Verfasst am 12. Okt 2008 von Andreas unter Besonderheiten, Hütten, Heurigen & Co, Lokationen (Orte, Berge,...), Mostviertel, Ochsenburger Hütte, Sankt Veit an der Gölsen, Stockerhütte, Traisen, Wald & Wiesen, Wanderwege, Wilhelmsburg, Wilhelmsburger Rundwanderweg |
Hier nun der Abschlußbericht meiner Begehung des Wilhelmsburger Rundwanderweges vom 13.9.2008 ( Übersicht über den Rundwanderweg, meine bisherigen Berichte vom Rundwanderweg ).
Gegen 15:30 Uhr brach ich wieder von der Stockerhütte auf und marschierte in nicht ganz 4 Stunden zur Ochsenburger Hütte. Am Weg habe ich mich 3x kurz verlaufen und viel fotografiert (3 1/2 Std sollte eine realistische Gehzeit sein).
-
-
Die Stockerhütte
-
-
Blick zum Stadelböck und auf die Rudolfshöhe (Ausblickspunkt gleich nach der Stockerhütte)
-
-
Nach ca. 15 Minuten ab der Stockerhütte kommt man erstmals auf eine Wiese
-
-
-
Naturdenkmal Maronibaum auf der Zehethofer Höhe
-
-
-
-
-
Altes Dörrhaus (“Diaheisl” – nichts für analoge Fotografen)
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Nicht zu übersehen – erst hier zweigt man vom Weg zur Kukubauerhütte ab
-
-
Blick zurück
-
-
-
-
Bei Mountainbikern ist die Gegend sehr beliebt
-
-
-
Auch Kukurutz wuchs auf der Höhe
-
-
-
-
Die Ochsenburger Hütte
-
-
Davor
-
-
Danach
-
-
Ausblick bei der Ochsenburger Hütte
-
-
-
Wer sein Rad liebt, der schiebt (oder zerlegt, auch ohne Pickzeug)
-
-
-
Kinder spielen in der Dämmerung Fußball
-
-
Mond über der Rudolfshöhe (es wurde etwas diesig = nebelig)
-
-
Überquerung der Traisen
-
-
Tankstelle im Gewerbegebiet kurz vor der B20 (bei Firma Appel)
Hat man erst einmal den Anstieg zur Stockerhütte geschafft, umwandert man mit wenig Steigung, immer leicht hügelig dahin, das Kreisbachtal zuerst im Süden, dann im Norden.
Wichtig ist, daß man ab der Stockerhütte immer Richtung Kukubauerhütte geht (nicht immer ist der Rundwanderweg markiert) und erst beim Haberegg beim nicht zu übersehenden Türl (siehe Foto) nach links abbiegt. – Ich hatte recht bald einen Linksdrall und hab mich daher schon vor dem Türl 2x kurz verlaufen. Vielleicht lag´s aber auch schon an der Müdigkeit und Faszination der Gegend im Abendlicht, daß ich immer wieder den Weg verlor. – Später habe ich mich noch ein 3. Mal verlaufen, aber das ist eine andere Geschichte.
Ich muß zugeben, auf der Ochsenburger Hütte angelangt, war ich dann schon wirklich sehr geschlaucht und die Füße taten mir in meinen etwas zu kleinen Schuhen ganz schön weh. Zur Aufmöbelung habe ich rasch einen Radler gekippt - daß es Egger war, hat mir in dieser Situation nichts mehr ausgemacht.
Beim Abstieg von der Rudolfshöhe Richtung Ochsenburg begegnete ich in der Dämmerung zwei Moutainbikern mit Patschen – eines meiner Lieblingsfotos
.
Erst kurz vor 20 Uhr überquerte ich wieder die Traisen und fand im Dunkeln (Markierung war keine mehr zu sehen), den Weg zurück zum Auto.
( In Summe war´s ein Wahnsinns-Tag mit großen Höhen und auch einigen Tiefen – der Aufstieg zur Stockerhütte zum Beispiel -, an dem ich unzählige Eindrücke gesammelt habe. Deshalb hat es auch fast einen Monat gedauert, diesen Tag hier im Blog zu dokumentieren. Ganz fertig bin ich noch immer nicht, denn der “typisch Andi”-Beitrag, der fehlt jetzt noch ! )
Verfasst am 11. Okt 2008 von Andreas unter Bloggen, Blogs & Blogger, Private Initiativen im Internet, So Allerlei, auf wandertipp.at, mein Befinden |
Gestern nachmittag auf der Uni wurde ich mit vielen Fragen und gut gemeinten Ratschlägen konfrontiert. Hier drei Beispiele:
- Niederösterreich ist doch kein Wanderland ! Gewandert wird in Kärnten und vor allem in der Steiermark ! Wenn du eine Plattform mit Regionen-Wander-Blogs ins Leben rufen willst, dann mußt du diese Regionen wählen ( Bauchgefühl: “Nur Looser bloggen über Niederösterreich” )
