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	<title>Bernhard Baumgartner´s Autorenblog &#187; Ungarn</title>
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		<title>Marchfeld.Geheimnisse</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 07:54:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr vergeht viel zu schnell (wie immer, besonders im Lebensabschnitt um den Achtziger), und so sind wir erst am Herbstanfang zu unserer schon längst dringend geplanten Landesausstellungsfahrt gekommen. Die erscheint mir umso wichtiger, als ich in meinem neuen Naturschätzebuch dem Marchfeld ziemlich viel Platz eingeräumt habe! So hat sich das Schloss Marchegg, vormals Landes-Jagdmuseum, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9185.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27892" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9185-400x192.jpg" alt="" width="400" height="192" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-Naturschätze-Baumgartner-Naturbücher-Kralverlag-DSCN8286.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27895" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-Naturschätze-Baumgartner-Naturbücher-Kralverlag-DSCN8286-400x241.jpg" alt="" width="400" height="241" /></a></p>
<p>Das Jahr vergeht viel zu schnell (wie immer, besonders im Lebensabschnitt um den Achtziger), und so sind wir erst am Herbstanfang zu unserer schon längst dringend geplanten Landesausstellungsfahrt gekommen. Die erscheint mir umso wichtiger, als ich in meinem neuen Naturschätzebuch dem Marchfeld ziemlich viel Platz eingeräumt habe!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN7585.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27896" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN7585-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9153.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27897" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9153-400x165.jpg" alt="" width="400" height="165" /></a></p>
<p>So hat sich das Schloss Marchegg, vormals Landes-Jagdmuseum, noch bei unseren Erkundungsfahrten für die Naturschätze präsentiert. Nun strahlt das Objekt frisch renoviert und zeitgemäß ausgestattet für die große Landesausstellung 2022. Die Anreise am 23. September bei angenehmem Wetter, verspricht einen schönen Tag. Vom Parkplatz beim Schloss &#8211; überragt von den schon &#8220;storchlosen&#8221; Dächern gleich zur Ausstellung, wo um 10.30 Uhr eine Führung beginnt. Diese ist so ausführlich, dass die letzten Abschnitte der Ausstellung gar nicht mehr erläutert werden können. Trotzdem ist schon Mittag vorbei, und wir stärken uns gleich bei dem im Schlosshof aufgestellten &#8220;Bäckerwagen&#8221; mit eigenartig gewickelten Speckstangerln (ähnlich gebaut wie Berner Würstl), und auf die lockenden Süßigkeiten wird verzichtet&#8230; Anschließend noch kurzer Spaziergang durch die Au und die historische Stadt (siehe Bild des Böhmenkönigs als Gründer, erinnert an die Denkmäler auf dem ungarischen Somloberg).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9165.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27899" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9165-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9177.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27900" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9177-400x228.jpg" alt="" width="400" height="228" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9175.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27902" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9175-400x140.jpg" alt="" width="400" height="140" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9161.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27903" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9161-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Die Themen der Ausstellung sind wirklich reichhaltig, vor allem geht es um die Wasserwelt, vor allem der Donau &#8211; in meinem Naturschätzbuch handelt der Abschnitt &#8220;Marchfeld &#8211; im Kampf um zu viel und zu wenig Wasser&#8221; darüber. Der Rundweg an der March, zum Tümpel beim Pulverturm mit den Urzeitkrebsen, ist ebenso lohnend wie die Besichtigung der Stadt, die heute nicht einmal den mittelalterlichen Mauerring ausfüllt. Etwas zu wenig war mir die spezielle Präsentation der Naturschätze, wie etwa der Sandberge bei Schönfeld und Oberweiden, allerdings hätte ich mir aus einzelnen gezeigten Karten gleich wieder einige Ziele ausgesucht (Wüstungen, Sandlebensräume).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9171.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27904" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9171-344x400.jpg" alt="" width="344" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN91851.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27905" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN91851-400x192.jpg" alt="" width="400" height="192" /></a></p>
<p>So verabschieden wir uns am Nachmittag von unserem interessanten und mit etlichen Neuigkeiten lohnenden Ausflugsziel &#8211; und machen uns an die weite Heimfahrt, auf weitere Abstecher (etwa nach Orth mit dem Nationalpark und zu den anderen Marchfeldschlössern) haben wir wegen der langen Strecke verzichtet. Ebenso auf einen mehrtägigen Kurzurlaub, wofür wir schon das Hotelgasthaus Sommer in Auerstal kontaktiert hatten. Vielleicht einmal in den nächsten Jahres und zu einer blumigeren Zeit mit den Rädern, denn jetzt im Herbst ist das brettlebene &#8220;Feld&#8221; wirklich nicht besonders einladend im Vergleich zu den blühenden Rainen und Feuchtwiesen im April bis Juni.</p>
<p>Marchfeld &#8211; interessanter als vermutet, also doch Geheimnisse, wir kommen wieder!</p>
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		<title>Radeln am Plattensee: KIS-BALATON</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Nov 2019 18:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kis-Balaton / der &#8220;Kleine&#8221; Plattensee &#8211; mit Büffelreservat und historischem Schauplatz Zalavar Im Lauf der Jahre haben wir (zuletzt sogar mit Radtouren) schon ziemlich alle Gegenden um den Plattensee erkundet &#8211; ausgenommen die Berge nordöstlich der Stadt Keszthely (Keszethelyi hegyseg) und den &#8220;Kleinen Balaton&#8221;, das Flachsee-, Sumpf- und Vogelschutzgebiet (von internationaler Bedeutung) im Südwesten, ungefähr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kis-Balaton / der &#8220;Kleine&#8221; Plattensee &#8211; mit Büffelreservat und historischem Schauplatz Zalavar</strong></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-Kisinsel-DSCN8119.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25699" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-Kisinsel-DSCN8119-400x345.jpg" height="345" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-Büffelreservat-DSCN8120.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25700" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-Büffelreservat-DSCN8120-400x305.jpg" height="305" /></a></p>
<p>Im Lauf der Jahre haben wir (zuletzt sogar mit Radtouren) schon ziemlich alle Gegenden um den Plattensee erkundet &#8211; ausgenommen die Berge nordöstlich der Stadt Keszthely (Keszethelyi hegyseg) und den &#8220;Kleinen Balaton&#8221;, das Flachsee-, Sumpf- und Vogelschutzgebiet (von internationaler Bedeutung) im Südwesten, ungefähr zwischen der Kreisstadt Keszthely und dem bekannten Kurort  Zalakaros. In diesem Ortsnamen steckt der Fluss Zala, den wir auch kurz kennenlernten, und beim Startpunkt Zalavar hätten wir uns eigentlich denken können, dass diese Örtlichkeit irgendetwas mit Burg zu tun hat.</p>
<p><strong>Mittwoch, 29. September 2019</strong></p>
<p>Abfahrt mit aufgepackten Rädern von Tapolca (Hotel Pelion) Richtung Szigliget und mit der Umfahrung von Keszthely über die Straßen Nr. 71 und 76, zuletzt beim Flugplatz vorbei zur Ortschaft Zalavar, Parkplatz bergwärts in einer Seitenstraße. Weiter geht es jedoch am Fuß der niedrigen Hügelkette entlang geradewegs auf der als Radroute ausgewiesenen Landstraße südwärts. Beim Verbindungskanal zwischen dem näher am großen Balaton verlaufenden Zalafluss mit dem Feneki-to (Kis-Balaton II) und dem weit größeren Hidvegi-to (Kis-Balaton I) machen wir den ersten Halt. Nach der Brücke rechts abgeschwenkt, ergibt sich nach der bisher eher eintönigen Landschaft ein überraschender Blick auf eine Erweiterung des Flusses mit zahlreichen Wasservögeln.<a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7928.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25702" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7928-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7927.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25703" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7927-400x299.jpg" height="299" /></a></p>
<p>Danach geht es wieder auf der kaum von Autos befahrenen Straße schnurgerade und eben bis zu einer auffallenden, westlich abzweigenden Allee (Zufahrt für die Kanyavari-Insel) bei Fenyvespuszta / Allatsimogato, einer Hofgruppe mit Streichelzoo. Wir wollen aber noch weiter zum berühmten Büffel-Reservat, daher ohne Abschwenker durch die endlos langgezogene Ortschaft Balatonmagyarod, ein Straßendorf mit schlichten Häusern und Kirche, anschließend wieder freies Gelände mit abgeernteten Feldern ringsum, zu einem kaum hervorstechenden Hügel mit Straßenabzweigung. Hier geht es östlich zum schon angekündigten <strong>Büffel-Reservat</strong>, einen sanften Hügel überquerend in eine waldige Senke, wo schon der Parkplatz dieser Nationalpark-Attraktion auftaucht: Infozentrum mit einfacher Ausschank, museal eingerichtet, außerhalb springen schon die Streichelzoo-Ziegen herum. Ein kleines Stück entfernt befinden sich die Stallungen mit einem weiteren Museumsraum. Von den Büffeln ist noch nicht viel zu bemerken, aber dafür huschen Ziesel wie selbstverständlich zwischen ihren Erdlöchern herum!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN79481.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25711" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN79481-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7946.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25712" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7946-400x362.jpg" height="362" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7965.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25713" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7965-400x299.jpg" height="299" /></a></p>
<p>Bei den Stallungen beginnt ein Lehrpfad, der in weitem Bogen die Station umkreist und weite Ausblicke in die typische Paßtalandschaft ringsum ermöglicht &#8211; eigentlich eine mit einzelnen Gebüschen und Baumgruppen bewachsene Grassteppe. Zuerst widmen wir uns aber dem Schauraum, vor allem durch die alten Bilder interessant. An der Umzäunung zwischen Lehrpfad und Freigelände entlang, gibt es immer wieder Hinweistafeln zur Geschichte der Pußtabüffeln und über ihre Lebensweise.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7950.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25715" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7950-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7951.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25716" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7951-400x362.jpg" height="362" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7953.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25717" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7953-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7954.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25718" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7954-400x319.jpg" height="319" /></a></p>
