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	<title>Bernhard Baumgartner´s Autorenblog &#187; Slowenien</title>
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		<title>Istrisches Tagebuch I. &#8211; DUGA LUKA</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2018 17:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
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		<description><![CDATA[Mich wundert selber, wie ich auf die Idee gekommen bin, unbedingt einmal einen Urlaub in Rabac  (rábatsch) auf Istrien zu verbringen&#8230; Jedenfalls sind wir schon (nach Aufenthalt 2008 in Medveja bei Lovran mit Besteigung der Ucka) 2010 von Porec aus nach Süden gefahren, um nach Rabac zu kommen. Gekommen sind wir damals bis zur Hafenbucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mich wundert selber, wie ich auf die Idee gekommen bin, unbedingt einmal einen Urlaub in Rabac  (rábatsch) auf Istrien zu verbringen&#8230; Jedenfalls sind wir schon (nach Aufenthalt 2008 in Medveja bei Lovran mit Besteigung der Ucka) 2010 von Porec aus nach Süden gefahren, um nach Rabac zu kommen. Gekommen sind wir damals bis zur Hafenbucht von Trget und haben oberhalb bei einer Rast neben der Streusiedlung Brgod das erstemal Schmetterlings-Knabenraut gesehen (deshalb auch heuer die Suche nach diesem Ort). Nach dreimal Seline und Nationalpark Paklenica sollte es in diesem Jahr also unbedingt Rabac sein, schon im Jänner gebucht, Hotel Valamar gleich für über eine Woche lang Anfang Mai.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22774" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN0219-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22775" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN0226-pano-150x26.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22776" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN0223-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Zunächst zur <strong>Anreise am Sonntag, 29. April:</strong> Vom Hotel Valamar wurden wir schon vor Reiseantritt vorbildlich betreut, sonst wäre ich nicht auf die abkürzende Route gekommen! Schon nach der Autobahn-Verzweigung Triest / Koper bei der Abfahrt Crn Kali ab auf die gut ausgebaute Hauptstraße und über die auf den Berghöhen verlaufende Grenze Richtung Buzet, dadurch den weiten Bogen über die Schnellstraße des Istrien-Ypsilons erspart! Buzet haben wir nebenbei liegengelassen, weil uns diese interessante Bergstadt schon gut bekannt war. Dafür haben wir noch in Slowenien nahe Grasisce eine Pause eingelegt, selbstverständlich im Naturgelände, dabei schon von schönen Purpur-Knabenkräutern begrüßt. Nächster Stop schon näher an Labin, wo wir von 2008 in der Karte eine Orchideenwiese nahe Boljun eingetragen hatten &#8211; wieder dieselbe Art, sonst aber noch nicht viel botanisch los (erst bei der Heimfahrt am 10. Mai). Spinnen-Ragwurz bereits ziemlich verblüht&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22779" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN0231-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22780" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN0220-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Den guten Wegweisern nach kommen wir nach Labin, mehrfach ist schon Valamar Hotel &amp; Casa angekündigt, dann geht es steil und kurvig hinunter in die von Wäldern mit Felskulissen umgebene Bucht von Rabac. Im Hotel haben wir ein superbes Zimmer mit Parkblick, fürs Baden ist mit einem Pool bestens gesorgt, und über das Abendbufett will ich mich gar nicht verbreiten, jedenfalls erstklassig, als Hauswein ein frischer Malvasier, also alles bestens, richtig zum Wohlfühlen vor und nach den geplanten Touren.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22782" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9592-bearb-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22783" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9535-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Wir kennen schon einige Gebiete und Ziele in Istrien (etwa die Küste von Opatija / Lovran, die berühmten Hafenorte an der Westküste und die Burgstädte im Landesinnern, samt Ucka und Cikarija). Daher wollen wir diesmal uns vor allem der Natur und der näheren Umgebung von Labin, der nächstgelegenen und auf Rabac herabblickenden Stadt, widmen. Außerdem nach über 500 km Anreise am nächsten Tag nicht zu weit fahren&#8230; Zum Glück hilft uns die Istrien-Karte im 100-Tausender-Maßstab, und unser erstes Ziel soll gleich die an Rabac anschließende Halbinsel sein. Die Karte verrät nur so viel &#8211; ein Kap am Ende des bewaldeten Bergrückens, beiderseits Strandlinie, kaum besiedelt &#8211; vielversprechend? Werden sehen&#8230;</p>
<p><strong>Montag, 30. April &#8211; DUGA LUKA</strong></p>
<p>Schon vor dem Frühstücksbufett im Außenpool, so warm kommt es uns hier im Süden vor. Obwohl &#8211; das Wetter ist die nächsten zehn Tage eher wechselhaft und zum Glück nicht zu heiß. Vormittags zur Einstimmung Spaziergang auf der hübschen Promenade direkt unterhalb vom Hotel bis zum Hafen. Nach mittags geht es los, wohl letztlich zum Dutzenden Male die Bergstraße hinauf und nochmal bergwärts zur Altstadt Labin, die direkt durchfahren wird und sehr verlockend für einen Bummel ausschaut. Diesmal aber durch bis zum etwas entfernten Friedhof und der entscheidenden Straßenkreuzung &#8211; Ziel Duga Luka, dorthin vorerst noch an einzelnen Häusern vorbei, meist durch Kiefern- und Buschwald, aber immer entschieden bergab. Wo sich das Gelände öffnet, endet die Straße vor einer Häusergruppe, alles ruhig ringsum, nur kurz davor eine große Baustelle, vermutlich ein Hotel in dieser prachtvollen, allerdings auch sehr abgelegenen Gegend.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22785" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9532-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22787" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN95341-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22788" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9539-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Gleich nach den recht ansehnlich wirkenden Häusern mit ihren schönen Gärten beginnt die mediterrane Urnatur, anfangs selbstverständlich mit den ruderalen Abschnitten des überall anfallenden Sperrmülls. Aber gleich danach wird es wirklich schön, ein immer schmalerer Pfad schlängelt sich durch den niedrigen Macchia-artigen Wald mit vorwiegenden Laubbäumen, daneben blüht schon allerhand, vor allem auch noch der Affodil (das Kennzeichen für ausgelaugte und ertraglose Böden, wie wir verwundert nachgelesen haben). Sogar das Salep-Knabenkraut (Orchis morio) ist hier noch mit einzelnen voll blühenden Exemplaren zu finden dazu noch Ziestrosen und aufblühender Ginster, um nur ein paar Arten zu nennen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22790" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9541-bearb-126x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22791" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-RSCN9599-bearb-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22792" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-RSCN9596-bearb-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die Wegspur wird immer spärlicher, sogar etwas verwachsen, aber wir zwängen uns durch &#8211; zum Glück keine Schlangen (im Gegensatz zu Starigrad / Seline im Vorjahr). Mit einigem hin und her, immer noch einen dichten Kiefernwald vor Augen, gelangen wir auf eine Lichtung, schon recht hübsch mit ihrem mediterranen Blütenflor, allerdings ohne weitere Besonderheiten. Irgendwie müssen wir zur Küste hinab, so scheint es, und instinktiv wenden wir uns nach links, kommen auf einen ziemlich freien Gras- und Buschhang, der zum Strand hinabzieht.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22795" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9548-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22796" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9549-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22797" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9562-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Blühendes gibt es hier zwischen den kahlen Steinen nicht viel, aber einen ausgetretenen Weg neben den niedrigen Klippen und einen schönen Fernblick auf die unendlich langgestreckte Insel Cres gegenüber. Jetzt ist die Frage &#8211; am Ufer zurück oder vielleicht doch rund um die Halbinsel? Wieder gut bedacht, wählen wir den Weiterweg und kommen zunächst an einem fast verwüsteten Waldrand vorbei, mit schief gedrückten und wahrscheinlich von der winterlichen Bora zerzausten Bäumen, wo Anni im Unterholz etwas Rotes leuchten sieht. Wenn wir das übersehen hätten, wäre schade gewesen, denn einmal ins Unterholz eingedrungen, befinden wir uns in einem Paradies von voll blühenden Geschweiftblättrigen Frühlings-Zyklamen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22798" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9554-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22799" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9555-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22800" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-RSCN9595-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Dann liegt das Kap Prklog vor uns, ein steiniges Uferrund vor dem Walddickicht mit Panoramablick über den Kvarner, wie dieser Meeresteil an der Südostküste Istriens heißt. Wieder zu unserem Glück setzt sich der Strandweg weiter fort, zum Baden nicht gerade einladend wegen des zwar niedrigen, aber scharfen Klippenrandes, also wohl eher für etwas abmitionierte Wanderer ideal, denn die Fischer gehen nicht so weit von ihren am Berg oben stehenden Häusern bzw. dem Straßenende hierher. Nun wechselt der Pfad in den Wald hinein, bleibt aber immer gut begehbar, nicht uninteressante Pflanzen zur Seite und schließlich sogar ein altes Bauwerk aus Steinen und Ziegeln, schaut von oben aus wie ein Brunnenschacht, hat aber unten seitliche Eingänge, vielleicht einmal ein Wachturm, dessen hochragenden Teile verschwunden sind? Hinweise gibt es keine dazu, aber dafür mehren sich am steilen Waldufer die von Fischern ausgebauten Plätzchen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22801" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9563-pano-150x26.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22802" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9565-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22803" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9566-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22804" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9576-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Noch bevor wir (wie angenommen) einen Anlegeplatz erreichen, führt eine Betonstiege steil zu den Häusern hinauf, die wir selbstverständlich als Weiterweg akzeptieren. Dann geht es zwischen Steinmauern und Gärten zum Ausgangspunkt und unserem Parkplatz zurück. Dieser liegt am Rand einer üppigen Wiese, die kaum Bewirtschaftsspuren aufweist. Also bäuerliche Anwesen gibt es hier nicht, wir kommen im Gegensatz dazu mit einem kroatischen Hausbewohner in freundlichen Kontakt, der lange Jahre in den USA gelebt hat und nun in dem von seinem Sohn gebauten Haus wohnt. Wir machen es nun nach etwa drei Stunden im Gelände gemütlich und genießen die späte Mittagsrast an diesem wunderschönen Aussichtsplatz.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22806" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9582-pano-150x26.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22807" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9580-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22808" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9587-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Fern sieht man Rabac über die Bucht herschauen bzw. suchen wir das rote Dach unseres im Pinienpark versteckten Hotels zwischen all den Neubauten des Tourismusortes Rabac.  Am späteren Nachmittag machen wir uns an die Rückfahrt, die schmale Asphaltstraße hinauf zur Anhöhe vor Labin, das sich vom Friedhof aus in Idealansicht mit dem Uckamassiv im Hintergrund präsentiert.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22810" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-bb-DSCN9593-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Noch immer nicht genug des Vergnügens, genießen wir doch abends noch den Außenpool und das Hallenbad, bevor es zum Abendbufett geht. Also ein voller erster Urlaubstag, und einen Spaß macht Anni sich noch &#8211; sie bestellt von Rabac aus in St. Veit an der Gölsen bei der Genusswerkstatt Baldrian der Meisterin Elisabeth (vormals Bäckerei Käppl) für Clemens eine Torte für die Erstkommunionfeier !</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22811" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/05/web-IMG_9443-150x112.jpg" alt="" /> Das war mein Beitrag zum ersten Istrientag, Annis Bilderalbum ist zu finden im Facebook: Wandertipp Bernhard baumgartner</a></p>
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		<title>Frühlingsbeginn</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 17:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heuer und in den folgenden Jahren fällt der kalendarische Frühlingsbeginn auf den 20. März. Phänologisch wäre aber 2017 der meteorologische Start in den Frühling am 1. März passender gewesen. Denn zu diesem Zeitpunkt waren die Erstblüher bereits voll entwickelt: Bis Mitte März voll blühend erhalten hat sich nur der Zaubernussstrauch / Hamamelis, ja und Anfang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heuer und in den folgenden Jahren fällt der kalendarische Frühlingsbeginn auf den 20. März. Phänologisch wäre aber 2017 der meteorologische Start in den Frühling am 1. März passender gewesen. Denn zu diesem Zeitpunkt waren die Erstblüher bereits voll entwickelt:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1830.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20274" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1830-400x300.jpg" alt="Winterlinge, Schneeglöckchen, Hamamelis" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1831.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20275" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1831-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1824.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20276" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1824-400x300.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Bis Mitte März voll blühend erhalten hat sich nur der Zaubernussstrauch / Hamamelis, ja und Anfang März sind noch die Märzenbecher d. h. Frühlingsknotenblumen dazu gekommen, ja natürlich auch die Krokusse.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1896.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20278" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1896-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN1982-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20279" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN1982-ausschn-400x198.jpg" alt="" width="400" height="198" /></a></p>