- Du brauchst Partnerfirmen und -organisationen, du mußt Kooperationen schließen und auf diese Weise die Unterstützung sicherstellen. Hier eine neue Pressemeldung über eine neue Initiative. Hast du schon Kontakt mit denen aufgenommen ??? Was nicht, du bloggst selber ??? ( Bauchgefühl: “Du machst alles falsch, das muß man ganz anders angehen !” )
- Die Wilden Hunde in den USA: Warum tust du dir das an ? Wenn in Österreich (noch) nicht übers Wandern gebloggt wird, dann suche dir doch irgendwo ein Thema über das heute schon gebloggt wird und die Leute dazu, die darüber bloggen. Ob´s jetzt Leute in (Nieder-)Österreich sind oder Leute in den USA, die über wilde Hunde bloggen, das ist doch völlig das selbe !
Mittlerweile hab ich mich wieder etwas sammeln und darüber nachdenken können:
Zu 1.) Niederösterreich ist ein Wanderland:
Den ersten Punkt zu entkräften fällt mir am leichtesten. Ich hab einfach “Niederösterreich kein Wanderland” als Suchbegriff in Google eingegeben und konnte sofort feststellen: Google weiß nichts davon !
Als erstes Suchergebnis kam eine liebevoll private HTML-gestrickte Homepage, die 2003 – vor der Zeit der Blogs – leider eingestellt worden sein dürfte. – Und klar ging´s ums Wanderland Niederösterreich.
Und schließlich, was liegt mitten in Niederösterreich ? – Wien ! – Und was tun die Wiener, wenn sie nicht gerade viel Benzin verbrennen und nach Kärten fahren ? – Wandern in Niederösterreich. Nein, da mache ich mir keine Sorgen.
Zu 2.) Du brauchst Partnerfirmen und Organisationen
Über diesen Punkt läßt sich schon wesentlich länger nachdenken.
Mein vorläufiges Zwischenergebnis:
Ich ( bzw. unser Projekt Wandertipp.at ) brauche Menschen, die Wandertipp.at aktiv unterstützen und mit tragen (über Kommentare, Gastbeiträge, persönliche Blogs über die eigenen Freizeit-Interessen).
Ob diese Menschen in Firmen und Organisationen zu Hause sind oder nicht, ist zweitrangig, was zählt ist jeder einzelne Wander-Begeisterte mit seinen persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen.
Nur mit einer Idee im Kopf Klinken putzen zu gehen, hat sicher weniger Gewicht, als wenn das Beispiel im Kleinen bereits lebt und funktioniert.
Bestimmt macht es Sinn, jetzt nach Unterstützung zu suchen, allerdings nach teilnehmender Unterstützung durch Menschen !
Zu 3.) Die Wilden Hunde in den Rockies
Die Wilden Hunde haben einen Nachteil – sie interessieren mich nicht !
Andererseits hat die Frage, ob und wie Menschen in einer Region dazu ermutigt werden können, sich über persönliche Blogs über ihre Region und ihr Leben in dieser auszutauschen aus meiner Sicht durchaus Relevanz.
Wenn ich mir vorstelle, anstatt in die nächste Tourist-Info zu gehen, abonniere ich mir vor einem Urlaub Blogs von Einheimischen meiner Destination und tausche mich mit diesen aus, das hat schon was ! Oder ich lebe in der Region und bekomme über Blogs Anregungen für meine Freizeitgestaltung, zum Beispiel in der Form von Familienausflügen.
Als Bewegung vieler Menschen zusammengenommen, kann hier durchaus ein wirtschaftlicher Faktor entstehen, der für Tourismus & Freizeitwirtschaft relevant ist.
( Urlaubs-Blogs von Touristen sind klarerweise nochmal etwas anderes. )
( Eins dürfte jedenfalls klar sein. So ganz dort, wo´s hingehen soll, bin ich noch nicht. Und wie´s gelingen wird, ja, das ist die entscheidende Frage ! )
Verfasst am 11. Okt 2008 von Andreas unter Achau, Hennersdorf, Lauftagebuch, Leopoldsdorf, Lokationen (Orte, Berge,...), Maria Lanzendorf, Outdooraktivität, So Allerlei, Wienerwald, laufen |
