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	<title>Bernhard Baumgartner´s Autorenblog &#187; Ybbstaler Alpen</title>
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		<title>NÖ Alpenszenen &#8211; herbstliches Oistal</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2022 15:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie etwa der Königssee für das alpine Bayern typisch ist, gibt es auch in Niederösterreich solche Plätze, die Alpenstimmungen nicht besser widerspiegeln könnten. In meiner näheren Umgebung, also im Gölsengebiet, ist das Schindeltal am Fuß der Reisalpe ein solcher Platz. Ein ebensolcher Schatz, weil es gerade um die 9 Schätze und die schönsten Platzerl in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie etwa der Königssee für das alpine Bayern typisch ist, gibt es auch in Niederösterreich solche Plätze, die Alpenstimmungen nicht besser widerspiegeln könnten. In meiner näheren Umgebung, also im Gölsengebiet, ist das Schindeltal am Fuß der Reisalpe ein solcher Platz. Ein ebensolcher Schatz, weil es gerade um die 9 Schätze und die schönsten Platzerl in Österreich geht, ist das obere Oistal. Speziell dort, wo von den Kupelwieser´schen Besitzern seinerzeit durch Bauten im &#8220;Schweizer Stil&#8221; der landschaftliche Eindruck vertieft werden sollte.</p>
<p><strong> Mittwoch, 19. Oktober 2022: </strong></p>
<p>Ein Besprechungstermin beim Mostvierteltourismus in Neubruck, sehr angenehm mit dem Geschäftsführer Mag. Purt, bot gleich die Möglichkeit zu einem längst vorgesehenen und angezeigten Treffen mit Werner und Hansi &#8211; also ein Uraltfreundestreffen &#8211; und gleich auch in Form der von mir so geliebten &#8220;Mostviertler Alpenfahrt&#8221;, einer Runde zwischen St. Veit an der Gölsen &#8211; Gaming und Mariazell.</p>
<p>Wir trafen uns mittags, nach dem Geschäftstermin in Neubruck, beim &#8220;Pöllinger&#8221; im Maierhöfen, wo vor jetzt schon lange zurückliegenden Jahren im &#8220;Kristallpalast&#8221; die Präsentation von Werners phänomenalem Ötscherbuch stattgefunden hat. Diesmal fiel unser Termin gerade in die &#8220;Wildzeit&#8221;, daher höchster Genuss bei Hirschbraten und Co. Interessant das Gespräch mit dem ambitionierten Wirt und die ausgestellten Aquarelle von einem Malerkurs.</p>
<p>Heimfahrt über Zellerrain &#8211; Erlaufsee &#8211; Annaberg, ebenfalls recht herbstlich bunt und malerisch.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9281.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27953" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9281-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9284.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27954" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9284-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9288.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27955" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9288-400x280.jpg" alt="" width="400" height="280" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9285.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27956" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9285-400x303.jpg" alt="" width="400" height="303" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9293.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27957" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/10/web-DSCN9293-400x347.jpg" alt="" width="400" height="347" /></a></p>
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		<title>ÖTSCHER-RUNDFAHRT</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Nov 2019 09:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon bei der Arbeit für den Naturparkführer Ötscher und erst recht für das Wandererlebnis Ybbstaler Alpen (mit Werner) habe ich als Fototour eine Rundfahrt ins Ötscherland unternommen, damals allerdings bereits im Oktober zur Zeit der schönsten Laubfärbung. Jetzt Mitte November schien es dafür fast schon zu spät &#8211; aber: indem es schon einmal kräftig heruntergeschneit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon bei der Arbeit für den Naturparkführer Ötscher und erst recht für das Wandererlebnis Ybbstaler Alpen (mit Werner) habe ich als Fototour eine Rundfahrt ins Ötscherland unternommen, damals allerdings bereits im Oktober zur Zeit der schönsten Laubfärbung. Jetzt Mitte November schien es dafür fast schon zu spät &#8211; aber: indem es schon einmal kräftig heruntergeschneit hat, sind die höheren Gipfel und natürlich der Ötscher noch schön weiß (glaubte ich zumindest) und ergeben einen interessanten Kontrast zu den noch etwas färbigen Voralpenhöhen. Daher am 16. November, nach dem Sturmtag auf dem Geisbühel, auf zur Fahrt rund um den Ötscher (jedenfalls an der Nordseite).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9257.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25820" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9257-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9256.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25821" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9256-400x139.jpg" alt="" width="400" height="139" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9259.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25822" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9259-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9265.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25823" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9265-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a></p>
<p>Erster Stop auf dem Joachimsberg &#8211; der Ötscher ist, abgesehen von einem kleinen Wolkenrest in der Nordwand, völlig frei, und wegen der föhnig extrem klaren Luft sieht man &#8220;fast jeden Stein&#8221;, trotz mangelnder Sonne super! Dann geht es über Reith nach Erlaufboden und Trübenbach, dort grasen die von der höheren Brandgegend hier heruntergebrachten zahlreichen Schafe. Für die Panoramastraße gilt schon Wintersperre, sie ist bei diesem milderen Wetter (hinab nach Erlaufboden muss schon Schnee gewesen sein, daher Sandstreuung) selbstverständlich frei, aber man muss sehr auf die zahlreichen von den Felsen herabgefallenen scharfen Steinbrocken aufpassen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9277.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25825" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9277-400x249.jpg" alt="" width="400" height="249" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9274.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25826" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9274-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9275.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25827" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9275-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN92831.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25829" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN92831-400x296.jpg" alt="" width="400" height="296" /></a></p>
<p>Nach diesem fast schon &#8220;Flugbild&#8221; beim Halt über dem Strudeleck folgt die auf der Hangverflachung unter der Brandmauer gelegene Einschichtsiedlung der Brandgegend. Sieht ziemlich vereinsamt aus, wenn auch auf lange Strecke überall die Elektrozäune der sommerlichen Schafweiden herumhängen. Zufahrt ist übrigens vom Trefflingtal her, an den Schneestangen erkennbar. Gegenüber sichtbar das Gegenstück &#8211; die Häusergruppe von Nestelberg &#8220;IM SCHATTEN DES ÖTSCHERS&#8221; (wie das Bild ausdrücken soll).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9287.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25830" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9287-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9295.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25831" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9295-400x315.jpg" alt="" width="400" height="315" /></a></p>
<p>Weiterfahrt über Trefflingtal &#8211; Puchenstuben &#8211; Winterbach &#8211; Sattel Kreuztanne &#8211; Richtung Frankenfels,  aber im Tal (vor der Laubenbachmühle-Abzweigung) links abbiegend hinauf zum Schlagerboden. Die auch botanisch bemerkenswerte Schlagerboden-Polje ist fast nicht erkennbar, bei der herrschenden Trockenheit nur eine gemähte (derzeit weniger) sumpfige Wiese. Der Ötscher tritt nun etwas in den Hintergrund, nur der höchste First schaut über die Puchenstubener Bergzüge drüber, dafür zeigt sich (ziemlich verwolkt) im Osten der Schneeberg, und im Südwesten ragt ganz erstaunlich scharf das Felshorn der Stumpfmauer im Bergstock der Voralpe bei Hollenstein im Ybbstal!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9300.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25833" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9300-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9302.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25834" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9302-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9303.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25835" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9303-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9313.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25836" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9313-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9314.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25837" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9314-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9320.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25838" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9320-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Der Schlagerboden ist überhaupt eine &#8220;Traumlandschaft&#8221; (wenn man nicht dort oben wohnen muss, wahrscheinlich), so nahe dem Ötscher erstreckt sich eine malerisch gegliederte Landschaft mit ihren bergbäuerlichen Einzelhöfen. Bestens erschlossen durch eine asphaltierte Bergstraße (als Güterweg tituliert), und diese müssen wir im Frühjahr oder Sommer unbedingt befahren &#8211; mit den E-Bikes sicher kein Problem&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9321.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25840" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN9321-400x210.jpg" alt="" width="400" height="210" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-RSCN9334.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25841" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-RSCN9334-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Mit etwas Glück (und nach den Markierungstafeln des Pielachtal-Rundwanderwegs) versäume ich die Abzweigung rechts zum Frankenfelsberg nicht. Dort zeigt sich der Ötscher noch prächtiger, unmittelbar über dem Einschnitt des Nattersbachtals. In mehreren Kehren geht es stellenweise steil hinunter nach Frankenfels (da darf uns bei der Radtour halt der Strom im Akku ja nicht ausgehen!). Heimfahrt durch das Pielachtal und wieder über die Geiseben, Fahrzeit gute drei Stunden und insgesamt 128 km, also ein &#8220;Vierziger&#8221; für diese Bergstrecken war ja ganz schön flott, die Fotostopps noch gar nicht eingerechnet. Bilder sehr spätherbstlich, aber es zahlt sich aus, zu so ungewohnten Jahreszeiten zu fotografieren. Die Rohbilder wären aber &#8211; trotz des ganz dunkel und klar dastehenden Ötschers &#8211; ohne Bearbeitung kaum brauchbar (allerdings nicht intensiv, nur Mittel- und eventuell Vordergrund aufgehellt, helle Passagen etwas abgedunkelt, Kontrast ein bisschen verstärkt, aber ebenso sparsam wie die erhöhte Farbtemperatur).</p>
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		<title>An den herbstlichen Lunzer Seen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Oct 2019 10:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der unglaublich schöne Oktober dieses Jahres lockte mich zu einem besonderen Naturziel, noch dazu, weil die Durchsicht meines Bildarchivs etwas unbefriedigend ausgefallen war (fehlende Digitalaufnahmen, zuletzt erwandert und fotografiert mit Karl Oswald für das &#8220;Naturerlebnis NÖ&#8221; / Residenzverlag 2000). Es war höchste Zeit dazu im Vergleich mit den Verhältnissen am Lahnsattel (14. Oktober), vielleicht der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der unglaublich schöne Oktober dieses Jahres lockte mich zu einem besonderen Naturziel, noch dazu, weil die Durchsicht meines Bildarchivs etwas unbefriedigend ausgefallen war (fehlende Digitalaufnahmen, zuletzt erwandert und fotografiert mit Karl Oswald für das &#8220;Naturerlebnis NÖ&#8221; / Residenzverlag 2000). Es war höchste Zeit dazu im Vergleich mit den Verhältnissen am Lahnsattel (14. Oktober), vielleicht der ideale Termin schon vorbei? Daher kurz entschlossen dorthin aufgebrochen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-Cover-Naturerlebnis-NÖ.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25632" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-Cover-Naturerlebnis-NÖ-240x400.jpg" alt="" width="240" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/f-cover_tippelt_oetscher_ybbstaler.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25633" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/f-cover_tippelt_oetscher_ybbstaler-220x400.jpg" alt="" width="220" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/bb-web-DSCN83341.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25634" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/bb-web-DSCN83341-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><strong>LUNZER OBERSEE &#8211; Tour am 22. 10. 2019 -  fast ständig auf Forststraßen (6 km, im Aufstieg 2 Std.)</strong></p>
