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	<title>Bernhard Baumgartner´s Autorenblog &#187; Garten &amp; Küche</title>
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		<title>&#8220;Elsbeerreich&#8221; im Gölsental</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2022 14:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Weltkultur- oder Weltnaturerbe im Wiesenwienerwald gehört sozusagen als Außenstelle auch das Gölsental. Besonders schöne und heuer auch ertragreiche Elsbeerbäume vulgo &#8220;Odlasbiar&#8221; gibt es u. a. auf dem Weißenkogel bei St. Veit an der Gölsen (westnordwestlich, nahe der Markierung des Bibelweges von St. Veit nach Schwarzenbach gelegen). Den letzten Besuch dorthin machten wir am 23. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Weltkultur- oder Weltnaturerbe im Wiesenwienerwald gehört sozusagen als Außenstelle auch das Gölsental. Besonders schöne und heuer auch ertragreiche Elsbeerbäume vulgo &#8220;Odlasbiar&#8221; gibt es u. a. auf dem Weißenkogel bei St. Veit an der Gölsen (westnordwestlich, nahe der Markierung des Bibelweges von St. Veit nach Schwarzenbach gelegen). Den letzten Besuch dorthin machten wir am 23. Oktober, gerade rechtzeitig zur Elsbeerreife.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-DSCN9309.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27986" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-DSCN9309-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-DSCN9300.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27987" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-DSCN9300-400x212.jpg" alt="" width="400" height="212" /></a></p>
<p>Unsere Wanderroute: St. Veit an der Gölsen &#8211; Bahnschranken zur Bergsiedlung &#8211; Auerwald &#8211; Gehöft vulgo Auer &#8211; Sonnleitenweg &#8211; Gehöft vulgo Sonnleitner &#8211; danach Güterweg um den Waldrücken herum (vorher links Abkürzung auf altem Karrenweg) zum Gehöft vulgo Weißenhof. Hinter dem Bauernhof geht man links hinauf, auf Karrenweg durch den steileren Buchenwald, zur Wiesenkuppe des kleinen Gipfels mit mehreren stattlichen Elsbeerbäumen (Ausblick ins Gölsental zum Kirchenberg, gegenüber der südliche Talrand mit dem St. Veiter Staff, vom wenig hervortretenden wiesigen Gipfelpunkt auch ins Traisental und in den Wiesenbach).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-DSCN9329.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27989" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-DSCN9329-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-DSCN9323.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27990" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-DSCN9323-400x220.jpg" alt="" width="400" height="220" /></a></p>
<p>Den Rückweg nahmen wir quer über die &#8220;Sonnleiten&#8221;, wo man aber zumindest etwas ortskundig sein muss, damit nicht ein Irrweg bevorsteht &#8211; aber gerade das kann ja in einem so reizvollen und noch dazu ungefährlichen Gelände die Herausforderung sein!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-DSCN9308.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27992" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-DSCN9308-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-DSCN9340.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27993" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-DSCN9340-400x161.jpg" alt="" width="400" height="161" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-DSCN9332.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27994" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-DSCN9332-400x323.jpg" alt="" width="400" height="323" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-DSCN9336.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27995" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-DSCN9336-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-RSCN9343.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27996" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/11/web-RSCN9343-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Zurück kamen wir letztlich über den alten Sonnhofweg und den Marterlweg herunter nach St. Veit, ein ganz prächtiger Herbsttag war das!</p>
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		<title>2022 &#8211; &#8220;Bunter Herbst&#8221; ?</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2022 09:34:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem heißen und vor allem trockenen Sommer hat der Herbst im September gleich etwas rau angefangen, um im nächsten Monat gleich die wärmste je verzeichnete Herbstzeit zu werden. Jetzt im Oktober gibt es mancherorts (vor allem in Westösterreich und in Föhnlagen) sogar Temperaturen über 20 Grad und meteorologische Sommertage! Die Laubfärbung hat von der 2. Oktoberwoche an in den Tallagen von Gölsen, Traisen u. a. voll eingesetzt, während in Höhenlagen um 800 bis 1000 m besonders die Rotbuchen bereits das Laub abgeworfen haben. Wie auf einer Fahrt durch das Oistal (anlässlich Besuch beim Mostviertel-Tourismus in Neubruck und Treffen mit Werner in Maierhöfen (Gasthof Pöllinger) eindeutig zu bemerken.</p>
<p><strong>Sonntag, 23. Oktober 2022 &#8211; Herumstreunen an der St. Veiter Sonnleiten:</strong></p>
<p><strong>Eigentliches Ziel der Weißenkogel mit den nun in voller Frucht stehenden Elsbeerbäumen, woraus sich gleich eine dreistündige &#8220;Tour vor der Haustür&#8221; entwickelt hat.</strong></p>
<p><strong><strong>Streckenverlauf:</strong> Auerwald &#8211; Sonnleitner &#8211; Weißenkogel &#8211; Weißenhof &#8211; Wiesenquerung oberhalb Weißgruber und durch den oberen Moosergraben &#8211; kleiner Waldgipfel südwestlich Sonnhof/Meierhof &#8211; Marterlweg &#8211; Bergsiedlung.</strong></p>
<p><strong>Dazu jetzt die <strong>Bildererzählung:</strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-RSCN9342.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27937" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-RSCN9342-400x247.jpg" alt="" width="400" height="247" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-RSCN9344.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27938" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-RSCN9344-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9329.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27940" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9329-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9323.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27941" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9323-400x220.jpg" alt="" width="400" height="220" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9308.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27942" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9308-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9302.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27943" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9302-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9309.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27944" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9309-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9336.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27945" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9336-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9340.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27946" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9340-400x161.jpg" alt="" width="400" height="161" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-RSCN9343.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27947" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-RSCN9343-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></strong></p>
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		<title>Mariazeller Bürgeralpe &#8211; Familienausflug mit Elena</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2022 16:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Samstag, 8. Oktober 2022. Nach dem vielfach heißen und trockenen Sommer brachte der astronomische Herbstbeginn einen eigentlich frühen Schneefall auf den Bergen bis ins höhere Mittelgebirge herab. Nun aber, Anfang Oktober, scheint der Spätsommer zurückgekehrt, und es setzt gleichzeitig die merkbare Herbstfärbung ein. Ein milder Tag ohne starken Wind und mit etwas Sonne bei dunstiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Samstag, 8. Oktober 2022.</strong></p>
<p>Nach dem vielfach heißen und trockenen Sommer brachte der astronomische Herbstbeginn einen eigentlich frühen Schneefall auf den Bergen bis ins höhere Mittelgebirge herab. Nun aber, Anfang Oktober, scheint der Spätsommer zurückgekehrt, und es setzt gleichzeitig die merkbare Herbstfärbung ein. Ein milder Tag ohne starken Wind und mit etwas Sonne bei dunstiger Fernsicht, das ist dieser Samstag, gut geeignet für einen Ausflug ins Mariazellerland.</p>