Da ich einiges zu verarbeiten hatte und mich die letzten Tage Joseys Berichte über seine Morgenwanderungen ( 1, 2 ) sehr beeindruckt haben, bin ich heute Früh zu meinem 4-Dörfer-Erlebnislauf aufgebrochen. – Ein Spontaneinfall von gestern abend.
Eintrag ins Lauftagebuch: Runde Maria Lanzendorf – Achau – Hennersdorf – Leopoldsdorf – Maria Lanzendorf, 11.10.2008 – 13,21 km in 1 Std 17 Min.
-
-
-
Start in der Dämmerung
-
-
An der Schwechat vor Achau
-
-
-
Brücke bei Achau
-
-
Achau ist erreicht
-
-
Die Kirche in Achau – Läufer-Impressionismus
-
-
-
Spaziergänger in Achau
-
-
Brückenheiliger in Achau
-
-
-
-
Blick zurück auf Achau
-
-
Kurz vor Hennersdorf
-
-
-
Wohnen am Teich in Hennersdorf
-
-
-
Romanisches Portal an der Kirche in Hennersdorf
-
-
Kirche in Hennersdorf
-
-
Wilder Wein
-
-
Wildgehege zwischen Hennersdorf und Leopoldsdorf
-
-
-
-
-
Laufgruppe vor Leopoldsdorf
-
-
Ich mag alte Häuser
-
-
Zum Hinsetzen war es zu kühl
-
-
-
Altes Wienerberger Trägerwerk in Leopoldsdorf (neben Merkur)
-
-
Leopoldsdorf: Lagerplatz neben Merkur
-
-
Wirtschaftsgebäude mit alter Aufschrift AFRI-COLA (verdeckt) bei Maria Lanzendorf
-
-
Spedition Gebrüder Weiss, Maria Lanzendorf
-
-
Wieder zu Hause
-
-
Begrüßung des Heimkehrers
Bei morgendlichen 7 Grad startete ich von unserer Haustür los und lief zuerst zur Schwechatbrücke südlich von Maria Lanzendorf. Von dort ging es das Nordufer der Schwechat entlang bis Achau.
Am Weg durch Achau machte ich einen kurzen Abstecher zur Kirche und bog dann kurz vor dem Ortsende rechts in die Landstraße nach Hennersdorf.
Morgennebel haben um diese Jahreszeit auch etwas Schönes, da sie das bunte Laub, die Landschaft und viele alltägliche Details wie hingemalt erscheinen lassen.
Am Weg durch Hennersdorf besuchte ich die Kirche mit einem schönen romanischen, zugemauerten Portal und folgte dann nördlich von Hennersdorf der schon bekannten Schotterstraße nach Leopoldsdorf.
Kurz vor Leopoldsdorf kam mir eine größere Gruppe Läufer und Nordic-Walking-Marschierer entgegen, etwa 30 Personen.
Die Läufer waren rasch & grußlos vorbei, aber von der Nordic-Walking-Gruppe wurde mir sofort “Falsche Richtung !”, und auf meine Frage: “Jeden Samstag um 8 Uhr beim Billa-Parkplatz”, zugerufen – jeder kann mitlaufen ! Mehr zu fragen blieb keine Zeit.
Wenig später erreichte ich wieder Maria Lanzendorf und wurde fröhlich und lautstark von Bernie und Lokie begrüßt, die soeben – frisch aufgestanden – mit dem Frühstück begonnen hatten.
( Ich hab sehr versucht, die Anzahl der Fotos zu reduzieren, aber es waren einfach zu viele schöne dabei !
Sich selbst einen Erlebnislauf oder eine Erlebniswanderung zusammenzustellen und dann zu einer ungewohnten Zeit loszuziehen, kann ich sehr empfehlen. Vor allem, wenn man wie ich derzeit viel nachzudenken und einzustecken hat, beruhigt und versöhnt dies ungemein.
Für mich war´s ein wenig wie Urlaub vor der Haustür. )
Verfasst am 10. Okt 2008 von Andreas unter So Allerlei, mein Befinden |
Ach, das Leben kann so schwer und kompliziert sein. Irgendwie fühle ich mich mitten in einem endlos langen Tunnel. Daran haben auch die Sonne über Wien und die 28 Grad im Seminarraum und das Wohlwollen meines Professors nichts ändern können. Bestimmt bin ich aber nicht der einzige, der sich dort wie ein armes Würstel fühlt.
Was mich jetzt aufbaut, ist die Aktion, die ich mir für morgen früh vorgenommen habe. – Nur soviel: Sehr anstrengend und Start in der Dämmerung !
( Ich brauch jetzt tatsächlich was, um mich innerlich wieder etwas frei zu bekommen. )
Verfasst am 10. Okt 2008 von Andreas unter Bloggen, Blogs & Blogger, in der großen weiten Welt |
Und ich hab´s gelesen, wie mein dortener Kommentar beweist: http://senfundkren.wordpress.com/2008/10/10/hallo-herr-baumgartner/

