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Baden: Windstille Winterwanderung zur Ruine Rauhenstein (21.12.2008)

Verfasst am 21. Dez 2008 von Andreas unter Baden, Besonderheiten, Burgen und Burgruinen, Kinderwanderungen, Lokationen (Orte, Berge,...), Outdooraktivität, Wienerwald, wandern & bergsteigen | 5 Kommentare

Heute Sonntag, 21.12.2008 pünktlich zum Winterbeginn unternahmen wir an einem eher stürmischen Tag eine windstille, sonnige Wanderung zur Ruine Rauhenstein in Baden. Dieser Ausflug war für uns ein Muß, nachdem wir bereits Anfang Oktober die Ruine Rauheneck auf der anderen Seite des Helenentals besucht hatten.

Von der A2 kommend, parkten wir uns am Beginn des Helenentals beim Hotel Sacher ein (Vorteil: unmittelbar neben einem großen Spielplatz) und begannen den Aufstieg zur Ruine Rauhenstein blau markiert links von der Kirche auf der anderen Straßenseite (der Weg ist nicht zu verfehlen).

Etwa 15 Minuten später betraten wir durch ein großes Tor erstmals die Ruine Rauhenstein. Bernie und Veronika (diese in der Rückentrage) waren über das Versteckenspielen auf der Ruine begeistert. Ich war überrascht, daß ich die Ruine Rauhenstein noch beeindruckender fand als Rauheneck, da ich eher das Gegenteil vermutet hatte.

Nach ausgiebiger Erkundung der Ruine Rauhenstein gingen wir zum blau markierten Weg zurück und folgten diesem bis zur ersten Abzweigung, der wir grün markiert nach links folgten. Ab nun war der steile Ansteig vorbei und es ging flach im trockenen, felsigen Hang dahin (ein sehr empfehlenswerter, schöner Weg).

Von einem Aussichtspunkt ( Jammerwandl ? ) war´s etwas windig und wir hatten einen schönen Ausblick zurück ins Helenental und hinaus zur Ruine Rauheneck. – Nur unsere Veronika nicht, denn die war in der Rückentrage tief und fest eingeschlafen.

Als wir auf einen breiten Weg stießen, folgten wir diesem nach links abwärts bis zur Straße und überquerten über die neue Radweg-Brücke die Schwechat.

Nach insgesamt 2 Stunden Geh- und Besichtigungszeit kamen wir wieder beim Spielplatz an, wo prompt auch Veronika wieder erwachte.

( Für uns war die Kombination aus kurzem Gratis-Pferdereiten, dann etwas Pommes beim McDonalds für die Kinder, Burgbesichtigung, kurzweiliger kleiner Rundwanderung – normale Gehzeit ca. 1 Std – und abschließendem Heurigenbesuch in Gumpoldskirchen der perfekte Ausflugstag. )

Was tun am 24. Dezember ? – Gratis-Reiten im Reitstall Kiebitzhof bei Baden

Verfasst am 21. Dez 2008 von Andreas unter Baden, Lokationen (Orte, Berge,...), Wienerwald | 1 Kommentar

Heute beim Frühstück hatte Astrid in der Sonntags-Korne folgendes Inserat entdeckt:
Baden: Gratis-Reiten im Reitstall Kiebitzhof, Haidstraße 80, 21., 22., 24. Dezember von 10 bis 15 Uhr; Reitvorführung “Gerittene Weihnachtsgeschichte” um 16 Uhr. Alle Infos: 0650/515 51 00″

Von der A2 kommend bogen wir daher kurz vor Baden bei einem Reitgeschäft links in die Haidstraße ein und suchten etwas, bis wir unmittelbar nach Überqueren der Autobahn zum Reitstall Kiebitzhof kamen.

Wir waren die einzigen Besucher, fragten in der Reiterstube, einem netten, kleinen Lokal und wurden prompt von zwei jungen Reiterinnen in den Stall geführt.