<p>Zufahrt über das Pielachtal. Von Lunz am See Richtung Seehof, Parkplatz 200 m vor Restaurant und knapp vor Wasser Cluster Lunz (so heißt nun die ehem. Biolog. Station) – mit Gebühr, Münzen zum Glück eingesteckt (pro Tag vier Euro). Start um 9.30 Uhr, nach kurzem Aufklaren im Pielachtal &#8211; das Dirndltal im Farbenrausch! &#8211; stecke ich hier wieder im Nebel.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8472.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25636" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8472-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8485.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25637" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8485-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Nach dem etwas unangenehm feuchten Abkürzungssteig (sonst ist alles sogar hier meist staubtrocken) lichten sich die Nebel, und am Mittersee habe ich die besten Lichtverhältnisse.</p>
<p>Vom Parkplatz am Biolog. Station und Restaurant Seehof vorbei zum Schloss Seehof (618 m), danach durch Kastanienallee in die Seeau (auwaldartiger Baumbestand am mäandrierenden Seebach / bei Trockenheit nur Lacken und Schotterbänke), links folgt steiler felsdurchsetzter Waldhang, bemooste Blöcke eines ztw. trockenen Zuflusses. Abkürzungssteig, wieder Forststraße (neu aufgeschüttet, Wasserzufluss für Kraftwerk Seeau vom Mittersee verlegt), ansteigend und eben in die Senke mit dem Mittersee (766 m, ¾ bis 1 Std.; Betonmauer und Wassereinfluss). Aufblick zu Felskanzel des Großen Hetzkogels.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8614.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25638" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8614-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8489.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25639" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8489-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8491.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25640" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8491-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8612.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25641" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8612-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8494.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25642" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8494-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8496.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25643" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8496-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Am Mittersee vorbei (Rastplätze) zum Straßenanstieg – nun am orografisch linken Hang, im Talboden ein Hochwald mit Bergsturzblöcken. Bergwärts steiler Blockwald (Fichten, Moose und Bärlapp), danach lichter Lärchenbestand mit Alpenrosen, wechselt zu gelockertem Bestand mit Schluchtwaldflora (Hirschzungenfarn, Mondviole; typischer Wechsel von Licht- und Schattenpflanzen). Ausblicke gegenüber und talaus auf die Felsabstürze der Luegmauer (Extremtouren). Durch die schluchtartige Engstelle der Klause (Tiefblick, alte Straßenabsicherungen) in den nächsten flachen Kessel mit Absperrungsdamm, dahinter zusammengeschwemmtes Totholz und sumpfiger Grund mit Hochstaudenflora und einzelnen Baumriesen. Weiter Anstieg gegen die mit ihren Steilhängen und Felsabbrüchen das Tal scheinbar sperrende Ellmauer, im Talschluss links ein Felsspalt mit dem unteren Ludwigfall. An Felsen entlang mit zwei kurzen Kehren höher, dann links schwenkend zum oberhalb sichtbaren Ludwigsfall. Dieser mündet in Geröll und setzt sich unterhalb der Straße fort, die sich links wendet und mit weiteren Biegungen den Trogrand des Obersee-Kessels überwindet. Dabei rechts der teilweise in Felsen eingeschnittene Seebach, der Höhlenwasserfall „Brüllender Stier“ (kurz absteigender Seitenweg) und eine dolinenartige Senke mit Lacke. Neben Felsrand zur Kreuzung der Forststraße (rechts Richtung Luckenbrunn und Pauschenalm, davon abzweigend zum Rotmoos), links Fortsetzung der neuen Forststraße Richtung Durchlassalm. Davon bei Wegweiser abzweigender Steig zur Kreuzung Richtung Herrenalm und hinab zum Seeabfluss und Rastplatz am Obersees (1114 m, 1 bis 1 ½ Std.).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8497.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25645" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8497-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8512.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25646" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8512-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8516.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25647" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8516-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8604.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25648" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8604-400x207.jpg" alt="" width="400" height="207" /></a></p>
<p>Es ist nun knapp vor Mittag, daher gleich &#8211; von den Fotoblicken immer wieder abgelenkt &#8211; an die von BALDRIAN (Bäckerei Käppl St. Veit) mitgenommene Jause gemacht, dann ist die Entscheidung notwendig: auf der Forststraße an der Westseite zum Rotmoos wie damals mit Karl Oswald? Ich wähle aber, durch eine Steigspur gleich vom Rastplatz weiter angezogen, den direkten &#8220;Weiterweg&#8221; am östlichen Seeufer entlang, nicht ganz sicher, ob das auch gelingen wird&#8230;</p>
<p><strong>Obersee-Umrundung (ca. 1 ½ Std., Steigspuren, alter Forstweg und weglos) </strong></p>
<p>Hinweis &#8211; nur für geübte Wanderer mit Orientierungserfahrung, wasserfeste Bergschuhe unbedingt erforderlich!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8521.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25650" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8521-400x304.jpg" alt="" width="400" height="304" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8568.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25651" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8568-400x307.jpg" alt="" width="400" height="307" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8597.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25652" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8597-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8542.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25653" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8542-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Vom Rastplatz mit Idealblick über Obersee – „Schwimmende Insel“ und Dürrenstein (Tisch und Bank) &#8211; kurz am festen Seeufer entlang, dann auf Steigspur über die ziemlich stabilen Schwingrasen weiter bis zu vorspringenden Felsblöcken mit Latschenwuchs. Dahinter führt die Spur über die Schwingrasen (Pfeifengrasbestand und alle möglichen Arten von Riedgräsern, von Karl Oswald im &#8220;Naturerlebnis NÖ&#8221; bestimmt) hinaus gegen die freie Wasserfläche nahe der „Insel“. Da dieser (vermutliche) Wildwechsel nicht weiter begangen werden kann, hält man sich bereits bei den Felsblöcken im und am Randwald unterhalb der von der Jägermauer herabziehenden Steilhänge entlang, quert dabei kleine Seezuflüsse und sumpfige Randbuchten. Nun schon im hinteren Seebereich mit einer freien Wasserfläche angelangt, queren spärliche Steigspuren durch das Ried zu einem alten, schon fast verschwundenen Forstweg (in der ÖK noch als Fahrweg eingetragen). Diese entlang durch die von der Luegg herabziehende Grabenmulde, bis er sich links im Bogen hinaufwendet und durch eine schottrige Senke ein Forststraße erreicht (von der Luckenbrunnstraße und dem Rotmoos kommend). Von diesem kleinen Sattel rechts abzweigend die tief eingesenkten und teilweise mit Wasser gefüllten Fahrspuren von Rodungsmaschinen entlang. Vom See durch einen teils felsigen Rücken getrennt, werden Mulden gequert, dann kommt kurz die Seefläche in Sicht, man bleibt jedoch auf diesen Fahrspuren bis diese in eine Forststraße münden (Luckenbrunnstraße). Am einfachsten auf dieser rechts weiter zur Kreuzung vor dem Obersee.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8523.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25655" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8523-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8524.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25656" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8524-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8572.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25657" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8572-400x287.jpg" alt="" width="400" height="287" /></a></p>
<p>Viel interessanter jedoch auf einem gut ausgeprägten Steig rechts abzweigend um den Riedel herum zu einer Jagdhütte. Dort Richtung Ufer hinabsteigend zu einem nur mehr schwer bemerkbaren querenden Steig. Diesem folgend wird die nordwestliche Seitenbucht des Obersees erreicht. Von der am Ufer auf Steinen errichteten Holzhütte führt eine deutliche Steigspur hinaus auf die Riedgrasfläche mit leicht erhöhten Torfmoospolstern, die beim Betreten zu schwingen beginnen. Zurück zum Ufer und auf dem Felsblöcken weiter, stellenweise in den Wald hinauf, aber kaum in den Uferbewuchs ausweichend, bis eine weitere Bucht mit unmittelbarem Wasserzugang erreicht wird. Gegenüber sieht man die „Insel“, zu der weiter rechts zwischen den festeren Schwingrasen eine von Riedgräsern (Pfeifengras) bedeckte ehemals wohl freie Wasserfläche überleitet. Von dem offensichtlich immer wieder benützten Uferplatz führt ein relativ gut ausgetretener Steig hinauf zur Forststraße, auf dieser rechts weiter, oberhalb dem Seeabfluss dahin, zur Kreuzung vor dem Obersee.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8576.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25659" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8576-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8575.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25660" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8575-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Um 12 Uhr zur See-Umrundung aufgebrochen, dauert es mit der anschließenden Nachspeise-Rast noch bis 14 Uhr, als ich mich endlich von diesem traumhaften Platz trennen kann. In Erinnerung an den Türnsee im Sommer 2018 kommt mir der Lunzer Obersee direkt einfach vor, jedenfalls weniger auspruchsvoll und irgendwie landschaftlich großzügiger, wenn auch nicht so urig wie der viel abgelegenere, schwerer erreichbare und völlig einsame Bergsee an der Nordseite des Hochtürnachs im Salzatal.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8602.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25662" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8602-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8605.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25663" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8605-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8609.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25664" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8609-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8615.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25665" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8615-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Meine Befürchtungen wegen Zehen- und Knieproblemen beim Abstieg waren zum Glück unnötig, auch wenn man dann ganz schön froh ist, den Forststraßen-bergab-Plattler hinter sich zu haben. Ich horche noch beim &#8220;Brüllenden Stier&#8221; dem Höhlenwasserfall nach, lasse mich von den nun prächtig im Nachmittagslicht leuchten Felsabbrüchen des Scheiblingsteins beeindrucken (noch mehr durch die von Werner Tippelt im &#8220;Wandererlebnis Ötscher und Ybbstaler Alpen&#8221; dort beschriebenen Extremwanderungen), und zuletzt kommt mir die ebene Strecke durch die Kastanienallee vor dem Seehof vor als ob sie leicht bergauf führe&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8616.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25667" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8616-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8617.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25668" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8617-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8623.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25669" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8623-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Nun merke ich erst, welches Glück ich mit der Beleuchtung beim Aufstieg am Mittersee hatte. Nun wird im Schatten das Licht samt den Farben immer fahler. Der Seebach besteht nach dem heuer so trockenen und heißen Hochsommer nur mehr aus einzelnen Tümpeln zwischen den bemoosten Steinen. Dafür ist der Abschiedsblick vom (großen) Lunzer See gegen das Seetal voll würdig für diesen traumhaften Tag, der mir mehr Mut für weitere Touren (vielleicht erst im nächsten Jahr) machen kann!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8626.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25671" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8626-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8627.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25672" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8627-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
