gipfel zu ersteigen – wir erklärten kurzerhand ein Vermessungszeichen zum Gipfel der sehr flachen Kuppe.
Eine Asphaltstraße führte uns dann lustig-munter (den Berg hinunter) nach Göttlesbrunn. Sobald die letzte Steigung überwunden war, war Bernie hochmotiviert und meinte unentwegt, daß er “jetzt Kraft habe”.
Lokie hat die gesamte Überquerung des Schütten Berges verschlafen.
Kurz vor Göttlesbrunn überließ ich Astrid mein Gepäck und bin bis zum Ort und ein gutes Stück den Berg hinauf Richtung Auto gelaufen. Ein alter roter Steyr-Traktor mit einem “provokativ” pfeifenden alten Herrn tuckerte immer lauter hinter mir her und holte mich schließlich ein. “Willst mitfahren?”, das ließ ich mich nicht zweimal fragen.
“Besser schlecht gefahren als gut gelaufen”, meinte der alte Winzer und erzählte mir dann, daß er im Winter kein Holz macht, weil er schon alt ist und so wie jetzt könnt´s bis November bleiben und dann wieder wärmer werden… – Mir wurde auf meinem luftigen Sitz in der Zwischenzeit immer kälter.
Schon wenig später konnte ich Astrid und die Kids beim leider geschlossenen Gasthof “Hazienda – Alter Weinstock” in Göttlesbrunn wieder aufsammeln. Dieser Gasthof beherbert den (angeblich) ältesten Weinstock Österreichs. Wir hätten uns diesen 200-jährigen Weinstock wirklich gerne angesehen !
Aber Astrids Geschichten, daß sie “in ihrer Jugend” mit ihrer Freundin Sabine hier die Gegend unsicher gemacht hätte, jede der beiden ein Dirndl und ein Ballkleid im Auto – für alle Fälle gerüstet – fand ich recht amüsant, wenn auch weniger allgemein-bedeutsam.
(Auf der Rückfahrt kehrten wir noch beim Heurigen Gross in Stixneusiedl ein, wo wir mit zwei ausgelassenen Kindern den Tag bei Traubensaft und einer deftigen Jausen ausklingen ließen.
Gesamtgehzeit: ohne Traktor etwa 3 1/2 bis 4 Stunden. – Wir haben langsam und ohne Pause von Höflein bis Göttlesbrunn 3 Stunden gebraucht, meinen Rückweg über die Römerweinstraße Carnuntum nicht eingerechnet.
Anreise: von Wien kommend über die Ostautobahn bis zur Abfahrt Bruck an der Leitha / West –> Göttlesbrunn –> im Ort rechts abbiegen und Richtung Höflein –> bergab, kurz vor Höflein bei einer Hollerstauden mit Fahrradweg-Schildern rechts abbiegen)
Verfasst am 29. Sep 2008 von Andreas unter Lokationen (Orte, Berge,...), Maria Lanzendorf, So Allerlei, Veranstaltungen, Wienerwald |
Gestern nachmittag haben wir nach Stimmabgabe am Gemeindeamt gegen 15 Uhr beim Erntedankfest in Maria Lanzendorf vorbeigeschaut, genauer, beim geselligen Ausklang des selben (davor hätte es den Erntedank-Gottesdienst und einige weitere Programmpunkte gegeben).
Bei der “Großen Verlosung” ist Astrid mit ihren 6 Losen wieder einmal leer ausgegangen, während ihre liebe Schwester mit weniger Losen einen abgezogenen Hasen und diesen wunderbaren Obstkorb gewonnen hat (die Hälfte des Obstes hat sie uns dankenswerterweise überlassen). Bei der Ziehung der Lose wurde immer auch verlesen, woher die Gewinner kommen, z. Bsp. aus Oberlaa oder Schwechat. Der Hauptpreis, ein neues Fahrrad, ging an eine alte Dame aus Schwechat, die – soweit ich das über den Lautsprecher mitgehört habe – ganz aus dem Häuschen war, wie sie das gewonnene Fahrrad nach Schwechat schaffen könnte.
Auch die letzten Jahre haben wir das Erntedankfest besucht und es bei nicht immer so freundlicher Witterung sehr gemütlich und persönlich gefunden.
Da ich nicht viel Sitzfleisch habe, stahl ich mich in den ehemaligen Klostergarten hinter der Kirche davon und habe dort (leider ohne Foto) eine ganze Ansammlung alter Kriecherl-Bäume gefunden. Am Boden lagen Unmengen reifer gelber und schon etwas überreifer blauer Früchte, die angenehm süß schmeckten und die Größe von kleinen Walnüssen hatten.
Ein netter Herr, der mich beim Herumspionieren erwischte, erklärte mir, daß es sich um alte, unveredelte Ursorten handelte, die man früher fürs Schnapsbrennen verwendet hat. Meine Schnell-Recherche im Internet hat mich bisher nicht wirklich klüger werden lassen, außer daß Kriecherl auch als Rundpflaumen und Ringlotten bezeichnet werden, habe ich dort nicht viel gelesen.
