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	<title>Bernhard Baumgartner´s Autorenblog &#187; Geologie</title>
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		<title>Lungau-Urlaub 2023 / Tourenbuch vom 28. Juni</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jul 2023 16:32:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von St. Margarethen in den Leisnitzgraben Diese Wanderung haben wir schon einmal unternommen, und diesmal schien nach nächtlichem Regen das Ziel &#8211; am südlichen Talrand und Fuß der Nockberge &#8211; wirklich passend. Also Zufahrt von St. Michael nach St. Margarethen, Parkplatz nahe der Kirche, wo schon ein Hinweis auf die Historie der Örtlichkeit zu finden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von St. Margarethen in den Leisnitzgraben</strong></p>
<p>Diese Wanderung haben wir schon einmal unternommen, und diesmal schien nach nächtlichem Regen das Ziel &#8211; am südlichen Talrand und Fuß der Nockberge &#8211; wirklich passend.</p>
<p>Also Zufahrt von St. Michael nach St. Margarethen, Parkplatz nahe der Kirche, wo schon ein Hinweis auf die Historie der Örtlichkeit zu finden ist, denn eine Ausweichroute zum Katscheberg verlief durch den wegen seiner Vermurungen gefürchteten Graben hinauf zur Blutigen Alm &#8211; bekannt durch die Auseinandersetzungen während der Völkerwanderungszeit zwischen Baiern und Alpenslawen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN97901.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28373" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN97901-261x400.jpg" alt="" width="261" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN97871.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28374" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN97871-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN97921.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-28375" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN97921-1024x447.jpg" alt="" width="1024" height="447" /></a></p>
<p>Die Route entlang eines Forstweges neben dem zurzeit wenig Wasser führenden Wildbach ist gekennzeichnet durch Verbauungen, die den schon mehrmals von Muren verheerten Ort schützen sollen. Ganz nett die von Schulkindern gestalteten Tafeln mit Hinweisen zu den an die Naturkatastrophen erinnernden Sagen, statt &#8220;Bergmandln&#8221; waren es wohl die Massen von locker abgelagertem Gestein im Verein mit dem für Hochwasser anfälligen Wildbach, die sich in der Ortsgeschichte mehrfach finden lassen. Bei uns passte das eher kühle Wetter für den gemächlichen Anstieg bestens. Erst bei einem schon höher gelegenen Erlebnisplatz ging es aus dem engen Waldgraben hinaus zur hübschen Querung Richtung Schlögelberg (Bauernhof und Wildgatter), dabei mehrfach interessante Hangsümpfe und malerischer Bergwald.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9797.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28377" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9797-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN97991.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28378" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN97991-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN98031.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28379" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN98031-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9814.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28380" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9814-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Vom Schlögelberg ganz prüchtiger Blick in die südliche Talfurche des Lungaus mit dem wolkenverhangenen Preber. Nun folgt die kleine Durststrecke bergab &#8211; unter der zum Aineck führenden Seilbahn mit weiten Kehren durch den Bergwald. Allerdings botanisch bemerkenswert durch eine Art von Alpen-Scharte (großwüchsig) und die noch knospigen Telekien, auffallend viel blühen hier die typischen Lupinen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9816.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28382" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9816-400x363.jpg" alt="" width="400" height="363" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9818.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28383" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9818-196x400.jpg" alt="" width="196" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9813.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28384" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9813-312x400.jpg" alt="" width="312" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9811.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28385" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9811-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28386" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Kurz vor dem Talort kommt man auf der asphaltierten Bergstraße noch an einem &#8220;Hüttendorf&#8221; vorbei, eine Menge von Chalets, erbaut von einer Firma aus Traunstein in Baiern (also die bairische Landnahme beschränkt sich nicht auf die Jahrhunderte zurückliegende Vökerwanderungszeit&#8230;). Insgesamt war die Wanderrunde recht ansprechend, auch wenn wir nicht den Knotenfuß entdecken konnten (Liliengewächs mit eigenartig hängenden Blüten, schon einmal beobachtet), dafür gab es mehrmals in den versumptten Hangabschnitten das Alpen-Fettkraut zu sehen, dazu noch Gefleckte Knabenkräuter, aber insgesamt keine botanischen Highlights&#8230; Es war sozusagen ein Nockberge-Schnuppern, wenn wir auch nicht auf eine Rarität gestoßen sind, wegen der mein Freund Werner (Tippelt) eigens die Fahrt nach St. Margarethen einmal unternommen hat &#8211; zum Eierschwammerlschnaps! Für Schwammerl war unser Urlaubstermin sicher noch zu früh, aber immerhin konnten wir uns bereits wieder auf die Almrauschblüte bei der nächsten Tour freuen!</p>
<p><strong>Erinnerungsbilder an den Leisnitzgraben-Wasserweg vom 16. Juni 2004</strong>, damals mit dem überraschenden Fund vom blühenden Knotenfuß (bisher nur eine kleine vegetative Pflanze gesehen &#8211; im Rotmoos am Lunzer Obersee !):</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN0538.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28397" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN0538-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN0541.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28398" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN0541-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN0554.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28399" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN0554-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
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		<title>Lungau-Urlaub / Großeck von St. Michael</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jul 2023 16:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erster Sommerurlaub 2023 vom 23. bis 30. Juni in St. Michael, vorzügliche Destination im Hapimag. Fast durchwegs schönes Wetter und gelungene Tagesausflüge und Bergwanderungen. Urlaubstagebuch vom 25. Juni &#8211; Großeck am Speiereck: Das markante Speiereck haben wir während vergangner Urlaube schon bestiegen, mit Hilfe der Gondelauffahrt von Mauterndorf, mit Blumenpracht und interessanten Gesteinen in bester [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erster Sommerurlaub 2023 vom 23. bis 30. Juni in St. Michael, vorzügliche Destination im Hapimag. Fast durchwegs schönes Wetter und gelungene Tagesausflüge und Bergwanderungen.</p>
<p><strong>Urlaubstagebuch vom 25. Juni &#8211; Großeck am Speiereck:</strong></p>
<p>Das markante Speiereck haben wir während vergangner Urlaube schon bestiegen, mit Hilfe der Gondelauffahrt von Mauterndorf, mit Blumenpracht und interessanten Gesteinen in bester Erinnerung!</p>
<p>Diesmal war St. Michael unser Ausgangspunkt, und bereits am Vortag hatten wir den Ort erkundet, bis zur Talstation der sog. Sonnenbahn. Dort starteten wir auch an diesem ersten Wandertag &#8211; freie Auffahrt mit der Gästekarte, und in wenigen Minuten sind wir schon oben am südöstlichen Waldkamm des Speierecks. Hier ergäbe sich eine größere, eigentlich höhere Rundtour über den Gipfel zum Großeck. Aber die Route entlang einer Schipiste und auf einer Gerölltrasse schaut nicht gerade einladend aus. Das Wetter hätte allerdings gepasst, himmelblau und klarsichtig, oben am Berg leicht frisch mit einem kühlenden Lüfterl. Wir machen aber die &#8220;untere Runde&#8221; über die Trogalm zum Großeck, was sich als sehr lohnend und nicht zu anstrengend herausgestellt hat.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN97271.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28317" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN97271-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9729.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28318" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9729-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>So marschieren wir den Wiesenrücken gemächlich aufwärts bis zum Peterbauernkreuz (im Hintergrund der reizlose Kamm hinauf zum Speiereckgipfel, der uns nicht verlocken konnte). Aussicht prachtvoll über den ganzen Lungau mit seiner Bergumrahmung von Nockbergern, Niederen und Hohen Tauern. Dann ging es einen hübschen Steig hinunter in den weiten Kessel der Trogalm mit den Speicherseen, zwischen den höchst heraufgekommenen Bäumen und Almrauschpolstern, ganz malerisch und in weitem Bogen mühelos bergab.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9736.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28319" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9736-400x258.jpg" alt="" width="400" height="258" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9739.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28320" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9739-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Vom Karboden der Trogalm mit seinen Spazierwegerln verläuft der &#8220;Schmetterlingsweg&#8221; gegen das Großeck hinan. Weniger Schmetterlinge als hübsche Bergwaldflora entlang dem gut ausgebauten Steig, zuletzt abseits davon über Zwergstrauchheiden direkt hinauf zum Großeck, dem nordöstlichen Vorgipfel des Speierecks mit seiner Senderstation, dort eine ausgiebige Rast mit Panoramablick.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9746.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28322" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9746-400x243.jpg" alt="" width="400" height="243" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9748.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28323" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9748-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9770.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28324" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9770-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9754.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28325" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9754-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9767.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28327" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9767-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9762.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-28328" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2023/07/web-DSCN9762-400x347.jpg" alt="" width="400" height="347" /></a></p>
