Sonntags-Bahnausflug auf den Semmering und Sonnen-Wanderung auf den Pinkenkogel (9.11.2008)
Posted on Nov 11, 2008 under Bahnausflüge, Besonderheiten, Lokationen (Orte, Berge,...), Semmering, Wiener Alpen | 1 KommentarAufstieg Bahnhof Semmering – Pinkenkogelhütte: ca. 1 1/2 – 2 Stunden Gehzeit (wir gingen den selben Weg wieder retour). Die Pinkenkogelhütte kann ich sehr empfehlen !
- Eine ausgestellter alter Waggon am Bahnhof Semmering – die Treppe hat die Kinder fasziniert
- Gleich beim Bahnhof ging´s steil bergauf und das sollte sich bis zur Pinkenkogelhütte 2 Stunden später auch kaum ändern
- Anlaufschwierigkeiten, ich kann´s Bernie nicht verdenken
- Es hätte auch ein kleines Waldwegerl “Zur Hochstraße” gegeben, wir gingen aber den Bahnwanderweg
- Erst bei dieser neuen Hinweistafel, Stichworte “Sonnenseite, Hüttenschmankerl, Pinkenkogelhütte” entschied sich, daß es der Pinkenkogel werden würde.
- Im laublosen Wald gab´s sehr viel Sonne
- Das Buchenlaub war bereits großteils abgefallen
- Blick hinunter auf einen künstlichen See – für die Schneekanonen ? Dieser sah aus, als könnte man darin im Sommer schwimmen gehen
- Minze
- Nach etwa 20 Minuten (ab dem Hotel Panhans) zweigten wir ein kleines Wegerl rechts hinauf ab. Auf dem Foto sieht man, woher wir zuvor gekommen sind. Diese Abzweigung ist stark & verwirrend beschildert !
- Der Aufstieg verlief fast ausschließlich im Wald
- Manchmal war der Weg etwas steil, aber immer gut zu gehen
- Nach etwa 1 Stunde ab dem Hotel Panhans erreichten wir dieses Bankel, wo der Weg von der Süd- zur Nordseite wechselte
- Von Süden zogen immer wieder Nebel herauf, rechts im Hintergrund die Heukuppe (glaube ich)
- Gegen 13 Uhr 15 (nach 2 1/2 Stunden langsamem Wandern) erreichten wir die Pinkenkogelhütte. Getrunken wird hier “Piestinger”, eine sehr gute Biersorte aus dem Piestintal (die roten Kisten)
- Bunte Fähnchen und Bierlaternen – urgemütlich
- Der Pinkenkogel-Gipfel
- Die gemütliche Süd- und die funktionale Nordseite der Pinkenkogelhütte. Schön und gemütlich lag sie da.
- Ein Foto wie aus einer anderen Welt
- Bernie hat abgedrückt – Lokie, die fast den gesamten Aufstieg ab dem Panhans verschlafen hatte, war erst auf der Hütte wieder aufgewacht.
- Astrid am Sonnenbankerl oberhalb der Hütte, bereits nach unserer Einkehr
- Bernie mußte wieder mal geschippelt werden (dann geht´s ihm besser)
- Letzter Blick hinauf zur Hütte (sie wirkt hier etwas trutzig und ist die letzten 10 Minuten des Aufstiegs bereits durch die Bäume zu sehen)
- Nochmals Blick zur Rax hinüber, diesmal beim Abstieg
- Der Schneeberg hatte immer ein dezentes Wölkchen über dem Gipfel
- Das Nebelmeer über der Ebene (auf der Heimfahrt tauchten wir bereits in Klamm wieder in den Nebel ein)
- Nochmals der Schneeberg
- Bernie mußte von Astrid fast immer an die Hand genommen werden
- Das flache, sonnige Wegstück kurz vor dem Panhans
- 3 1/2 Stunden Rückentrage, das ist auch mir etwas viel.
Am Sonntag, 9.11.2008 bestiegen wir in Mödling den Zug und kamen nach Umsteigen in Payerbach gegen 10:45 Uhr am Bahnhof in Semmering an (hier der Bericht über die Bahnfahrt).
