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	<title>Bernhard Baumgartner´s Autorenblog &#187; Pannonisches Gebiet</title>
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		<title>Marchfeld.Geheimnisse</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 07:54:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr vergeht viel zu schnell (wie immer, besonders im Lebensabschnitt um den Achtziger), und so sind wir erst am Herbstanfang zu unserer schon längst dringend geplanten Landesausstellungsfahrt gekommen. Die erscheint mir umso wichtiger, als ich in meinem neuen Naturschätzebuch dem Marchfeld ziemlich viel Platz eingeräumt habe! So hat sich das Schloss Marchegg, vormals Landes-Jagdmuseum, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9185.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27892" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9185-400x192.jpg" alt="" width="400" height="192" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-Naturschätze-Baumgartner-Naturbücher-Kralverlag-DSCN8286.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27895" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-Naturschätze-Baumgartner-Naturbücher-Kralverlag-DSCN8286-400x241.jpg" alt="" width="400" height="241" /></a></p>
<p>Das Jahr vergeht viel zu schnell (wie immer, besonders im Lebensabschnitt um den Achtziger), und so sind wir erst am Herbstanfang zu unserer schon längst dringend geplanten Landesausstellungsfahrt gekommen. Die erscheint mir umso wichtiger, als ich in meinem neuen Naturschätzebuch dem Marchfeld ziemlich viel Platz eingeräumt habe!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN7585.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27896" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN7585-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9153.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27897" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9153-400x165.jpg" alt="" width="400" height="165" /></a></p>
<p>So hat sich das Schloss Marchegg, vormals Landes-Jagdmuseum, noch bei unseren Erkundungsfahrten für die Naturschätze präsentiert. Nun strahlt das Objekt frisch renoviert und zeitgemäß ausgestattet für die große Landesausstellung 2022. Die Anreise am 23. September bei angenehmem Wetter, verspricht einen schönen Tag. Vom Parkplatz beim Schloss &#8211; überragt von den schon &#8220;storchlosen&#8221; Dächern gleich zur Ausstellung, wo um 10.30 Uhr eine Führung beginnt. Diese ist so ausführlich, dass die letzten Abschnitte der Ausstellung gar nicht mehr erläutert werden können. Trotzdem ist schon Mittag vorbei, und wir stärken uns gleich bei dem im Schlosshof aufgestellten &#8220;Bäckerwagen&#8221; mit eigenartig gewickelten Speckstangerln (ähnlich gebaut wie Berner Würstl), und auf die lockenden Süßigkeiten wird verzichtet&#8230; Anschließend noch kurzer Spaziergang durch die Au und die historische Stadt (siehe Bild des Böhmenkönigs als Gründer, erinnert an die Denkmäler auf dem ungarischen Somloberg).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9165.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27899" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9165-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9177.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27900" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9177-400x228.jpg" alt="" width="400" height="228" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9175.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27902" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9175-400x140.jpg" alt="" width="400" height="140" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9161.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27903" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9161-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Die Themen der Ausstellung sind wirklich reichhaltig, vor allem geht es um die Wasserwelt, vor allem der Donau &#8211; in meinem Naturschätzbuch handelt der Abschnitt &#8220;Marchfeld &#8211; im Kampf um zu viel und zu wenig Wasser&#8221; darüber. Der Rundweg an der March, zum Tümpel beim Pulverturm mit den Urzeitkrebsen, ist ebenso lohnend wie die Besichtigung der Stadt, die heute nicht einmal den mittelalterlichen Mauerring ausfüllt. Etwas zu wenig war mir die spezielle Präsentation der Naturschätze, wie etwa der Sandberge bei Schönfeld und Oberweiden, allerdings hätte ich mir aus einzelnen gezeigten Karten gleich wieder einige Ziele ausgesucht (Wüstungen, Sandlebensräume).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9171.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27904" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9171-344x400.jpg" alt="" width="344" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN91851.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27905" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN91851-400x192.jpg" alt="" width="400" height="192" /></a></p>
<p>So verabschieden wir uns am Nachmittag von unserem interessanten und mit etlichen Neuigkeiten lohnenden Ausflugsziel &#8211; und machen uns an die weite Heimfahrt, auf weitere Abstecher (etwa nach Orth mit dem Nationalpark und zu den anderen Marchfeldschlössern) haben wir wegen der langen Strecke verzichtet. Ebenso auf einen mehrtägigen Kurzurlaub, wofür wir schon das Hotelgasthaus Sommer in Auerstal kontaktiert hatten. Vielleicht einmal in den nächsten Jahres und zu einer blumigeren Zeit mit den Rädern, denn jetzt im Herbst ist das brettlebene &#8220;Feld&#8221; wirklich nicht besonders einladend im Vergleich zu den blühenden Rainen und Feuchtwiesen im April bis Juni.</p>
<p>Marchfeld &#8211; interessanter als vermutet, also doch Geheimnisse, wir kommen wieder!</p>
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		<title>FLATZER WAND &#8211; die &#8220;kleine Schwester&#8221; der Hohen Wand</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 10:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Hohe Wand ist ja ein allseits bekanntes Ausflugs- und Wanderziel, gehört aber nicht zu den von mir bevorzugten Touren (weil eher überlaufen, zum nicht praktizierten Klettern interessanter usw.). Ganz anders verhält es sich mit der FLATZER WAND, und wenn wir über diese Tour berichten, heißt es meistens: &#8220;Wo ist denn das?&#8221; &#8220;Die kleine Schwester [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hohe Wand ist ja ein allseits bekanntes Ausflugs- und Wanderziel, gehört aber nicht zu den von mir bevorzugten Touren (weil eher überlaufen, zum nicht praktizierten Klettern interessanter usw.). Ganz anders verhält es sich mit der FLATZER WAND, und wenn wir über diese Tour berichten, heißt es meistens: &#8220;Wo ist denn das?&#8221;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000751.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26335" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000751-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0042-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26336" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0042-bearb-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0045-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26337" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0045-bearb-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0046-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26338" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0046-bearb-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p>&#8220;Die kleine Schwester der Hohen Wand&#8221; stimmt eigentlich nicht, denn die Flatzer Wand mit dem Gösing ist die südliche Fortsetzung der Fischauer Berge nahe von Neunkirchen und Ternitz. Sie bildet zusammen mit dem Siedingtal den Naturpark Stixenstein. Entdeckt habe ich die Flatzer Wand durch einen Führer über Klettereien und Höhlenbegehungen, der mir zufällig untergekommen ist (vielleicht beim Hintermayer als Schnäppchen?). Jedenfalls hat mich dieser Berg wie magisch angezogen, und inzwischen war ich schon mehrmals (trotz der für mich nicht gerade kurzen Anfahrt) dort, sicher einmal mit Anni und auch für eine botanische Exkursion mit Karl Oswald. Die Beschreibungen sind dann in zwei Bücher eingegangen:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/b-web-Cover-Naturerlebnis-NÖ.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26340" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/b-web-Cover-Naturerlebnis-NÖ-240x400.jpg" alt="" width="240" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/f-cover-gr-noe-web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26341" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/f-cover-gr-noe-web-230x400.jpg" alt="" width="230" height="400" /></a></p>
<p>Die kurzen Klettersteige waren gerade wie für uns angepasst &#8211; der etwas zackige Jubiläumssteig mit seinen Edelstahlleitern, der Fürststeig durch ein Felsentor näher an der Neunkirchner Hütte der Naturfreunde, und einmal habe ich mich weit rechts gehalten und bin über einen markierten ungesicherten Steig hinaufgekraxelt. Der Abstieg war wie vorgezeichnet immer über Flatzer Anger &#8211; Gösing &#8211; Schönbühel zurück nach Flatz. Bei der ersten Bildreihe (von Dias eingescannt) habe ich schon die schönste Erinnerung festgehalten &#8211; allerdings ohne die phänomenale Aurikelblüte auf den südwestseitigen Felsvorsprüngen des Gösing, die tollste Entdeckung war beim Schneebergbankerl ein kleiner Standort des ganz seltenen Jacquin-Wundklee, auch Dinarischer Berg-Wundklee (was auf seine Heimat hindeutet / Anthyllis montana subsp. jacquinii). Bei einer Exkursion auf der Perchtoldsdorfer Heide (Naturschutzbund) gezeigt worden, von hier vielleicht gar nicht bekannt!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0043-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26342" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0043-bearb-266x400.jpg" alt="" width="266" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0044-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26343" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0044-bearb-348x400.jpg" alt="" width="348" height="400" /></a></p>
<p>Eine Spazialität dieses Gebietes (illyrisch getönter südlicher Alpenostrand in NÖ, Schwarzföhrengebiet) sind zwei im April bis Mai blühende weiße Kreuzblütler &#8211; das Gösing Täschelkraut und das nach ihren Früchten (im Bild) so benannte Scheibenschötchen.</p>
<p><strong>Tour am 4. Juni 2020</strong></p>