<p>Ein Forst- oder Schiweg leitet uns dann, nach einem felsigen Blickpunkt oben am Grat, zu Großeckstation hinab, und dort schließt wieder ein malerisches Steiglein als Verbindung zur Trogalm an. Zurück zur Sonnenbahn geht es nur wenig bergauf, noch dazu durch einen blockreichen Lärchenwald, also eine ganz gemütliche Tour für den ersten Tag! Einzige Anstrengung, weil wir in der Früh bereits vom Quartier aus zu Fuß gegangen sind, ist der Rückweg durch den Ort bei der Mittagshitze. Aber passt zur Tageseinteilung &#8211; nach dem Frühstück Ausmarsch, nachmittags relaxen, öfters im schönen Hallenbad, also reiner Genuss&#8230;</p>
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		<title>Alpen-Urlaub 2022 in Bad Hofgastein:</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 16:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 27. August nach &#8220;Sportgastein&#8221; Mit diesem Beitrag / Bericht könnte ich mich sozusagen &#8220;in die Nesseln setzen&#8221;, zumindest was die Gedanken bezüglich Naturschutz betrifft. Vorweg &#8211; Sportgastein ist ein touristischer Kunstname, denn eigentlich heißt dieser Hochtalkessel im südwestlichen Talschluss des Gasteinertals &#8220;Nassfeld&#8221;. Die weitläufige, kesselförmige Almfläche wird auch von vielfältigen Bächen durcheilt, und in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 27. August nach &#8220;Sportgastein&#8221;</strong></p>
<p>Mit diesem Beitrag / Bericht könnte ich mich sozusagen &#8220;in die Nesseln setzen&#8221;, zumindest was die Gedanken bezüglich Naturschutz betrifft. Vorweg &#8211; Sportgastein ist ein touristischer Kunstname, denn eigentlich heißt dieser Hochtalkessel im südwestlichen Talschluss des Gasteinertals &#8220;Nassfeld&#8221;. Die weitläufige, kesselförmige Almfläche wird auch von vielfältigen Bächen durcheilt, und in den Mulden breiten sich Sumpfflächen und Hangmoore samt torfigen Lacken aus. Von hier aus steigt man Richtung Schareck zum Niedersachenhaus auf oder zu dem nach Mallnitz führenden &#8220;Tauern&#8221;. Die Zufahrt ist mittels Tunnels und Galerien so abgesichert, dass selbst bei Unwettern oder im Winter bei Lawinen die Zufahrt möglich ist, diese führt übrigens anfangs, gleich hinter dem letzten Talort Böckstein, am Gasteiner Heilstollen vorbei. Dieser gehört zur Bergbaugeschichte des Gasteinertals, ebenso wie die ins Mittelalter zurückreichenden Erzabbaustätten. Ein in der ersten Hälfte des 20. Jhdts. angelegter Stollen, der zeitweise mittels einer Kleinbahn sogar touristisch genutzt wurde, führt hinüber nach Kolm-Saigurn im Raurisertal, hat aber nur mehr historische Bedeutung. Die Seilbahnerschließung erfolgte erst in den letzten Jahrzehnten hinauf zum Kreuzkogel, samt sehr alpin gelegenen Schipisten. Im Sommer verkehrt diese Bahn aber nur an wenigen Tagen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-pano-P1070182.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-27875" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-pano-P1070182-1024x207.jpg" alt="" width="1024" height="207" /></a></p>
<p>Nachdem das über 3000 m hohe Schareck von Kärntner Seite durch eine Stollenbahn und einen Sessellift als Gletscherschigebiet erschlossen wurde, ließen die Bemühungen auf Gasteiner Seite nicht lange auf sich warten. Aus dem Nassfeld sollte eine Seilbahn hinauf zum Schareckgletscher gebaut werden. Einziges Hindernis für dieses technisch überaus ambitionierte Vorhaben &#8211; die einzige für diese Seilbahn notwendige Stütze hätte im Nationalpark-Kerngebiet errichtet werden müssen. Daran ist das Projekt auch gescheitert, und nach dem Gletscherschwund der letzten Jahre wäre diese riesige Investition hinauf zum bald wohl verschwundenen Mölltaler Gletscher wohl auch verfehlt gewesen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070187.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27876" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070187-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070159.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27877" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070159-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070125.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27878" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070125-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>In meinem Alter, jüngst war mein Achtziger dran, lernt man Bergstraßen und Bergbahnen immer mehr zu schätzen, auch wenn die Vorbehalte hinsichtlich Naturschutz nicht unbeachtet bleiben dürfen. Denn oben auf einem hohen Grat oder Gipfel zu stehen, inmitten oder sogar über der großartigen Hochgebirgswelt, dieses fulminante Erlebnis ist körperlich nicht mehr zu schaffen, eher nur virtuell oder mit Aufstiegshilfen. In diesem Sinn -  eigentlich schade um die Schareckbahn aus dem Nassfeld. Wobei mir der Eingriff in die Natur nur prinzipiell problematisch erscheint &#8211; Autozufahrt mit vollem Parkplatz gibt es im Nassfeld ohnehin schon, und ebenso ist der Schareckgrat über dem Mölltaler Gletscher absolut längst nicht mehr ein unberührtes Gelände. Die eine Stütze in den steilen Abhängen hätte wohl auch mittels Hubschraubereinsatz errichtet werden können, ohne die Schareck-Nordseite zu verwüsten. Die Touristiker werden mir vielleicht Beifall zollen, ich hoffe, mein wohlwollendes und entschieden positives Verhältnis zum Naturschutz wird mir trotzdem abgenommen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070119.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27880" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070119-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070134.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27881" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070134-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070122.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27882" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070122-400x305.jpg" alt="" width="400" height="305" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070147.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27883" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070147-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Aber jetzt zu unserem letzten Urlaubstag mit dem Ausflug ins Nassfeld:</p>
<p>Zufahrt über die Mautstraße bis zum Parkplatz, dann neben dem Nationalpark-Infohaus zum Wanderweg ins Nassfeld. Dieser ist (wie auch in Kals heuer schon erlebt) mustergültig als ein Naturerlebnisweg mit historischen und naturkundlichen Infotafeln ausgestattet. Es geht nach einem Stück am Bach entlang gleich in die untersten Hänge des Kreuzkogels, wenn man die &#8220;Große Runde&#8221; nimmt. Zwergstrauchheiden sind ein wichtiges Thema (leider heuer ohne Heidelbeeren), Moormulden und Miniseen, dazwischen muntere Bächlein und malerische Baumgestalten an der Waldgrenze. Dazu kommt der gewaltige Ausblick gegen den Tauern-Hauptkamm mit dem Schareck und einigen auch schroffen Nebengipfeln, und überall stürzen Wasserfälle herunter zum flachen Talboden.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070144.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27884" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070144-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070173.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27885" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070173-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Was wir nicht gefunden haben &#8211; den Standplatz für das Erlebnis der Tauernmineralien, leider, denn vom Gesteinsbestand hätten wir durchaus einige Bergkristallspitzerl finden können, wie sie uns auch im Raurisertal beim Aufstieg über den Neubau untergekommen sind. Die Alpenblumen sind nach den hochsommerlichen Hitzetagen schon weitgehend verblüht. Aber der Gesamteindruck der Landschaft leidet darunter nicht, denn neben den &#8220;kleinen Wundern am Wegrand&#8221; gilt die Aufmerksamkeit hier vor allem der hochragenden Gipfelwelt, die sich auch wettermäßig ausgezeichnet präsentiert.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070132.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27886" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070132-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070167.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27887" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-P1070167-400x224.jpg" alt="" width="400" height="224" /></a></p>
<p>Insgesamt dauert die Runde je nach Ambition zwei bis drei Stunden, und sie ließe sich durch Einkehr in einer der Almhütten auch noch ganz schön ausdehnen. Nach der Tour zum Bockhartsee und der Wanderung ins Sieglitztal war diese Naturrunde der dritte schöne Tag in dieser herrlichen Landschaft. Es bliebe nur mehr, den Lift-Betriebstag zum Kreuzkogel zu erwischen und als Tour der Aufstieg zur Hagener Hütte am Mallnitzer Tauern, schon einmal angegangen, aber damals nicht ausgeführt, naja, vielleicht gibt es noch einmal einen Gasteinurlaub für diese Gelegenheit&#8230;</p>
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		<title>Gipfeljagd oder Jägergipfel? Im oberen Schwarzatal.</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2021 18:28:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit dem Frühsommer ist mein Wandertipp-Blog wirklich zu kurz gekommen, vor lauter Arbeit an der Natur Niederösterreichs nämlich. Nachdem dieses Doppelprojekt jetzt endlich ENDLICH wird (dem Finale zu geht), kann ich wieder im Blog nacharbeiten. Anlass ist diesmal mein Tipp in der Zeitschrift der Arbeiterkammer NÖ / dem &#8220;treff&#8221;, der zugleich auch im Internet der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Frühsommer ist mein Wandertipp-Blog wirklich zu kurz gekommen, vor lauter Arbeit an der Natur Niederösterreichs nämlich. Nachdem dieses Doppelprojekt jetzt endlich ENDLICH wird (dem Finale zu geht), kann ich wieder im Blog nacharbeiten. Anlass ist diesmal mein Tipp in der Zeitschrift der Arbeiterkammer NÖ / dem &#8220;treff&#8221;, der zugleich auch im Internet der Naturfreunde NÖ öffentlich wird.</p>
<p>Zuerst zum Gebiet: Das obere Schwarzatal bei Rohr im Gebirge bzw. bei der Kalten Kuchl. Da gibt es zwei Tausender, bei welchen man sich nicht sicher sein kann, ob es bei den beiden Touren um die Jagd nach Gipfeln geht (siehe das &#8220;Tausenderwandern&#8221; von meinem Freund und Autorenkollegen Werner Tippelt) im seinerzeitigen &#8220;Wandern in NÖ&#8221; beim Residenz bzw. NP-Buchverlag in St. Pölten). Da ist zunächst, östlich von Hohenberg gelegen, der &#8230;</p>
<p><strong>HEGERBERG &#8211; </strong>eine 1179 m hohe Waldpyramide nordwestlich von der Kalten Kuchl. Dort hatten Anni und ich am 22. November 2020 ein ganz eigenartiges Erlebnis &#8211; um die Mittagszeit (!) von einem Hochstand herunter von einer Jägerin angesprochen, worauf wir rücksichtsvoll &#8211; um die Wildbeobachtung nicht zu stören, worum es sich nur gehandelt haben kann &#8211; auf den Gipfel verzichteten (Bericht im Blog müsste zu finden sein, &gt; Suche: Hegerberg).</p>
<p>Diesmal ging es aber um den höheren Gipfel, sozusagen den Hausberg von Rohr im Gebirge, nämlich &#8230;</p>