<p>Inzwischen sind alle diese &#8220;Erstlinge&#8221; schon verblüht, nur im Schatten haben sie sich länger gehalten. Und während in der &#8220;freien Natur&#8221; die Schneerosen schon vollst aufgeblüht und bisweilen dazu noch etwas verfärbt sind, haben ihre Verwandten &#8211; die anderen Helleborus / Nieswurz-Arten die schönste Zeit.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1860.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20281" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1860-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Schneerosen, hier noch in Vollblüte Mitte Februar, deutlich erkennbar die grünlichen Nektardrüsen!</p>
<div id="attachment_20283" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1828.jpg"><img class="size-medium wp-image-20283" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1828-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Helleborus atrorubens / Violette Nieswurz und Orientalische N. / H. orientalis - Gartenformen</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN1963-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20284" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN1963-ausschn-400x297.jpg" alt="" width="400" height="297" /></a></p>
<p>Diese schon gezeichneten  Garten-Lenzrosen stammen aus den Ländern südöstlich der Alpen. Die übrigen Nieswurz-Arten haben grünlichgelbe Kronblätter.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN1983.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20286" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN1983-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Dazu gehören die Grüne Nieswurz / Helleborus viridis, auch &#8220;Güllwurz&#8221; genannt (aber nicht weil zu ihrer Blütezeit im März bei uns im Gölsental so fleißig gegüllt wird&#8230;). Diesen Namen verdankt sie die heute fast absonderlich klingende Verwendung als natürliches Immunisierungsmittel in der Schweinezucht. Den Ferkeln wurde nämlich eine Wurzel der Grünen Nieswurz durch ein ins Ohr gestanztes Loch gefädelt. Der Giftstoff der Pflanze führte zu einer Entzündung und der Bildung von Abwehrstoffen, wodurch diese wertvolleren &#8220;gegüllten&#8221; Ferkel gegen die Schweinepest immun waren! Daher erklärt sich vielleicht auch das häufigere Vorkommen in den Obstgärten von Bauernhöfen. Die getrockneten Wurzeln der Schneerosen / Helleborus niger sollen einst sogar als Ersatz für den teuren Schnupftabak verwendet worden sein, was den Namen erklärt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN1973-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20287" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN1973-ausschn-400x297.jpg" alt="" width="400" height="297" /></a></p>
<p>U. a. in der südlichen Steiermark kommt die Hecken-Nieswurz / Helleborus dumetorum vor, die derzeit zugleich mit den letzten Frühlingsknotenblumen und (auf slowenischem Gebiet südlich von Mureck) der Hundszahn-Lilie blüht. Dort gibt es auch eine besondere Krokusart &#8211; Crocus vittatus (exiguus) / Illyrischer Krokus mit besonders hübsch gezeichneten Kronblättern.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-DSCN1990.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20290" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-DSCN1990-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Zu den weniger bekannten Nieswurzarten, die sehr wüchsig ist (kräftig aussamend) und auch in der Umgebung von Wien vorkommt, gehört die Stinkende Nieswurz / Helleborus foetidus, am Aussehen und am tatsächlich unangenehmen Geruch leicht erkennbar &#8211; sie heißt auch &#8220;Bärwurz&#8221;. Woher soclhe Volksnamen oft abgeleitet werden, wäre interessant!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-DSCN1975.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20291" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-DSCN1975-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Ebenfalls geruchsintensiv ist der Bärlauch, im Volksmund als &#8220;Knofelkraut&#8221; bekannt und für Frühlingsspeisen sehr beliebt. Kaum ein Restaurant, wo nicht mehrere Speisen mit Bärlauch angeboten werden! Aus eigener Erfahrung jedoch &#8211; besser gekocht essen, denn roh in einem Aufstrich hat das Knofelkraut einmal so sehr auf den Magen geschlagen, dass ich nächtens mit der Taschenlampe in den Garten (woher die Blätter stammten) kontrollieren ging, ob es wirklich Bärlauchblätter waren&#8230; Denn Verwechslung mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen können tödlich ausgehen, obwohl man bei so geringer Kenntnis der Pflanzenwelt besser nicht auf &#8220;Kräuterernte gehen sollte!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN2008-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20292" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN2008-ausschn-368x400.jpg" alt="" width="368" height="400" /></a></p>
<p>Da kann schon weniger passieren oder gar nichts, denn neben der Hochstängeligen Schlüsselblume / Primula eliator wächst ganz simpler &#8211; wilder Schnittlauch! Eigenartig ist übrigens (abseits der Gärten) die Verbreitung der Primelarten: Die vorhin abgebildete gibt es, neben der etwas späteren Arznei-Primel / Primula officinalis, recht verbreitet, während die Zwergprimel / Primula acaulis etwa im Gölsental kaum vorkommt, jedoch an der Triesting und Pielach in der Nachbarschaft besonders häufig.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN51361.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20293" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN51361-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nun ist auch die Zeit für spezielle Blumenexkursionen gekommen &#8211; etwa zur wunderschönen Schachblume im südlichen Burgenland bei Luising oder im nahen Groß-Steinbach, wo sogar ein Naturdenkmal dieser (von mir im Pflanzenmarkt gekauften und hier abgebildeten) seltenen illyrischen Blume gewidmet ist.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1962.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20294" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1962-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
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		<title>Sveti Ana und Marija Snezka: Slowenische Bergkirchen über dem Murtal</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2016 19:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast zum gleichen Kalendertermin wie jetzt (24. März, im Blog etwas verspätet!) haben wir 2012 von Bad Gleichenberg aus die slowenische Seite des Murtals (gegenüber von Mureck bis Bad Radkersburg) besucht. Ein Grund dafür war die Bergkirche St. Anna, und außerdem wollten wir die Frühlingsflora in diesem illyrischen Bereich erleben. Bisher hatten wir etwa den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast zum gleichen Kalendertermin wie jetzt (24. März, im Blog etwas verspätet!) haben wir 2012 von Bad Gleichenberg aus die slowenische Seite des Murtals (gegenüber von Mureck bis Bad Radkersburg) besucht. Ein Grund dafür war die Bergkirche St. Anna, und außerdem wollten wir die Frühlingsflora in diesem illyrischen Bereich erleben. Bisher hatten wir etwa den &#8220;Hundszahn&#8221; erstmals bei Windisch-Minihof gesehen, dazu kam dann noch der fantastische Standort von der Kirche in Klöch hinauf zum Klöchberg, außerdem der Berganstieg nahe der Weinbauschule Silberberg westlich von Leibnitz. Inzwischen weiß ich aus dem facebook von Stefanie Bartl auch die reichlichen Vorkommen in den St. Pauler Bergen südlich von Wolfsberg im kärntnerischen Lavanttal (werden wir sicher auch noch besuchen).</p>
<div id="attachment_18795" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-DSCN4879.jpg"><img class="size-medium wp-image-18795" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-DSCN4879-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">AB Zwei Varianten von Illyrischem Krokus und Frühlingsknotenblumen</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-DSCN4863.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18794" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-DSCN4863-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-DSCN4883.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18796" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-DSCN4883-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Zuerst gingen wir noch eine Runde durch die Murauen bei Mureck (mit der bekannten Schiffsmühle), dann überquerten wir die Murbrücke, leider ohne den historischen Grenzstein zu fotografieren, den wir bei unserer heurigen Fahrt nicht entdecken konnten (vielleicht schon wegen der Spannung, wie das Passieren der Grenze nach dem vor kurzem noch aktuellen Flüchtlingsansturm funktionieren würde). Die Weiterfahrt erfolgte zuerst auf den Straße am Rand des Murtals (Richtung Apace). Dabei konnten wir uns nach der Freytag &amp; Berndt Wanderkarte Nr. 412 (Südoststeirisches Hügelland) sehr gut orientieren.</p>
<div id="attachment_18798" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-DSCN4889.jpg"><img class="size-medium wp-image-18798" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-DSCN4889-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">AB (wie alle Bilder von 2012) Hundszahn-Lilie</p></div>
<p>Bei der dritten Ortschaft (Stonovci) zweigten wir jedoch südwärts von der Talebene hinauf zu den Bergen ab. Diese sind mit wechselhaften Fluren von naturbelassenen Wiesen, Obstgärten und Äckern der kleinbäuerlichen Gehöfte und mit südlich getönten Mischwäldern bedeckt (Edelkastanie, Hopfenbuche u. a. Laubbäumen). Dabei sahen wir wie in der Au größere Feuchtflächen mit &#8220;Märzenbechern&#8221; in vollster Blüte und einige Hundszahn-Lilien. Nahe den idyllischen Hügeln von &#8220;Rozengrunt&#8221; erreichten wir die parallel zum Murtal verlaufende Talmulde des Baches Scavnica, dann war mit dem nächsten starken Anstieg das Bergdorf mit der Wallfahrtskirche St. Anna erreicht (Sveta Ana v.  Slov. Goricah).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-DSCN4902.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18800" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-DSCN4902-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Wieder östlich und nördlich abbiegend erreichten wir wieder das Tal,  das hier &#8220;Zgornja Scavnica&#8221; genannt wird (meine Schreibweise ohne die kleinen tsch-Hakerl über einzelnen S und C). Mit großem Glück wählten wir die schmalen, aber asphaltierten Nebenstraßen an der nördlichen Talseite, bis wir an der Kreuzung vor Lesane zum Halten kamen. Denn hier wucherten ganze Felder von Frühlingsknotenblumen im Auwaldbestand, und gleich im Waldsaum oberhalb der Straße fanden wir die allerschönsten Hundszahn-Lilien!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-DSCN4908.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18801" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-DSCN4908-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-DSCN4891.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18802" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-DSCN4891-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Die weitere Fahrt führte durch das überaus idyllische Tal, wo auf den Wiesen sogar noch Krokusse blühten, bis zur Kreuzung bei Spodnja Scavnica. Nun aber nicht direkt Richtung Radkersburg, sondern auf der Slowenischen Weinstraße über Police und Hercegovscak in wunderhübscher Höhenstrecke nach Gornja Radgona, dem gegenüber der österreichischen Stadt Radkersburg hoch über der Mur gelegenen Burgort.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5393.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18804" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5393-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Bei unserer Fahrt am 24. März 2016 kamen wir in Gegenrichtung (nach den in unserer Wanderkarte eingetragenen Pfeilen) zur dreifach mit diesem Wegweiser versehenen Kreuzung. Diesmal waren aber die Märzenbecher schon abgeblüht, und mit viel Glück fanden wir im schattigen Waldrand oberhalb der Straße noch blühende Hundszahn-Lilien.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5407.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18806" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5407-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Hier im Blog sind jetzt nur meine Bilder, während Annis Bilderalbum im facebook &#8220;Wandertipp bernhard baumgartner&#8221; zu sehen ist!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-RSCN5447.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18807" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-RSCN5447-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Immerhin ist jetzt klar &#8211; der Hundszahn korrespondiert in der Blüte mit den Märzenbechern und auch dem Illyrischen Krokus. Obwohl schon am Abblühen, gelangen noch einige Bilder, und ein paar Schritte oberhalb, auf Les(ch)ane zu, erstreckt sich ein großer Weingarten über den Hügelhang.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5394-ausschn-gedr.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18810" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5394-ausschn-gedr-400x322.jpg" alt="" width="400" height="322" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5399.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18812" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5399-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<div id="attachment_18813" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5412.jpg"><img class="size-medium wp-image-18813" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5412-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Begleitflora zur Hundszahn-Blüte</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-RSCN5444.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18814" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-RSCN5444-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-RSCN5445.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18815" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-RSCN5445-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Dann fuhren wir im Tal der Scavnica weiter, gemütliche Kurvenstrecke, kein Verkehr, hübsche Häuser immer wieder und die an den Wegkreuzungen angebrachten typischen Kreuze.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-ab-DSCN2282.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18817" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-ab-DSCN2282-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5413.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18818" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5413-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Beim Wegweiser zu einer &#8220;Mlyn&#8221; überquerten wir den Bach beim Mühlengebäude und gelangten über die steile Asphaltstraße hinauf nach Svete Ana. Unser letzter Besuch ist zwar erst vier Jahre her, aber in dieser Zeit hat sich hier allerhand verändert.</p>