( Auch das Kleingedruckte ! )
Verfasst am 09. Okt 2008 von Gastautor unter Bloggen, Blogs & Blogger, Gastbeiträge, Lokationen (Orte, Berge,...), Salzkammergut, auf wandertipp.at, in der großen weiten Welt |
( Auf meine Anfrage habe ich heute diesen Gastbeitrag von den beiden Autoren des Blogs “Alltagsgeschichten von Oma und Opa” erhalten, einem sehr abwechslungsreichen Blog über Haus und Garten, handwerkliche Hobbies, Brauchtum und DIESE WANDERUNG vom vergangenen Sonntag: )
Wir danken “Wandertipp” für die Einladung, einen Gastbeitrag über eine Herbstwanderung im Hochmoor-Gebiet des Ödensee in steirischen Salzkammergut zu schreiben:
Der letzte Sonntag war ein Geschenk für Wanderer und Fotografen. Der Kälteeinbruch der vergangenen Tage hinterliess im Toten Gebirge sowie Loser und Grimming eine Schneedecke, sodass wir im Kontrast der herbstlich gefärbten Natur, dem Weiß der Berge und dem strahlend blauen Himmel schwelgen konnten.
Unser Ausflugsziel war eine der vielen landschaftlichen Besonderheiten des steirischen Salzkammergutes – der Ödensee mit seinem Hochmoor, dem Torfstich und den Strumern. Nur mehr wenige Einheimische erinnern sich, dass hier einmal Torf gestochen wurde. Die Narben in der Landschaft sind längst verwachsen. Heute ist die Gegend ein Schutzgebiet nach den Richtlinien von Natura 2000 .