<p>DIE JOCHART, beide Touren in meinem Voralpenführer enthalten!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/i-web-Cover-Voralpen-2015.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27339" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/i-web-Cover-Voralpen-2015-220x400.jpg" alt="" width="220" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-bb-DSCN9668.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27340" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-bb-DSCN9668-400x219.jpg" alt="" width="400" height="219" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-bb-DSCN9674.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27341" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-bb-DSCN9674-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>&#8220;Normalerweise&#8221; besteigt man DIE  Jochart (Name kommt aus dem Slawischen und zwar von &#8220;ochatz&#8221;, was Bergahornbäume bedeutet) von Rohr im Gebirge aus entlang der blauen Markierung über das interessante Schacherbauernkreuz (Wallfahrermarterl aus dem 19. Jh.). Der Abstieg als Rundtour verläuft vom Gipfel östlich über das Hammerleck in den Klausgraben und zurück nach Rohr, wo ich jetzt endlich herausfinden muss, ob die traditionelle Einkehr im Gasthof / Hotel Bauer vorübergehend oder dauernd geschlossen oder doch geöffnet ist (wäre schade um diese gemütliche Einkehrmöglichkeit). Wir fahren aber vom Gölsental aus lieber nur bis zur Roßbachklamm in Innerhallbach (vor der Kalten Kuchl) und besteigen die Jochart von dort aus. Bisheriger Nachteil &#8211; es bietet sich keine Rundtour an&#8230; oder doch? Beim Kartenstudium und Geländerkundung war mir doch eine Möglichkeit aufgefallen, nämlich Abstieg über die Raidelwiese wieder ins Roßbachtal (diese Wiese war übrigens vor einigen Jahren wegen eines Flugzeugabsturzes sogar in den Medien präsent). Ich war mir so sicher, dass diese Rundtour sogar schon in meinen Voralpenführer Eingang gefunden hat, allerdings nur als &#8220;Hinweis&#8221; auf die Tourenmöglichkeit.</p>
<p>Zur Tat &#8220;schritt&#8221; ich (für eine mehrstündige teilweise noch dazu Orientierungs-Wanderung leicht untertrieben) am 13. Oktober 2018, und so konnte ich an diesem traumhaften Herbsttag eine wirklich wunderbare Tour erleben, die ich jetzt schildern will. Für Nachbegeher allerdings zu beachten &#8211; der Abstieg ist unmarkiert und führt durch das Gelände eines &#8220;Jägergipfels&#8221;, wie bei der Überschrift schon angedeutet. Also Zufahrt bis zur Roßbachklamm. Nicht gerade ermunternd, waren dort beim Parkplatz vor einiger Zeit sogar &#8220;Befristete Sperrtafeln&#8221; vorzufinden (natürlich wie meistens ohne Sperrtermin und Verordnung der BH Lilienfeld, also ungültig). Beim Roßböckhof vorbei (dort wirkte vor langer Zeit ein berühmter &#8220;Bauerndoktor&#8221;, der &#8220;Roßböck&#8221;, der sogar durch eine Beschreibung durch den Dichter Franz Nabl in die Literatur eingegangen ist). Uns war nur bekannt, dass unser Gemeindearzt von St. Veit (MR Dr. Otto Hausleitner, mein &#8220;botanischer Mentor&#8221;) immer wieder dort war. Die Nachfahren des Bauerndoktors, vor allem durch besseres Einrichten von Knochenbrüchen als in den Spitälern bekannt, praktizieren mit ihren Salben übrigens noch im nahen Hegerhof an der Straße Richtung Kalte Kuchl, selbst einmal dort um die heilsame, aber fürchterlich stinkende &#8220;Hiaslschmiar&#8221; gewesen. Wer den Roßböck jetzt bewirtschaftet, weiß ich nicht, habe nur die Maschinene eine St. Veiter Bagger- und (?) Forstunternehmers dort gesehen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8226-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27343" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8226-bearb-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8236-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27344" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8236-bearb-400x211.jpg" alt="" width="400" height="211" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8240-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27345" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8240-bearb-400x233.jpg" alt="" width="400" height="233" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8248-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27346" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8248-bearb-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Durch vorherige Wanderungen schon orientiert, konnte ich gleich eine Abkürzung hinauf zur Roßwiese (unter dem Jochartgipfel, im letzten Bild mit Blick zum Unterberg, im Frühsommer zahlreiche Orchideen) gehen, am besten sieht man den Verlauf aus der folgenden Karte: Nämlich vom Roßböck weiter Richtung Rohr gehen (markierter Weg), nach der großen Sattelwiese am von mir so benannten Roßbbach-Gscheid jedoch auf dem neueren Forstweg weiter (der idyllische alte markierte Waldsteig ist leider abgekommen). Auf dieser Forststraße könnte man bis zum Schacherbauernkreuz weitergehen und dort in die blaue Jochart-Markierung einsteigen. Ich weiß aber, auf einem schon weitaus vorher links abzweigenden Forstweg kommt man ebenfalls zu dieser Markierung (zuletzt etwas verwinkelt, aber immer auf gebahntem Weg bleibend, kann kaum etwas schiefgehen). Nun geht es Jochart-mäßig steil durch den Wald hinauf zur schon beschriebenen Roßwiese und mit nochmaligem Steileranstieg hinauf zum Gipfel. Neben dem Gipfelkreuz gibt es dort ein Rastbankerl mit überraschendem Inhalt, nämlich einem (von mir noch nie leer vorgefundenen und selbst auch nachgefüllten) Schnapsflascher. Andere Wanderer sind dort eine Seltenheit, und wenn wer hier heraufkommt, geht er denselben Weg zurück oder rechts rot markiert über das Hammerleck wieder ins Tal.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/Karte-Jochart-web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-27348" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/Karte-Jochart-web.jpg" alt="" width="1000" height="631" /></a></p>
<p>Für mich wird es jetzt erst spannend &#8211; wie wird sich der Abstieg zur Raidelwiese (von dort talwärts nur mehr Forststraße und problemlos) entwickeln? Aus der Aufstiegsrichtung gehe ich beim Gipfelkreuz also nicht rechts (östlich, Hammerleckmarkierung) sondern links westlich bis zum Waldrand, der hier scharf ausgeprägt ist, denn weiter westwärts erstrecken sich nur mehr freie Flächen von Windbrüchen und Holzschlägen &#8211; &#8220;frei&#8221; ist vielleicht irreführend, denn inzwischen wird der Wald schon wieder aufzuwachsen beginnen. Die Spuren der Rodungsmaschinen und die anschließenden Ziehwege haben mir damals eigentlich den Weg geebnet!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8257-bearb.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-27350" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8257-bearb.jpg" alt="" width="800" height="512" /></a></p>
<p>Im Bild sieht man schon ungefähr, wie der &#8220;Weg&#8221; hier ausschaut &#8211; jedenfalls eine Schotterspur, am Waldrand entlang, und nach meiner Erinnerung kam dann bald ein &#8220;stärkerer&#8221; Forstweg, der mich zur Raidelwiese weiterleitete. Diese Wiesenmulde wird sommersüber ziemlich sicher als Almweide genützt, jetzt im Herbst ist alles steill und einsam, aber der Zweck der Örtlichkeit ist unverkennbar &#8211; eine ziemlich neue Jagdhütte, zum Glück ohne Besetzung, außerdem ist ja gerade Mittagszeit, was aber &#8211; wie am Hegerberg erlebt &#8211; auch nicht vor Jägeranwesenheit schützt&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8266-bearb1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27353" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8266-bearb1-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8271-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27354" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8271-bearb-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8281-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27355" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8281-bearb-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8286-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27356" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8286-bearb-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Eigentlich kann jetzt nichts mehr passieren, denn ein Abweichen von der Forststraße bietet sich keinesfalls an, und diese führt sicher hinunter zum Roßbachgscheid, wie bereits ausgekundschaftet. Die Route wendet sich im Bogen über Süden gegen Südosten und gelangt in den steilen, teils felsdurchsetzten Waldgraben am Südwesthang der Jochart (das ist aber nicht der &#8220;Jochartgraben&#8221; der Österr. Karte wohlgemerkt). Die Landschaft wird immer wilder, gegenüber türmen sich Felsklippen aus &#8211; sie markieren mit ihrem Wettersteinkalk den Stirnrand der Ötscher-Unterberg-Decke, wie er auch am Nordhang des Hegerberges, in der Roßbachklamm und am Unterberggipfel in Erscheinung tritt. Wie die Forststraße zu Kurven gezwungen ist, kommt man unmittelbar in den Bereich dieser wilden Felspartie. Dann aber geht es nur mehr bergab und immer weiter bergab, bis die Sattelwiese erreicht ist und der gemütliche Ausklang beim Roßböckhof vorbei zum Parkplatz vor der Klamm die Tour beendet.</p>
<p>Übrigens ist die nette kleine Wanderung von der Roßbachklamm hinüber nach Rohr mit (fraglicher) Einkehr beim &#8220;Franz-Joseph&#8221; und dem gleichen Rückweg zu allen Jahreszeiten ein hübsches Erlebnis, noch dazu weil talaus einige bemerkenswerte Feuchtflächen zu finden sind, und außerdem wächst in den Felsen der Roßbachklamm die sonst überaus seltene, in den Voralpen (Retzbachtal bei Türnith, Kothbergtal bei Lunz am See, Ulreichsberger Klamm und sogar Schwarzwalster) aber vereinzelt vorkommende Anemonen-Schmuckblume wächst, Blütezeit im eher zeitigen Frühjahr. jetzt im Herbst bemerkt man kaum mehr die erst nach der Blüte ausgetriebenen Blätter.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8288-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27359" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8288-bearb-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8296-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27360" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8296-bearb-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8300-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27361" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8300-bearb-400x218.jpg" alt="" width="400" height="218" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8301-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27362" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8301-bearb-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8303-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27363" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8303-bearb-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8309-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27364" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8309-bearb-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
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		<title>WEINVIERTEL-TOUR am 14. Juni</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2021 12:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem extrem kühlen Mai 2021 (mit einer gelungenen Tour auf den Hundsheimer Bergen) geht die Zeit viel zu rasch voran &#8211; urplötzlich ( so scheint es ) ist der Sommer gekommen, fast pünktlich zum meteorologischen Termin! Noch immer sind die Weinviertel-Touren (vor allem fürs Fotografieren) nicht erledigt&#8230; Aber nun kündigt der Wetterbericht eine erste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem extrem kühlen Mai 2021 (mit einer gelungenen Tour auf den Hundsheimer Bergen) geht die Zeit viel zu rasch voran &#8211; urplötzlich ( so scheint es ) ist der Sommer gekommen, fast pünktlich zum meteorologischen Termin! Noch immer sind die Weinviertel-Touren (vor allem fürs Fotografieren) nicht erledigt&#8230; Aber nun kündigt der Wetterbericht eine erste Hitzewelle an, davor aber ein noch frischer Tag mit Nordwind, das ist unsere Chance &#8211; Montag, 14. Juni. Na, das wird wieder eine lange Fahrt werden, wenn wir uns nicht vor Ort einquartieren &#8211; schließlich fuhren wir dann 337 km, wieder ein starker Kontrast zwischen Umweltbewusstsein und Naturforschen&#8230;</p>
<p><strong>Unversehens auf die Weinviertel-Autobahn</strong></p>
