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	<title>Bernhard Baumgartner´s Autorenblog &#187; Kinderwagen &amp; Handicap-Touren</title>
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		<title>Mariazeller Bürgeralpe &#8211; Familienausflug mit Elena</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2022 16:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Samstag, 8. Oktober 2022. Nach dem vielfach heißen und trockenen Sommer brachte der astronomische Herbstbeginn einen eigentlich frühen Schneefall auf den Bergen bis ins höhere Mittelgebirge herab. Nun aber, Anfang Oktober, scheint der Spätsommer zurückgekehrt, und es setzt gleichzeitig die merkbare Herbstfärbung ein. Ein milder Tag ohne starken Wind und mit etwas Sonne bei dunstiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Samstag, 8. Oktober 2022.</strong></p>
<p>Nach dem vielfach heißen und trockenen Sommer brachte der astronomische Herbstbeginn einen eigentlich frühen Schneefall auf den Bergen bis ins höhere Mittelgebirge herab. Nun aber, Anfang Oktober, scheint der Spätsommer zurückgekehrt, und es setzt gleichzeitig die merkbare Herbstfärbung ein. Ein milder Tag ohne starken Wind und mit etwas Sonne bei dunstiger Fernsicht, das ist dieser Samstag, gut geeignet für einen Ausflug ins Mariazellerland.</p>
<p>Wenn man Kinder dabei hat, wir allerdings nur unsere Enkelin Elena, ist die Bürgeralpe mit dem &#8220;Holzknechtland&#8221; das richtige Ziel, denn in diesem Erlebnispark auf dem Mariazeller Hausberg kann es nicht fad werden. Übrigens sind die Anlagen neben dem Erlebnispark vor allem auch durch die &#8220;Bergwelle&#8221; mit den Konzerten auf der Seebühne sicher eine tolle Angelegenheit, sollten wir uns nicht entgehen lassen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9263.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27909" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9263-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9259.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27910" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9259-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Zufahrt (Hannes, Sonja und Elena im eigenen Auto) über Annaberg und Josefsberg mit noch freiem Ötscherblick, ganz schön herbstlich, aber ein herrlicher Tag! In Mariazell gibt es vor allem an Wochenenden nur ein Problem &#8211; wo parken? Wir wählen den großen Parkplatz beim Autobustop und der Tankstelle (sechs Euro Tageskarte) und kommen, beim Heimatmuseum (auch endlich einmal ein Pflichttermin) vorbei zu der vor wenigen Jahren modern eingerichteten, aber schon 1928 als eine der ersten Anlagen in Österreich, Bürgeralpen-Seilbahn. Nun eine Umlaufanlage, die uns in nur 7 Minuten hinauf zur Bergstation bringt. Dann geht es gleich durch die wirklich toll gestaltete Holzknechtwelt und hinauf zu historischen Aussichtsturm (von 1908, zum sechzigjährigen Kaiserjubiläum von Franz Joseph).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9268-pano.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-27912" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9268-pano-1024x179.jpg" alt="" width="1024" height="179" /></a></p>
<p>Die Rundsicht ist wirklich phänomenal, nur von der Gemeindealpe wegen deren subalpiner Gipfelhöhe übertroffen, denn heir sind wir ja noch auf einem Waldberg. Das Panorama ist etwas durch Dunst getrübt, aber den Schnee am Hochschwab kann man noch gut erkennen, und unten im Tal glitzert der Erlaufsee. Wirklich fast einmalig dieses Mariazell in seiner vor- bis hochalpinen Bergkulisse!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-P1070248.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27914" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-P1070248-286x400.jpg" alt="" width="286" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9271.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27915" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9271-400x248.jpg" alt="" width="400" height="248" /></a></p>
<p>Für Kinder und fast auch für Erwachsene, die mit den Alpen und dem Alpenleben nicht so vertraut sind, bietet das Holzknechtland nicht nur einen abwechslungsreichen Aufenthalt, sondern auch fast eine Lehrstunde der Heimat- und Naturkund. Und dann &#8211; für Gastlichkeit ist genug gesorgt, für die freie Terrasse beim Schutzhaus ist es und doch etwas zu kühl, so finden wir zum Glück noch einen schönen Platz im Wintergarten des Bergrestaurants &#8211; reichhaltige Speisekarte und Panoramablick inbegriffen. Für Bewegung ist nachher noch gesorgt, um mit Elena die Punkte des Erlebnisweges zu suchen, und sie bekommt nicht nur eine Schneeeule mit als Erinnerung, sondern auch einen Stempelpreis, also alles bestens.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-P1070264.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27917" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-P1070264-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-P1070262.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27918" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-P1070262-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Kein Mariazellbesuch ohne die &#8220;Standltour&#8221; und einen stimmungsvollen Eintritt in die Basilika und die Kerzengrotte. Anschließend Kaffeepause beim Pirker, dessen unlängst verstorbenen Chef ich bei der Zusammenarbeit für einen kleinen Mariazellerlandführer (mit Werner) als angenehmen Unternehmer und Touristiker kennengelernt habe. Also hat er noch eine gute Nachrede von mir. Vom historische Kuss, dem Fotografen der Mariazeller Berge, bemerkt man eher wenig, obwohl dieser Bildpionier für Mariazell große heimatkundliche Bedeutung hatte (die neuen Mariazellbücher sind leider touristisch abgeschmackt, wenn auch gut von lokalen Camerakünstlern gut bildmäßig ausgestattet). Also wird vielleicht doch Zeit, mich einmal oder demnächst mit dem Mariazellerland RUNDUMADUM zu beschäftigen&#8230;. Ein kleiner Bildanfang ist ja heute schon gemacht.</p>
<p>Die Rückfahrt wählen wir über die St. Aegyder Route, vorher allerdings noch Stop in der Walster beim Hubertussee, um dort mit Elena die Enten zu füttern &#8211; ein netter Abschluss dieses angenehmen Tages, der vor allem dem &#8220;Flederwisch&#8221; Elena sicher in Erinnerung bleiben wird. Danke an Sonja und Hannes, dass sie so schön mitgemacht haben!</p>
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		<title>Marchfeld.Geheimnisse</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 07:54:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr vergeht viel zu schnell (wie immer, besonders im Lebensabschnitt um den Achtziger), und so sind wir erst am Herbstanfang zu unserer schon längst dringend geplanten Landesausstellungsfahrt gekommen. Die erscheint mir umso wichtiger, als ich in meinem neuen Naturschätzebuch dem Marchfeld ziemlich viel Platz eingeräumt habe! So hat sich das Schloss Marchegg, vormals Landes-Jagdmuseum, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9185.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27892" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9185-400x192.jpg" alt="" width="400" height="192" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-Naturschätze-Baumgartner-Naturbücher-Kralverlag-DSCN8286.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27895" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-Naturschätze-Baumgartner-Naturbücher-Kralverlag-DSCN8286-400x241.jpg" alt="" width="400" height="241" /></a></p>
<p>Das Jahr vergeht viel zu schnell (wie immer, besonders im Lebensabschnitt um den Achtziger), und so sind wir erst am Herbstanfang zu unserer schon längst dringend geplanten Landesausstellungsfahrt gekommen. Die erscheint mir umso wichtiger, als ich in meinem neuen Naturschätzebuch dem Marchfeld ziemlich viel Platz eingeräumt habe!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN7585.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27896" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN7585-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9153.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27897" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9153-400x165.jpg" alt="" width="400" height="165" /></a></p>
<p>So hat sich das Schloss Marchegg, vormals Landes-Jagdmuseum, noch bei unseren Erkundungsfahrten für die Naturschätze präsentiert. Nun strahlt das Objekt frisch renoviert und zeitgemäß ausgestattet für die große Landesausstellung 2022. Die Anreise am 23. September bei angenehmem Wetter, verspricht einen schönen Tag. Vom Parkplatz beim Schloss &#8211; überragt von den schon &#8220;storchlosen&#8221; Dächern gleich zur Ausstellung, wo um 10.30 Uhr eine Führung beginnt. Diese ist so ausführlich, dass die letzten Abschnitte der Ausstellung gar nicht mehr erläutert werden können. Trotzdem ist schon Mittag vorbei, und wir stärken uns gleich bei dem im Schlosshof aufgestellten &#8220;Bäckerwagen&#8221; mit eigenartig gewickelten Speckstangerln (ähnlich gebaut wie Berner Würstl), und auf die lockenden Süßigkeiten wird verzichtet&#8230; Anschließend noch kurzer Spaziergang durch die Au und die historische Stadt (siehe Bild des Böhmenkönigs als Gründer, erinnert an die Denkmäler auf dem ungarischen Somloberg).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9165.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27899" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9165-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9177.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27900" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9177-400x228.jpg" alt="" width="400" height="228" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9175.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27902" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9175-400x140.jpg" alt="" width="400" height="140" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9161.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27903" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9161-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Die Themen der Ausstellung sind wirklich reichhaltig, vor allem geht es um die Wasserwelt, vor allem der Donau &#8211; in meinem Naturschätzbuch handelt der Abschnitt &#8220;Marchfeld &#8211; im Kampf um zu viel und zu wenig Wasser&#8221; darüber. Der Rundweg an der March, zum Tümpel beim Pulverturm mit den Urzeitkrebsen, ist ebenso lohnend wie die Besichtigung der Stadt, die heute nicht einmal den mittelalterlichen Mauerring ausfüllt. Etwas zu wenig war mir die spezielle Präsentation der Naturschätze, wie etwa der Sandberge bei Schönfeld und Oberweiden, allerdings hätte ich mir aus einzelnen gezeigten Karten gleich wieder einige Ziele ausgesucht (Wüstungen, Sandlebensräume).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9171.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27904" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9171-344x400.jpg" alt="" width="344" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN91851.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27905" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN91851-400x192.jpg" alt="" width="400" height="192" /></a></p>