<p>Die Büffel sieht man beim anschließenden Rundgang, einzeln oder in kleinen Gruppen und sogar mit Jungtieren, relativ nahe, das heißt in mittlerer Teleentfernung. Die Tiere kamen im Lauf der frühmittelalterlichen Völkerwanderung mit den Steppenvölkern aus Innerasien in die Ungarische Tiefebene. Sie lebten hier eher domestiziert als nützliche, an das Klima und die Steppenlandschaft angepasste Haustiere, wahrscheinlich auch in Herden frei lebend. Ihre Eigenheiten sind bei den Infotafeln sehr gut beschrieben, wegen ihrer geringen Behaarung suchen sie zum Schutz vor Insekten gerne sumpfige Stellen auf, um sich darin zu suhlen. Ihr beim Herumweiden abgegebener Kot dient sozusagen zum Misten des Geländes. Weil es in der Kleinen und (in der mir nicht bekannten) Großen Ungarischen Tiefebene trotz der vielen Ruderalgebiete kaum mehr unberührte Natur gibt, wären frei laufende Büffel wohl schon längst ausgerottet. Die noch vorhandenen Bestände leben in Reservaten konzentriert, zu deren größten dieses am Kis-Balaton gehört.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7959-pano.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-25721" width="1024" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7959-pano-1024x120.jpg" height="120" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN79621.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25723" width="299" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN79621-299x400.jpg" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7957.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25724" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7957-400x299.jpg" height="299" /></a></p>
<p>Einem der bedrohlich wirkenden Büffelbullen möchte man, wie auch den Muttertieren mit ihren Kälbern, nicht zu nahe kommen. Aber die Abzäunung sorgt ohnehin für Sicherheit, und mit einem (empfehlenswerten) Fernglas hätten wir die Tiere natürlich noch genauer beobachten können. So verlassen wir uns auf unsere Teleobjektive, während wir rund um die Station wandern und zunächst die Büffelgruppen an der Südseite ins Visier nehmen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN8001.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25727" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN8001-400x199.jpg" height="199" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN8008.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25728" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN8008-400x263.jpg" height="263" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7969.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25729" width="383" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7969-383x400.jpg" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7983.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25730" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7983-400x254.jpg" height="254" /></a></p>
<p>An der Nordseite des umzäunten Geländes gibt es noch einen interessanten Beobachtungspunkt &#8211; in einer Mulde zieht eine Steilböschung entlang, in deren Löchern wir einen seltenen Vogel bemerken &#8211; Bienenfresser!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN8005.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25732" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN8005-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN8012.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25733" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN8012-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7998.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25734" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7998-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN79941.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25735" width="299" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN79941-299x400.jpg" height="400" /></a></p>
<p>Nach fast zwei Stunden Aufenthalt fahren wir auf derselben Strecke zurück, um bei Fenyvespuszta durch die schon erwähnte Allee zur Insel Kanyavari-sziget abzuzweigen. Diese Zufahrt endet bei einem weitläufigen Parkplatz mit allen möglichen &#8220;Standeln&#8221; &#8211; unzweifelhaft ein vielbesuchter Standort! Für den Kis-Balaton ist das der einzig öffentlich zugängliche Platz, sonst sind die Naturschutzgebiete nur im Zug von Führungen zugänglich. Vor uns ragt eine riesenhaften, noch dazu hölzerne Bogenbrücke auf, Stiegen beiderseits (zum Glück müssen wir da nicht die schweren E-Bikes hinüberschleppen, weil wir nur einen Spaziergang unternehmen wollen). Vom Brückenbogen malerischer Ausblick beiderseits über den Wasserkanal, alle möglichen Wasservögel zeigen sich noch dazu. Leider haben wir fotografisch jetzt ein unbedachtes Problem &#8211; leere Akkus, Reserve im Hotel&#8230; also bleibt uns nur Annis Handy mit Kamera, wobei mir aber im Nachhinein das Übernehmen der Fotos und die Bearbeitung gar nicht so einfach fällt, die Qualität gegenüber den Kamerabildern unbefriedigend, aber immerhin haben wir einige Bilder davon mitbringen können.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0159_Moment.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25738" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0159_Moment-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0136_Moment1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25739" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0136_Moment1-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0151.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25740" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0151-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0149_Moment.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25741" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0149_Moment-400x300.jpg" height="300" /></a></p>
<p>Die Kanyavari-Insel ist eigentlich ein Freizeitpark mit naturkundlichem Schwerpunkt, ein Haubentaucher-Lehrpfad ist nicht sehr eindrucksvoll präsentiert, besser schon der Ausblick von einem hohen hölzernen Aussichtsturm, umgeben von zahlreichen Rastplätzen, zum Glück allzu dicht besucht; für uns zu einer verspäteten Mittagsrast gerade richtig. Dann geht es über die Holzbogenbrücke wieder zurück zu den Rädern und Richtung Allee. Die Angaben in meinem Radwegführer sind anschließend perfekt, denn gerade zwischen Auwald und Allee zweigt ein neuer Radweg ab. Dieser führt auf und neben Dämmen den Kis-Balaton-See entlang, quert die Zala-Mündung, wo wir anfangs die vielen Vögel gesehen haben und mündet nach einigen Kilometern aussichtsreicher Strecke in die Landstraße, wo es rechts nach Zalavar zurückgehen soll. Kurz nach der Kreuzung aber noch eine Überraschung!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/webIMG_0146_Moment.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25743" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/webIMG_0146_Moment-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0162.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25742" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0162-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0171_Moment.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25744" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0171_Moment-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0182_Moment.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25745" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0182_Moment-400x300.jpg" height="300" /></a></p>
<p>Wir kommen beim Kis-Balaton-Haz, dem Informationszentrum, vorbei und treffend auf erstaunliche historische Spuren. Am auffallendsten ist ein tempelartiges Gebäude, daneben Denkmäler und rekonstruierte Baufundamente. Hier befand sich um 800 ein religiöses Machtzentrum, als die Herrschaft des Deutsches Reiches nach dem Sieg über die Awaren bis weit in die Ungarische Tiefebene ausgedehnt wurde. Zalavar heißt eigentlich Zala-Burg, und von hier aus erfolgte unter den Missionaren Cyrill und Method die Christianisierung bis der Einfall und die Ansiedlung der Ungarn diese Entwicklung wieder veränderte. Infotafeln auch in Deutsch geben einen Einblick in die erstaunlichen historischen Ereignisse!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0170.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25746" width="299" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0170-299x400.jpg" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0179.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25747" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0179-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0166.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25748" width="300" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0166-300x400.jpg" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0177_Moment.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25749" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0177_Moment-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0172_Moment.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25750" width="299" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0172_Moment-299x400.jpg" height="400" /></a></p>
<p>Eigentlich sollte man sich hier länger aufhalten und das Kis-Balaton-Haus mit seinen Informationen voll ausnützen. Wir müssen uns mit einem Schnupperaufenthalt begnügen und fahren bald weiter einen Hügel mit der Kirche im Zentrum von Zalavar hinauf &#8211; ringsum Naturgelände, ideal zum Herumwandern, vor allem zu einer früheren blütenreichen Jahreszeit! Im etwas verwirrend angelegten Ort finden wir uns fast nicht zurecht, erwischen aber dann doch die richtige Ausfahrtsstraße und landen bergab wieder bei unserem Parkplatz. Die Rückfahrt über Keszthely ist auch noch etwas schwierig zu orientieren, aber den Hauptstraßen nach kommen wir über Szigliget gut zurück nach Tapolca, die 103 km Autokilometer und die relativ lange Radstrecke haben sich wirklich gelohnt!</p>
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		<title>RADELN AM BALATON: Die Wine-Route bei Balatonfüred</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Oct 2019 17:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tour von Tapolca / Hotel Pelion aus &#8211; zuerst nach der Karte ausgetüftelt, dann im Gelände gesehen: als &#8220;Weinroute&#8221; bezeichnet, nahe der Halbinsel Tihany und den bekannten Kurort Balatonfüred berührend. Zufahrt mit Auto über die Hauptstraße bis Aszofö, dort bemerkt, dass der Schlüssel für den Radträger im Hotel zurückgeblieben ist &#8211; 80 km unnötig gefahren&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tour von Tapolca / Hotel Pelion aus &#8211; zuerst nach der Karte ausgetüftelt, dann im Gelände gesehen: als &#8220;Weinroute&#8221; bezeichnet, nahe der Halbinsel Tihany und den bekannten Kurort Balatonfüred berührend. Zufahrt mit Auto über die Hauptstraße bis Aszofö, dort bemerkt, dass der Schlüssel für den Radträger im Hotel zurückgeblieben ist &#8211; 80 km unnötig gefahren&#8230; Daher erst um 13 Uhr Start beim Ort Aszofö neben dem Radweg, also eigentlich ein Nachmittagsfahrt, dafür recht gutes Wetter.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-wine-route-DSCN8115.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25677" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-wine-route-DSCN8115-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8027.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25678" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8027-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a></p>