<p>Die neueren Straßenverbindungen sind von unserem Startpunkt (St. Veit an der Gölsen) für das nördliche NÖ auch günstig, über Traismauer und die Schnellstraße Richtung Stockerau. An der Abzweigung nach Hollabrunn vorbei, dann irgendwo nicht dem Hinweis &#8220;Ernstbrunn&#8221; nachgefahren, und schon landen wir wie bei einer unserer letzten Fahrten auf der neuen Autobahn. Abzweigung bei Mistelbach / Nord und weiter nach Asparn an der Zaya. Hier verlocken die Museen der Urgeschichte, aber so viel Zeit haben wir nicht bei dem dichten Tagesprogramm. Nur &#8220;Verproviantierung&#8221; ist angesagt, also gleich die lokale Wirtschaft belebt, es war sicher ein Nah und Frisch als fast überall präsenter Nahversorger. Anschließend geht es über Michelstetten (auch schon einmal das Schulmuseum besucht) hinein in die überraschend (im Vergleich zu den erwarteten Ackerflächen des Weinviertels) ausgedehnten Wälder. Bei noch angenehmer Vormittagsfrische, die wir an diesem luftigen Tag ohnehin nicht so dringend gebraucht hätten, am Parkplatz Buschberg gelandet. Schutzhaus noch geschlossen, kaum Wanderkonkurrenz unterwegs, aber die Wege werden gerade frisch ausgemäht &#8211; im Weinviertel ein besonders wichtiges Service!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-Schulausflug-035_1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27222" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-Schulausflug-035_1-400x258.jpg" alt="" width="400" height="258" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-036_b-neuk.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27223" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-036_b-neuk-400x257.jpg" alt="" width="400" height="257" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050163.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27224" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050163-400x228.jpg" alt="" width="400" height="228" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6460.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27225" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6460-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050156.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27226" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050156-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><strong>Rund um den Buschberg&#8230;</strong></p>
<p>&#8230; gibt es einen anscheinend neu angelegten Weg (von Freiwilligen laut einer Gedenktafel). Es blüht teilweise recht üppig, aber ohne bemerkenswerte Arten, wie wir sie am Bockstallberg und am Galgenberg im Vorjahr zur selben Zeit erlebt hatten. Die Fernsicht reicht gerade bis über die nähere Umgebung hinaus, Blickpunkte sind unterhalb das Dorf Niederleis und weiter westlich der Oberleiser Berg mit Warte (historische Infostelle) und Wallfahrtskirche. Hübsch ist vor allem die wenig üppige Sonnseite des Kahlen Gipfels, neben dem Gipfelkreuz steht sogar ein touristischer Liegestuhl (ich lehne so paschahaft darin, dass ich das Bild nicht wiedergeben mag). Vom Kreuz taucht man nordseitig in den wie in ein Dschungel wirkenden Laubwald ein, dann geht es auf der asphaltierten Bergstraße (nur von Radlern befahren, unglaublich dass dort sogar einmal motorisierte Bergrennen veranstaltet wurden &#8211; unsere Zeit doch umweltbewusster!) und über Abschneider zurück zum Parkplatz.</p>
<p><strong>Die Blaue Wand &#8211; ein ominöser Weinviertler Gipfel</strong></p>
<p>Vor mehr als 20 Jahren hatte ich dieses Naturdenkmal bei einer Führungsfahrt mit dem NÖ Naturschutzbund schon kennengelernt &#8211; einen steilen Abhang der Hügelfläche oberhalb des Ortes mit dem Vorkommen der Östlichen Hornmelde, die nur dort und in Goggendorf ihr österreichisches Vorkommen hat. Ich bildete mit ein, an der Nordseite von Oberschoderlee (oberhalb der Kirche). Aber dort war nichts annähernd Passendes zu entdecken, also zurück ins Tal und einen Einheimischen befragt: Kirchenseitig der auch in der ÖK verzeichnete Hausberg, östlich (vom Ort aus rechts) der Kellerberg und jenseits des Tales im Süden die Blaue Wand (lokal wirklich so genannt, nicht Blauer Berg). Die scharfe Hangkante wirkt wirklich fast wie ein Wand, allerdings nur weinviertlerisch&#8230; Um dorthin zu kommen, fuhren wir ein Stück die Straße, wo wir hergekommen waren, zurück und bogen in einen Feldfahrweg ein. Kurz nach dem Asphaltende angehalten und mühsam umgedreht bzw. zurückgeschoben, denn dort war nichts. Weiterfahrt auf der Straße zum beschilderten Rastplatz &#8220;Siebenbergeblick&#8221; mit interessanter geologischer Infostelle. Nun quer über die Felder westwärts zum Bergabbruch, dort neben der Feldfläche und einem Wiesenkarrenweg nur eine undurchdringliche Strauchhecke. Links entlang weiter marschiert, kein Lössabhang in Sicht und schon gar keiner mit der gesuchten Pflanze&#8230; vielleicht doch zu wenig weit marschiert?</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050171.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27233" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050171-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6467.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27234" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6467-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050174.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27235" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050174-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050173.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27240" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050173-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><strong>Der verschmähte Kasperlberg </strong></p>
<p>Jedenfalls ist jetzt Schluss mit der Sucherei, denn inzwischen haben wir schon frühen Nachmittag. Wenn man von unserer Voralpengegend einmal im nördlichen Weinviertel angelangt ist, liegen alle Ziele schon in naher Reichweite, etwa Pulkau oder Retz oder die Kogelsteine in Grafenberg. Trotzdem haben wir den Zeiserlberg bei Ottenthal ausgelassen, und ich hoffe, meine gute Diaaufnahme vom Tatarischen Mehrkohl endlich wieder zu finden. Die Weiterfahrt lockt nämlich schon heimwärts, bis Haugsdorf, dann mit Umleitung an Guntersdorf vorbei, und überraschend schnell ist dann die Abzweigung nach Goggendorf erreicht.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/karte-goggendorf-web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27242" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/karte-goggendorf-web-400x247.jpg" alt="" width="400" height="247" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-Kasperlberg.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27243" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-Kasperlberg-400x258.jpg" alt="" width="400" height="258" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6513.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27244" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6513-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6545.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27245" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6545-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Für mich war der Hausberg dieses zur Gemeinde Sitzendorf an der Schmida gehörenden Dorfes vor Jahren eine wahre Entdeckung gewesen, vor allem durch einen Platz mit ungeheuer viel stattlichem Diptam und den entlang der Kellergasse (sie wird Fuchsenkellergasse genannt) zu findenden Standort der Krascheninnikovia (Europa-Hornmelde). Wir parken beim  letzten Haus der nahe dem Bergfuß Richtung Sitzendorf verlaufenden Seitenstraße (Radroute &#8220;Radetzkyweg&#8221;). Bei einer Begehung vor jüngerer Zeit, wo den Diptamstandort am Kasperlberg total zugewachsen und verwildert erleben mussten, war mit schon in einem Seitental (angeblich &#8220;Reiternweg&#8221;) von weitem her eine Lössböschung mit gräulichem Pflanzenbestand aufgefallen. Diese suchten wir nun zu erreichen: Das letzte Anwesen entlang zum nahen Bergfuß, dort hinauf zu einer Terrasse und gleich wieder rechts hinunter zum Talrand. Dort steht ein seltsam figürlicher Stein eines alten Marterls. Daneben ein eiserner Schlüssel und Infotafel für Entdecker, ganz offiziell laut NÖ Landesregierung. Im Internet fand ich später den Standort des Naturdankmals Hornmelde eingetragen, im Gelände dazu ein kleine Naturschutztafel. Jedenfalls mit dem Eiszeitrelikt unaussprechbaren Namens (selbst für mich als Russischmaturant, Kraschennin war tatsächlich ein russischer Botaniker) waren wir hier richtig &#8211; anfangs ein paar Büsche, dann eine niedrige Lössböschung ohne diese seltene Pflanze, die aber im weiteren Verlauf des Karrenweges schon hell graugrün vom immer höheren und steileren Abhang des Bergfusses her auffiel. Vielleicht auf 300 m Länge bedeckt dort die Hornmelde in dichtem Bestand den steilen Lössabbruch, in der Karte einglezeichnet, unverkennbar die nahe vorbei ragende Hochspannungsleitung. Also markanter geht es nicht mehr!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6524.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27247" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6524-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN65351.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27249" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN65351-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6532.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27252" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6532-310x400.jpg" alt="" width="310" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN65351.jpg"></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6541.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27250" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6541-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-RSCN6555.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27251" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-RSCN6555-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><strong>Zuletzt noch eine private Sammlerführung</strong></p>
<p>Um uns das Überkraxeln der verwachsenen Böschung beim figürlichen Stein zu ersparen, gingen wir auf dem Fahrweg links am Ende des großen Feldes entlang und kamen zu unserer alten, vom Kasperlberg herabziehenden Route (auch in der letzten Almrausch-Auflage des Gr. Wandererlebnis NÖ enthalten). Bei einer Biegung neben einer Steinsäule von 1685 die beidseitige Markierung des Radweges, nun zurück zum Auto, das im spärlichen Baumschatten bei den ersten Häusern rechts geparkt war. Nicht vor einer Einfahrt, trotzdem erschraken wir etwas, als uns vom Hausgarten her ein Mann ansprach. Es war (jetzt wissen wir´s) Herr Rudolf Aigner, der unermüdliche Sammer alter kurioser und für Liebhaber wertvoller Sachen, die er mit seiner Lebensgefährtin Irma Bichelmaier im Haus Nr. 107 bzw. im adaptierten Stall dieses alten Anwesens zusammengetragen hat, vor allem Puppen und Radiogeräte waren ein Hit dieser Leidenschaft!</p>
<p>Leider habe ich kein Foto, aber solche findet man im schwergewichtigen Heimatbuch von Goggendorf, wo mit Bildern belegt wird, dass es auf den Feldern ringsum sogar die Großtrappe als sonst nur im burgenländischen Seewinkel vorhandene tierische Attraktion gibt. Das erfuhren wir von diesen beiden freundlichen Menschen, wir durften ihre zwei Stockwerke einnehmende Sammlung bewundern und bekamen sogar noch Kaffee und Kuchen vorgesetzt. Ein unerwarteter Höhepunkt dieses doch noch erfolgreichen Tages.</p>