<p>Wenn man Kinder dabei hat, wir allerdings nur unsere Enkelin Elena, ist die Bürgeralpe mit dem &#8220;Holzknechtland&#8221; das richtige Ziel, denn in diesem Erlebnispark auf dem Mariazeller Hausberg kann es nicht fad werden. Übrigens sind die Anlagen neben dem Erlebnispark vor allem auch durch die &#8220;Bergwelle&#8221; mit den Konzerten auf der Seebühne sicher eine tolle Angelegenheit, sollten wir uns nicht entgehen lassen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9263.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27909" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9263-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9259.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27910" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9259-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Zufahrt (Hannes, Sonja und Elena im eigenen Auto) über Annaberg und Josefsberg mit noch freiem Ötscherblick, ganz schön herbstlich, aber ein herrlicher Tag! In Mariazell gibt es vor allem an Wochenenden nur ein Problem &#8211; wo parken? Wir wählen den großen Parkplatz beim Autobustop und der Tankstelle (sechs Euro Tageskarte) und kommen, beim Heimatmuseum (auch endlich einmal ein Pflichttermin) vorbei zu der vor wenigen Jahren modern eingerichteten, aber schon 1928 als eine der ersten Anlagen in Österreich, Bürgeralpen-Seilbahn. Nun eine Umlaufanlage, die uns in nur 7 Minuten hinauf zur Bergstation bringt. Dann geht es gleich durch die wirklich toll gestaltete Holzknechtwelt und hinauf zu historischen Aussichtsturm (von 1908, zum sechzigjährigen Kaiserjubiläum von Franz Joseph).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9268-pano.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-27912" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9268-pano-1024x179.jpg" alt="" width="1024" height="179" /></a></p>
<p>Die Rundsicht ist wirklich phänomenal, nur von der Gemeindealpe wegen deren subalpiner Gipfelhöhe übertroffen, denn heir sind wir ja noch auf einem Waldberg. Das Panorama ist etwas durch Dunst getrübt, aber den Schnee am Hochschwab kann man noch gut erkennen, und unten im Tal glitzert der Erlaufsee. Wirklich fast einmalig dieses Mariazell in seiner vor- bis hochalpinen Bergkulisse!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-P1070248.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27914" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-P1070248-286x400.jpg" alt="" width="286" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9271.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27915" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9271-400x248.jpg" alt="" width="400" height="248" /></a></p>
<p>Für Kinder und fast auch für Erwachsene, die mit den Alpen und dem Alpenleben nicht so vertraut sind, bietet das Holzknechtland nicht nur einen abwechslungsreichen Aufenthalt, sondern auch fast eine Lehrstunde der Heimat- und Naturkund. Und dann &#8211; für Gastlichkeit ist genug gesorgt, für die freie Terrasse beim Schutzhaus ist es und doch etwas zu kühl, so finden wir zum Glück noch einen schönen Platz im Wintergarten des Bergrestaurants &#8211; reichhaltige Speisekarte und Panoramablick inbegriffen. Für Bewegung ist nachher noch gesorgt, um mit Elena die Punkte des Erlebnisweges zu suchen, und sie bekommt nicht nur eine Schneeeule mit als Erinnerung, sondern auch einen Stempelpreis, also alles bestens.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-P1070264.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27917" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-P1070264-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-P1070262.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27918" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-P1070262-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Kein Mariazellbesuch ohne die &#8220;Standltour&#8221; und einen stimmungsvollen Eintritt in die Basilika und die Kerzengrotte. Anschließend Kaffeepause beim Pirker, dessen unlängst verstorbenen Chef ich bei der Zusammenarbeit für einen kleinen Mariazellerlandführer (mit Werner) als angenehmen Unternehmer und Touristiker kennengelernt habe. Also hat er noch eine gute Nachrede von mir. Vom historische Kuss, dem Fotografen der Mariazeller Berge, bemerkt man eher wenig, obwohl dieser Bildpionier für Mariazell große heimatkundliche Bedeutung hatte (die neuen Mariazellbücher sind leider touristisch abgeschmackt, wenn auch gut von lokalen Camerakünstlern gut bildmäßig ausgestattet). Also wird vielleicht doch Zeit, mich einmal oder demnächst mit dem Mariazellerland RUNDUMADUM zu beschäftigen&#8230;. Ein kleiner Bildanfang ist ja heute schon gemacht.</p>
<p>Die Rückfahrt wählen wir über die St. Aegyder Route, vorher allerdings noch Stop in der Walster beim Hubertussee, um dort mit Elena die Enten zu füttern &#8211; ein netter Abschluss dieses angenehmen Tages, der vor allem dem &#8220;Flederwisch&#8221; Elena sicher in Erinnerung bleiben wird. Danke an Sonja und Hannes, dass sie so schön mitgemacht haben!</p>
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		<title>Marchfeld.Geheimnisse</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 07:54:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr vergeht viel zu schnell (wie immer, besonders im Lebensabschnitt um den Achtziger), und so sind wir erst am Herbstanfang zu unserer schon längst dringend geplanten Landesausstellungsfahrt gekommen. Die erscheint mir umso wichtiger, als ich in meinem neuen Naturschätzebuch dem Marchfeld ziemlich viel Platz eingeräumt habe! So hat sich das Schloss Marchegg, vormals Landes-Jagdmuseum, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9185.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27892" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9185-400x192.jpg" alt="" width="400" height="192" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-Naturschätze-Baumgartner-Naturbücher-Kralverlag-DSCN8286.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27895" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-Naturschätze-Baumgartner-Naturbücher-Kralverlag-DSCN8286-400x241.jpg" alt="" width="400" height="241" /></a></p>
<p>Das Jahr vergeht viel zu schnell (wie immer, besonders im Lebensabschnitt um den Achtziger), und so sind wir erst am Herbstanfang zu unserer schon längst dringend geplanten Landesausstellungsfahrt gekommen. Die erscheint mir umso wichtiger, als ich in meinem neuen Naturschätzebuch dem Marchfeld ziemlich viel Platz eingeräumt habe!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN7585.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27896" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN7585-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9153.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27897" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9153-400x165.jpg" alt="" width="400" height="165" /></a></p>
<p>So hat sich das Schloss Marchegg, vormals Landes-Jagdmuseum, noch bei unseren Erkundungsfahrten für die Naturschätze präsentiert. Nun strahlt das Objekt frisch renoviert und zeitgemäß ausgestattet für die große Landesausstellung 2022. Die Anreise am 23. September bei angenehmem Wetter, verspricht einen schönen Tag. Vom Parkplatz beim Schloss &#8211; überragt von den schon &#8220;storchlosen&#8221; Dächern gleich zur Ausstellung, wo um 10.30 Uhr eine Führung beginnt. Diese ist so ausführlich, dass die letzten Abschnitte der Ausstellung gar nicht mehr erläutert werden können. Trotzdem ist schon Mittag vorbei, und wir stärken uns gleich bei dem im Schlosshof aufgestellten &#8220;Bäckerwagen&#8221; mit eigenartig gewickelten Speckstangerln (ähnlich gebaut wie Berner Würstl), und auf die lockenden Süßigkeiten wird verzichtet&#8230; Anschließend noch kurzer Spaziergang durch die Au und die historische Stadt (siehe Bild des Böhmenkönigs als Gründer, erinnert an die Denkmäler auf dem ungarischen Somloberg).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9165.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27899" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9165-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9177.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27900" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9177-400x228.jpg" alt="" width="400" height="228" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9175.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27902" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9175-400x140.jpg" alt="" width="400" height="140" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9161.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27903" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9161-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Die Themen der Ausstellung sind wirklich reichhaltig, vor allem geht es um die Wasserwelt, vor allem der Donau &#8211; in meinem Naturschätzbuch handelt der Abschnitt &#8220;Marchfeld &#8211; im Kampf um zu viel und zu wenig Wasser&#8221; darüber. Der Rundweg an der March, zum Tümpel beim Pulverturm mit den Urzeitkrebsen, ist ebenso lohnend wie die Besichtigung der Stadt, die heute nicht einmal den mittelalterlichen Mauerring ausfüllt. Etwas zu wenig war mir die spezielle Präsentation der Naturschätze, wie etwa der Sandberge bei Schönfeld und Oberweiden, allerdings hätte ich mir aus einzelnen gezeigten Karten gleich wieder einige Ziele ausgesucht (Wüstungen, Sandlebensräume).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9171.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27904" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9171-344x400.jpg" alt="" width="344" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN91851.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27905" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN91851-400x192.jpg" alt="" width="400" height="192" /></a></p>