<p>Anfahrt B 18 (und auch nicht länger als der &#8220;Triestingtalschlauch&#8221;) und A2 bis nach Neunkirchen und mit etwas Glück den Wegweisern nach von der B 17 nach Flatz, diesmal parken wir auf einem ausgeschilderten Parkplatz für den Naturpark ziemlich in der Ortsmitte (Wandstraße, wo der gewöhnlichste und absolut nicht empfehlenswerte Weg zum Neunkirchen Haus hinaufführt, uns hat er im Abstieg schon gereicht&#8230;). Diesmal wollte ich nicht gleich über die Felsen hinauf, sondern als erstes Ziel den Gösing anpeilen (Felsrippen mit Blumenstandorten&#8230;.), was insgesamt eine sehr schöne Wanderung ergab &#8211; auch wegen dem vorzüglich luftig-sonnigen Wetter &#8211; aber routenmäßig zu einem Flop wurde, eigene Schuld, ich kenn mich dort sowieso aus&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-RSCN7709.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26344" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-RSCN7709-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7630.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26345" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7630-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000743.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26346" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000743-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7644.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26347" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7644-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Wir querten also durch den ländlich hübschen kleinen Ort zum Südrand, wo uns die Gösinggasse weiterführte, dann aber links wendend durch die Waldhänge (mit einer kleinen malerischen Wald-hyazinthe) endlich zur gelben Markierung Richtung Ternitz, denn so sollten wir auf den Bergrücken im Auslauf des Gösing kommen. Auf dem Rücken angelangt, war aber keine Abzweigung vorhanden, also jenseits ein Stück bergab, zum Glück bald die Einmündung in die blaue Markierung zum weiteren Aufstieg. Immer hübsch im vorwiegenden Schwarzföhrenwald, einmal durch eine herabpolternde Moutainbikerin fast erschreckt. Sonst ging es bei nur allmählicher Erwärmung immer auf Steigen und Forstwegen den Bergrücken hinauf, bis ich schon meinte, wir wären auf dem Gösing angekommen. Hier links ein unmarkiertes Wegerl entlang, um ja die Felsrippen nicht zu versäumen, allerdings keine Spur von der erwarteten roten Markierung! Dafür standen wir bei einem Aussichtsbankerl &#8216;&#8221;Schönbühel&#8221; mit dem einmündenden Hühnersteig. Hübsch, aber mir war noch immer nicht klar, dass der Gösing noch weit auf sich warten ließ, also wirklich&#8230;..! Aber immerhin fanden wir vielfach die erwähnten Kreuzblütler (es stellte sich heraus &#8211; Scheibenschötchen, Täschelkraut schon verblüht, sicher auch die Aurikel und Steinröserl auf dem Gösing?) und eine attraktive erhaltene von zahlreichen &#8220;Pechföhren&#8221;, sogar mit einem innen glasierten Häferl als Restfund der einst auch hier blühenden Pecherei.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000733.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26349" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000733-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7639.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26350" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7639-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000736.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26351" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000736-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Der Steinmann bezeichnet einen Gipfel &#8211; aber leider nicht den noch hoch vor uns ansteigenden Gösing! Darum waren die ominösen Felsklippen nicht zu finden! Naja, sollte halt diesmal nicht sein&#8230; Um nicht zu sehr in die Mittagswärme zu kommen und den Tag auch noch anders nützen zu können, verzichten wir auf diesen weiteren Aufstieg, queren hinüber zum Flatzer Anger mit seiner alten Steinsäule und steigen über den simplen Grabenweg nach Flatz ab. Aber immerhin, dabei finden wir das Scheibenschötchen mit Früchten (am Berg oben nur blühend) und zum Schluss noch einen wirklich malerischen Aufblick vom blühenden Feldrand (mit dem seltenen ehemaligen &#8220;Ackerunkraut&#8221; Venus-Frauenspiegel, schon lange nicht gesehen) zur den Zinnen der Flatzer Wand.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000745.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26354" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000745-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7654.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26355" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7654-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000757.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26356" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000757-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7674.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26357" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7674-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die Heim- oder eigentlich Weiterfahrt erfolgte auf einer wirklich überaus reizvollen Strecke mit dem Ziel Bad Fischau-Brunn. Zuerst nach Raglitz, dann über Würflach (Zugang zur Johannesbachklamm neben der Kirche abzweigend) &#8211; Willendorf &#8211; einen unbeabsichtigten Abschwenker ins Steinfeld nach St. Egyden &#8211; von Winzendorf auf dem mir bekannten &#8220;Römerweg&#8221; bis zum Ausgangspunkt zur &#8220;Reden&#8221;, dem voll interessanten Naturdenkmal nahe der Eisensteinhöhle in Fischau-Brunn. Unser Rastplatz unübertrefflich idyllisch, wie im Bild zu sehen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7687.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26359" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7687-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000766.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26360" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000766-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Jetzt wird erst einmal ausgiebig gegessen und getrunken! Dann Teil zwei dieses erfolgreichen Tages folgt erst noch. Vom kleinen Sattel des &#8220;Römerweges&#8221; (asphaltiert und Radroute) knapp nördlich des Engelberggrabens zweigt ein gut ausgetretener Steig bergwärts ins Gebüsch ab, wo wir nach wenigen Schritten schon auf das Objekt unserer botanischen Begierde stoßen &#8211; die Adriatische Riemenzunge! Weiter oben auf der Reden haben wir voriges Jahr die Zwergirisblüte erleben können, jetzt sieht man nur mehr die &#8220;Schwerteln&#8221; (spitzen kleinen Blätter, vielfach und unübersehbar, daher bin ich mir sicher, die Sandiris bei den Kogelsteinen / Grafenberg / Eggenburg hätten wir nicht übersehen können) und die Blattwedeln der Frühlingsadonis. Aber dafür stehen dutzendweise auf der Wiese (Richtung Weiterweg zur Eisensteinhöhle) die Riemenzunge, nur wenige schon ein bisschen abblühend, noch viel mehr knospig und trotz der Trockenheit ganz schön stattlich! Sogar der Diptam blüht noch, nicht nur am Gebüschsaum, sondern auch mitten im T&#8217;rockenrasen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1000815.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26362" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1000815-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7689.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26363" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7689-400x314.jpg" alt="" width="400" height="314" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020364.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26364" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020364-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000799.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26367" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000799-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Als Abschluss genießen wir noch einen Geheimtipp: Wo die Siedlungsstraße im Süden von Fischau-Brunn in den &#8220;Römerweg&#8221; übergeht, befindet sich vor den ersten bzw. letzten Häusern ein Waldbestand. Wie von einem Anrainer berichtet (Gadinger Sepp aus Hainfeld, dem das letzte Haus gehört), wollte der grundbesitzende Bauern diesen anschließenden Föhrenwald in Bauland verwandeln, wobei er aber nur bis zum Abholzen kam, denn das Projekt wurde wegen Protesten der bereits dort wohnenden Hausbesitzer zum behördlichen Einstellen gezwungen. Aber &#8211; gerade in diesem Waldstück befindet oder befand sich ein zahlreiches Vorkommen des Violetten Dingels. Diese selten Orchidee ist uns immer wieder in Istrien und Dalmatien begegnet, bei uns kannten wir sie nur vom Harzberg bei Bad Vöslau. Also nützen wir diesen Besuch in Fischau, gleich Nachschau zu halten. Markant ist gegenüber den Wein- und Obstgärten ein großer Steinblock, wo wir in den schon ganz schön aufgewachsenen Bestand einstiegen. Sträucher von süßlich duftendem Liguster und allerhand pannonische Gewächse, Blattreste von Frühlingsadonis ganz zahlreich, und mit viel Glück ein Flecken mit schon ziemlich abgeblühtem Dingel, der im Baumschatten aber noch ganz frisch erhalten war.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1000818.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26369" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1000818-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020384.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26370" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020384-400x264.jpg" alt="" width="400" height="264" /></a></p>
<p>Also ein in jeder Hinsicht erfolgreicher Tag! Noch dazu, weil wir klugerweise die Zeit auch für Bad Fischau ausnützten und auf den Gösing verzichteten &#8211; bei der Heimfahrt im Triestingtal ein wahrer Wolkenbruch, der uns vielleicht unterwegs erwischt oder die Orchideenschau verhindert hätte! Die Landschaft am Fuß der Fischauer Berge ist mit dem Ausblick über die Fluren des Steinfelds zu den südöstlichen Bergen ganz wundervoll, ein Gegenstück zum Blick auf Hohe Wand und Schneeberg, wie man ihn oben auf den Föhrengipfeln erleben kann.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-DSCN7705.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26371" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-DSCN7705-400x292.jpg" alt="" width="400" height="292" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7698.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26372" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7698-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1000813.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26373" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1000813-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7696.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26374" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7696-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Bildcopyright: Anni &amp; Bernhard Baumgartner Natur-Wandern.</p>
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		<title>MARCHFELD &#8211; NÖ pannonische Touren III</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2020 17:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man quer durch Niederösterreich zu Exkursionen fährt, muss immer kombiniert werden, welche Ziele dort sparsamerweise nahe beieinander liegen. Trotzdem kommen bei Fahrten ins Weinviertel oder ins nördliche Waldviertel fast jedesmal 300 km zusammen&#8230; Pfingstsamstag, 30. Mai 2020: Marchegg und Sandberge Zufahrt über A 21 und A 4 und über die Donaubrücke nach Marchegg (die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man quer durch Niederösterreich zu Exkursionen fährt, muss immer kombiniert werden, welche Ziele dort sparsamerweise nahe beieinander liegen. Trotzdem kommen bei Fahrten ins Weinviertel oder ins nördliche Waldviertel fast jedesmal 300 km zusammen&#8230;</p>
<p><strong>Pfingstsamstag, 30. Mai 2020: Marchegg und Sandberge</strong></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7463.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7463-400x294.jpg" alt="" width="400" height="294" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7483.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26300" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7483-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Zufahrt über A 21 und A 4 und über die Donaubrücke nach Marchegg (die Einfahrt zum Ort der NÖ Landesausstellung 2022 wird sicher zum Termin besser bzw. überhaupt erst beschildert sein). Wir landen beim zweiten Versuch im Park hinter dem Schloss, und schon begrüßen uns vom Meierhofdach herunter die Störche. Die Attraktion von Marchegg ist aber die dichte Kolonie auf den Baumkronen des nahen Auwalds. Im Nest sind schon die Jungen erkennbar, und sobald der Hals rückwärts verrenkt wird, ertönt das &#8220;Storchengeklappere&#8221;. Beim Beobachtungsstand angekommen, sehen wir dem imposanten Anflug zu, der aber nicht leicht im Bild einzufangen ist (obwohl die neuen Lumix dazu eingestellt werden könnten, wir sind aber vorerst schon froh, überhaupt ein paar anständige Bilder zu erwischen &#8211; mein Wunsch: hochleistungsfähige, aber EINFACHE Kamera &#8211; gibt´s ebensowenig wie ein einfaches Handy, meinst unser Fotograf Straub in St. Pölten).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020240.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26302" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020240-334x400.jpg" alt="" width="334" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020238.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26303" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020238-400x222.jpg" alt="" width="400" height="222" /></a></p>