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		<title>SOMMERTOUREN mit Hitzefaktor</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Aug 2019 16:54:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Am Wasser]]></category>
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		<category><![CDATA[Ybbstaler Alpen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr komme ich bei meinen hochsommerlichen Wandervorschlägen (etwa für die Arbeiterkammer-NÖ-Zeitschrift) auf ein Thema zurück &#8211; mit Aufstiegshilfe hinauf zu den hohen Gipfeln in Niederösterreich, wo es um diese Jahreszeit am angenehmsten ist &#8211; etwa Rax oder Schneeberg oder Hochkar, diesmal mein Wandertipp auf den SOMMERGIPFEL ÖTSCHER: So wie am zweiten Bild hatte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr komme ich bei meinen hochsommerlichen Wandervorschlägen (etwa für die Arbeiterkammer-NÖ-Zeitschrift) auf ein Thema zurück &#8211; mit Aufstiegshilfe hinauf zu den hohen Gipfeln in Niederösterreich, wo es um diese Jahreszeit am angenehmsten ist &#8211; etwa Rax oder Schneeberg oder Hochkar, diesmal mein Wandertipp auf den SOMMERGIPFEL ÖTSCHER:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25284" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/BB-Frühsommerliche-Ötscheransicht-vom-Stausee-Erlaufklause-bei-Mitterbach-web-DSCN0412-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25285" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/BB-Schneereste-am-Gipfelgrat-web-DSCN1588-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25286" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/BB-Ötscheraufstieg-mit-Blick-zum-Dürrenstein-web-DSCN1797-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25287" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/BB-Ausstieg-vom-Rauhen-Kamm-web-DSCN1538-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25289" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/BB-Taubenstein-und-Schneelöcher-web-DSCN1560-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>So wie am zweiten Bild hatte ich mir das Ötschererlebnis nicht vorgestellt, noch dazu weil heuer so viel Winterschnee war und wir vor einigen Wochen am Hochkar auch noch beachtliche Schneefelder antrafen. Aber die (bis zum heutigen Tag) vierte Hitzewelle hat alle Schneereste radikal wegschmelzen lassen, und der Tipp zu den Schneelöchern und zum kleinen Eistor am Herrenstand hätte besser für den Juni gepasst, als für den relativ späten Erscheinungstermin des &#8220;treff&#8221; (Zeitschrift der AKNÖ).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25291" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-DSCN7469-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25292" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0463-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Als frische E-Bike-Besitzer hat sich inzwischen dazu eine neue Option für heiße Tage aufgetan &#8211; nämlich Radtouren! Einen solchen Kurzurlaub im Waldviertel hatten wir schon hinter uns, auch einige Kurzfahrten im Nahbereich. Dazu sollte nun ein weiterer Ausflug kommen, dessen Ziel nicht das ursprünglich angepeilte Waldviertel oder die Bucklige Welt war, sondern das Herzstück der Ybbstaler Alpen mit dem Naturpark Eisenwurzen im Mendlingtal. Die nach der ÖK vorbereitete Runde versprach Abwechslung und poposchohnende 43 km, also folgende Runde:</p>
<p>Göstling &#8211; Lassing &#8211; Mendlingtal &#8211; Sandgraben &#8211; Hammerbachtal &#8211; Hollenstein &#8211; Ybbstalradweg &#8211; Göstling.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25294" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0462-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25295" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0467-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25296" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0468-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Freitag, 9. August: Zufahrt mit aufgepackten Rädern über Gaming nach Göstling (82 km), Parkplatz gleich beim abschließend geplanten Einkehrschwung beim &#8220;Schnessl&#8221;&#8230; Trotz angekündigter Hitze ein relativ frischer Morgen, Start um halb zehn. Die ersten 8 km müssen wir leider auf der B 25 zurücklegen, nicht gerade wenig Verkehr, aber alle Autofahrer in rücksichtsvollem Bogen ausweichen (was mich fast wundert und freudig erstaunt&#8230;).  Gleich nach der Ortschaft Lassing, noch vor dem Parkplatz und Zugang zur &#8220;Holztrift&#8221;, erfolgt unvermittelt die Abzweigung auf die gewählte Seitenstraße Richtung Hollenstein, zum Glück nicht übersehen. Dann geht es gleich ziemlich bergan am Hang entlang in das Mendlingtal hinein &#8211; mit E-Kraft-Unterstützung überhaupt kein Problem, eher ein Vergnügen, und warum sollten wir uns das nicht gönnen? Wir sind doch keine &#8220;Strampelfanatiker&#8221; und verwenden das Rad ja zum besonderen Zweck. Um Kraft zu sparen und eine Strecke in der schönen Natur zurückzulegen, die als Fußmarsch gar nicht in Frage käme &#8211; beim Radfahren sind jedenfalls keine Fußprobleme, die beim sommerlichen Wandern leider ziemlich sicher auftreten, zu erwarten, im Gegenteil ist die runde Kniebewegung fast wie eine Therapie (wenn auch mit leichtem Muskelkater, weil nicht gewohnt).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25298" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0471-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25299" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0473-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25300" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0475-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25301" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0476-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Nach dem ersten Anstieg folgt eine Abfahrt in das nun breitere Mendlingtal hinein, vorbei am zweiten Zustieg zur musealen Holztriftanlage. Die Straße ist sogar asphaltiert (entgegen meiner Erwartung), steigt dann aber mit einer Kehre noch gehörig an bis zum Promau-Sattel auf etwas über 800 m. Dort befindet sich ein Rastplatz, zwar mit einem Eisenkunstwerk, aber sonst etwas vernachlässigt wirkend. Wenn Anfang August die Rastbänke schadhaft sind, zeigt das nicht gerade von intensiver Betreuung, wie es in einem erklärten Naturpark selbstverständlich wäre. Aber die Landschaft ist hier großartig, eine malerische Wiesenmulde zwischen den hohen Bergzügen von Gamsstein und Königsberg, voraus das Idealbild der Voralpe mit der felsigen Stumpfmauer und dem Tanzboden. Mittagszeit naht, daher passt die Rast, aber dann folgt die Abfahrt &#8211; auf der bald besseren Asphaltstraße (der ursprünglichen Zufahrt zum geplanten und eingestellten Schigebiet) hinab in den Sandgraben, vorbei an den Resten der Talstation und einem romantischen Jagdhaus. Der Graben wird noch enger und steiler, bei der Bärenmauer sogar felsig, und danach ragen als wahres Naturdenkmal scharfe Klippen in den tiefblauen Himmel. Talaus belebt sich dann die Szene, bei der mir als Kursstandort bekannten (ehemaligen?) Bauernschule vorbei, wo das Seitental Richtung Enns und die Zufahrt nach Wenten (für den Aufstieg zur Voralpe) abweigen. Hollenstein an der Ybbs (mir eher als Großhollenstein vertraut) besticht durch historische Bauten von Hammerwerken und Gewerkenhäusern. Die Kirche steht abseits auf einem Hügel, wir fahre auf Seitengassen an einem bemerkenswerten Kalvarienberg vorbei, aber hinunter zur Ybbs, wo bei der ehemaligen Bahnstrecke der Ybbstalradweg zu erreichen sein sollte.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25303" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0478-150x98.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25304" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0483-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25305" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0479-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25306" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0481-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25307" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0484-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die Einbindung in den vor kurzer Zeit (2018?) angelegten Ybbstalradweg erfolgt über die Bundesstraße hinweg, und dann geht es noch ein Stück auf einer schmalen Seitenstraße die Ybbs flussaufwärts entlang. Die ehemalige Bahntrasse ist aber schon zu erkennen, und dann folgt der Radweg dieser (wie im Waldviertel schon erlebten) idealen Trasse für Genussradler. Bei der in ein kleines Landhaus umgewandelten Haltestelle Blamau ergibt sich ein Seitenweg bis zu einer Kapelle am Ybbsufer, wo man gleich auch ins kühle und hier auch tiefe Nass eintauchen könnte. Hier zweite Rast und dann dem in hübschen Windungen verlaufenden Fluss entlang. Hier blüht es intensiv, vor allem die (Kanadischen) Goldruten sind spektakulär, wenn auch ein alteingeführter Neophyt, trotzdem eine Belebung der Hochsommerflora. Weite Wiesenböden werden auf Eisenbahnspuren überquert, es geht vorbei an behäbigen Bauernhäusern, die nächste Ortschaft heißt St. Georgen am Reith mit der hinter Bäumen verborgenen Kirche. Hier gibt es eine Straßenabzweigung nach Ybbsitz, die wir uns für eine der nächsten Touren vormerken. Der eigentlich durchquerte Ort ist Kogelsbach, bevor nach der Wendung des Ybbstals die Engstelle vor Göstling folgt. Hier knapp an der gut ausgebauten Ybbstalstraße entlang, dann verläuft der Radweg abseits von Göstling, wir aber queren zum Solebad mit seinem Ybbsflussstrand &#8211; voll einladend! Nach drei Stunden und nun tatsächlichen 45 km landen wir wieder am Parkplatz im Ortszentrum von Göstling und können in die Konditorei Schnessl fast hineinfallen&#8230; So müde sind wir allerdings nicht, denn die Fahrt war überaus angenehm, für uns nicht zu schwer weil mit E-Bike, und landschaftlich ein Hochgenuss!</p>
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		<title>Hitzeflucht? Auf dem Hochkar, abseits der Schipisten</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jun 2019 15:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das letzte Mal auf dem Hochkar waren wir an einem heißesten Tag des Jahres, trotzdem war die Gipfelrunde (allerdings mit Lifttalfahrt) ein angenehmes Erlebnis. Am Mittwoch, 26. Juni, war wieder ein so heißester Tag angekündigt, aber weil das Wetter als sicher vorhergesagt wurde, machten wir uns trotzdem an diese Tour. Vorbereitung &#8211; Jausenkauf mit saftig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das letzte Mal auf dem Hochkar waren wir an einem heißesten Tag des Jahres, trotzdem war die Gipfelrunde (allerdings mit Lifttalfahrt) ein angenehmes Erlebnis. Am Mittwoch, 26. Juni, war wieder ein so heißester Tag angekündigt, aber weil das Wetter als sicher vorhergesagt wurde, machten wir uns trotzdem an diese Tour. Vorbereitung &#8211; Jausenkauf mit saftig gefüllten Kornweckerl, und typischer Baldrian-Mehlspeis bei der Bäckerei Käppl in St. Veit, außerdem Abfahrt (schon?) um sieben Uhr. In einer Stunde und 45 Minuten die 100 km bis zum Hochkar-Parkplatz geschafft.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25066" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7287-pano-150x26.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25067" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7288-150x112.jpg" /></a></p>
<p>Die Liftszenerie mit den frisch grünen Pisten, wo schon die ersten Kühe weiden, wollen wir diesmal nicht wieder begehen, daher Richtung Alpintour, beim Schutzhaus vorbei und die Schotterstraße nach dem Wegweiser &#8220;Bergsee&#8221; (= Wasserspeicher für Beschneiungsanlagen) hinan. Hier herrscht noch angenehmer Schatten. Außerdem entdecken wir (wie schon bekannt) in der Felsstufe eine riesige Rosette des Kiesn-Steinbrechs, Blütezeit vielleicht Ende Juli. In der oberhalb erreichten Almmulde gehen wir weder zum See, noch entlang der Markierung weiter, sondern ziemlich geradeaus durch die Senke in einen schmalen, relativ frisch ausgebaggerten Einschnitt. Dieser ist insofern interessant (noch nie begangen), weil er die roten Juraschichten unterhalb des &#8220;Roterdkogels&#8221; quert. Tatsächlich befindet sich dort ein Wasserfasser für den See, wir gehen an dieser Stelle rechts in die nächste Dolinenmulde hinein (der markierte Weg quert weiter südlich oberhalb). Hier ist noch Frühjahr, mit ein paar Soldanellen und Clusius-Primeln, außerdem kühle Luft, denn frischen Wind gab es an diesem Tag nur wenig. Etwas steil halbrechts aus der Senke hinaus, erreichten wir die Karrenfelder (von tiefen Rillen durchzogene Steinflächen, typische Karsterscheinung) am Nordrand der Schrotleitneralm. Wie vielfach war in den Steinritzen die Rosenwurz in schönster Blüte.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25068" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7290-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25069" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7304-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25070" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7307-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25071" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7310-150x101.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25102" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-DSCN7299-150x112.jpg" /></a></p>