<p>So verabschieden wir uns am Nachmittag von unserem interessanten und mit etlichen Neuigkeiten lohnenden Ausflugsziel &#8211; und machen uns an die weite Heimfahrt, auf weitere Abstecher (etwa nach Orth mit dem Nationalpark und zu den anderen Marchfeldschlössern) haben wir wegen der langen Strecke verzichtet. Ebenso auf einen mehrtägigen Kurzurlaub, wofür wir schon das Hotelgasthaus Sommer in Auerstal kontaktiert hatten. Vielleicht einmal in den nächsten Jahres und zu einer blumigeren Zeit mit den Rädern, denn jetzt im Herbst ist das brettlebene &#8220;Feld&#8221; wirklich nicht besonders einladend im Vergleich zu den blühenden Rainen und Feuchtwiesen im April bis Juni.</p>
<p>Marchfeld &#8211; interessanter als vermutet, also doch Geheimnisse, wir kommen wieder!</p>
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		<title>WEINVIERTEL-TOUR am 14. Juni</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2021 12:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem extrem kühlen Mai 2021 (mit einer gelungenen Tour auf den Hundsheimer Bergen) geht die Zeit viel zu rasch voran &#8211; urplötzlich ( so scheint es ) ist der Sommer gekommen, fast pünktlich zum meteorologischen Termin! Noch immer sind die Weinviertel-Touren (vor allem fürs Fotografieren) nicht erledigt&#8230; Aber nun kündigt der Wetterbericht eine erste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem extrem kühlen Mai 2021 (mit einer gelungenen Tour auf den Hundsheimer Bergen) geht die Zeit viel zu rasch voran &#8211; urplötzlich ( so scheint es ) ist der Sommer gekommen, fast pünktlich zum meteorologischen Termin! Noch immer sind die Weinviertel-Touren (vor allem fürs Fotografieren) nicht erledigt&#8230; Aber nun kündigt der Wetterbericht eine erste Hitzewelle an, davor aber ein noch frischer Tag mit Nordwind, das ist unsere Chance &#8211; Montag, 14. Juni. Na, das wird wieder eine lange Fahrt werden, wenn wir uns nicht vor Ort einquartieren &#8211; schließlich fuhren wir dann 337 km, wieder ein starker Kontrast zwischen Umweltbewusstsein und Naturforschen&#8230;</p>
<p><strong>Unversehens auf die Weinviertel-Autobahn</strong></p>
<p>Die neueren Straßenverbindungen sind von unserem Startpunkt (St. Veit an der Gölsen) für das nördliche NÖ auch günstig, über Traismauer und die Schnellstraße Richtung Stockerau. An der Abzweigung nach Hollabrunn vorbei, dann irgendwo nicht dem Hinweis &#8220;Ernstbrunn&#8221; nachgefahren, und schon landen wir wie bei einer unserer letzten Fahrten auf der neuen Autobahn. Abzweigung bei Mistelbach / Nord und weiter nach Asparn an der Zaya. Hier verlocken die Museen der Urgeschichte, aber so viel Zeit haben wir nicht bei dem dichten Tagesprogramm. Nur &#8220;Verproviantierung&#8221; ist angesagt, also gleich die lokale Wirtschaft belebt, es war sicher ein Nah und Frisch als fast überall präsenter Nahversorger. Anschließend geht es über Michelstetten (auch schon einmal das Schulmuseum besucht) hinein in die überraschend (im Vergleich zu den erwarteten Ackerflächen des Weinviertels) ausgedehnten Wälder. Bei noch angenehmer Vormittagsfrische, die wir an diesem luftigen Tag ohnehin nicht so dringend gebraucht hätten, am Parkplatz Buschberg gelandet. Schutzhaus noch geschlossen, kaum Wanderkonkurrenz unterwegs, aber die Wege werden gerade frisch ausgemäht &#8211; im Weinviertel ein besonders wichtiges Service!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-Schulausflug-035_1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27222" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-Schulausflug-035_1-400x258.jpg" alt="" width="400" height="258" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-036_b-neuk.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27223" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-036_b-neuk-400x257.jpg" alt="" width="400" height="257" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050163.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27224" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050163-400x228.jpg" alt="" width="400" height="228" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6460.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27225" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6460-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050156.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27226" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050156-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><strong>Rund um den Buschberg&#8230;</strong></p>
<p>&#8230; gibt es einen anscheinend neu angelegten Weg (von Freiwilligen laut einer Gedenktafel). Es blüht teilweise recht üppig, aber ohne bemerkenswerte Arten, wie wir sie am Bockstallberg und am Galgenberg im Vorjahr zur selben Zeit erlebt hatten. Die Fernsicht reicht gerade bis über die nähere Umgebung hinaus, Blickpunkte sind unterhalb das Dorf Niederleis und weiter westlich der Oberleiser Berg mit Warte (historische Infostelle) und Wallfahrtskirche. Hübsch ist vor allem die wenig üppige Sonnseite des Kahlen Gipfels, neben dem Gipfelkreuz steht sogar ein touristischer Liegestuhl (ich lehne so paschahaft darin, dass ich das Bild nicht wiedergeben mag). Vom Kreuz taucht man nordseitig in den wie in ein Dschungel wirkenden Laubwald ein, dann geht es auf der asphaltierten Bergstraße (nur von Radlern befahren, unglaublich dass dort sogar einmal motorisierte Bergrennen veranstaltet wurden &#8211; unsere Zeit doch umweltbewusster!) und über Abschneider zurück zum Parkplatz.</p>
<p><strong>Die Blaue Wand &#8211; ein ominöser Weinviertler Gipfel</strong></p>
<p>Vor mehr als 20 Jahren hatte ich dieses Naturdenkmal bei einer Führungsfahrt mit dem NÖ Naturschutzbund schon kennengelernt &#8211; einen steilen Abhang der Hügelfläche oberhalb des Ortes mit dem Vorkommen der Östlichen Hornmelde, die nur dort und in Goggendorf ihr österreichisches Vorkommen hat. Ich bildete mit ein, an der Nordseite von Oberschoderlee (oberhalb der Kirche). Aber dort war nichts annähernd Passendes zu entdecken, also zurück ins Tal und einen Einheimischen befragt: Kirchenseitig der auch in der ÖK verzeichnete Hausberg, östlich (vom Ort aus rechts) der Kellerberg und jenseits des Tales im Süden die Blaue Wand (lokal wirklich so genannt, nicht Blauer Berg). Die scharfe Hangkante wirkt wirklich fast wie ein Wand, allerdings nur weinviertlerisch&#8230; Um dorthin zu kommen, fuhren wir ein Stück die Straße, wo wir hergekommen waren, zurück und bogen in einen Feldfahrweg ein. Kurz nach dem Asphaltende angehalten und mühsam umgedreht bzw. zurückgeschoben, denn dort war nichts. Weiterfahrt auf der Straße zum beschilderten Rastplatz &#8220;Siebenbergeblick&#8221; mit interessanter geologischer Infostelle. Nun quer über die Felder westwärts zum Bergabbruch, dort neben der Feldfläche und einem Wiesenkarrenweg nur eine undurchdringliche Strauchhecke. Links entlang weiter marschiert, kein Lössabhang in Sicht und schon gar keiner mit der gesuchten Pflanze&#8230; vielleicht doch zu wenig weit marschiert?</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050171.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27233" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050171-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6467.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27234" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6467-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050174.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27235" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050174-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050173.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27240" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-ab-P1050173-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><strong>Der verschmähte Kasperlberg </strong></p>
<p>Jedenfalls ist jetzt Schluss mit der Sucherei, denn inzwischen haben wir schon frühen Nachmittag. Wenn man von unserer Voralpengegend einmal im nördlichen Weinviertel angelangt ist, liegen alle Ziele schon in naher Reichweite, etwa Pulkau oder Retz oder die Kogelsteine in Grafenberg. Trotzdem haben wir den Zeiserlberg bei Ottenthal ausgelassen, und ich hoffe, meine gute Diaaufnahme vom Tatarischen Mehrkohl endlich wieder zu finden. Die Weiterfahrt lockt nämlich schon heimwärts, bis Haugsdorf, dann mit Umleitung an Guntersdorf vorbei, und überraschend schnell ist dann die Abzweigung nach Goggendorf erreicht.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/karte-goggendorf-web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27242" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/karte-goggendorf-web-400x247.jpg" alt="" width="400" height="247" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-Kasperlberg.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27243" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-Kasperlberg-400x258.jpg" alt="" width="400" height="258" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6513.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27244" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6513-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6545.