<p>Durch den kleinen, neben der Hauptstraße gelegenen Ort bergauf und auf einer mäßig steigenden Nebenstraße zwischen Ruderalen und Weingärten Richtung der &#8220;Oberstadt&#8221; von Balatonfüred. Dass man beim Radfahren nicht so viel fotografiert wie beim Wandern, beweist der Mangel an einem Foto von der schönen Aussicht über die Halbinsel Tihany und den Plattensee&#8230; Dann erreichen wir die bergseitigen Stadtteile von Balatonfüred, im Gegensatz zum übrigen (unteren) Stadtgebiet eigentlich fast dörflich wirkend. Bei einer Kirche wendet sich die Richtung- eigentlich verläuft laut Radführer und Karte hier eine Radroute, aber diese besteht nur aus einer Nebenstraße&#8230; wie ein paarmal bemerkt (aber in den Führerkarten so eingetragen, zugegeben). Die Steigung ist beträchtlich, dafür der Verkehr mäßig (eher rücksichtsvolle Autofahrer!), Ausblicke immer schöner, aber beim Bergauffahren bleibt man am wenigsten stehen&#8230; Die Richtung stimmt, und allmählich flacher landen wir im Dorf Balatonszölös, bereits am Rand der Hochfläche nördlich des Plattensees. Hier verspätet Mittagsjause auf der verwitterten Bank eines eigentlich recht nett angelegten Rastplatzes. Biedere Dorfhäuser ringsum, einzig bemerkenswert ein mit Blumen überwachsener Glockenstuhl. Wegen einer Baustelle wird der Verkehr umgeleitet, leider in unserer weiteren Fahrtrichtung.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8017.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25680" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8017-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8021.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25681" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8021-400x396.jpg" alt="" width="400" height="396" /></a></p>
<p>Zwischen diesen beiden Bildern liegt schon etwa eine Stunde Fahrzeit über die Berghöhen westwärts. Die Asphaltstraßen sind gut, Steigungen überhaupt kein Problem, noch dazu mit den E-Bikes (sonst hätten wir uns schon recht geplagt, aber dazu sind wir ja auf die Elektrounterstützung umgestiegen). Über Berghügel hinweg, durch kultivierte Mulden und in schon bunt werdenden Laubwäldern geht die Fahrt westwärts, ohne große Höhepunkte, aber recht malerisch. Bei weniger Wolken hätten wir doch mehr Bilder gemacht&#8230;. Die beiden nächsten Ortschaften heißen Pecsely und Vaszoly, jeweils mit Kirche, verstreuten Dorfhäusern, Bushaltestellen, ländlichen Wohn- und Feriensitzen, alle im Nationalpark Balaton-Oberland gelegen. Bei Dörgicse sollte allerhand Interessantes zu sehen sein, aber die angekündigten alten Kirchen verstecken sich irgendwo in ummauerten Anlagen oder Viehweiden. Hier vollziehen wir die Wende zur Talfahrt, und durch den langgezogenen Ort bergab, wobei schon der Plattensee sichtbar wird, bemerkt man viel zu schnell im Vorbeifahren am Berghang oben eine beachtliche Kirchenanlage, deren Besichtigung sich wahrscheinlich gelohnt hätte. Aber erstens ist das Wetter nicht mehr so optimal, und außerdem geht´s schon und nun immer bergab!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8024.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25683" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8024-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8033.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25684" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8033-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8034.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25685" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8034-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a></p>
<p>Aus dem Berggelände  zügig hinab, über weite Heideböden, teils ruderal oder kulitviert, zum Plattensee bei Balatonakali, anscheinend einem recht bekannten Touristenort. Bemerkenswert für uns aus einem überwiegend katholischen Land &#8211; wie im Burgenland (dem bis nach dem 1. Weltkrieg Deutsch-Westungarn) befinden sich in jedem Ort eine katholische und eine evangelische Kirche! Vor dem Ort Balatonudvari kommen wir noch dazu an einer weiteren religiösen Besonderheit vorbei, es ist das ein &#8220;gemischter&#8221; Friedhof mit christlichen und jüdischen Grabsteinen, übrigens in gut renoviertem Zustand.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8028.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25687" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8028-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8036.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25688" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8036-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a></p>
<p>Die Radroute verläuft mehrfach wechselnd auf Nebenstraßen oder auf einem Radweg entlang der Hauptstraße, zum Seeufer kommen wir erst durch einen Abstecher an eine Bucht mit Bootsanlegeplatz, sonst vielfach an Ferienhäusern oder im besseren Fall an Wald- und Riedbeständen entlang, also nur wenig Seekontakt. Indem unsere Tour nun schon bald zu Ende geht, können wir endlich an einer Einkehr nicht vorbeifahren &#8211; es ist das Vendeglö Huszar in Örvenyes, nach der Rast als Empfehlung gespeichert. Dann radeln wir schon von der Trasse Richtung Tihany bzw. Balatonfüred kurz hinauf nach Aszofö zu unserem Park- und Startplatz, insgesamt nach drei Stunden und 38 km, aber auch mit ca. 300 bewältigten Höhenmetern, gerade recht für uns!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-pano-DSCN8041.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-25690" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-pano-DSCN8041-1024x179.jpg" alt="" width="1024" height="179" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8038.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25691" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8038-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Bei der Rückfahrt über Zanka, also teilweise abseits der Balaton-Hauptstraße, passieren wir an diesem Tag zum dritten Mal das weitläufige Kali-Becken, eine recht hübsche Landschaft im Balaton-Oberland, bekannt durch die &#8220;Steinmeere&#8221; (wie bei der ersten Tour rund um den Badacsonyberg erlebt) und naturkundlich auch wegen seiner Heideböden und Sumpfmulden bemerkenswert, allerdings eher im Frühsommer. Sehr hübsch ist im Vorbeifahren der Aufblick zum Vulkangipfel Csobanc mit der uralten, von den Habsburgern in der Zwist mit den Ungarn Ende 18. / Anfang 19. Jahrhundert gesprengten riesigen Gipfelburg. Die folgenden Bilder zeigen die reizvolle späte Nachmittagsstimmung mit einem der Vulkankegel bei Kaplantoti (dem Gulacs oder dem Thothegy?) und den Abend vom Hotel aus, von wo es nach einem intensiven Relax bei Buffet und in Bad &amp; Sauna am nächsten Tag wieder heimgeht. Aber es folgt noch eine zwischen den bisher geschilderten Balatontagen erlebte Radtour &#8211; zu den Büffeln am Kisbalaton!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-RSCN8044.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25693" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-RSCN8044-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8045.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25694" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8045-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
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		<title>Rund um den Badacsony &#8211; zweiter Teil</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Oct 2019 15:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der vorige Bericht endete nach der St. Anna-Kapelle an der Romai-utka mit der Weiterfahrt, hier die Bilder zum Abschluss der Tour: Letzte Bilder &#8211; Aufblick von der St. Anna-Kapelle zum Ranolder-Kreuz auf den Basaltklippen des Badacsony (ein toller Ausssichtspunkt). Wir fahren weiter Richtung zu unserem Ausgangspunkt, dabei erwischen wir ein falsche Abzweigung, gelangen aber dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der vorige Bericht endete nach der St. Anna-Kapelle an der Romai-utka mit der Weiterfahrt, hier die Bilder zum Abschluss der Tour:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN79094.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25525" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN79094-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN79112.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25526" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN79112-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7913.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25527" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7913-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7908.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25528" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7908-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7918.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25529" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7918-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Letzte Bilder &#8211; Aufblick von der St. Anna-Kapelle zum Ranolder-Kreuz auf den Basaltklippen des Badacsony (ein toller Ausssichtspunkt).</p>
<p>Wir fahren weiter Richtung zu unserem Ausgangspunkt, dabei erwischen wir ein falsche Abzweigung, gelangen aber dann doch über NEMESGULACS (am Fuß des Gulacs-Vulkankegels) gut zurück nach Kaptalantoti mit unserem Parkplatz bei der Kirche der kleinen Ortschaft. Ein gut ausgefüllter Tag &#8211; morgens schon Gymnastik im Hotel und nach der Radfahrt noch Wassergymnastik, Fahrt samt Rastaufenthalten von 10.30 bis 15 Uhr, aber nur 29 km (eigentlich sollte das opulente Abendbuffet im Pelion ausfallen, wegen geringem Kalorienverbrauch beim Radfahren).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7919.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25531" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7919-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7922.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25532" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7922-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7924.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25533" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7924-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a></p>
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		<title>RADLN AM BALATON</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Oct 2019 07:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der in die weiten Flachländer der Ungarischen Tiefebene eingelagerte Plattensee (Balaton = eigentlich &#8220;Platter&#8221; See) ist für uns Alpenländler irgendwie exotisch. Zwar unvergleichlich leichter erreichbar (220 km Fahrstrecke) als ferne Weltgegenden, aber doch noch mehr pannonisches Gefühl als im östlichen Österreich. Erstmals in den 1980er Jahren, dann zum Milleniumswechsel, 2009 im etwas zu zeitigen Frühjahr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der in die weiten Flachländer der Ungarischen Tiefebene eingelagerte Plattensee (Balaton = eigentlich &#8220;Platter&#8221; See) ist für uns Alpenländler irgendwie exotisch. Zwar unvergleichlich leichter erreichbar (220 km Fahrstrecke) als ferne Weltgegenden, aber doch noch mehr pannonisches Gefühl als im östlichen Österreich. Erstmals in den 1980er Jahren, dann zum Milleniumswechsel, 2009 im etwas zu zeitigen Frühjahr, 2012 dann passend zur beginnenden Baumblüte, 2013 im Oktober. Das Ergebnis dieser (vor allem Wander-)Urlaube war ein großer Artikel im Outdoormagazin Land der Berge &#8211; voll nachzulesen in der Seite BALATON bei diesem Blog.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN4299.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25478" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN4299-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7366.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25479" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7366-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7455.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25480" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7455-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7453.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25481" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7453-400x299.jpg" height="299" /></a></p>