<p>So verabschieden wir uns am Nachmittag von unserem interessanten und mit etlichen Neuigkeiten lohnenden Ausflugsziel &#8211; und machen uns an die weite Heimfahrt, auf weitere Abstecher (etwa nach Orth mit dem Nationalpark und zu den anderen Marchfeldschlössern) haben wir wegen der langen Strecke verzichtet. Ebenso auf einen mehrtägigen Kurzurlaub, wofür wir schon das Hotelgasthaus Sommer in Auerstal kontaktiert hatten. Vielleicht einmal in den nächsten Jahres und zu einer blumigeren Zeit mit den Rädern, denn jetzt im Herbst ist das brettlebene &#8220;Feld&#8221; wirklich nicht besonders einladend im Vergleich zu den blühenden Rainen und Feuchtwiesen im April bis Juni.</p>
<p>Marchfeld &#8211; interessanter als vermutet, also doch Geheimnisse, wir kommen wieder!</p>
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		<title>Alpensommer-Urlaub Osttirol: Virgental &#8211; Kulturdenkmäler und Idylle</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2022 18:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freitag, 24. Juni 2022: Obermauern und St. Nikolaus Nach einer regnerischen Nacht bringt der Südwestwind  bald wieder sonnige Auflockerungen vom Virgental her. Dorthin wollen wir an diesem schönen &#8220;Schlechtwettertag&#8221;&#8230; Die Wallfahrtskirche von Obermauern, dem Talort Virgen benachbart, ist einer von zwei kunsthistorischen Hauptanziehungspunkten nahe von Matrei in Osttirol. Über den traditionellen Bauernhöfen erhebt sich der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freitag, 24. Juni 2022: Obermauern und St. Nikolaus</strong></p>
<p>Nach einer regnerischen Nacht bringt der Südwestwind  bald wieder sonnige Auflockerungen vom Virgental her. Dorthin wollen wir an diesem schönen &#8220;Schlechtwettertag&#8221;&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8649.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27785" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8649-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8595.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27786" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8595-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060841.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27787" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060841-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Die Wallfahrtskirche von Obermauern, dem Talort Virgen benachbart, ist einer von zwei kunsthistorischen Hauptanziehungspunkten nahe von Matrei in Osttirol. Über den traditionellen Bauernhöfen erhebt sich der hohe gotische Bau, und in Empfang genommen wird man sozusagen vom bei genauer Betrachtung fast kuriosen Christophorus. Übrigens bei einem Besuch einen speziellen Kunstführer mitnehmen oder die aufliegende Broschüre benützen. Skulpturen an der Außenwand wecken sofort weiteres Interesse, und der Kirchenraum wird beherrscht von einer gigantischen &#8220;Bilderbibel&#8221;, durch die man sich Zeile für Zeile durchlesen kann, schriftlos &#8211; aber in lebhafter Bildersprache.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060840.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27789" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060840-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060842.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27790" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060842-198x400.jpg" alt="" width="198" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060838.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27791" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060838-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8585.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27793" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8585-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8599.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27794" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8599-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a></p>
<p>Dann geht es die Kirchenstiege wieder hinab zu den Gehöften, die in ihrer alten Bauweise allein schon einen Besuch des malerischen kleinen Bergortes lohnen würden. Die Idylle pur folgt alsogleich, verbunden mit zwei Besinnungsstunden angesichts der zwar umwolkten, aber dadurch vielleicht umso reizvolleren Landschaft. Von Obermauern führt nämlich der &#8220;Kreuzweg&#8221; am Hang entlang bis nach Göriach, einem bäuerlichen Weiler oberhalb von Virgen. Die modern gefassten Stationen sind noch dazu mit Texten des Tiroler Altbischofs Stecher versehen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060833.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27796" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060833-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060835.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27797" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060835-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8606.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27798" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8606-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060869.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27799" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060869-222x400.jpg" alt="" width="222" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8614.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27800" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8614-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Nach dem besinnlichen Wanderweg mit seinen Stationen geht es oberhalb von Virgen (wo gerade der Kirchenturm mit Gerüsten umgeben ist, daher kein passendes Foto) kurz auf der Straße hinauf nach Göriach mit seinen teils wirklich urig wirkenden Bauernhöfen, und schon weist uns eine Beschilderung zurück zum Ausgangspunkt &#8211; über den &#8220;Wiesenweg&#8221;, also eine ideale Runde, die wir in gut 2 Stunden dahinspazieren. Von Bruchsteinmauern gegliedert, erstrecken sich hier sanfte Mähwiesen im packenden Kontrast zu den oberhalb und gegenüber aufragenden steilen Bergfluchten. Die Idylle der bergbäuerlichen Fluren mag vielleicht darüber hinweg täuschen, wie schwer das Alltagsleben in diesem Gebirgstal sein kann und sicher früher noch mühevoller gewesen ist.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060876.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27802" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060876-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8639.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27803" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8639-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060878.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27804" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060878-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060877.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27805" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060877-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8628.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27806" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8628-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Trotz vielfach altem Baubestand merkt man (zum Glück für die Bewohner) auch die Zeichen der modernen Zeit, ohne deren Hilfsmittel hier kaum mehr die bergbäuerlichen Siedlungen bestehen würden. Wahrscheinlich ist der Tourismus und wie der &#8220;Fremdenverkehr&#8221; (wie der Aufenthalt von Gästen so ungeschickt und abwertend genannt wird) die Voraussetzung, dass die (hier gar nicht so extremen) Gebirgslagen nicht schon längst verödet sind (wie in anderen Alpengegenden ohne prominenten Ruf schon geschehen).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060879.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27808" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060879-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060887.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27809" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-ab-P1060887-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN86491.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27810" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN86491-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-canonbb-IMG_0173.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27811" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-canonbb-IMG_0173-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p>Um die Mittagszeit war diese traumhafte Wanderung beendet, und wir wendeten uns dem nächsten Ziel zu &#8211; kunsthistorisch ebenfalls traumhaft, die Nikolauskirche beim Weiler Glanz oberhalb von Matrei, folgt in eigenem Bericht!</p>
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		<title>WEINVIERTEL-TOUR am 14. Juni</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2021 12:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem extrem kühlen Mai 2021 (mit einer gelungenen Tour auf den Hundsheimer Bergen) geht die Zeit viel zu rasch voran &#8211; urplötzlich ( so scheint es ) ist der Sommer gekommen, fast pünktlich zum meteorologischen Termin! Noch immer sind die Weinviertel-Touren (vor allem fürs Fotografieren) nicht erledigt&#8230; Aber nun kündigt der Wetterbericht eine erste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem extrem kühlen Mai 2021 (mit einer gelungenen Tour auf den Hundsheimer Bergen) geht die Zeit viel zu rasch voran &#8211; urplötzlich ( so scheint es ) ist der Sommer gekommen, fast pünktlich zum meteorologischen Termin! Noch immer sind die Weinviertel-Touren (vor allem fürs Fotografieren) nicht erledigt&#8230; Aber nun kündigt der Wetterbericht eine erste Hitzewelle an, davor aber ein noch frischer Tag mit Nordwind, das ist unsere Chance &#8211; Montag, 14. Juni. Na, das wird wieder eine lange Fahrt werden, wenn wir uns nicht vor Ort einquartieren &#8211; schließlich fuhren wir dann 337 km, wieder ein starker Kontrast zwischen Umweltbewusstsein und Naturforschen&#8230;</p>
<p><strong>Unversehens auf die Weinviertel-Autobahn</strong></p>