<div id="attachment_18819" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5414.jpg"><img class="size-medium wp-image-18819" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5414-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Info- und Rastplatz mit einer alten Weinpresse und malerische Aussicht zum Pohorje bei Marburg</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5417.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18820" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5417-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Also hier ist viel weitergegangen in den letzten Jahren, wohl auch mit Hilfe der EU, was aber die Leistungen der Slowenischen Staatsstellen und der Einheimischen nicht schmälern soll (ebenso wie auch bei uns in Österreich, denn ohne lokalen Beitrag und Einsatz nützen auch die vorgesehenen EU-Gelder nichts).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5418.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18822" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5418-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5423.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18823" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5423-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nun geht die Fahrt in bewährter Weise weiter &#8211; Anni am Steuer und ich mit der Wanderkarte als &#8220;Navi&#8221; daneben. Wegen der eindeutigen und einfachen Route haben wir uns ausnahmsweise anschließend überhaupt nicht verfahren! Zuerst mit vielen Kurven und Auf- und Abfahrten gegen Westen bis zur Querung der nach Mureck führenden Hauptstraße. Die Landschaft ist abwechslungsreich und verlockt immer wieder zu einem Halt und Spaziergang. Dann geht es zum Berg Drazen vrh hinauf und auf dem aussichtsreichen Höhenrücken weiter, vorbei an Gehöften, Wein- und Obstgärten, immer wieder ein kleines Waldstück oder ein Wiesenfleck, daneben in unglaublich steile Hänge gepflügte Ackerfurchen. Es ist wirklich schade, eine solche Strecke mit dem Auto zu befahren! Mit dem Fahrrad (wegen der häufigen Steigungen besser mit E-Bike) wäre es viel lohnender, oder zu Fuß als Wallfahrer, denn schon nähert sich die zweite Bergkirche!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5421.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18824" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5421-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Wohl ob der Höhenlage heißen Kirche und Ort &#8220;Maria Schnee&#8221; &#8211; Marija Snezna. Gepflegtes Ortsbild, stattliche Wallfahrtskirche, Brunnen mit Wetterhahn, Schule und Postamt (in jedem Ort, nicht so wie bei uns !), ein im Bau befindliches Veranstaltungs- oder Pilgerzentrum, wirklich eindrucksvoll, und gerade läuten die Kirchenglocken zur Mittagszeit!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5426.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18825" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5426-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-ab-RSCN2291.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18827" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-ab-RSCN2291-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5428.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18826" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5428-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5431.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18828" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5431-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5432.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18829" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5432-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Ein Rückblick über die Hügelberge auf Sveti Ana, dann geht es nordwärts weiter, immer noch in malerischer Höhenlandschaft.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5433.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18831" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5433-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-RSCN5438.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18832" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-RSCN5438-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Mit einigen Verzweigungen der Bergstraße nähern wir uns nordwärts wieder der österreichischen Grenz und der Mur, die wir auf der schmalen eisernen Grenzbrücke passieren. An deren Ende ein scharfe Linkskurve mit dem österreichischen Grenzposten &#8211; unsere Pässe schon in der Hand, weiß ich nicht, ob jetzt kontrolliert wird, immerhin sind drei Uniformierte hier postiert &#8211; aber wir werden durchgewunken, sind also unverdächtig oder offensichtlich Schengen-tauglich&#8230;</p>
<p>Bald danach landen wir zur Heimfahrt auf der Südautobahn, aber nicht ohne vorher noch die Gebietsvinothek in Ehrenhausen zu besuchen. Alle nur möglichen südsteirischen Spezialitäten bekommt man hier und könnte sich für die Osterfeiertage noch eindecken. Unsere Überraschung an diesem Gründonnerstag 2016 folgt aber noch! Durch die Ebene auf Graz zu, da zeigt sich der lange Zug der Koralpe (wo wir uns gern in Schwanberg aufhalten) in tiefstem winterlichen Weiß. Wir selbst fahren bei Neuberg an der Mürz in eine eisige  Winterlandschaft, mindestens 10 cm Schnee auf der Straße, und erst von Kernhof an wird es wieder grün&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-RSCN54451.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18834" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-RSCN54451-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
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		<title>Im Dreiländer Naturpark Raab-Örseg-Goricko</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Mar 2016 14:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein überraschender Geburtstags- und Oster-Kurzurlaub! Das Wetter hat auch gepasst, denn bei kaltem Nordwind und Schnee am Alpennordrand fährt man am besten nach Südosten. Zwar schaut es dort auch noch nicht frühlingsmäßiger aus als bei uns zuhause (schöne Blütezeit eigentlich nur im pannonischen Gebiet), aber immerhin ist es trocken und zeitweise freundlich mit ein ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein überraschender Geburtstags- und Oster-Kurzurlaub! Das Wetter hat auch gepasst, denn bei kaltem Nordwind und Schnee am Alpennordrand fährt man am besten nach Südosten.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5255.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18763" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5255-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Zwar schaut es dort auch noch nicht frühlingsmäßiger aus als bei uns zuhause (schöne Blütezeit eigentlich nur im pannonischen Gebiet), aber immerhin ist es trocken und zeitweise freundlich mit ein ganz bisschen Sonne.</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Raab-Őrség-Goričko">Naturpark</a></p>
<p>Zufahrt über die Südautobahn, von Bad Waltersdorf Richtung Fürstenfeld, aber gleich wieder von der belebten Grenzstraße weg und abseits durch verträumte Gegend nach Jennersdorf. Hier beginnt bereits der österreichische Anteil des Dreiländer Naturparks. Tolle Sache &#8211; ab 2003 durch grenzübergreifende Schulprojekte begonnen, hat sich daraus bis 2006 dieser Naturpark entwickelt!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5254.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18764" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5254-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Wir kennen diese Gegend aber vor allem von unseren Fahrten auf der Suche nach der (für uns im Gebiet nördlich der Alpen Beheimateten) seltenen Hundszahn-Lilie. Die haben wir bei Windisch-Minihof und Windisch-Liebau gefunden (die Stelle müsste ich auch erst wieder suchen, nachdem schon einige Jahre seither vergangen sind).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN5288.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18757" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN5288-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5265.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18768" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5265-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Diesmal ist aber unser Wanderziel der &#8220;Dreiländerstein&#8221; im Grenzwinkel von Österreich, Ungarn und Slowenien. Nach der Freytag&amp;Berndt-Wanderkarte Nr 412 (Südoststeirisches Hügelland) kann man sich relativ gut orientieren, jedenfalls bei allen unseren Urlaubsunternehmungen, sozusagen als Ausflug in die slowenische Nachbarschaft, wenn man etwa in Bad Radkersburg untergebracht ist. So zweigen wir in der kleinen Streusiedlung Tauka von der Hauptstraße ab und fahren auf schmäleren Asphaltstraßen hinauf zum Kölbereck.</p>
<div id="attachment_18767" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-ab-DSCN2213.jpg"><img class="size-medium wp-image-18767" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-ab-DSCN2213-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">AB Glockenturm-Kapelle am Kölbereck</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5253.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18766" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5253-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Ein Wegweiser zeigt die Abzweigung zum Gasthof Lang an, den Startpunkt für die Wanderung, und nun befinden wir uns auch schon an der mit rot-weiß-roten Pfählen (neben den Grenzsteinen) markierten Staatsgrenze.</p>
<div id="attachment_18765" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-ab-DSCN2205.jpg"><img class="size-medium wp-image-18765" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-ab-DSCN2205-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">AB Frühlingsstimmung am Kölbereck</p></div>
<p>Vom Parkplatz geht es nur mehr ein kurzes Stück am Wiesenrand weiter, dann hinein in die geschlossenen und noch völlig kahlen Laubmischwälder (typisch auch Edelkastanien). Der in eine Forststraße übergehende Fahrweg wird beiderseits von den slowenischen und österreichischen Grenzsteinen gesäumt, und auf jedem Stein ist das Maß zur genauen Grenzlinie angegeben &#8211; Anni steht im Bild sozusagen mit einem Fuß bei uns und mit dem anderen im Nachbarland!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN52891.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18769" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN52891-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bbDSCN5261.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18771" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bbDSCN5261-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Der Grenzweg zieht über einige Kuppen und Sattelmulden hinweg, keine aufregende Sache, lässt man die in der eher eintönigen Natur verborgenen historischen Ereignisse und das damit verbundene Schicksal der Menschen in diesem Grenzwinkel außer Betracht&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-RSCN5287.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18772" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-RSCN5287-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-RSCN5284.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18773" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-RSCN5284-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5266.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18774" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5266-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nach kurzem steilerem Anstieg kommt eine Gipfelkuppe in Sicht, außerdem eine Familie als einzige Begegnung auf der einstündigen Wanderung. Nun stehen wir vor dem Dreiländerstein, daneben ein Unterstand samt kleinem Kinderspielplatz (als sollte an die Kinder gedacht werden, in welchen unsere Zukunft lebt) und interessante Infotafeln.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN5290.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18776" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN5290-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN5291.