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27245" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6545-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Für mich war der Hausberg dieses zur Gemeinde Sitzendorf an der Schmida gehörenden Dorfes vor Jahren eine wahre Entdeckung gewesen, vor allem durch einen Platz mit ungeheuer viel stattlichem Diptam und den entlang der Kellergasse (sie wird Fuchsenkellergasse genannt) zu findenden Standort der Krascheninnikovia (Europa-Hornmelde). Wir parken beim  letzten Haus der nahe dem Bergfuß Richtung Sitzendorf verlaufenden Seitenstraße (Radroute &#8220;Radetzkyweg&#8221;). Bei einer Begehung vor jüngerer Zeit, wo den Diptamstandort am Kasperlberg total zugewachsen und verwildert erleben mussten, war mit schon in einem Seitental (angeblich &#8220;Reiternweg&#8221;) von weitem her eine Lössböschung mit gräulichem Pflanzenbestand aufgefallen. Diese suchten wir nun zu erreichen: Das letzte Anwesen entlang zum nahen Bergfuß, dort hinauf zu einer Terrasse und gleich wieder rechts hinunter zum Talrand. Dort steht ein seltsam figürlicher Stein eines alten Marterls. Daneben ein eiserner Schlüssel und Infotafel für Entdecker, ganz offiziell laut NÖ Landesregierung. Im Internet fand ich später den Standort des Naturdankmals Hornmelde eingetragen, im Gelände dazu ein kleine Naturschutztafel. Jedenfalls mit dem Eiszeitrelikt unaussprechbaren Namens (selbst für mich als Russischmaturant, Kraschennin war tatsächlich ein russischer Botaniker) waren wir hier richtig &#8211; anfangs ein paar Büsche, dann eine niedrige Lössböschung ohne diese seltene Pflanze, die aber im weiteren Verlauf des Karrenweges schon hell graugrün vom immer höheren und steileren Abhang des Bergfusses her auffiel. Vielleicht auf 300 m Länge bedeckt dort die Hornmelde in dichtem Bestand den steilen Lössabbruch, in der Karte einglezeichnet, unverkennbar die nahe vorbei ragende Hochspannungsleitung. Also markanter geht es nicht mehr!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6524.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27247" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6524-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN65351.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27249" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN65351-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6532.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27252" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6532-310x400.jpg" alt="" width="310" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN65351.jpg"></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6541.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27250" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6541-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-RSCN6555.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27251" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-RSCN6555-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><strong>Zuletzt noch eine private Sammlerführung</strong></p>
<p>Um uns das Überkraxeln der verwachsenen Böschung beim figürlichen Stein zu ersparen, gingen wir auf dem Fahrweg links am Ende des großen Feldes entlang und kamen zu unserer alten, vom Kasperlberg herabziehenden Route (auch in der letzten Almrausch-Auflage des Gr. Wandererlebnis NÖ enthalten). Bei einer Biegung neben einer Steinsäule von 1685 die beidseitige Markierung des Radweges, nun zurück zum Auto, das im spärlichen Baumschatten bei den ersten Häusern rechts geparkt war. Nicht vor einer Einfahrt, trotzdem erschraken wir etwas, als uns vom Hausgarten her ein Mann ansprach. Es war (jetzt wissen wir´s) Herr Rudolf Aigner, der unermüdliche Sammer alter kurioser und für Liebhaber wertvoller Sachen, die er mit seiner Lebensgefährtin Irma Bichelmaier im Haus Nr. 107 bzw. im adaptierten Stall dieses alten Anwesens zusammengetragen hat, vor allem Puppen und Radiogeräte waren ein Hit dieser Leidenschaft!</p>
<p>Leider habe ich kein Foto, aber solche findet man im schwergewichtigen Heimatbuch von Goggendorf, wo mit Bildern belegt wird, dass es auf den Feldern ringsum sogar die Großtrappe als sonst nur im burgenländischen Seewinkel vorhandene tierische Attraktion gibt. Das erfuhren wir von diesen beiden freundlichen Menschen, wir durften ihre zwei Stockwerke einnehmende Sammlung bewundern und bekamen sogar noch Kaffee und Kuchen vorgesetzt. Ein unerwarteter Höhepunkt dieses doch noch erfolgreichen Tages.</p>
<p>Zum Abschluss erwischten wir bei Ziersdorf (ein kleines Stück in der &#8220;falschen&#8221; Richtung, nämlich Horn fahrend die abkürzende Straße über Hohenwarth ins Strassertal. Ende gut und alles gut, hat sich am Schluss herausgestellt, und diese Tour war letztlich doch noch erfolgreich.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6547-pano.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-27253" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/06/web-DSCN6547-pano-1024x179.jpg" alt="" width="1024" height="179" /></a></p>
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		<title>Hainburger Berge und Nationalpark-Auwald bei Stopfenreuth, frühsommerliche Tour in den &#8220;fernen Osten&#8221; Niederösterreichs</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2021 09:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[10. Mai 2021: Während auf den Voralpengipfel entlang des Gölsentals der letzte Schnee schmilzt und sich der St. Veiter Staff bis zum Gipfel hinauf mit dem Laubaustrieb der Rotbuchen begrünt, ist in den Niederungen, vor allem entlang der Donau und entlang der Thermenlinie, schon der Frühsommer eingezogen. Höchste Zeit für eine Exkursion nach Hainburg und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>10. Mai 2021: </strong>Während auf den Voralpengipfel entlang des Gölsentals der letzte Schnee schmilzt und sich der St. Veiter Staff bis zum Gipfel hinauf mit dem Laubaustrieb der Rotbuchen begrünt, ist in den Niederungen, vor allem entlang der Donau und entlang der Thermenlinie, schon der Frühsommer eingezogen. Höchste Zeit für eine Exkursion nach Hainburg und in den Nationalpark! Das Ergebnis vorweggenommen &#8211; für manche Blütenhöhepunkte war es trotzdem noch ein bisschen zu früh, und der &#8220;touristische Zustand&#8221; sorgte für Überraschungen, besonders wenn man Maßstäbe für eine so bedeutende Einrichtung wie einen Nationalpark anlegt!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6229.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27186" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6229-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6236.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27187" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6236-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Bis zum Startpunkt in Hundsheim fahren wir schon erschreckende 120 km weit, und das im Montagsverkehr (zum Glück morgens antizyklisch). In Fischamend Abzweigung von der Ostautobahn, bei der Umfahrung von Deutsch-Altenburg rechts abzweigend Richtung Prellenkirchen und bald links nach Hundsheim. Das Dorf mit seinen Siedlungsflächen schmiegt sich an den Fuß des Hundsheimer Berges (neben Hainburger Schlossberg und Braunsberg das Tourenziel &#8220;Die hohen Drei&#8221;, soweit der neueste oder schon wieder veraltete touristische Standard). Nicht zu verfehlen ist der Ausgangspunkt &#8211; einfach dem Wegweiser zum Sportplatz folgen. Wo man bei der Oberen Bergstraße &#8220;ansteht&#8221;, links weiter zu den gemähten Parkflächen. Gewusst hätte ich´s &#8211; gleich am Anfang führt der Anstieg über die fast drohend wirkenden Felsen hinauf. Aber schon länger her und leider bis zum Ende der Wiesenfläche weitergefahren&#8230; Dort befinden sich eine Infotafel (wie viele andere schon etwas in die Jahre gekommen) und Wegweiser. Geradeaus ins Gebüsch Richtung Hainburg und davon gleich abzweigend &#8220;leichter Weg&#8221; (dort sind wir immer vom Hundsheimer Berg über die nördliche Runde nahe dem Pfaffenberg heruntergekommen). Rechts in den Wald hinein geht es zur Großen Klamm, dorthin begeben wir uns nun (hie und da blaue und rote Farbmarken).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6198.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27189" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6198-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6199.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27190" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6199-251x400.jpg" alt="" width="251" height="400" /></a></p>
<p>Bei uns in den Voralpen würde man einen solchen schlichten Waldgraben kaum bemerkenswert finden. Auf den &#8220;Bergerln&#8221; zwischen Alpen und Karpaten, wo die Donau endgültig in die ungarisch-slowakischen Ebenen hinausfließt, immerhin ein wenig beeindruckend. Vor allem durch die typische Flora, wie eine Breitblatt-Weißwurz und die auch gerade in unserem Garten blühende Pimpernuss. Auf den ersten Rasenlichtungen gibt es noch die zwei an diesem Tag gesehenen Orchideenarten (Brand- und Helmknabenkraut). Dann verlangt uns der steile und erdige Weg mit ein paar Schritten über Kalkblöcke ein paar Schweißtropfen ab &#8211; bei Sommerhitze ist es in diesem Einschnitt aber angenehm schattig. Dann führt der Steig hinauf und hinaus zu den abgeflachten Steppenböden der Gipfelkuppe. Fehlende Blumenbilder können hier ergänzt werden (Trübe oder Trauer-Nachtviole und Faserschirm), daneben überwiegt das Gelb von Sonnenröschen, Wolfsmilcharten, immer wieder Doldiger Milchstern. Auffallend fehlend (klingt ja ziemlich paradox) sind die pannonischen Frühblüher wie Kuhschellen und Adonisröschen, Diptam und damit benachbart den Blutroten Storchschnabel bemerken wir erst in der Strauchzone beim Abstieg.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6208.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27192" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6208-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050044-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27193" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050044-bearb-339x400.jpg" alt="" width="339" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6232.