<p>Anni hat diesen interessanten Standort so im Bild festgehalten:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25073" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-ab-DSCN1283-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25074" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-ab-DSCN1288-150x104.jpg" /></a></p>
<p>Dann wechselten wir auf den markierten Steig, der in weiter Kehre am Hang gegen die Schmalzmauer hinaufführt. Dabei gab es phänomenale Flecken mit Kalkglocken-(Clusius)-Enzian, außerdem noch immer blühende Nelkenwurz, aber insgesamt keine (wie erwartete) Blütenfülle, wohl weil die Schneelage zu hoch gewesen ist, das Abschmelzen erst vor relativ kurzer Zeit erfolgte &#8211; wie bei den Hochkarbildern im Wetterpanorama des ORF mit zu verfolgen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25075" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7316-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25076" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7318-150x134.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25077" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7372-112x150.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25078" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7371-bearb-150x135.jpg" /></a></p>
<p>Leicht bergab wird dann der Sattel der &#8220;Seelucken&#8221; erreicht (mit Blumenschauen und Fotografieren knapp zwei Stunden vom Parkplatz&#8230; nur keine Eile, noch dazu bei den hohen Temperaturen). Während Anni zum Rastplatz nördlich neben dem Steig zur Brunneckerhütte weitergeht, steige ich &#8211; schon lange beabsichtigt &#8211; neben dem Zaun Richtung Schmalzmauer hinan. Hier sind ganz wunderschöne Blumenstandorte, die ich bisher nur analog als Dia fotografiert habe, nun höchste Zeit für aktuelle Digitalbilder!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25080" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7323-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25081" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7330-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25082" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7331-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25083" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7340-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25084" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7339-150x112.jpg" /> </a></p>
<p>Heute ist ganz schön viel los, vor allem laute Jugendgruppen marschieren zu den Almen am östlichen Hochkar. Wir beziehen unseren ausgiebigen Mittagsrastplatz auf der mit bequemen Steinsitzen ausgestatteten Kuppe nördlich des Sattels. Hier sollte es sogar Kohlröschen geben, aber offensichtlich sind wir etwas zu früh dran, außer einer knospigen Mücken-Händelwurz und einer ebenso spärlichen Höswurz ist nichts zu finden. Dafür ist die Aussicht ganz vorzüglich, trotz des angekündigten Saharastaubes &#8211; zwar sind die östlichen Gipfel wie der Schneeberg nur zu ahnen, aber die nähere Szene mit Dürrenstein, Zellerhüten, Kräuterin und Hochschwab zeigt sich vorzüglich. Außerdem bildet die Schmalzmauer mit ihren Felsabstürzen ins Seelucken-Kar eine bizarre Kulisse, gegen Westen fällt neben dem fernen Toten Gebirge vor allem der Große Buchstein mit seinem noch von Schnee erfüllten Kar auf.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25086" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7343-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25087" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7345-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25088" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7350-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25089" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7356-pano-150x26.jpg" /></a></p>
<p>Für den Rückweg (auf die Schmalzmauer verzichten wir wegen der Hitze und der fehlenden Blumenentwicklung) gehen wir auf dem Steig zurück bis zur (relativ neuen) Almstraße am Westhang der Schmalzmauer und dann gleich auf dieser in angenehmer Neigung hoch über der Schrotleitneralm weiter bis zum Leckerplan. Dabei gibt es an den etwas schattigen Böschungen noch einige Frühblüher.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25091" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7360-150x81.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25092" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7375-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25093" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-ab-DSCN1326-150x129.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25094" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7380-75x150.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25095" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7377-150x112.jpg" /></a></p>
<p>Beim weiteren Abstieg auf der Forststraße wechseln wir von der Alm- zur Bergwaldflora, außerdem werden gerade die Rinder zur Schrotleitneralm aufgetrieben. Selbst durch die &#8220;Mäulgab&#8221; (Kleie und Salz) des Halters, lassen sie sich aber recht viel Zeit, eher lockt der nahe Wassergrand. Am Vortag erfolgte übrigens der Auftrieb über die Hochkarstraße, wie an den &#8220;Kuhfladerspuren&#8221; zu bemerken war. Nach etwa zwei Stunden (wie beim Hinweg) langen wir beim hitzeglühenden Parkplatz an und starten gleich mit voller Klimaanlage die Talfahrt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25097" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7378-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25098" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7386-150x119.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25099" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7390-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25100" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-RSCN7392-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25101" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7387-150x112.jpg" /></a></p>
<p>Unsere Landung in Göstling ist überraschend kühl &#8211; in den Gewölben der Konditorei Schnessl, umgeben von den tollen großformatigen Taucherbildern und den unglaublichen Steinschliffen aus der Ybbs, dazu noch die Himbeer-Kardinalschnitte und eine interessante Unterhaltung mit dem Konditormeister. Nach diesem angenehmen Abschluss unserer Hochkarfahrt beeilen wir uns, durch die heißen Täler wieder in unser gut kühles Nachhause zu kommen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25104" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/f-cover_tippelt_oetscher_ybbstaler-82x150.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25105" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-Cover-Ötscher-Ybbstaler-Alpen-2018-82x150.jpg" /></a></p>
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		<title>Exkursion Gutensteiner Alpen &#8211; Bodinggraben, Urgersbach, Weißenbachgraben (&#8220;Rossstall&#8221;)</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2019 14:54:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorbemerkung: Beim Behandeln der Naturschätze Niederösterreichs tippe ich immer wieder (neben dem Ötscher- und mittleren Voralpengebiet) auf die Gegend zwischen Gutenstein und Rohr im Gebirge. Diese habe ich um 1977/78 im Wander- und Landschaftsführer &#8220;Gutensteiner Alpen&#8221; (dabei die Hohe Wand eher als Zugabe, aber samt Fischauer Bergen) und in der umfassenden Heimatkunde &#8220;Lilienfeld und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorbemerkung:</strong> Beim Behandeln der Naturschätze Niederösterreichs tippe ich immer wieder (neben dem Ötscher- und mittleren Voralpengebiet) auf die Gegend zwischen Gutenstein und Rohr im Gebirge. Diese habe ich um 1977/78 im Wander- und Landschaftsführer <strong>&#8220;Gutensteiner Alpen&#8221;</strong> (dabei die Hohe Wand eher als Zugabe, aber samt Fischauer Bergen) und in der umfassenden Heimatkunde &#8220;Lilienfeld und die Voralpen&#8221; behandelt. Auf die botanischen Besonderheiten aufmerksam wurde ich vor allem durch das Buch<strong> &#8220;Blütenpracht am Ostsaum der Alpen&#8221;</strong> von Prof. Raimund Fischer (+) aus Piesting. Nach der Tour im Ybbstal / Kothbergtal war die Zeit für eine Nachschau im Winsaberg, wie die Gegend auf Rohrer Seite heißt, schon sehr angebracht!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24748" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/e-web-Cover-Gutensteiner-Alpen-90x150.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24749" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/f-web-Cover-Lilienfeld-und-die-Voralpen-90x150.jpg" /></a></p>
<p><strong>Samstag, 11. Mai: </strong>Start von St. Veit an der Gölsen, über Kleinzell und Rohr im Gebirge Richtung Rohrer Sattel, Abzweigung in das Seitental (und Katastrale) <strong>Winsaberg</strong> bei einem großen Steinbruch (Gruber) -  eindrucksvolle und mächtige Aufschlüsse des Dolomitlagers in der Steinbruchwand. Ohne Behinderung (Fahrverbotstafeln) geht es den Bach im mehrfach sumpfigen Talboden entlang, geradeaus beim Wagental und dem mit Gitterzaun abgesperrten Koppental vorbei bis zur Gabelung beim Bieglhof (725 m). Bevor ich mich zum Bodinggraben aufmache &#8211; wichtig, immer wieder ein Blick auf die Karte, ÖK und F&amp;B &#8211; ohne Fahrverbot hinein in den <strong>Berlgraben</strong>, Umkehr beim Rehhof (dem ehemaligen Winsaberger) und zurück zum Bieglhof.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24751" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6504-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24752" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6530-112x150.jpg" /></a> Jagahütt und Talboden</p>
<p><strong>Anmerkungen zu Winsaberg und Urgersbach: </strong>Die Gegend zwischen dem Rohrer Zellenbach und dem Gutensteiner Klostertal ist ein typisches Dolomitbergland, stark zertalt und mit wenig hervorstechenden Gipfeln an der Tausendergrenze. Sie reicht vom Rohrer Sattel bis zum hohen Kamm des Handlesberges, zentraler Übergang ist der Winsabergsattel mit 833 m. Unter der Grundherrschaft der Hoyos (nach 1500 im Zug der Gegenreformation) hatten schon Waldbauern die Gräben spärlich besiedelt. Durch die kargen Bodenverhältnisse konnten sie ihr ärmliches Dasein nur mit dem Zuerwerb von häuslichem Handwerk (Korbflechterei, Bottiche und hölzerne Gerätschaften) und mit dem Brennen von Holzkohle fristen. Prof. Hiltraud Ast hat das Leben der Holzknechte in ihren Schriften und im Waldbauernmuseum Gutenstein dokumentiert. Die Geldablöse nach Aufhebung der Grundherrschaft und die aussichtslosen Wirtschaftsverhältnisse bedeuteten für die meisten Waldbauern in ihren entlegenen Einschichten das Ende. Zugleich stiegen die Holzpreise im ausgehenden 19. Jahrhundert und weckten das Interesse von Spekulanten und Jagdinteressenten. Über Verschuldung u. a. Mittel konnten diese städtischen Besitzer die Waldgegenden weitestens an sich ziehen. Nur in den Haupttälern hielten sich die alteingesessenen Bauerngüter, wie sie auch heute noch teilweise bestehen, ihr Hinterland sind die längst unbesiedelten und vereinsamten Gräben. Einer der umtriebigsten Neubesitzer war der Großindustrielle Berl. Im Urgersbachgraben ließ er einen pompösen Landsitz und eine architektonisch außergewöhnliche Villa errichten, die neuerdings wieder als Privatbesitz von Immobilienfirmen in neuem Glanz erstrahlt. Soweit meine rasch hingeschriebenen Informationen, genaue Angaben in meinen beiden Büchern bzw. im Internet.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24755" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6527-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24756" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-RSCN6555-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24757" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6507-150x112.jpg" /></a></p>
<p>Zurück zum Bieglhof, an der Sandstraße Richtung Bodinggraben eine Forststraßentafel, zwar etwas windschief, aber doch das Signal, hier das Auto abzustellen. Wie das folgende Haus Jagahütt steht das alte und sichtlich erneuerte Hofgebäude etwas erhöht, wahrscheinlich ist der eigentliche, vielfach auch sumpfig erscheinende Talgrund bei Hochwässern nicht sicher. Die ehemaligen Bauernhöfe sind ersichtlich als Jagd- und Landhäuser in Verwendung, mir kommt vor, eher als Wochenend- und Feriendomizile als in Verwendung der Wald- und Jagdbesitzer. Bei der Rückfahrt sah ich an der Abzweigung zum Gießhübl und sogar an der Hauptstraßenabzweigung Wegpfeile mit Luftballons und der Aufschrift &#8220;PARTY&#8221; !</p>