<p>Die neueren Straßenverbindungen sind von unserem Startpunkt (St. Veit an der Gölsen) für das nördliche NÖ auch günstig, über Traismauer und die Schnellstraße Richtung Stockerau. An der Abzweigung nach Hollabrunn vorbei, dann irgendwo nicht dem Hinweis &#8220;Ernstbrunn&#8221; nachgefahren, und schon landen wir wie bei einer unserer letzten Fahrten auf der neuen Autobahn. Abzweigung bei Mistelbach / Nord und weiter nach Asparn an der Zaya. Hier verlocken die Museen der Urgeschichte, aber so viel Zeit haben wir nicht bei dem dichten Tagesprogramm. Nur &#8220;Verproviantierung&#8221; ist angesagt, also gleich die lokale Wirtschaft belebt, es war sicher ein Nah und Frisch als fast überall präsenter Nahversorger. Anschließend geht es über Michelstetten (auch schon einmal das Schulmuseum besucht) hinein in die überraschend (im Vergleich zu den erwarteten Ackerflächen des Weinviertels) ausgedehnten Wälder. Bei noch angenehmer Vormittagsfrische, die wir an diesem luftigen Tag ohnehin nicht so dringend gebraucht hätten, am Parkplatz Buschberg gelandet. Schutzhaus noch geschlossen, kaum Wanderkonkurrenz unterwegs, aber die Wege werden gerade frisch ausgemäht &#8211; im Weinviertel ein besonders wichtiges Service!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-Schulausflug-035_1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27222" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-Schulausflug-035_1-400x258.jpg" alt="" width="400" height="258" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-036_b-neuk.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27223" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-036_b-neuk-400x257.jpg" alt="" width="400" height="257" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050163.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27224" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050163-400x228.jpg" alt="" width="400" height="228" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6460.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27225" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6460-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050156.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27226" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050156-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><strong>Rund um den Buschberg&#8230;</strong></p>
<p>&#8230; gibt es einen anscheinend neu angelegten Weg (von Freiwilligen laut einer Gedenktafel). Es blüht teilweise recht üppig, aber ohne bemerkenswerte Arten, wie wir sie am Bockstallberg und am Galgenberg im Vorjahr zur selben Zeit erlebt hatten. Die Fernsicht reicht gerade bis über die nähere Umgebung hinaus, Blickpunkte sind unterhalb das Dorf Niederleis und weiter westlich der Oberleiser Berg mit Warte (historische Infostelle) und Wallfahrtskirche. Hübsch ist vor allem die wenig üppige Sonnseite des Kahlen Gipfels, neben dem Gipfelkreuz steht sogar ein touristischer Liegestuhl (ich lehne so paschahaft darin, dass ich das Bild nicht wiedergeben mag). Vom Kreuz taucht man nordseitig in den wie in ein Dschungel wirkenden Laubwald ein, dann geht es auf der asphaltierten Bergstraße (nur von Radlern befahren, unglaublich dass dort sogar einmal motorisierte Bergrennen veranstaltet wurden &#8211; unsere Zeit doch umweltbewusster!) und über Abschneider zurück zum Parkplatz.</p>
<p><strong>Die Blaue Wand &#8211; ein ominöser Weinviertler Gipfel</strong></p>
<p>Vor mehr als 20 Jahren hatte ich dieses Naturdenkmal bei einer Führungsfahrt mit dem NÖ Naturschutzbund schon kennengelernt &#8211; einen steilen Abhang der Hügelfläche oberhalb des Ortes mit dem Vorkommen der Östlichen Hornmelde, die nur dort und in Goggendorf ihr österreichisches Vorkommen hat. Ich bildete mit ein, an der Nordseite von Oberschoderlee (oberhalb der Kirche). Aber dort war nichts annähernd Passendes zu entdecken, also zurück ins Tal und einen Einheimischen befragt: Kirchenseitig der auch in der ÖK verzeichnete Hausberg, östlich (vom Ort aus rechts) der Kellerberg und jenseits des Tales im Süden die Blaue Wand (lokal wirklich so genannt, nicht Blauer Berg). Die scharfe Hangkante wirkt wirklich fast wie ein Wand, allerdings nur weinviertlerisch&#8230; Um dorthin zu kommen, fuhren wir ein Stück die Straße, wo wir hergekommen waren, zurück und bogen in einen Feldfahrweg ein. Kurz nach dem Asphaltende angehalten und mühsam umgedreht bzw. zurückgeschoben, denn dort war nichts. Weiterfahrt auf der Straße zum beschilderten Rastplatz &#8220;Siebenbergeblick&#8221; mit interessanter geologischer Infostelle. Nun quer über die Felder westwärts zum Bergabbruch, dort neben der Feldfläche und einem Wiesenkarrenweg nur eine undurchdringliche Strauchhecke. Links entlang weiter marschiert, kein Lössabhang in Sicht und schon gar keiner mit der gesuchten Pflanze&#8230; vielleicht doch zu wenig weit marschiert?</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050171.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27233" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050171-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6467.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27234" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6467-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050174.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27235" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050174-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050173.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27240" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050173-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><strong>Der verschmähte Kasperlberg </strong></p>
<p>Jedenfalls ist jetzt Schluss mit der Sucherei, denn inzwischen haben wir schon frühen Nachmittag. Wenn man von unserer Voralpengegend einmal im nördlichen Weinviertel angelangt ist, liegen alle Ziele schon in naher Reichweite, etwa Pulkau oder Retz oder die Kogelsteine in Grafenberg. Trotzdem haben wir den Zeiserlberg bei Ottenthal ausgelassen, und ich hoffe, meine gute Diaaufnahme vom Tatarischen Mehrkohl endlich wieder zu finden. Die Weiterfahrt lockt nämlich schon heimwärts, bis Haugsdorf, dann mit Umleitung an Guntersdorf vorbei, und überraschend schnell ist dann die Abzweigung nach Goggendorf erreicht.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/karte-goggendorf-web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27242" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/karte-goggendorf-web-400x247.jpg" alt="" width="400" height="247" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-Kasperlberg.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27243" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-Kasperlberg-400x258.jpg" alt="" width="400" height="258" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6513.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27244" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6513-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6545.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27245" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6545-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Für mich war der Hausberg dieses zur Gemeinde Sitzendorf an der Schmida gehörenden Dorfes vor Jahren eine wahre Entdeckung gewesen, vor allem durch einen Platz mit ungeheuer viel stattlichem Diptam und den entlang der Kellergasse (sie wird Fuchsenkellergasse genannt) zu findenden Standort der Krascheninnikovia (Europa-Hornmelde). Wir parken beim  letzten Haus der nahe dem Bergfuß Richtung Sitzendorf verlaufenden Seitenstraße (Radroute &#8220;Radetzkyweg&#8221;). Bei einer Begehung vor jüngerer Zeit, wo den Diptamstandort am Kasperlberg total zugewachsen und verwildert erleben mussten, war mit schon in einem Seitental (angeblich &#8220;Reiternweg&#8221;) von weitem her eine Lössböschung mit gräulichem Pflanzenbestand aufgefallen. Diese suchten wir nun zu erreichen: Das letzte Anwesen entlang zum nahen Bergfuß, dort hinauf zu einer Terrasse und gleich wieder rechts hinunter zum Talrand. Dort steht ein seltsam figürlicher Stein eines alten Marterls. Daneben ein eiserner Schlüssel und Infotafel für Entdecker, ganz offiziell laut NÖ Landesregierung. Im Internet fand ich später den Standort des Naturdankmals Hornmelde eingetragen, im Gelände dazu ein kleine Naturschutztafel. Jedenfalls mit dem Eiszeitrelikt unaussprechbaren Namens (selbst für mich als Russischmaturant, Kraschennin war tatsächlich ein russischer Botaniker) waren wir hier richtig &#8211; anfangs ein paar Büsche, dann eine niedrige Lössböschung ohne diese seltene Pflanze, die aber im weiteren Verlauf des Karrenweges schon hell graugrün vom immer höheren und steileren Abhang des Bergfusses her auffiel. Vielleicht auf 300 m Länge bedeckt dort die Hornmelde in dichtem Bestand den steilen Lössabbruch, in der Karte einglezeichnet, unverkennbar die nahe vorbei ragende Hochspannungsleitung. Also markanter geht es nicht mehr!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6524.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27247" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6524-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN65351.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27249" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN65351-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6532.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27252" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6532-310x400.jpg" alt="" width="310" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN65351.jpg"></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6541.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27250" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6541-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-RSCN6555.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27251" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-RSCN6555-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><strong>Zuletzt noch eine private Sammlerführung</strong></p>
<p>Um uns das Überkraxeln der verwachsenen Böschung beim figürlichen Stein zu ersparen, gingen wir auf dem Fahrweg links am Ende des großen Feldes entlang und kamen zu unserer alten, vom Kasperlberg herabziehenden Route (auch in der letzten Almrausch-Auflage des Gr. Wandererlebnis NÖ enthalten). Bei einer Biegung neben einer Steinsäule von 1685 die beidseitige Markierung des Radweges, nun zurück zum Auto, das im spärlichen Baumschatten bei den ersten Häusern rechts geparkt war. Nicht vor einer Einfahrt, trotzdem erschraken wir etwas, als uns vom Hausgarten her ein Mann ansprach. Es war (jetzt wissen wir´s) Herr Rudolf Aigner, der unermüdliche Sammer alter kurioser und für Liebhaber wertvoller Sachen, die er mit seiner Lebensgefährtin Irma Bichelmaier im Haus Nr. 107 bzw. im adaptierten Stall dieses alten Anwesens zusammengetragen hat, vor allem Puppen und Radiogeräte waren ein Hit dieser Leidenschaft!</p>
<p>Leider habe ich kein Foto, aber solche findet man im schwergewichtigen Heimatbuch von Goggendorf, wo mit Bildern belegt wird, dass es auf den Feldern ringsum sogar die Großtrappe als sonst nur im burgenländischen Seewinkel vorhandene tierische Attraktion gibt. Das erfuhren wir von diesen beiden freundlichen Menschen, wir durften ihre zwei Stockwerke einnehmende Sammlung bewundern und bekamen sogar noch Kaffee und Kuchen vorgesetzt. Ein unerwarteter Höhepunkt dieses doch noch erfolgreichen Tages.</p>