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27194" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6232-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Weil wir noch in den Auwald wollen, verzichten wir auf den Gipfel und die nördliche Abstiegsrunde nahe dem Pfaffenberg (auch auf die Felsklippen oberhalb von Hainburg &#8211; der dort vorkommende Österr. Drachenkopf wird ohnehin noch nicht blühen, ebenso wie die Hainburger Federnelke). Also gehen wir rechts weiter, treffen auf einige recht mangelhaft erhaltene Natur-Infotafeln und auf einen hölzernen Wegweiser. Weil das Weiße Kreuz zu weit abseits liegt, gehen wir über die Steppenböden leicht rechts bergab (laut Wegweiser &#8211; Schafsteig oder so ähnlich und das in den Karten verzeichnete Fliegerdenkmal). Trotzdem kommt mir vor, wir müssten weiter rechts, west- oder sogar nordwestlich weiter, um unserem Ausgangspunkt näher zu kommen. Dort &#8220;verirren&#8221; wir uns sozusagen, um das Abweichen von den Wegen zu rechtfertigen. Der konkav vorgewölbte Berghang verbirgt das untere Gelände, wo man aufpassen muss, nicht in die Felsplatten alter Steinbrüche (Nähe Güntherhöhle) zu kommen. Daher immer an Strauchrändern entlang, ziemlich steil über geröllige Trockenrasen, wobei hier die &#8220;Traufflora&#8221; (Diptam) schon etwas zu bemerken ist. Irgendwie geht das ganz gut, angenehm ist bei der starken Erwärmung der heftige Südwind, und schließlich landen wir auf einem deutlichen Querweg (vermutlich dem sonst kaum präsenten &#8220;Naturlehrpfad&#8221;, keine Markierung, Infotafeln fehlend, Wegweiser ohne Übersichtsplan nur wenig sinnvoll). Wir dürfen hier nur nicht die falsche Richtung nehmen &#8211; rechts weiter, vorbei am Fundort des berühmten eiszeitlichen Nashorns, dann zuletzt zu den Parkplatzwiesen beim Sportgelände. Gut gegangen, aber nicht recht befriedigend &#8211; schon einmal ist es mir dort so ergangen &#8211; bei einer langen Tour bis zur Königswarte, wohl zur selben Jahreszeit, in der die frühe Flora vorbei und die frühsommerliche noch nicht aufgeblüht ist.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050057.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27196" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050057-400x265.jpg" alt="" width="400" height="265" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6241.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27198" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6241-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6205-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27199" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6205-bearb-400x345.jpg" alt="" width="400" height="345" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050085.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27200" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050085-162x400.jpg" alt="" width="162" height="400" /></a></p>
<p>Die Phönizische Königskerze werden wir an diesem Tag nicht mehr sehen, aber das Helmknabenkraut verweist uns schon auf die Ochideenwiesen im Stopfenreuther Nationalpark. Zuerst aber fahren wir nach Hainburg hinein, ziemlich viel ist hier geschlossen, nicht nur wegen dem Corona-Lockdown, aber in einer Bäckerei auf dem Kirchenplatz bekommen wir immerhin eine ausreichende Mittagsjause. Dann über die Donaubrücke, durch das Dorf Stopfenreuth und bis zum Parkplatz beim ehemaligen Uferhaus, nun der Präsentationsstelle für den Nationalpark. Frisch gestärkt mit &#8220;Coffee to go&#8221; folgt nun die Runde im Auwald.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6252.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27203" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6252-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050105.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27204" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050105-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-RSCN6295.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27207" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-RSCN6295-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050117.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27208" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050117-257x400.jpg" alt="" width="257" height="400" /></a></p>
<p>Das Stromufer lassen wir diesmal abseits liegen, gehen aber vom Treppelweg bereits bei der ersten Abzweigung rechts weg zur Querung des Roßkopfarms und weiter zu den weiten Auwiesen vor dem Schutzdamm (dieser wird gerade aufgestockt, Bagger wirbeln immerhin weniger Staub auf als die Traktoren auf den ausgedörrten Äckern). Viel blüht noch nicht, aber die beiden Orchideenarten, die jetzt &#8220;zeitmäßig dran sind&#8221;, stehen in schönster Entwicklung!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050115.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27210" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050115-348x400.jpg" alt="" width="348" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6268.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27211" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6268-232x400.jpg" alt="" width="232" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-RSCN6296.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27212" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-RSCN6296-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Unterhalb vom Damm kommen wir zur nächsten großen Auwiese, die sich weiter westlich befindet, und erreichen bald die zweite Querung des Roßkopfarms &#8211; hier hübscher sommerlicher Eindruck, denn unsere bisherigen Bilder waren vom späten Herbst (daher auch dieser Autermin, Au-Termin). An der Schwalbeninsel vorbei verläuft der Rückweg auf dem Uferdamm, auffallend &#8211; überhaupt keine Vogelbeobachtungen, ganz im Gegensatz zu unserem heimatlichen Gölsental und dem herbstlichen Termin).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050125.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27214" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-ab-P1050125-400x224.jpg" alt="" width="400" height="224" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6281.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27215" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-bb-DSCN6281-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Die Heimfahrt erfolgt wieder &#8220;antizyklisch&#8221;, ganz schön viele Kilometer kommen zusammen (zwar ohne Elektro, aber mit der neuesten Benzinertechnologie). Hauptsache &#8211; die Bildausbeute ist zufriedenstellend, und wir sind wieder gut zuhause gelandet. Hoffentlich gibt es für unsere längeren Touren ins Weinviertel bald eine Urlaubsgelegenheit&#8230;.!</p>
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		<title>Herbstferien IV &#8211; in der GOLDENEN WACHAU &#8211; Panoramaweg Achleiten</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2020 09:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die letzten Oktobertage verlaufen mild und eher feucht, trotzdem wollen wir am 28. Oktober ein Fahrt ins Waldviertel starten (vielleicht nach Albrechtsberg und ins Kremstal). Als wir jedoch in die Wachau kommen (direkteste Zufahrt nach Albrechtsberg), lichten sich Nebel und Wolken, und die Landschaft präsentiert sich in klarstem Licht &#8211; bei prächtig goldgelb gefärbten Weinrieden! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Oktobertage verlaufen mild und eher feucht, trotzdem wollen wir am 28. Oktober ein Fahrt ins Waldviertel starten (vielleicht nach Albrechtsberg und ins Kremstal). Als wir jedoch in die Wachau kommen (direkteste Zufahrt nach Albrechtsberg), lichten sich Nebel und Wolken, und die Landschaft präsentiert sich in klarstem Licht &#8211; bei prächtig goldgelb gefärbten Weinrieden! Wozu dann weiterfahren? Wir bleiben gleich in Weißenkirchen und gehen den Panoramaweg unter den Achleitenfelsen und der so oft schon &#8220;erschlichenen&#8221; Kügerlwand, aber diesmal in Richtung Klaus mit Rückweg über Hinterkirchen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/e-Cover-Waldviertel-Wachau-Südböhmen-WEB.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26679" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/e-Cover-Waldviertel-Wachau-Südböhmen-WEB-210x400.jpg" alt="" width="210" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/g-WEB-Cover_AE_Waldstein_Baumgartner_Wachau_VS1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26681" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/g-WEB-Cover_AE_Waldstein_Baumgartner_Wachau_VS1-220x400.jpg" alt="" width="220" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/f-cover-gr-noe-web1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26682" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/f-cover-gr-noe-web1-230x400.jpg" alt="" width="230" height="400" /></a></p>