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18777" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN5291-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Hauptkontrahent bei der Grenzziehung nach dem &#8220;Friedensdiktat&#8221; von S. Germain 1919 war der neu entstandene Staat der Serben, Kroaten und Slowenen Jugoslawien. Das im Vertrag von Trianon 1920 (beides Schlösser bei Paris, wo die Verträge unterzeichnet wurden) &#8220;geschrumpfte&#8221; neue Ungarn &#8211; so wie die vom Habsburgerreich  übrig gebliebene junge Republik Österreich &#8211; war vom Schicksal der staatlichen &#8220;Verzwergung&#8221; betroffen und spielte eher eine Nebenrolle an diesem geschichtsträchtigen Punkt. Es erscheint wie ein Wunder, das wir an der Wende vom zweiten zum dritten Jahrtausend unserer Zeitrechnung erleben konnten, dass die Menschen nun ohne Grenzen leben können &#8211; wenn die Geschichte nicht einen Sprung zurück macht&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5259.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18778" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5259-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der Rückweg durch die einsamen Wälder, wo gerade noch ein Holzstoß oder eine in Grenznähe führende österreichische Forststraßen oder ein paar Bienenstöcke an die sich entfernter haltenden Siedlungen erinnern, verläuft relativ rasch. Dann kommen wir schon wieder zum (montags bis mittwochs nicht geöffneten) Gasthof Lang. Unser nächstes Ziel ist eine vom Wiesenhügel am Kölbereck herabblickende Kapelle.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN5292.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18780" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN5292-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN52961.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18781" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN52961-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Eigentlich steckt ein Glockenturm in dieser hölzernen Kapelle, und ihr Baudatum ist am Kreuz abzulesen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN5293.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18782" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN5293-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN5295.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18783" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN5295-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-RSCN5283.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18784" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-RSCN5283-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Zurück zur Hauptstraße und auf dieser Richtung Slowenien &#8211; der Grenzübergang bei Bonisdorf ist völlig unbesetzt, etwas erstaunlich bei den &#8220;Schutzankündigungen&#8221; unserer Südgrenze (im Gegensatz zu Mureck, das wir drei Tage später passierten). Wir müssen nur aufpassen, die nächste Abzweigung nicht zu verpassen &#8211; Richtung Grad mit dem slowenischen Naturpark-Zentrum.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN5294.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18786" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/SSCN5294-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die Landschaft, die wir jetzt durchfahren, ist recht malerisch, mit der südlichen Steiermark vergleichbar, aber nicht so üppig wie etwa bei Gamlitz, eher mit der Umgebung von Bad Gleichenberg vergleichbar. Zuerst gibt es nur verstreute Ansiedlungen, Waldpassagen und Wiesen dazwischen, dann unten im Tal die Ortschaft Kuzma. Auf einer folgenden Berghöhe ragen Schlossdächer über die Baumwipfel, doch als wir der ansteigenden schmalen Straße folgen, kommen wir auf einen freien Höhenrücken mit einzelnen Häusern. Ein freundlicher Mann kümmert sich gerade um die Weinhecke neben seinem schon vor langer Zeit gebauten Elternhaus, wo schon die hölzernen Balken unter dem abbröckelnden Verputz hervorkommen. Andere kleine Gehöfte sind aber durchaus schön beisammen, das Umfeld fleißig bewirtschaftet.</p>
<div id="attachment_18787" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-ab-DSCN2216.jpg"><img class="size-medium wp-image-18787" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-ab-DSCN2216-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">AB Schlosshof von Grad, dem größten slowenischen Schloss mit 365 Zimmern! Hier wurde mit EU-Kooperation das Naturparkzentrum eingerichtet.</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5282.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18788" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/03/web-bb-DSCN5282-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Im Talort Grad befindet sich die moderne Präsentation des Naturparks &#8211; Erlebnispark Vulkanija genannt &#8211; leider wie das Schloss Montags geschlossen. Beim Schloss, das großteils aufwändig renoviert erscheint und auf einem Fußweg oder über eine Straßenserpentine erreichbar ist, befindet sich ein schöner Landschaftspark, aber dieser ist wie die Landschaft überhaupt noch sehr kahl. In der Saison und während der freundlicheren Jahreszeiten dürfte das alles sehr ansprechend sein. Wir wählen als Ausweg den Aufenthalt in einer Therme und überdauern so den österlichen Kaltlufteinbruch auch ganz angenehm. Jedenfalls haben wir wieder eine neue Gegend kennengelernt, und mit dem Hineinschnuppern wächst sicher der Appetit auf mehr&#8230;</p>
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		<title>Hemmaweg &#8211; von Admont nach Gurk und Friesach</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Aug 2013 18:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
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		<description><![CDATA[In meinem Buch &#8220;Wandererlebnis Pilgerwege&#8221; habe ich an relativ (außerhalb von Steiermark und Kärnten) wenig bekannten Wallfahrerwegen auch die Judenburger Wallfahrt und die Hemmawege aufgenommen. Die letzteren führen sternförmig im Kärntner Landesheiligtum Gurk zusammen, wo das Grab der hl. Hemma als uralte Kultstätte und der Dom als überragendes Kunstdenkmal traditionelle und berühmte Ziel darstellen. Genau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Buch &#8220;Wandererlebnis Pilgerwege&#8221; habe ich an relativ (außerhalb von Steiermark und Kärnten) wenig bekannten Wallfahrerwegen auch die Judenburger Wallfahrt und die Hemmawege aufgenommen. Die letzteren führen sternförmig im Kärntner Landesheiligtum Gurk zusammen, wo das Grab der hl. Hemma als uralte Kultstätte und der Dom als überragendes Kunstdenkmal traditionelle und berühmte Ziel darstellen. Genau beschrieben sind die kürzeren Routen von Turrach, Ossiacher und Millstätter See oder als &#8220;Wehrkirchentour&#8221; über die Saualpe. Die langen Hemmawege vom Slowenischen her und ebenso von Admont habe ich damals ausgespart.</p>
<div id="attachment_12399" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/b-Hemmaweg-Admont-WEB-DSCN3516.jpg"><img class="size-full wp-image-12399" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/b-Hemmaweg-Admont-WEB-DSCN3516.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Hemmaweg-Startpunkt in Admont</p></div>
<p>Die gut eine Woche erfordernde Wallfahrt von Admont nach Gurk mit Anschluss bis Friesach kann ich jetzt mit zahlreichen neuen Bildern (aufgenommen im Juni) präsentieren und zugleich den Routenverlauf schildern. Wir beginnen in einer der schönsten Landschaften der Obersteiermark, im Ennstal bei Admont.</p>
<div id="attachment_12401" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/c-Gesäuseeingang-WEB-IMG_1291.jpg"><img class="size-full wp-image-12401" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/c-Gesäuseeingang-WEB-IMG_1291.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Gesäuse-Eingang bei Admont mit dem hohen Gratzug vom Hochtor (mit der Nordwand) zum Ödstein (mit der Nordwestkante, beide vor einem halben Jahrhundert mit meinem Freund Werner erklettert)</p></div>
<div id="attachment_12402" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/d-Stiftskirche-Admont-WEB-DSCN3518.jpg"><img class="size-full wp-image-12402" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/d-Stiftskirche-Admont-WEB-DSCN3518.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Stiftskirche Admont, wie das mit reichem Grundbesitz ausgestattete Kloster sorgsamst renoviert; vom stimmungsvollen Klosterhof geht es hinaus in die Natur</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/e-Stiftshof-Admont-WEB-DSCN3519.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12403" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/e-Stiftshof-Admont-WEB-DSCN3519.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>An der Wallfahrtskirche Frauenberg vorbei führt der Hemmaweg im Ennstal flussaufwärts, begleitet vom Südrand der Kalkalpen, bis der Grimming als nahegerückt ist. Hier gibt es in Pürgg die romanische Kirche zu besuchen, und das Museum im Schloss Trautenfels ist auch einen Besuch wert. Dann wendet sich die Wanderung hinein in die Niederen Tauern, wo als günstigster Übergang von Donnersbach her das Glattjoch überwunden wird. Nicht als Fußwanderer unterwegs, bietet sich nur der Sölkerpass an, die einzige Straßenverbindung zwischen Triebener und Radstätter Tauernpass.</p>
<div id="attachment_12405" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/f-Soldanelle-WEB-RSCN3510.jpg"><img class="size-full wp-image-12405" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/f-Soldanelle-WEB-RSCN3510.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Auf den Tauernhöhen herrscht im Juni noch der Bergfrühling mit Blüte von Soldanellen und Alpen-Anemonen</p></div>
<div id="attachment_12406" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/f-Sölkerpass-WEB-IMG_1286.jpg"><img class="size-full wp-image-12406" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/f-Sölkerpass-WEB-IMG_1286.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Die von einer Kapelle &quot;bewachte&quot; Passhöhe war schon in frühgeschichtlicher Zeit von Menschen begangen und erschlossen, das Sölktal ist bekannt durch seinen weißen Marmor, im benachbarten Donnersbach befindet sich in einem Wildbach ein ergiebiges Granatvorkommen (dort habe ich meinen ersten Kletterhammer &quot;angebaut&quot;)</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/f-Anemone-WEB-RSCN3509.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12407" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/f-Anemone-WEB-RSCN3509.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Über die zwischen Wölzer Tauern und dem Murtal dahinziehende Senke hinweg &#8211; mit den bemerkenswerten Orten und Kirchen von Oberwölz und St. Peter am Kammersberg &#8211; geht es noch einmal über den Berg hinüber und hinunter nach Murau.</p>
<div id="attachment_12409" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/g-Murlände-Murau-IMG_1218WEB.jpg"><img class="size-full wp-image-12409" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/g-Murlände-Murau-IMG_1218WEB.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Als Wildwasser strömt die Mur durch die Bezirksstadt Murau, und am steinigen Ufer sitzt die Mur-Nymphe</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/g-Murnymphe-IMG_1279-WEB.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12410" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/g-Murnymphe-IMG_1279-WEB.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Murau ist überaus sehenswert und lohnt auch einen Zwischenaufenthalt, auch kann die Tour auf dem Admonter Hemmaweg wegen der Rückfahrmöglichkeit leicht abgebrochen werden &#8211; aber nur, um bei anderer Gelegenheit sich an die Fortsetzung Richtung Gurk zu machen, denn dorthin folgt das lohnendste Stück dieser Pilgerfahrt.</p>
<div id="attachment_12411" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/g-Schlosspark-und-Pfarrkirche-Murau-IMG_1212-WEB.jpg"><img class="size-full wp-image-12411" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/g-Schlosspark-und-Pfarrkirche-Murau-IMG_1212-WEB.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Blick vom Park des Schwarzenberg´schen Schlosses Murau auf Stadtpfarrkirche und Leonhardkirche jenseits der Mur, beide in Hochlage über dem Fluss erbaut und berühmte Kunstdenkmäler, von Kirche und Schloss steigt man hinab zum malerischen Hauptplatz</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/g-Stadtplatz-Murau-IMG_1222-WEB.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12412" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/g-Stadtplatz-Murau-IMG_1222-WEB.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<div id="attachment_12413" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/h-Murtalbahn-IMG_1182-WEB.jpg"><img class="size-full wp-image-12413" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/h-Murtalbahn-IMG_1182-WEB.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Statt mit der Murtalbahn (eine beispielhaft eingerichtete Lokalstrecke von Unzmarkt an der Südbahn bis in den Lungau) die Rückfahrt nach Admont anzutreten machen wir uns an den Weiterweg über einen nicht mehr ganz so hohen Berg zum Stift St. Lambrecht</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/i-Stift-St.-Lambrecht-WEB-IMG_3260.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12414" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/i-Stift-St.-Lambrecht-WEB-IMG_3260.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Das Benediktinerstift St. Lambrecht ist das Mutterkloster des Marienheiligtums Mariazell, von hier verläuft der &#8220;Mariazeller Gründerweg&#8221; über Seckau und viele Berge und Täler zur Magna Mater Austriae. Richtung Gurg wandert man durch einsame Gräben und über einen Pass hinüber nach Kärnten und gelangt über Ingolsthal nach Metnitz.</p>
<div id="attachment_12416" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/j-Metnitz-Karner-mit-Totentanzfresko-WEB-IMG_3151.jpg"><img class="size-full wp-image-12416" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/j-Metnitz-Karner-mit-Totentanzfresko-WEB-IMG_3151.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Der auf sonniger Terrasse über dem Metnitzbach gelegene Ort Metnitz ist bekannt durch den gotischen Karner mit seinem &quot;Totentanz-Fresko&quot;</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/k-Grades-Wolfgangkirche-mit-Wehrmauer-WEB-IMG_3160.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12417" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/k-Grades-Wolfgangkirche-mit-Wehrmauer-WEB-IMG_3160.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a></p>