Wenig später saß Bernie freudestrahlend auf einem hübschen Haflinger und ließ sich im Takt wiegen. Auf dem Gelände des Reitstalls blies ein kalter Wind. Kurze Zeit später hatte Bernie bereits genug und Astrid nahm unsere Veronika mit auf einen kurzen, andächtigen Ritt.

Die beiden Kinder waren sichtlich beeindruckt, jedoch recht froh, rasch wieder vom Pferd zu kommen. Astrid war daher die einzige, die allein zu Pferd unsere Gratis-Reitrunde beendete.

Anschließend wärmten wir uns in der Reiterstube bei einem heißen Früchtetee wieder auf, machten einen kurzen Abstecher zum Mc Donalds (Drive-in), da es bereits 12 Uhr geworden war, und fuhren dann weiter zum Hotel Sacher am Beginn des Helenentals, wo wir unsere heutige kleine Wanderung unternahmen.

Der Traisentalradweg

Verfasst am 16. Dez 2008 von Gastautor unter Lokationen (Orte, Berge,...), Mostviertel, Outdooraktivität, radfahren | 7 Kommentare

( Gastbeitrag von Gitti und Georg Kitzmüller aus Vorderweißenbach im Mühlviertel: )

Ein paar Worte zum Traisental-Radweg, den wir im August in Kombination mit der Wachau befahren haben; insgesamt waren wir sehr zufrieden; zu den Pluspunkten zählen: gute Radwegbeschilderung, gute Gastronomie, schöne Orte, zwischen St. Pölten und Mariazell ist die Gegend sehr schön; das Gschaid ist für “Nicht-Spitzensportler” eine Herausforderung und hinterlässt ein tolles Gefühl, es geschafft zu haben; die Landschaft bei der Buchtlwirtin um den Hubertussee ist traumhaft; die Rückfahrt mit Mariazellerbahn war sehr schön, unser Nächtigungsbetrieb – Reiterbauernhof Maho – in St.Ägyd war sehr gastfreundlich und unkompliziert, wir hatten kein Zimmer vorbestellt; aber es gibt auch ein paar Minuspunkte: der Radweg zwischen Traismauer und St. Pölten war uns persönlich etwas zu langweilig, in der Aulandschaft hatte man kaum einen freien Blick auf die Umgebung; das wiegt vermutlich mehr, wenn man vom Land kommt; die Sperrtage der Gastbetriebe könnten besser koordiniert werden; etwas erschreckt hat uns der Betrieb um die Basilika Mariazell, wir waren zum ersten Mal dort;

Die Wanderregion Weinviertel – knappe Worte von offizieller Seite

Verfasst am 15. Dez 2008 von Andreas unter Tourismus und Freizeitwirtschaft, Weinviertel | 18 Kommentare


 
Bereits am 1.12.2008 habe ich hier auf wandertipp.at und in mehreren Online-Foren die Frage gestellt, ob es sich beim Weinviertel um eine Niederösterreichische Wander-Region handelt. - Diese Frage bekam gestern abend eine überraschend neue Dimension für mich.

Im Rahmen meines Doktorats-Projektes wandertipp.at wurden vergangene Woche von meinem betreuenden Professor sämtliche NÖ-Tourismus-Destinationen angeschrieben, unter anderem auch die Weinviertel Tourismus GmbH.

Gestern, Sonntag, wurde mir die knappe Antwort aus dem Weinviertel freundlicherweise weitergeleitet. Zuerst habe ich geschluckt, dann dachte ich: Was für eine Sensation !  Der nächste Gedanke war dann: Wenn ich DAS online stelle, schaffe ich mir keine Freunde.

Und mittlerweile, mit 1x Drüberschlafen, denke ich mir, daß ich diese Antwort einerseits meinen Lesern nicht vorenthalten möchte und andererseits bei der Weinviertel Tourismus GmbH “an oberster Stelle” nachfragen werde, ob das ernst gemeint ist.