<p>Unterhalb vom Haus Jagahütt (davor eine Kapelle mit neuerem Egydiusbild) befindet sich eine flacher, teils sumpfiger Boden, dessen Zusammensetzung der Steilrand am Bach zeigt &#8211; schwarztorfige Schichten (in den Bach abbrechend) und schottrige Einlagerung weisen auf die Bodenbildung hin &#8211; Flachmoor und Schwemmland, recht interessant. Die noch etwas liebliche Landschaft wird talein schnell von ernsterem Charakter. Zuerst passiere ich ein Gatter im weithin ziehenden Wildzaun, dann ist Schluss mit den etwas gepflegten (d. h. gemähten) Wiesen, nur mehr eher ruderal wirkende Flächen am Bach, links steiler Waldrand. Auf einem ebenen Boden lagern Heureste von einer behelfsmäßigen Fütterung. Dann folgt eine canonartige Passage mit Felsrändern knapp an Fahrweg und Bach. Die Felsränder sind vor allem mit eben schön aufgeblühtem Kalk-Glockenenzian bewachsen, meine kleine &#8220;Sensation&#8221; fällt mir erst beim Rückweg auf, war aber nach Fischer´s Buch schon erwartet und bis dahin vergeblich gesucht: Als ich eine halbwegs ansehnliche Clusius-Primel fotografieren will, springen mir daneben die zarten Blätter einer schon abgeblühten Anemonen-Schmuckblume förmlich ins Auge! Den Blick geschärft, sind dann noch mehrere ebensolche Exemplare zu finden. Im Vergleich zum Lunzer Kothbergtal (zwei Wochen davor) schon völlig verblüht und daher nicht auffällig und viel spärlicher. Insofern hat der hier schon durchwanderte Bodinggraben eine Ähnlichkeit mit dem Kothbergtal, als er landschaftlich zum Fotografieren nicht viel hergibt und eher nur die Blumenbilder gelingen können.</p>
<p><span style="text-decoration: underline"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24759" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6520-140x150.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24760" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6525-150x132.jpg" /> </a></span><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24762" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN63712-150x99.jpg" /><span style="color: #b00000"> </span></a>Das letzte Bild fast ein ähnliches Exemplar der vorherigen Anemonen-Schmuckblume, allerdings blühend im Kothbergtal.</p>
<p>Bei der nächsten Kreuzung befindet sich ein kleiner Stauteich mit Rastbank, hier muss ich aber rechts weiter, eine ansteigende Strecke mit Felsen und Bachgischt entlang, zu einem breiteren Boden mit einer Sandgrube am Ende. Bei der nächsten Verzweigung (771 m) geht nur ein Wiesenweg links ab, die Sandstraße wendet sich rechts in den hinteren Bodinggraben hinein. Dieser ist nun weniger von Felsrändern geprägt, vielmehr wecken umgestürzte Bäume und aufgearbeitetes Schadholz einen eher verwüsteten Eindruck. Erst im endgültigen Talhintergrund erstreckt sich eine (gemähte) Wiese bis zum Talschluss unter der als gelichteter Waldhang erscheinenden Bodingschneid. Die markante Bodingmauer (auf der Seite des nächsten Seitentals, der Pax) fällt von hier aus nicht auf, ein martialischer Hochstand steht am Rand der Forststraße, kurz vorher links eine Seitenfläche &#8211; voll mit Mehlprimeln! Der sandige Grund schaut gar nicht feucht genug dafür aus, dürfte aber vom Waldrand her ausreichend durchfeuchtet sein, übrigens gibt es Mehlprimeln in diesen feuchten Dolomitgründen wohl verbreitet, aber nicht so zahlreich wie etwa in der Walster.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24765" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6512-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24766" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6508-bearb-109x150.jpg" /></a></p>
<p>Bis zurück zum Auto bin ich samt Blumenschauen zwei Stunden unterwegs gewesen, also eher gebummelt. Getroffen keine Menschenseele, außer einer freundlichen Bewohnerin des Hauses Jagahütt. Von ihr erfahre ich etwas über den argen Schneefall am letzten Wochenende und dass einmal im Jahr ein Autobus voll Blumenfreunde in die Boding hineinströmt. Ich habe mir genug gesehen, wohl auch mit überspannten Erwartungen, daher gleich anschließend Weiterfahrt über den bekannt gut ausgebauten Rohrer Sattel (an den Felsböschungen überall Zwergginster, an Wegrändern stehen die Brillenschötchen in Vollblüte) ins Klostertal. Der Schneeberg schaut alles überragend und noch von Schneerinnen gezeichnet herunter in diese Frühlingsidylle. Beim Wegweiser Urgersbach biege ich rechts ein und lande bald wieder in einer ganz eindrucksvollen Dolomitschlucht. Schon einmal im Winter durchwandert &#8211; nun leuchten von den Felswänden die Enziane herunter und vor allem viel Alpen-Fettkraut, Clusius-Primeln schon abgeblüht, keine Schmuckblumenblätter entdeckt&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24768" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6533-bearb-150x141.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24769" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6539-bearb-150x125.jpg" /></a></p>
<p>Die Baulichkeiten bei der berühmten Berl-Villa habe ich nicht fotografiert, war aber voll erstaunt über den vorzüglichen Zustand, nachdem ich vor 1980 noch von desolaten Verhältnissen berichtet habe. Ursache dafür wohl an der Einfahrt der Villa zu entnehmen &#8211; zwei Firmentafeln mit Immobilien- bzw. Vermögensverwaltungen. Zuhause habe ich beim Googlen der Firmen nicht schlecht gestaunt, welche Verflechtungen sich da auftun &#8211; wir sind wirklich ein Land der Kapitalisten. Immerhin sind solche Kulturdenkmäler wie die Berlvilla nicht im Verfall, und Fahr- bzw. Wegverbote habe ich dort auch keine gesehen, wundert mich irgendwies… Der Übergang in den Berlgraben der Winsabergseite müsste ganz interessant sein, allerdings beim letzten Haus nach Villa und historischem Landhaus umschwärmen mich gleich drei Hunde, also nicht ausgestiegen, auch nicht weitergefahren, sondern umgedreht. Durch das Zauntorgitter der Villa hat mir noch ein kleines Mädchen mit ihrer Katze zugewinkt (hat wie unser jüngstes Flederwisch-Enkelkind mit ihren wilden Locken ausgeschaut) und mich zur Überlegung gebracht &#8211; eingesperrt hinter Gittern ist wohl auch nicht der Glanz von Reichtum, aber womöglich bin ich für solche Gedanken doch zu sehr ein &#8220;Arbeiterkind&#8221;&#8230;</p>
<p>Außerdem konnte ich mir noch einen kleinen Seitensprung nicht sparen &#8211; Richtung Gutenstein bei einem Haus mit Angebot Grillkohle links in den Weißenbachgraben hinein, der im Hintergrund in der ÖK als &#8220;Roßstall&#8221; bezeichnet wird (Prof. Fischer hat den Roßstall auf der Urgersbachseite mit Wasserfall erwähnt). Ob das Haus Wiesinger heißt, konnte ich nicht verifizieren, aber mit Wald und Holz gewerkt wird dort ordentlich, denn der Graben ist ein Stück hinein wirklich eine ruderal und fast wüst wirkende Arbeitsstätte. Aufgefallen sind mir die Unmengen von Enzian an den Felsschrofen und sogar am Wiesenrand neben dem Bach. Überall leuchtet der schon abgeblühte &#8220;Zeamat&#8221; (Schneeheide) zwischen Fichten und Föhren herunter &#8211; und da flattern ein paar weiße Schmetterlinge &#8211; über einem fast grell rosaroten &#8220;Buschen&#8221; &#8211; tatsächlich, hier blühen an mehreren Stellen ganz prachtvoll am Sonnenhang zwischen den Felsvorsprüngen die Flaumigen Steinröschen!</p>
<p>Nach der ersten Bachbrücke treten die Felsen zugunsten von Waldrändern mehr zurück, und ich gehe noch weiter bis zu einem Fischteich, dann zurück und schleunige Heimfahrt. Gespannt bin ich schon auf die nächste Tour in die Walster, und am nächsten Wochenende ist in Opponitz bereits die Narzissenwanderung angesetzt &#8211; in den Tälern läuft uns die Zeit davon, im Kamptal sogar schon Diptamblüte, aber zugleich sind die Berge weiter oben noch immer tief und schon wieder frisch &#8211; verschneit!</p>
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		<title>TÜRNSEE &#8211; hochsommerliche Traumwanderung</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 16:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Früher habe ich mich oft gewundert, dass mir beim Aussuchen meiner Bilder für die Wanderführer so wenig Hochsommermotive der heimatlichen Berge untergekommen sind. Im heurigen Sommer mit seinen großzügigen Höchsttemperaturen &#8220;weiß ich´s&#8221; ! In den Sommermonaten ging es ins Gebirge zu Hochtouren oder mit den Kindern ferienbedingt in den Urlaub&#8230; Bei solchen Hitzewellen wie nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher habe ich mich oft gewundert, dass mir beim Aussuchen meiner Bilder für die Wanderführer so wenig Hochsommermotive der heimatlichen Berge untergekommen sind. Im heurigen Sommer mit seinen großzügigen Höchsttemperaturen &#8220;weiß ich´s&#8221; ! In den Sommermonaten ging es ins Gebirge zu Hochtouren oder mit den Kindern ferienbedingt in den Urlaub&#8230; Bei solchen Hitzewellen wie nun schon wiederholt halten wir uns am liebsten zuhause auf, schön kühl in der Nacht und tagsüber im Haus und was sonst noch dafür spricht. Immerhin haben wir uns zur &#8220;Edelweißzeit&#8221; auf die Rax begeben und als Reminiszenz das Blumenstudium auf der Student eingeschoben. Aber eigentlich wollte ich ein Ziel anpeilen, das mir zwar bekannt ist, wo ich aber noch niemals hingekommen bin.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23483" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7185-bearb-112x150.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23484" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7199-Kopie-bearb-150x112.jpg" /></a></p>
<p>Das ist der Türnsee, hochgelegen an der Nordseite des Hochtürnach bei Rotmoos im Salzatal. Am Sonntag, 12. August, war es so weit, leider allein, weil Anni ihre Beine nach den Problemen bei der Raxwanderung noch schonen musste. Abfahrt um 8 Uhr von St. Veit bei herrlichen Wetteraussichten, um halb 10 Uhr geparkt unter den mächtigen Linde vor dem Forsthaus in Rotmoos &#8211; beinahe schon vergessen, welch wilde Gegend das Salzatal zwischen Hochschwab und Ybbstaler Hochalpen bietet, viel zu lange schon nicht mehr dortgewesen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23485" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7212-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23486" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7211-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23487" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7208-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23488" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7075-112x150.jpg" /></a></p>
<p>Auf der Forststraße geht es, am Namen gebenden Hochmoor vorbei und noch in einer breiten Talweitung in den Bergwinkel von Hinterrotmoos. Die hinteren Einschichthäuser sind längst aufgelassen und dienen nun, von einem hohen Zaun umgeben, als Fütterungsplätze in einem Wintergatter. Schon bevor der Talwald beginnt, begleitet mich der hohe Drahtzaun, links fast im Gebüsch versteckt eine alte Holzkapelle mit traditionellen Bildern, allerdings irgendwann vom Verfall bedroht, schade&#8230; Die Routenbeschreibung im &#8220;Wandererlebnis Ötscher &amp; Ybbstaler Alpen&#8221; (im Bearbeitungsgebiet von Werner Tippelt, meinem vielfachen Autorenpartner) habe ich mir genau angeschaut. Daher passe ich schon auf die Abzweigung des &#8220;unteren Steiges&#8221; durch den Türnseegraben.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23490" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7078-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23491" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7079-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23492" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7084-112x150.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23494" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN70831-150x112.jpg" /></a></p>
<p>Markierung gibt es hier keine (außer von Rotmoos vor dem Forsthaus auf die Kräuterin), also kommt mir der alte Holzpfeil sehr gelegen, und nach einem kurzen Versuch an der linken Grabenseite (aha, orografisch links war in der Beschreibung gemeint) entdecke ich im Bachbett einen Holzpfahl. Dort muss also der sogenannte Steig beginnen, und die dahinter weiterführenden Spuren werden auch von kleinen Steinmandln begleitet. In kurzen Kehren steil eine Schlagrinne hinauf in den Hochwald, rechts unterhalb ein Steilrand, links drüben eine etwas schroffer Riegel. Das geht so weit recht gut, aber bei einem quer liegenden Stamm mit etlichen Steinmalen darauf wird es kritisch. Hier hätte ich wahrscheinlich den dicht mit Hochstauden und einigen Jungbäumen bewachsenen Hang nach links queren müssen. Ich deute aber den querliegenden Stamm samt Steinbesatzung so &#8211; Achtung, hier nicht weitergehen! Noch dazu weil oberhalb auf zwei Baumstrünken noch einige Steine aufgeschichtet sind. Als ich dort oben anlange, sind alle Steigspuren und Trittvermutungen weg, und wie es weitergehen soll, erscheint mir sehr fraglich. Noch dazu ist es schon halb elf Uhr, und mein Ziel ist vorrangig der Türnsee! Daher greife ich zu der im Führer angedeuteten &#8220;sicheren&#8221; Variante, steige wieder zur Forststraße ab und folge dieser in weit ausholendem Bogen nach Norden.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23496" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7090-bearb-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23497" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7210-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23498" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7092-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23499" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7095-112x150.jpg" /></a></p>
