Archives for Lokationen (Orte, Berge,…) category
Verfasst am 15. Nov 2008 von Andreas unter Lokationen (Orte, Berge,...), Mostviertel, Naturfotografie, Outdooraktivität, Sankt Veit an der Gölsen, So Allerlei, Steinwandleiten, Traisen, Wanderwege, Wilhelmsburg, Wilhelmsburger Rundwanderweg, wandern & bergsteigen |
Bereits vor einem Monat habe ich nach deiner Meinung zu Webwalking gefragt und ganz bewußt mit der meinen etwas hinter dem Berg gehalten - hier der damalige Beitrag, danke für eure interessanten und sehr ausgewogenen Kommentare !
Kurz erklärt – was ist Webwalking ?:
Bei Webwalking handelt es sich um das Wandern mit einem GPS-Empfänger inkl. eingespeicherten Karten & Routen, vergleichbar einem Navi für Autofahrer nur eben für Wanderer. Diese Routen können individuell zusammengestellt und aufs Navi geladen werden.
Im Hinterkopf hatte ich einen schönen kleinen Verirrer am Wilhelmsburger Rundwanderweg Mitte September, an den ich mich noch immer gerne erinnere:
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Schafe im Abendlicht – auf der Katzelsdorfer Höhe bei Wilhelmsburg
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Ein Dach wie die Landschaft
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Die Entdeckung dieses kleinen Umwegs: Ein uralter Asperl-Strauch
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Die Früchte weden jetzt (im November) zu ernten sein. Ich finde, Asperl schmecken säuerlich und wie alte Äpfel, supergut. Allerdings haben sie wenig mehlig-weiches Fruchtfleisch und viele Kerne !
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Orange eingezeichnet, mein kleiner Verirrer, der mich zu den Schafen und diesem Asperl-Strauch geführt hat.
( Die Fotos entstanden auf der Katzelhofer Höhe, die ich nicht – wie der Weg es vorsah – südlich, sondern versehentlich nördlich umgangen habe. )
Vor lauter Schauen und Staunen und Fotografieren komme ich regelmäßig vom Weg ab, was mich aber meist nicht stört. Im Gegenteil, die damit verbundenen kleinen Abenteuer und Entdeckungen gehören für mich zum Wandererlebnis unbedingt dazu. (Das wäre nicht ich, wenn ich mich nicht regelmäßig ein wenig Verlaufen würde.)
Andererseits, um sich das zu erlauben, muß die Gegend grundsätzlich ungefährlich sein. Die warme Jahreszeit mit langen Tagen ist ebenfalls von Vorteil und es ist schon gut, wenn ich nicht Frau und Kinder mit in den Schlamassel ziehe und als Individualist das eigene Auto irgendwo parkt.
Auf die Rahmenbedingungen kommt´s an. – Wenn ich an unsere Semmering-Wanderung vergangenes Wochenende denke, da sind wir bewußt den selben Weg wieder vom Pinkenkogel runtergegangen, weil:
- wir mit den Kindern unterwegs waren,
- der Zug, den wir nehmen wollten um 16:20 Uhr ging,
- es im Winter schon früher dunkel wird,
- ich mich trotz Karte häufig verlaufe.
–> Da hätte ein Wanderer-Navi ganz bestimmt gute Dienste geleistet.
( Also, obwohl´s mir grundsätzlich widerstrebt, diese Entwicklung hat - finde ich - auch sehr positive Seiten, solange man nicht die Augen verschließt und es wirklich nur dann gebraucht, wenn´s einen echten Nutzen hat. Auf gut beschilderten, ungefährlichen Wanderwegen würde ich sowas keinesfalls einsetzen.
Übrigens habe ich bei manchen GPS-Tracks, die man im Internet findet den Eindruck, daß die Ortsnamen verloren gehen. Da gibt´s manchmal nur noch eine bunte, krumme Linie in einem schraffierten, namenlosen Landschaftsrelief – und da bin ich voll dagegen !
Heute geht´s mit Hilde & Josey auf unmarkierten Wegen auf die Rax unterwegs – so spare ich mir auch das Navi !)
Verfasst am 14. Nov 2008 von Andreas unter Kledering, Lokationen (Orte, Berge,...), Maria Lanzendorf, Mit dem Fahrrad in die Arbeit, Oberlaa, Outdooraktivität, Wien, radfahren |
Vorgestern, Mittwoch, fuhr ich wieder mit dem Fahrrad in die Arbeit.
Bei 7 Grad C herrschten optimale Radel-Bedingungen, da man nicht mehr sosehr ins schwitzen kommt.
Bernie hatte am 30.10. versucht mir in seinem Kommentar Hinweise zur optimalen Radroute in den 3. Bezirk zu geben, die ich mir allerdings nur flüchtig angesehen hatte, in der Zuversicht, daß sich mit einer groben Vorstellung im Kopf der Weg schon finden würde.