Mein Gefühl wäre ja, daß es sich um eine “recht eigenwillige Interpretation von Weihnachtsfrieden” handelt und das letzte Wort noch nicht gesprochen ist (Stichwort: Geschäftsführerwechsel per 1.91.2009).

Hier die eingetroffene Nachricht:

Sehr geehrter Herr …,

vielen Dank für Ihre Information. Unsere Destination Weinviertel Tourismus GmbH sieht das Thema Wandern nicht als Schwerpunkt für unsere Region. Ich wünsche Ihnen für Ihr Projekt viel Erfolg.

Mit besten Grüßen

Weinviertel Tourismus GmbH
Kolpingstraße 7
2170 Poysdorf
+43 2552 35 15 Fax 4
info@weinviertel.at
www.weinviertel.at

PS: Advent im Weinviertel. Informationen unter www.weinviertel.at.”

( So ganz glauben kann ich ja noch immer nicht, daß das Weinviertel keine Wander-Region ist. Als weiterführende Literatur kann ich diesen Link sehr empfehlen, nach Öffnen der Seite links “Wandern & Walken” anwählen nicht vergessen ! )

Gestrige Geheimwanderung in den Gutensteiner Alpen – DER TEST für Bernhard Baumgartner

Verfasst am 15. Dez 2008 von Andreas unter Wiener Alpen | 28 Kommentare
3 Monate sind seit meinem ersten Test für Bernhard Baumgartner vergangen. Ein Fehler damals war bestimmt, alle Karten (Fotos) des Wilhelmsburger Rundwanderweges auf einmal auf den Tisch zu legen. Diesen will ich heute nicht wiederholen !

Astrid, unsere beiden Kinder Bernhard (4 Jahre) und Veronika (2 1/2 Jahre) und mich führte unser gestriger Ausflug in die Gutensteiner Alpen, wo wir eine mehrstündige Rundwanderung unternahmen – soviel sei jetzt schon verraten !

Da mein Vater Bernhard Baumgartner 1980 bereits in meinem zarten Alter von 10 Jahren den Führer: “Gutensteiner Alpen und Hohe Wand Ein Wander- und Landschaftsführer” herausgebracht hat, sollte er in diesem Gebiet sehr gut bewandert sein.

Welchen Weg sind wir (mit kleinen Abweichungen) gegangen ? – Hier das erste Foto:

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Erstes Rätsel-Foto, 15.12.2008 - 07:30

@ Papa:   Und, schon alles klar ? Oder brauchst du ein weiteres Foto ?

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Zweites Rätsel-Foto: 15.12.2008 - 09:30

@ Papa: ich hoffe, jetzt habe ich nicht alles verraten ! 

10 Uhr

Drittes Rätsel-Foto: 15.12.2008 - 14:10 Uhr

 @ Papa: Ich hoffe, dieses Foto hilft dir nicht weiter, sonst müßte ich mir sagen lassen, daß der Bernhard Baumgartner die Wege nur noch nach den Wirtshäusern erkennt ;-)

25 Uhr

Viertes Rätsel-Foto: 15.12.2008 - 17:25 Uhr

@ Papa: Hier wie versprochen ein “Eckerl Berg” und eine Ansammlung alter Obstbäume.

00 Uhr

Fünftes Rätsel-Foto: 16.12.2008 - 6:00 Uhr

Sechstes Rätsel-Foto: 16.12.2008 - 6 Uhr

@ Papa: Das haben wir ja wieder gut gemacht (vor allem Robert !!!). Vielleicht versuchst du aber auch, uns den nächsten Hinweis zu entlocken, denn das Hotel wußtest du ja von Robert und den Hinweis zum Schatz von mir. Und von Bergmandln weiß ich gar nichts. Vielleicht bist du gedanklich ja in einem völlig anderen Graben Eck unterwegs !

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Siebentes Rätsel-Foto - 17.12.2008, 05:30

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Achtes Rätsel-Foto - 17.12.2008, 05:30

@ Papa: Liegt es vielleicht daran, daß du zwar die Gegend, aber diesen Webg noch nicht kennst ??? Da ich meine Wanderkarten vergessen hatte, war Astrid in besagtem Hotel und hat einen Karten-Folder besorgt. Auch im ersten “urigen Wirtshaus” lagen diese Folder.