<p>2017 und 2018 war (wie schon vorher) das Hotel Pelion in Tapolca das Standquartier für Osterurlaube mit den &#8220;Baumis&#8221; (Astrid &amp; Andreas &amp; Bernie &amp; Veronika &amp; Clemens), immer ganz lustig und selbstverständlich wandernd unterwegs. Heuer hat sich bei uns eine gravierende Änderung ergeben, indem wir nun auch begeisterte E-Biker sind, und die Anmerkung, manche Balaton-Vulkan-Touren seien wohl per Rad genussreicher zu machen. Nach einzelnen Tagesfahrten und einem Radurlaub im Waldviertel (Drosendorf bis Slavonice / Zlabings) meinten wir, es doch endlich mit den Rädern am Plattensee versuchen zu sollen. Im Hotel ein günstiger Termin, und schon waren wir gegen Ende September dorthin unterwegs&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN4233.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25483" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN4233-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7295.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25484" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7295-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7273.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25485" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7273-400x289.jpg" height="289" /></a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7310.jpg"> </a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN73101.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25488" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN73101-400x299.jpg" height="299" /></a></p>
<p>DIE BALATON-RADUMRUNDUNG</p>
<p>lockt zwar die meisten &#8220;Biker&#8221; nach Ungarn, wir legten unseren Radurlaub aber anders an.  Denn wahrscheinlich wie am Neusiedler See (den wir aber per Rad umrundend noch nicht kennen) verläuft die Strecke viel zu oft abseits von den entweder mit Schilf verwachsenen oder mit Ferienhäusern verbauten Ufern. So konzentrierten wir uns auf drei unterschiedliche Strecken zum Ausprobieren, und dabei kamen ja auch auf Teilstücke der Balatonrunde. Quartier wieder im schon bewährten und empfehlenswerten Hotel Pelion in Tapolca (direkt buchen über Hunguesthotels empfehlenswert, am besten vier = zwei mal zwei Tage). Zu unseren Startpunkten fuhren wir allerdings mit dem Auto, um die Hauptstraßen zu vermeiden. Sehr günstig für die Planung waren die (derzeit nicht erhältliche) Kompaß-Karte Balaton und der uns von Andreas spendierte Radführer BALATON www.frigoriakiado.hu mit seinen guten und aktuellen Karten. Allerdings Achtung &#8211; die &#8220;extrigen&#8221; Radwege sind wirklich solche, während die (sonst vorgeschlagenen) Routen hingegen meist auf Nebenstraßen verlaufen, die aber keineswegs wenigbefahren sind, sondern eher vom zügigen Lokalverkehr etwas belastet. Aber auf weiten Strecken bei allen drei Touren begegneten uns nur wenige Autos, ein paar Busse und noch weniger Laster. Meine, von Anni immer wieder bekrittelte Vorsorge &#8211; eher nicht zu sehr am Straßenrand fahren (dort gibt es auch die meisten Schlaglöcher bei schlechtem Asphalt), um beim Überholtwerden noch seitlich Platz genug zu haben. Übrigens waren die Autofahrer durchwegs rücksichtsvoll, wie überhaupt die Kontakte mit &#8220;Eingeborenen&#8221; wie immer sehr amikal verlaufen sind.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7391.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25491" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7391-400x298.jpg" height="298" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7440.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25492" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7440-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7443.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25493" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7443-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-IMG_0332.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25495" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-IMG_0332-400x300.jpg" height="300" /></a></p>
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		<title>S O M L O</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2018 17:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als kultischer Gipfel ist der Somlo-Hegy im nördlichen Vorland des ungarischen &#8220;Gebirges&#8221; Bakony auch bei geografisch ambitionierten Reisenden oder Wanderern wohl kaum bekannt. Wer  im östlichen Österreich bis weit hinaus in die pannnonische Nachbarschaft unterwegs ist und dort einkehrt, kennt aber mit ziemlicher Sicherheit die Somloyer Nockerl, eine üppige und meist als Dessert  &#8220;vertilgte&#8221; Süßspeise! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als kultischer Gipfel ist der Somlo-Hegy im nördlichen Vorland des ungarischen &#8220;Gebirges&#8221; Bakony auch bei geografisch ambitionierten Reisenden oder Wanderern wohl kaum bekannt. Wer  im östlichen Österreich bis weit hinaus in die pannnonische Nachbarschaft unterwegs ist und dort einkehrt, kennt aber mit ziemlicher Sicherheit die Somloyer Nockerl, eine üppige und meist als Dessert  &#8220;vertilgte&#8221; Süßspeise! Und damit kommen wir schon zum Somlo, denn von dort soll &#8211; falls das &#8220;Gschichtl&#8221; stimmt &#8211; diese Köstlichkeit (oder Zumutung, je nach Gusto) herstammen. Die Angaben über den Somloberg und die Somloyer Nockerl sind jedoch selbst im sonst so ergiebigen Internet eher zwiespältig als ausreichend informativ, auch was die beim Wandern erlebte offensichtliche kultische Bedeutung des Gipfels betrifft.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22526" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8651-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22527" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8619-bearb-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Uns ist der Somlo bei der Zufahrt zum Plattensee aufgefallen, als der einem Vulkan ähnliche Gipfel wie ein Riese über den ebenen Fluren schwebend auftauchte. Näheres wussten wir noch nicht, aber die Neugierde trieb uns im Herbst 2013 bei der Heimfahrt von Tapolca zu diesem &#8220;Abstecher&#8221;, ist doch die Route dorthin nur ein kleiner Umweg für die direkte Fahrt über Sümeg. Tatsächlich findet man den Somlo in der Natur leichter als auf den Landkarten (in den Balaton-Wanderkarten ist er nicht mehr enthalten). Man nimmt dazu von Tapolca die Straße Richtung Devecser (unterwegs urige Dörfer und Hügel mit üppiger pannonischer Flora, allerdings eventuell militärisches Sperrgebiet) und biegt dort in die Hauptstraße Nr. 8 / E 66 Richtung Körmend ein. Schon bald taucht der Gipfel auf, und nach der abseits gelegenen Ortschaft Somovasarhely folgt nordseitig die Abzweigung zum Somlo, die aber eher einem breiten Feldweg ähnelt als einer nicht unwichtigen Seitenstraße. Wenn diese Abzweigung übersehen wird, geht es auch bald nach dem auffallenden Restaurant Flamingo, wo die den Somlo umkreisende Nebenstraße erreicht wird. Bei Infotafeln von dieser bald rechts abzweigen, denn geradeaus weiter kommt man an die Nordseite des Berges, und wir wollen ja zum hochgelegenen Start am Südhang. Egal wie man sich in den mit Basaltblöcken ummauerten asphaltierten Hohlwegen zurecht findet, bergwärts an einem Weingut vorbei am besten rechts halten (nicht zu der links auffallenden Ilona-Kirche) bis die St. Margit-Kapelle erreicht wird. Fußgänger werden sich bei den vielen Markierungen wohl leichter zurecht finden als ein Autolenker in diesem Kurven- und Eckengewirr! Bei der Kirche jedenfalls wartet ein geräumiger und neu planierter Parkplatz, und ein paar Meter weiter findet man die markierte Abzweigung für den Gipfelaufstieg.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22528" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8670-bearb-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22529" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8669-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Leider wirken meine Bilder von der Tour am 25. März (Palmsonntag 2018) wettermäßig nicht sehr einladend, doch im Blog sind unter &gt; Suche: Somlo oder Beiträge: April 2017 und Oktober/November 2013 unsere Somlowanderungen bei besseren Verhältnissen zu finden. Es gibt rund um den Berg etliche Weinschenken (Pinzen) und auch repräsentative Weingüter (Hotel Krimbacher im Süden ganz neu und teils sogar unterirdisch angelegt, ebenso eine neue Brennerei). Wenn geöffnet, gibt es bei den Lokalen entsprechende Hinweistafeln, aber alles wirkt eher zurückhaltend und nicht auf Gästefang ausgerichtet. Wir konnten auch dort noch nie Wein einkaufen, obwohl der Somloyer weltberühmt sein soll: Was wir zwar nicht mehr brauchen, aber doch kurios &#8211; Hochzeitswein! Wenn genossen, sollen in der Brautnacht verlässlich Söhne gezeugt werden&#8230;</p>
<p>Nun zu den beiden vorigen Bildern: Gleich bei der Abzweigung eine Art Künstler-Freilichtgalerie, danach folgt ein idyllisch wirkender Hohlweg zwischen zerbröselnden Vulkantuffen. Wo es dann auf das Hochplateau hinaus geht, bilden gewaltige Basaltstufen den Weg, auf dem Clemens als jüngster Tourenteilnehmer gerade herumspringt und uns zum schnelleren Gehen antreibt&#8230;.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22531" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8614-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22534" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8615-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22535" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN86131-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22549" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN8617-94x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Hier haben wir schon das breite, rund um die steil abgesetzte Gipfelkuppe  (mit Ausnahme an der Ostseite) verlaufende Hochterrasse erreicht und steigen über einen steilen Stufenweg zur höchsten Bergfläche auf. Vor dem Aussichtsturm, einem steinernen Gebäude (Schutzhütte?), ist unsere familiäre Wanderpartie versammelt, nur der Hund gehört zur Schutzhütte, folgt uns aber noch auf weite Strecke. Neben dem mit achteckigen Basaltblöcken gespickten Gedenkstein gibt es schon wieder ein neues Denkmal (mit Bändern verziert und für uns unverständlicher Inschrift), und im Hintergrund sieht man das Riesenkreuz bei der &#8220;Königsfigur&#8221; (Bild mit Bernie zum Größenvergleich). Bei unseren bisherigen Besuchen ist es  (zeitmäßig) nie gelungen, die an der Nordseite des Somlo ragende Burg zu besichtigen. Diesmal haben wir sie vom Tal aus (bei einer kleinen Irrfahrt in den Seitenwegen) schon gesehen, und jetzt ist sie unser eigentliches Ziel.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22536" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8620-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22537" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8622-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22538" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8623-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Dazu benützen wir den Fahrspuren im locker bewaldeten Gelände westwärts bis zur tieferen Terrasse mit der Wegkreuzung zu den historischen Pinzen, wo sich der Fahrweg gegen Norden wendet. Nach Lichtungen folgt ein intensiv begrünter Laubwald &#8211; kräftige Blätter von Aronstab, zarte Bärlauchrasen und noch immer Schneeglöckchen, außerdem blüht noch zahlreich Lerchensporn. Diese Flur setzt sich auf einem abgeholzten Rücken fort, und plötzlich stehen wir vor dem ersten Burggraben, im Hintergrund bereits die massive Ruine.