Um 7:45 Uhr fuhr ich Richtung Lanzendorf los…
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Kurz vor diesem Bahnschranken in Lanzendorf fuhr ich links eine Schotterstraße Richtung Kledering
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Blick zurück Richtung Lanzendorf
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Die Autobahnraststätte an der S1 im Nebel
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Bald kam eine Überführung in Sicht
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Morgenverkehr auf der S1 – da bin ich stolz Radfahrer zu sein !
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Hier, am Ortseingang von Kledering zweigte ich links ab
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Bereits nach der Eisenbahnunterführung am anderen Ortsende. – Tolles Radweg-Schild, aber wohin ???
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Jetzt weiß ich´s: Leasingbach, Richtung Schwechat
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Ich stand da und sah über das Feld 1. die Eisenbahn, 2. dahinter die Autobahnraststätte,3. eine Überführung bei der ich auch zuvor gewesen bin – VÖLLIG FALSCH ! TOTALE VERWIRRUNG !
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Ich fuhr Richtung Wien und kam wieder zu diesem Kreuz…
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Beim Wirtshaus an der Ecke, wo ich ganz am Beginn links abgezweigt war – IM KREIS GEFAHREN !
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Hier die Skizze meiner Kelderinger Irrfahrt !
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Die Kirche in Unterlaa
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Blick in den Oberlaaer Friedhof (da war ich echt in Eile und schlecht drauf !)
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Durch den Park oberhalb des Hansson-Zentrums
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Ebenfalls dort – ein toller Spielplatz
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Morgenverkehr auf der Tangente
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Und hier nochmals – Als Radfahrer steht man da drüber !
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Hab ich schon erwähnt, daß es stolze Momente gibt ?!
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Kurz vor dem Gürtel – das Schild “Kamptalerhof” ist mir schon oft aufgefallen
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Echt was los am Radweg und ich warte schon wieder bei einer Ampel !
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Mein Arbeitgeber – bin gespannt ob die mittlere Fahne nochmals gewaschen wird
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Und hier die Skizze der Gesamtstrecke – sieht doch harmlos aus !
Zu meiner Ehrenrettung muß ich schon sagen, daß vorgestern Hochnebel herrschte und eine Orientierung an der Sonne daher praktisch unmöglich war ! Sonst wäre ich ganz bestimmt in Kledering NICHT so im Kreis gefahren.
Auch bilde ich mir ein, daß die beim Liesingbach abzweigende “richtige” Nebenstraße “Am Verschiebebahnhof” ein Allgemeines Fahrverbot OHNE Erlaubnis für Fahrräder aufwies – das muß ich allerdings erst überprüfen. Und daß es sich bei “Am Verschiebebahnhof” um die Bezeichnung einer weiterführenden Straße und nicht nur die Zufahrt zur Kläranlage handelt, konnte ich ja auch nicht schmecken (außer ich hätte Bernis Kommentar genauer gelesen) !
Für die dann tatsächlich 25 km lange Strecke habe ich 1 Std. 45 Minuten gebraucht. Meine Radel-Geschwindigkeit dürfte 15-20 km/h gewesen sein, allerdings darf man die vielen Ampeln bei denen ich anhalten mußte nicht vergessen – vom Verteilerkreis runter bis in den 3. Bezirk gibt´s davon sehr viele !
Die Strecke über den Verteilerkreis ist ganz bestimmt nicht optimal, da neben den vielen Ampeln auch die Steigung Zeit und Kraft kostet.
(Zurück bin ich dann abends wieder den Euro Velo 9 gefahren und wollte diesmal eine bessere Zeit ohne Weg-Experimente zusammenbringen. Allerdings hat mich dann ein Second-Hand-Geschäft im Zehnten Bezirk aufgehalten, wo ich für Bernie eine Atomic-Schiausrüstung inkl. Schischuhen und Stecken recht günstig erstanden und gleich im Rucksack mitgenommen habe.
Der nächste Versuch folgt bestimmt !
Meine weiteren Radelberichte findest du hier.)
Verfasst am 13. Nov 2008 von Andreas unter Lokationen (Orte, Berge,...), Outdooraktivität, Wien, radfahren |
Gestern bin ich wieder mit dem Fahrrad von Maria Lanzendorf nach Wien in den 3. Bezirk zur Arbeit gefahren. Hier als kleiner Vorgeschmack und Hinweis meine gestrigen Highlights von der Hinfahrt:

Seit Wochen warte ich bereits auf einen Benzinpreis unter 1 EUR - die Champion-Tankstelle in Kledering hat´s als erste geschafft !

Hier nochmals dieser Champion unter den Tankstellen

Und hier die Abzockerpartie beim Verteilerkreis (man beachte: mehr als 10 Cent teurer !), weitere Tankstellen am Weg lagen bei 1,06 und 1,04. - Weniger bunt und dafür billiger wäre mir lieber !

Und hier am Südtiroler Platz habe ich erstmals einen Blick ins Innenleben der Wiener Leuchttafeln werfen können (die beiden Servicemitarbeiter kamen mit einem Fahrzeug mit Gewista-Aufdruck)
(Leider hatte ich keinen Tank dabei ! Neugierig geworden, wie diese Örtlichkeiten zu einer Radfahrt von Maria Lanzendorf nach Wien in den 3. Bezirk passen ? – Weitere Details folgen demnächst.)