<p>Schon auf der nächsten Wiese am kleinen Rundgang (der größere ist wegen schadhafter Brücken gesperrt) erwartet uns eine der botanischen Attraktionen der Marchauen &#8211; die blau blühende Aufrechte Waldrebe. Ziemlich zahlreich und zum Glück gerade aufblühend, während die Sommer-Knotenblumen leider schon längst verblüht sind. Auch sonst beste Verhältnisse &#8211; Nordwind bringt frische Luft, volle Sonne hält die Quellwolken vorläufig noch weit entfernt, und es gibt keine Gelsen!!! Bei der nächsten feuchten Senke, schon hinein in den Auwald, empfängt uns das Gequake der Unken (?), und neben einem dicht mit Wasserlinsen bedeckten Altarm blühen die Wasser-Schwertlilien. Übrigens ist auch hier die extreme Trockenheit dieses Frühjahrs zu bemerken, die sonst sicher wassergefüllten Altarme der March sind fast gänzlich ausgetrocknet, nur die teichartigen Flächen bringen zum Glück trotzdem Leben in die Bildmotive.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7537.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26304" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7537-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7540.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26305" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7540-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7541.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26306" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7541-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7549.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26307" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7549-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020254.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26309" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020254-285x400.jpg" alt="" width="285" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020255.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26310" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020255-400x400.jpg" alt="" width="400" height="400" /></a></p>
<p>Der kurze Rundgang führt uns auf einem breiten Weg zwischen dichten Sträuchern mit viel blühendem Osterluzei (leider ohne einen Osterluzeifalter zu sichten) zu einem abseits davon an einem größeren Auteich angelegten Vogelbeobachtungsstand &#8211; zu sehen sind Schwäne und später ein einzelner Silberreiher. An dieser Stelle sind auch die Blätter der verblühten Sommer-Knotenblumen zahlreich zu sehen. Dann geht es über eine freie Wiese über den blumenbunten Rain zum Hochwasserdamm hinauf. Noch eine Begrüßung &#8211; hier sind die Konikpferde versammelt, und zwei kommen ganz nahe und neugierig heran (Futter darf es keines geben, obwohl sie einem alten Apfel sicher nicht abgeneigt wären). Wie im Nationalpark zu erwarten, stehen vielfach interessante Infotafeln im Gelände, über diese alte (rückgezüchteten Urpferde) Rasse hätten wir sonst kaum etwas gewusst. Was noch blühen hätte können (wahrscheinlich erst später) &#8211; das Gnadenkraut, ein aber eher unscheinbares Gewächs gegenüber den eben gesichteten Blühern.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7565.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26312" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7565-400x400.jpg" alt="" width="400" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7568.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26313" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7568-361x400.jpg" alt="" width="361" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7570.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26314" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7570-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7582.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26315" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7582-400x256.jpg" alt="" width="400" height="256" /></a></p>
<p>Bei diesem luftigen Wetter wandert es sich sogar in der Mittagszeit auf dem schattenlosen Damm gemütlich zurück zum Schloss, hoch blüht der Natternkopf schon als Vorbote des Hochsommers, und vielfach gibt es Wachsblumen, dazu noch Klatschmohn und Rittersport als Gruß aus der Feldlandschaft rings um die Marchauen. Dorthin führt unsere weitere Route &#8211; quer über die &#8220;Pampa&#8221; (wo uns nicht einmal der Gusto aufs Radeln ankommt) nach Schönfeld und dort nordwärts abzweigend Richtung Oberweiden zur (botanisch-historischen) Dünenlandschaft der Sandberge. Dort waren wir 1999 mehrmals, um die spezielle Flora zu erkunden, diesmal blüht aber gegenüber damals relativ wenig. Zuerst heißt es aber, den Startpunkt zu finden. Die Straße durchschneidet ein Waldgebiet, wo an einer frischen Böschung der typisch gelbliche Sand hervorkommt. Beim nächsten Waldrand tauchen rechterhand unverkennbar die Dünenhügel auf, ein rechts abzweigender Feldweg bietet sich zum Parken an, und schon marschieren wir los, leicht angespornt durch dicke dunkle Wolkenballen, die aber immer wieder Sonnenlücken aufweisen und vor allem trocken sind!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7591.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26318" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7591-400x256.jpg" alt="" width="400" height="256" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7597.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26319" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7597-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7614.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26320" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7614-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7602.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26321" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7602-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>&#8220;Berge&#8221; ist eigentlich eine voll übertriebene Bezeichnung für diese nur wenige Meter über die flachen Äcker ansteigenden Hügel. Nach dazu da sie völlig begrünt sind, und der unterlagernde Flugsand, der vor den seit Maria Theresia betriebenen Stabilisierungsversuchen (Aufforstung, Windschutzgürtel) als Wanderdünen sogar Ortschaften im Marchfeld bedroht hat, jetzt aber nur in Wegfurchen und an einzelnen kahlen Stellen zu bemerken ist. Malerisch sind vor allem die Rosenbüsche (Weinrosen?), Wolfsmilcharten sind u. a. zu bemerken, und das Federgras entwickelt schon seine Fruchtstände. Die Spezialitäten (wie die noch verborgene Späte Federnelke) und das hochbuschige Gipskraut sind erst in Ansätzen zu bemerken). Vor allem beeindruckt die Länge dieses Hügelzuges, wo wir bei unseren früheren Begehungen mindestens fünf &#8220;Gipfelkuppen&#8221; registriert haben (genau beschrieben im &#8220;Naturerlebnis NÖ&#8221;). Damals war unser Ausgangspunkt eine Infotafel zum Sandberg noch ein Stück weiter an der Straße Richtung Oberweiden, sodass wir die gesamt Länge überwanderten. Diesmal kommen wir sozusagen in der Mitte an, wo sich bei einem querenden Fahrweg rechts der 161 m hohe (Seehöhe!) Sandberg befindet. Wir gehen das gesamte Gelände von dort aus in beide Richtungen ab, zurück führt ein Feldweg an der Südseite der Hügel entlang, den wir 1999 sogar als Reitbahn des nahen Gestüts Markhof in Benutzung sahen. Beim letzten Dünenhügel tauchen zunehmend die fernen Erhebungen der Kleinen Karpaten auf, und am südlichen Horizont zeigt sich der Hundsheimer Berg wie ein prahlerisch mächtiges Massiv über der Ebene. Zurück zum Ausgangspunkt führt derselbe Feldweg, zum Teil an Brachfeldern mit vielen bunten Blüten entlang, während sich der Saum des Schutzwaldes vor allem durch große Wacholderbüsche auszeichnet. Solche könnten wir auch in der Heide bei Obersiebenbrunn oder in der Weikendorfer Remis sehen, aber mir kommt der eigentliche Sandberg hier zwischen Schönfeld und Oberweiden als lohnendstes Exkursionsziel vor, weil er sich zumindest ein kleines Stück aus der brettlebenen Feldlandschaft heraushebt. Botanisch sahen wir diesmal, Ende Mai, eigentlich im Vergleich zu 1999 (vielleicht auch durch die herrschende Trockenheit) recht wenig, ja einige Brand-Knabenkräuter nicht zu vergessen und ein verblühtes (wahrscheinliches) Helm-Knabenkraut. Bei einer so weiten Anfahrt werden wir es heuer wahrscheinlich mit diesem einen Besuch des Sandberges bewenden lassen, denn es warten noch viele andere pannonische Ziele auf uns.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020282.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26323" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020282-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020298.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26324" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020298-400x275.jpg" alt="" width="400" height="275" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020288.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26325" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020288-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020299.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26326" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020299-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p>Schon am späteren Nachmittag angelangt, lockt uns Schoss Hof &#8211; zugegeben &#8211; nicht nur wegen der großartigen Gartenanlagen, sondern auch vor allem wegen der schon dringend notwendigen Labung! Nach einem kräftigen Kaffee und einer vorzüglichen Prinz-Eugen-Torte fühlen wir uns dann fit genug für die (wegen des geringen Verkehrs am Samstagabend) recht angenehm verlaufende Heimfahrt &#8211; vorbei am Auwald bei Stopfenreuth, an den Hundsheimer Bergen, die wir auch demnächst aufsuchen sollten!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020305.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26328" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020305-400x193.jpg" alt="" width="400" height="193" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020323.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26329" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020323-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020316.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26330" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020316-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020317.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26331" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020317-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
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		<title>RADLN AM BALATON</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Oct 2019 07:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der in die weiten Flachländer der Ungarischen Tiefebene eingelagerte Plattensee (Balaton = eigentlich &#8220;Platter&#8221; See) ist für uns Alpenländler irgendwie exotisch. Zwar unvergleichlich leichter erreichbar (220 km Fahrstrecke) als ferne Weltgegenden, aber doch noch mehr pannonisches Gefühl als im östlichen Österreich. Erstmals in den 1980er Jahren, dann zum Milleniumswechsel, 2009 im etwas zu zeitigen Frühjahr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der in die weiten Flachländer der Ungarischen Tiefebene eingelagerte Plattensee (Balaton = eigentlich &#8220;Platter&#8221; See) ist für uns Alpenländler irgendwie exotisch. Zwar unvergleichlich leichter erreichbar (220 km Fahrstrecke) als ferne Weltgegenden, aber doch noch mehr pannonisches Gefühl als im östlichen Österreich. Erstmals in den 1980er Jahren, dann zum Milleniumswechsel, 2009 im etwas zu zeitigen Frühjahr, 2012 dann passend zur beginnenden Baumblüte, 2013 im Oktober. Das Ergebnis dieser (vor allem Wander-)Urlaube war ein großer Artikel im Outdoormagazin Land der Berge &#8211; voll nachzulesen in der Seite BALATON bei diesem Blog.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN4299.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25478" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN4299-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7366.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25479" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7366-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7455.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25480" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7455-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7453.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25481" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7453-400x299.jpg" height="299" /></a></p>