<p>Zum Abschluss erwischten wir bei Ziersdorf (ein kleines Stück in der &#8220;falschen&#8221; Richtung, nämlich Horn fahrend die abkürzende Straße über Hohenwarth ins Strassertal. Ende gut und alles gut, hat sich am Schluss herausgestellt, und diese Tour war letztlich doch noch erfolgreich.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6547-pano.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-27253" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6547-pano-1024x179.jpg" alt="" width="1024" height="179" /></a></p>
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		<title>Spätherbst im Auwald</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2019/11/30/spatherbst-im-auwald/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Nov 2019 12:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[28. November, Tage voll Nebel in den Niederungen und Sonne auf den Bergen, ganz normal für diese Jahreszeit &#8211; die letzten Blätter fallen, und der Zuflug von sonst seltenen Vögeln (wie Schwanzmeisen) zum Futterhaus lässt an bevorstehende Kälte denken. Aber noch ist es nicht soweit, und in Verbindung mit einem Besuch in Maria Lanzendorf ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>28. November, Tage voll Nebel in den Niederungen und Sonne auf den Bergen, ganz normal für diese Jahreszeit &#8211; die letzten Blätter fallen, und der Zuflug von sonst seltenen Vögeln (wie Schwanzmeisen) zum Futterhaus lässt an bevorstehende Kälte denken. Aber noch ist es nicht soweit, und in Verbindung mit einem Besuch in Maria Lanzendorf ist sogar bei der gegenwärtigen Klimadebatte eine Fahrt in den Nationalpark-Donau-Auen irgendwie vertretbar&#8230; insgesamt waren es dann 250 km (MaLa 150 km, also eher ein kleiner Ausflug im Nahbereich, wenn man es so betrachtet).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9540.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25866" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9540-400x299.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9470.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25867" width="400" alt="" height="308" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9470-400x308.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2227.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25868" width="400" alt="" height="300" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2227-400x300.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2237-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25869" width="400" alt="" height="137" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2237-bearb-400x137.jpg" /></a></p>
<p>Beim Blick von Gießhübel über die Ebene ergibt sich ein bizarrer Eindruck &#8211; die höchsten Etagen der Hochhäuser am Wiener Stadtrand ragen aus dem Bodennebel heraus, zu Glück lichtet sich dann das Gewölk etwas, um gegen Hainburg zu wieder von dichterem Nebel abgewechselt zu werden. Aber am Strom selbst macht das wenig aus, das Blickfeld ist ohnehin im Nahbereich&#8230; Vollkommen ruhig ist es in Stopfenreuth, nur die &#8220;Eintrittspforte&#8221; in den Nationalpark ist völlig neu (für uns nach schon längerem Besuch), die einstigen (in meinen Beschreibungen erwähnten) Uferhütten sind verschwunden, leider auch die guten Infotafeln unterwegs.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9476.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25871" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9476-400x299.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9474.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25872" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9474-400x299.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9477.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25873" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9477-400x299.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9478.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25874" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9478-400x299.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN22271.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25875" width="400" alt="" height="300" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN22271-400x300.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9479.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25876" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9479-400x299.jpg" /></a></p>
<p>Erster Eindruck sind die gewaltig hohen Baumriesen selbst im nähesten Uferbereich. Die zum Wasser hinführende Fläche ist ungewohnt breit und zeigt alles nur möglichen Einzugsgebiete der Donau in den Schotterablagerungen. Wir gehen ein Stück dort entlang und wechseln erst später auf den Treppelweg, der schon hier eine Aulandschaft bietet.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9498.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25878" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9498-400x299.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2245.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25879" width="400" alt="" height="300" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2245-400x300.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2251.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25880" width="400" alt="" height="300" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2251-400x300.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9494.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25881" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9494-400x299.jpg" /></a></p>
<p>Nun kommt schon die Schwalbeninsel in Sicht, allerdings durch einen Wasserkanal getrennt und erstaunlich bei dem herrschenden Niedrigwasser &#8211; erst weiter westlich gibt es einen trockenen Übergang, zu dieser Zeit könnte man ja dorthin gehen, nicht aber so im Frühjahr und Sommer, wenn die Vögel im Kies brüten (etwa Flussregenpfeifer). Die Ausblick sind eigentlich recht malerisch, wir warten aber schon auf die Abzweigung in den Aubereich (die erste markierte Stelle mit dem Stopfenreuth-Rundweg haben wir nicht beachtet).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9499.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25883" width="330" alt="" height="400" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9499-330x400.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2252.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25884" width="400" alt="" height="300" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2252-400x300.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9500.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25885" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9500-400x299.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2263.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25886" width="400" alt="" height="300" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2263-400x300.jpg" /></a></p>
<p>Dann kommt das bezeichnete Ende des Treppelweges, und ein Forstweg führt rechts durch den Auwald und über eine Lichtung mit Roßkastanienbäumen zu dem schon erwarteten Altarm &#8211; das erste Gerinne fast ausgetrocknet und daher umso wilder wirkend, dann eine von Schilf gesäumte ausgedehntere Wasserfläche. Wir folgen dem Fahrweg weiter und kommen auf die große Wiese vor dem Hubertusdamm (nun nur mehr Marchfeldschutzdamm genannt).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9508.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25888" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9508-400x299.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9510.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25889" width="400" alt="" height="271" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9510-400x271.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2274-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25890" width="400" alt="" height="221" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2274-bearb-400x221.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2279.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25891" width="400" alt="" height="300" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2279-400x300.jpg" /></a></p>
<p>Irgendwo sind wir dort seinerzeit rechts abgezweigt und zur Querung des Altarms näher an Stopfenreuth gelangt bzw. direkt zur Zufahrtsstraße beim Zollwache-Denkmal. Ohne Karte und eigenen Führer gehen wir, noch dazu bei dem Wetter und nach schon längerer Strecke, kein Risiko ein und benützen die Dammkrone für den Rückweg. Erst bei der nächsten Wiese, wo wieder ein Fahrweg in die Au leitet, zweigen wir ab und kommen zur zweiten Altarmquerung bei der Rundweg-Markierung. Zum Schluss geht es wieder auf dem Treppelweg &#8211; bei ungeänderten Wetterbedingungen, aber gar keinem so schlechten Fotolicht &#8211; zurück zum Parkplatz beim Nationalparkeingang, insgesamt 2 1/4 Stunden.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2287.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25893" width="400" alt="" height="300" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-ab-DSCN2287-400x300.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9526.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25894" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9526-400x299.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9489-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25895" width="400" alt="" height="142" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9489-bearb-400x142.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9534.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25896" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN9534-400x299.jpg" /></a></p>
<p>Für heuer genug von den Niederungen, jetzt wird es erst interessant auf den Bergen mit erstem Raureif und Schnee, der Auwald und das Weinviertel heben wir uns für´s Frühjahr auf &#8211; und dann mit dem Rad!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN95351.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25898" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-bb-DSCN95351-400x299.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/b-web-Cover-Naturerlebnis-NÖ.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25899" width="240" alt="" height="400" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/b-web-Cover-Naturerlebnis-NÖ-240x400.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/f-cover-gr-noe-web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25900" width="230" alt="" height="400" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/f-cover-gr-noe-web-230x400.jpg" /></a></p>