Auf den Bildtafeln sind unglaubliche Zeitdokumente festgehalten, besonders beeindruckt hat uns, daß ein Torfstecher 500 kg oder 2.500 Stück Ziegel pro Tag gestochen hat.



Ein ausgestochener Torfziegel zeigt an, wie es hier ausgesehen haben kann.

Die Landschaft ist moorig-sumpfig und weist eine eigene Vegation auf.



Die Strumern sind Karstquellen, die im Frühjahr – meist um die Muttertagszeit – zu Tage treten und ein großartiges Naturschauspiel bieten – heute nicht unser Ziel.

Dorthin müßten wir diesen Weidezaun überqueren.

Das Ödensee Hochmoor hingegen liegt in herbstlicher Schönheit und Ruhe vor uns!

Es ist uns sogar gegönnt, einige Goldröhrlinge zu ernten und die Landschaft zu genießen:

Von hier aus ist der angeschneite Loser zu sehen.


Aber nicht genug, auch der Grimming hat ein weißes Kleid angezogen.
Verfasst am 09. Okt 2008 von Gastautor unter Gastbeiträge, Lokationen (Orte, Berge,...), Maria Lanzendorf, So Allerlei, Veranstaltungen |
( Gastbeitrag von Gerhard Melzer, der mir gestern abend noch einen handgeschriebenen Zettel und einige Fotos in die Hand gedrückt hat. )
Am 25.10. (14-18 Uhr) und 26.10.2008 (10-13 Uhr) findet im Gemeindesaal Maria Lanzendorf eine Ausstellung von Gemälden des Künstlers Schulrat Franz Gilg (1896 – 1992) statt.
Aussteller: Dir Gerhard Melzer und Edi Probst
Franz Gilg war Hauptschullehrer in Maria Lanzendorf und Hauptschul-Direktor in Ebergassing. Sowohl als Lehrer als auch als Soldat in beiden Weltkriegen war er eine markante Persönlichkeit mit viel Humor. Aus allen Perioden seines Lebens erzählte er gerne Geschichten
Z. Bsp. jene aus dem 1. Weltkrieg:
Als Reserve-Fähnrich hatte er den Auftrag mit Maultieren einen Warentransport durch gebirgiges Gelände zu kommandieren (organisieren). Eines der Tiere stürzte in eine Schlucht. Er meldete den Unglücksfall der Kommandostelle. Diese telegrafierte, dass die Haut (das Fell) des Tieres abzuliefern sei. Gilg erklärte der Heeresbürokratie: “Das Maultier ist mitsamt seinem Fell in die Schlucht gestürzt.”
( Diesen und noch mehr Schwänke aus dem Leben anderer Leute und natürlich auch aus seinem eigenen, erzählt mein Schwiegervater Gerhard Melzer gerne auf Wunsch dem interessierten Besucher dieser Ausstellung.
Die Fotos stammen übrigens aus dem Ober-Unter-Maria Lanzendorfer Bilderbogen, Ausgabe Nr 11 / Mai 2006, der von Mag. Michael Komarek und OSR Dir Gerhard Melzer herausgegebenen Heimatkundlichen Monatsschrift. Diese Monatsschrift wird dem erlesenen lokalen Leserkreis von den beiden Autoren regelmäßig persönlich zugestellt und hat seit der Erstausgabe der Inflation standgehalten – eine Besonderheit in Zeiten wie diesen und ganz bestimmt eine wertvolle Investition.
Kommentare leite ich gerne weiter. )
Verfasst am 08. Okt 2008 von Andreas unter So Allerlei, Unser Garten |
Bereits im Juni habe ich von meinem Sorgenkind und seinem Konkurrenten berichtet. Mittlerweile hat dieser – wie schon vergangenes Jahr – wieder eine “unbefruchtete” Stachelkugel produziert. (Bei Maronibäumen ist wichtig, daß sie zur Befruchtung einen zweiten Baum – am besten eine Wildsorte – in der Nähe haben, in unserem Fall in Sichtweite.)
Schon mal im Tullnerfeld, haben wir Sonntag am Heimweg spontan beim Praskac vorbeigeschaut (es stellte sich heraus, daß dieser derzeit auch Sonn- und Feiertags bis 16:00 Uhr geöffnet hat) und haben dort einen weiteren Maronibaum erstanden.
Nach einigem Herumrücken und Diskutieren über den optimalen Platz, habe ich das schöne Bäumchen am Montag verpflanzt und freue mich sehr und halte ihm und mir die Daumen.
( Bei guter Führung werden Maronibäume übrigens viel größer und höher als Kirschen und sind überhaupt einfach die edleren Gewächse ! )
Verfasst am 08. Okt 2008 von Andreas unter Bloggen, Blogs & Blogger, SEO, So Allerlei, auf wandertipp.at, mein Befinden |
Besonders überrascht und gefreut hat mich heute, als ich Wandertipp.at auf ORF-Teletext Seite 469.2 entdeckt habe. Gefunden habe ich den Link über meine Besucherstatistik, die mir heute morgen einige Besucher von http://teletext.orf.at ausgewiesen hat.