<p>Zum Abschluss erwischten wir bei Ziersdorf (ein kleines Stück in der &#8220;falschen&#8221; Richtung, nämlich Horn fahrend die abkürzende Straße über Hohenwarth ins Strassertal. Ende gut und alles gut, hat sich am Schluss herausgestellt, und diese Tour war letztlich doch noch erfolgreich.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6547-pano.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-27253" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6547-pano-1024x179.jpg" alt="" width="1024" height="179" /></a></p>
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		<title>Hainburger Berge und Nationalpark-Auwald bei Stopfenreuth, frühsommerliche Tour in den &#8220;fernen Osten&#8221; Niederösterreichs</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2021 09:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[10. Mai 2021: Während auf den Voralpengipfel entlang des Gölsentals der letzte Schnee schmilzt und sich der St. Veiter Staff bis zum Gipfel hinauf mit dem Laubaustrieb der Rotbuchen begrünt, ist in den Niederungen, vor allem entlang der Donau und entlang der Thermenlinie, schon der Frühsommer eingezogen. Höchste Zeit für eine Exkursion nach Hainburg und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>10. Mai 2021: </strong>Während auf den Voralpengipfel entlang des Gölsentals der letzte Schnee schmilzt und sich der St. Veiter Staff bis zum Gipfel hinauf mit dem Laubaustrieb der Rotbuchen begrünt, ist in den Niederungen, vor allem entlang der Donau und entlang der Thermenlinie, schon der Frühsommer eingezogen. Höchste Zeit für eine Exkursion nach Hainburg und in den Nationalpark! Das Ergebnis vorweggenommen &#8211; für manche Blütenhöhepunkte war es trotzdem noch ein bisschen zu früh, und der &#8220;touristische Zustand&#8221; sorgte für Überraschungen, besonders wenn man Maßstäbe für eine so bedeutende Einrichtung wie einen Nationalpark anlegt!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6229.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27186" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6229-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6236.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27187" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6236-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Bis zum Startpunkt in Hundsheim fahren wir schon erschreckende 120 km weit, und das im Montagsverkehr (zum Glück morgens antizyklisch). In Fischamend Abzweigung von der Ostautobahn, bei der Umfahrung von Deutsch-Altenburg rechts abzweigend Richtung Prellenkirchen und bald links nach Hundsheim. Das Dorf mit seinen Siedlungsflächen schmiegt sich an den Fuß des Hundsheimer Berges (neben Hainburger Schlossberg und Braunsberg das Tourenziel &#8220;Die hohen Drei&#8221;, soweit der neueste oder schon wieder veraltete touristische Standard). Nicht zu verfehlen ist der Ausgangspunkt &#8211; einfach dem Wegweiser zum Sportplatz folgen. Wo man bei der Oberen Bergstraße &#8220;ansteht&#8221;, links weiter zu den gemähten Parkflächen. Gewusst hätte ich´s &#8211; gleich am Anfang führt der Anstieg über die fast drohend wirkenden Felsen hinauf. Aber schon länger her und leider bis zum Ende der Wiesenfläche weitergefahren&#8230; Dort befinden sich eine Infotafel (wie viele andere schon etwas in die Jahre gekommen) und Wegweiser. Geradeaus ins Gebüsch Richtung Hainburg und davon gleich abzweigend &#8220;leichter Weg&#8221; (dort sind wir immer vom Hundsheimer Berg über die nördliche Runde nahe dem Pfaffenberg heruntergekommen). Rechts in den Wald hinein geht es zur Großen Klamm, dorthin begeben wir uns nun (hie und da blaue und rote Farbmarken).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6198.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27189" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6198-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6199.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27190" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6199-251x400.jpg" alt="" width="251" height="400" /></a></p>
<p>Bei uns in den Voralpen würde man einen solchen schlichten Waldgraben kaum bemerkenswert finden. Auf den &#8220;Bergerln&#8221; zwischen Alpen und Karpaten, wo die Donau endgültig in die ungarisch-slowakischen Ebenen hinausfließt, immerhin ein wenig beeindruckend. Vor allem durch die typische Flora, wie eine Breitblatt-Weißwurz und die auch gerade in unserem Garten blühende Pimpernuss. Auf den ersten Rasenlichtungen gibt es noch die zwei an diesem Tag gesehenen Orchideenarten (Brand- und Helmknabenkraut). Dann verlangt uns der steile und erdige Weg mit ein paar Schritten über Kalkblöcke ein paar Schweißtropfen ab &#8211; bei Sommerhitze ist es in diesem Einschnitt aber angenehm schattig. Dann führt der Steig hinauf und hinaus zu den abgeflachten Steppenböden der Gipfelkuppe. Fehlende Blumenbilder können hier ergänzt werden (Trübe oder Trauer-Nachtviole und Faserschirm), daneben überwiegt das Gelb von Sonnenröschen, Wolfsmilcharten, immer wieder Doldiger Milchstern. Auffallend fehlend (klingt ja ziemlich paradox) sind die pannonischen Frühblüher wie Kuhschellen und Adonisröschen, Diptam und damit benachbart den Blutroten Storchschnabel bemerken wir erst in der Strauchzone beim Abstieg.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6208.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27192" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6208-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050044-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27193" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050044-bearb-339x400.jpg" alt="" width="339" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6232.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27194" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6232-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Weil wir noch in den Auwald wollen, verzichten wir auf den Gipfel und die nördliche Abstiegsrunde nahe dem Pfaffenberg (auch auf die Felsklippen oberhalb von Hainburg &#8211; der dort vorkommende Österr. Drachenkopf wird ohnehin noch nicht blühen, ebenso wie die Hainburger Federnelke). Also gehen wir rechts weiter, treffen auf einige recht mangelhaft erhaltene Natur-Infotafeln und auf einen hölzernen Wegweiser. Weil das Weiße Kreuz zu weit abseits liegt, gehen wir über die Steppenböden leicht rechts bergab (laut Wegweiser &#8211; Schafsteig oder so ähnlich und das in den Karten verzeichnete Fliegerdenkmal). Trotzdem kommt mir vor, wir müssten weiter rechts, west- oder sogar nordwestlich weiter, um unserem Ausgangspunkt näher zu kommen. Dort &#8220;verirren&#8221; wir uns sozusagen, um das Abweichen von den Wegen zu rechtfertigen. Der konkav vorgewölbte Berghang verbirgt das untere Gelände, wo man aufpassen muss, nicht in die Felsplatten alter Steinbrüche (Nähe Güntherhöhle) zu kommen. Daher immer an Strauchrändern entlang, ziemlich steil über geröllige Trockenrasen, wobei hier die &#8220;Traufflora&#8221; (Diptam) schon etwas zu bemerken ist. Irgendwie geht das ganz gut, angenehm ist bei der starken Erwärmung der heftige Südwind, und schließlich landen wir auf einem deutlichen Querweg (vermutlich dem sonst kaum präsenten &#8220;Naturlehrpfad&#8221;, keine Markierung, Infotafeln fehlend, Wegweiser ohne Übersichtsplan nur wenig sinnvoll). Wir dürfen hier nur nicht die falsche Richtung nehmen &#8211; rechts weiter, vorbei am Fundort des berühmten eiszeitlichen Nashorns, dann zuletzt zu den Parkplatzwiesen beim Sportgelände. Gut gegangen, aber nicht recht befriedigend &#8211; schon einmal ist es mir dort so ergangen &#8211; bei einer langen Tour bis zur Königswarte, wohl zur selben Jahreszeit, in der die frühe Flora vorbei und die frühsommerliche noch nicht aufgeblüht ist.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050057.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27196" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050057-400x265.jpg" alt="" width="400" height="265" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6241.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27198" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6241-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6205-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27199" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6205-bearb-400x345.jpg" alt="" width="400" height="345" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050085.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27200" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050085-162x400.jpg" alt="" width="162" height="400" /></a></p>
<p>Die Phönizische Königskerze werden wir an diesem Tag nicht mehr sehen, aber das Helmknabenkraut verweist uns schon auf die Ochideenwiesen im Stopfenreuther Nationalpark. Zuerst aber fahren wir nach Hainburg hinein, ziemlich viel ist hier geschlossen, nicht nur wegen dem Corona-Lockdown, aber in einer Bäckerei auf dem Kirchenplatz bekommen wir immerhin eine ausreichende Mittagsjause. Dann über die Donaubrücke, durch das Dorf Stopfenreuth und bis zum Parkplatz beim ehemaligen Uferhaus, nun der Präsentationsstelle für den Nationalpark. Frisch gestärkt mit &#8220;Coffee to go&#8221; folgt nun die Runde im Auwald.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6252.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27203" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6252-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050105.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27204" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050105-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-RSCN6295.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27207" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-RSCN6295-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050117.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27208" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050117-257x400.jpg" alt="" width="257" height="400" /></a></p>
<p>Das Stromufer lassen wir diesmal abseits liegen, gehen aber vom Treppelweg bereits bei der ersten Abzweigung rechts weg zur Querung des Roßkopfarms und weiter zu den weiten Auwiesen vor dem Schutzdamm (dieser wird gerade aufgestockt, Bagger wirbeln immerhin weniger Staub auf als die Traktoren auf den ausgedörrten Äckern). Viel blüht noch nicht, aber die beiden Orchideenarten, die jetzt &#8220;zeitmäßig dran sind&#8221;, stehen in schönster Entwicklung!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050115.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27210" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050115-348x400.jpg" alt="" width="348" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6268.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27211" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6268-232x400.jpg" alt="" width="232" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-RSCN6296.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27212" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-RSCN6296-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Unterhalb vom Damm kommen wir zur nächsten großen Auwiese, die sich weiter westlich befindet, und erreichen bald die zweite Querung des Roßkopfarms &#8211; hier hübscher sommerlicher Eindruck, denn unsere bisherigen Bilder waren vom späten Herbst (daher auch dieser Autermin, Au-Termin). An der Schwalbeninsel vorbei verläuft der Rückweg auf dem Uferdamm, auffallend &#8211; überhaupt keine Vogelbeobachtungen, ganz im Gegensatz zu unserem heimatlichen Gölsental und dem herbstlichen Termin).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050125.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27214" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050125-400x224.jpg" alt="" width="400" height="224" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6281.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27215" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6281-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Die Heimfahrt erfolgt wieder &#8220;antizyklisch&#8221;, ganz schön viele Kilometer kommen zusammen (zwar ohne Elektro, aber mit der neuesten Benzinertechnologie). Hauptsache &#8211; die Bildausbeute ist zufriedenstellend, und wir sind wieder gut zuhause gelandet. Hoffentlich gibt es für unsere längeren Touren ins Weinviertel bald eine Urlaubsgelegenheit&#8230;.!</p>