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		<title>Almsommer 2019 &#8211; letzter Tag am Wechsel</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Sep 2019 16:27:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich im heurigen Frühjahr das südliche Niederösterreich in Bezug auf Naturschätze durchgearbeitet habe, ist geradezu angeraten, besonders die drei Viertel im Norden und Osten wieder &#8220;aufzufrischen&#8221;. Denn seit den intensiven Touren dort, etwa für das NATURERLEBNIS NÖ ist es schon recht lange her. Für Mittwoch, 4. September, war mit dem ausgezeichneten Wetterbericht also schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7830.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25378" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7830-400x158.jpg" alt="" width="400" height="158" /></a></p>
<p>Nachdem ich im heurigen Frühjahr das südliche Niederösterreich in Bezug auf Naturschätze durchgearbeitet habe, ist geradezu angeraten, besonders die drei Viertel im Norden und Osten wieder &#8220;aufzufrischen&#8221;. Denn seit den intensiven Touren dort, etwa für das NATURERLEBNIS NÖ ist es schon recht lange her. Für Mittwoch, 4. September, war mit dem ausgezeichneten Wetterbericht also schon eine solche Tour fällig. Sollte es das südliche Waldviertel sein, um die neuen E-Bikes wieder zu mobilisieren? Oder vielleicht doch etwas ganz anderes, so nach dem auf dem Fulseck gekosteten Vorgeschmack? Nun, wir entschieden uns für das zentralalpine Stück im Südosten, noch dazu, weil ich Bilder von dort erst mühsam für einen Beitrag in letzter Zeit zusammensuchen hatte müssen. Und außerdem gab es im neuen SCHAUFENSTER der Volkskultur gerade meinen Blumenartikel über das Heidekraut&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25379" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-ab-DSCN1448-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-Heidekraut-RSCN7860.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25380" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-Heidekraut-RSCN7860-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Erster Schritt bei der Abfahrt &#8211; Jause bei &#8220;Baldrian&#8221; (Bäckerei Elisabeth Käppl) gekauft, dann durch das endlose Triestingtal zur Südautobahn, wo es recht flott bis ins Aspanger Tal weiterging. Die Landschaft bei Feistritz und Kirchberg am Wechsel schon länger nicht gesehen &#8211; wirklich anmutig &#8211; Voralpen in den Zentralalpen&#8230; Durch den Molzbachgraben dann auf der schmalen Bergstraße hinauf zur Steyersberger Schwaig, Überraschung &#8211; großzügig als Langlaufzentrum für die Panoramaloipe eingerichtet und voll stark besucht. Eigentlich war die Zufahrt dann doch nicht so lang erschienen, wie sie tatsächlich ist (kein Wunder, dass wir lieber ins Waldviertel oder ins Mariazeller Land fahren als in die südöstliche Ecke des Landes).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN77951.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25384" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN77951-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7803.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25385" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7803-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7848.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25386" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7848-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-RSCN7859.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25389" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-RSCN7859-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Das Wetter ist wirklich voll passend, klarer Himmel und Fernsicht (wenn auch etwas dunstig), vom Morgen her kühl mit angenehmer Tageswärme und dazu ein leicht frischer Südostwind. Schwalbenwurzenzian blüht, am Wegrand die hübschen &#8220;G´sichterl&#8221; vom Augentrost. An der gut besuchten Kranichberger Schwaig vorbei ist bald das Dreiländereck erreicht, nun geht es auf dem alten Bergweg den Schöberlriegel hinauf, begleitet von den Fichten der oberen Waldzone, dazwischen vielfach Heidelbeerstauden und die niedrigen Zwergstrauchheiden von Gämsheide (Blüte leider im Frühsommer versäumt) und Krähenbeeren. Sogar einen einzelnen Herrenpilzwinzling entdeckt Anni am Wegrand.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7817.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25391" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7817-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7838.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25392" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7838-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7811.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25393" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7811-400x213.jpg" alt="" width="400" height="213" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7820.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25394" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7820-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Die Pfade über den Hochwechsel sind typisch für &#8220;Urwege&#8221;, die seit ältesten Zeiten über das sanfte Gebirge nach Süden führten &#8211; abseits des &#8220;Hartbergs&#8221; bei Mönichkirchen und dem seit dem Mittelalter geförderten Semmeringpass. Eigentlich wirken sie wie seichte Hohlwege, die sich durch ihren mit abgerundeten Steinen wie gepflasterten Grund von den daneben entlang ziehenden kargen Silikatrasen (Bürstling u.a.) und Zwergstrauchheiden abheben. Zuerst am Schöberlriegel entlang, dann auf dem breitflächigen Umschussriegel wandert man über ausgebleichte Wiesenböden und zwischen darin eingelagerten dunkelgrünen, sich schon allmählich ins Rötliche verfärbenden Heidelbeerbüschen. Über der weitläufigen Höhenlandschaft wölbt sich ein der Himmel in unglaublichem Blau, einzelne Haufenwölkchen wirken wie darin schwimmende Schiffchen, und am Horizont tauchen die Alpengipfel auf &#8211; Rax und Schneealpe, dann der Schneeberg, und im Süden erkennt man das Steirische Randgebirge mit Hochlantsch und Schöckel.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7827-pano1.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-25398" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7827-pano1-1024x100.jpg" alt="" width="1024" height="100" /></a></p>
<p>Hier an der Waldgrenze befindet sich die eigenartigste Landschaftsszenerie und Pflanzenwelt des zentralalpinen Wechselgebietes, wie man sie in den Nordalpen nur auf den Schieferbergen der Grauwackenzone (etwa Turnauer Alm) finden kann. Die nur mehr bescheidene Wuchshöhen erreichenden Fichten haben häufig einen sogenannten Teppichwuchs mit am Boden ausgebreiteten untersten Ästen, aus den Rasen- und Heideböden stechen immer wieder Gneisblöcke hervor, meistens eigenartig abgerundet ähnlich den Waldviertler Wackelsteinen. Kaum eine Mulde ist trocken, denn abseits des Kammrückens sickern immer wieder kleine Rinnsale aus dem blockigen Grund, bilden spärliche Bachläufe oder verrieselnde Quellen und durchsetzen den Wald- und Almboden mit sumpfigen Stellen. Jetzt im Herbst blüht natürlich kaum mehr etwas &#8211; außer dem Heidekraut (Calluna), daneben fruchtende Heidel- und Preiselbeeren, spärlicher Rauschbeeren, Krähenbeerenfrüchte waren keine zu sehen, dafür die Blattrosetten der Arnika. Wenn man den Nordhang in der flacheren Zone unter dem Hochwechsel hinüberquert zum Wiesenhang oberhalb der Marienseer Schwaig, wird ein besonders intensiv ausgeprägtes Areal dieser zentralalpinen Block-Heide-Feuchtmulden durchquert. Dort gibt es dann sogar seltene Arten von kleinwüchsigen Weideröschen, Felsgruppen, trockene Stellen mit Bärlapp und verschiedenen Flechten (Rentierflechte und Isländisches Moos). Gemeinsam mit Prof. Karl Oswald ist diese eigenartige Gipfelflur im &#8220;Naturerlebnis NÖ&#8221; (Residenzverlag 2000) dokumentiert.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7822.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25401" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7822-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7832.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25402" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7832-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7833.jpg"> </a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7842.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25404" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7842-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN78331.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25405" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN78331-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Vom schon nahen Hochwechselgipfel mit dem Wetterkoglerhaus blinken die dort abgestellten Autos herunter, wir wollen aber lieber abseits des durch die Mautstraße vom Steirischen her vielbesuchten höchsten Punktes bleiben und lassen uns daher auf dem im letzten Bild gezeigten Platzerl nieder &#8211; eine angenehme Mittagsrast mit Blick über den weiten Wechselkamm gegen Osten. Für den Abstieg bietet sich später der am Dreiländerweg abzweigende Forstweg durch die Wechselgrube an &#8211; neuerdings als Gegenstück zur Panoramaloipe als WEXL TRAIL eine bezeichnete Mountainbikeroute, die ganz schön frequentiert ist und von Mönichkirchen bis zum Feistritzsattel zieht, sogar hier herauf zum Wetterkoglerhaus (allerdings ziemlich holprig). Die Böschungen sind hier durch die Heidekrautblüte ebenso attraktiv wie der Blick über das Marienseer Tal gegen den Kampstein und die Berghöfe von Innerneuwald und St. Peter am Wechsel.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN78381.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25408" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN78381-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7839.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25409" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7839-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7834.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25410" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7834-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7835.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25411" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7835-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Die Wanderung geht ganz gemütlich zu Ende, allerdings ohne die erhoffte Beute an Heidelbeeren und Pilzen, und endet nach der Talfahrt durch den Molzbachgraben in Kirchberg am Wechsel. Womöglich ist Mittwoch nachmittags großer Ruhetag in diesem sonst recht netten Ort, aber kein einziges Gasthaus ist geöffnet, weder die &#8220;Tausendjährige Linde&#8221; noch der &#8220;Grüne Baum&#8221; oder der &#8220;Stiegenwirt&#8221;. Auffallend am kleinen Marktplatz die alten Fassaden mit Spruchband von 1913, eher dem nationalistischen Pfarrer Kernstock zuzuschreiben&#8230;.  also machen wir uns ungestärkt an die Heimfahrt, dichter Verkehr auf der Südautobahn, aber zum Glück kein Stau&#8230; Als wohl letzter Tag des heurigen sonnigen und trockenen Almsommers hätte diese Tour nicht passender sein können und frischt die Erinnerung an die Wandererlebnisse dort wieder auf!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7856.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25413" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7856-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7853.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25418" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7853-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7858.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25414" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7858-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