Verfasst am 11. Nov 2008 von Andreas unter Bahnausflüge, Besonderheiten, Lokationen (Orte, Berge,...), Semmering, Wiener Alpen |
Aufstieg Bahnhof Semmering – Pinkenkogelhütte: ca. 1 1/2 – 2 Stunden Gehzeit (wir gingen den selben Weg wieder retour). Die Pinkenkogelhütte kann ich sehr empfehlen !
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Eine ausgestellter alter Waggon am Bahnhof Semmering – die Treppe hat die Kinder fasziniert
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Gleich beim Bahnhof ging´s steil bergauf und das sollte sich bis zur Pinkenkogelhütte 2 Stunden später auch kaum ändern
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Anlaufschwierigkeiten, ich kann´s Bernie nicht verdenken
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Es hätte auch ein kleines Waldwegerl “Zur Hochstraße” gegeben, wir gingen aber den Bahnwanderweg
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Erst bei dieser neuen Hinweistafel, Stichworte “Sonnenseite, Hüttenschmankerl, Pinkenkogelhütte” entschied sich, daß es der Pinkenkogel werden würde.
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Im laublosen Wald gab´s sehr viel Sonne
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Das Buchenlaub war bereits großteils abgefallen
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Blick hinunter auf einen künstlichen See – für die Schneekanonen ? Dieser sah aus, als könnte man darin im Sommer schwimmen gehen
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Minze
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Nach etwa 20 Minuten (ab dem Hotel Panhans) zweigten wir ein kleines Wegerl rechts hinauf ab. Auf dem Foto sieht man, woher wir zuvor gekommen sind. Diese Abzweigung ist stark & verwirrend beschildert !
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Der Aufstieg verlief fast ausschließlich im Wald
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Manchmal war der Weg etwas steil, aber immer gut zu gehen
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Nach etwa 1 Stunde ab dem Hotel Panhans erreichten wir dieses Bankel, wo der Weg von der Süd- zur Nordseite wechselte
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Von Süden zogen immer wieder Nebel herauf, rechts im Hintergrund die Heukuppe (glaube ich)
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Gegen 13 Uhr 15 (nach 2 1/2 Stunden langsamem Wandern) erreichten wir die Pinkenkogelhütte. Getrunken wird hier “Piestinger”, eine sehr gute Biersorte aus dem Piestintal (die roten Kisten)
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Bunte Fähnchen und Bierlaternen – urgemütlich
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Der Pinkenkogel-Gipfel
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Die gemütliche Süd- und die funktionale Nordseite der Pinkenkogelhütte. Schön und gemütlich lag sie da.
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Ein Foto wie aus einer anderen Welt
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Bernie hat abgedrückt – Lokie, die fast den gesamten Aufstieg ab dem Panhans verschlafen hatte, war erst auf der Hütte wieder aufgewacht.
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Astrid am Sonnenbankerl oberhalb der Hütte, bereits nach unserer Einkehr
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Bernie mußte wieder mal geschippelt werden (dann geht´s ihm besser)
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Letzter Blick hinauf zur Hütte (sie wirkt hier etwas trutzig und ist die letzten 10 Minuten des Aufstiegs bereits durch die Bäume zu sehen)
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Nochmals Blick zur Rax hinüber, diesmal beim Abstieg
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Der Schneeberg hatte immer ein dezentes Wölkchen über dem Gipfel
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Das Nebelmeer über der Ebene (auf der Heimfahrt tauchten wir bereits in Klamm wieder in den Nebel ein)
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Nochmals der Schneeberg
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Bernie mußte von Astrid fast immer an die Hand genommen werden
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Das flache, sonnige Wegstück kurz vor dem Panhans
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3 1/2 Stunden Rückentrage, das ist auch mir etwas viel.
Am Sonntag, 9.11.2008 bestiegen wir in Mödling den Zug und kamen nach Umsteigen in Payerbach gegen 10:45 Uhr am Bahnhof in Semmering an (hier der Bericht über die Bahnfahrt).
Da ich die Gegend um Wechsel, Semmering, Schneeberg und Rax recht wenig kenne und aus der Wanderkarte auch nicht recht schlau wurde (ich muß die Gegend mal gesehen haben um mich orientieren zu können), wußten wir nicht wo´s erstmal am Semmering angekommen hingehen sollte. Im Zug hatte ich noch über Maria Schutz nachgedacht (weil flacher Weg), doch dann stellte sich rasch heraus, daß dieser Ort – im Schatten des Hirschenkogels gelegen – wenig Sonne versprechen dürfte.
Bereits beim Bahnhof, der recht einsam in einem Steilhang liegt, steigt der Weg steil an. Unserer Lokie (2 Jahre) in der Rückentrage machte dies nichts aus, aber Bernie (4 1/2 Jahre) hatte so nach der interessanteren Bahnfahrt sofort den ersten Grund zu revoltieren. Die erste halbe Stunde bis zum Hotel Panhans wurde zu einer echten Plackerei (psychisch und physisch).