<p>Gegenüber von Metnitz liegt das Bergdorf Grades, und oberhalb erhebt sich in einer Kirchenburg die gotische Wallfahrtskirche St. Wolfgang. Die Zeit für eine ausführliche Besichtigung sollte man sich unbedingt nehmen (Schlüssel im Mesnerhaus, das in die Wehrmauer eingebaut ist; Kontaktinfo in meinem Buch &#8220;Pilgerwege&#8221;). Der Weiterweg über die Höhen der Metnitzer Berge erfordert noch einige Anstrengung. Auf der Höhe der Prekowa gibt es ein Gasthaus zur Einkehr, und danach öffnet sich der Fernblick zu den Südlichen Kalkalpen mit Karawanken und Julischen. Eine reizvolle Bergbauernlandschaft wird nun durchwandert, sehenswerte Bergkirchen überraschen, etwa St. Peter. Am Ende eine slangen Wandertages tauchen dann die Domtürme von Gurk auf.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/l-Gurker-Domtürme-WEB-DSCN3471.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12419" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/l-Gurker-Domtürme-WEB-DSCN3471.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Das viel besuchte Gurk wartet heuer mit einem Jubiläum auf, und bei unserem Besuch im Juni dieses Jahres mussten wir feststellen, dass sich hier allerhand geändert hat. Zunächst gibt es keinen direkten Zugang in den Dom durch die Westempore, sondern man begibt sich durch das Museum ins Kircheninnere. Dabei sollte man von dort auch gleich den Schlüssel für die Krypta mitnehmen, denn diese ist im Gegensatz zu früher versperrt. Allerdings ist der Zugang zumindest kostenlos (nicht so wie auf Tihany am ungarischen Plattensee), und als traditionelles Kult- und Pilgerziel ist das wohl auch selbstverständlich, schade dass immer mehr Kirchen versperrt oder nur im &#8220;Durchguck&#8221; zu besuchen sind&#8230;</p>
<div id="attachment_12421" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/m-Gurk-Krypta-Ausschnitt-WEB-DSCN3475.jpg"><img class="size-full wp-image-12421" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/m-Gurk-Krypta-Ausschnitt-WEB-DSCN3475.jpg" alt="" width="400" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Rechts Schiff der Krypta mit dem Hemmagrab, danach Blick ins linke Kryptaschiff</p></div>
<p>Weil man in Gurk am Ziel des Piglerweges angelangt ist und hier auch wahrscheinlich übernachtet, sollte eine Domführung nicht versäumt werden. Dabei hat man auch Gelegenheit, nach uraltem Brauch unter dem Sarkophag der hl. Hemma hindurchzuschlüpfen. Überhaupt ist die Geschichte von Gurk und seine Bedeutung als historische Stätte und Kunstdenkmal nicht hoch genug einzuschätzen. Wir blieben vor langer Zeit bei einer Kärntenfahrt mit unserem unvergesslichen Medizinalrat Dr. Otto Hausleitner, dem wir so vieles über Kunst und Botanik zu verdanken haben, beim Kronenwirt gleich gegenüber dem Dom über Nacht. Diesmal wählten wir zur Einkehr den nahen Gasthof Erian, ein vorzügliches traditionelles Haus, wo Anni und ich bei der Erkundung der Hemmawege vor einigen Jahre Bekanntschaft mit den köstlichen Kärntner Nudeln machen konnten (auch diesmal wieder aufgefrischt&#8230;).</p>
<div id="attachment_12494" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/n-Stadtpfarrkirche-Friesach-WEB-DSCN3493.jpg"><img class="size-full wp-image-12494" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/n-Stadtpfarrkirche-Friesach-WEB-DSCN3493.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Friesacher Domkirche</p></div>
<p>Der Anschluss zur Rückfahrt nach Admont erfolgt am besten über Friesach, weil diese mittelalterliche Stadt überaus sehenswert ist und weil man noch dazu in einer weiteren zünftigen, aber überaus lohnenden Wanderstrecke über die Berge mit der Leonhardkirche (eigener Beitrag von mir im Blog) dorthin gelangen kann.</p>
<div id="attachment_12495" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/o-Friesach-Petersberg-WEB-DSCN3498.jpg"><img class="size-full wp-image-12495" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/o-Friesach-Petersberg-WEB-DSCN3498.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Frühmittelalterliche Kirche auf dem Petersberg</p></div>
<div id="attachment_12496" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/o-Petersbergkirche-Innenraum-WEB-DSCN3489.jpg"><img class="size-full wp-image-12496" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/o-Petersbergkirche-Innenraum-WEB-DSCN3489.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Petersbergkirche - wegen Hitze ausnahmsweise geöffnet, das Museum im Burgturm besonders sehenswert!</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/p-Friesach-vom-Petersberg-WEB-DSCN3491.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12497" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/08/p-Friesach-vom-Petersberg-WEB-DSCN3491.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Blick über Friesach vom Petersberg &#8211; vom jenseitigen Talhang her kommt der Hemmaweg aus dem Slowenischen (u. a. über Diex, die Wehrkirchen auf der Saualpe und Maria Waitschach). Von Friesach könnte man über Maria Waitschach (oberhalb von Hüttenberg) und die Seetaler Alpen nach Judenburg pilgern, wie bei der berühmten Judenburger Wallfahrt. Aber alle diese Strecken müssen nicht auf eigenen Füßen bewältigt werden, obwohl dies das Erlebnis Pilgerwege ausmacht. Jede dieser Routen nachzufahren und einzelne Stücke zu wandern und die alten Kultstätten aufzusuchen, auch das ist bei entsprechendem Interesse an Wallfahrerwegen besonders zu empfehlen!</p>
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		<title>Golfplatz und Weinstraßen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Nov 2012 16:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir werden doch dem Wandern nicht abtrünnig werden? Aber immerhin ist &#8220;wandertipp&#8221; ja auch ein Freizeit-Blog, und daher berichte ich von einigen Genusstagen&#8230; Los ging es am Montag, 5. 11., gleich mit Hochwasser &#8211; die Regenfront zog bei der Zufahrt nach Südosten vor uns her, und allenthalben schwollen Rinnsale und Bäche, verwandelten sich Ackerfluren in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir werden doch dem Wandern nicht abtrünnig werden? Aber immerhin ist &#8220;wandertipp&#8221; ja auch ein Freizeit-Blog, und daher berichte ich von einigen Genusstagen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Buntes-Laub-WEB-IMG_0753.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10739" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Buntes-Laub-WEB-IMG_0753.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Los ging es am Montag, 5. 11., gleich mit Hochwasser &#8211; die Regenfront zog bei der Zufahrt nach Südosten vor uns her, und allenthalben schwollen Rinnsale und Bäche, verwandelten sich Ackerfluren in Seen. Angelpunkt war (wie bei unserer Märzreise) Fürstenfeld, hübsche Altstadt auf dem Bergplateau und verlässlich genüsslich die Thermenkonditorei (oder wie dieses hübsche Lokal auf dem Stadtplatz heißen mag).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Morgen-am-Golfplatz-WEB-IMG_806.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10740" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Morgen-am-Golfplatz-WEB-IMG_806.jpg" alt="" width="600" height="396" /></a></p>
<p>Ziel war der Kurort Moravske Toplice, von dessen &#8220;schwarzem&#8221; Heilwasser wir schon viel gehört hatten, und wohin wir unter verlässlicher Führung von Walter &amp; Anelie unterwegs waren (mehr über die Familie sieht man in meinem facebook &#8220;Bernhard Baumgartner&#8221; unter &#8220;beliebtester Nahversorger&#8221;).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Hotels-Moravske-WEB-IMG_0807.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10741" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Hotels-Moravske-WEB-IMG_0807.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Komfortabelstes Urlaubs- und Wellness-Domizil ist dort das Hotel Livada, bestausgestattete Zimmer, dem entsprechend qualifiziert auch die Küche, also alles ganz wunderbar. Wir lernten die ganze Anlage kennen und absolvierten unter Walter´s Führung sogar eine Rundfahrt über das Golfgelände.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Golfwagerlfahrt-WEB-IMG_0760.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10742" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Golfwagerlfahrt-WEB-IMG_0760.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Über Nacht beruhigte sich der Regen, und mit jedem Tag wurde das Wetter besser. Höhepunkt der nun schönen Herbstzeit selbstverständlich am Abreisetag, Donnerstag 8. 11. Bei klarer Sicht und freundlicher Sonne sollte auch die Heimfahrt ein besonderes, allerdings vorwiegend &#8220;erfahrenes&#8221; Naturerlebnis werden!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Moravske-Morgenlicht-WEB-IMG_0803.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10744" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Moravske-Morgenlicht-WEB-IMG_0803.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<div id="attachment_10750" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Monumente-St.-Anna-WEB-IMG_0827.jpg"><img class="size-full wp-image-10750" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Monumente-St.-Anna-WEB-IMG_0827.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Monumente aus älterer und jüngster Zeit auf dem Kirchenplatz von St. Anna am Aigen</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Idyllischer-Garten-St.-Anna-WEB-IMG_0830.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10751" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Idyllischer-Garten-St.-Anna-WEB-IMG_0830.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Kirche-St.-Anna-WEB-IMG_812.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10752" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Kirche-St.-Anna-WEB-IMG_812.jpg" alt="" width="314" height="590" /></a></p>
<p>Über Klöch, wo wir im März gerade zur einmalig üppigen Blüte der Hundszahnlilien zurecht gekommen waren (auch ein Bericht im Blog), ging die Fahrt nach St. Anna am Aigen. Dieser Ort ist nicht nur seiner Lage auf einem Hügelrücken wegen ein Höhepunkt in dieser Gegend. Malerische Aussichten auf die unglaublich bunten Laubwälder und die idyllischen Fluren.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Aussicht-St.-Anna-WEB-IMG_0834.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10745" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Aussicht-St.-Anna-WEB-IMG_0834.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Weiter über Fehring und das Raabtal querend Richtung Fürstenfeld, aber nun schon vorher abgezweigt Richtung Riegersburg, die markant über der Hügellandschaft aufragt. Seitwärts fuhren wir einen Hügel hinauf zum &#8220;Gölles&#8221;, den wir wirklich eindrucksvoll vorgeführt bekamen &#8211; köstliche Essigsorten, Liköre und Schnäpse&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Göllesland-WEB-IMG_0840.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10746" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Göllesland-WEB-IMG_0840.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Früchtebild-WEB-IMG_0863.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10754" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Früchtebild-WEB-IMG_0863.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Was war dann das nächste naheliegende Ziel? Passend zum unlängst gefeierten &#8220;Halloween&#8221; &#8211; Saures und Süßes &#8211; der &#8220;Zotter&#8221;, unnötig, darüber noch Worte zu verlieren! Vor der Weiterfahrt durch den hübschen Ort Riegersburg bot sich noch eine Idealansicht des über den &#8220;brennenden&#8221; Wäldern thronenden wehrhaften Schlosses.</p>
<div id="attachment_10747" class="wp-caption alignnone" style="width: 297px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Schlanke-durch-Schoko-WEB-IMG_842.jpg"><img class="size-full wp-image-10747" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Schlanke-durch-Schoko-WEB-IMG_842.jpg" alt="" width="287" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Schlank durch Schokolade?</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Riegersburg-von-Süden-WEB-IMG_0844.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10748" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Riegersburg-von-Süden-WEB-IMG_0844.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Unsere Reiseführer hatten aber noch nicht &#8220;ihr Pulver verschossen&#8221;, wie es so anschaulich heißt, denn Walter schwenkte auf dem nächsten Berghügel zu einem von Weitem schon auffallenden Terrassenbauwerk ab &#8211; dem fulminanten Hotel Riegersburg (auch ein Ableger vom &#8220;Gölles&#8221;).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Panorama-Riegersburg-Gleichenberger-Kogel-WEB-IMG_869.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10749" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Panorama-Riegersburg-Gleichenberger-Kogel-WEB-IMG_869.jpg" alt="" width="900" height="169" /></a></p>
<p>Auf einem Schleichpfad durch das Hotel kam ich zur Aussichtswiese, wo sich der Blick zur Riegersburg unverstellt darbot. Diesmal von Norden, vielleicht noch eindrucksvoller, daneben der Horizont mit den Vulkangipfeln vom Kapfenstein (mit dem Schloss der Winkler-Hermaden), dem Stradenerkogel und den pyramidenförmigen Gupfen der Gleichenberger Kögel &#8211; alles bereits im März dieses Jahres auch erwandert.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Riegersburg-von-Norden-WEB-IMG_0859.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10755" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Riegersburg-von-Norden-WEB-IMG_0859.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Über den deutlich erkennbaren Felsenweg durch die Westwände des Burgberges sind wir sogar schon einmal aufgestiegen, damals um die Osterzeit, und der Steig war übersät gewesen von den im Winter abgerissenen Rosetten der sonst so seltenen Wulfen´s Hauswurz&#8230;</p>