Was ich gerne hätte – optimal im nächsten Frühjahr oder Herbst – wären 1-2 dieser Bäume (unveredelte “Ursorte” ?) für unseren Naturgarten. Ich muß gestehen, daß mich die vielen kleinen Früchte am Boden und die “unzähligen” diese umkreisenden Schmetterlinge (leider auch kein Foto, es waren 6-7 Tagpfauenaugen) sehr beeindruckt haben.
( Weiters erfahren habe ich von einem alten Apfelbaum, ganz hinten im Garten, der grauslich-bittere Äpfel trägt. Sehr beeindruckt hat mich die riesige, hohe Ziegelmauer, die das Areal seitlich und hinten “zugangslos” umschließt. Heute – noch so eine Information - wohnen im ehemaligen Kloster nur noch 2 Menschen. Für die Grasmaht gibt es einen eigenen Traktor, gottlob ! Und das Areal gehört der Diözese Wien, der es die Franziskaner vor einigen Jahren – Jahrzehnten ? - um einen Schilling verkauft haben… )
Verfasst am 27. Sep 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Bloggen, Blogs & Blogger, Eschenau, Kaiserkogel, Lokationen (Orte, Berge,...), Mostviertel, Outdooraktivität, Wald & Wiesen, Wanderwege, Wilhelmsburger Rundwanderweg, in der großen weiten Welt, wandern & bergsteigen |
Auf meinem Weg entlang des Wilhelmsburger Rundwanderweges hatte ich kurz vor Rotheau, von der Meiselhöhe aus einen wunderbaren Blick hinüber auf den Kaiserkogel. Für mich die passende Gelegenheit, hier erstmalig einen der schönsten Wanderspaziergänge in der Gegend um Eschenau kurz vorzustellen !
Auf meinen Freytag & Bernd-Karten (1:50 000) dürfte die Gegend um Eschenau inkl. dem Kaiserkogel ein “totes Eck” sein (ich scheine keine Karte dazu zu haben bzw es scheint keine zu geben). Zum Glück bin ich dann auf der Online-AMAP und in Bautschis Tourenbuch doch fündig geworden ! – Erst Ende August 08 war Bautschi auf dem Kaiserkogel und in seinem Online-Tourenbuch habe ich einen Eintrag aus dem Winter 2006 oder 2007 gefunden, der exakt meine Lieblingsrunde beschreibt.
Ich finde Bautschi´s Blog interessant, da man ganz gut sieht, welche schönen Ausflüge man von St. Pölten Richtung Süden unternehmen kann. (Meine Vermutung ist, daß Bautschi seine Touren mit viel Liebe für sich selber dokumentiert und ich hoffe, daß das bißchen Werbung ihm nicht unrecht ist…).
Die Kaiserkogel-Runde habe ich, als ich noch in St. Veit und später in St. Pölten wohnte, unzählige Male und zu allen Jahreszeiten begangen. Besonders gut gefiel mir immer der “liebliche” Teil nach der Hütte mit dem Abstieg in den Sonnleitgraben (zur Löwenzahlblüte ein Hit). Heute habe ich dazu aber leider nur die Wegskizze und ein paar sehnsüchtige Fotos aus der Ferne gefunden.



Gerade jetzt, im Herbst, wenn sich das Laub zu verfärben beginnt, ist die Runde vom Sonnleitgraben über den Kaiserkogel (Einkehr in der Kaiserkogel-Hütte nicht vergessen !) eine feine Tour. Die Mischung aus Wald & Wiesen und die schönen Ausblicke auf alte Bauerngehöfte laden zum Verweilen ein und es schadet auch nicht, ein wenig vom Weg abzuschweifen und Neues zu entdecken.
Hier noch ein paar Stichworte:
- Gesamt-Gehzeit ca. 2 Std.
- in Rotheau abzweigen Richtung Eschenau
- in Eschenau vor einem Gasthof rechts in den Sonnleitgraben abzweigen und schon nach einem kurzen Straßenstück einparken
- wir ließen das Auto immer gegenüber von einem Tennisplatz auf der rechten Straßenseite stehen (ich hoffe, den gibt es noch)
(Falls du eben erst am Kaiserkogel warst und ein paar schöne Fotos oder einen Kurzbericht hast, schick´ sie mir doch einfach, ich veröffentliche sie gerne für dich in meinen Blog & eh klar, Kommentare sind herzlich willkommen !)
Verfasst am 27. Sep 2008 von Andreas unter Lokationen (Orte, Berge,...), So Allerlei, Veranstaltungen, Waldviertel |
Folgende Ankündigung findet sich seit gestern in Gerhard´s Waldviertel-Blog:
Mit einem großen Fest der Waldviertler Braukultur feiert am 5. Oktober 2008 die Privatbrauerei Zwettl ihr 300-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums wurde auch ein eigenes Bier gebraut, das Zwettler Jubilar – bernsteinfarben, mild und besonders harmonisch. Zusammen mit vielen anderen regionalen Köstlichkeiten kann dieses limitierte Spezialbier im Schmankerlzelt verkostet werden.