<p>2017 und 2018 war (wie schon vorher) das Hotel Pelion in Tapolca das Standquartier für Osterurlaube mit den &#8220;Baumis&#8221; (Astrid &amp; Andreas &amp; Bernie &amp; Veronika &amp; Clemens), immer ganz lustig und selbstverständlich wandernd unterwegs. Heuer hat sich bei uns eine gravierende Änderung ergeben, indem wir nun auch begeisterte E-Biker sind, und die Anmerkung, manche Balaton-Vulkan-Touren seien wohl per Rad genussreicher zu machen. Nach einzelnen Tagesfahrten und einem Radurlaub im Waldviertel (Drosendorf bis Slavonice / Zlabings) meinten wir, es doch endlich mit den Rädern am Plattensee versuchen zu sollen. Im Hotel ein günstiger Termin, und schon waren wir gegen Ende September dorthin unterwegs&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN4233.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25483" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN4233-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7295.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25484" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7295-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7273.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25485" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7273-400x289.jpg" height="289" /></a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7310.jpg"> </a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN73101.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25488" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN73101-400x299.jpg" height="299" /></a></p>
<p>DIE BALATON-RADUMRUNDUNG</p>
<p>lockt zwar die meisten &#8220;Biker&#8221; nach Ungarn, wir legten unseren Radurlaub aber anders an.  Denn wahrscheinlich wie am Neusiedler See (den wir aber per Rad umrundend noch nicht kennen) verläuft die Strecke viel zu oft abseits von den entweder mit Schilf verwachsenen oder mit Ferienhäusern verbauten Ufern. So konzentrierten wir uns auf drei unterschiedliche Strecken zum Ausprobieren, und dabei kamen ja auch auf Teilstücke der Balatonrunde. Quartier wieder im schon bewährten und empfehlenswerten Hotel Pelion in Tapolca (direkt buchen über Hunguesthotels empfehlenswert, am besten vier = zwei mal zwei Tage). Zu unseren Startpunkten fuhren wir allerdings mit dem Auto, um die Hauptstraßen zu vermeiden. Sehr günstig für die Planung waren die (derzeit nicht erhältliche) Kompaß-Karte Balaton und der uns von Andreas spendierte Radführer BALATON www.frigoriakiado.hu mit seinen guten und aktuellen Karten. Allerdings Achtung &#8211; die &#8220;extrigen&#8221; Radwege sind wirklich solche, während die (sonst vorgeschlagenen) Routen hingegen meist auf Nebenstraßen verlaufen, die aber keineswegs wenigbefahren sind, sondern eher vom zügigen Lokalverkehr etwas belastet. Aber auf weiten Strecken bei allen drei Touren begegneten uns nur wenige Autos, ein paar Busse und noch weniger Laster. Meine, von Anni immer wieder bekrittelte Vorsorge &#8211; eher nicht zu sehr am Straßenrand fahren (dort gibt es auch die meisten Schlaglöcher bei schlechtem Asphalt), um beim Überholtwerden noch seitlich Platz genug zu haben. Übrigens waren die Autofahrer durchwegs rücksichtsvoll, wie überhaupt die Kontakte mit &#8220;Eingeborenen&#8221; wie immer sehr amikal verlaufen sind.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7391.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25491" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7391-400x298.jpg" height="298" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7440.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25492" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7440-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7443.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25493" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7443-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-IMG_0332.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25495" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-IMG_0332-400x300.jpg" height="300" /></a></p>
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		<title>Wildnisgebiet Dürrenstein &#8211; Urwald Rotwald &#8211; Exkursion mit der Forschungsgemeinschaft Lanius</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jun 2019 16:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Wildnisgebiet Dürrenstein hat in letzter Zeit sogar die höchsten internationalen Anerkennungen erreicht. Wegen der Sensibilität dieses &#8220;echten&#8221; Urwaldes besteht ein strenges Betretungsverbot, und für Exkursionen besteht eine lange Warteliste. Umso erfreulicher war es, dass die Forschungsgemeinschaft LANIUS (Sitz in Spitz an der Donau) eine Exkursion dorthin ausgeschrieben hat, wobei Anni und ich trotz größter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wildnisgebiet Dürrenstein hat in letzter Zeit sogar die höchsten internationalen Anerkennungen erreicht. Wegen der Sensibilität dieses &#8220;echten&#8221; Urwaldes besteht ein strenges Betretungsverbot, und für Exkursionen besteht eine lange Warteliste. Umso erfreulicher war es, dass die Forschungsgemeinschaft LANIUS (Sitz in Spitz an der Donau) eine Exkursion dorthin ausgeschrieben hat, wobei Anni und ich trotz größter Eile gerade noch die zwei letzten Plätze ergattern konnten. Einmal hatten wir schon frührt, allerdings bei Regenwetter, an einer Urwald-Rotwald teilgenommen. Im Vergleich zum &#8220;Miniurwald&#8221; Lahnsattel (leicht erreichbar und auch interessant) ist der Rotwald natürlich eine viel höhere Liga der Naturraritäten!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25005" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-DSCN7234-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25006" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7226-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25007" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7243-150x112.jpg" alt="" /> </a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25008" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7217-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Im Vergleich zu unserer ersten und seither letzten Urwald Rotwald-Tour um 1990 war die heurige wirklich ein toller Erfolg &#8211; vom Wetter begünstigt (erst fünf Minuten vor dem Autoabstellplatz begann es zu regenen) und vor allem durch die überaus ambitionierte und fachkundigste Führung des Wildnisgebiet-Rangers Förster Reinhard Pekny. Es war insgesamt eine Intensivvermittlung hinsichtlich Biologie, Geschichte (auch soziale und ökonomische Aspekte) und darüber hinaus eigentlich auch ein philosophisches Seminar&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25010" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7188-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25011" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7202-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25012" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7246-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25013" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7268-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Trefffpunkt am 20. Mai (Fronleichnamstag) um 9 Uhr in Langau, in Fahrgemeinschaften über Holzhüttenboden &#8211; Oisklause &#8211; Amaißhöhe  &#8211; Jagdhaus Langböden (rund 11 Uhr, vor allem historische Einführung) &#8211; Gindelsteinbrücke &#8211; Umkehrplatz bei ca. Rothhausbach / Moderbach (Parkplatz). Alter Fußweg Moderbach-Nordseite und in weitem Bogen durch den Großen Urwald, höchster Punkt etwa an der Lichtung der Urwaldlahn (nach 2000 eine hundertjährige und in den Jahren nachher noch eine gravierende weitere Lahn, um noch 200 m länger den Wald &#8220;rasiert&#8221;). Übrigens Bäume im Lawinengrund gleichsam &#8220;entastet&#8221;, im zur Seite geschobenen Randbereich noch mit Ästen, zurück über den Rothausgraben und zuletzt (bei einsetzendem Regen) über das unterste Stück der Bärwiesstraße. Dauer der Urwaldtour ca. 5 Stunden!</p>
<p>In einem so geschlossenen Waldgebiet wie dem Urwald kann man  wegen  der Sonnen- und Schattenwirkung keine befriedigenden Landschaftsaufnahmen machen  Daher versuche ich diese Route &#8211; selbst für uns als Geher nur schwer nachzuvollziehbar &#8211; zu beschreiben, und zwar mittels einzelner Schwerpunkt:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25016" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7249-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25017" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7220-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25018" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN72261-150x112.jpg" alt="" /> </a></p>
<p>Zunächst ist es die ungeheure Wucht und Größe der Bäume &#8211; ein &#8220;normaler&#8221; Wald erscheint dagegen wie ein &#8220;Stanglwald&#8221;, sogar im Vergleich  etwa am Lahnsattel zu erleben. Dazu kommt noch unmittelbar der wüste Eindruck mit all diesen irgendwann gestürzten und oft ineinander verkeilten Stämmen. Auf und in dem (nur scheinbar) toten Holz herrscht ein vielfältiges Leben, die Pilzgeflechte gehören ja zu den größten Lebewesen der Erde! Kadaverwuchs, Stelzenwurzeln und frisch gekeimte Pflanzen bilden sozusagen ein lebendiges Wirrwar, das keineswegs in einem Ruhezustand verharrt, bis es wieder zu Erde wird, sondern dabei in unglaublichen Wechselwirkungen mit der umgebenden und ineinander dringenden Natur begriffen ist. Viele Vorgänge von Bakterien, Pilzen usw. können wissenschaftlich noch gar nicht völlig durchschaut, keinesfalls aber reproduziert werden. Diese Wunderwelt hat uns Förster Pekny eindringlich und verständlich vermittelt!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25021" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-ab-DSCN1254-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25022" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-ab-DSCN1257-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25023" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-ab-DSCN1270-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25024" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7190-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25026" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7204-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25027" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7216-150x112.jpg" alt="" /> </a></p>