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22540" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8628-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22541" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8631-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22551" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN86471-150x112.jpg" alt="" /> </a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22552" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN8637-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die hochragenden Mauerreste, noch dazu aus dunklem Basalt gefügt, sind wirklich eindrucksvoll, besonders ein spitzkegeliges Gebäude mit Abzugsloch (wohl eine Küche) sticht daraus hervor. Man kann zwischen den Mauerresten herumspazieren und über den Bergrand hinabblicken in die Fluren der flachen Umgebung. Außerdem sind gerade rund um die Burganlage Vermessungsarbeiten im Gang, über die Geschichte wird man wohl etwas im Internet finden müssen&#8230; Die Entstehung weist jedenfalls ins frühe Mittelalter zur Zeit der Tatareneinfälle zurück, 1352 urkundlich war die Somlo-Var eine der wichtigen Befestigungen an der Grenzzone gegen die vordringenden Türken und wurde nie von diesen eingenommen. Zur Renaisancezeit schlossartig ausgebaut, verfiel sie später, war nach dem 2. Weltkrieg von den Russen besetzt und wird gegenwärtig vom Naturschutzreservat Somlo betreut.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22542" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8656-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22543" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8634-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22544" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8645-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22545" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8655-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22553" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN8646-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Als alle vom Herumkraxeln genug haben (besonders die Kinder haben erstaunliche Ausdauer), machen wir uns an der Rückweg, ansteigend auf dem feuchten Waldfahrweg zurück bis zur freien Wiesen an der westlichen Bergkante &#8211; heute leider nur spärlicher Ausblick, sonst eine fast endlose Fernsicht! Hier zweigt über die Hochterrasse südwärts der Lehrpfad ab, der an die entlang des Weges verstreuten ehemaligen Weinkeller erinnert &#8211; dokumentiert durch Karten aus der Landesaufnahme Mitte des 19. Jahrhunderts und durch erhaltene, von bereits hohen Bäumen überwachsene Mauerreste (die Puchinger-Pinze bestand hier, und sie gibt es gleichen Namens noch bei der Margit-Kapelle).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22554" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN8638-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22555" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/04/web-DSCN8667-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Nach der Mittagszeit langen wir wieder über den schon bekannten Hohlweg bei der Margit-Kapelle an, Anni und ich machen uns an die Heimfahrt, Astrid &amp; Andreas &amp; Bernie &amp; Veronika &amp; Clemens kehren zu einem letzten vergnüglichen Tag nach Tapolca zurück.</p>
<p>Unsere früheren Touren am Plattensee und im ungarischen Nationalpark Balaton-Oberland habe ich im Outdoor-Magazin &#8220;Land der Berge&#8221; Nr. 3 / 2014 beschrieben. Im Blog gibt es dazu ebenfalls mehrere Berichte &#8211; bei schönerem Wetter und damit bei schöneren Bildern als an diesem eher trüben Palmsonntag 2018.</p>
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		<title>Szigliget &#8211; die historische &#8220;Burginsel&#8221; des Balaton</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2018/03/29/szigliget-die-historische-burginsel-des-balaton/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2018/03/29/szigliget-die-historische-burginsel-des-balaton/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2018 16:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im März diesen Jahres konnte man ein Stück ursprüngliche Balaton-Landschaft erleben, da die Niederungen südlich von Tapolca bis an den Plattensee zu großen Teilen überschwemmt waren. In Zeiten hohen Wasserstandes und vor den Regulierungen des Seespiegels im 19. Jahrhundert muss es hier so ähnlich ausgeschaut haben. Die drei Berghügel von Szigliget waren damals Inseln und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im März diesen Jahres konnte man ein Stück ursprüngliche Balaton-Landschaft erleben, da die Niederungen südlich von Tapolca bis an den Plattensee zu großen Teilen überschwemmt waren. In Zeiten hohen Wasserstandes und vor den Regulierungen des Seespiegels im 19. Jahrhundert muss es hier so ähnlich ausgeschaut haben. Die drei Berghügel von Szigliget waren damals Inseln und landeinwärts von seichten Buchten umschlossen, die durch Klimaveränderungen und menschliche Eingriffe immer mehr verlandeten und heute den Charakter von Marschen haben, vielfach mit Sumpfwiesen und Schilfflächen bedeckt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22506" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8488-bearb1-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22507" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8482-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Schon vom Georgsberg her war uns diese für uns ungewohnte und außergewöhnliche Naturerscheinung aufgefallen, dass die Höhen bei Szigliget sich von einem Gürtel von Wasserflächen umgeben zeigten. Der im Bild auffallende Burgberg war auch deshalb unser Ziel für Samstag, 24. März. Die eindrucksvolle Burgruine bot sich vor allem für die Kinder als interessanter Ausflug an. Die Straßenzufahrt quert bis zur Balaton-Nordufer-Hauptstraße dieses &#8220;Wasserreich&#8221;, dann geht es um den Burgberg &#8220;Varhegy&#8221; ansteigend herum zur Ortschaft Szigliget, Parkplatz beim alten Schloss (früher Esterhazy, in neuer Zeit &#8220;Haus der Schriftsteller&#8221;, von hoher Mauer umschlossener Park mit geschütztem Baumbestand, anscheinend nicht zugänglich). Von dort wandern wir neben teils malerischen Häusern (typisch für den Ort mit ihren Strohdächern) zur Kirche, daneben ein Weinkeller-Restaurant im alten Herrschaftshaus der Lengyel, dann den breiten Steinweg hinauf zum Eingang in die Burgruine. Eintrittsgebühr ist selbstverständlich, wenn man die mit hohem Aufwand restaurierte und museal gestaltete Anlage in Betracht zieht.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22508" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8537-150x112.jpg" alt="" /> </a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22509" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8530-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Für das Osterwochenende sind Ritterspiele angekündigt, und die Vorbereitungen dazu  schon im Gang. Beim Bogenschießplatz und einer gestuften Arena geht es hinauf zum Hauptburg, alle Stiegen und Gänge in Stein und Holz massiv ausgeführt und abgesichert. In wiederhergestellten Räumen befinden sich Darstellungen des alten Lebens und Handwerks, dazu wird der Tief- und Ausblick über die Mauerkronen immer eindrucksvoller.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22511" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8548-bearb-150x101.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22512" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8559-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22513" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8545-pano-bearb-150x13.jpg" alt="" /></a></p>
<p>In der Oberburg findet man u. a. einen Brunnen mit kunstvollem Gitter, in den wir unsere &#8220;unbrauchbaren&#8221; kleinen Forintmünzen versenken können. Zuletzt steht man auf dem höchsten Punkt und geht die imposante Mauerkrone entlang wieder zurück zum Abgang in den unteren Burghof, wo in den dazu angelegten Gebäuden Geschichte und Renovierungen dokumentiert sind. Die Burg Szigliget geht immerhin auf das 13. Jahrhundert zurück und wird die &#8220;Burg des Balaton&#8221; genannt, eine der Grenzfestungen zwischen dem teilwiese habsburgischen Ungarn und den bis 1683 vordringenden Türken. Diese konnten Szigliget infolge der schützenden Umgebung und der hochragenden Mauern übrigens nie einnehmen. Zur Ruine wurde die Festung erst durch den Verlust ihrer Bedeutung, trotzdem stand sie auf der Liste des österreichischen Kaisers Leopold (Nachfolger von Josef II.) der zu schleifenden ungarischen Burgen (am Csobanc tatsächlich passiert). Die kleine Bergtour endet auf der Sonnenbank im unteren Burghof, so es sich in  Mittagswärme und Windschatten angenehm rasten und jausnen lässt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22514" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8564-bearb-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22515" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8554-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22516" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8569-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Anschließend bummeln wir zurück zum Parkplatz und fahren durch den malerischen Ort zum Strand am Südrand der Halbinsel. Von dort aus haben Anni und ich seinerzeit eine schöne Rundtour über den älteren Burgberg Ovar und die Rokaratokapelle unternommen und auch den höchsten Punkt, den 242 m hohen Halas-tetö, überschritten mit Abstieg in das von Weingärten erfüllte &#8220;Goldmuscheltal&#8221;. Heute spazieren wir beim offenen Strandbad das Ufer entlang, auch hier hoher Wasserstand und Goldgeglitzer auf den Wellen wie es für den Balaton typisch ist.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22518" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-RSCN8604-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22519" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8596-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22520" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8599-bearb-150x107.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Zur Rückfahrt benützen wir die Uferstraße östlich der Halbinsel und kommen dabei an einer uralten Kirchenruine vorbei. Dann überqueren wir den Sattel zwischen den beiden großen Inselbergen und kommen zurück zur Hauptstraße. Dort überholt uns bereits Andreas, der einen Dauerlauf vom Strandbad Szigliget bis nach Tapolca gestartet hat. Ein paar Palmkätzchen verursachen noch einen kurzen Stop, bis wir Andreas wieder überholen und uns später gemütlich in der Hotel-Lobby zum gemeinsamen Kaffee einfinden. Langweilig wird der Rest des Tages nicht, denn neben Thermalbad (und Wirlpool in der Baumi-Suite) und Raststunde im Zimmer mit Balkonblick auf das ausgedehnte Pelion-Gelände wartet nur mehr das opulente Abendbuffet auf uns&#8230;. Trotz der zum Wochenende angereisten 500 Gäste (bei 300 Sitzplätzen im Restaurant) von der Hotelcrew bestens organisiert, wobei man keineswegs das Gefühl eines Massenbetriebs hat sondern sich sehr individuell betreut vorkommt, also alles bestens und zum Wiederholen einladend!</p>