Da ich die Gegend um Wechsel, Semmering, Schneeberg und Rax recht wenig kenne und aus der Wanderkarte auch nicht recht schlau wurde (ich muß die Gegend mal gesehen haben um mich orientieren zu können), wußten wir nicht wo´s erstmal am Semmering angekommen hingehen sollte. Im Zug hatte ich noch über Maria Schutz nachgedacht (weil flacher Weg), doch dann stellte sich rasch heraus, daß dieser Ort – im Schatten des Hirschenkogels gelegen – wenig Sonne versprechen dürfte.
Bereits beim Bahnhof, der recht einsam in einem Steilhang liegt, steigt der Weg steil an. Unserer Lokie (2 Jahre) in der Rückentrage machte dies nichts aus, aber Bernie (4 1/2 Jahre) hatte so nach der interessanteren Bahnfahrt sofort den ersten Grund zu revoltieren. Die erste halbe Stunde bis zum Hotel Panhans wurde zu einer echten Plackerei (psychisch und physisch).
Beim Hotel angekommen, entdeckten wir links davon eine neue Hinweistafel, die 60 Minuten Gehzeit und “Hüttenschmankerl” auf der Pinkenkogelhütte versprach. Für Bernie wurde dies mit: “Da oben, gar nicht weit, gibt´s einen Heurigen mit Pommes”, übersetzt, was ihn tatsächlich deutlich motivierte.
Nach dem Hotel führte der Weg 10-15 Minuten etwas bergauf und dann flach den Südhang entlang (Sonne und viele Bankerl), bevor wir in einen steileren, gut markierten und gepflegten Waldpfad abbogen.
Vom Hotel Panhans bis zum Pinkenkogel-Schutzhaus (ca. 1 – 1 1/2 Stunden Gehzeit) verlief der Weg nur im Wald, der aufgrund des abgefallenen Laubes an vielen Stellen von der Sonne durchflutet wurde. Immer wieder gibt es kleine Ausblicke hinüber zum Hirschenkogel. Im oberen Teil (die letzten 20 Minuten vor dem Schutzhaus) wechselt der Weg hinüber auf den schattigen Nordhang, bietet dort allerdings herrliche Ausblicke auf Schneeberg und Rax.
Die Hütte selbst lag dann urgemütlich in der Sonne da und war als wir ankamen gut aber nicht zu stark besucht. Nach einigen Minuten in der Sonne setzten wir uns in die warme, nicht stickige Gaststube, wo wir Kraftsuppe, Schweinsbraten, Linsen mit einem herrlichen Geselchten und danach auch noch Topfenstrudel mit Vanillesauce und Kaffee sehr genossen. (Wir haben´s uns so richtig gut gehen lassen und daher auch eine ordentliche Zeche dort gelassen).
Für den Abstieg benutzen wir den selben Weg – nur keine Experimente, wenn schon alles bisher so gut geklappt hat – und erreichten bereits 1 Stunde vor Abfahrt des Zuges den Bahnhof.
Wir besuchten daher mit den Kindern noch ca. 10 Minuten den Bahnwanderweg vom Bahnhof Semmering Richtung Breitenstein entlang, den “Kinderbahnhof Semmering”, einen auf das Thema Bahn abgestimmten kleinen Kinderspielplatz unmittelbar neben der Semmeringbahn (wo innerhalb der ca. 30 Minuten, die wir dort verbrachten, etliche Züge durchfuhren).
( Alles in allem war´s als “Kinderwanderung” eine Herausforderung – steiler Weg, vorwiegend im Wald, kein Spielplatz, herbstliche Temperaturen und viel Feuchtigkeit -, die wir aber sehr gut gemeistert haben. Im Vergleich zum Sonntag war Bernie am gestrigen Montag und wieder zu Hause viel anstrengender und unausgeglichener. )
am 15. November, 2008 um 06:22
[...] Semmering-Wanderung vergangenes Wochenende denke, da sind wir bewußt den selben Weg wieder vom Pinkenkogel runtergegangen, weil: – wir mit den Kindern unterwegs waren, – der Zug, den wir nehmen wollten um [...]