Von Hainfeld zum Kreuzwirt (und zurück), 03.05.2009
5. Mai 2009 von Eli
Gleich am nächsten Tag nach dem Bahnwanderweg bin ich wieder unterwegs. Diesmal mit meiner Freundin Milena, bei viel besserem Wetter, in lieblicherer Gegend. Aber auch nicht weniger lang und mit nicht viel weniger Höhenmeter. Wir fahren nach Hainfeld, rechts am Bahnhof vorbei, über die Geleise und kurz dahinter parken wir. Ziemlich genau in nördlicher Richtung führt unser Weg Richtung Mittagsziel. Am Anfang gibt’s mal wieder zwei klitzekleine “Verhauer” von mir – am ersten bin ich unschuldig, wie sich am Rückweg rausstellt, beim zweiten war ich unaufmerksam (das kommt vom Tratschen, aber wir haben uns lang nicht mehr gesehen).
Danach gibt’s keine Probleme mehr, der Weg führt sehr hübsch und abwechslungsreich mal über Wiesen (oder eine Kuhweide), mal durch Wald, mal auf weichen Wegen, dann wieder auf Sand- oder Asphaltstraßen. Langsam geht es immer höher bis auf den höchsten Punkt zwischen “Hasenort” (da muß ich gleich an meinen Freund und Tourenpartner Günter denken, Kosename “Hase”!) und Sonnleiten.
Bis hierher hat es sich etwas gezogen, der Weg ist doch länger als ich dachte. Ein bissl müd von gestern bin ich auch noch, aber es geht trotzdem ganz gut. Wir haben uns zwischendurch auch einmal in eine Wiese gesetzt zum Seele baumeln, Sonne tanken und Aussicht schauen. Nun ist es aber doch nicht mehr sehr weit bis zum Kreuzwirt, bei dem wir nach 2 ¾ Std. reine Gehzeit einlangen.
13 Uhr – Mittagszeit! Der Wirt ist flexibel und bietet uns fleischloses an, auf Schnitzel und Schweinsbraten haben wir keine Lust. Das Essen ist gut und preiswert. Nachdem Milena sich noch einen Kaffee genehmigt hat, brechen wir wieder auf.
Der Rückweg geht eindeutig schneller, geht es doch zwar zunächst noch mal bergauf, aber dann fast nur mehr bergab. Die Zeit vergeht sehr schnell, aber auch jetzt gönnen wir uns noch einmal eine sonnige Wiese zum Sitzen.
Nach 2 ¼ Std. sind wir wieder in Hainfeld. Die Uhr sagt in Summe 675 Höhenmeter, die Karte abends daheim meint, schon wieder ca. 20 km. Ich bin müde, aber nicht erschöpft – und seeeeeeehr zufrieden mit diesem Wochenende!! Heute war auch mein Knie sehr brav, es hat sich kein einziges Mal gerührt.
- Herrliche Löwenzahnwiese
- Diesige Aussicht ins Gölsental
- Huuch! Ein Monster!
- Lange nicht mehr in Betrieb – Volksschule in Stollberg





Hallo Eli!
bist ja fleissig unterwegs!
Ich war am 1. Mai auch in der Gegend unterwegs.
von Gerichtsberg über Klammhöhe-Gföhlberg-Bernauer Höhe-Rohrbach-Kerschenbach.
teilweise querfeldein und auf unmarkierten Wegen.
Gehzeit ca.5 Std.-15 km
lg. Karl
Servus Karl! Na auch ganz schöne Strecke!
Dafür wird kommendes Wochenende eher gemütlich, Samstag 10 km Lauf und Sonntag nach Judenburg zur Schwiegermutter.
Ja, ich muß ja fest trainieren für meine Sommerpläne!