( @ alle anderen Besucher: Kommentare sind ausdrücklich erwünscht, aber BITTE NICHT AUFLÖSEN ! )

Laxenburg im Advent

Verfasst am 14. Dez 2008 von Andreas unter Laxenburg, Lokationen (Orte, Berge,...), So Allerlei, Veranstaltungen, Wienerwald | 3 Kommentare

Als ich Astrid von Roberts Hinweis auf den Christkindlmarkt in Laxenburg inkl. Musical der Volksschule Laxenburg erzählt habe, wollte sie – wie zu erwarten – diesen ebenfalls sofort besuchen. 

Da ich den gestrigen Tag großteils vor meinem Notebook verbracht habe, war´s eine willkommene Abwechslung.

Als wir ankamen, wollten die Kinder sofort mit einem von Hunden gezogenen Wagen fahren, dann gab´s Langos und wenig später fing bereits das Musical inkl. Lado-Engel an.

Trotz fehlendem Schnee wirkte der Christkindlmarkt am beleuchteten Hauptplatz doch recht weihnachtlich.

(Wie von Robert angekündigt, findet der Christkindlmarkt in Laxenburg heute, Sonntag, zum letzten Mal in diesem Winter statt.)

Das Art/Brut Center Gugging – Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah ?

Verfasst am 12. Dez 2008 von Gastautor unter Lokationen (Orte, Berge,...), So Allerlei, Veranstaltungen, Wienerwald | 3 Kommentare

( Gastbeitrag von WIF-Zack aus dem Tullnerfeld. )

(Bildquelle: Art/Brut Center Gugging)

Da ich das Haus der Künstler in Maria Gugging (Klosterneuburg/NÖ) vom Hörensagen bereits kannte, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und den “Kultur-Hügel-Advent” des Art/Brut Center Gugging am vorletzten Wochenende besucht.

Eigentlich reizen mich Adventveranstaltungen nicht besonders da ich kein Freund vom Punsch & Co. bin, aber die Möglichkeit einer Führung durch die Ausstellung hat mich dann doch bewogen nach Gugging zum “Kultur-Hügel-Advent” zu kommen.

Und ich muss Dir sagen, ich bin begeistert von der tollen Atmosphäre die in dem Gebäude herrscht.

Durch die gebotene Führung bin ich zum Ersten mal mit der Kunstrichtung “Art Brut” (aus dem französischen “rohe, unverfälschte Kunst”) in Berührung gekommen.

Für mich war die Kunstvermittlung von Mag. Dieter De Vlieghere sehr informativ und äußerst spannend und ein Grund wieder zu kommen.

Wie auch die Umgebung durch verschieden Ausflugziele (Naturpark Eichenhain; Redlinger Hütte; Lourdesgrotte im Wienerwald) sehr attraktiv ist.

Detailkarte der Niederösterreichischen Tourismus-Regionen

Verfasst am 12. Dez 2008 von Andreas unter Allgemein, Donau Niederösterreich, Mostviertel, Niederösterreich-Regionen-Gewinnspiel, Tourismus und Freizeitwirtschaft, Waldviertel, Weinviertel, Wiener Alpen, Wienerwald | 3 Kommentare

Bereits am vergangenen Dienstag habe ich vom Bildarchiv der NÖ-Werbung zwei Karten zu den Niederösterreichischen Tourismus-Regionen (bzw. Niederösterreichischen Tourismus-Destinationen) zur Verfügung gestellt bekommen, die mir bei der Zuordnung meiner Blog-Beiträge etwas halfen.