<p>Die hohen Baumkronen bilden zugleich einen Schutz für das Leben darunter, das sich aber auch erst wieder entwickeln kann, wenn Sonnenlicht durch Schneisen von gefallenen Bäumen eindringen kann. Das Bild des Waldbodens und der darauf wachsenden Riesen wechselt ständig und lässt bei der &#8220;Begehung&#8221;, eher einem mühsamen Vordringen &#8211; drüber und drunter &#8211; kaum Müdigkeit aufkommen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25028" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7187-123x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25029" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7192-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25030" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7198-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25031" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7231-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25032" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7232-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Man kann kaum woanders von so viel Lebendigem umgeben sein wie in einem solchen Urwald! Trotzdem fallen Einzelheiten umso mehr auf &#8211; zunächst sind es die hier massenhaft vorkommenden Alpensalamander und riesige &#8220;Baumschwammerl&#8221;. Einen ganz seltenen, mit nur zehn Vorkommen in ganz Europa (wenn ich richtig verstanden habe), sehen wir zweimal &#8211; den Duftenden Feuerschwamm. Zwei Forschern sind wir hier auch begegnet, die sich ganz der Jagd nach Mäusen widmen, so wie etwa Thomas Hochebner (unser &#8220;Vogellehrer&#8221;) sich auf das &#8220;Urwaldgeflügel&#8221; spezialisiert hat.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25034" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-ab-RSCN1280-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25035" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-ab-DSCN1265-69x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25036" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-ab-DSCN1276-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25037" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-ab-DSCN1275-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25038" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7228-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25039" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7270-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Manche Begriffe haben wir überhaupt erstmals gehört &#8211; z.B. &#8220;Geotopie&#8221; &#8211; das heißt Baumschwämme wachsen immer horizontal: Im Bild sieht man einen älteren Baumschwamm, auf dem nach einer Lageänderung ein zweiter wieder horizontal gewachsen ist.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25041" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7272-150x111.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25042" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7271-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25043" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7274-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25044" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7283-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25045" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-RSCN7284-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25046" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7285-150x46.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Das letzte Bild zeigt in seiner grünen Farbe auch ein Lebewesen (Pilz, Alge, Bakterien&#8230; in der Fülle der Eindrücke nicht gemerkt&#8230;), das für´s Zersetzen der Holzmasse zuständig ist. Übrigens gibt es in der Erd- und Lebensgeschichte einen Zeitpunkt, wo die Holzmassen nicht zersetzt wurden, sondern sich in dicken Schichten abgelagert haben &#8211; nachfolgend  überdeckt, unter Druck, Erwärmung und Luftabschluss zu Steinkohle geworden. Da seit diesem Zeitpunkt der Evolution alles Holz zerfällt bevor es zur Inkohlung kommen kann, bilden sich seither keine Steinkohlenlager.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25048" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7258-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25049" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7261-pano-150x31.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25050" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7265-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Ein markanter Platz ist jener &#8220;Holzschlag&#8221; (im Sinn von Lichtung), wo die Urwaldlahn vom Dürrensteinmassiv herab gekommen ist. In den letzten beiden Jahrzehnten zweimal als hundertjähriges und fünfhundertjähriges Ereignis! Danach haben wir bald auch den höchsten Punkt erreicht, und von nun an ging´s nur mehr bergab &#8211; aber wie&#8230;……….. immer noch über Stock und Stein auf schwacher Spur, die man ohne den Führer kaum finden würde. Als wir den hellen Streifen einer Forststraße im späten Nachmittagsdämmern erblicken, ist auch schon höchste Zeit, dass unsere &#8220;Wanderung&#8221; schön langsam oder eher schnell zu Ende geht &#8211; denn die letzten fünf Minuten bis zu den Autos regnet es schon. Geschüttet hat es zum Glück erst später am Abend, als wir schon längst aus den &#8220;abgründigen Gegenden&#8221; des hintersten Oistals herausgefahren waren.</p>
<p>Ein einmaliges Erlebnis im wahrsten Sinn des Wortes, das wir wohl kein weiteres Mal werden genießen können!</p>
<p>Vielen Dank an die Laniusgemeinschaft und unseren Führer Reinhard Pekny &#8211; es war traumhaft!!!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25052" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7210-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25053" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7211-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25054" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7215-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25055" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7235-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25056" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7239-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25058" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7244-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25059" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/06/web-bb-DSCN7193-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
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		<title>Pannonische Steppen</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jul 2017 09:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte man jetzt, bei der relativ frühen hochsommerlichen Hitze, hinauf in Bergeshöhen! Außerdem steht  etwa auf der Rax das Edelweiß in Vollblüte. Das &#8220;Hoffest&#8221; im Ökotopischen Zentrum Maria Lanzendorf hat uns am 1. Juli aber verleitet, herunten in den Niederungen zu bleiben &#8211; eine gute Gelegenheit, neben 150 km Tagesautofahrt, gleich auch ein Naturdenkmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sollte man jetzt, bei der relativ frühen hochsommerlichen Hitze, hinauf in Bergeshöhen! Außerdem steht  etwa auf der Rax das Edelweiß in Vollblüte. Das &#8220;Hoffest&#8221; im Ökotopischen Zentrum Maria Lanzendorf hat uns am 1. Juli aber verleitet, herunten in den Niederungen zu bleiben &#8211; eine gute Gelegenheit, neben 150 km Tagesautofahrt, gleich auch ein Naturdenkmal in der Ebene aufzusuchen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4874.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20907" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4874-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4875.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20908" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4875-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Das wegen der ehemaligen Flusschlingen auch als &#8220;Fischawiesen&#8221; bekannte Naturdenkmal ist über Grammatneusiedl leicht erreichbar und eher für Blumen- und Vogelspezialisten ein besonders interessantes Exkursionsziel. Wir haben diese naturbelassenen Flächen entlang der Ostbahn schon oft besucht und in allen möglichen Vegetationsstadien erleben können. Aktueller Anlass war jetzt für mich ein facebook-Beitrag von Joe Kacirek, auch wenn wir weniger auf Insekten neugierig sind&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4892.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20910" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4892-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4889-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20911" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4889-ausschn-400x323.jpg" alt="" width="400" height="323" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4891.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20912" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4891-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>In einer trockenen Schottersenke neben der Bahnstrecke (wo dauernd die Züge vorbeidonnern) finden wir (für uns überraschend) einige schon bald verblühende Exemplare der Sumpf-Ständelwurz, daneben das ebenso vom Kerschenbach-Ursprung bekannte Flohkraut (oder war es doch ein Alant?).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4878-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20914" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4878-ausschn-280x400.jpg" alt="" width="280" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4885.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20915" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4885-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4911-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20916" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4911-ausschn-400x387.jpg" alt="" width="400" height="387" /></a></p>
<p>Mit ein paar Schritten aufwärts stehen wir in der brettlebenen Wiesenfläche, die von der Hitze und Trockenheit des Juni gekennzeichnet ist. Es ist zwar heiß, aber sehr windig, also gut auszuhalten, der Wind macht allerdings das Fotografieren zu einem Glücksspiel! Ich behelfe mit mit meinen Erfahrungen aus Malta, wo auch meist die Blumen nur so &#8220;wacheln&#8221; &#8211; mit einer Hand den Blumenstiel etwas stabilisieren und die Digitalkamera (mit Makroeinstellung, aber nicht zu nahe) mit der anderen Hand bedienen. Es sind also echte Outdoor-Aufnahmen, die Bearbeitung beschränkt sich auf Schärfung und Digitalausschnitte. Natürlich liefert das keine Studioqualitäten, es sollen aber echte &#8220;Wanderbilder&#8221; dabei herauskommen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4897-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20918" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4897-ausschn-331x400.jpg" alt="" width="331" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-RSCN4972.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20919" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-RSCN4972-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-RSCN4971-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20920" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-RSCN4971-ausschn-400x350.jpg" alt="" width="400" height="350" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-RSCN4970.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20921" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-RSCN4970-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Bei den Insektenaufnahmen ist der starke Wind sogar ein Vorteil, denn die Falter etwa müssen sich fest an die Blüten klammern, damit sie nicht verweht werden, und flattern nicht schon bei der Annäherung davon. Mit der Bestimmung der Arten hapert es bei mir ja ziemlich, ich sah nur (wie zuhause) Massen von Schachbrett&#8230; Die Landschaft selbst ohne jeden spektakulären Aspekt bringt fotografisch scheinbar wenig, höchstens man wählt etwas ungewöhnliche Blickwinkel, die tollen Wolkenstimmungen im Hintergrund oder ein Detailmotiv, wie etwa Anni beim nächsten Bild!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-ab-RSCN6824-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20923" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-ab-RSCN6824-ausschn-400x394.jpg" alt="" width="400" height="394" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4894-pano.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20924" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4894-pano-400x70.jpg" alt="" width="400" height="70" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4919.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20926" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4919-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die nächsten zwei Bilder dienen nur der Dokumentation von Standort und Vegetationsverhältnissen:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4941.