<p>Vor und nach der Straßenkehre gibt es einen schönen Blick auf die Weitung von Rotmoos mit dem Hochmoor. Nach der Wendung zieht es sich aber noch gehörig bis in den hintersten Winkel des Türnseegrabens, wo über eine bemooste Felsstufe ein Teilabfluss des Türnsees herabplätschert, recht viel Wasser wird ohnehin nicht herunterkommen, und wahrscheinlich bewegt sich viel Hangwasser unterirdisch in den Block- und Schuttmassen. Die Forststraße führt jedenfalls noch weiter am Gegenhang hinaus, ich konnte aber zwei wichtige Orientierungspunkte ausmachen &#8211; schon vorher zeigt ein ebenfalls alter Holzpfeil (Richtung Rotmoos) die Einmündung des &#8220;unteren Steiges&#8221; (also muss es ihn doch geben oder gegeben haben), und vor dem &#8220;Moosfelsen&#8221; im Grabenwinkel zweigt rechts bergwärts ein steiler schmaler Steig ab, allerdings ohne Kennzeichnung (außer einer kleinen Steinschlichtung und einem angelehnten Baumast).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23501" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7094-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23502" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7097-bearb-150x130.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23503" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7205-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23504" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7102-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23505" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7106-bearb-150x112.jpg" /></a></p>
<p>Außer ein paar urigen Baumgestalten, vielerlei Moosen und Farnen gibt es auf diesem Steig nicht viel zu fotografieren &#8211; die Kröte (?) war vielleicht schon ein Vorgeschmack auf eine Bemerkung von Anni, dass der von mir so umschwärmte TürnSEE eigentlich nur eine &#8220;Krotenlacke&#8221; sei&#8230;. Es heißt nur steigen und steigen und steigen, kein Meter wird einem hier geschenkt, nur ein kleines Stück führt durch einen kurzen moderaten Fichtenbestand. Sonst geht es ohne Halt in der schmalen steinigen Spur fortwährend steil hinauf, einziger Vorteil &#8211; der Steig ist stets vorhanden und nicht zu verfehlen, denn ohne ihn wäre dieses Gelände ohnehin nicht zu bewältigen! Anfangs in kurzen Windungen, weiter oben ich einer etwas gelichteten Grabenrinne, nach Linksrichtung folgt sogar eine zu überquerende Schutthalde. Um elf Uhr war ich nach dem Steigversuch wieder unten an der Forststraße, um zwölf am Beginn des &#8220;oberen Steiges&#8221;, jetzt muss aber bald Schluss sein mit dem Vertikalmarsch! Tatsächlich legt sich das Gelände etwas zurück, der Steig ist sogar beiderseits etwas ausgeschnitten, dann folgt eine Kreuzung &#8211; rechts in einem Steinhaufen ein Plastikstangerl, danach ein rot markierte Blechtaferl, das muss der Gipfelweg sein. Links geht es abzweigend sogar leicht bergab, und plötzlich schimmert zwischen den Stämmen schon die grüne Wasserfläche durch&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23507" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7184-bearb-112x150.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23508" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7136-Kopie-bearb-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23509" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7132-150x112.jpg" /></a></p>
<p>Das ist nun mein Traumziel &#8211; der TÜRNSEE ! Er ist ein typisches Karstgewässer, ohne Abfluss, aber auch ohne erkennbaren Zufluss &#8211; nur ein Gekräusel der sonst ruhigen Wasserfläche verrät, dass hier Quellen im See aufdringen. Die Lage ist ein typisch eiszeitlich geformtes Kar, das durch beiderseitige Schutthänge noch dazu förmlich eine &#8220;Staumauer erhielt (vielleicht sogar eine spätglaziale Moräne). Als Maße haben wir im Führer angegeben &#8211; 60 m lang und 30 m breit. Wie tief lässt sich nur schwer sagen, jedenfalls dürfte der Wasserspiegel markanten Schwankungen unterliegen, denn ringsum ist der Geröllrand von vertrockneten Algenfläche bedeckt. Algen gibt es im Wasser zur Genüge, einerseits als hellgrüner &#8220;Flaum&#8221; entlang der Ufer, anderseits als schwimmende &#8220;Decken&#8221; &#8211; der Einblick in diese Wasserwelt ist jedenfalls faszinierend!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23511" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7151-Kopie-bearb-112x150.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23512" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7145-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23513" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7142-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23514" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7178-bearb-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23515" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7168-150x112.jpg" /></a></p>
<p>Obwohl das Wasser sicher rein und klar ist, möchte ich mich doch nicht zur Erfrischung hineinstürzen, so einladend wirkt der Algenwuchs doch nicht! Was darin schwimmt &#8211; Molche sind eindeutig zu erkennen, der runde schwarze Fleck im Bild ist ein eilig dahinpaddelnder Käfer, den Spezialisten sicher bestimmten könnten. Ich halte mich an diese bizarre Natur und mache mich vom Rastplatz bei einigen bequem Steinblöcken gleich beim Zugang an eine Umrundung des Türnsees (oder sollte es besser heißen &#8220;Türnlacke&#8221;, für eine Lacke ist er aber wieder etwas groß). Die Flora ist schon hochsommerlich, teilweise steht ober dem Ufer neben Latschen und dem Fichtenrand (an der Nordwestseite) viel bereits fruchtende Wolfsmilch (ich tippe auf Österreichische W.). Gleich neben meinem Rastplatz entdecke ich eine zarte Orchidee, erinnert mich an Malaxis monophyllos / Einblatt (könnte auch wie hier ein zweites kleineres Grundblatt haben), vielleicht Herminium monorchis / Einknolle oder Hammarbya paludosa / Sumpf-Weichwurz oder Liparis loeselii / Zwiebelorchis &#8211; meine zwei Exemplare sind noch dazu schon fruchtend. Wo von Süden und Osten die von Latschen durchsetzten Schutthalden bis ins Wasser reichen, gibt es auch subalpine Flora (auffallend die Silber-Schafgarben), daneben gleich wieder Waldflora mit Großem Wintergrün. An der &#8220;Schuttseite&#8221;,  die von Felswänden überragt wird, dürften im Winter die Lawinen herabdonnern &#8211; viele Baumstämme sind gekappt, aber ein Riesenstamm ist die beachtlichste Anmutung eines alpinen Urwaldes &#8211; sein Drehwuchs ist bizarr! Vor dem Waldrand gibt es auch einen Großseggen-Bestand, und dort muss ich auch wegen dem moorigen Ufer umkehren.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23517" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7122-Kopie-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23518" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7123-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23519" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7124-bearb-53x150.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23520" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7180-150x112.jpg" /></a></p>
<p>Beim Rucksack zurück, tummelt sich darauf schon eine ganz Schar Bläulinge, während ich einen Schmetterling anvisiere, setzt sich ein anderer schon auf mein Objektiv! Gut eineinhalb Stunden habe ich mich am Türnsee in absoluter Einsamkeit aufgehalten, mittlerer Nachmittag schon, leider Zeit für den Abstieg, der ebenso kompromisslos talwärts zieht wie die Aufstiegsspur &#8211; ist ja ohnehin die gleiche Spur. Leider nicht müheloses Hinablaufen, denn Wurzeln und Steine sind glitschig &#8211; vielleicht noch feucht vom Morgentau, oder sie schwitzen in der Tageshitze&#8230; Um 15 Uhr erreiche ich wieder ohne Ausrutscher die Forststraße, und immerhin (und eigentlich wenig &#8220;hin&#8221;) bin ich um 16 Uhr in Rotmoos. Letzter Schluck aus der Flasche auf der &#8220;Parkbank&#8221; unter der Linde, schön im Schatten, bemerkenswert &#8211; nicht einmal das Blatterl Schokolade habe ich aufgegessen. Was mich eigentlich wundert &#8211; die Rückfahrt gelingt ohne Schlafanwandlung, sicher wegen der unaufhörlichen Kurven durch das Salzatal hinaus nach Mariazell. Zum Schluss noch den Streckenvorteil geprüft &#8211; nach Mariazell dauert über Annaberg um 5 km länger als über St. Aegyd, obwohl in Freiland die gleiche Entfernung angeschrieben ist, aber das sind ja nur &#8220;Mätzchen&#8221; nach einem so schönen und interessanten, aber auch ganz schön anstrengenden &#8220;Seetag&#8221; ohne Gipfel, um den es mir kein bisschen leid tut!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23521" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7159-bearb-112x150.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23522" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7182-bearb-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23523" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7190-bearb-150x120.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23524" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7192-bearb-146x150.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23525" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7203-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23526" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/08/web-DSCN7215-150x112.jpg" /></a></p>
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		<title>Blumenwanderungen &#8211; Kuhschellen und Krokusse</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2018 17:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man etwa im Facebook mit den entsprechenden Freunden und Gruppen verbunden ist, erhält man immer die aktuellen Berichte und Bilder &#8211; wirklich ganz interessant und ein nützlicher Effekt dieser Medien! Also wussten wir schon &#8211; es ist höchste Zeit, die pannonischen Frühblüher zu besuchen (suchen müssen wir sie ohnehin nicht, denn schon jahrelang damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man etwa im Facebook mit den entsprechenden Freunden und Gruppen verbunden ist, erhält man immer die aktuellen Berichte und Bilder &#8211; wirklich ganz interessant und ein nützlicher Effekt dieser Medien! Also wussten wir schon &#8211; es ist höchste Zeit, die pannonischen Frühblüher zu besuchen (suchen müssen wir sie ohnehin nicht, denn schon jahrelang damit intensiv beschäftigt). In Ungarn, im Nationalpark am Balaton war die Ausbeute (vor allem im Vergleich zum vorigen Jahr) höchst bescheiden. Daher mein Rat, eher in NÖ zu bleiben und die Thermenlinie oder die Wachau botanisch zu bewandern.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22594" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN8871-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22595" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN8886-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22596" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN8893-bearb-150x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22597" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN8901-bearb-150x90.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Erstes Ziel am Ostermontag, 2. April, das Naturschutzgebiet PISCHELSDORFER WIESEN bei Grammatneusiedel. Ausbeute &#8211; drei voll aufgeblühte Küchenschellen / Pulsatilla grandis, sonst aber schon überhaupt nichts Blühendes! Nächster Versuch zu den Frühblühern gleich am nächsten Tag auf die HAHNWIESE , am ersten Kamm der Voralpen zwischen St. Veit an der Gölsen, wo wir uns schon immer auf die Schneeglöckchenblüte freuen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22599" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN87131-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22600" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN89501-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22601" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN8928-bearb2-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die Schneerosen waren (wie an anderen sonst üppigen Standorten) heuer eher spärlich,  eigentlich sehr ungewöhnlich&#8230; aber dafür die Schneeglöckchen ganz toll in Vollblüte. Andere Stellen (wie am Schöpfl oder Gföhlberg) sind sich leider nicht ausgegangen, ebenso die Blüte der &#8220;Märzenbecher&#8221; (Frühlingsknotenblumen) in der Nähe der Kukubauerhöhe. Aber gleich wieder am nächsten Tag (4. April) ab in die Wachau!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22604" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN9016-bearb-102x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22605" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN9015-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22606" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN9056-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22607" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN9086-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Hier hatten wir Glück, mit dem Wetter ebenso wie mit der Blütezeit! Aufstieg über den Ruinenweg (weil dort die Mittagsbeleuchtung ideal war, am Vogelbergsteig eher nachmittags) über die unendlich vielen Stufen, was wir am nächsten Tag überraschend als kleinen Muskelkater bemerkten (fast eine Schande für eine solche läppische Wachauwanderung). Geblüht hat es erst nach dem Abstieg durch den Mentalgraben zu den Weingärten am Kellerberg und Kuhberg, ganz typisch Kuhschellenzeit&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22609" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN9059-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22610" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN9075-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22611" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN9066-bearb-150x136.