NÖ-Werbung)

Karte: Die Niederösterreichischen Tourismus-Regionen (Quelle: NÖ-Werbung)

–> Eine detailliertere Darstellung mit Ortsnamen, Flüssen und Hauptverkehrswegen findest du hier zum Download: Detailkarte NÖ-Tourismus-Regionen (PDF-File mit ca. 900 kByte)

Eingefleischte Niederösterreich-Kenner haben bestimmt ganz andere Aufteilungen vor Augen, wie sich zur vor einigen Tagen gestellten Regionen-Frage nachlesen läßt.

Besonders angesprochen hat mich Joseys Vorschlag einer Einteilung in Wander-Regionen nach dem Landschafts-Charakter:
–> Josey: “Wenn’s um die Aufteilung nach Wander-Regionen geht, dann meine ich daß es sinnvoll wäre den unterschiedlichen Landschaftscharakter als Kriterium zu nehmen. Also vielleicht folgendermaßen:
   1. Flachland (Tullnerfeld, Marchfeld, Wiener Becken)
   2. Hügelland (Weinviertel, (Sandstein-)Wienerwald)
   3. Bergland (Waldviertel, Dunkelsteinerwald, Föhrenberge)
  4. Alpine Region (Hochkar-Östscher-Gippel-Göller-Schneeberg-Rax-Wechselgebiet)”
wobei mir persönlich hier noch ein “Entlang der Donau-Mascherl” fehlen würde. Die Geologische Einteilung, wie ebenfalls angeregt, kenne ich begrifflich schon von meinem Vater. Zu dieser kann man allerdings nicht davon ausgehen, daß sie “Normalbürgern” geläufig ist.

( Da ich andererseits bei den offiziellen Stellen um Unterstützung – vorrangig Verlinkung - ansuchen werde, möchte ich fürs Gewinnspiel und die ersten Themen-Links bewußt die selbe Aufgliederung wie diese Stellen verwenden. Ob das vielleicht ein wenig zuviel voreilender Konformismus ist wird sich zeigen. )

Annaberger Gschichtln aus der Jetztzeit

Verfasst am 10. Dez 2008 von Eli unter Annaberg, Gastbeiträge, Mostviertel, Tourismus und Freizeitwirtschaft, wandern & bergsteigen | 17 Kommentare

 

Eine herbe Enttäuschung – für die aber der Ort Annaberg nichts kann.

Gastkommentar von Eli Pichler.

 

Ich wollte drei Tage raus aus dem Alltagstrott, mich entspannen (neudeutsch “relaxen”) und den Kopf freikriegen. Die Wahl fiel auf Annaberg, genauer das “Sporthotel Annaberg“. Wenn man sich die Bilder und den Text ansieht – genau das richtige! Wenn es draußen stürmt und schneit (was es ausgiebig tat), ist mir das egal. Hallenbad, Infrarot-Kabine, Fitnessraum, ein paar Bücher im Gepäck – was will ich mehr?

 

Es sollte aber anders kommen. Die Anfahrt am Samstag war noch ok, bis auf den Umstand, daß die Akkus in der Kamera “hinüber” waren. Na gut, die neuen hab ich eh mit – nur die sind nicht geladen! Also in Hainfeld ein Ladegerät gekauft, damit ich wenigstens ab Sonntag taugliche Akkus habe. Ein Foto oberhalb von Gainfarn (Bad Vöslau) – “hier noch kein Winter” – zwei am Gerichtsberg – “hier bereits Winter” – mehr gaben die alten Akkus nicht her. In (oder heißt es “am”?) Annaberg angekommen, beziehe ich mein Zimmer. Ziemlich kühl, aber ok, dauert ein bißchen, bis sich das aufheizt. Der Heizkörper ist mittelwarm.

 

Essen zum Nachbarn, Hotel Post, sehr gut. Nachmittag eine Runde mit den Schneeschuhen rund um den Scheiblingberg, über Oberstall (große Wiese mit Stallgebäude) zum Gscheid, weiter zur Strasse, und die letzten paar 100 m auf dieser in den Ort zurück. Leider keine Fotos, obwohl es hübsche Motive gegeben hätte. Ich treffe auf der ganzen Runde keine Menschenseele. Ist mir nur recht, ich hab viel zum Nachdenken. Vom Balkon aus dann noch ein Foto mit schöner Wolkenstimmung und dem Ötscher. Daß das was geworden ist, hat mich sehr erstaunt. Ich zittere ein bißchen und 1/15 aus der Hand – die Kamera hat das bestens korrigiert!