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		<title>&#8220;Georgsberg&#8221; im Ungarischen Nationalpark Balaton-Oberland</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2018 18:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Botanik]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum wir heuer schon das zehnte Mal an den Plattensee (auf Kurzurlaub) fahren? Nun zunächst ist es die Landschaft mit ihren erloschenen Vulkangipfeln aus der Tertiärzeit und den damit verbundenen interessanten geologischen Verhältnissen. Dann kommt schon das pannonische Klima mit ihrer Blumenwelt (reicht allerdings nicht etwa an die Thermenalpen oder das Burgenland heran). Und nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum wir heuer schon das zehnte Mal an den Plattensee (auf Kurzurlaub) fahren? Nun zunächst ist es die Landschaft mit ihren erloschenen Vulkangipfeln aus der Tertiärzeit und den damit verbundenen interessanten geologischen Verhältnissen. Dann kommt schon das pannonische Klima mit ihrer Blumenwelt (reicht allerdings nicht etwa an die Thermenalpen oder das Burgenland heran). Und nicht zuletzt sind es die gastlichen Angebote, ob in den Csárdás oder Pinzen (typische Restaurants und Weinschenken) und bei den letzten Aufenthalten das Kurhotel Pelion in Tapolca &#8211; ****S mit angenehmer Unterkunft, sehr guter Küche und dem Thermalwasser (man könnte dort sogar in einer Heilgrotte eine Kur unternehmen). Wie im vorigen Jahr haben Andreas &amp; Astrid mit den Enkelkindern Bernie, Veronika und Clemens dazu angeregt, und wir verbrachten schon zum zweiten Mal nette Tage mit ihnen. Dabei steht das Wandern an der Spitze der Freizeitaktivitäten, wenn auch die Kinder vor allem auch von ihrem doppelten Komfortzimmer samt Wirlpool begeistert waren.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22476" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8455-bearb1-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Anni und ich reisten bereits am Mittwoch, 21. März, nach Tapolca an und verbrachten den ersten Nachmittag geruhsam in der Therme. Aber am nächsten Tag sollte es &#8211; auch wegen der (vorübergehend angesagten) Wetterbesserung auf einen Berg gehen. Die Auswahl rings um die Stadt ist überraschend reichhaltig &#8211; der Burgberg Csobanc, der kultische Hauptgipfel Badacsony, der Steinbruch-Ruinenberg Halap, die geologisch-historischen Inselberge von Szigliget und noch etliche Steilzapfen tertiärer Vulkanschlote. Eine der schönsten Naturwanderungen bietet der Szent György hegy, der St. Georgsberg südlich der Stadt Tapolca mit naturbelassenen Bergsteigen und Weingartenwegen, dazu die perfekte Rundsicht über den Bergkranz des nordwestlichen Balaton-Hochlands und den weithin ausgebreiteten Plattensee.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22477" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8435-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22478" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8436-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22481" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-RSCN8505-bearb2-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die Zufahrt ist gar nicht lang &#8211; Richtung Szigliget von Tapolca durch das Dorf Hegymagas am Georgsberg vorbei und am Ortsende links auf eine Bergstraße mit Ankündigung mehrer Pinzen abzweigend hinauf zur Lengyel-Kapelle  bei den oberen Weingärten unterhalb des steilen Gipfelaufbaus mit seinen Basaltstrukturen. Hier ist überraschend &#8220;was los&#8221; &#8211; der barocke Winzerhof beim Parkplatz wird gerade renoviert! Wir könnten nun an der Ostseite den Berg umwandern und durch die nordöstliche Felsschlucht zum Hochplateau aufsteigen. Der besonders noch im Schatten auffallende Neuschnee &#8211; den gar nicht so hohen Csobanc sahen wir diesmal sogar in winterlichem Weiß &#8211; ließ uns mehr an die Sonnenseiten halten. Also gleich links weg auf Seitenstraße, Weinriedenwege und Wandersteige zur Südwestseite des Berges &#8211; eine ganz nette Strecke, die wir sonst eher im Abstieg bzw. Rückweg gewählt haben.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22483" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8438-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22484" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-RSCN8507-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22485" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8479-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22486" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8488-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Am &#8220;Löwenbrunnen&#8221; und an älteren, teilweise vernachlässigten oder ganz modern traditionalistisch renovierten Weingartenhäusern vorbei geht es gemütlich dahin, stets mit prächtigem Ausblick gegen die Szigileter Berge und den langgestreckten Waldrücken der Keszteky-Berge im Westen und den dazwischen schimmernden Seespiegel des Balaton. Auffallend sind auf den See zu die weithin überschwemmten Flächen &#8211; eigentlich annähernd der Urzustand der Landschaft, bevor der Balaton im 19. Jahrhundert etwas abgesenkt wurde und eigenartige Marschflächen entstanden.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22488" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8485-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22489" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8447-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die dreifärbig markierte Route wendet sich schließlich scharf rechts auf den Berg zu und erreicht eine Kreuzung, wo wir uns an die blau markierte Forststraße halten, die uns an der Sonnseite bis zum Gipfelplateau bringen soll. Das höchste Haus gebärdet sich wie ein alter Rittersitz, ist aber nur ein eher improvisiertes Ferienhaus, immerhin benützt und instand gehalten. Der in den steilen Basalthang geschlagene Hohlweg führt aber zu den beiden wirklich höchsten Häusern in der ersten Plateaumulde, beide unbewohnt und verfallend&#8230; eigentlich schade und eine verwilderter Anblick! Dann folgt die Wegkreuzung mit dem Schluchtanstieg der Nordostseite bei einem Infopavillon, und die Markierung wendet sich südwärts zum höchsten Bergrand und dem Gipfelpunkt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22490" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8456-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22491" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8465-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22492" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8477-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22493" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8469-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Auf der Panoramatafel ist zwar nicht mehr viel zu erkennen (wie auch manche Infoeinrichtungen schon reichlich veraltet sind), aber die tatsächliche Rundsicht ist nahezu perfekt, wenn auch nur im Gegenlicht markant, sonst leicht vom Dunst beeinträchtigt. Nach kurzem Aufenthalt geht es an den Abstieg, blau markiert am Nordrücken abwärts und nun richtig hinein in den Schnee! Die wenigen schon aufgeblühten Blumen (Lerchensporn und Schneeglöckchen) haben sehr gegen Schnee und Kälte anzukämpfen. Uns macht der Schnee weniger, überhaupt wo er gefroren ist, denn so haben wir festen Tritt und keine rutschigen Erdpartien unter unseren Bergschuhen. Bei der nächsten Kreuzung (mit einer Infotafel Tierwelt) kommen wir zu der vom Schluchtaufstieg direkt kommenden roten Markierung und wenden uns nun in die steilen Westhänge. Anfang noch in Wald mit auffallenden Schwarzföhren, dann auf einem Hohlweg durch verbuschtes Gelände geht schräg südwestlich hinab zu der den ganzen Georgsberg umkreisenden markierten Route.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22495" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-RSCN8509-150x112.jpg" alt="" /> </a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22496" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8480-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22497" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8491-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Immer mehr ins sonnige Gelände unseres Anmarschweges querend, erinnern nur mehr die Eiszapfen an einem Strohdach an die letzten Wintertage. Dann wird es zwischen Weingärten schon ganz schön grün, und wieder tauchen die ersten gerade aufblühenden Mandelbäume auf &#8211; Weiße Natur bei dieser Wanderung, vom Schnee und den Blüten, sicher selten zu erleben gerade in dieser sonst klimatisch recht begünstigten Gegend!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22498" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-RSCN8506-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22499" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8497-bearb-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Später werden hier noch Marillen und Pfirsiche, Kirschen und Zwetschkenbäume blühen, aber dazu liegt heuer der Osterurlaub entschieden zu früh &#8211; wir haben damit gerechnet, aber vom Schnee waren wir doch erstaunt! Bei allerdings noch immer frischem Wind, der bald von Nordost auf Süd drehen wird, ist dieses letzte Wegstück wieder ein Genuss, bis wir nach etwa 2 1/2 Stunden wieder beim Parkplatz an der Lengyel-Kirche anlagen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22501" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8494-pano-bearb-150x26.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22500" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/03/web-DSCN8501-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Noch ein praktischer Hinweis: Die Routen sind vorzüglich färbig markiert und mit Wegweisern versehen. Es gibt eine ziemlich neue Kompass-Karte Nr. 245 vom gesamten Balaton und Nationalpark, allerdings ist meine alte lokale Wanderkarte detailreicher (vor Ort erhältlich). Meine anderen Berichte über Touren im Nationalpark Balaton-Oberland sind im Blog zu finden &gt; Suche: Balaton, Tapolca im April 2017, Oktober 2013, April 2012. Über das Gebiet habe ich auch im Outdoormagazin &#8220;Land der Berge&#8221; ausführlich berichtet.</p>
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		<title>Wo es keine Berge gibt ?</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Apr 2017 16:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei der Fahrt von Österreich zum Plattensee, dem Ungarischen BALATON, egal ob über Sopron oder Köszeg (die bessere Route) &#8211; dabei durchquert man die Kleine Ungarische Tiefebene. Über die Grenze hinaus ist das Land zwar nicht absolut flach, hie und da gibt es sogar niedrige Hügel, etwa in der Nähe des aus der Steiermark (Raabklamm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Fahrt von Österreich zum Plattensee, dem Ungarischen BALATON, egal ob über Sopron oder Köszeg (die bessere Route) &#8211; dabei durchquert man die Kleine Ungarische Tiefebene. Über die Grenze hinaus ist das Land zwar nicht absolut flach, hie und da gibt es sogar niedrige Hügel, etwa in der Nähe des aus der Steiermark (Raabklamm !) kommenden Flusses Raab / Raba. Bei klarer Sicht erscheint sogar der schon ferne Schneeberg wie ein Himalayagipfel, überhaupt wenn er noch weiß über die grünende Ebene leuchtet. Erst von der gequerten (von Sarvar her) oder befahrenen (von Vasvar her) Hauptstraße Nr. 8 kommt man auf die Hügelberge des Bakonywaldes zu. Aber halt &#8211; da erhebt sich im Nordosten über der &#8220;brettlebenen&#8221; Niederung ein echter Gipfel, die pyramidale Gestalt eines tertiären Vulkanberges, wenn auch nicht von alpinem, sondern von pannonischen Format &#8211; der SOMLO ! In der niedrigen Ebene wirken sogar seine 432 m Gipfelhöhe imposanter als es das nächste Bild zeigt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/DSCN7436-ausschnitt-pano.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20559" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/DSCN7436-ausschnitt-pano-400x144.jpg" alt="" width="400" height="144" /></a></p>