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20927" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4941-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Zwischen den vor allem im südlichen und östlichen Teil eingesenkten trockengefallenen Bachmulden (dort ist es grün und sogar etwas feucht) erstrecken sich ebene Schotterflächen, die aber nur selten die dichte Grasnarbe durchbrechen. Die Sibirischen Schwertlilien sind schon längst verblüht, und auch der Weiße Germer welkt bereits ziemlich dahin (sonst sind seine Blütenstände eine wahre Zierde und Seltenheit hier in der Ebene). Beide Pflanzen, wie auch Gladiolen und Lungenenzian, verdanken ihren ungewöhnlichen Standort dem hier aufsteigenden kalten Grundwasser! Landschaftlich sind wir ja zwar im pannonischen Florenbereich, aber zugleich in der Feuchten Ebene des Wiener Beckens.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4918-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20928" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4918-ausschn-343x400.jpg" alt="" width="343" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4929-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20929" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4929-ausschn-343x400.jpg" alt="" width="343" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-RSCN4960.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20930" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-RSCN4960-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die vermutlich schon blühende Duft-Becherglocke konnten wir leider (diesmal !) nirgends entdecken, dafür erfreute uns an den Rinnen der südlichen Begrenzung (wo es jenseits der Hecken in die Agrarwüste weitergeht) ein schöner Bestand der Prachtnelke, und sogar ein paar letzte Brand-Knabenkräuter haben wir gefunden.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-RSCN4966.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20932" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-RSCN4966-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4902-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20933" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4902-ausschn-250x400.jpg" alt="" width="250" height="400" /></a></p>
<p>Neben dem gelb und blau blühenden Lein gab es schon vielfach (nicht zu verwechseln mit den Skabiosen) den Teufelsabbiss, der etwa bei uns am Kerschenbach-Usprung wegen der größeren Seehöhe noch etwas Zeit braucht. Flockenblumen und Ziest und noch viele andere nicht so auffallende Blumen bereicherten den bunten Eindruck, der trotz der Trockenheit sehr intensiv war.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4895-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20934" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4895-ausschn-400x323.jpg" alt="" width="400" height="323" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-RSCN4964.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20935" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-RSCN4964-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-RSCN4962.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20936" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-RSCN4962-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4909.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20937" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4909-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Die beiden letzten Bilder &#8211; die allerletzte Nelkenblüte und die Nachmittagsstimmung am 1. Juli 2017:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-RSCN4958.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20938" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-RSCN4958-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4956.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20939" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/07/web-bb-DSCN4956-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
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		<title>Frühlingsbeginn</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2017/03/20/fruhlingsbeginn/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 17:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heuer und in den folgenden Jahren fällt der kalendarische Frühlingsbeginn auf den 20. März. Phänologisch wäre aber 2017 der meteorologische Start in den Frühling am 1. März passender gewesen. Denn zu diesem Zeitpunkt waren die Erstblüher bereits voll entwickelt: Bis Mitte März voll blühend erhalten hat sich nur der Zaubernussstrauch / Hamamelis, ja und Anfang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heuer und in den folgenden Jahren fällt der kalendarische Frühlingsbeginn auf den 20. März. Phänologisch wäre aber 2017 der meteorologische Start in den Frühling am 1. März passender gewesen. Denn zu diesem Zeitpunkt waren die Erstblüher bereits voll entwickelt:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1830.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20274" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1830-400x300.jpg" alt="Winterlinge, Schneeglöckchen, Hamamelis" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1831.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20275" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1831-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1824.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20276" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1824-400x300.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Bis Mitte März voll blühend erhalten hat sich nur der Zaubernussstrauch / Hamamelis, ja und Anfang März sind noch die Märzenbecher d. h. Frühlingsknotenblumen dazu gekommen, ja natürlich auch die Krokusse.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1896.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20278" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1896-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN1982-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20279" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN1982-ausschn-400x198.jpg" alt="" width="400" height="198" /></a></p>
<p>Inzwischen sind alle diese &#8220;Erstlinge&#8221; schon verblüht, nur im Schatten haben sie sich länger gehalten. Und während in der &#8220;freien Natur&#8221; die Schneerosen schon vollst aufgeblüht und bisweilen dazu noch etwas verfärbt sind, haben ihre Verwandten &#8211; die anderen Helleborus / Nieswurz-Arten die schönste Zeit.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1860.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20281" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1860-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Schneerosen, hier noch in Vollblüte Mitte Februar, deutlich erkennbar die grünlichen Nektardrüsen!</p>
<div id="attachment_20283" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1828.jpg"><img class="size-medium wp-image-20283" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1828-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Helleborus atrorubens / Violette Nieswurz und Orientalische N. / H. orientalis - Gartenformen</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN1963-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20284" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN1963-ausschn-400x297.jpg" alt="" width="400" height="297" /></a></p>
<p>Diese schon gezeichneten  Garten-Lenzrosen stammen aus den Ländern südöstlich der Alpen. Die übrigen Nieswurz-Arten haben grünlichgelbe Kronblätter.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN1983.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20286" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN1983-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Dazu gehören die Grüne Nieswurz / Helleborus viridis, auch &#8220;Güllwurz&#8221; genannt (aber nicht weil zu ihrer Blütezeit im März bei uns im Gölsental so fleißig gegüllt wird&#8230;). Diesen Namen verdankt sie die heute fast absonderlich klingende Verwendung als natürliches Immunisierungsmittel in der Schweinezucht. Den Ferkeln wurde nämlich eine Wurzel der Grünen Nieswurz durch ein ins Ohr gestanztes Loch gefädelt. Der Giftstoff der Pflanze führte zu einer Entzündung und der Bildung von Abwehrstoffen, wodurch diese wertvolleren &#8220;gegüllten&#8221; Ferkel gegen die Schweinepest immun waren! Daher erklärt sich vielleicht auch das häufigere Vorkommen in den Obstgärten von Bauernhöfen. Die getrockneten Wurzeln der Schneerosen / Helleborus niger sollen einst sogar als Ersatz für den teuren Schnupftabak verwendet worden sein, was den Namen erklärt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN1973-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20287" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN1973-ausschn-400x297.jpg" alt="" width="400" height="297" /></a></p>
<p>U. a. in der südlichen Steiermark kommt die Hecken-Nieswurz / Helleborus dumetorum vor, die derzeit zugleich mit den letzten Frühlingsknotenblumen und (auf slowenischem Gebiet südlich von Mureck) der Hundszahn-Lilie blüht. Dort gibt es auch eine besondere Krokusart &#8211; Crocus vittatus (exiguus) / Illyrischer Krokus mit besonders hübsch gezeichneten Kronblättern.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-DSCN1990.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20290" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-DSCN1990-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Zu den weniger bekannten Nieswurzarten, die sehr wüchsig ist (kräftig aussamend) und auch in der Umgebung von Wien vorkommt, gehört die Stinkende Nieswurz / Helleborus foetidus, am Aussehen und am tatsächlich unangenehmen Geruch leicht erkennbar &#8211; sie heißt auch &#8220;Bärwurz&#8221;. Woher soclhe Volksnamen oft abgeleitet werden, wäre interessant!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-DSCN1975.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20291" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-DSCN1975-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Ebenfalls geruchsintensiv ist der Bärlauch, im Volksmund als &#8220;Knofelkraut&#8221; bekannt und für Frühlingsspeisen sehr beliebt. Kaum ein Restaurant, wo nicht mehrere Speisen mit Bärlauch angeboten werden! Aus eigener Erfahrung jedoch &#8211; besser gekocht essen, denn roh in einem Aufstrich hat das Knofelkraut einmal so sehr auf den Magen geschlagen, dass ich nächtens mit der Taschenlampe in den Garten (woher die Blätter stammten) kontrollieren ging, ob es wirklich Bärlauchblätter waren&#8230; Denn Verwechslung mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen können tödlich ausgehen, obwohl man bei so geringer Kenntnis der Pflanzenwelt besser nicht auf &#8220;Kräuterernte gehen sollte!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN2008-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20292" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/WEB-DSCN2008-ausschn-368x400.jpg" alt="" width="368" height="400" /></a></p>
<p>Da kann schon weniger passieren oder gar nichts, denn neben der Hochstängeligen Schlüsselblume / Primula eliator wächst ganz simpler &#8211; wilder Schnittlauch! Eigenartig ist übrigens (abseits der Gärten) die Verbreitung der Primelarten: Die vorhin abgebildete gibt es, neben der etwas späteren Arznei-Primel / Primula officinalis, recht verbreitet, während die Zwergprimel / Primula acaulis etwa im Gölsental kaum vorkommt, jedoch an der Triesting und Pielach in der Nachbarschaft besonders häufig.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN51361.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20293" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN51361-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nun ist auch die Zeit für spezielle Blumenexkursionen gekommen &#8211; etwa zur wunderschönen Schachblume im südlichen Burgenland bei Luising oder im nahen Groß-Steinbach, wo sogar ein Naturdenkmal dieser (von mir im Pflanzenmarkt gekauften und hier abgebildeten) seltenen illyrischen Blume gewidmet ist.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1962.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20294" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-RSCN1962-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