 

Nachdem ich mich umgezogen habe, möchte ich ins Hallenbad gehen. Rein in den Bikini und den Bademantel, der im Zimmer bereitliegt, ein Handtuch geschnappt und los. Leider stehe ich vor verschlossener Tür! Ich rüttle ein paar Mal dran, aber sie geht nicht auf. Die erste Enttäuschung. Na gut, dann eben nicht. Zurück ins Zimmer, ins Bett legen und lesen. Später gehe ich hinunter und möchte Abendessen. Leider nein – wir haben keinen Koch! Die zweite Enttäuschung. Also geh ich wieder in die “Post”.

 

Sonntag früh – Schneesturm. Ok, Sturm ist ein bissl übertrieben, aber es windet stark. Ich geh erst mal frühstücken. Das angekündigte Buffet gibt es nicht, seh ich aber ein, für insgesamt 3 Gäste lohnt das nicht. Das, was am Tisch steht, ist absolut ausreichend. Warm ist es auch hier nicht. Das Zimmer erwärmt sich langsam, es hat jetzt 20 Grad. Auch nicht gerade viel, aber das wird wohl noch besser werden. Da ich sonst nichts machen kann, muß ich wohl oder übel raus. Zuerst mal Auto abkehren, damit morgen nicht so viel Schnee drauf ist. Dabei wird mir erstmals warm! Dann zu Fuß runter zur Kehre 8 (Ri. Josefsberg), auf der Strasse zu den Reidlliften, und vom Parkplatz über einen präparierten Weg zurück ins Dorf. Ich esse heute im GH Meyer, wo ich mir für Anf. Jänner auch gleich ein Zimmer reserviere. Nachmittag eine kleine Wanderung mit den Schneeschuhen, ca. 1 ¾ Std. Und nochmal das Auto abgekehrt. Abendessen geh ich wieder zum Meyer, danach schau ich mir kurz den Perchtenlauf an.

 

Montag früh – es ist eiskalt im Zimmer! ½ 8 Uhr – der Heizkörper ist kalt! Na hallo, wann dreht die denn die Heizung auf? Ich zieh mich warm an und geh frühstücken. Auch unten eiskalt. Und die Polin (die Wirtsleut sind eine polnische Familie, sprechen aber gut Deutsch) ist ganz aufgeregt, erzählt was von Havarie, und die Pumpe geht nicht. Wers glaubt, wird seelig. Sie hat wieder mal kein Öl mehr (meint eine Einheimische, mit der ich etwas später plaudere). Irgendwie verdreht jeder die Augen, wenn die Rede auf dieses Hotel kommt. Zimmer wurde übrigens auch nicht gemacht, aber bei 2 Tagen Aufenthalt ist mir das nicht so wichtig.

 

Da es auch heute draußen stürmt und schneit, mache ich keine Tour mehr – Tirolerkogel wär geplant gewesen, wie üblich bei Schlechtwetter – sondern will nur mehr runter vom Berg! Ich packe zusammen, trage einen Teil der Sachen zum Auto, kehre es zum dritten Mal ab, hebe Geld ab und dann geh ich verhandeln.