Beim Hotel angekommen, entdeckten wir links davon eine neue Hinweistafel, die 60 Minuten Gehzeit und “Hüttenschmankerl” auf der Pinkenkogelhütte versprach. Für Bernie wurde dies mit: “Da oben, gar nicht weit, gibt´s einen Heurigen mit Pommes”, übersetzt, was ihn tatsächlich deutlich motivierte.
Nach dem Hotel führte der Weg 10-15 Minuten etwas bergauf und dann flach den Südhang entlang (Sonne und viele Bankerl), bevor wir in einen steileren, gut markierten und gepflegten Waldpfad abbogen.
Vom Hotel Panhans bis zum Pinkenkogel-Schutzhaus (ca. 1 – 1 1/2 Stunden Gehzeit) verlief der Weg nur im Wald, der aufgrund des abgefallenen Laubes an vielen Stellen von der Sonne durchflutet wurde. Immer wieder gibt es kleine Ausblicke hinüber zum Hirschenkogel. Im oberen Teil (die letzten 20 Minuten vor dem Schutzhaus) wechselt der Weg hinüber auf den schattigen Nordhang, bietet dort allerdings herrliche Ausblicke auf Schneeberg und Rax.
Die Hütte selbst lag dann urgemütlich in der Sonne da und war als wir ankamen gut aber nicht zu stark besucht. Nach einigen Minuten in der Sonne setzten wir uns in die warme, nicht stickige Gaststube, wo wir Kraftsuppe, Schweinsbraten, Linsen mit einem herrlichen Geselchten und danach auch noch Topfenstrudel mit Vanillesauce und Kaffee sehr genossen. (Wir haben´s uns so richtig gut gehen lassen und daher auch eine ordentliche Zeche dort gelassen).
Für den Abstieg benutzen wir den selben Weg – nur keine Experimente, wenn schon alles bisher so gut geklappt hat – und erreichten bereits 1 Stunde vor Abfahrt des Zuges den Bahnhof.
Wir besuchten daher mit den Kindern noch ca. 10 Minuten den Bahnwanderweg vom Bahnhof Semmering Richtung Breitenstein entlang, den “Kinderbahnhof Semmering”, einen auf das Thema Bahn abgestimmten kleinen Kinderspielplatz unmittelbar neben der Semmeringbahn (wo innerhalb der ca. 30 Minuten, die wir dort verbrachten, etliche Züge durchfuhren).
( Alles in allem war´s als “Kinderwanderung” eine Herausforderung – steiler Weg, vorwiegend im Wald, kein Spielplatz, herbstliche Temperaturen und viel Feuchtigkeit -, die wir aber sehr gut gemeistert haben. Im Vergleich zum Sonntag war Bernie am gestrigen Montag und wieder zu Hause viel anstrengender und unausgeglichener. )
Verfasst am 10. Nov 2008 von Andreas unter Bahnausflüge, Besonderheiten, Lokationen (Orte, Berge,...), Semmering, Wiener Alpen |
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Leere P&R-Anlage beim Bahnhof Mödling
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Am Bahnsteig
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Unser Zug fährt ein
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“Gummi”
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Der Bahnhof Semmering
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“Kalte und warme Hüttenschmankerl, Die Sonnenseite vom Semmering, ca. 1 Std. Gehzeit: Willkommen im Pinkenkogelhaus
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Ein Personenzug am Semmering
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Lokie nach dem Einsteigen
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Alle haben Platz genommen
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Kinderbahnhof Semmering
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Unsere Niederösterreichische Familienkarte
Gestern Sonntag unternahmen wir unseren ersten Bahnausflug von Maria Lanzendorf auf den Semmering. Da unsere beiden Kinder noch unter 6 Jahren sind, kostete uns die Hin- und Rückfahrkarte Mödling – Semmering (ca. 180 km) EUR 30,40.
Bereits von Maria Lanzendorf mit der Bahn zu fahren, wäre zu umständlich gewesen, auch glaube ich, daß am Wochenende auf der Aspangbahn gar keine Züge verkehren.
Positiv überrascht hat uns in Mödling die kostenlose, praktisch leere Park&Ride-Anlage unmittelbar bei den Bahnsteigen (ca. 1-2 Minuten Gehzeit zum Bahnsteig).
Da uns die direkte Verbindung (ab Südbahnhof) um ca. 08:30 Uhr noch etwas zu früh war, entschieden wir uns für die Abfahrt kurz vor 9 Uhr und mit Umsteigen in Payerbach. Von Mödling bis Payerbach saßen wir in einem dieser 2-stöckigen Waggons, die mir ehrlich gesagt zu modern sind und fast schon an ein Flugzeug (ähnlich klimatisierte Luft, keine Öffnungsmöglichkeit der Fenster) erinnern. – Ab Payerbach dann in einer alten Regionalzugsgarnitur.