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		<title>Dorfgastein: Fulseck &#8211; für Jäger und Sammler!</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Sep 2019 15:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Kärnten sagt man zum Schwammerlsuchen meist &#8220;klauben&#8221;, sonst geht es eher um Jagd auf Pilze (viel zu oft im Konflikt mit den Jägern und Waldbesitzern), während für Heidelbeeren das &#8220;Sammeln&#8221; besser passt. Bei einem Bergurlaub mit gemischtem Wetter kann das zum zeitfüllenden Zeitvertreib geraten, so etwa bei unserem letzten Tag im Gasteiner Tal am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Kärnten sagt man zum Schwammerlsuchen meist &#8220;klauben&#8221;, sonst geht es eher um Jagd auf Pilze (viel zu oft im Konflikt mit den Jägern und Waldbesitzern), während für Heidelbeeren das &#8220;Sammeln&#8221; besser passt. Bei einem Bergurlaub mit gemischtem Wetter kann das zum zeitfüllenden Zeitvertreib geraten, so etwa bei unserem letzten Tag im Gasteiner Tal am 22. August. Wie am ersten Urlaubstag zeigte sich das Wetter (wenn auch nicht so ganz) freundlich, also endlich hinauf in Gipfelhöhe, aber leider nicht mit der neuen Schlossalmbahn, sondern wie schon oft bewährt auf das Fulseck bei Dorfgastein.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25348" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-ab-RSCN1456-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25349" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-ab-DSCN1417-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25350" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-ab-DSCN1429-150x75.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25351" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-bb-DSCN7645-bearb-150x83.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Nach dem leicht regnerischen Vortag hatte sich über Nacht ein Nebeldecke ins Gasteiner Tal gelegt. So verschwanden die Seilbahngondeln bald oberhalb der Talstation in den Wolken, um sie unterhalb des Gipfels zu durchstoßen &#8211; ein Nebelmeer bedeckte die Täler unter uns, aber oberhalb dehnte sich ein ziemlich klarer und föhnig gestimmter Bergraum mit prachtvoller Fernsicht. Das Fulseck als einzeln stehender Höhepunkt in dem nordwärts auf den Schuhflicker (dort die Klammkalke des Tauernfenster-Rahmens) ziehenden Kamm, ist wirklich ein grandioser Panoramagipfel!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-pano-bb-DSCN7620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-25353" width="1500" height="111" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-pano-bb-DSCN7620.jpg" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-pano-bb-DSCN7637.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-25354" width="1500" height="134" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-pano-bb-DSCN7637.jpg" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-pano-bb-DSCN7652.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-25355" width="1500" height="263" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-pano-bb-DSCN7652.jpg" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-pseudopano-bb-DSCN76252.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-25359" width="1800" height="258" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-pseudopano-bb-DSCN76252.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Panoramen: 1. Bild = Hohe Tauern zwischen Ankogel und Großglockner, 2. Bild = Dachsteingruppe und Radstädter Tauern, 3. Bild = gegen Norden mit Schuhflicker, 4. Bild = Goldberggruppe mit Scharek und Hohem Sonnblick</p>
<p>Der Großglockner ist gerade noch frei, ebenso das Wiesbachhorn, bevor diese Giganten sich unversehens einen kleinen Wolkenschal umgürten!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-bb-DSCN7622.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-25361" width="1106" height="829" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-bb-DSCN7622.jpg" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-bb-DSCN7631.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-25362" width="1085" height="743" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-bb-DSCN7631.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die Nebeldecke liegt in den nordseitigen Tälern etwas tiefer als im Süden, daher brandet mit dem Südostwind vom hintersten Lungau und Murwinkel das Weiß wie ein Wasserfall über den Tauernkamm, ein noch kaum jemals gesehenes und hier überhaupt trotz vieler Besuche noch nie erlebtes Phänomen! Die Hauptbeschäftigung bei der Kammwanderung leicht bergab Richtung Arltörl besteht daher aus Fotografieren&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-bb-DSCN7655.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25363" width="400" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-bb-DSCN7655-400x299.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-bb-DSCN7653.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25364" width="400" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-bb-DSCN7653-400x299.jpg" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-ab-DSCN1437.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25365" width="400" height="300" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-ab-DSCN1437-400x300.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-bb-DSCN7638.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25368" width="400" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-bb-DSCN7638-400x299.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Vor dem letzten steileren Stück hinab zum Arltörl quert ein Almzaun den Bergrücken, und hier finden wir rechts abseits die ergiebigsten Heidelbeerreviere. Allerdings brocken / sammeln wir händisch, also nicht mit einem &#8220;Reffel&#8221; (was ja eigentlich verboten ist), sondern einzeln mit den Fingern. Das dauert halt seine Zeit, und daher ist schon Mittag vorbei, als wir wieder zur Bergstation hinaufwandern. Unser Sammel- und Jägertag ist aber noch nicht zu Ende &#8211; denn nun folgt die Talfahrt, und zwar nur bis zur Mittelstation. Dort warten nämlich die feuchten und teilweise steilen Bergwälder auf uns mit ihren Schwammerlschätzen! Es lohnt sich auch dieser Zwischenstop, die Eierschwammerl werden zwar entgegen dem Wochenanfang schon etwas weniger, dafür gibt es ganz schöne und frische Herrenpilze. So schließt dieser &#8220;Bergtag mit Technik&#8221; für uns zu vollster Zufriedenheit!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-bb-DSCN7654.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25370" width="400" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-bb-DSCN7654-400x299.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-bb-DSCN7642.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25371" width="400" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-bb-DSCN7642-400x299.jpg" alt="" /></a></p>
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		<title>THAYARUNDE WEST &#8211; Radweg kontra Bahntrasse</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jul 2019 10:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[KONTRA stimmt eigentlich nicht, denn für Genussradler kann es keine bessere Kombination geben als es eine zum Radweg umgebaute Bahnstrecke! Vom Standort Drosendorf aus war uns die östliche Thayarunde natürlich naheliegender, daher zuerst von Dobersberg nach Zlabings / Slavonice, mit &#8220;unbemerkter&#8221; Grenzüberschreitung und Rückfahrt durch die Dörfer bei Reibers. Schon am folgenden Tag die westliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>KONTRA stimmt eigentlich nicht, denn für Genussradler kann es keine bessere Kombination geben als es eine zum Radweg umgebaute Bahnstrecke! Vom Standort Drosendorf aus war uns die östliche Thayarunde natürlich naheliegender, daher zuerst von Dobersberg nach Zlabings / Slavonice, mit &#8220;unbemerkter&#8221; Grenzüberschreitung und Rückfahrt durch die Dörfer bei Reibers. Schon am folgenden Tag die westliche Runde&#8230;</p>
<p><a target="_blank" href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25265"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-Karte-Thayarunde-IMG_04561-150x105.jpg" /></a></p>
<p><strong>Freitag, 5. Juli:</strong> Anfahrt zur westlichen Thayarunde über Groß-Siegharts nach Windigsteig, einem hübschen Ort an der alten Bahnstrecke von Göpfritz an der Wild nach Waidhofen an der Thaya. Wir parken auf dem Marktplatz unterhalb der Pfarrkirche, gleich neben dem Gemeindeamt. Dann geht es auf dem gut beschilderten Radweg Richtung Waidhofen, wobei die Strecke wie herkömmlich über Nebenstraßen und asphaltierte Güterwege verläuft. Bergab geht es von den Ackerhügeln bald wieder zum Thayafluss bei Vestenpoppen, den ungewöhnlichen Ortsnamen kannte   ich schon von der Wandertour über die nahen Sieghartser Berge.</p>
<p><a target="_blank" href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25266"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7452-112x150.jpg" /> </a><a target="_blank" href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25267"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7453-150x112.jpg" /></a></p>
<p>In die Bezirksstadt hinein wird es ungleich lebhafter als auf der Dörferstrecke, in einem großen Kreisverkehr verlieren wir uns sogar. Aber dann kommen wir doch zum Bahnhof, dem Endpunkt der wohl nur mehr für Güterverkehr (wenn überhaupt) genutzten Zweigbahn, die noch bis nach dem 2. Weltkrieg bis nach Zlabings führte, wobei Waldkirchen wohl die Endstation vor dem Eisernen Vorhang war.  Übrigens sind bei einzelnen Haltestellen der ehemaligen Bahnstrecke ausführliche Infotafeln mit Bildern angebracht, die den einstigen Bahnverkehr dokumentieren.</p>