<p>Der mittlere Wanderführer ist (ebenso wie der erste von Waldviertel &amp; Wachau) nicht aktuell, denn statt mit Mella Waldstein ist dann die Wachau allein erst mit Fritz Arnold gelungen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-DSCN9238.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26684" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-DSCN9238-400x306.jpg" alt="" width="400" height="306" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-P1020738.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26685" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-P1020738-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Obwohl derzeit gering besucht, können wir erst beim Bahnhof bequem parken (meine Empfehlung), dann geht es auf der immer wieder das malerischste Bild liefernden alten Kremser Straße zur Abzweigung Richtung Höhen- und Panoramaweg. Anfangs durch die Schlucht der Weingartenmauern, fällt uns nach dem Riedentor eine alte Abzweigungstafel Richtung Kügerlwand auf. So steigen wir eine schmale Trasse mit vielen Stufen direkt durch die Weingärten hinauf zum Höhenweg, wobei uns eine Schar von Weinlesern begegnet. Ausblick fantastisch, noch dazu bei diesen Sichtverhältnissen und der Weinlaubfärbung!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-P1020745.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26687" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-P1020745-400x254.jpg" alt="" width="400" height="254" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-P1030594.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26688" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-P1030594-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p>Damit vermeiden wir den längeren Bogen (mit der Abzweigung zum wahrscheinlich geschlossenen Bergheurigen Pomassl, sonst ein wahres MUSS !) und gehen links nur ein paar Schritte zu den Achleitenfelsen und dem &#8220;Stockweingarten&#8221; (Gegensatz zur sonst ausschließlichen Hochkultur). Wir klettern allerdings nicht die kleingriffigen Gneistürme hinauf (beliebter Klettergarten), sondern bummeln gemütlich weiter bis zur Bergecke mit dem schönsten Tiefblick auf Weißenkirchen und in die obere Wachau. Es kann fast gar keinen schöneren Rastplatz geben!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-P1020766.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26690" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-P1020766-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-P1030613-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26691" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-P1030613-bearb-400x236.jpg" alt="" width="400" height="236" /></a></p>
<p>Wo es rechts zum Weitenberg hinaufgeht (und die vorzügliche Wanderrunde über Schildgraben mit Seitenweg zur gar nicht so leicht aufzuspürenden Kügerlwand herabkommt), bietet sich vom Weingarten &#8220;Hinterkirchen&#8221; noch ein abschließender Prachtblick. Über den Weitenbergweg oder Kirchenweg hinab in den Ort hat man die Wahl, zur Wehrkirche abzuzweigen, wir gehen aber durch die Ortschaft zurück zum Ausgangspunkt. Viel los ist nicht trotz der naturmäßige günstigen Zeit, kaum ein Radfahrer und die Lokale vielfachst geschlossen &#8211; &#8220;tote Hose&#8221; durch die Pandämie&#8230;</p>
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		<title>RADLN AM BALATON</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Oct 2019 07:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der in die weiten Flachländer der Ungarischen Tiefebene eingelagerte Plattensee (Balaton = eigentlich &#8220;Platter&#8221; See) ist für uns Alpenländler irgendwie exotisch. Zwar unvergleichlich leichter erreichbar (220 km Fahrstrecke) als ferne Weltgegenden, aber doch noch mehr pannonisches Gefühl als im östlichen Österreich. Erstmals in den 1980er Jahren, dann zum Milleniumswechsel, 2009 im etwas zu zeitigen Frühjahr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der in die weiten Flachländer der Ungarischen Tiefebene eingelagerte Plattensee (Balaton = eigentlich &#8220;Platter&#8221; See) ist für uns Alpenländler irgendwie exotisch. Zwar unvergleichlich leichter erreichbar (220 km Fahrstrecke) als ferne Weltgegenden, aber doch noch mehr pannonisches Gefühl als im östlichen Österreich. Erstmals in den 1980er Jahren, dann zum Milleniumswechsel, 2009 im etwas zu zeitigen Frühjahr, 2012 dann passend zur beginnenden Baumblüte, 2013 im Oktober. Das Ergebnis dieser (vor allem Wander-)Urlaube war ein großer Artikel im Outdoormagazin Land der Berge &#8211; voll nachzulesen in der Seite BALATON bei diesem Blog.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN4299.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25478" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN4299-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7366.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25479" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7366-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7455.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25480" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7455-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7453.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25481" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7453-400x299.jpg" height="299" /></a></p>
<p>2017 und 2018 war (wie schon vorher) das Hotel Pelion in Tapolca das Standquartier für Osterurlaube mit den &#8220;Baumis&#8221; (Astrid &amp; Andreas &amp; Bernie &amp; Veronika &amp; Clemens), immer ganz lustig und selbstverständlich wandernd unterwegs. Heuer hat sich bei uns eine gravierende Änderung ergeben, indem wir nun auch begeisterte E-Biker sind, und die Anmerkung, manche Balaton-Vulkan-Touren seien wohl per Rad genussreicher zu machen. Nach einzelnen Tagesfahrten und einem Radurlaub im Waldviertel (Drosendorf bis Slavonice / Zlabings) meinten wir, es doch endlich mit den Rädern am Plattensee versuchen zu sollen. Im Hotel ein günstiger Termin, und schon waren wir gegen Ende September dorthin unterwegs&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN4233.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25483" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN4233-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7295.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25484" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7295-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7273.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25485" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7273-400x289.jpg" height="289" /></a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7310.jpg"> </a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN73101.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25488" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN73101-400x299.jpg" height="299" /></a></p>
<p>DIE BALATON-RADUMRUNDUNG</p>
<p>lockt zwar die meisten &#8220;Biker&#8221; nach Ungarn, wir legten unseren Radurlaub aber anders an.  Denn wahrscheinlich wie am Neusiedler See (den wir aber per Rad umrundend noch nicht kennen) verläuft die Strecke viel zu oft abseits von den entweder mit Schilf verwachsenen oder mit Ferienhäusern verbauten Ufern. So konzentrierten wir uns auf drei unterschiedliche Strecken zum Ausprobieren, und dabei kamen ja auch auf Teilstücke der Balatonrunde. Quartier wieder im schon bewährten und empfehlenswerten Hotel Pelion in Tapolca (direkt buchen über Hunguesthotels empfehlenswert, am besten vier = zwei mal zwei Tage). Zu unseren Startpunkten fuhren wir allerdings mit dem Auto, um die Hauptstraßen zu vermeiden. Sehr günstig für die Planung waren die (derzeit nicht erhältliche) Kompaß-Karte Balaton und der uns von Andreas spendierte Radführer BALATON www.frigoriakiado.hu mit seinen guten und aktuellen Karten. Allerdings Achtung &#8211; die &#8220;extrigen&#8221; Radwege sind wirklich solche, während die (sonst vorgeschlagenen) Routen hingegen meist auf Nebenstraßen verlaufen, die aber keineswegs wenigbefahren sind, sondern eher vom zügigen Lokalverkehr etwas belastet. Aber auf weiten Strecken bei allen drei Touren begegneten uns nur wenige Autos, ein paar Busse und noch weniger Laster. Meine, von Anni immer wieder bekrittelte Vorsorge &#8211; eher nicht zu sehr am Straßenrand fahren (dort gibt es auch die meisten Schlaglöcher bei schlechtem Asphalt), um beim Überholtwerden noch seitlich Platz genug zu haben. Übrigens waren die Autofahrer durchwegs rücksichtsvoll, wie überhaupt die Kontakte mit &#8220;Eingeborenen&#8221; wie immer sehr amikal verlaufen sind.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7391.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25491" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7391-400x298.jpg" height="298" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7440.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25492" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7440-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7443.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25493" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7443-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-IMG_0332.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25495" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-IMG_0332-400x300.jpg" height="300" /></a></p>
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		<title>Schloss Bitov und Frainer Stausee</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jul 2019 16:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
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		<description><![CDATA[GRENZSCHRITTE VOM WALDVIERTEL-NORDOST Donnerstag, 4. Juli: Nachmittagsausflug im Anschluss an die Radfahrt von Dobersberg nach Slavonice / Zlabings Von meinem dritten Waldviertel-Führer an habe ich auch immer wieder versucht, das &#8220;Land jenseits der Grenze&#8221; einzubeziehen. Zuerst war es das Gebiet um Gratzen / Nove Hrady, dann im Anschluss an die länderübergreifende Landesausstellung 2008 auch das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GRENZSCHRITTE VOM WALDVIERTEL-NORDOST</strong></p>