Apropos Wandertipp.at-Besucherstatistik:
- innerhalb eines Monats (7.9. – 7.10.2008) wurden Wandertipp.at 5.817 Besuche von 3.467 Besuchern abgestattet,
- derzeit sind´s 180 – 240 Besuche täglich, Tendenz leicht steigend,
- 52 % Besuche kamen über Google, 24 % über Links auf anderen Webseiten und 24 % riefen Wandertipp.at direkt auf,
- 61 % der Besuche waren Erstbesuche und 39 % der Besuche waren von früheren Wandertipp.at-Besuchern,
- die 3.050 über Google-Suchergebnisse vermittelten Besuche kamen über 1.842 verschiedene Suchbegriffe, wobei der “Weinherbst Mödling” mit 70 vermittelten Besuchen, durchschnittlich 6,67 Seiten je Besuch und 14:27 Minuten durchschnittlicher Besuchsdauer die Liste vor “Spaghettikürbis” und “Muskatkürbis” anführt. Auch “Kinderwanderungen” (51x 4:50), ein Begriff aus Roberts Blog und “Schellensee” (32x 3:06) waren sehr beliebt
(alles in allem nicht gerade ein klassischer Fall von Suchmaschinen-Optimierung),
- tendenziell sind die über Google vermittelten Besuche die kürzesten mit den wenigsten Seitenaufrufen, während Besuche über Verweise von anderen Seiten und die Direktaufrufe länger dauern.
Als ich Wandertipp.at im Mai 2008 gestartet habe, hatte ich sehr große Erwartungen und keinerlei Erfahrung mit dem Betreiben eines Blogs und einer kleinen Online-Plattform. Einige Monate und 300 eigene Beiträge später weiß ich schon etwas genauer wie´s läuft.
Die Kontakte, die sich bisher ergeben haben, die Kommentare anderer, die Beiträge aus Blogs auf Wandertipp.at, gewonnene Anregungen für die eigene Freizeitgestaltung, die Besucherstatistik und nun heute der Link im ORF-Teletext geben mir das Gefühl, daß es den Aufwand wert ist (für mich persönlich), auch wenn bestimmt einige meiner Beiträge mich mehr Zeit beim Verfassen gekostet haben als die spätere Lesedauer aller Besucher dieses einen Beitrags zusammengenommen.
Auf diesem Weg herzlichen Dank an alle, die sich bisher über eigene Blog-Beiträge, Kommentare oder auch Gastbeiträge an Wandertipp.at beteiligt haben.
Gelegentlichen Besucher, die zufällig vorbeischneien und denen unsere Seite gefällt möchte ich Mut machen, es uns auch wissen zu lassen. Und wenn nicht, dann bleibt immer noch die Besucherstatistik, die einem an ruhigen Abenden das Herz erwärmt !
Liebe Grüße,
Euer Andreas
( Anm.: Alle obigen Angaben wurden mit Google-Analytics ausgewertet. )
Verfasst am 08. Okt 2008 von Andreas unter So Allerlei, Unser Garten |
In den letzten Tagen gab´s zum Frühstück frische, morgendlich kühle Feigen vom Busch neben unserem Hauseingang.
-
-
Die Feigen am 26.9.
-
-
Der stattliche Busch neben unserem Eingang
-
-
Aufplatzen einer reifen Feige (schmeckt umso besser)
-
-
Die selben Feigen am 4.10.
Das erste Foto zeigt die Feigen vor etwa 1 1/2 Wochen. Damals waren sie noch etwas grüner. Jedoch wenige Tage haben gereicht, daß die Früchte erstmalig in unserem Garten die namensgebende Färbung angenommen haben.
Innerhalb von 1 1/2 Jahren ist aus zwei kleinen Schößlingen ein ansehnlicher Busch geworden.
( Ich hab gelesen, daß man die Pflanzen wenn, dann kurz vor dem Austrieb im Frühjahr zurückschneiden kann. Da bleibt mir noch etwas Zeit zum darüber Nachdenken.
Interessant wäre, wie man die Pflanzen dazu bringt, mehr Früchte und weniger Blätter & Triebe zu produzieren ? Eventuell kann ich mir vorstellen, daß Auslichten beim Rückschnitt Sinn macht… )