<div id="attachment_10756" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Radweg-Flaschenwegweiser-WEB-IMG_0824.jpg"><img class="size-full wp-image-10756" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Radweg-Flaschenwegweiser-WEB-IMG_0824.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Das &quot;Vulkanland&quot; ist wohl eine Genussregion erster Klasse!</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Riegersburger-Kaiserschmarren-WEB-IMG_0860.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10757" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Riegersburger-Kaiserschmarren-WEB-IMG_0860.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Schöne Tage sind nur allzu schnell vorbei, aber wir haben nicht nur angenehme Erinnerungen mitgenommen &#8211; dank unseren beiden Reisegefährten oder eigentlich Reiseleitern, besten Dank nochmals!  Auch ein besonderer &#8220;Duft&#8221; dürfte uns noch eine Zeitlang um(sch)weben, denn das &#8220;schwarze&#8221; Heilwasser lässt sich nicht einfach abwaschen. Aus Gruß aus den Tiefen uralter Erdschichten herauf gedrungen, ist es bei den Bohrungen vor einem halben Jahrhundert zwar nicht das erhoffte Erdöl gewesen, aber die chemische Verwandtschaft mit diesem in unserer Zeit so kostbaren und kostspieligen Rohstoff lässt sich nicht verleugnen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Kleiner-Schlaumeier-WEB-IMG_0836.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10758" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/11/BB-Kleiner-Schlaumeier-WEB-IMG_0836.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Aber wir sind ja andere Duftnoten gewohnt und ziehen sie hoffentlich nicht hinter uns her, wenn wir vom frisch gegüllten St. Veit woanders hinkommen!</p>
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		<title>Leutschach: Heiliggeist &#8211; Sveti Duh &#8211; am Osterberg, eine &#8220;Kirche der Völkerverständigung&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Oct 2012 18:07:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[SVETI DUH NA OSTREM VRHU = Heiliger Geist am Osterberg, eine mystische und spirituelle Stätte hoch über der Weinlandschaft der Windischen Bühel Wo bis vor wenigen Jahren die Linie entlang der weißen Grenzsteine streng bewacht wurde, besteht nun glücklicherweise kein Hindernis mehr, obwohl die Kirchsiedlung auf slowenischem Staatsgebiet liegt.  An Gasthäusern vorbei steigt die Asphaltstraße Richtung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SVETI DUH NA OSTREM VRHU</strong> = Heiliger Geist am Osterberg, eine mystische und spirituelle Stätte hoch über der Weinlandschaft der Windischen Bühel</p>
<div id="attachment_10552" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/Ansichtskarte-Sveti-Duh-WEB-Scan1599.jpg"><img class="size-full wp-image-10552" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/Ansichtskarte-Sveti-Duh-WEB-Scan1599.jpg" alt="" width="600" height="397" /></a><p class="wp-caption-text">Das seit 1919 auf slowenischem Gebiet liegende Bergdörfchen (Foto: Anka Holcman)</p></div>
<p>Wo bis vor wenigen Jahren die Linie entlang der weißen Grenzsteine streng bewacht wurde, besteht nun glücklicherweise kein Hindernis mehr, obwohl die Kirchsiedlung auf slowenischem Staatsgebiet liegt.  An Gasthäusern vorbei steigt die Asphaltstraße Richtung Kirche an, die dann über eine hohe Stiege erreicht wird &#8211; Seehöhe 903 m.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Sveti-Duh-Kirchhof-WEB-DSCN3016.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10553" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Sveti-Duh-Kirchhof-WEB-DSCN3016.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Wir hatten keine Ahnung, welch historisch und mystisch bedeutendem Ziel wir entgegen wanderten. Erst der zur 300-Jahrfeier der Heiliggeistkirche 2009 herausgegebene Kirchenführer machte uns das klar.</p>
<div id="attachment_10554" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Kircheninneres-WEB-DSCN3026.jpg"><img class="size-full wp-image-10554" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Kircheninneres-WEB-DSCN3026.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Einheitliche Kircheneinrichtung von 1728, rechts der Michaelsaltar, links der Marienaltar mit versammelter Heiliger Sippe.</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/AB-Madonna-mit-Perücke-WEB-DSCN2369.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10555" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/AB-Madonna-mit-Perücke-WEB-DSCN2369.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a></p>
<p><em>Die Marienskulptur zeigt eine Dame des 18. Jh´s mit gepuderter Perücke! Sie sollte vor einigen Jahren durch eine Lourdesstatue ersetzt werden, was jedoch von der Bevölkerung verweigert wurde, und so blieb die barocke Liebfrau im Original erhalten.</em></p>
<div id="attachment_10557" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Glockenrest-WEB-DSCN3025.jpg"><img class="size-full wp-image-10557" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Glockenrest-WEB-DSCN3025.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Historisches Relikt, der Rest einer Glocke laut Inschrift</p></div>
<p>In der Reformationszeit gab es in den Windischen Büheln / Slovenske gorice, wie das ganze Gebiet heißt, eine obskure Sekte (wie etwa auch die &#8220;Wiedertäufer&#8221; eine waren) &#8211; die sogenannten Springer. An das baldige Weltende glaubend, versammelten sie sich auf Berghöhen oder Waldlichtungen, wo sie zu ihren wallfahrtsartigen Treffen zusammenkamen. Zur kultischen Handlung gehörten rituelle Tänze, durch die sie in Verzückung gerieten und dabei ekstatische Hochsprünge vollführten, daher auch die Bezeichnung &#8220;Springer&#8221;.</p>
<div id="attachment_10560" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Kultsteine-WEB-DSCN30241.jpg"><img class="size-full wp-image-10560" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Kultsteine-WEB-DSCN30241.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Diese Steinblöcke neben der Kirche weisen mit ihren sitzartigen Nischen und kleinen ausgeschürften Steinschalen auf ein viel höheres Alter der Kultstätte hin</p></div>
<p>Solche Begegnungen sollen schon vor 1600 abgehalten worden sein &#8211; &#8220;auf einem hohen &#8216;Berg in den Pfarren Selnica und Leutschach&#8221;, dem Osterberg. Trotz Unterdrückung durch kirchliche und weltliche Obrigkeiten konnte die im Volk tief verwurzelte Kultbewegung nicht ausgerottet werden, sondern ging letztlich &#8211; wie die antiken Heiligtümer der Kelten und Römer &#8211; in christlichen Stätten auf, die vor allem dem &#8220;Heiligen Geist&#8221; gewidmet waren. Der Kirchenbau war 1679 beendet, 1709 erfolgte die Weihe und 1768 die päpstliche Bestätigung als Wallfahrtskirche.</p>
<div id="attachment_10562" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/AB-Augustinuskapelle-WEB-DSCN2367.jpg"><img class="size-full wp-image-10562" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/AB-Augustinuskapelle-WEB-DSCN2367.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Die Augustinus-Kapelle von 1693, wohl die ursprüngliche Kultstätte der &quot;Springer&quot;</p></div>
<p>Seit 1892 selbständige Pfarre, erlebte Sveti Duh / Heiliggeist den tiefsten Eingriff nach dem 1. Weltkrieg, als die Kirchengemeinde durch die neu entstandene Grenze auseinander geschnitten wurde, was hier bis zur endgültigen Trennung noch vier Jahre dauerte, so umstritten dürfte die Örtlichkeit vor allem wegen ihrer Wallfahrt gewesen sein.</p>
<div id="attachment_10563" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Altar-Augustinuskapelle-WEB-DSCN3021.jpg"><img class="size-full wp-image-10563" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Altar-Augustinuskapelle-WEB-DSCN3021.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Altar in der Augustinus-Kapelle</p></div>
<p>Nach den im Grenzgebiet besonders katastrophalen Vorgängen während der nationalsozialistischen Herrschaft und in der folgenden kommunistischen Zeit Sloweniens kam es erst 1970 zur Wiederbelebung der traditionellen Pfingstwallfahrt von beiden Seiten der Grenze. Die wieder entstandene gute Nachbarschaft fand ihren Ausdruck in der Aktion &#8220;Kirche ohne Grenze&#8221;, und besonders förderlich waren die Gründung des selbständigen Staates Slowenien 1992 und dessen EU-Beitritt.</p>
<div id="attachment_10564" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Gedenktafel-1995-WEB-DSCN3031.jpg"><img class="size-full wp-image-10564" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Gedenktafel-1995-WEB-DSCN3031.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Diese Gedenktafe unterstreicht die Bedeutung der Kirche.</p></div>
<p>Ich zitiere aus dem zweisprachigen Kirchenführer: <em>Die Grenzsteine aber, deren Inschrift &#8220;St. Germain, 10. September 1919&#8243; lautet, sind heute nur noch Mahnmale des mehrere Jahrzehnte dauernden, erduldeten, und eben dadurch überwundenen Leidens. </em>Dazu passt diese Grenztafel nahe der Barthlmä-Kirche in Rothwein, die wir im März vorgefunden haben. Allen politischen Irrwegen und Katastrophen zum Trotz glauben  Menschen beiderseits der Grenze an ein friedliches Zusammenleben, egal welches ihre Muttersprache sein mag!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Grenzwegtafel-WEB-DSCN0294.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10566" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Grenzwegtafel-WEB-DSCN0294.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Das Symbol für den Heiligen Geist ist zugleich die &#8220;Friedenstaube&#8221; (allerdings nicht im Sinn der kommunistischen Agitation, die ich selbst noch als kleines Schulkind bei der zwangsweisen Vorführung der &#8220;Russenfilme&#8221; mit Schaudern und oft mit Angsttränen über mich ergehen lassen musste). Keine Geisteshaltung kann für die Menschheit &#8220;heiliger&#8221;, also heilbringender, sein als das Streben nach Frieden, Verständigung und Toleranz&#8230;  Dazu gäbe es noch viel zu sagen, und tief bewegt haben wir die Kirche mit ihrem beiderseitigen Grenznamen &#8211; Sveti Duh und Heiliggeist &#8211; verlassen, vielleicht  mit dem Wunsch, ein Stück des Grenzpanoramaweges als &#8220;Friedensweg&#8221; noch erleben zu können.</p>
<div id="attachment_10567" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Heiliggeistfenster-WEB-DSCN3030.jpg"><img class="size-full wp-image-10567" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Heiliggeistfenster-WEB-DSCN3030.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Heiliggeist-Fenster über dem Hochaltar in Sveti Duh</p></div>
<p><em> </em></p>
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		<title>Südsteirische Weinstraße durch die Windischen Bühel &#8211; Leutschach, Großwalz, Gamlitz</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Oct 2012 17:23:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem der vorletzte Tag in Schwanberg nur zum Schwammerlsuchen geeignet war (mit Glück auch erfolgreich), brachte der Abreisetag (Donnerstag, 27. 9.) nach einem drohenden, aber großartigen morgendlichen &#8220;Himmelsgemälde&#8221; noch überraschend günstiges Wetter. Zwar schauerte es schon von Südwesten her, aber immer wieder zeigte sich die Sonne. Reisetage in der Steiermark haben wegen der kurzen Anfahrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der vorletzte Tag in Schwanberg nur zum Schwammerlsuchen geeignet war (mit Glück auch erfolgreich), brachte der Abreisetag (Donnerstag, 27. 9.) nach einem drohenden, aber großartigen morgendlichen &#8220;Himmelsgemälde&#8221; noch überraschend günstiges Wetter. Zwar schauerte es schon von Südwesten her, aber immer wieder zeigte sich die Sonne.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/AB-Drohendes-Morgenrot-27-09-WEB-DSCN2994.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10530" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/AB-Drohendes-Morgenrot-27-09-WEB-DSCN2994.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/AB-Wolkengemälde-27-09-WEB-DSCN2998.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10531" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/AB-Wolkengemälde-27-09-WEB-DSCN2998.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Reisetage in der Steiermark haben wegen der kurzen Anfahrt den großen Vorteil, dass man an den Tagen von An- und Heimreise noch viel anfangen kann, sei es eine Besichtigung oder eine Wanderung an der Strecke. Für die Rückfahrt hätten wir eigentlich das Gaberl hinüber ins Murtal eingeplant. Aber das aktuelle Wetter entschied anders &#8211; ab  ins trockenere Südsteirische Weinland!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/Karte-Windische-Bühel-WEB.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10532" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/Karte-Windische-Bühel-WEB.jpg" alt="" width="600" height="418" /></a></p>
<p>Eintrittspforte in dieses als Naturpark angepriesene Gebiet, eine ähnliche oder noch ausgeprägtere Hügellandschaft als im Sausal, war für uns Arnfels. Die Fahrt dorthin verlief schon als kleines Abenteuer, zwar über Wies hinauf nach St. Ulrich am Greith noch während der Fahrt in der Wanderkarte nachvollziehbar. Aber irgendwie landeten wir unversehens (weil man auf der Karte nicht mehr weiß, wo man sich gerade befindet) wieder unten im Sulmtal bei Gleinstätten! Also wieder hinauf zu den Berghügeln und endlich durch den Roselgraben (eigentlich sollte es über den Höhenrücken mit dem Kaiserstadel gehen) in Saggau angekommen. So, jetzt Schluss mit den Fahrproblemen, denn es gibt noch Interessanteres zu berichten!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Landschaft-Windische-Bühel-WEB-RSCN2376.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10533" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Landschaft-Windische-Bühel-WEB-RSCN2376.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Oben die typische Landschaft auf den Windischen Büheln. Saggau und Arnfels, hübsche Ortschaften, dann Leutschach &#8211; neben Weinbauzentrum auch intensiver Hopfenanbau. Jetzt heißt es aufpassen, unser Ziel liegt hoch oben am Grenzkamm, wo sich die Steiermark zu ihrem südlichsten Punkt ausbeult. Die Hauptstraßen (wenn sie als solche gelten können) Richtung Gamlitz und Grenzübergang Langegg vermieden, sondern südlich in den immer engeren Graben hinein, bis sich die Straße bei der Spitzmühle in endlosen Kehren und Steilstellen über Großwalz zum Kamm hinaufwindet.</p>