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22612" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN9073-bearb-90x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Berg-Steinkraut, Große Kuhschellen, Nickende Kuhschelle, Sand-Stiefmütterchen. Die Marillen hatten schon dicke Knospen und sind in der Zwischenzeit schon aufgeblüht. Nun blieb noch die Suche nach den Krokussen! Aber weil in einem Facebook-Beitrag von Josefa Seel zu lesen war, im Bereich von Gresten und Ybbsitz seien die Krokusse schon verblüht, machten wir uns gleich zu den Hochlagen auf &#8211; nicht bedenkend, dass die noch voll weiße Hinteralm samt Muckenkogel ein guter Hinweis auf die Schneeverhältnisse hinter dem Zellerrain sein könnten&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22614" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN9104-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22615" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN9106-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22616" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN9109-bearb-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Taschelbach &#8211; Neuhaus &#8211; Faltltal, keine Idee, dass dort etwas blühen könnte, fast noch ein Meter fester Schnee und kaum apere Flecken. So fuhren wir im Oistal weiter hinab &#8211; nächster bekannter Krokusplatz in Langau. Auf der Wiese (sommerliche Viehweide) gegenüber dem geschlossenen Gasthaus Taverne waren wir anfangs voll enttäuscht, nichts als nackter winterlicher Rasen! Aber etwas rechts am Rand der Talfläche gegen die Ois entdeckten wir dann ein kleines Krokusparadies &#8211; wie bei Ybbsitz und Gresten Neapel-Krokus / Crocus napolitanus in Mengen! Im Schatten und zwischen den Astresten umgestürzter Fichten noch knospig und aufblühend, weiter in die Sonnenfläche hinein sogar schon verblühend.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22617" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN9119-150x83.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22618" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN8752-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22619" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-RSCN9139-bearb-94x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22620" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN8753-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die Krokusse zu fotografieren, besonders wenn sie in der Sonne ihre Blüten öffnen, ist ein Genuss, allerdings meist in hockender Stellung oder kniend! Unsere Ausbeute ist trotzdem sehr zufriedenstellend, besonders weil immer wieder das typische Merkmal dieser Krokusart zu sehen ist &#8211; Griffel mit Narben wesentlich länger bzw. höher als die Staubfäden. Beim Weißen Frühlingskrokus / Crocus albiflorus, der in Taschelbach vorkommt und gegenüber der Faltl-Wildfütterung bis in den Wald hinein neben dem Napolitanischen Krokus, sind die Größenverhältnisse in der Blüte umgekehrt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22628" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN8738-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22622" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN8750-bearb-150x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22623" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-RSCN8776-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22624" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-RSCN8777-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22625" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-RSCN9151-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Eine weitere Tour wäre nach Fischau-Brunn am Programm gestanden, aber mein Facebook-Kontakt BOTANIcUS aus dem Triestingtal hat mich informiert, dass dort zwar Frühlingsadonis voll blüht (bei mir im Garten erst seit drei Tagen), die Kuhschellen schon eher im Abblühen sind und die Zwerg-Iris noch eine Zeit brauchen werden. Daher verschieben wir diese Tour (übrigens in meinem &#8220;Großen Wandererlebnis NÖ&#8221; ausführlich beschrieben) auf Ende April oder gar schon in den Mai, denn dann gibt es dort auch die Adriatische Riemenzunge und den Violetten Dingel zu sehen. Vorläufig herrscht die üppigste Blütenpracht im Steingarten, und der Kirschbaum vor dem &#8220;Salonfenster&#8221; hat bereits Knospen zum Aufplatzen &#8211; Bäume und Sträucher in Vollblüte, das werden wir vorher noch bei meiner Weltkulturerbe-Runde durch Stein und Krems genießen (kommt erst im &#8220;Ausflugs-Erlebnis Wachau&#8221;, leider bisher nicht gelungen&#8230;)!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22603" target="_blank"> </a></p>
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		<title>Backcountry-Tour zur &#8220;Bärtanne&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 15:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle &#8220;unsere&#8221; Wintersportmöglichkeiten konnten wir in diesem Winter probieren und auffrischen: Langlauf, Pistenfahren, Schneeschuhstapfen und &#8211; wobei wir die meiste Freude hatten &#8211; den nostalgischen Backcountry-Tourenlauf. Weil wir vor einer Woche am Großen Sulzberg so eine ganz schöne Touren machen konnten, war unser Ziel diesmal Neuhaus am Zellerrain. Verhältnisse wieder ideal, mit etwas Neuschnee auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-Karte-Mösern.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20001" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-Karte-Mösern-400x291.jpg" alt="" width="400" height="291" /></a></p>
<p>Alle &#8220;unsere&#8221; Wintersportmöglichkeiten konnten wir in diesem Winter probieren und auffrischen: Langlauf, Pistenfahren, Schneeschuhstapfen und &#8211; wobei wir die meiste Freude hatten &#8211; den nostalgischen Backcountry-Tourenlauf. Weil wir vor einer Woche am Großen Sulzberg so eine ganz schöne Touren machen konnten, war unser Ziel diesmal Neuhaus am Zellerrain. Verhältnisse wieder ideal, mit etwas Neuschnee auf der gefrorenen Unterlage, uns was wir schon angedacht hatten, diesmal ist es gelungen, allerdings nicht so einfach wie gedacht.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7949-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20003" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7949-ausschn-235x400.jpg" alt="" width="235" height="400" /></a></p>
<p>Anfahrt über Annaberg und den Zellerrain nach Neuhaus, dort ein schon recht gefüllter Parkplatz (Ausgangspunkt für den Gr. Zellerhut über das Faltl). Unsere Route zeigt die Karte.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7880.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20004" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7880-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7938.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20005" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7938-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Ich war mir nicht sicher, ob die Forststraße übers Faltl zum Oistal wegen der Wildfütterung abgesperrt wäre (nur der unmittelbare Zugang zur Fütterung mit Sperrtafel, sonst alles frei). Wir gingen aber ohnehin nur ein Stück auf der breit geräumten Straße, beim Gittertor vorbei, bis zur Abzweigung der Jägertalstraße. Hier angeschnallt und anfangs etwas stärker bergan, aber mit den Steigfellen ganz genussvoll zu gehen. Etliche Spuren von Schneeschuhgehern folgten weiter der Jägertalstraße, wir zweigten aber rechts auf der flacheren Mösernstraße ab.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7881.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20007" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7881-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<div id="attachment_20008" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7884.jpg"><img class="size-medium wp-image-20008" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7884-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Eine künstliche Riesentanne samt Plastikreisig entpuppt sich als Sendermast!</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7886.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20009" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7886-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>In weitem Bogen umkreist die gleichmäßig sanft steigende Straße das von den Mösern gegen Neuhaus vorspringende Bergmassiv, danach wird der Blick etwas freier und geht über das tief eingeschnittene Neuhauser Tal hinaus gegen die Oisfurche bei Holzhüttenboden.</p>
<div id="attachment_20011" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7889.jpg"><img class="size-medium wp-image-20011" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7889-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Voraus der Scheiblingstein und Rückblick zur Gemeindealpe</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7891.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20012" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7891-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Dann kommen wir zum flachen Sattel südöstlich vom Schwarzwieselberg, wo sich die Hochmulden &#8220;Auf den Mösern&#8221; dahinziehen. Der als &#8220;Bei der Bärtanne&#8221; bezeichnete Rücken ist ein Hinweis auf die Abgelegenheit dieses Fleckens zwischen Ois und Neuhauser Bach, ferner auf die (wahrscheinlich durch wasserundurchlässige Juraschichten bewirkten) Naturerscheinungen. Absoluter Höhepunkt das Hochmoor &#8220;Rotmösl&#8221; ! Auf der Karte wirkt das alles gar nicht so kompliziert, aber im Gelände erweist sich diese auf etwa 1100 m Seehöhe gelegene Muldenlandschaft als kaum überschaubar, noch dazu weil man immer im Wald steckt und außer der die Südrichtung weisenden Mittagssonne (in unserem Fall) keine Anhaltspunkte zur Orientierung hat.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7892.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20014" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7892-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Wir wissen nur sicher, irgendwo nahe der Forststraße muss die Möserhütte stehen. Aber dafür gibt es keinen Anhaltspunkt, nur die in der ÖK richtig eingezeichneten Straßentrassen. Meine Sommerbeschreibung in &#8220;Wandererlebnis Ötscher &amp; Ybbstaler Alpen&#8221; (Kral-Verlag 2014) benützt nämlich die Route von der Jägertalstraße her, wobei der in der Karte eingetragene Steig ohnehin rein fiktiv und im Gelände kaum oder gar nicht vorhanden ist. Einmal bin ich jedoch schon mit einem Langlaufkurs über das winterliche  &#8221;Rotmösl&#8221; gewandert, aber die Abzweigung von der Mösernstraße zu finden, erweist sich heute als Schlüsselstelle der Tour. Die tief verschneite Straße verläuft nun nämlich bergab bis zu einer markanten Rechtskurve (südlich vom Schwarzwieselberg). Das kleine Wieserl der ÖK ist aber nicht auszumachen, auch der Versuch eine Abzweigung Richtung &#8220;Rotmösl&#8221; zu finden erweist sich als aussichtslos &#8211; dichter Hochwald und kleinräumig zerfurchtes Gelände. Obwohl wir schon ganz schön lang unterwegs sind, bleiben wir auf der nun nordwestlich wendenden Straße weiter bergab bis zum nächsten verdächtigen Punkt: Rechts geht eine Seitenstraße Richtung Tal, eine kleine Lichtung ist auch da, und die Straße beginnt nun Richtung Klauswald anzusteigen. Hier muss es sein!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7926-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20015" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7926-ausschn-400x191.jpg" alt="" width="400" height="191" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7894.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20016" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7894-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Wir zweigen also links ab (südöstlich, ein Kompass wäre hier sehr nützlich !) und kommen durch eine Waldgasse zu einer schon zwischen den Bäumen durchschimmernden Lichtung. Ich nenne die kleine Freifläche &#8220;Wasserwiesel&#8221;, weil hier offensichtlich ein stärkeres Gerinne verläuft, über dem die Schneefläche spaltenartig eingebrochen ist. Das Wasser muss von rechts her kommen, und dorthin wenden wir uns auch &#8211; nur dem Gefühl nach, denn die Karte ist in einem solch engräumigen Gelände keine Hilfe, und es gibt keinerlei Spuren&#8230; Aber völlig überraschend taucht nun, zu unserer Erleichterung und Rettung, eine weitere Lichtung auf, ein kleiner Holzschuppen &#8211; dann endlich unverkennbar die Möserhütte. Dieses hochgiebelige hölzerne Jagdhaus ist wirklich eine Kuriosität. Keine Zufahrt (im Sommer vielleicht von Süden her auf einem in der ÖK eingezeichneten Weg?), aber gut ausgestattet mit allem möglichen Gerät vor der Haustür, einem verandaartig überdachten &#8220;Gaden&#8221; samt Bank usw. auf dem Dach eine Solarzelle. Eigentlich bin ich froh, dass dieser Platz so schwierig zu finden ist, besonders natürlich im Winter, denn kaum jemals verirrt sich ein Wanderer in diese einsame Wildnis, und so erübrigen sich wohl alle Absperrungen und Verbotstafeln. Wenn sich allfällige Besucher nicht verantwortungsvoll verhalten, wird dieses Idyll womöglich bald Vergangenheit sein, und eigentlich sollte ich es aus diesem Grund nicht beschreiben. Aber die Leser meines Blog zähle ich nachdrücklich und verlässlich zum vernünftigen, wenn auch abenteurlustigen Teil der Menschheit&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7899.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20018" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7899-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7897-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20019" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7897-ausschn-400x257.jpg" alt="" width="400" height="257" /></a></p>