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		<title>BURSER-STEINBRECH / selten und gar nicht so leicht zu erreichen!</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2021 16:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine frühe Blumenexkursion sozusagen zwischen den Zehen des Ötscherriesen am 29. April 2021. Burser-Steinbrech / Saxifraga burseriana: Voralpen von NÖ, felsige Stellen in der subalpinen Stufe, selten, nur auf Kalk, Vorkommen u. a. Schneeberg (Saugraben), Göller (Turmmauer), Hochkar (befindet sich aber genau genommen am Dürrenstein &#8211; Notten, und nicht im JANCHEN genannt &#8211; Draxlerloch, dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine frühe Blumenexkursion sozusagen zwischen den Zehen des Ötscherriesen am 29. April 2021.</strong></p>
<p><strong>Burser-Steinbrech / Saxifraga burseriana: </strong>Voralpen von NÖ, felsige Stellen in der subalpinen Stufe, selten, nur auf Kalk, Vorkommen u. a. Schneeberg (Saugraben), Göller (Turmmauer), Hochkar (befindet sich aber genau genommen am Dürrenstein &#8211; Notten, und nicht im JANCHEN genannt &#8211; Draxlerloch, dort selbst gesehen, eher untypisch im Felsschutt neben dem Steig zum Scheineck im ersten Wegabschnitt).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0885-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27157" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0885-bearb-400x307.jpg" alt="" width="400" height="307" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0862.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27158" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0862-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Bei näher bekanntem Standort gar nicht so schwierig zu finden, aber eher schwierig zu erreichen! Blütezeit bereits ab März, wenn die Zugänge noch oft verschneit sind. Meine Exkursionsziel in den Vorderen Ötschergräben.</p>
<p>Das Gölsental prangt schon in voller Kirschblüte, in Annaberg liegen noch die (hoffentlich) letzten Schneehaufen herum &#8211; angesichts des noch tief verschneiten Ötschers und der Gemeindealpe. Ich bin schon neugierig, wie sich die Tour gestaltet, denn zuerst muss ich den Lassingfall-Steig hinunter zum Stierwaschboden&#8230; Aber der bis über die Tausendergrenze hinauf eher schneearme Winter könnte meinem Unternehmen entgegenkommen, denn wenn der Steig von Altschneeresten oder Lawinenkegeln blockiert ist, möchte ich nichts riskieren. Beim Beginn des Lassingfall-Steiges (neben der Wienerbrucker Staumauer) empfängt mich jedenfalls gleich ein riesiger Altschneehaufen, dann aber geht es voll bequem weiter. Der ab 1. Mai erst offiziell geöffnete Naturparkweg gleich einer Promenade, sogar frisch ausgekehrt und vom alten Laub befreit (den Putztrupp mit dem Annaberger Heribert Pfeffer treffe ich kurz danach).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0978.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27161" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0978-280x400.jpg" alt="" width="280" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0841.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27162" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0841-207x400.jpg" alt="" width="207" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0843.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27163" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0843-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a></p>
<p>Beim Kraftwerk Wienerbruck (am Stierwaschboden) angekommen, folge ich links dem Steig in die Ötschergräben &#8211; noch ist der Fundort (weil auch schon länger her) nicht aufgespürt. Aber gegenüber der Einmündung der Zinkenschlucht muss es soweit sein! An der nächsten Wegbiegung wölbt sich ein Felsriegel vor, und hier sind auch schon die ersten kleinen graugrünen Blattrosetten zu sehen &#8211; bereits mit ziemlich fortgeschrittenen Blütenständen. Zur Sicherheit gehe ich noch weiter bis zur nächsten Ecke, wo sich eine Messstelle befindet, und auf diesem Vorsprung befinden sich weitere Exemplare, noch dazu eher in Augenhöhe und etwas durch herabhängende Schneeheide beschattet &#8211; hier endlich ein paar Exemplare in Vollblüte!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0858.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27165" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0858-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-RSCN0983.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27166" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-RSCN0983-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-RSCN0982.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27167" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-RSCN0982-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Diese Schluchtstelle bietet noch dazu eines der schönsten Fotomotive, die in den Ötschergräben gar nicht so üppig zu finden sind, wie man glauben möchte. Jedenfalls bin ich an diesem Tag gerade noch zeitgerecht für die letzten schönen Blüten des Burser-Steinbrech gekommen! Daneben blühen auch noch Aurikel und von den Frühlingsblumen vor allem die Neunblättrige Zahnwurz, sonst ist alles noch ziemlich kahl, Enzian leider noch nicht gesehen, als ohne meinen angepeilten seltenen Steinbrech wird es erst in zwei bis drei Wochen in den Ötschergräben voll blumig werden. Ein Gegenstück zum frühen Burser-Steinbrech ist, auch von den Standortbedingungen und der Blütezeit her, der Kies-Steinbrech / Saxifraga mutata. Erst im Hochsommer orangerot blühend und mit breitblättrigere Rosette, findet man ihn im unteren Wegstück des schattigen Lassingfall-Steiges, auf eher erdigem und steindurchsetzten Boden. Der Burser-Steinbrech klammert sich hingegen in winzige Ritzen der prallen Dolomitfelsen und ist weder im Schutt noch im Rasen angesiedelt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0848.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27169" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0848-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0909.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27170" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0909-400x321.jpg" alt="" width="400" height="321" /></a></p>
<p>Zurück beim Kraftwerk, beginnt der Aufstieg neben der Lassingbachschlucht. Der Wasserfall ist nur weiter  oben an einigen wenigen Stellen gut sichtbar, wenn man von Wienerbruck kommt, muss man vom Aussichtsplatz (der Stelle der einstigen Pavillons) noch ein Stück bis vor den obersten Felstunnel absteigen, um einen guten Fotoplatz zu erwischen. Die beste Ansicht des urtümlichen Lassingfalls findet man ohnehin nur mehr in Bildern, z. B. den Wandgemälden im Pfarrhof Josefsberg (um 1830 entstanden). Einmal konnte ich den &#8220;vollen&#8221; Lassingfall noch fotografieren, nämlich bei der Staumauerrenovierung um 1970 (jedenfalls noch vor 1976, da waren die Arbeiten abgeschlossen). In jedem meiner (unserer Ötscherführer &#8211; mit Werner Tippelt) ist diese Ansicht zu finden.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0936.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27172" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0936-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0966.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27173" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0966-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0962.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27175" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0962-400x296.jpg" alt="" width="400" height="296" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0963.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27176" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0963-400x330.jpg" alt="" width="400" height="330" /></a></p>
<p>Oberhalb der Fallbrücke ist der Schluchtgrund fast wasserlos, gerade der Kienbachfall ist noch halbwegs ansehlich, dann gibt es fast nur bemoosten Blockwerk und einzelne Wasserstellen. Aus einem am Rand gelegenen und nur bei Hochwasser durchflossenen Tümpel drangen laute Geräusche herauf zum &#8220;Promenadensteig&#8221; &#8211; wie in den Bildern per Tele geschossen zu sehen. Sogar auf der Asphaltstraße vor der Ötscherbasis hatte sich ein Weibchen, mit dem Herrn Partner auf dem Rücken, niedergelassen und musste an den Stauseerand gerettet werden. Die letzten Schneerosen deuteten auf den Schluss dieser wohl letzten Wintertour der heurigen Saison hin, und in Türnitz empfingen mich schon wieder Tulpenrabatten und Löwenzahnwiesen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-RSCN0984.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27178" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-RSCN0984-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0977.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27179" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0977-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-RSCN0988.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27180" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-RSCN0988-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0870.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27181" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0870-393x400.jpg" alt="" width="393" height="400" /></a></p>
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		<title>Zweite Teichumrundung bei Ottenschlag &#8211; Weyrerteich</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2021 16:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Weyrerteich, etwas weiter westlich von Ottenschlag und nahe dem Viadukt der ehem. Bahnstrecke gelegen, liegt im Forstgebiet des Stiftes Göttweig. Er wird wie der Himmelteich intensiv zum Fischen genützt, und an den Ufern reihen sich nicht nur die Anglerstände, sondern ein touristisches Zentrum mit Fischerhütte und Campingstellen gehört hier auch zur Erschließung. Von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weyrerteich, etwas weiter westlich von Ottenschlag und nahe dem Viadukt der ehem. Bahnstrecke gelegen, liegt im Forstgebiet des Stiftes Göttweig. Er wird wie der Himmelteich intensiv zum Fischen genützt, und an den Ufern reihen sich nicht nur die Anglerstände, sondern ein touristisches Zentrum mit Fischerhütte und Campingstellen gehört hier auch zur Erschließung. Von der Schützenmühle her auf der Forststraße ohne Verbotstafeln herangekommen, stellen wir unser Auto zur Sicherheit doch vor dem geöffneten Schranken ab. Der Teichabfluss wirkt wie ein Wasserfall und speist den Oberlauf der Großen Krems.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040793.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27133" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040793-400x308.jpg" alt="" width="400" height="308" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0833.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27134" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0833-287x400.jpg" alt="" width="287" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0830.