<div id="attachment_10535" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/Ansichtskarte-Sveti-Duh-mit-Leutschach-WEB-Scan1600.jpg"><img class="size-full wp-image-10535" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/Ansichtskarte-Sveti-Duh-mit-Leutschach-WEB-Scan1600.jpg" alt="" width="600" height="399" /></a><p class="wp-caption-text">Bergkirche Sveti Duh mit Blick auf Leutschach (Foto Anka Holcman)</p></div>
<p>Dort jenseits eine freundliche, hochgelegene Wiesenlandschaft, ein Parkplatz und eine frei zu überfahrende kleine Grenzstelle &#8211; der Südwestwind umbraust uns auch schon wieder. Und rechts oben auf der Bergspitze eine große Kirche &#8211; SVETI DUH NA OSTREM VRHU = Heiliger Geist am Osterberg.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/AB-Sveti-Duh-vom-Kirchenaufgang-WEB-DSCN2359.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10536" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/AB-Sveti-Duh-vom-Kirchenaufgang-WEB-DSCN2359.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<div id="attachment_10537" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Augustinuskapelle-neben-den-Linden-WEB-DSCN3022.jpg"><img class="size-full wp-image-10537" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Augustinuskapelle-neben-den-Linden-WEB-DSCN3022.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Augustinuskapelle &quot;neben den Linden&quot;</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/AB-Kirchenmauer-mit-Aussicht-WEB-DSCN2360.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10538" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/AB-Kirchenmauer-mit-Aussicht-WEB-DSCN2360.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Wie das Bild schon zeigt &#8211; der nächste Regenschauer kommt bestimmt, aber vorläufig wird er vom stürmischen Südföhn noch verblasen. Daher können wir die kurze Wanderung zur Heiliggeistkirche trocken und sogar mit etwas Sonne zurücklegen. Über dieses interessante Bergheiligtum selbst und seine Geschichte als &#8220;Kirche des Friedens oder besser der Völkerverständigung&#8221; an einer seit fast einem Jahrhundert von schweren Schicksalen geschlagenen Grenze berichte ich in einem eigenen Beitrag.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Weinstock-WEB-IMG_0714.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10540" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Weinstock-WEB-IMG_0714.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Blaue-Traube-WEB-IMG_0712.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10541" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Blaue-Traube-WEB-IMG_0712.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Weinlaub-WEB-IMG_0716.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10542" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Weinlaub-WEB-IMG_0716.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Nun geht es vom hohen Berg im Grenzkamm wieder hinunter in die Weingegend. Zuerst ist das Gelände noch ganz schön steil, aber selbst dort oben an der &#8220;Panoramastraße&#8221; stehen die schönsten Weingüter, und Einkehrmöglichkeiten gäbe es genug. Alle diese &#8220;Bergstrasserln&#8221; sind asphaltiert und sehr abwechslungsreich zu befahren. Sie münden in die lokale Hauptstraße, die zwischen Leutschach, Gamlitz und Spielfeld erst 1955 eröffnet wurde. Vordem war die Gegend abgelegen und kaum erschlossen, jetzt präsentiert sie sich als ein landschaftliches Kleinod, ein Paradies für Genießer von Ausblicken, köstlichen Weinen und Speisen.</p>
<div id="attachment_10545" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Ausblick-Mahorko-WEB-DSCN2379.jpg"><img class="size-full wp-image-10545" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Ausblick-Mahorko-WEB-DSCN2379.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Ausblick vom Mahorko zum Grenzkamm mit Sveti Duh</p></div>
<p>Über Hirritschberg und Pößnitz kommen wir zum Grenzübergang Langegg, dann weiter hügelauf und hügelab, wo auf jeder der mit Rieden bepflanzten Kuppen ein Weingut ganz königlich obensitzt. Auf der grandios aussichtsreichen Anhöhe mit dem Restaurant und Weingut Mahorko ist es dann höchste Zeit zum Einkehren. Noch lacht die Sonne, aber bald vertreibt uns ein hefter Regenguss von der Terrasse, gerade noch rechtzeitig, bevor der Mittagsbetrieb so richtig losgeht. Wenn wir hier Urlaub machen wollten, wünschten wir uns ein südseitiges Balkonzimmer beim Mahorko!</p>
<div id="attachment_10546" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Klapotetz-DSCN2382.jpg"><img class="size-full wp-image-10546" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Klapotetz-DSCN2382.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Der &quot;Klapotetz&quot;, ein Windrad mit Hammerwerk, eigentlich zur Vertreibung der Stare aus den Weingärten, aber vielfach nur zur Zierde dienend und daher geräuschlos!</p></div>
<p>In den Nachmittag hinein scheint dann schon wieder die Sonne, als wir auf der Weinstraße nach Gamlitz weiterfahren. So manchen malerischen Genussort gäbe es noch zu erleben, Ratsch oder Sulz etwa, aber wir sind ja eigentlich schon bei der Heimfahrt. Bevor es aber bei Ehrenhausen bzw. Vogau auf die Autobahn geht, noch ein Halt in Gamlitz. Beim Cafè Renate werden wir nicht nur bestens versorgt mit Muntermacher und sündigem Beiwerk, sondern auch mit allerhand lokalen Ratschlägen. Die heben wir uns für einen anderen Urlaub auf, denn der Naturpark Steirische Weinstraße wird uns sicher im nächsten Jahr, vielleicht bei der Blütezeit im Spätfrühling, wieder sehen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Gamlitz-Kirchenplatz-WEB-DSCN2384.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10547" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Gamlitz-Kirchenplatz-WEB-DSCN2384.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a></p>
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		<title>Dravograd: Bergkirchen auf Ojstrica &#8211; Sv. Janez und Sv. Duh</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2012 18:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von der Soboth kommend, sind wir am Dienstag (25. 9.) gegen Mittag bei der Durchfahrt in Dravograd (ehemals Unterdrauburg). Wo wird jetzt die Abzweigung zu den beiden Bergkirchen in Ojstrica (auf dem &#8220;Kienberg&#8221;) zu finden sein? Bei der Vorbereitung habe ich dieses Ziel als Alternative oder Ergänzung der &#8220;Lindenkirchen&#8221; bei Muta / Hohenmauthen herausgesucht, gefunden darüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von der Soboth kommend, sind wir am Dienstag (25. 9.) gegen Mittag bei der Durchfahrt in Dravograd (ehemals Unterdrauburg). Wo wird jetzt die Abzweigung zu den beiden Bergkirchen in Ojstrica (auf dem &#8220;Kienberg&#8221;) zu finden sein? Bei der Vorbereitung habe ich dieses Ziel als Alternative oder Ergänzung der &#8220;Lindenkirchen&#8221; bei Muta / Hohenmauthen herausgesucht, gefunden darüber vorläufig nichts (jetzt im Internet unter Dravograd: zwar der passende Text zu Sv. Duh, aber ein völlig anderes Bild&#8230;). Also ziemliches Neuland!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/Karte-Ojstrica-WEB.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10487" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/Karte-Ojstrica-WEB.jpg" alt="" width="434" height="600" /></a></p>
<p>Aber da ist im Ortsgebiet unvermittelt ein Wegweiser nach links (in Slowenien in gelber Farbe!) &#8211; Ojstrica, Sv. Duh &#8211; passt schon! Zuerst in einen engen Graben hinein, dann in weiten Bögen durch Steilwälder und Bergbauernwiesen entlang, teilweise ganz frisch asphaltiert und mit Leitplanken versehen. Schon einmal beruhigend, dass wir nicht in wüstes Fahrgelände kommen.</p>
<div id="attachment_10488" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Sebastiankirche-im-Drautal-WEB-DSCN2910.jpg"><img class="size-full wp-image-10488" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Sebastiankirche-im-Drautal-WEB-DSCN2910.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Die Sebastinakirche bei Dravograd mit der lehmigtrüben Drau</p></div>
<div id="attachment_10489" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Bergbauernlandschaft-Ojstrica-WEB-DSCN2911.jpg"><img class="size-full wp-image-10489" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Bergbauernlandschaft-Ojstrica-WEB-DSCN2911.jpg" alt="" width="600" height="392" /></a><p class="wp-caption-text">Bergbauernlandschaft Ojstrica hoch über dem Drautal</p></div>
<p>Die Abzweigung mit Wegweiser &#8220;Sv. Duh&#8221; beachten wir vorläufig nicht und stehen nach 8 km Bergfahrt unvermittelt vor einer beachtlich großen, vom Friedhof und einer Steinmauer umschlossenen Kirche &#8211; das ist Sveti Janez oder mit dem alten Namen St. Johann am Kienberg, geweiht Johannes dem Täufer (alles weitere steht auf einer dreisprachigen Infotafel des &#8220;Dravograd pot&#8221;, einer Art markiertem Kulturweg).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Kirche-St.-Johann-WEB-DSCN2898.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10491" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Kirche-St.-Johann-WEB-DSCN2898.jpg" alt="" width="600" height="455" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Infotafel-Johannkirche-WEB-DSCN2895.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10492" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Infotafel-Johannkirche-WEB-DSCN2895.jpg" alt="" width="600" height="600" /></a></p>
<p>Unterhalb der Kirche steht ein Gehöft (wie alle ringsum teils neu bzw. gut instandgehalten) mit altem Bildstock auf der Hauswiese. Jetzt ist beim Blick über den seitlichen Steilhang hinab klar, der Weg zur Kirche Sv. Duh führt nicht von hier weg! Macht nichts, die Abzweigung dorthin wissen wir ja schon. Aber vor der Weiterfahrt wird noch  Mittagsjause gehalten, und dann verstehen wir auch bald die Bedeutung des Verkehrszeichens &#8220;Skola pot&#8221; &#8211; Achtung Kinder! Denn nachdem ein Auto (mit Lehrerin wahrscheinlich) vom zweiten großen Gebäude abgefahren ist, merken wir &#8211; das ist die Volksschule!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Schulkinder-WEB-DSCN2911.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10493" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Schulkinder-WEB-DSCN2911.jpg" alt="" width="600" height="455" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Schulkinderfiguren-WEB-DSCN2908.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10494" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Schulkinderfiguren-WEB-DSCN2908.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Bei den lebensgroßen Holzschnitzfiguren (wie auch an der Kirchhofmauer) laufen die echten Schulkinder vorbei, und der Schulbus kommt auch gerade angesaust. Der junge Fahrer gibt uns freundlich und vor allem verständlich Auskunft &#8211; die Schule hat neun Kinder und zu meinem Erstaunen sogar zwei Lehrerinnen! Ja, und die weiterführende Bergstraße, die sich dann wieder ins Drautal hinabwendet, ist nicht so gut zu befahren wie die bisherige Strecke. Also fahren wir ein Stück zurück bis zur Abzweigung mit einem hohen Wegweiser voll Gehöftenamen und vor allem dem Kirchensymbol Sv. Duh. Parkplatz ist auch genug am Straßenrand, und jetzt geht es endlich zu Fuß weiter.</p>
<div id="attachment_10496" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Ausblick-auf-Sv-Duh-WEB-DSCN2912.jpg"><img class="size-full wp-image-10496" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Ausblick-auf-Sv-Duh-WEB-DSCN2912.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Fast versteckt - die Heiliggeistkirche</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Hausackerl-beim-Janc-WEB-DSCN2914.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10498" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Hausackerl-beim-Janc-WEB-DSCN2914.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Als Wanderroute benützen wir den sandigen Güterweg, bald hinaus ins freie Wiesengelände, neben grasenden Rindern ein kleines &#8220;Hausackerl&#8221; mit Kukuruz und Krauthappeln und sogar mit Blumen. Das alles gehört zum einfachen, aber überaus gepflegt und hübsch wirkenden Gehöft Janc, wo die Obstbäume voll von Früchten hängen und anscheinend bald ans Mostpressen gegangen wird. Steile Waldgräben querend und immer mit prächtigem Ausblick geht es auf der Sandstraße weiter zum nächsten Gehöft, wo auf einer neu angelegten Terrasse eine Menge von klobigen Sitzgruppen angeordnet ist. Was hier besonderes los ist? Ein Naturdenkmal &#8211; die Linde des Skurlej-Hofes, Stammumfang 488 cm, Höhe 26 m, wie eine Infotafel anmerkt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Lindenriese-WEB-DSCN2917.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10499" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Lindenriese-WEB-DSCN2917.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Abzweigung-Bauernhof-WEB-DSCN2955.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10500" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Abzweigung-Bauernhof-WEB-DSCN2955.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Bald danach ist die Abzweigung beim Izelnik-Hof erreicht, und ein Karrenweg leitet rechts im Bogen über Wiesen mit einem &#8220;Krautackerl&#8221; dazwischen hinab zu unserem Ziel &#8211; Sveti Duh oder die Heiliggeistkirche. Sie erweckt einen älteren Eindruck als auf der Infotafel angemerkt, daneben ebenfalls sorgsam revoviert das Messnerhaus. Konnten wir bei der Johanneskirche durch das Schlüsselloch noch den Hochaltar erspähen, hätten wir uns hier bei dem alten Izelnikbauern zuvor vielleicht den Schlüssel holen können. Zwar anfangs recht finster dreinblickend (vielleicht weil ich in den slawischsprachigen Ländern immer auf meine rudimentären Russischkenntnisse zurückgreife ?), beim Rückweg aber doch noch freundlich winkend&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Heiliggeistkirche-und-Messnerhaus-WEB-DSCN2932.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10501" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Heiliggeistkirche-und-Messnerhaus-WEB-DSCN2932.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Infotafel-Kirche-Heiliggeist-WEB-DSCN2937.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10502" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Infotafel-Kirche-Heiliggeist-WEB-DSCN2937.jpg" alt="" width="600" height="600" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Messnerhaus-mit-Nussbaum-WEB-DSCN2938.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10503" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Messnerhaus-mit-Nussbaum-WEB-DSCN2938.jpg" alt="" width="600" height="517" /></a></p>