<p>Nun ist endlich die Mittagsrast angesagt &#8211; diesmal gibt es: eine Flasche Saft für jeden, statt &#8220;&#8230;mag man eben&#8230;&#8221; eine echt Waldviertel-Dopingkost (was sonst als Nussstrudel, nicht nur mit drei s, sondern auch mit Rumrosinen), ein Taferl hart gekühlte schwarze Schokolade und &#8211; unser Spezialpuscher &#8211; je zwei Pocketcoffeee (entspricht jeweils einem Kleinen Braunen). Nun müssen wir nämlich erst das &#8220;Rotmösl&#8221; finden! Im Sommer keine Kunst, aber jetzt bei spurenloser hoher Schneebedeckung?</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7904.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20021" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7904-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Vom Vordach tropfen schon die Eiszapfen herunter, aber die Wasserversorung der Möserhütte ist viel perfekter! Am rechten (westlichen) Rand der Lichtung entspringt nämlich eine starke Karstquelle, mit einem Brunnenhäuschen gefasst, und der stetig fließende und offensichtlich nicht zufrierende kleine Bach bildet sogar einen kleinen Tümpel! Dieser macht die Idylle erst vollkommen, und gerade hier, gegenüber der Hütte, müssen wir hinein in den Wald. Der Sonnenstand zeigt gerade die Südrichtung &#8211; wir müssen eindeutig nach Südosten, wo in der Karte das &#8220;Rotmösl&#8221; als kleine Lichtung (mit einem Busch, den es nicht gibt) eingezeichnet ist. Während ich noch die Quelle besichtige und fotografiere, ist Anni schon in der angezeigten Richtung in den Waldvorgedrungen. Eine kaum wahrnehmbare Trasse scheint sich zwischen den hochragenden Bäumen zu öffnen, ehr nur mit dem Gefühl auszumachen als wirklich zu sehen. Da steht Anni auch schon vor einer scheinbaren Gabelung, als ich nachkomme. Mir kommt vor, nach rechts zu (südlich) schimmert etwas lichter in das Walddunkel herein, das kann nur die angestrebte Lichtung sein, denn sonst gibt es nichts ringsherum als dichten, ungeschlägerten Wald. Also wenden wir uns rechts weiter, einer undeutlichen Verflachung nach auf einen Gegenhang zu, nun schon etwas bergab &#8211; und jetzt gibt es nur eine Möglichkeit: Hinab in den Graben und hinaus ins Freie, wenn sich das Gelände wirklich so entwickelt! Tatsächlich stehen wir schon kurz danach unten im &#8220;Lagg&#8221;, dem Randbereich des vor uns ansteigenden Hochmoors!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7909.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20022" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7909-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Wir haben mit ungeheurem Glück den südlichsten Zipfel des Hochmoors erwischt, wo sich im Sommer eine Feuchtfläche mit üppigem Fieberkleewuchs befindet (kann allerdings noch im Juni noch nicht sommerlich sein !). Nun ist alles klar &#8211; in weitem Bogen umkreisen wir die völlig zugeschneite Fläche des deutlich aus seiner sumpfigen Umrandung aufgewölbten Hochmoors. Bei meinem früheren Winterbesuch waren einzelne Partien nicht so dicht schneebedeckt, und über den &#8220;Bulten&#8221; (mit Wasser gefüllten Vertiefungen in den Torfflächen) hatten sich riesige Eiskristalle gebildet! Einmalig, so etwas zu erleben! Heute ist es eher unspektakulär, und wir denken an die im Hochsommer so seltene  Flora dieses unzerstört erhaltenen Hochmoors &#8220;Rotmösl&#8221; (u.a. als größte Seltenheit das Herz-Zweiblatt, ferner üppiges Vorkommen von Rosmarinheide, Moosbeere, Sonnentau).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7915.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20024" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7915-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7918.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20025" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7918-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nach der Umkreisung des Hochmoors bleibt uns nur mehr, wieder an der Nordwestseite hinunter ins &#8220;Lagg&#8221; zu gelangen und zurück zur Mösernhütte zu finden! Aber sobald wir unsere Spuren entdeckt haben, gibt es keine Schwierigkeiten mehr. In diesen Wäldern zu verirren, darauf kann ich verzichten, zumal im Winter&#8230; So kommen wir gut zurück zur Hütte und übers &#8220;Wasserwiesel&#8221; wieder zur Mösernstraße.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7924.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20026" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7924-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Der &#8220;Rücklauf&#8221; erweist sich als gut zu bewältigender Langlauf, obwohl wir die Steigfelle gar nicht abschnallen. Zuerst geht es ja noch bergauf, und dann folgt (am getarnten Sender vorbei, in der Karte als X in blau) die Abfahrtsstrecke, bei der es uns ohne die zwar bremsenden, aber gut gleitenden Felle viel zu schnell geworden wäre. Diesmal bleiben wir auf der Mösernstraße und kommen erst bei der Wildfütterung wieder zu menschlichen Spuren.</p>
<div id="attachment_20027" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7929.jpg"><img class="size-medium wp-image-20027" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7929-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Wildfütterung und Einmündung des Höllerbachs</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7930.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20028" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7930-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Am Faltlbach entlang geht es dann auf der geräumten Forststraße hinaus nach Neuhaus zum nun schon fast leeren Parkplatz.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7935-aussch.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20030" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7935-aussch-400x342.jpg" alt="" width="400" height="342" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7943.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20031" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7943-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Damit haben wir an diesem Tag nicht nur das einsamste aller Hochmoore, das Neuhauser &#8220;Rotmösl&#8221; erlebt, sondern auch zweierlei Wasser &#8211; den emsigen und kristallklaren Faltlbach, später bei der Heimfahrt noch den völlig zugefrorenen Erlaufsee!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7936.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20032" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7936-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7948.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20033" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/02/web-IMG_7948-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neues Headerbild und meine Lieblinge&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Mar 2014 15:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; im Steingarten &#8211; in den letzten Tagen aufgeblüht: Das neue Headerbild &#8211; auch im Blog verschwindet der Schnee (endgültig für den Winter 2013/14?) &#8211; zeigt die Flyschberg mit dem Ausblick auf die Voralpen. Typisches Landschaftsbild, hier aus dem Kerschenbach bei unserer Wanderung zur Märzenbecherwiese bereits am 25. Februar. Vom jahreszeitlichen Zustand passt es ebenso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; im Steingarten &#8211; in den letzten Tagen aufgeblüht:</p>
<div id="attachment_14072" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/F-Blog-BB-Sternanemone-WEB-RSCN9317.jpg"><img class="size-full wp-image-14072" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/F-Blog-BB-Sternanemone-WEB-RSCN9317.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Sternanemone</p></div>
<div id="attachment_14073" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/F-Blog-BB-Goldprimel-WEB-RSCN9325.jpg"><img class="size-full wp-image-14073" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/F-Blog-BB-Goldprimel-WEB-RSCN9325.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Goldprimel&quot; - Gelber Mannsschild</p></div>
<div id="attachment_14074" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/D-AB-Hundszahnblüte-WEB-RSCN5026.jpg"><img class="size-full wp-image-14074" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/D-AB-Hundszahnblüte-WEB-RSCN5026.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">AB Hundszahn-Lilie, inzwischen schon wieder fast verblüht</p></div>
<p>Das neue Headerbild &#8211; auch im Blog verschwindet der Schnee (endgültig für den Winter 2013/14?) &#8211; zeigt die Flyschberg mit dem Ausblick auf die Voralpen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/Header-Kerschenbach-WEB-DSCN4940.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-14075" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/Header-Kerschenbach-WEB-DSCN4940.jpg" alt="" width="809" height="190" /></a></p>
<p>Typisches Landschaftsbild, hier aus dem Kerschenbach bei unserer Wanderung zur Märzenbecherwiese bereits am 25. Februar. Vom jahreszeitlichen Zustand passt es ebenso zur botanischen Exkursionsfahrt ins Mostviertel &#8211; Krokusblüte bei Gresten.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/C-BB-Krokuswiese-nahe-der-Grestener-Höhe-WEB-RSCN9142.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-14077" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/C-BB-Krokuswiese-nahe-der-Grestener-Höhe-WEB-RSCN9142.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Inzwischen gibt es aus den Bergtälern des Mostviertels schon wieder Neuigkeiten &#8211; die Anemonen-Schmuckblumen stehen in voller Blüte, zu sehen im Kothbergtal bei Lunz oder im Retzbachtal bei Türnitz, am Weg zur Falkenschlucht &#8211; dort übrigens volle Pracht der Frühlingsblumen, wenn auch die Aurikel usw. noch einige Zeit warten lassen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/E-BB-Anemonen-Schmuckblümchen-WEB-P8745.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-14078" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/E-BB-Anemonen-Schmuckblümchen-WEB-P8745.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>In Schwarzenbach hat es der Zungen-Mäusedorn wieder zu schönen Blüten geschafft. Beim Standort im &#8220;Morederwald&#8221; habe ich sogar ein Doppelblatt mit zwei Blüten entdeckt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/D-BB-Mäusdorn-Doppelblatt-mit-Blüten-WEB-RSCN9254.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-14080" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/D-BB-Mäusdorn-Doppelblatt-mit-Blüten-WEB-RSCN9254.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Später wird ein solches Blatt zur Fruchtzeit (bis in den nächsten Winter!) so ausschauen. Und der zweite bekannte Standort in Schwarzenbach, wo ich im heurigen Winter durch außerordentlichen Zufall eine Pflanze entdecken konnt, hat sich inzwischen gemausert &#8211; auf sieben Pflanzen, die allerdings ganz im Verborgenen bleiben müssen (im Unterschied zum eingezäunten Standort zwischen Reitbauer und Moreder am Schwarzenbacher Rundwanderweg-01).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/D-fb-AB-Zungenmäusedorn-Doppelfrucht-WEB-DSCN5015.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-14081" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/D-fb-AB-Zungenmäusedorn-Doppelfrucht-WEB-DSCN5015.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Meine speziellen Wander- und sonstigen Berichte kommen auch weiterhin &#8211; das ist mein Hauptanliegen &#8211; im Wandertipp-Blog. Um das Interesse weiter zu streuen, bringe ich einzelne Tagesberichte und Bilderalben (als Tourenbuch) in meinen facebook-Seiten:</p>
<p>&#8220;Wandertipp bernhard baumgartner&#8221;  und &#8220;Bernhard Baumgartner Autor Kral-Verlag&#8221;</p>
<p>Wenn man facebook in einer solchen seriösen Form verwendet, kann es durchaus lohnend sein, darin zu stöbern, etwa bei &#8220;Alpenblumen&#8221; oder bei &#8220;Karl Auer&#8221; oder &#8220;Zwalk&#8221; (danke, Karl und auch Peter für eure immer wieder interessante Mitarbeit)!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/B-AB-Schneeglöckchen-innen-gestreift-WEB-DSCN4971.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-14084" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/B-AB-Schneeglöckchen-innen-gestreift-WEB-DSCN4971.jpg" alt="" width="600" height="343" /></a></p>
<p>Anni hat übrigens ein interessantes Detail fotografiert, das uns bisher noch nie aufgefallen ist &#8211; die &#8220;Rockerl&#8221; der Schneeglöckchen sind innen gestreift! Und die von ihr am Hipplerkogel fotografierte Dirndlblüte haben wir auch heute wieder erlebt &#8211; am Kapellenweg Richtung Sonnhof, wo es allerdings weiterhin nicht so gemütlich zugehen sollte wie wir es bisher gewöhnt waren!!!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/C-AB-Dirndlblüte-am-Hipplerkogel-WEB-IMG_0859.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-14085" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/C-AB-Dirndlblüte-am-Hipplerkogel-WEB-IMG_0859.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/WEB-DSCN9346.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-14086" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/WEB-DSCN9346.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/WEB-DSCN9349.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-14087" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/03/WEB-DSCN9349.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
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