<p><strong>Donnerstag, 4. Juli:</strong> Nachmittagsausflug im Anschluss an die Radfahrt von Dobersberg nach Slavonice / Zlabings</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25233" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/d-web-Cover-Waldviertel-mit-Grenzlandextra-75x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25234" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/f-WEB-Cover_WE_Waldviertel_GRENZENLOS_2017_VS2-82x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25235" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-Knoll-Grenzlandwandern-Cover-IMG_0457-84x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25236" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-Route-Bitov-Vranov-150x76.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Von meinem dritten Waldviertel-Führer an habe ich auch immer wieder versucht, das &#8220;Land jenseits der Grenze&#8221; einzubeziehen. Zuerst war es das Gebiet um Gratzen / Nove Hrady, dann im Anschluss an die länderübergreifende Landesausstellung 2008 auch das &#8220;Böhmische Kanada&#8221; bei Slavonice / Zlabings und Teltsch, ebenso zuletzt der gesamte Nationalpark Thayatal / Podijy zwischen Vranov / Frain und Znaim. Eigentlich gehören diese Gegenden jenseits der Grenze im Nordosten Niederösterreichs nach einer neueren tschechischen Gebietsordung zu Mähren, bis 1918 und von 1938 bis 1945 bestand hier das Land der Südmährer, überwiegend deutsch-(altösterreichisch)-sprachig. Erst mit dem Aufbau des Eisernen Vorhangs in den späten 1940er Jahren, nachdem die &#8220;Volksdeutschen&#8221; schon am Kriegsende vertrieben worden waren, entstand nicht nur der Todesstreifen entlang der Grenze, sondern auch das tiefer ins tschechische Binnenland reichende Sperrgebiet. Die dort gelegenen Dörfer &#8211; alle mit altösterreichischen Namen (sogar in der offiziellen Österr. Karte noch enthalten) &#8211; wurden systematisch entsiedelt und großteils zerstört. Erst mit dem Ende des kommunistischen Regimes 1989 und schließlich durch die Vereinigung in der EU kam es wieder zu einigermaßen normalen nachbarschaftlichen Beziehungen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25238" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-ab-DSCN1393-bearb-150x53.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25239" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-IMG_0460-150x115.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Das Schloss Vranov / Frain hatten wir schon anlässlich einer Tour besichtigt &#8211; äußerst eindrucksvoll, wie meine Diaaufnahmen von damals festgehalten haben. Von Frain flussaufwärts hat sich durch den Bau des Schwellkraftwerkes die Thaya in einen endlos langen Fjord verwandelt, der ziemlich den gesamten tschechischen Thayabogen zwischen den (entfernteren Orten) Drosendorf und Hardegg einnimmt. Im Gegensatz zu den eintönigen Feldlandschaften der Hochfläche ist dieser vielfach gewundene Tallauf mit seinen Schlingen und Umlaufbergen eine landschaftliche Besonderheit erster Güte, ähnlich wie im Nationalpark. Obwohl die Ufer infolge der restriktiven Reisepolitik der Kommunisten als Ausweichziel für die tschechischen Urlauber im eigenen Land dienten und daher stellenweise unglaublich &#8220;verhüttelt&#8221; wurden, ergeben sich hier lohnende Wanderrouten, vorbei an den Wahrzeichen alter Burgruinen und Schlösser. Mich wundert selbst, dass wir dort noch nie unterwegs waren, und beim aktuellen Aufenthalt in Drosendorf bot sich endlich die beste Gelegenheit dazu!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25241" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-Deteilkarte-Bitov-150x97.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25242" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-bb-DSCN7451-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Nach der Radtour am Vormittag des 4. Juli fuhren wir von Dobersberg gleich auf folgender Route zu unserem Ziel, dem Ort und Schloss Bitov / Vöttau: Dobersberg &#8211; Karlstein &#8211; Weikertschlag an der Thaya &#8211; Schaditz (die Strecke über Fratres war durch die Baustelle bei Drosendorf-Altstadt zu vermeiden) &#8211; Hluboka &#8211; Mesovice &#8211; Uhercice (dort gibt es auch ein beachtenswertes Schloss, das in den letzten Jahren renoviert worden sein sollte) &#8211; Vysocany. Damit sind wir am Ende der Feldgegenden und fahren in die Wälder am nördlichsten Thayabogen mit dem tief und steil eingeschnittenen Tal. Die Straße windet sich eine Anhöhe hinauf, führt rechts hinab zur Thaya, über eine Brücke und wieder über dem Ufer hoch zu einer Kreuzung. Hier erwischen wir die falsche (rechte) Abzweigung und müssen umkehren, dabei umfahren wir die mächtige Ruine Zornstein. Weiter ins Tal hinab zur nächsten Brücke (auf obigem Bild zu sehen) und dann steil in Windungen hinauf nach Bitov, einem recht lebhaften Touristenort. Da bereits die Mittagszeit überschritten ist, halten wir nach einer Einkehrmöglichkeit Ausschau und finden sie gleich neben dem Parkplatz &#8211; Pension und Restaurant Tesar mit eigener Brauerei. Anfangs macht das Personal in diesem gut ausgestatteten Lokal einen etwas reservierten Eindruck, aber sobald sie uns die deutsche Speisekarte gebracht haben, geht alles ganz vorzüglich. Über das Bier und die Böhmische Küche brauche ich mich ja nicht zu verbreiten, auffallend und immer noch selbstverständlich &#8211; die Rechnung (in Kronen und Euro ausgewiesen) beträgt gerade so viel, wie wir in Waidhofen an der Thaya anderntags bei &#8220;Oswald´s&#8221; für einen  Imbiss bezahlt haben&#8230; (zwei Hauptspeisen, Getränke, Nachspeisen kaum 25 Euro).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25247" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-Reliefkarte-Bitov-IMG_0459-150x140.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25245" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-Burg-Bitov-IMG_0458-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25248" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-bb-DSCN7445-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25249" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-bb-DSCN7449-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25250" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-bb-DSCN7448-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25251" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-bb-DSCN7450-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25252" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-ab-DSCN1387-150x81.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Frisch gestärkt geht es dann weiter und von der Landstraße abzweigend Richtung Burg Bitov, die wir bei spärlichen Ausblicken während der Zufahrt schon imposant gesichtet haben. Nach einem Restaurant mit Aussichtsturm folgt gleich ein großer Parkplatz, und dann hat man die Wahl zwischen Waldweg und Asphaltstraße, jedenfalls bergab zum Eingang der Burg. Die Besichtigung bezahlt man nun je nach den gewünschten Etagen &#8211; die niedrigste bietet selbstverständlich am wenigsten, nur den weitläufigen Burghof, allerdings ohne jede Ausblicksmöglichkeit! Daher wäre eine Führung bis hinauf zur höchsten Etage sicher am besten gewesen, bei uns machte sich jedoch allmählich die Nachmittagsmüdigkeit bemerkbar, so verzichteten wir (leider!) auf die große Besichtigung. Irgendwie haben sich im Lauf der Geschichte die Dimensionen umgekehrt &#8211; früher riegelte man sich in der Burg vor den Feinden außerhalb halb ab, jetzt sind die Besucher innerhalb der hohen Mauern eingesperrt&#8230;</p>
<p>Nach dieser leichten Enttäuschung ging es an die Weiterfahrt, nicht ohne eine Empfehlung abzugeben: Den Thayabogen bei Bitov muss man erwandern. Ich entdeckte nachher im Buch des von mir sehr geschätzten Vorgängers als Voralpenwanderautor eine wahrscheinlich schöne Tour, wo man wirklich zu allen interessanten Plätzen kommen müsste, und die Markierungen dazu sind ja wie üblich bei den tschechischen Wanderorganisatoren mehr als vorzüglich!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25254" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/07/web-Knoll-Grenzlandwandern-Cover-IMG_04571-84x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Helmfried Knoll konnte ich selbst bei meiner Anfangstätigkeit in den 1970er Jahren beim Pressehaus St. Pölten / NP Buchverlag kennenlernen. Er war ein genauer und sehr ambitionierter Autor, allerdings Nichtautofahrer, und in Begleitung des Lektors Dr. Horst Trimmel hat er etwa in der Zeit, als der Eiserne Vorhang Geschichte wurde, die gesamte Grenzregion der tschechischen Seite von der Mühlviertler Nachbarschaft bis nach Bratislava erkundet und genau beschrieben. Das Buch ist sicher schon längst vergriffen, es taucht aber (wie meine eigenen frühen Werke) jetzt immer öfter aus Nachlässen antiquarisch auf. Für Liebhaber der altösterreichischen Gebiete als Wanderer ein wahrer Schatz, auch von ziemlichem historischen und kulturellen Wert! Leider habe ich zu beiden genannten Personen keine Kontaktmöglichkeit gefunden.</p>
<p>Weil der direkte Rückweg über Fratings nach Drosendorf durch die lästige Baustelle versperrt war, blieb nichts anderes übrig, als den weiten Bogen über Frain zu nehmen. Von der Nebenstraße bei der Weiterfahrt von Bitov auf die Hauptstrecke Richtung Znaim abzweigend, dann bei Lesna Richtung Frain mit tollem Schlossblick und nostalgisch-morbiden Eindruck einer alten Sommerfrische. Bei Safov geht es wieder über die Grenze nach Langau bzw. über Riegersburg, bis wir nach 130 km Autofahrt wieder in Drosendorf einlangen.</p>