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		<title>Feuchte Ebene &#8211; Brunnlust bei Moosbrunn</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2016 18:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Obwohl ich schon einige Bilder zu meinen &#8220;historischen&#8221; Schitouren vorbereitet habe (im Blog wie als Tourenbuch und vielleicht als eine kleine Anregung&#8230;), komme ich als nächstes ins fast ganz flache Land des nördlichen Wiener Beckens. Dort tritt in den Mulden zwischen den weitgespannten Feldhügeln oder ebeneren Flächen immer wieder Grundwasser hervor &#8211; daher auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl ich schon einige Bilder zu meinen &#8220;historischen&#8221; Schitouren vorbereitet habe (im Blog wie als Tourenbuch und vielleicht als eine kleine Anregung&#8230;), komme ich als nächstes ins fast ganz flache Land des nördlichen Wiener Beckens. Dort tritt in den Mulden zwischen den weitgespannten Feldhügeln oder ebeneren Flächen immer wieder Grundwasser hervor &#8211; daher auch die Bezeichnung &#8220;Feuchte Ebene&#8221;. Die niedrige Wasser- und daher auch umgebende Bodentemperatur lässt dort montane und subalpine Blütenpflanzen gedeihen! Eine absolute Seltenheit, die fast daran erinnert, woher dieses Grundwasser kommt, nämlich von den Höhen der nordöstlichen Kalkalpen, und unter den Schotterauflagerungen des &#8220;Steinfelds&#8221; im südlichen Wiener Becken hat es seinen Weg hierher gefunden.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4967.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18485" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4967-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der Blick auf den Schneeberg beherrscht das Wiener Becken und wirkt weiter im Osten bis weit über den Neusiedler See hinaus bei geeigneten atmosphärischen Bedingungen wirklich prachtvoll. Unsere &#8220;Landeplätze&#8221; am Dienstag, 9. Februar, waren aber anders geartet &#8211; sportlich in Vösendorf und verwandtschaftlich in Maria Lanzendorf. Dass sich dazwischen eine Zeitlücke schob, war zwar nicht unbedingt vorgesehen, aber doch irgendwie einkalkuliert &#8211; im Auto lag jedenfalls die &#8220;kleine Wanderrüstung&#8221; bereit&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/Karte-Brunnlust.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18486" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/Karte-Brunnlust-400x308.jpg" alt="" width="400" height="308" /></a></p>
<p>Auf der Umfahrungsstraße mit ihren fünf Kreisverkehren und ebensolchen Überbrückungen (adäquat monströs zur S 1, die  aber als unvermeidlich  wichtige Hauptstrecke  bei unseren Besuchen in &#8220;MaLa&#8221; und in allen Orten zwischen Mödling und Schwechat das Leben ungemein erleichtert) geht es an Himberg vorbei. Ich erinnere mich leider nicht mehr genau, wie ich zum Naturschutzgebiet Brunnlust gekommen bin (einem Flachmoor-Feuchtwiesen-Komplex bei Moosbrunn). Also auf gut Glück durch die pannonisch endlos langgestreckte Ortschaft Moosbrunn, rechte Abzweigung scheint noch nicht zu passen, obwohl sich hier die Rest-Piesting befindet. Bald danach (nach einer Billa) eine größere Brücke, Wegweiser zum Sportplatz &#8211; das kommt mir bekannt vor! Ja, da ist auch das Café Rosenblattl, der Treffpunkt für Arbeitseinsätze in der Brunnlust.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4964.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18488" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4964-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Am Sportplatz vorbei geht es auf einem Fahrweg das kanalisierte Bachbett entlang &#8211; bis zur auf der Gesundheits-Infotafel benannten &#8220;Wehranlage Piesting / Neubach&#8221;. Daneben in Klammer (Fall´n) &#8211; so wurden in meiner Kindheit auch solche Anlagen zwischen Fluss und Werksbach benannt, etwa in der Firma Svoboda in Rainfeld an der Gölsen, wo ich zwischen 1944 und 1948 aufgewachsen bin (im 32-er Haus gegenüber der Volksschule, dort in der 1. Klasse von Frau Lehrer / damals ohne -in / Herta Manhart unterrrichtet, die auch unser Ältester Andreas dreißig Jahr später als Klassenlehrerin hatte).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4963.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18489" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4963-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der Blick von der &#8220;Fall´n&#8221; schaut ja noch gar nicht so schlecht aus. Also neben dem Fall´ngetriebe zuerst über den kanalisierten Neubach, dann über die &#8220;Restpiesting&#8221; ans westliche Ufer. Wie es dort weitergeht, wirkt leider recht trist (wie im Bild)!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4959.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18490" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4959-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Am ärgsten wirkt, dass nichts &#8211; überhaupt nichts! &#8211; blüht, nicht einmal Palmkatzerln gibt es, und wenn wir da an die Blütenpracht in unserem St. Veiter Garten denken&#8230; Also vermutlich ein Reinfaller, aber immerhin gehen wir ein Stück zu Fuß&#8230;. Rechterhand Brachen und brache Felder, anscheinend von Hagel zerschlagener und aufgegebener Kukuruz, danach eine Baumzeile mit vermutlich leeren Bienenstöcken. Immerhin zeigt sich dann zwischen den Ästen und über einer Schilfzeile der Schneeberg!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4957.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18492" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4957-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Als nächstes folgt eine Brücke mit weißem Betongeländer, wir gehen noch ein Stück am westlichen Ufer weiter auf ein Wäldchen zu. Leider haben mich alle alten Erinnerungen verlassen, denn nach diesem Waldstück hätten sich die Naturschutztafeln der Brunnlust befunden. Zumindest bin ich mir sicher, laut Karte müsste es so sein.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4961-fs.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18493" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4961-fs-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4960.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18494" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4960-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Wir drehen aber vorher um, überqueren den Piesting-Neubach auf der &#8220;Weißen Brücke&#8221; und folgen dem Fahrweg am östlichen Ufer zurück zum Ausgangspunkt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4962.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18496" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4962-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Wie´s bei Fendrich heißt &#8211; aber jetzt weiß ich´s! Und beim nächsten Besuch in dieser Gegend werden wir sicher wirklich zur Brunnlust kommen. Die Infos im Internet, vor allem Berichte des Naturschutzbundes NÖ, versprechen vielerlei Seltenes!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4965-fs.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18497" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-DSCN4965-fs-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Bei der Rückfahrt nehmen wir bei der ersten Kreuzung (Piestingbrücke) die linke Abzweigung hinaus ins freie Gelände und fahren seitwärts einen Hügel hinauf. Dort ergibt sich vor dem Wasserreservoir ein freier Blick über die Ebene auf den Schneeberg (ein Bild von der Brunnlust mit dieser Anlag im Hintergrund habe ich dann im WEB gesehen). Unvermeidlich die Hochspannungsmaste, die bei Himberg ja gleich in Dreierreihen durchziehen. Eigentlich haben wir von diesem Hügel auch die Brunnlust im Blickfeld gehabt, aber nicht registriert. Aufgefallen sind mir aber rechts vom Schneeberg ganz fern, aber deutlich unter der Föhnmauer hervor leuchtend einige zackige Bergspitzen, die ich leider auch nicht so richtig einordnen kann, vielleicht Sonnleitstein-Gruppe oder nördliche Schneealpe oder Gippel &#8211; Göller??? Einen &#8220;Gucker&#8221; mitzuhaben, wäre bei Gipfelbestimmungen gar nicht schlecht, die Makroeinstellung an der Kamera war jedenfalls völlig unnötig &#8211; dafür beim nächsten Mal umso wichtiger!</p>
<p>Am selben Tag ist übrigens die Hamamelis im Garten aufgeblüht! Die folgenden Blüten aber schon von 2015 Februar / März, obwohl es jetzt genau so blüht.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/BB-fb-WEB-Krokus-und-Erika-DSCN5182-Ausschnitt.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18498" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/BB-fb-WEB-Krokus-und-Erika-DSCN5182-Ausschnitt-400x373.jpg" alt="" width="400" height="373" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/BB-Hamamelis-WEB-DSCN5323-Ausschnitt.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18499" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/BB-Hamamelis-WEB-DSCN5323-Ausschnitt-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/BB-Märzenbecher-WEB-DSCN5321.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18500" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/BB-Märzenbecher-WEB-DSCN5321-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
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		<title>Tirolerkogel &#8211; idealer geht´s nicht!</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2015 18:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freitag, 13 &#8211; für uns eher ein Glückstag! Denn nichts sonst am &#8220;Programm&#8221; als ein Sporttag &#8211; vielleicht doch zum Schifahren auf die Gemeindealpe? Aber eigentlich haben wir mehr Gusto auf eine Bergtour&#8230; Und Annis Bild zeigt schon, wohin es geht, auf den Berg &#8220;für alle Verhältnisse&#8221; &#8211; den Tirolerkogel. Wir haben nur einen Fehler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-DSCN74842.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15788" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-DSCN74842-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Freitag, 13 &#8211; für uns eher ein Glückstag! Denn nichts sonst am &#8220;Programm&#8221; als ein Sporttag &#8211; vielleicht doch zum Schifahren auf die Gemeindealpe? Aber eigentlich haben wir mehr Gusto auf eine Bergtour&#8230; Und Annis Bild zeigt schon, wohin es geht, auf den Berg &#8220;für alle Verhältnisse&#8221; &#8211; den Tirolerkogel.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-DSCN51651.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15789" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-DSCN51651-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Wir haben nur einen Fehler gemacht &#8211; nach einem Bericht von ein paar Tagen zuvor, dass die Abfahrt sehr zerspurt und eher beschwerlich war, haben wir uns entschlossen, zu Fuß hinaufzugehen&#8230; Doch nach den Schneestürmen am letzten Wochenende wurde die ganze Trasse, sowohl die Loipe als auch der Aufstieg zum Schutzhaus ganz prächtig gespurt! Aber immerhin ist der Aufstieg ganz angenehm, und auf die Schiabfahrt müssen wir eben verzichten (besonders gut wäre es zum Rodeln!).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-RSCN5175.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15799" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-RSCN5175-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nach der frostigen Strecke im Schatten des Scheiblingbergs geht es beim Gscheid hinaus in die Sonne. Hier ist der Schnee noch kompakter und in der festen Spur sehr gut zu gehen. Bei der Ecke mit der Lawinengefahr-Tafel gibt es den ersten schönen Ausblick &#8211; zum Schneeberg und (im Bild) zum Göller. Und so hoch liegt der Schnee entlang der Forststraße über dem Specktal (AB)!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-DSCN74782.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15797" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-DSCN74782-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Bei der Halterhütte bzw. dem Jagdhaus, wo es ins Freie hinaus geht, zeigen sich die außergewöhnlichen Wetterverhältnisse &#8211; extrem klare Luft mit weitester Fernsicht, zugleich extremer Kontrast zwischen Licht und Schatten. Grelles Weiß und fast schwarzes Waldgrün, ein echtes Problem beim Fotografieren. Und ausgerechnet, wo jetzt erst die schönsten Motive folgen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-RSCN5170.