<p>So können wir die berühmte Holzdecke nur auf der Infotafel betrachten. Aber der Platz rund um die Heiliggeistkirche ist ohnehin stimmungsvoll genug &#8211; oberhalb ragt noch der Maibaum, und der Blick geht weit übers Tal bis zum nahen Bacherngebirge und zum Petzen im Kärntnerischen, über dem sich die Nachmittagswolken türmen. Hoch vom Berg schaut die Johanneskirche herab, als wir uns an den Rückweg machen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Kirchwiese-mit-Maibaum-WEB-RSCN2972.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10505" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Kirchwiese-mit-Maibaum-WEB-RSCN2972.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Kirchturmkreuz-WEB-DSCN2944.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10506" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Kirchturmkreuz-WEB-DSCN2944.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Petzen-in-Wolken-WEB-DSCN2960.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10507" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Petzen-in-Wolken-WEB-DSCN2960.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<div id="attachment_10508" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Lindenhof-und-Johannkirche-Aufblick-WEB-DSCN2929.jpg"><img class="size-full wp-image-10508" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Lindenhof-und-Johannkirche-Aufblick-WEB-DSCN2929.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Ausblick vom Weg zur Heiliggeistkirche zum Gehöft Skurlej mit der Riesenlinde und der Johanneskirche</p></div>
<p> Gemütlich verläuft der Rückweg, wie immer muss Anni nach den Pilzen stöbern, ich freue mich, dass die wild bellenden Haushunde bei einem Gehöft mit Weinzeile (auf fast 900 m Seehöhe!) tief unter einem Steilhang zuhause sind. Bei der Talfahrt gibt es am späten Nachmittag schon mehr Verkehr als bei der Auffahrt, aber bald sind wir wieder unten im Drautal und halten erst wieder im Ort Muta an.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Weinzeile-bei-Bergbauern-WEB-DSCN2965.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10509" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Weinzeile-bei-Bergbauern-WEB-DSCN2965.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Ausblick-Bachergebirge-WEB-RSCN2969.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10510" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Ausblick-Bachergebirge-WEB-RSCN2969.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Muta, das alte Hohenmauthen, liegt unterhalb des hohen Berghanges von Podlipje (&#8220;Unter den Linden&#8221;), von dem die beiden &#8220;Lindenkirchen&#8221; Sveti Primoz (St. Primon, Hinweis auf die mittelalterliche Zugehörigkeit zu Salzburg) und Sveti trije kralji (Dreikönigskirche) herabblicken. Hier erkunden wir nur mehr die Auffahrtmöglichkeit, die Exkursion oder Wanderung dorthin bleibt einer anderen Reise vorbehalten. Auch gut, dass man immer noch etwas vor sich hat! Der Ort, der mit der Wallfahrtskirche St. Leonhard auf der Wiese hoch oben bei St. Lorenzen in Verbindung zu bringen ist (siehe meinen Bericht vom März 2012), hat eine hochgelegene Pfarrkirche, und nahe der Straßenkreuzung fällt uns eine alte Rundkapelle auf. Leider haben wir keinen Kunstführer zur Verfügung (in der Steiermark liegt immer der Dehio im Handschuhfach oder Rucksack bereit).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Grenzstein-Radlpass-WEB-DSCN2967.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10512" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Grenzstein-Radlpass-WEB-DSCN2967.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a></p>
<p>Schon in den frühen Abend hinein mündet die zügige Rückfahrt über den Radlpass nach Eibiswald und Schwanberg, nicht ohne ein Bild von einem jener (heute auch von manchen Slowenen abgelehnten) &#8220;triumphierenden&#8221; Grenzsteinen, als die Länder noch in strenger Trennung benachbart waren und nicht so wie heute europäisch vereinte Nachbarn sind. Abgesehen von allen Kalamitäten mit EU und € sollte man diese glücklichen Umstände nicht vergessen, kommt uns vor&#8230;</p>
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		<title>Vom Sausal zur Soboth &#8211; ein fester Urlaubssprung!</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2012 13:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
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		<description><![CDATA[Natürlich nicht am selben Tag! Zuerst zum Nachmittag des Montag, 24. September: Fahrt Richtung Leibnitz bis nach Gleinstätten, danach Bergstraße über Globeregg hinauf und rechts abzweigend zu &#8220;Auf der Höh&#8221;. Die vereinzelten Wegweiser zeigten, wie auch der Ausblick, schon unverkennbar zum Demmerkogel. &#8220;Morgenrot &#8211; Schlechtwetterbot!&#8221; Dieser Spruch bewahrheitete sich am Montag wohl, denn bis wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich nicht am selben Tag! Zuerst zum Nachmittag des Montag, 24. September: Fahrt Richtung Leibnitz bis nach Gleinstätten, danach Bergstraße über Globeregg hinauf und rechts abzweigend zu &#8220;Auf der Höh&#8221;. Die vereinzelten Wegweiser zeigten, wie auch der Ausblick, schon unverkennbar zum Demmerkogel.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Sonnenscheibe-24-09-WEB-DSCN2842.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10464" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Sonnenscheibe-24-09-WEB-DSCN2842.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>&#8220;Morgenrot &#8211; Schlechtwetterbot!&#8221; Dieser Spruch bewahrheitete sich am Montag wohl, denn bis wir in Fahrt kamen, blies schon ein steifer Südwest heran, die Koralm stülpte sich schon wieder (wie bei den nächtlichen Gewittern zuvor) eine Wolkenkappe über. Aber die Aussicht war immerhin noch besser als bei Sonne und Dunst.</p>
<div id="attachment_10465" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Sausaler-Hügelberg-mit-Remschnigg-WEB-DSCN2849.jpg"><img class="size-full wp-image-10465" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Sausaler-Hügelberg-mit-Remschnigg-WEB-DSCN2849.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Typische Hügelberge im Sausal, am Horizont der Remschnigg im Grenzkamm zu Slowenien.</p></div>
<p>Wo sich die Seitenstraße am Nordwestrücken des Demmerkogels teilt, wurde geparkt, und ohne den &#8220;Größten Klapotetz der Welt&#8221; zu finden (der steht unterhalb an der Verbindungsstraße nach Kitzeck) begannen wir den Aufstieg. Ein Wiesenrücken, Waldränder mit reich tragenden Edelkastanienbäumen, dann ein wunderhübscher Mischwald &#8211; schon standen wir vor der Demmerkogelwarte auf 671 m.</p>
<div id="attachment_10466" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Kitzeck-vom-Demmerkogel-WEB-DSCN2853.jpg"><img class="size-full wp-image-10466" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Kitzeck-vom-Demmerkogel-WEB-DSCN2853.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Ausblick auf Kitzeck</p></div>
<p>Gleich am Kammweg weiter bis zur querenden Asphaltstraße bei einem mit Efeu verschlungenen Kreuz und malerischem Gehöft, hier begann die Straßenwanderung entlang der Westhänge des Demmerkogels (ohne Asphalt kommt hier wohl kaum eine Wanderung aus, am besten ginge es mit Talabstieg dazwischen von Kitzeck auf den Gipfel).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Efeukreuz-WEB-DSCN2856.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10468" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Efeukreuz-WEB-DSCN2856.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/AB-Weingarten-Auf-der-Höh-WEB-DSCN2355.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10469" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/AB-Weingarten-Auf-der-Höh-WEB-DSCN2355.jpg" alt="" width="600" height="490" /></a></p>
<p>Die Querung auf der Höh-Straße zurück zum Ausgangspunkt war trotz Asphalt wunderhübsch &#8211; Ausblick prachtvoll, Weinrieden wie in der Steiermark üblich nicht in horizontalen Terrassen sondern vertikal an den Hügelhängen klebend, dazu das Sausaler Schlössl und eine seltsames Paar auf der Hausbank.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/AB-Sausal-Schlössl-WEB-DSCN2353.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10470" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/AB-Sausal-Schlössl-WEB-DSCN2353.jpg" alt="" width="600" height="490" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Sausaler-Schlössl-Fassade-WEB-DSCN2865.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10471" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Sausaler-Schlössl-Fassade-WEB-DSCN2865.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<div id="attachment_10472" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Paar-auf-der-Hausbank-WEB-RSCN2872.jpg"><img class="size-full wp-image-10472" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Paar-auf-der-Hausbank-WEB-RSCN2872.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Das sind nicht wir!!!</p></div>
<p>Früchte hingen genug an Weinstöcken und Obstbäumen, nur die Nussernte war auch hier heroben ausgefallen &#8211; obwohl die Hochlagen mit ihren Weinrieden frostärmer sind, und unten im kälteren Talboden daher überwiegend Mais angebaut wird. Die Maroni klatschten sogar schon aus ihren Stachelhüllen herab, und das erinnert mich an ein perfektes Rezept zum Maronibraten im eigenen Backrohr&#8230; vor Ort gebraten (wie in Südtirol) sind sie meistens angekohlt&#8230;</p>
<div id="attachment_10474" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Theresienkircherl-am-Globeregg-Mitterriegel-WEB-RSCN2873.jpg"><img class="size-full wp-image-10474" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Theresienkircherl-am-Globeregg-Mitterriegel-WEB-RSCN2873.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Das &quot;Theresienkircherl&quot; oberhalb Globeregg</p></div>
<p>Für die Rückfahrt umrundeten wir den Demmerkogel, endlich am Riesenklapotetz vorbei, und fuhren über Kitzeck wieder ins Sulmtal hinab. Leider war unsere kleine Sausal-Tour schon vom immer noch zunehmenden Wind geplagt, sodass wir in diesem allerhübschesten Bergdorf weder ausstiegen und schon gar nicht einkehrten (in Erwartung des opulenten Buffets im Moorheilbadhotel&#8230;).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Morgenrot-26-09-WEB-DSCN2978.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10475" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Morgenrot-26-09-WEB-DSCN2978.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Schon wieder ein Morgenrot, und schon ganz schön drohend! Aber bald war der Himmel wieder föhnig klar, wenn auch das &#8220;Kurblatt&#8221; im Hotel von Nebellagen zu berichten wusste. Unser Ziel waren am Dienstag (25. 9.) die noch fehlenden &#8220;Lindenkirchen&#8221; über dem Drautal in &#8220;Slovenska Koroska&#8221; (nach dem 1. Weltkrieg ohne Volksabstimmung von Österreich an den neuen SHS-Staat der Slowenen + Kroaten + Serben, das spätere Jugoslawien).</p>
<div id="attachment_10478" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Am-Sobothstausee-WEB-RSCN2974.jpg"><img class="size-full wp-image-10478" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Am-Sobothstausee-WEB-RSCN2974.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Am Stausee Soboth</p></div>
<p>Als wir jedoch nach Eibiswald kamen, wallten über den Radlpass die Nebel aus dem Drautal herüber, und setzten wir unsere Fahrt gleich Richtung Kärnten fort. Beim Stausee nach dem abseits der Hauptstraße gelegenen Ort Soboth &#8211; dieser hat ein ganz interessantes Hinterland an der Grenze mit Tausendern und Bergkirchlein &#8211; bogen wir rechts ab bis zur Kirche in St. Vinzenz, wo der See endet.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Fruchtende-Weidenröschen-am-Ufer-WEB-DSCN2888.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10479" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Fruchtende-Weidenröschen-am-Ufer-WEB-DSCN2888.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-St.-Vinzenz-WEB-DSCN2890.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10480" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-St.-Vinzenz-WEB-DSCN2890.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Schwammerlsammlerregeln-WEB-DSCN2889.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10481" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Schwammerlsammlerregeln-WEB-DSCN2889.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a></p>
<p>Eine so kuriose und zugleich sehr sinnvolle Tafel findet man bei St. Vinzenz und am Stausee entlang mehrfach: Pilze! Hier können wir gesammelt werden! Allerdings mit genauen Regelungen des Besitzers Clemens Prinz von Croy (was es nicht alles gibt bei uns)&#8230;  Weiter über den Sobothpass zum Rastplatz &#8220;Kärntenblick&#8221; und eine üble Überraschung &#8211; im Unterkärntner Becken und Lavanttal ein einziges Nebelmeer, in das wir bald eintauchten. Also nichts mit der Hangfahrt über dem Lavanttal zur Bergstraße Richtung Koralm-Speikkogel, dieser hatte auch schon eine Wolkenhaube auf.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Soboth-Staufjord-WEB-DSCN2893.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10482" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/10/BB-Soboth-Staufjord-WEB-DSCN2893.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Die Soboth war zwar sehr schön zum Kennenlernen, noch dazu bei der strahlenden Sonne, aber wir verlängerten die Ausflugsfahrt mit voraussichtlicher Wanderung in umgekehrter als der geplanten Strecke: Hinab nach Lavamünd und die Drau entlang, vorbei an den Landestellen der Floßfahrten, nach Dravograd / Unterdrauburg. Dort ging es dann hinauf zu den Bergkirchen, wieder eine eigene Geschichte&#8230;</p>
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