<p>Dieses Bild haben wir bei unserem ersten Besuch Ende Oktober 2013 aufgenommen, Stimmung damals schon sehr herbstlich, trotzdem starker Besuch wegen eines in Ungarn schulfreien Tages. Dass der über den sanft ansteigenden Weingärten schroff und teilweise sogar felsig aufragende Steilrand ein doppeltes Plateau verbirgt, wo allerhand Merkwürdigkeiten zu entdecken sind, haben wir damals schon bemerkt. Erst beim nachträglichen Stöbern im WEB hat sich herausgestellt, dass dieser SOMLO nicht nur das kleinste, aber womöglich feinste Weinbaugebiet Ungarns ist, sondern sicher auch seit uralten Zeiten kultische Bedeutung und Siedlungs- wie Schutzfunktion hatte. Aus diesem Grund wollten wir bei unserem letzten Frühlingsaufenthalt noch einmal dorthin kommen (Wein habe ich leider wieder nicht mitgenommen&#8230; daher vielleicht nicht das letztemal dort gewesen&#8230;.).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-10-2013-DSCN4308.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20561" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-10-2013-DSCN4308-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-10-2013-DSCN4341.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20562" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-10-2013-DSCN4341-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-10-2013-DSCN7440.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20563" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-10-2013-DSCN7440-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-10-2013-RSCN5084.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20564" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-10-2013-RSCN5084-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-10-2013-DSCN75011.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20567" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-10-2013-DSCN75011-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Hier sind noch ein paar Bilder von 2013, die Tafel bezüglich EU-Förderungen verweist auf die Erschließung als Schutzgebiet im Jahr 2011 (ebenso groß sind die derzeitigen Werbetafeln der Orban-Regierung für Widerstand gegen die EU&#8230;). Bei der Anfahrt war uns das Wetter noch zu schlecht für den Abstecher zum Somlo, dafür zeigte sich der Tag der Heimfahrt am 10. April mit den besten Verhältnissen. Also fuhren wir von Tapolca auf der Nebenstraße über Nyirad (vorbei an Straßenrändern voll Frühlingsadonis und neben sicher auch botanisch interessanten Kalkhügeln, leider zu wenig Zeit&#8230;) nach Devecser an der Hauptstraße Nr. 8. Ein kleiner Orientierungsfehler (zu früh abgebogen) brachte uns noch dazu quer durch das Dorf Somlovasarhely, immer wieder interessant, solche abseitigen Orte zu sehen. Wieder auf der Hauptstraße zweigten wir nahe einer auffälligen Raststation in Richtung zum schon ganz nahen Somloberg ab.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2575-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20568" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2575-ausschn-400x197.jpg" alt="" width="400" height="197" /></a></p>
<p>Unser Ziel war die südlich des Gipfels stehende Margit-Kapelle (wie bei unserem letzten Besuch), aber zuerst näherten wir uns dem Berg von Westen her, wo sich auch eine Kirche auf einem Weingartenhügel befindet. Die Auffahrt ist nicht unspannend, weil durch Hohlwege zwischen martialischen Basaltsteinmauern, zwar asphaltiert, aber ziemlich schmal und bei Gegenverkehr unangenehm (trotz Rückfahrkamera unseres Mazda CX/5). Doch dann landeten wir gut am Parkplatz neben der richtigen Kapelle, wie schon bekannt etwas ruderal und säuberungsbedürftig, aber insgesamt ist der Eindruck der verstreuten Kelterhäuser gut (kleine Weinbaubetriebe und vielleicht Wochenendsitze, verwilderte Grundstücke gäbe es bestimmt leicht zu erwerben, wenn auch die derzeitige Regierung solchen Ambitionen eher feindlich gegenüber zu stehen scheint).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2506.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20569" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2506-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2569-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20570" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2569-ausschn-400x305.jpg" alt="" width="400" height="305" /></a></p>
<div id="attachment_20571" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2568.jpg"><img class="size-medium wp-image-20571" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2568-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Neben der Margit-Kapelle die &quot;Ruine&quot; eines uralten, aber wieder frisch austreibenden Lindenbaums</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2570.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20573" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2570-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Vor allem die Kirschbäume stehen in vollster Blüte, und vom Steilhang unterhalb der Basaltfelsen leuchten die Wilden Weichseln herunter. Neben einer im Gelände beschilderten Fotogalerie beginnt die (wie immer gute) Markierung auf den Somlo, die bald aus den Weingärten hinaus durch einen idyllischen Hohlweg den Hang hinaufweist.</p>
<div id="attachment_20574" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-RSCN2583.jpg"><img class="size-medium wp-image-20574" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-RSCN2583-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Grete und Anni startbereit!</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2508.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20575" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2508-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2509.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20576" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2509-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2511.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20578" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2511-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2513.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20579" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2513-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Dann kommen wir auf eine breite Terrassenfläche hinaus, die jetzt im Frühling wie ein verwachsener Brachacker wirkt, im Herbst aber von einigen Blumen bewachsen war. Geradeaus geht es auf den letzten Gipfelanstieg zu, der zwischen Strauchwerk steil und mit Stufen auf der rötlichen Erde &#8220;bezwungen&#8221; wird (poröses vulkanisches Tuffgestein im Gegensatz zum harten Basalt).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2519.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20581" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2519-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<div id="attachment_20582" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2550.jpg"><img class="size-medium wp-image-20582" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2550-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bunte pannonische Wolfsmilch</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-RSCN2582.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20583" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-RSCN2582-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Auf dem Gipfelplateau gibt es dann schon wieder etwas Neues, nämlich eine Gedenktafel (wie im Bild), das steinerne Schutzhaus mit seiner Aussichtswarte ist an einem so gewöhnlichen Tag natürlich geschlossen. Aber interessanter ist ohnehin das riesige, aus Holz konstruierte Kreuz mit der Heiligenstatue daneben. Bei einer Natur-Lehrpfad-Tafel würde der direkte Weg zu der am Nordhang weiter unten ragenden Burgruine / Vhar führen, den wir leider (wieder) nicht begehen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2522.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20585" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2522-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2524.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20586" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2524-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2525.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20587" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2525-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2528.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20588" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2528-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2530.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20590" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2530-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Die überlebensgroße Figur des Sv. Istvan stellt den Nationalheiligen und Patron Ungarns dar, den Heiligen Stephan, der im 11. Jh. die Magyaren einigte und das ungarische Königtum mit der symbolisch so bedeutenden Stephanskrone (diese in Kopie im Budapester Parlament, Original in Wien bei den habsburgischen Herrschaftsinsignien) begründete. Zimperlich waren dieser heilige, die Ungarn zum Christentum bringende  Herrscher sicher nicht (wie ich dem WEB entnehme), denn als die Nachfolge seiner Familie durch Verwandte in Frage gestellt wurde, ließ er diese blenden und ihnen die Ohren mit Blei ausgießen&#8230;..</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2531.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20591" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2531-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<div id="attachment_20592" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2533.jpg"><img class="size-medium wp-image-20592" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2533-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Was soll das bedeuten? Sicher ist es ein wichtiges Symbol....</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2535-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20593" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2535-ausschn-400x197.jpg" alt="" width="400" height="197" /></a></p>
<p>Wir spazieren nun (statt zur Ruine, auch ein Grund zum Wiederkommen) westlich über die Wiese hinunter, wo sogar schon Kastanien (und der Flieder sowieso blühen) und kommen zum westlichen Bergrand mit einer weiten Aussicht über die Kleine Ungarische Tiefebene. Leichter Dunst verhindert, dass wir etwa den Schneeberg sehen könnten, aber von den südseitigen Aussichtspunkten sind die Vulkangipfel bei Tapolca gut auszunehmen. Die grüne Wiesenfläche und ihre blühende Umrahmung mit Bäumen und Sträuchern ist jedenfalls ein sehr hübscher Eindruck!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2542-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20595" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2542-ausschn-400x143.jpg" alt="" width="400" height="143" /></a></p>
<div id="attachment_20596" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2545.jpg"><img class="size-medium wp-image-20596" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2545-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Pimpernuss und Kirschen</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-RSCN2581.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20597" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-RSCN2581-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Der markierte Lehrpfad wendet sich hier links zur Südseite und kommt an einer interessanten Infotafel vorbei. Entsprechend der österreichischen Katasteraufnahme von ca. 1820 wurde in Ungarn um 1870 (nach dem Ausgleich zwischen Österreich &amp; Ungarn, Beginn der K. u. K. Habsburgerherrschaft, Franz Joseph als Kaiser von Österreich und König von Ungarn) eine ebensolche Vermessung durchgeführt. In dieser Karte sind am oberen Bergrand entlang zahlreiche Weinkeller / Pincen mit Namen versehen eingetragen! Die Weinberge sind hier heroben allerdings verschwunden und die Gebäude nur mehr als Steinhaufen erhalten. Interessant ist, dass der Somlo eher kleinbäuerlich bewirtschaftet war, sich aber in der Ebene darunter zwei riesige neue, teilweise unter der Erde verbaute Betriebe befinden (einen davon konnten wir als Brennerei vermuten). Was in der Landwirtschaft unter den Kommunisten als eine Art &#8220;Kolchosen&#8221; betrieben wurde, scheint sich nach der &#8220;Entstaatlichung&#8221; und dem Übergang zum kapitalistischen System wieder rückschreitend zu verändern, so wie einst der Adel der ungarischen Magnaten seine Großgrundbesitzungen hatte.</p>