Den Kindern hat die Hinfahrt supergut gefallen. Wir Eltern wurden permanent auf Trab gehalten und die anderen Fahrgäste, ob sie´s wollten oder nicht, hatten ihre Unterhaltung.
Kurz vor 11 Uhr langten wir am Semmering an. Der Bahnhof ist unterhalb des Ortes gelegen, weshalb wir gleich steil bergauf (ca. 20 Minuten) den Bahnwanderweg entlang bis zum Hotel Panhans gehen mußten. Vom Bahnhof ca. 5-10 Minuten Richtung Breitenstein gibt´s übrigens den tollen “Kinderbahnhof Semmering”, den wir dann vor der Abfahrt besuchten (siehe Fotos).
Beim Hotel Panhans entschlossen wir uns, zur Pinkenkogelhütte aufzusteigen, da der südseitig gelegene Hang viel Sonne und ein neues Schild zusätzlich gutes Essen versprach – Bericht & Fotos zur Ersteigung des Pinkenkogels gibt´s bald hier im Blog.
Zurück nach Mödling nahmen wir den Zug um 16:20 Uhr, der bis zum Südbahnhof fährt und irgendeinen Namen mit “Zauberberg” hat, ich glaube “Zauberberg Express”. Dieser bestand aus einer Garnitur alter, typisch überheizter Waggons.
Nachdem die Kinder Unmengen an Proviant verdrückt hatten, schlief uns unser Älterer (4 1/2 Jahre) einfach im Sitzen ein und mußte kurz vor Mödling wieder aufgeweckt werden. Eben erst aufgewacht, schaffte er es dann, unserer Jüngeren (2 Jahre) mit dem Mistkübel die Finger einzuzwicken. – Auch auf der Rückfahrt war für Unterhaltung gesorgt.
( In Summe war die Bahnfahrt auf den Semmering für uns um ca. EUR 10 gegenüber den reinen Treibstoffkosten teurer und eine kurzweilige und entspannende Angelegenheit. Einerseits mußten wir nicht müde vom Berg 1 1/2 Stunden mit dem Auto fahren und andererseits haben wir so den Sonntagsstau auf der Südautobahn völlig vermieden.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist vielleicht, daß wir am Bahnhof angekommen jeden Meter zu Fuß gegangen sind, was bewirkt, daß einem viel weniger Optionen offenstehen als mit dem Auto. Gegenüber Auto-Ausflügen kann dies aber auch ein Vorteil sein, da man so die Chance hat, wirklich das kennenzulernen, worauf man unmittelbar trifft, anstatt von Sensation zu Sensation zu fahren.
Ganz bestimmt folgt bald der nächste Bahnausflug !
Zum Niederösterreichischen Familienpass mit inkludierter VORTEILScard FAMILIE:
Das Online-Antragsformular auf noe.familienpass.at war rasch ausgefüllt. Eine Woche später kam der Familienpass mit der Post. Ohne Versicherung ist der Niederösterreichische Familienpass kostenlos. Beantragen kann den Familienpass grob jede Familie in Niederösterreich mit mindestens einem Kind für das Familienbeihilfe bezogen wird, EU-Staatsbürgerschaft und Wohnsitz in Niederösterreich. )
Verfasst am 08. Nov 2008 von Andreas unter Baden, Familie, Lokationen (Orte, Berge,...), Pfaffstätten, So Allerlei, Wienerwald |
Da es heute vormittag kontinuierlich geregnet hat, fuhren wir zuerst Richtung Baden und dann, da unsere Kinder im Auto eingeschlafen waren, weiter nach Bad Vöslau, wo wir gegen 11:30 Uhr in der Konditorei Harrer - die Kinder im Auto vor uns auf dem Parkplatz - Quartier bezogen.
Im Anschluß ging es auf einen kurzen Spaziergang nach Einöd, einer kleinen Ortschaft westlich von Paffstätten, wo wir am Wasserleitungsweg ein kleines Stück spazierten und dann bei Lamasté vorbeischauten (@ Eli: Danke für den Tipp). Da niemand da war und alle Türln einladend offen standen, konnten wir uns in aller Ruhe die Hasen ansehen und die Lamas streicheln.
Lehrer sind ja ein sonderbares Volk, so sagt man. Und so kam es, daß meine Schwägerin Erika heute beim Heurigen, als wir ihr vom Besuch der Lamas in Einöd erzählten, folgenden Liedtext von Heinz Erhardt noch auswendig kannte. Mein Schwiegervater Gerhard ( ehem. Hauptschuldirektor ) hat hier gründliche Arbeit geleistet:
Das Lama
In dem Land des weisen Brahma
lebte jahrelang ein Lama,
dem es niemals wollte glucken,
weit im Bogen auszuspucken.
Schrecklich litt es seelisch wegen
diesem seinem Unvermögen;
und die Tränen war’n ihm nah,
wenn es andre spucken sah.
Heimlich übte es im Sitzen
oder Stehn, den Mund zu spitzen,
um dann zielgerecht durch dessen
Spalt den Strahl hinauszupressen;
doch selbst in bequemster Lage
förderte es nichts zutage.