 

Daß die Wirtin nicht den Preis bekommt, den sie gerne haben will, weiß sie eh. Aber sie probierts trotzdem! Sie erdreistet sich, 67 Euro pro Nacht von mir zu verlangen!! Das wäre mit Halbpension gewesen, und Hallenbad, und und und. Ich biete ihr 43 Euro (eh auch noch zu viel), wir einigen uns auf 45 Euro, ich mag nicht streiten. Ich gehe mit dem letzten Gepäck zum Auto, nochmal abkehren und den Wulst, den der Schneepflug mir hinters Auto geschoben hat, wegschaufeln. Hoffentlich springt das Auto an – die Batterie ist müde, aber sie schafft es. Die Heimreise geht dann problemlos vonstatten. Bis kurz vor Türnitz ist mehr oder weniger Schneefahrbahn, aber gut geräumt und kaum Verkehr, sodaß ich das Tempo fahren kann, bei dem ich mich wohl fühle. Irgendwo ab Traisen liegt kein Schnee mehr – und in Baden ist der Himmel blau und die Sonne scheint!

 

Resumee: Annaberg ist ein sehr netter kleiner Ort mit zwei Gasthöfen, die voll ok sind. Nur das Sporthotel muß man unbedingt meiden! Ich fahre sicher wieder hin, werde im GH Meyer wohnen, es warm haben und mich wohl fühlen! Und Möglichkeiten zum Wandern, Schneeschuhgehen und Langlaufen gibt’s dort genug (die Loipen waren allerdings noch nicht gespurt).

Tagesausflug ins Weinviertel: Ruine Staatz – Mistelbach – Wilfersdorf

Verfasst am 08. Dez 2008 von Andreas unter Burgen und Burgruinen, Lokationen (Orte, Berge,...), Ruine Staatz, Weinviertel | 6 Kommentare

Gestern Sonntag, 7.12.2008 war´s endlich soweit ! Wir fuhren kurz vor 10 Uhr in Maria Lanzendorf los und hinauf ins Weinviertel bis nach Staatz (Fahrzeit ca. 1 1/2 Stunden).

Zuerst wanderten wir in Staatz zur recht imposant auf einer Felsklippe thronenden Ruine hoch (Darüber wird´s noch einen eigenen Beitrag mit mehr Fotos geben).

Von Staatz fuhren wir dann nur wenige Kilometer südwärts nach Mistelbach, wo wir zuerst einmal zu Mittag aßen (Lokie, unsere kleine Tochter schlief währendessen gut beobachtbar im Auto vor dem Lokal). Danach gingen Astrid und Bernie auf den Adventmarkt in Mistelbach, während ich bei der noch immer schlafenden Kleinen im Auto wartete.

Von einem Kürbissuppe ausschenkenden Mönch, vielen Tieren und der sehr netten Unterhaltung mit einer Dame an einem Stand mit Likören und heißem Himbeersaft hat mir Astrid später total begeistert berichtet.

Bereits auf der Rückfahrt, lud dann die Adventveranstaltung in Wilfersdorf nochmals zum Stehenbleiben ein.

Am 7.12. war der Nikolaus schon recht müde, oder täuschte mich da der Eindruck. Bernie dürfte ähnlich gedacht haben, denn er beschloß, dem Nikolo diesmal zwei Zuckerl zurückzuschenken. Astrid wollte mich ständig überreden, einen “Krambambuli” mitzutrinken, das dürfte eine Mischung mit Rotwein, viel Zucker und Schnaps gewesen sein, die – so Astrid – “sofort einfährt”.

Als umsichter Familienvater, die recht weite Heimfahrt vor Augen, habe ich selbstverständlich nicht einmal daran gerochen !

( Wie erwartet war dieser Weinviertel-Ausflug das Highlight dieses Wochenendes. Wir sind zwar aufgrund der langen Anreise nicht viel gewandert, haben aber superviel erlebt. Der Aufstieg zur Ruine,  ein wunderbarer Blick über das Weinviertel, dann gut Mittagessen – wir waren schon wieder bei einem Chinesen – und zwei recht liebevoll organisierte Adventveranstaltungen, die etwas persönlicher und weniger überlaufen wirkten als in der Wiener Umgebung. – Für uns hat dieser Tag super viel geboten und sehr gut gepaßt !

Heute geht´s ja leider wieder mit meiner Aufgabenliste weiter: Management Summary, Gewinnspiel, Kategorienlinks – ich bin schon gespannt, wie weit ich damit heute kommen werde !)