<div id="attachment_20599" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2554.jpg"><img class="size-medium wp-image-20599" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2554-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Eine &quot;Puchinger-Pince&quot; gibt es auch neben der Margit-Kapelle!</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2552.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20600" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2552-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nun kommen wir schon in den Nachmittag hinein, und durch den malerischen Hohlweg geht es wieder hinunter zu den Weingärten und zum Rastplatz bei der Margit-Kapelle. Dabei sehen wir sogar eine Smaragdeidechse, die wegen der angenehmen Wärme höchst lebendig und kaum zu fotografieren ist.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2558.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20601" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2558-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-RSCN2579.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20602" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-RSCN2579-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2567.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20603" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2567-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nach ausgiebiger Rast bei mildem Wind und Sonnenschein machen wir uns dann an die Rückfahrt. Leider erwischen wir einen anderen &#8220;Zufahrtshohlweg&#8221; und versäumen das vorher gesehene Weingut, also geht es ohne zusätzliches Gepäck (unser Auto platzt ohnehin schon aus allen Nähten) an die Heimfahrt. Diesmal Richtung Sopron, aber bei Kophasa nach Deutschkreuz abzweigend und über die Burgenland-Schnellstraße nach Wr. Neustadt und ins schon heimatliche vertraute, mit zahlreichen Radarfallen versehene Triestingtal. Alles gut gegangen, nichts Unangenehmes passiert, und schön war´s!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/fb-web-DSCN2577.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20604" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/fb-web-DSCN2577-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2574.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20605" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2574-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
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		<title>Ungarn / Balaton / Badascony: Zurück in den Frühling</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Apr 2017 13:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim nachösterlichen Wintereinbruch, der alles frische Grün und alle Blumen mit einer dicken Schneeschicht überdeckt hat, bleibt nur die Flucht zurück in den Frühling, wie wir ihn im März und Anfang April erleben konnten. Dazu passt die Tour vom Palmsonntag, 9. April 2017 bestens &#8211; auf den mächtigsten Vulkanberg nördlich des Plattensees im Nationalpark Balaton-Oberland. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim nachösterlichen Wintereinbruch, der alles frische Grün und alle Blumen mit einer dicken Schneeschicht überdeckt hat, bleibt nur die Flucht zurück in den Frühling, wie wir ihn im März und Anfang April erleben konnten. Dazu passt die Tour vom Palmsonntag, 9. April 2017 bestens &#8211; auf den mächtigsten Vulkanberg nördlich des Plattensees im Nationalpark Balaton-Oberland.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2394.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20529" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2394-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Im Bild erhebt er sich, beidseitig vom Seespiegel begrenzt, mit 438 m Höhe über das westliche Drittel des Plattensees. Während die unteren Hänge zwischen Badacsonytördemic im Nordwesten und Badasconytomaj im Südosten fast ausschließlich mit Weinrieden bedeckt sind, ist der von Felswänden gesäumte und oben abgeflachte Gipfelaufbau ein Waldberg. An der Grenze von Wein und Wald, von sanften offenen Hängen und steilem Waldhang, befindet sich im Süden der beliebteste Ausgangspunkt für die Besteigung oder sogar die Überschreitung des Gipfels. Dort stehen das Kisfaludy-haz und das ebenfalls museale Haus der Muse des ungarischen Dichters. Hätte ich diese Sehenswürdigkeiten besser im Gedächtnis gehabt, wäre uns eine kleine Irrfahrt erspart geblieben. Die Erfahrung dazu, als wir von Badacsonytördemic den Anstieg aufspürten, war mir leider nicht mehr bewusst. So fuhren wir von Tapolca nach Badacsonytomaj und zweigten, an der neoromanischen rötlichen Kirche vorbei, auf die Romai-utka ab, die schon auf die Römerzeit zurückgehen soll. Ich kann nur empfehlen und mir für allfällige weitere Besuche merken &#8211; diese Straße entlang fahren, eine lange Strecke, vorbei an der auffallenden Anna-Kapelle und einem guten Restaurant im Csarda-Stil. Ja nicht vorzeitig hinauf in das Gewirr der irgendwo in den Weinbergen endenden schmalen Hohlweggassen! Erst beim Wegweiser &#8220;Kisfaludy-has&#8221; bergwärts abzweigen, die nächsten Parkmöglichkeiten nicht beachten und  bis zu den Waldrändern, auch wenn die Zufahrt immer schmäler wird, denn dort oben wartet ein guter Parkplatz (mit Gebühr, die sich auszahlt).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2449.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20530" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2449-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Unter wir meine ich diesmal nicht nur Anni, Grete und mich, sondern im zweiten Auto die ganze Familie Baumgartner aus Maria Lanzendorf &#8211; Veronika, Andreas, Bernie, Astrid und Clemens. Übrigens sind deren männliche Angehörige, egal welchen Alters, ausdauernde BARFUSSWANDERER !</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN7412.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20532" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN7412-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/SSCN2494.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20533" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/SSCN2494-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Als Einleitung wird eine Mauer entlang des Stiegenaufganges (solche Strecken sind typisch für den Badascony) begangen, also ein kurzweiliger Beginn. Dann folgt die Lichtung mit dem &#8220;Rosa-Stein&#8221;, jenem sagenumwobenen Basaltblock, auf dem sich jung oder alt verliebte Paare mit dem Rücken zum See setzen sollen, worauf sie ein Jahr darauf verheiratet sein werden. Für uns eine gute Gelegenheit, endlich einmal Familienfotos zu schießen, bevor es am linken Wanderweg zu den Weingartenrändern mit Blick auf den westlichen Balaton und zum Berg und Burgplatz von Szigliget geht.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN7411.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20534" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN7411-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Von hier aus hätte man auch die Möglichkeit, rechts weiterzugehen und den Gipfel entlang der roten Markierung zu umrunden, bis die steile Basaltschlucht-Passage des Kökapi (Steintor) zum Plateau hinauf und zum Kisfaludy-Aussichtsturm führt. Wir halten uns aber an den linken Weg, anfangs richtig zum Laufen für die Kinder und dann über eindrucksvolle 460 Stufen der &#8220;Flüchtlingsstiege&#8221;  auf den Berg. Alle diese Örtlichkeiten sind mit historischen Erinnerungen verbunden und entsprechenden Tafeln ausgestattet.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2465.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20535" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN2465-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Über die Stiege kommen wir alle mehr oder minder ins Schnaufen, aber der Tiefblick und die Basalttürme nahe daneben machen den Aufstieg auf jeden Fall spannend, was für die Kinder am wichtigsten ist. Und oben befindet sich ohnehin gleich ein Rastplatz für die schon dringend erwartete Jause!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/SSCN2495.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20536" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/SSCN2495-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/SSCN2496.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20537" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/SSCN2496-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Dann leitet uns die blaue Markierung am Bergrand rechts entlang,  an schönen Aussichtsplätzen vorbei, bis zum Pseudo-Gipfelpunkt beim Ranolder-Kreuz (einem Gedenkpunkt aus dem 19. Jahrhundert, eigentlicher Gipfel ist der Kisfaludy-kilatu, der 2011/12 errichtete hölzerne EU-Aussichtsturm; paradox &#8211; auf riesigen Reklametafeln wirbt Regierungchef Orban gerade für EU STOP&#8230;.).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN0558.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20538" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN0558-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Hier steht man auf den Achteck-Platten von riesigen Basaltpfeilern und hat einen wunderbaren Blick über den Plattensee.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN0556.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20540" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN0556-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Später verläuft der Wanderweg eher im typischen pannonischen Laubwald, beim &#8220;Steinhaus&#8221; gibt es aber noch einmal ein ebenso schönes Panorama und außerdem ziemlich verlässlich Smaragdeidechsen in den Spalten des alten Steinbaues.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN5070.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20541" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN5070-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN5070.jpg"></a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN5415.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20542" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN5415-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Das ist nun der letzte Blickpunkt, denn bald schlängelt sich der Steig über viele Steinstufen und über eine Basaltkanzel nur mehr im Wald bis zum Rozsa-kö, dem &#8220;Heiratsstein&#8221;, hinunter. Aus dem urigen Wald mit seinen verstreuten Basaltblöcken geht es dann hinaus zum parkartigen Gelände nahe dem Ausgangspunkt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/SSCN2499.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20544" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/SSCN2499-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der Rest des Wanderausfluges zum Badacsony verläuft getrennt, denn wir drei wollen schon zurück in die Therme, und den &#8220;Baumis&#8221; ist die Luft ausgegangen &#8211; ein platter Reifen (hoffentlich nicht wegen meiner vorausgegangenen Irrfahrt durch die steinigen Hohlwege). Damit nähert sich unser wirklich lohnender Aufenthalt in Tapolca allmählich dem Ende &#8211; noch einmal in die jetzt schon spärlicher frequentierte Therme, Abend- und Frühstücksbuffet viel zu üppig, am letzten Tag schon um 7 Uhr morgens ins Bad, wo wie angekündigt, aber nicht wirklich erwartet alle drei Kinder auftauchen&#8230; eine rührige Gesellschaft, die den Bademeister immer etwas in Spannung hält&#8230;.  wir gehören auch zu euch? Jedenfalls schön und abwechslungsreich war´s auf jeden Fall!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN08511.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20549" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN08511-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/04/web-DSCN5415.jpg"></a></p>
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