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27135" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0830-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Während am Himmelteich aus der Karte keine Wege rundherum zu entnehmen sind, gibt es beim Weyrerteich einige Forststraßen. Wir beginnen unsere Wanderung beim westlichen Dammende und marschieren anfangs die Forststraße oberhalb der dicht aneinander gereihten Anglerstände entlang. Hier tummeln sich sogar Sonnenanbeter zum &#8220;Frostgrillen&#8221;! Bald wechseln wir jedoch steil absteigend und mit Geländern gesichert zum schmalen Steig direkt am westlichen Ufer, der uns zur Ruhezone weiterführt (Fischfang nicht erlaubt). Wie bei der vorigen Wanderung finden wir hier einige kleine Stege vor, über die wir die Verlandungszone dieser südwestlichen Bucht queren können.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040800.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27137" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040800-400x262.jpg" alt="" width="400" height="262" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0793.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27138" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0793-400x256.jpg" alt="" width="400" height="256" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040818.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27139" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040818-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0799.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27140" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0799-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Im Schatten ist es noch recht frostig, daher unterscheiden sich auch die Bilder &#8211; sonnenhell und vereist, wie auf den letzten beiden Aufnahmen (gemischt von Anni und mir). Im gegenüberliegenden Hochwald treffen wir einzelnen Fußspuren nachgehend auf eine querende Forststraße. Hier links weiter, doch bald verlockt uns ein alter Karrenweg wieder in Richtung Teichufer. Der Bewuchs ist nicht so sehr von Sumpfstellen geprägt wie am Himmelteich, vielmehr erstrecken sich zwischen den hohen Fichten ausgedehnte Heidelbeerbestände. Sogar &#8220;Winterschwammerl&#8221; gibt es, und diese auf Totholz wachsenden Boviste stäuben sogar dichte Sporenwolken aus, als sie bewegt werden. Auch auf der Wasserfläche gibt es interessante Aspekte, zerspaltene Spiegeleistrümmer und eine eigenartige Schneeeisfläche.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0802.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27142" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0802-366x400.jpg" alt="" width="366" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040827.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27143" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040827-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040826.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27144" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040826-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0817.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27146" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0817-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die südöstliche Bucht (Himmelteichbucht genannt) wird über Röhricht hinweg gequert, und dann könnte man weiter oben eine Forststraße benützen. Viel netter ist jedoch der Fischersteig direkt am Ufer mit vielen lauschigen Plätzchen. Nach dem Fischerzentrum geht es dann auf der Forststraße zurück zum Ausgangspunkt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0827.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27147" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0827-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0810.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27148" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0810-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0811.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27150" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0811-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040802.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27151" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040802-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die Fahrt ins Waldviertel hat sich jedenfalls, obwohl nicht so winterlich wie erwartet, wirklich ausgezahlt, einmal eine völlig andere Landschaft als in den sonst bevorzugen Voralpen. Wobei die Teiche ganz eigene, sonst selten erlebte Stimmungen vermitteln. Die Heimfahrt bringt auch noch fast überraschende Eindrücke &#8211; über Ottenschlag zur südöstlichen Hochfläche mit ihren sanften Hügeln, wo die beiden Kremstälern ganz verborgen eingeschnitten sind. Nach Elsenreith &#8211; schon in der geologischen &#8220;Bunten Serie&#8221; mit den ausgezeichneten Mineralfundstellen in einzelnen Steinbrüchen &#8211; öffnet sich dann wie ein Abgrund nach dem ebenflächigen Relief die Talfahrt in den hintersten Spitzergraben mit mehreren Kehren. Vor Mühlbach Superblick auf das Schloss Ranna, dann im Wechsel von Felsen und Weinterrassen hinaus nach Spitz. Überall starker Betrieb, obwohl die Einkehrmöglichkeiten alle geschlossen sind, aber das Prachtwetter lockt eben unwiderstehlich zum Wandern und Spazieren. Also als Draufgabe noch die Wachau, zwar ganz winterlich kahl, aber trotzdem prachtvoll, und sogar eine Kuhschellentour hätte sich noch ergeben können &#8211; wir haben jedoch schon genug erlebt und fahren schnurstracks heimwärts&#8230;</p>
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		<title>Waldviertler Teichrunden &#8211; Himmelteich bei Ottenschlag</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2021 20:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein paar Zentimeter Neuschnee und strenger Frost nach der schnell durchgezogenen Kaltfront &#8211; das verspricht tolle Bedingungen auch im Waldviertel. Unser Ziel am Sonntag, 7. März war eigentlich Bärnkopf und die (uns schon vom Sommer bekannten) Waldteiche. Zügige Anfahrt über A 1 &#8211; Melk &#8211; Weitenegg &#8211; Pöggstall nach Martinsberg, dort (wie bei der Weinviertelfahrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Zentimeter Neuschnee und strenger Frost nach der schnell durchgezogenen Kaltfront &#8211; das verspricht tolle Bedingungen auch im Waldviertel. Unser Ziel am Sonntag, 7. März war eigentlich Bärnkopf und die (uns schon vom Sommer bekannten) Waldteiche. Zügige Anfahrt über A 1 &#8211; Melk &#8211; Weitenegg &#8211; Pöggstall nach Martinsberg, dort (wie bei der Weinviertelfahrt in Falkenstein) eine unangenehme Situation, denn unser Bezintank ist schon fast auf Reserve und keine Tankstelle in Sicht (überhaupt am Sonntag heikel). Nach Auskunft Weiterfahrt nach Ottenschlag, aber nun nicht mehr hinauf in den hohen Weinsberger Wald &#8211; es gibt hier weniger Schnee als in den Voralpen und von Raureif oder &#8220;Eisanraum&#8221; keine Idee. Sondern umdisponiert zu den beiden großen Teichen nahe dem Ort. Etwas verwirrende Zufahrt über Neuhof, dann aber Wegweiser zum</p>
<p><strong>HIMMELTEICH:</strong></p>
<p><strong><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0783-pano.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-27103" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0783-pano-1024x179.jpg" alt="" width="1024" height="179" /></a></strong></p>
<p>Parken bereits bei der Infostelle vor dem Teichdamm (kurz davor zweigt rechts die Verbindung zum Weyrerteich ab). Uns genügt natürlich nicht, ein paar Fotos von hier aus zu machen, Gemessen an der doch langen Zufahrt soll auch entsprechend marschiert werden. Gelegenheit dazu gibt es auf zahlreichen Wanderrouten rund um Ottenschlag, die tut gut-Wege habe ich sogar selbst einmal besichtigt. In der ebenflächigen &#8220;Monotonen Zone&#8221; (auch aus geologischer Sicht) ist man hier aber besser mit dem Rad unterwegs. Zu Fuß und wegen des etwas unwegsamen und unmarkierten Geländes ist eine &#8220;Teichumrundung&#8221; eine bessere Wahl!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040750.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27105" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040750-400x287.jpg" alt="" width="400" height="287" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040746.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27106" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040746-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0734.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27107" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0734-400x305.jpg" alt="" width="400" height="305" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0738.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27108" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0738-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Am linken (östlichen) Ufer führen schon vom &#8220;Karpfen-Denkmal&#8221; an Wegspuren zu den dicht aufeinander folgenden Fischerstandorten (der Betrieb wird von der Marktgemeinde Ottenschlag organisiert). Nicht weit vom Wasser entfernt ist der Grund sehr feucht und mit Sumpfgräsern bewachsen, aber der Frost erleichtert mit wenigen Schneeresten die Begehung. Man darf halt nur nicht in ein Wasserloch treten, wobei die meisten zugefroren sind. Im Neuschnee zeichnen sich sogar die Fußspuren eines &#8220;Vorgängers&#8221; immer wieder wie eine Markierung ab, und auch die Hasen und andere Wildtiere halten sich an die sichersten Passagen. Übrigens muss es hier im Sommer allerhand Botanisches zu bewundern geben, wie vielfach die Blattranken von Moosbeeren erkennen lassen. Besonders kurios wirken die sich gerade auflösenden Bestände der hohen Rohrkolben. So gelangen wir allmählich an das entfernte Ende des Teiches, zwischen Röhrichtflächen und Waldrand immer wieder wechselnd.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040769.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27110" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040769-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0748.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27111" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0748-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040754.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27112" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040754-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040760.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27113" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040760-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Unverkennbar sind die Spuren von Bibern, die niederliegende Äst schälen oder sogar höhere Bäume zu Fall bringen. Wo der Teich in die Verlandungszone übergeht, ergibt sich überraschend eine erleichterte Querung der Sumpfflächen, und so gelangen wir an das westliche Ufer. Hier reicht der Wald meist bis ganz ans Ufer, dazwischen bilden sich kleine Buchten, und überall bieten sich Wegspuren an. Die Wasserfläche ist im zeitweiligen Waldschatten nicht nur leicht zugefroren, sondern auf dem älteren Eis liegt ein ganzes Schneefeld. Das Betreten wäre wohl zu dieser Zeit nicht ratsam, aber bei längerem Frost soll sogar das &#8220;Eisfischen&#8221; (durch ins Eis geschlagene Löcher) möglich sein!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040776-pano.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-27115" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040776-pano-1024x333.jpg" alt="" width="1024" height="333" /></a></p>