<p><a target="_blank" href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25269"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7459-150x112.jpg" /> </a><a target="_blank" href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25271"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN74551-150x112.jpg" /> </a><a target="_blank" href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25272"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7468-150x112.jpg" /></a></p>
<p>Von Waidhofen verläuft die Thayarunde als neuer Bahntrassen-Radweg sehr hübsch am Talrand nahe oder sogar neben der Thaya dahin. Wo einst die Lokomotiven kräftig gedampft hatten, radeln wir mit den E-Bikes genau so wie die unelektrifizierten Radler mühelos dahin. Die asphaltierte Trasse ist auch breit genug für den lebhaften Gegenverkehr, ein voller Genuss also. Markant ist dann der auf einem Hügel angelegte Marktort Thaya mit seinem hohen Kirchturm. Bei einer Waldvierteltour habe ich dort im Gasthof Haidl sehr gut übernachtet. Die stattlichen Häuser erinnern an den durch Viehhandel bis nach Ungarn hinein zu Reichtum gekommenen Ort. Der großmächtige Brunnen  auf dem Hauptplatz stand übrigens ursprünglich in Waidhofen und wurde einst an die kleineren, aber wohlhabenderen Nachbarn verkauft. Wir passieren nach dem Rastplatz bei der ehemaligen Bahnstation eine Eisenbrücke mit malerischem Blick auf den Fluss. Dann geht es die Feldhügel mit blühenden Erdäpfeln und rosafärbigem Buchweizen und schon gelblich reifende Kornäcker entlang.</p>
<p><a target="_blank" href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25274"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7467-150x112.jpg" /> </a><a target="_blank" href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25275"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7464-150x112.jpg" /></a></p>
<p>Dobersberg kündigt sich mit mehreren  Infotafeln, vor allem über den mit großen Bemühungen betriebenen Naturpark, unübersehbar an. Hier könnte man schon ui diesem Ausflugsziel  abzweigen, die ehemalige Bahnstation mit der Infostelle des Thayalands befindet sich jedoch am anderen Ortsende.Im Markt mit seinen Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten steht auch das renovierte Schloss und bietet Heimat- und naturkundliche Ausstellungen.</p>
<p><a target="_blank" href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25277"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN74681-150x112.jpg" /> </a><a target="_blank" href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25278"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7456-150x112.jpg" /> </a><a target="_blank" href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25279"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7469-112x150.jpg" /></a></p>
<p>Unsere vorgesehene Tour endet für diesen Tag, weil wir von Dobersberg schon am vorigen Tag nach Zlabings auf gefahren sind &#8211; aber die Fahrt ist noch nicht zu Ende, weil wir ja noch nach Windigsteig zurückmüssen. Die Fahrt nach Waidhofen geht ebenso leicht wie bei beim Herkommen, man merkt überhaupt kaum &#8211; wegen der fast ebenen Bahntrasse &#8211; ob es bergauf oder bergab geht. In Waidhofen fahren wir, weil schon Mittag vorbei ist, bis ins Zentrum beim &#8220;Thayapark&#8221;, wo wir auf dem Platz bei der Raiffeisenkassa sehr nett unter Sonnenschirmen uns laben können. Frisch gestärkt geht es dann zügig auf dem herkömmlichen Radweg bis Windigsteig, unserem Ausgangspunkt für die lohnenden 50 Tageskilometer.</p>
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		<title>Naturschutzgebiet Pischelsdorfer Wiesen &#8211; pannonische Steppe auf Alpengrundwasser</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jul 2019 19:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was an Winterschnee auf den Hochalpen von Schneeberg, Rax und Schneealpe schmilzt, gelangt &#8211; durch den Regenreichtum der Hochregion verstärkt &#8211; als Hochquellenwasser nach Wien, eine Köstlichkeit, um die viele Großstädte die Wiener beneiden können. Aber dennoch fließt ein viel größerer Teil der Bergwässer hinaus in die Ebene des (inneralpinen) Wiener Beckens. Im Steinfeld bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was an Winterschnee auf den Hochalpen von Schneeberg, Rax und Schneealpe schmilzt, gelangt &#8211; durch den Regenreichtum der Hochregion verstärkt &#8211; als Hochquellenwasser nach Wien, eine Köstlichkeit, um die viele Großstädte die Wiener beneiden können. Aber dennoch fließt ein viel größerer Teil der Bergwässer hinaus in die Ebene des (inneralpinen) Wiener Beckens. Im Steinfeld bei Wiener Neustadt noch tief unter den Schotterablagerungn der Alpenbäche verborgen, tritt das kalte und kalkreiche Grundwasser nördlich davon in der sog. Feuchten Ebene zu Tage. Nicht umsonst ist die Mitterndorfer Senke der größte Wasserspeicher für die Bundeshauptstadt. Dort erstrecken sich über leicht hügeligem Gelände fast endlose Ackerfluren, von spärlichen Baumreihen und Windschutzgürteln und Laubwaldrestbeständen unterbrochen. Einst dehnten sich Hutweiden, Gras- und Baumsteppen zwischen noch spärlicherem Ackerland aus, seit der Industrialisierung auch vielfach in Betriebs- und Wohngebiete verwandelt. Nur in spärlichen Resten hat sich die ursprüngliche Landschaft mit ihrer typischen Vegetation (und Tierwelt) erhalten &#8211; dazu gehören als Flachmoor- und Feuchtwiesen die Brunnlust bei Moosbrunn und &#8211; das mehrfache Ziel meiner Exkursionen &#8211; das Naturschutzgebiet Pischelsdorfer Wiesen des Naturschutzbundes Niederösterreich.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25167" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7470-150x82.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25169" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-Karte-Fischawiesen-150x103.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25170" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-Pischelsdorfer-Wiesen-NSG-Aufnahmeblatt_4757-3d_Ebergassing_Gramatneusiedl-150x81.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Zum Vergleich die aktuelle Österr. Karte (im grünen Kreis das Naturschutzgebiet) und eine alte Landesaufnahme von derselben Gegend. Die Pischelsdorfer Wiesen heißen eigentlich Fischawiesen, wie daraus hervorgeht, und die Geländeformen gehören nicht zu der nordöstlich verlaufenden Fischa, sondern zum kleinen Fürbach, der nur wenig in Erscheinung tritt (außer zwischen den begrenzenden Baum- und Strauchzeilen). Die Zufahrt erfolgt über Grammatneusiedl, von Himberg kommend beim Kreisverkehr in der Ortsmitte geradeaus weiter, dann bald zwischen den alten Wohnhäusern von Neu-Reisenberg. Dort befand sich bis in die Zwischenkriegszeit eine Spinnerei, heute noch an einem hohen Schornstein erkennbar, und um 1930 wurde eine überaus bekannte und wichtige Sozialstudie über die notleidenden Bewohner dieser Örtlichkeit verfasst &#8211; die Arbeitslosen von Marienthal. Geradeaus auf der Straße Richtung Reisenberg weiter (Bahnübersetzung) weiterfahrend, erblickt man linksseitig auf einer jüngst abgeholzten Fläche (2017) das Wasserwerk der EVN. Gleich an deren Ende zweigt links ein Feldfahrweg ab, der den Fürbach entlang führt, zweimal von Fahrwegen (beim ersten typischer Brückenrest) gequert, zuletzt in einem kleinen Waldvorsprung, bis nach einer Kurve (Infotafel des Naturschutzgebietes) der Bahndamm der viel befahrenen Ostbahn auftaucht.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25171" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN75381-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25172" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7541-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Bei meinen Verwandtschaftsbesuchen in Maria Lanzendorf habe ich immer wieder zu verschiedenen Jahreszeiten diesen Ausflug unternommen, einmal sogar mit dem ortkundigen Naturschützer und Botaniker Herrn Palme (Neu-Reisenberg). Allerdings ist das Schutzgebiet nicht zum Herumwaten in den Grasfluren geeignet (obwohl ich sogar einmal ein Riesenpicknick von Motorradfahrern erlebt habe&#8230;). Es ist nicht die Vegetation, die darunter leiden würde, sondern die seltene Vogelwelt, die nicht gestört werden darf. Im späten Jahr wird übrigens die größte Fläche einfach abgemäht bzw. gemulcht, um die Flora vor dem Überwuchern einzelner Invasivarten und dem randlichen Verbuschen zu bewahren.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25173" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7516-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25174" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7524-150x101.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25175" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7502-130x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25176" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7486-150x72.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25177" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7510-150x80.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25178" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7498-126x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25179" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7509-bearb-150x120.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25180" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7504-120x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p><strong>Exkursion am 9. Juli:</strong> Vom Frühjahr an mit Kuhschellen u. a. pannonischen Frühblühern, auch mit Orchideen, bieten die Fischawiesen ein prächtiges Bild. Im Hochsommer sind jedoch die erhöhten Flächen schon ausgetrocknet und teilweise verdörrt. Meine Ausbeute &#8211; Graslilien mit verschiedenen Flockenblumen, Pannonische Kartäusernelke auch mit eingefangenem Pappus, ein Lauch (Kantenlauch?), Österr. Lein (oder Zottiger Lein? eher nicht), Gelb-Lein. Den Schachbrettfalter konnte ich gerade noch erwischen, denn der Wind war zu schwach, dass sich die Schmetterlinge anklammern mussten und so leichter zu fotografieren wären. Die Krabbenspinne auf dem abgeblühten Natternkopf war da nur ein geringes Problem, und sonst hüpfte und schwirrte es ringsum, dass einem Insektenkundler das Herz aufgegangen wäre!</p>