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15801" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-RSCN5170-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der Sulzberg mit seinem von den Stürmen der letzten Jahre kahl geschorenen Gipfelrücken, rechts guckt gerade noch die Gemeindealpe hervor. Die gespurte Trasse zieht schnurgerade über den ziemlich abgewehten Gipfelhang hinauf &#8211; wie immer eher fader &#8220;Hatscher&#8221;, wäre nicht die umfassendere Aussicht&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-DSCN5152.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15802" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-DSCN5152-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Hier sind wir schon beim Gipfelkreuz, und ganz ungewohnt (wegen der neu umgebauten südlichen Terrasse) betreten wir durch den &#8220;Hintereingang&#8221; das Annaberger Haus. Für einen Wochentag (wenn auch Freitag) ist der Besuch ganz schön zahlreich! Wir bekommen aber noch einen &#8220;Stammtischsitz&#8221; neben dem Ofen und versuchen erstmals die &#8220;Küche nach der Vroni&#8221;. Kleine Wartezeit, dafür alles frisch zubereitet (soweit möglich) &#8211; Standard ohne Knödel! Wie wir später erfahren, ist die Hüttenwirtin/Köchin nicht scharf auf Knödel &#8211; macht nichts, die gibt es ohnehin überall und am besten zuhause bei Anni mit Originalwaldviertelrezept&#8230; Die Linsen sind in Ordnung, dazu frisch und luftig das Semmelknödel. Bald wird es ruhiger, und wir können noch ein paar Worte mit den Wirtsleuten wechseln, dann hinaus in die Sonne und zum Abstieg!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-DSCN5140.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15806" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-DSCN5140-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-DSCN5142.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15807" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-DSCN5142-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-DSCN5154.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15809" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-DSCN5154-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Meist wird das sogenannte Gipfelkreuz gegen den Himmel fotografiert, aber mit ein paar Schritten hinauf kommen auch die &#8220;Ödhofmäuer&#8221; ins Bild (auf den Seitenweg dorthin im Frühsommer freue ich mich jetzt schon). Dazu gibt es ebenfalls mit kurzer Suche nach dem besten Standort eine Serie von Panoramen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-DSCN5164.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15810" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-DSCN5164-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Der Abstieg statt der heute so günstigen Schiabfahrt geht aber auch recht locker vonstatten &#8211; kleiner Trost: Was wiegt mehr, der unbeschwerte Aufstieg ohne Schi (und vor allem Schischuhe, besonders beim &#8220;Dahinplatteln&#8221; auf den flachen Strecken) oder der Verzicht auf das flotte Hinabsausen? Vor ein paar Wintern sind wir noch mit den Backcountry-Skiern da hinunter gefahren, aber das ist uns inzwischen zu steil geworden oder zu anstrengend beim vielen Bremsen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-RSCN74951.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15812" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-RSCN74951-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>AB Letzter Blick zum Schneeberg, rechts der Waldhang des Törlsteins &#8211; möglichst unser nächstes Ziel als Kombination von Langlauf- &amp; Schneeschuhtour!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-fb-BB-Kanzelgesicht-RSCN5174.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15813" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/02/WEB-fb-BB-Kanzelgesicht-RSCN5174-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Außerdem wollen wir dem &#8221;Kanzler&#8221; des Törlsteins, dessen Gesicht mit dem steinernen Blick wir erst mit dem Tele entdeckt haben, auf die Kappe steigen&#8230;</p>
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		<title>Wie lange &#8220;vorfrühlingt&#8221; es noch&#8230;?</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jan 2014 18:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Botanik]]></category>
		<category><![CDATA[Mostviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Pannonisches Gebiet]]></category>
		<category><![CDATA[St. Veit an der Gölsen]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter & Schnee aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesenwienerwald]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der schönen Wanderung auf die Bichleralm vor nun schon 10 Tagen ist uns keine Tour mehr gelungen. Es ist auch die Frage, was man bei dieser extremen Nicht-Schnee-Lage angehen soll&#8230; Aber dafür macht sich im Garten schon allerhand bemerkbar, was schon recht an den Frühling erinnert! So schaut es seit Anfang Jänner im Gölsental aus. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der schönen Wanderung auf die Bichleralm vor nun schon 10 Tagen ist uns keine Tour mehr gelungen. Es ist auch die Frage, was man bei dieser extremen Nicht-Schnee-Lage angehen soll&#8230; Aber dafür macht sich im Garten schon allerhand bemerkbar, was schon recht an den Frühling erinnert!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/AB-Gölsentaler-apere-Winterlandschaft-WEB-RSCN4649.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-13706" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/AB-Gölsentaler-apere-Winterlandschaft-WEB-RSCN4649.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>So schaut es seit Anfang Jänner im Gölsental aus. Die Knospen schwellen, und Haseln und Erlen sollen bereits knapp vor dem &#8220;Stauben&#8221; oder schon dabei sein!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Duftgeißblatt-WEB-RSCN8238.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-13707" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Duftgeißblatt-WEB-RSCN8238.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Duftgeißblatt-WEB-RSCN8230.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-13708" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Duftgeißblatt-WEB-RSCN8230.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Diese beide Sträucher haben als erste ihre Blüten geöffnet &#8211; das Duft-Geißblatt (wirklich fein duftend) und der (weniger duftende) Duft-Schneeball.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Duftschneeball-WEB-DSCN8235-Ausschnitt.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-13709" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Duftschneeball-WEB-DSCN8235-Ausschnitt.jpg" alt="" width="600" height="514" /></a></p>
<p>Beide haben schon im Spätherbst Blüten angesetzt, aber die frostige Periode zwischen November und Dezember haben diesen stark zugesetzt. Besonders arg trifft das immer den Winterjasmin, der sich noch dazu am Zaungitter aufrecht hält, wäre wohl besser, ihn an der Hauswand geschützter zu ziehen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Winterjasmin-Blüte-und-Knospe-WEB-RSCN8364.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-13710" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Winterjasmin-Blüte-und-Knospe-WEB-RSCN8364.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Die Schneeheide (Erica herbacaea oder carnea, bei uns auch &#8220;Zeamat&#8221; oder in den Eisenwurzen &#8220;Sennerer&#8221; genannt) sowie die Stengellose Primel (Primula aucalis) trotzen selbst strengen Frösten ohne Schneebedeckung.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Schneeheide-WEB-DSCN8237-hoch.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-13712" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Schneeheide-WEB-DSCN8237-hoch.jpg" alt="" width="420" height="600" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Primula-vera-Winterblüte-WEB-RSCN8381.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-13713" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Primula-vera-Winterblüte-WEB-RSCN8381.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Den Primelblüten merkt man schon an, dass sie allerhand überstehen haben müssen (die stärker zerzausten habe ich weggelassen). Übrigens die Hochstängelige Primel (Primula eliator) gibt es noch nicht, und die vorgenannten &#8220;Erdprimeln&#8221; sind bei uns im Gölsental eigenartigerweise nicht verbreitet, vermehren sich aber immer mehr, wenn sie einmal im Garten gelandet sind. Die Arzneiprimeln (Primula officinalis), die es bei uns auch gibt, lassen noch viel länger auf sich warten.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Schneeglöckchenknospen-11-01-2014-WEB-RSCN8369.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-13714" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Schneeglöckchenknospen-11-01-2014-WEB-RSCN8369.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Andreas hat schon vor zwei Wochen von einer Überschreitung der Hainburger Berge mit Bernhard Baumgartner II. berichtet, dass dort Schneeglöckchen bereits am Aufblühen sind. Bei uns war es vor etwa einer Woche so weit, dass wir die abgebildeten Schneeglöckerl bemerkt haben und ebenso die Blattaustriebe der frühen Krokusse (Naturform). Bei Radiomeldungen habe ich dann nach Winterlingen gesucht, denn die sind ja auch immer sehr früh dran, und tatsächlich steckten vor ein paar Tage die ersten ihre Knospen aus der morgens meist hart gefrorenen Erde.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Winterling-Knospe-WEB-RSCN8379.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-13716" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Winterling-Knospe-WEB-RSCN8379.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Auch der Seidelbast scheint es gar nicht mehr erwarten zu können, so dick sind seine Knospen schon, aber bis sich die stark duftenden Blüten öffnen (neben der ganzen Pflanze soll sogar der Duft schwere Gift- bzw. Reizstoffe enthalten).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Seidelbast-Knospen-WEB-RSCN8380.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-13717" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Seidelbast-Knospen-WEB-RSCN8380.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Blühender Seidelbast ist ja wirklich eine Zierde für Natur und Garten, aber wegen der giftigen roten Beeren muss man wegen der Kinder sehr aufpassen (wie bei den so beliebten Eiben). Was so auffallend rot an Sträuchern hängt, sind die Früchte des Gewöhnlichen Schneeballs &#8211; nicht giftig, aber ungenießbar, ich glaube, nicht einmal die Vögel mögen sie&#8230; Einer der attraktivsten Sträucher ist die Hamamelis mit ihren roten oder gelben fadenförmigen Kronblättern. Sie heißt auch &#8220;Zaubernuss&#8221;, und bis weit in den Winter hinein hingen tatsächlich die Schalen kleiner Nüsschen an den Zweigen (vielleicht noch zu fotografieren). Alle Zeitlang schaute ich schon nach, ob sich an der Hamamelis was rührt!!! Und vor zwei Tagen haben sich über Nacht die vorher dicht verschlossenen Blüten zu öffnen begonnen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Hamamelis-Knospe-WEB-RSCN8378.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-13718" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/01/BB-Hamamelis-Knospe-WEB-RSCN8378.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Jetzt können wir nur abwarten, was vom Winter nachkommt&#8230; hoffentlich die &#8220;Eisblumen&#8221; noch rechtzeitig, dass für die &#8220;richtigen&#8221; Frühlingsblumen noch Zeit genug bleibt. Im facebook habe ich bei der Seite &#8220;Bergblumen&#8221; sogar ein Bild von einer Leberblümchenblüte gesehen&#8230;</p>
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