Und – so endet dieses Drama -
schließlich mußte unser Lama
vor den Thron des Brahma traben,
ohne je gespuckt zu haben.
Ich muß sagen, dieser auswändig aufgesagte Text aus dem Munde meiner lieben Schwägerin hat mich doch etwas verdutzt dasitzen lassen (weitere Texte findest du [hier], wahrscheinlich kann sie die auch alle auswendig !).
( Ich geb´s zu, das war ein sehr kurzer Spaziergang. )
Verfasst am 05. Nov 2008 von Andreas unter Allgemein, Bloggen, Blogs & Blogger, Donau Niederösterreich, Mostviertel, So Allerlei, Waldviertel, Weissenkirchen, Wien, Wiener Alpen, Wienerwald, auf wandertipp.at, mein Befinden |
Daß ein Familien-Wanderblog, wie ich ihn die vergangenen 6 Monate geführt habe, sich nicht von selber füllt und es jedes Mal wieder von der ersten Idee bis zur fröhlichen Unternehmung und dem abschließenden Reinflutschen des fertigen Berichts ins Internet viel Zeit kostet, ist ganz bestimmt kein Geheimnis.
Doch was mich selbst überrascht hat ist, wie sehr mein Blog unser gesamtes Leben als Familie, unseren gemeinsamen Lebensstil und unser Freizeitverhalten verändert hat.
Hier ein paar Bilder aus den vergangenen Monaten:
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Mai: Spaziergang Maria Lanzendorf
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Mai: Symposion Lindabrunn
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Juni: Edlesberger Teich
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Juni: nochmals Edlesberger Teich
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Juni: Forchtenstein
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Juli: Kupfertal (Wachau / Dunkelsteiner Wald)
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Juli: Kupfertal
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August: Geolehrpfad Bad Vöslau
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August: Radtour Lanzendorf
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September: Höflein
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Sept: Rauheneck, Baden
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Sept: Sparbach
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Okt: tut gut Wanderung im Texingtal
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Okt: Hundsheimer Berg
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Okt: Johannesbachklamm
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Okt: Semmering-Bahnwanderung
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Okt: Maronisammeln Merkenstein (Bad Vöslau)
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Nov: tut gut-Wanderung Bad Pirawarth
Folgende Antwort, die ich vor kurzem in einem Forum gegeben habe, paßt glaube ich sehr gut an diese Stelle:
“Wie hat sich unser Lebensstil verändert ? – Seit ich meinen Blog (= mein Online-Tagebuch und mein Projekt http://wandertipp.at) im Mai 2008 so richtig begonnen habe, ist nun schon einige Zeit vergangen.
Eigentlich dachte ich: “Wanderungen und Freizeitaktivitäten”, das könnte Leute interessieren und bestimmt wird´s kein Problem sein, andere Menschen zu motivieren über ihre Freizeitaktivitäten in Form eines Online-Tagebuches zu berichten.
Um mit einem guten Beispiel voranzugehen, begann ich selbst:
- Familienwanderungen und -ausflüge zu planen und vermehrt mit meiner Familie zu unternehmen (schon auch im Hinblick, um dann meinen Blog-Lesern berichten zu können),
- wir kauften uns 2 Fahrräder mit Kindersitzen und unternahmen kleine Radtouren,
- ich begann von Zeit zu Zeit mit dem Fahrrad in die Arbeit zu fahren (ca. 16 km in eine Richtung),
- ich begann wieder ein wenig zu laufen (längster Lauf bisher 1x von der Arbeit nach Hause + ein bisserl was, daß die 20 Kilometer voll wurden).
Und bei allem habe / hatte ich einen Fotoapparat mit dabei (ich fotografiere sehr gerne) und habe immer ausführlich in meinem Online-Tagebuch darüber berichtet.
Ja und so etwa Mitte Oktober wurde mir dann plötzlich bewußt, daß sich unser gesamter Lebensstil als Familie verändert hat und daß uns dieser von einigen streßgeplagten Familien im Bekanntenkreis unterscheidet.
Sagen zu können, daß man den eigenen Lebensstil verändert hat, finde ich schon etwas sehr Besonderes. Wenn ich da nur an Ernährungsumstellungen weil gesünder denke… (klappt bei mir praktisch nie).
Wie wirkt sich diese Veränderung aus ?
- unsere Ausflüge sind für uns Eltern DIE große Erleichterung, da die Kinder tendenziell fröhlicher und ausgeglichener sind (kein Rumhängen zu Hause),
- unser Blog liefert Gesprächsstoff im Bekanntenkreis und macht es auch sehr leicht, Kontakte zu knüpfen,
- vielleicht ist´s bei mir auch, daß ich bewußt darauf achte, etwas Schönes zu erleben, dh ich nehme die Qualität von dem womit ich meine Freizeit verbringe bewußter wahr,
- wir sind finanziell unabhängiger, da unsere Ausflüge “wenig Geld” kosten (da ich wegen des Studiums auf Teilzeit reduziert habe, kommt auch weniger Geld rein),
- ja und das Leben in der unmittelbareren Umgebung bekommt mehr Aufmerksamkeit und Qualität,
- zwischen uns und mit unseren Kindern sind die gemeinsamen Wander-Erlebnisse ein verbindendes Element, auch wenn unser Sohnemann nicht immer die selben Ideen wie ich hat.