<p>Ich halte mich eher an die Botanik, und vor allem muss ich meine Besichtigung möglichst schonungsvoll anlegen &#8211; obwohl Fahrspuren quer über die Flächen führen und ich sogar schon einmal ein Großpicknick übel aussehender Motorradbiker beobachten konnte! Von erhöhten Flächen habe ich deshalb vorher gesprochen, weil in das eigentlich brettlebene Relief mehrere Mulden bogenförmig eingelagert sind. Diese rühren aber sicher nicht von der viel weiter im Nordwesen fließenden Fischa her, sondern eher vom heute so bedeutungslosen, vielleicht einmal mächtigeren Fürbach her. Im Gegensatz zu den eher bleich wirkenden Flächen sind diese Mulden noch frisch grün, denn auf ihren Grund tritt kaltes und kalkhaltiges Grundwasser an die Oberfläche. Jetzt sind sie freilich längst trocken und damit auch etwa die Mehlprimeln und der nur mehr an Restblättern erkennbare Weiße Germer verschwunden. Dafür gibt es Besonderheiten &#8211; zunächst noch eher trivial Gilbweiderich und Blutweiderich, hoch stehender Teufelsabbiss, dann aber noch schon ziemlich abgeblühte und bereits fruchtende Gladiolen. Eine Pracht bietet der Lungenenzian, und sogar tatsächlich konnte ich mehrere Prachtnelken entdecken. Mir fehlte nur noch die absolute Besonderheit &#8211; die Becherglocke / Adenophora, ein Glockenblumengewächs mit charakteristisch lang aus der Blüte hängenden Narben, vielfach schon ausgestorben und (wie die Standort) sehr selten geworden, ein einziges Exemplar gefunden&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25189" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN74751-110x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25190" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN74761-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25191" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN74771-74x150.jpg" alt="" /> </a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25193" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN74951-103x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25194" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN74961-87x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25195" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7487-150x134.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25196" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN75171-150x141.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25197" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7523-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25198" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7526-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25199" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-RSCN7559-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25200" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7534-bearb-69x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Gegen den Bahndamm zu befindet sich links ein trockene ehemalige Senke, von Birken begrenzt, an deren Boden Bachschotter hervortritt. Rechts des Fahrweges gibt es neben Weiden und Baumreihen eine Feuchtwiese mit Schilf am Rand und zu gewissen Zeiten (nicht jetzt) einem stattlichen Bestand von Sumpf-Wolfsmilch. Am Rückweg kam ich, neben zum Teil schon abgeernteten Getreidefeldern auch an einem Acker mit dekorativ blühenden Sonnenblumen vorbei &#8211; auch eine Pracht, wenn auch vom Agrarbestand herrührend&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25202" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7547-pano-150x26.jpg" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25203" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-DSCN7558-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Über die Feldwege kann man übrigens eine schöne Radrunde von Neu-Reisenberg oder von Grammatneusiedl unternehmen!</p>
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		<title>Zwischen Meran und Schenna: MAISER WAALWEG</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2018 16:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu einem Aufenthalt in Südtirol, speziell bei Meran und im Vinschgau, gehört möglichst auch das Wandern auf Waalwegen. In meinem Autorenblog sind daher auch mehrfach solche Touren beschrieben, siehe &#62; Suche: Waalwege Voriges Jahr konnten wir noch am Vinschgauer Sonnenberg zwischen Juval und Tschars die hoch am Hang durch Trockenrasen und steile Wälder führende Waalroute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu einem Aufenthalt in Südtirol, speziell bei Meran und im Vinschgau, gehört möglichst auch das Wandern auf Waalwegen. In meinem Autorenblog sind daher auch mehrfach solche Touren beschrieben, siehe &gt; Suche: Waalwege</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23891" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-bb-DSCN7509-bearb-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23892" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-ab-DSCN9823-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23893" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-bb-DSCN7472-bearb-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Voriges Jahr konnten wir noch am Vinschgauer Sonnenberg zwischen Juval und Tschars die hoch am Hang durch Trockenrasen und steile Wälder führende Waalroute begehen. Ganz anders bieten und viel seltener bieten sich Waale in Talnähe an, ein solcher ist der Maiser Waalweg am Eingang des Passeiertals unterhalb von Schenna. Für uns am Mittwoch, 19. September, die erste Wahl für einen Waal, den nach der erfrischenden leichten Morgenkühle stiegen die Temperaturn mittags bis über 30 Grad an. Neben dem Vormittagsschatten hat dieser Waal auch noch den Vorteil, dass man in als günstig verlaufende Rundwanderung begehen kann. Weil wir aber dort schon einmal im Oktober das Waalwasser &#8220;abgekehrt&#8221; erleben mussten, wollten wir auch den heurigen früheren Termin ausnutzen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23895" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-bb-DSCN7466-bearb-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23896" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-bb-DSCN7515-bearb-102x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23897" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-bb-DSCN7468-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Leider versuchte ich über Schenna zum Ausgangspunkt zuzufahren, wohl auch verleitet durch eine Umleitung der Meranzufahrt bei Obermais mit selbstverständlichem Verkehrsstau. In Schenna mit Schloss und Begräbnisstätte von Erzherzog Johann (noch immer nicht besichtigt&#8230;) kam ich jedoch talwärts in immer schmälere und verwinkelte Hofzufahrten hinein, bis irgendwo hoch über dem Tal Schluss war. Zwar schöne Ausblicke und Glück mit gefürchteten Gegenverkehr, aber doch ein &#8220;Verhauer&#8221;! Also zurück und doch nach Obermais hinab, wo dann ohnehin ein Wegweiser zum Gasthaus Ofenbauer zu entdecken war. Weg von der Meran- und Passeierzufahrt und durch Seitenstraßen, bald zwischen Apfelgärten bis zum Parkplatz vor der erstaunlicherweise geschlossenen Gaststätte. Immerhin etwas aufgefallen &#8211; das mit dem Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer verbundene Passeiertal hat weitere (nicht so berühmte) Spuren aus den Franzosenkriegen (wie die beiden Bilder zeigen). Bei den Sportanlagen und dem Fischereizentrum waren wir vorbei, als wir bei der Riffianer Brücke den Fluss überschritten und durch die Apfelgärten taleinwärts wanderten. Bei der nächsten Brücke, ein Stück vor dem angeschriebenen Törgglhof ging es wieder ans östliche Ufer und hinauf zum Waalweg.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23899" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-ab-DSCN9822-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23900" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-ab-DSCN9806-bearb-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23901" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-bb-DSCN7471-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23902" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-bb-DSCN7498-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23903" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-bb-DSCN7502-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Anfangs noch knapp oberhalb am Hangfuß entlang, stieg der Waalweg allmählich immer mehr in die Höhe &#8211; aber nur scheinbar! Man wandert nämlich entlang des Waales fast eben dahin und glaubt so, das Wasser würde aufwärts fließen. In Wirklichkeit sinkt der Talboden viel stärker ab, und bald verläuft der Waal immer höher am Hang entlang, begleitet von riesigen Bäumen, um felsige Ecke herum in verrohrtem Lauf und ebenso bei zu querenden Steilrinnen. Diese Stellen sind hier übrigens von einem lokalen Verein informativ bezeichnet, was man sonst nicht oft findet. Als Betriebsanlagen findet man unterwegs eine &#8220;Abkehr&#8221; zum Ausleiten des Waalwassers und nach dem Waalerhof (dem Stützpunkt des Waalers, der den Wasserkanal zu betreuen hatte) eine &#8220;Waalschelle&#8221;. Da bewirkt ein Wasserrad, dass ein Hammer auf eine Metallglocke schlägt, deren regelmäßiger Klang das Funktionieren der Wasserführung anzeigt. Von ausgewanderten Vinschgauern wird berichtet, dass ihnen selbst im fernsten Übersee die Waalschellen den Klang der Heimat bedeuteten&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23905" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-bb-DSCN7469-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23906" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-bb-DSCN7486-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23907" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-bb-DSCN7480-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23908" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-bb-DSCN7510-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Nach dem Waalerhof kamen wir allmählich ins freie Gelände, damit auch in die bald ganz schön heftige Sonnenwärme, und überall war die Apfelernte voll im Gang. Nach spärlichen Ausblick gegen die am anderen Talhang ragenden Kirchtürme von Riffian und Kuens, öffnete sich nun der Blick ins Etschtal, und bald mussten wir von der Zufahrt eines großen Bauernhofs den richtigen Abstieg ins Tal hinunter suchen, wobei der Waal sich schon irgendwo verlaufen hatte. Wir zum Glück nicht, denn unweit des Ofenbauern langten wir nach drei netten Wanderstunden wieder bei unserem Ausgangspunkt an.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23910" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-bb-DSCN7482-bearb-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23911" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-bb-DSCN7513-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23912" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-bb-DSCN7514-bearb-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23913" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/10/web-bb-RSCN7517-bearb-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Jetzt erst fiel uns auf, wie ausdrucksstark der wohl naive Künstler den Christus am Franzosenkreuz beim Ofenbauer gestaltet hat. Südtirol ist ja voll von solchen &#8220;Kunststätten&#8221;, ob von Hochkultur oder lokaler Bedeutung, und das macht ja einen der vielfältigen Reize dieser Landschaft aus! In diesem &#8220;Urlaub&#8221; war der Maiser der einzige Waalweg für uns, aber dafür hatten wir etliche neue, noch nicht ausgenützte Ziele, gleich am nächsten Tag die Alm- und Gipfelwelt bei Meran 2000.</p>
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