<p>Gemütlich in der Sonne zu sitzen, obwohl es nicht mehr so frostig wie am Morgen ist, dazu lassen wir uns nicht Zeit, denn wir wollen ja auch noch zum Weyrerteich kommen. Also weiter das hübsche Ufer entlang, immer wieder mit Fotomotiven, wobei sich der spiegelnde Teich von dünnen frischem Eis bedeckt zeigt und sogar den &#8220;goldenen&#8221; typischen Waldviertler Gewässerfarbton durchschimmern lässt. Die Waldkulisse samt der strahlenden Sonne spiegelt sich dann immer wieder reizvoll in den eisfreien Wasserstellen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P10407811.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27118" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P10407811-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040784.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27119" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040784-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0767.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27120" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0767-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0763.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27121" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0763-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Zuletzt geht es an Sträuchern und gefallenen Bäumen mit Biberspuren vorbei &#8211; abgenagte Holzsplitter liegen wie Hobelscharten herum! Wieder am Teichdamm angekommen nehmen wir noch die weitere Route zum Weyrerteich in Anschein, weil die Abzweigung nahe unserem Ausgangspunkt nicht gerade einladend ausschaut (wäre dort aber richtig gewesen). Die Fischerei ist hier zwischen April und Oktober intensiv in Betrieb, sogar eine Anlage zum Entschuppen gibt es neben dem Damm am Teichabfluss. Wir machen uns nun aber &#8211; nicht an den Weiterweg, sondern an die Weiterfahrt zum nächsten Ziel und folgen einfach vom jenseitigen Dammende immer den Fahrwegen, die keine Verbotstafeln aufweisen. Sie sind gut befahrbar und weisen sogar Spuren im noch dazu wenig tiefen Schnee auf. Auf der Karte konnte ich anfangs noch den Verlauf nachvollziehen, aber immer wieder kommt es zu solchen Situationen, wo man nicht mehr weiß, wo man sich nun eigentlich befindet. Wenn es nur weitergeht, und das tut es auch, einen entgegenkommenden Pickup treffen wir zum Glück erst am Waldrand&#8230; Aber&#8230;. vom Weyrerteich keine Spur, denn wir landen in einer freien Acker- und Wiesenlandschaft, weiter vorne ein Dörfchen, das nur Haselbach sein kann. Mit dieser Erkenntnis ist uns aber schon eindeutig geholfen, denn dort verläuft die Straße für die Weiterfahrt. Erst beim Dorf Spielberg, wo sich auch ein Moor mit altem Torfstich befindet (für den Sommer vorgemerkt), wechseln wir auf die Richtung Ottenschlag abzweigende Straße. Quer durch Wald und Flur geht es bergab in den obersten Tallauf der Großen Krems, die aus dem angepeilten Teich kommt, vorbei an einem alten Gebäude, der Schützenmühle (hier wohnt ein Teichaufseher). Die Abzweigung zu Weyrerteich ist nicht beschildert, aber der Karte nach nicht zu verfehlen, außerdem eine gut befahrbare Sandstraße durch den Hochwald und zuletzt leicht ansteigend zum Weyrerteich &#8211; dessen Umrundung ist nun die zweite Geschichte dieses erlebnisreichen Sonntags und folgt noch!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0777.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27123" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN0777-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN07731.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27125" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-bb-DSCN07731-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
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		<title>KAMPTAL BEI ROSENBURG</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2021 17:17:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[24. Februar, ein Wochentag für ein beliebtes Ausflugsziel ist in dieser Coronazeit am besten. Das gilt auch für das Kamptal flussaufwärts von Rosenburg, wo wir bevorzugt die Rund über Steinegg unternommen haben. Das Gasthaus dort sicher gesperrt, daher nur zwei Exkursionspunkt nahe dem historischen Kraftwerk aufgesucht. Zum Hängenden Stein Ein möglichst packendes Foto von einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>24. Februar, ein Wochentag für ein beliebtes Ausflugsziel ist in dieser Coronazeit am besten. Das gilt auch für das Kamptal flussaufwärts von Rosenburg, wo wir bevorzugt die Rund über Steinegg unternommen haben. Das Gasthaus dort sicher gesperrt, daher nur zwei Exkursionspunkt nahe dem historischen Kraftwerk aufgesucht.</p>
<p><strong>Zum Hängenden Stein</strong></p>
<p>Ein möglichst packendes Foto von einem Amphibolitmassiv gesucht &#8211; da erinnere ich mich an den Felsturm an der Bründlleiten, zugleich können wir auch nachschauen, was sich im (wieder einmal) von Energiewirtschaft und Naturschutz umstrittenen Kamptal ereignet hat. Bisher noch nichts, aber wie Transparente in den Kamptalorten zeigen, steht eine Entscheidung noch aus. Was ist geplant? Der Aufstau des Kamps flussaufwärts vom Umlaufberg zwischen Rosenburg und Stift Altenburg soll etliche Meter erhöht werden, und dadurch würde die freie Fließstrecke des Kamps wahrscheinlich kilometerweit in einen weiteren Stausee verwandelt werden. Ob die gegenüber dem historischen Kraftwerk (von 1907, da gäbe es sicher auch schon andere Möglichkeiten zur Modernisierung) gesteigerte Energieausbeute  rechtfertigt, ein weiteres und ziemlich letztes Stück des ursprünglich erhaltenen Kamptals zu zerstören?</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-P1040615.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27052" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-P1040615-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-P1040578.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27051" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-P1040578-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-P1040590.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27053" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-P1040590-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Wir fahren durch das Untere Kamptal (noch ganz winterlich kahl) bis Rosenburg, durch die Ortschaft und vor der Kampbrücke (Richtung Schloss) geradeaus bis zum (geöffneten) Schranken vor dem alten Kraftwerk. Nun zu Fuß weiter, neben dem Krafthaus (im Bild mit dem geringen Abfluss des abgearbeiteten Wassers) über den Steg und hinauf zum Sattel des Umlaufberges. Nächster Halt auf einem kleinen Felsvorsprung, wo man die Wehranlage des alten Kraftwerks am besten ins Bild bekommt. Die Wasserschwelle wirkt echt fast schon &#8220;natürlich&#8221; im Vergleich zu den Staumauern der Kamptalkraftwerke. Bedenkt man den Stromverbrauch von 1907 zu den heutigen Anforderungen, müsste dort eine Hundertmetermauer stehen! Die Pläne der EVN nehmen sich aus dieser Sicht ganz harmlos an, der Eingriff in die Natur wäre aber zu verantworten, noch dazu wo das Waldviertel zu den niederschlagsarmen Regionen des Landes zählt und man sich heute wohl überlegen würde, bei solchen Voraussetzungen überhaupt ein Kraftwerk zu errichten&#8230; Ich war zwar bei keiner Demonstration der Naturschützer gegen dieses Projekt dabei, will auch meinen Widerstand dagegen zumindest hier dokumentieren!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-P1040647-pano.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-27055" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-P1040647-pano-1024x241.jpg" alt="" width="1024" height="241" /></a></p>
<p>Das Kamptal mit voller Wasserführung oberhalb von Rosenburg Richtung Steinegg kann man eigentlich nur aus der Vogelschau kennen &#8211; von der Bründlleiten etwa oder vom Öden Schloss. Denn bis kurz vor der Straßenquerung bei Steinegg gibt es beiderseits des Flusses nur steile, unwegsame Berghänge und keine (mir bekannten) Wege entlang des Ufers. Zwischen dem Krafthaus Rosenburg und der Schwelle für die Wasserüberleitung verläuft aber, dem Umlaufberg gegenüber, ein Wanderweg ganz in der Nähe des wegen der Kraftwerksableitung wasserarmen Flusses. Mir kommt vor, dort herrscht &#8211; eigentlich aus zweiter Hand durch den alten Kraftwerksbau &#8211; eine wahre Urnatur! An den Flussufern wechseln Prall- und Gleithänge, typischer von Felsen durchsetzter Laubmischwald, gegenüber oft verwilderte Talwiesen und Schwemmflächen. Besonders <strong>bei dem von Altenburg her einmündenden Försterbach</strong> weitet sich der Talgrund und gibt dem Kamp Raum für einen mehrfach verästelten Lauf. Diese Talstrecke ist das zweite Ziel unseres Wandertages.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-DSCN0715.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27057" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-DSCN0715-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040662.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27058" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040662-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040660.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27059" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040660-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040658.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27060" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-ab-P1040658-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Neben dem historischen Bau der ehemaligen Rauschermühle beginnt der markierte Weg flussaufwärts, immer wieder an den Mauerresten des einstigen stiftlichen Wildgeheges entlang. Die Steinmauern sind allein schon ein eindrucksvolle geologische Sammlung, mir fiel jedoch besonders ein kantiger Amphibolitblock auf, in dessen Einlagerungen sogar kleine Granaten zu erkennen waren. Wie ein Wunder der unnachgiebigen Natur wirken die Stockausschläge mancher bereits umgestürzter und vermodernden Weiden. Überhaupt ist der Baumbestand, ebenso wie einzelne Felsvorsprünge, wirklich bemerkenswert. Beim einmündenden Försterbach (markierter Zugang vom Stift Altenburg) hat sich jedoch für mich momentan Unverständliches ereignet &#8211; dort bestand bisher ein Auwald, der vom letzten Hochwasser (2002?) schon arg verwüstet war. Nun hat man ihn gerodet, aber nur so, dass mit in einer Höhe von drei bis vier Meter die riesigen Stämme einfach gekappt hat. Überall liegen die Baumreste wirrwarr herum und dienen vielleicht als Totholz für ein bei der Rauschermühle auf einer Infotafel beschriebenes &#8220;Naturprojekt&#8221;.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-P1040621.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27062" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-P1040621-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-P1040641.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27063" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-P1040641-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-P1040645.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27064" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/03/web-P1040645-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der logische und lohnende Weiterweg wäre nun die Fortsetzung am Talhang hinauf ansteigend zur Hochfläche und die Abzweigung zur Ruine Ödes Schloss. Für uns reicht es aber auch so, und daher gehen wir denselben Weg zurück zum Ausgangspunkt und behalten uns diese Route für eine grünendere und blühendere Jahreszeit vor. Interessant war dieser Tag allenthalben, und durch das Kamptal gemütlich zurück zu fahren hat auch seinen Reiz, auch wenn es in Gars keine Einkehr bei der Kurkonditorei Ehrenberger oder bei einem Heurigen gibt. Der Coronapandämie ist es gedankt und vielleicht den Verursachern oder Nichtverhinderern dieser katastrophalen Seuche, die (im Gegensatz zu den Staatsorganen) wirklich Schuld an den derzeitigen und sicher noch lang anhaltenden Einschränkungen sind.</p>
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