Aber nicht nur Feinschmecker kommen auf ihre Kosten, es gibt auch einiges zu sehen und zu erleben. Das alte Brauhaus (anno 1890) und die moderne Flaschenfüllanlage bilden einen interessanten Kontrast und zeigen eindrucksvoll den technischen Fortschritt in der Brauwirtschaft. Eine sehenswerte Ausstellung zum Thema Hopfen und ein Unterhaltungsprogramm für kleine Gäste machen die Veranstaltung zu einem richtigen Familienfest.
Für die musikalische Untermalung sorgen die Stadtmusikkapelle, die Musikkapelle der Braustadt Weitra, die Jugendtrachtenkapelle Großschönau und Stoahoat&Bazwoach mit der Mundartdichterin Isolde Kerndl.
Das Festprogramm:
9.00 Uhr Festmesse in der Jubiläumshalle
10.00 Uhr Präsentation und Fassanstich Zwettler Jubilar
10.30 Uhr Verkostung von Bierspezialitäten
11.00 Uhr ORF-Radio-Frühschoppen
13.30 Uhr Kunst am Bierdeckel 2008
15.00 Uhr Ehrung langjähriger Gastronomiepartner
18.00 Uhr Ende des Jubiläumsfestes
Das Unternehmen:
Die Privatbrauerei Zwettl wurde heuer vom WirtschaftsBlatt zum besten Familienunternehmen Niederösterreichs gewählt und braut jährlich knapp 200.000 Hektoliter Bier. Dabei erwirtschaften 86 Mitarbeiter einen Umsatz von rund 17 Millionen €.
( Ich kann nicht “leider” sagen, da wir schon was … vorhaben, aber wär dem nicht so, dann wäre ich gern am 5. Oktober in Zwettl dabei ! Hast du Fotos und einen Kurzbericht über deinen Fest-Besuch, dann schicke sie mir und ich veröffentliche sie gerne hier in meinem Blog !)
Verfasst am 27. Sep 2008 von Andreas unter So Allerlei, Unser Garten |
Gestern nachmittag hat Astrid ihre heurige Kürbisernte eingebracht.
Am optimalsten gewachsen ist der Muskatkürbis – wir hatten zwei Pflanzen, die jeweils 2 bzw 3 schöne große Kürbisse produziert haben. Der Geschmack dieses Kürbisses, der schon roh ein bißchen wie Wassermelone mit wenig Wasser schmeckt, ist einfach super. Gestern abend haben wir Muskatkürbis-Schnitten mit Olivenöl bestrichen und dann im Rohr 20 Minuten gedünstet. Das Ergebnis sah aus wie Lachs und schmeckte ganz anders und noch viel besser ! In Summe reden wir beim Muskatkürbis von ca. 25 kg Ertrag je Pflanze. – Und diese Kürbissorte wird noch im Dezember um EUR 1,50 und viel mehr am Markt angeboten (nicht von uns) !
Eine Pflanze White Custard (ohne Foto, wir nennen sie Ufos – hier werden sie Pattison/Ufo genannt) hat auch euer fleißig Früchte produziert. Vorteil dieses Kürbisses ist, daß man schon früh im Sommer Früchte hat. Allerdings kamen wir ähnlich wie bei den Zucchinis nicht immer mit dem Verarbeiten nach.
Der Hokkaido war wie schon vergangenes Jahr eine Enttäuschung. Er hat Grünzeug produziert und dann gab´s nur eine winzige Frucht. Ich glaube, diese Pflanze braucht viel Platz und Trockenheit, sonst “geht sie unter”.
Ja und von unserer Pflanze Spaghettikürbis haben wir nun die letzten 10 Kürbisse geerntet. Und das, nachdem wir zuvor schon mehrmals geerntet und gekocht oder verschenkt hatten. Auch davon sollte man sich max. 1 Pflanze anpflanzen, da sonst der Ertrag zu groß wird (sehr ausgebreitet hat diese Pflanze sich auch).
Einige Pflanzen Butternuß-Kürbis hätten wir auch probiert, aber die haben erst jetzt begonnen daumengroße Früchte anzusetzen.
Wie der mattorange, helle Riesen-Bluza heißt wissen wir leider nicht.
( Ich finde sehr interessant, wie verschieden die Wüchsigkeit und der Ertrag dieser Kürbissorten ausfällt. Manche breiten sich wie der Spaghettikürbis unheimlich aus und liefern unkompliziert einen Möderertrag. Dann gibt´s gemäßigtere Sorten wie den Muskatkürbis, der jedoch mit riesiggroßen und schweren Früchten punktet. Die eher kompakt bleibenden und ertragreichen Ufos, der heikle, sich zierende Hokkaido….)