Ich würde sagen, unterm Strich tut´s uns allen gut.”
( Wer nur den zusätzlichen Zeitaufwand sieht, dem sei´s hier gesagt: Einen eigenen Blog zu starten hält so manche Überraschung bereit ! Nähere Fragen beantworte ich gerne.)
Verfasst am 05. Nov 2008 von Andreas unter Bad Pirawarth, Lokationen (Orte, Berge,...), Meine Fotoausrüstung, So Allerlei, Weinviertel |
Hier ein paar Beispiele der bei Bad Pirawarth vergangenen Sonntag aufgenommenen Landschaftsaufnahmen.
Störend finde ich die leicht dunkleren Ecken der Fotos – ist das normal ? Dieser Effekt dürfte vor allem bei Tele-Einstellung auftreten, also bei z.Bsp. 90-105mm Brennweite.
Ein schöner Schmarrn ! Ich hab mir extra mit dem Tamron 24-120mm im Italien-Urlaub aufgenommene Fotos angesehen und die weisen diese “dunkleren Ecken” nicht auf. Jetzt muß ich mich bei Nikon Östrreich bzw Amazon (wo ich das Objektiv gekauft habe) erkundigen, ob es sich um einen Mangel des Objektives handelt oder ob das normal ist.
( Ich jedenfalls finde das nicht normal und sehr störend, auch die Wickel die ich jetzt vielleicht haben werde ! )
Verfasst am 04. Nov 2008 von Gastautor unter Besonderheiten, Gastbeiträge, Millas Zauberweg, Outdooraktivität, Wald & Wiesen, Waldviertel, wandern & bergsteigen |
Wie so viele andere Sommerattraktionen für die ganze Familie hat auch Millas Zauberweg fürs Jahr 2008 die Segel gestrichen. Die Malvorlagen und die Geschichte über Milla und ihre Freunde gibt´s aber auch jetzt im Winter hier zum Download. Wer Albrechtsberg im Waldviertel auch jetzt für eine Wanderung besuchen möchte, findet Wandervorschläge auf der Gemeinde-Hompage.
Cornelia Bernleitner aus der kleinen Ortschaft Albrechtsberg im Waldviertel hat mir zu ihrem tollen Erstlings-Projekt “Millas Zauberweg” folgende Hintergrundinfos exklusiv zur Verfügung gestellt:
“milla backstage ist nicht so einfach zu erklärt; werde versuchen, es kurz zu machen:
eigentlich wollte ich im rahmen des kulturwerkstatt-projektes 08 albrechtsberg[er]hören/lesen/leben eine tour durch albrechtsberg mit audioguides gestalten; nachdem es da einige troubles gab, kam ich zu der idee mit dem erlebnisweg, hab mich knapp 1/2 jahr lang schlau gemacht, die stationen, milla & freunde entworfen und das konzept dem vorstand präsentiert; danach hat unser super-tischler christian die stationen nach meinen (nicht immer klaren) plänen gebaut, ich hab die schilder am pc entworfen (wieder mit einem neuen programm werkeln) und meine fleißigen mannen haben die stationen dann aufgebaut; parallel dazu hat mein jugend-team eine art activity-heftl für den weg gestaltet & ich hab dann für die eröffnung eine märchenwanderung geschrieben, die am 7.juni mit über 100 mitwanderern über die bühne (eigentlich den weg) gegangen ist; am abend gab’s dann noch eine tolle feuer-drum-glow-show und das war der beginn von millas zauberweg;
nächstes jahr gibt’s teil 2 der wanderung (milla und das drachenei), außerdem gibt’s die milla-story, malvorlagen etc. zum downloaden;
ankommen tut die sache total gut (vom enkerl bis zum opa, der anruft, weil der die milla-geschichte nicht kennt und die beim schlafengehen den enkerln erzählen soll…);
der vorteil für familien ist, dass es gratis ist und die kinder sinnvoll beschäftigt sind; sogar unsre kleine (2 1/2) schafft den weg.
[fotos & details gibt's auch unter http://www.albrechtsberg.at; meine hauptmotivation war, etwas neues tolles in albg. auf die beine zu stellen und den dauernörglern den wind aus den segeln zu nehmen ("bei uns wird nix für den tourismus gemacht" etc.); bin schon sehr stolz auf das projekt, weil es sooooo schön geworden ist
) und das obwohl wir nur laien auf dem gebiet sind, weil so viele leute damit zu begeistern waren (der lindenwirt, die mannen im dauerarbeitseinsatz [speziell christian & meine bessere hälfte martin], die flora-fee-edith, der technik-willi etc. und weil außerdem alle ehrenamtlich ohne bezahlung gearbeitet haben [der weg ist dadurch erst finanziell realisierbar geworden (ohne förderungen!!)]“
Verfasst am 03. Nov 2008 von Andreas unter Bad Pirawarth, Kinderwagenwanderung, Kinderwanderungen, Tut-gut Wanderwege, Wanderwege, Weinviertel, wandern & bergsteigen |
Wohin zum Wochenende ? – Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt. Aber daß uns die Antwort auf diese Frage am gestrigen Sonntag nach Bad Pirawarth im Weinviertel führen würde hat zwei besondere Gründe.