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		<title>Ostern an der Oberen Adria</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2019 16:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adria Venezia Giulia]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir buchten ab Gründonnerstag (18. April) im Hotel Mar del Plata in Grado Pineta (sehr zufrieden, also hat gepasst, wie überhaupt der ganze Familienurlaub mit den Enkelkindern). Gleich am Anreisetag spazierten wir über die Sandbänke im &#8220;Watt&#8221; von Grado: Das Wetter war alle Tage sehr schön, noch nicht heiß, aber auch nicht zu frisch &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir buchten ab Gründonnerstag (18. April) im Hotel Mar del Plata in Grado Pineta (sehr zufrieden, also hat gepasst, wie überhaupt der ganze Familienurlaub mit den Enkelkindern). Gleich am Anreisetag spazierten wir über die Sandbänke im &#8220;Watt&#8221; von Grado:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24659" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-DSCN6270-150x81.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24660" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-DSCN6259-150x111.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24661" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-DSCN6268-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24662" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-DSCN6273-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Das Wetter war alle Tage sehr schön, noch nicht heiß, aber auch nicht zu frisch &#8211; nur das Wasser höchstens für die kälteresistenten Kinder Bernie, Veronika und Clemens ausreichend &#8220;warm&#8221;. Am Karfreitag (19. April) war Bernie von einem Trainingslager in Lignano abzuholen. Das bot sich gleich für einen Ausflug an, allerdings entschieden wir uns nicht für das interessante Valle Vecchio, sondern für den nahen Leuchtturm Faro an der Tagliamentomündung bei Bibbione. Von uns schon mehrfach besucht, haben wir dort noch nie so wenig Blühendes gesehen &#8211; der riesige Italienische Aronstab vom Vortag (in einer Grünanlage Pinetas) wurde hier nur durch zwei Exemplare von gerade aufblühendem Schwertblättrigen Waldvöglein ergänzt. Also waren wir sicher trotz des späten Ostertermins zu früh dran!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24665" target="_blank"> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24666" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-DSCN6279-150x111.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24668" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-DSCN6296-71x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24669" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-DSCN6289-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24672" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-DSCN6291-150x119.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24667" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-RSCN0755-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Der Karsamstag (20. April) war sehr ergiebig, besonders für unsere mitgebrachten Fahrräder! Vormittags gleich damit nach Grado zur Altstadt, dort ohne Parkplatzproblem angenehm! Der Rundgang durch die Altstadt beschäftigte uns bis Mittag, aber nach der Rückfahrt brauchten wir nur eine kurze Rast für den nächsten Einsatz.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24674" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-IMG_0197-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24675" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-IMG_0224-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24676" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-IMG_0217-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24677" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-IMG_0196-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24678" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-IMG_0229-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Nach der Strandpromenade und der Kathedrale der Hl. Euphemia gab es auch Triviales zu sehen &#8211; Früchte des Meeres in der kleinen Fischhalle und die unternehmungslustigen Kinder mit ihrem Flohmarkt. Nachmittags wollten wir (wieder mit dem Rad) in die andere Richtung. Schon beim Spazierengehen waren wir auf dem Damm Richtung Monfalcone, ohne allerdings dort botanisch fündig zu werden &#8211; keine Spur von den im Naturführer Obere Adria angekündigten Orchideen! Nun versuchten wir, mit den Rädern dort weiter voran zu kommen, aber der Weg war einfach zu unbequem, und so wechselten wir zum Radweg entlang der Staatsstraße. Gemütliches Dahinfahren mit einigen Ecken, selbst mir ohne E-Verstärkung (wie bei Annis neuen Bike) machte es kaum Mühe. Nur der Landschaftseindruck dauerte etwas &#8211; bei der Brücke über die einmündende östliche Laguna di Grado schon etwas interessanter, aber ganz spannend wäre es danach beim Naturschutzgebiet Valle Canata gewesen, wenn ich trotz dem nur fürs Kurze geplanten Ausflug die größere Kamera mit dem Supertele und den Habicht-Feldstecher mitgenommen hätte. So standen wir etwas unterbelichtet im Beobachtungsstand neben einer Schar von mit Riesentelerohren bewaffneten Birdwatchern. Aber immerhin konnten wir als Paradeziel einen Flamingo erkennen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24680" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-IMG_0235-150x110.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24681" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-IMG_0243-150x81.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24682" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-IMG_0245-118x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24683" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-IMG_0244-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Damit war schon der letzte Tag gekommen &#8211; Ostersonntag, 21. April &#8211; denn am Ostermontag wollten wir schon heimfahren. Zu meiner Überraschung kam es doch noch zu einer Fahrt ins Valle Vecchia (zwar ebenso weit wie das Val Rosana bei Triest, aber doch). Trotz einer schlechten Routenwahl über die Autobahn (besser wäre von Latisana auf der Staatsstraße), aber zum Glück ohne Stau auf dem Umweg über Portogruaro, langten wir gut bei der Abzweigung von der Straße zwischen Bibbione und Caorle an. Dort geht es in Lugunaga hinaus in die trockengelegte Schwemmebene bei Brussa. Meist schnurgerade an einigen Einkehrmöglichkeiten vorbei (für die Rückfahrt praktisch) langten wir beim großen Parkplatz des Naturschutzgebietes an. Schon gut besucht, aber die Besucher verlaufen sich bald im Naturgelände. Direkt auf dem Zugangsweg kamen wir zum Strand &#8211; wohl der am ursprünglichsten gebliebene an der Oberen Adria, weil dieses Küstenstück zwischen Bibbione und Caorle, von weitläufigen Lagunen abgeschnitten, nie touristisch &#8220;kultiviert&#8221; wurde. Vielmehr hat man hier ein weitläufiges Natura-2000-Gebiet eingerichtet. Während die Kinderfamilie sich am Strand lagerte und herumtrieb, machten sich Anni und ich gleich an den uns schon bekannten Rundgang. Östlich ist es dort besser im Spätsommer, wenn in den Feuchtmulden der lila Strandflieder blüht. Wir durchquerten den auf Dünen stockenden Pinienwald (umschwärmt von Moskittos wie schon beim letzten Besuch im Juni 2009) und wendeten uns auf dem Sandfahrweg danach gegen Westen. Hier hatten wir Glück, denn entlang der Wegränder blühten &#8211; wirklich unzählige &#8211; Orchis morio / Kleines oder Salep-Knabenkraut, das uns heuer schon abgegangen war. Anschließend am Strand zurück und dort Relaxzeit bis zum mittleren Nachmittag.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24690" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-DSCN6320-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24691" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-DSCN0767-96x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24692" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-DSCN0765-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24693" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-DSCN6301-150x115.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24694" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-DSCN6312-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24695" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-DSCN6331-150x109.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24697" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-DSCN07851-142x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24698" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/04/web-DSCN6333-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Zum Einkehren kamen wir bei der Rückfahrt über die Staatsstraße erst in einer Eisdiele unterwegs, und dann gab es ja bald auch das Abendmenü &#8211; wie immer sehr gut (Gemüse- bzw. Salatvorspeise,  dann zweiter Gang mit Nudeln u.a., Hauptgang mit Fisch oder Fleisch und wenig &#8220;Zuspeis&#8221;, zuletzt Nachtisch), eine Flasche Wein jedesmal machte uns keine Probleme&#8230;</p>
<p>Nach den Erfahrungen von Andreas nahmen wir für die Heimreise auch die Route über Triest, ohne das Val Rosandra allerdings (vielleicht haben wir mit diesen Mini-Ötschergräben ohnehin nicht viel versäumt). Die Weiterfahrt durch Slowenien und über Graz verlief ohne Probleme, und indem das Wetter am Osterdienstag schon umschlug, haben wir in Grado nichts versäumt!</p>
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