Mein Lieblingsfoto - einfach genial !
Erstens gehört Bad Pirawarth zu den wenigen Niederösterreichischen Gemeinden die bisher Familienwanderwege im Rahmen der “gesünder leben in Niederösterreich”-Initiative ins Leben gerufen haben und zweitens wollte ich unbedingt das obere Weinviertel besuchen weil mir die Gegend sehr gut gefällt und ich bisher noch keine einzige Wanderung aus diesem Teil Niederösterreichs in meinem Blog vorgestellt habe.
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Parkplatz vor der Klinik Pirawarth
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Der Spielplatz bei der Klinik
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Ein Blatt, das nicht bis zum Boden gefunden hat
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Hier gab´s Diskussionen
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Erster Anstieg
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Berberitzen
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Blick übers Land
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Ölförderung im Weinviertel
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Schlehen
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Ein Pfarrerkapperl-Strauch
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Wandern über die Hügelkuppe
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Auf ins nächste Wellental
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Letzte Trauben
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Ein Wegkreuz (versehentlich auf den Hintergrund fokussiert)
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Lokie liebt große Blätter
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Auch der Papa muß mal aufs Foto
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Kleine Stärkung
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Die letzten Meter zurück zum Reha-Zentrum
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Mein Lieblingsfoto – einfach genial !
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Gegen 09:30 fuhren wie in Maria Lanzendorf los und trafen nach einem kleinen Umweg über Gaweinstal (Besuch der Cafe/Konditorei Tittel) beim Rehabilitationszentrum in Bad Pirawarth ein.
Der hartnäckige Hochnebel, die feuchte Luft und die Krankenhausathmosphäre, die dieser Ausgangspunkt unserer Wanderung verbreitete (wir sahen viele Patienten mit ihren Besuchern spazieren gehen), waren mir anfangs etwas unangenehm. Noch bevor wir die ersten Meter zurückgelegt hatten kamen wir unmittelbar bei der Klinik zu einem tollen Spielplatz, den unsere beiden Kinder (Bernie 4 1/2 Jahre und Lokie 2 Jahre) sofort erobern wollten.
Nach der langen Autofahrt, eine Schaumrolle im Bauch war mir mehr nach Wandern und nicht nach Auf-dem-Spielplatz-Stehen zumute. Zum Glück hatte ich meine neue Nikon D90 dabei und konnte mir so wenigstens mit ein bißchen Fotografieren die Zeit vertreiben.
Im Schneckentempo ging es dann durch einen Park und über eine Brücke, bis der Weg dann endlich einen steilen Waldweg hinauf führte. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Kinder ruhiger und meine Stimmung hob sich zusehends, auch die Reha-Athmosphäre war plötzlich wie weg geblasen.
Der Weg führte an einigen Bankerln und Aussichtspunkten vorbei den Hang hinauf ( wir gingen die etwas längere Route 2 ). Besonders schön fand ich die Sträucher am Weg – Schlehen, Berberitzen, Hagebutten und Pfarrerkäppchen habe ich noch im Gedächtnis. Einmal gab´s ein paar Stufen, die wir den Kinderwagen hinauftragen mußten, aber ansonsten war der Weg super gepflegt und leicht zu begehen.
Nach dem Aufstieg kamen wir auf der Hügelkuppe zu einigen Äckern und Weingärten… – Ab diesem Zeitpunkt sagen Bilder mehr als tausend Worte !
Auch als Kinderwagenwanderung kann ich den Rundweg sehr empfehlen. Ganz bestimmt ist er auch im Frühjahr, wenn all die Sträucher blühen wunderschön. Und die Sanatoriums-Stimmung kam ganz bestimmt nur vom Hochnebel.
Für die gesamte Wanderung benötigten wir etwa 3 Stunden, ganz bestimmt ist diese aber auch leicht in 1 1/2 bis 2 Stunden begehbar. Mit unseren kleinen Kindern sind wir einfach noch sehr langsam unterwegs.
Da in der Kellergasse auf der anderen Ortsseite von Bad Pirawarth kein Heuriger offen hatte, fuhren wir nach Abschluß der Wanderung auf der Rückfahrt einen kleinen Umweg über Mannsdorf an der Donau, wo wir beim recht urig-wilden Gasthaus Juranitsch einkehrten (welches wir zuvor noch nicht gekannt hatten).
( Hier geht´s zu meinen bisherigen tut gut-Wanderungen. Mehr über die tut gut-Wanderwege erfährst du auf www.tutgut.at und findest dort unter anderem auch die Routenbeschreibungen zum Download. )