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	<title>Bernhard Baumgartner´s Autorenblog &#187; NÖ alpin</title>
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		<title>Gipfeljagd oder Jägergipfel? Im oberen Schwarzatal.</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2021 18:28:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit dem Frühsommer ist mein Wandertipp-Blog wirklich zu kurz gekommen, vor lauter Arbeit an der Natur Niederösterreichs nämlich. Nachdem dieses Doppelprojekt jetzt endlich ENDLICH wird (dem Finale zu geht), kann ich wieder im Blog nacharbeiten. Anlass ist diesmal mein Tipp in der Zeitschrift der Arbeiterkammer NÖ / dem &#8220;treff&#8221;, der zugleich auch im Internet der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Frühsommer ist mein Wandertipp-Blog wirklich zu kurz gekommen, vor lauter Arbeit an der Natur Niederösterreichs nämlich. Nachdem dieses Doppelprojekt jetzt endlich ENDLICH wird (dem Finale zu geht), kann ich wieder im Blog nacharbeiten. Anlass ist diesmal mein Tipp in der Zeitschrift der Arbeiterkammer NÖ / dem &#8220;treff&#8221;, der zugleich auch im Internet der Naturfreunde NÖ öffentlich wird.</p>
<p>Zuerst zum Gebiet: Das obere Schwarzatal bei Rohr im Gebirge bzw. bei der Kalten Kuchl. Da gibt es zwei Tausender, bei welchen man sich nicht sicher sein kann, ob es bei den beiden Touren um die Jagd nach Gipfeln geht (siehe das &#8220;Tausenderwandern&#8221; von meinem Freund und Autorenkollegen Werner Tippelt) im seinerzeitigen &#8220;Wandern in NÖ&#8221; beim Residenz bzw. NP-Buchverlag in St. Pölten). Da ist zunächst, östlich von Hohenberg gelegen, der &#8230;</p>
<p><strong>HEGERBERG &#8211; </strong>eine 1179 m hohe Waldpyramide nordwestlich von der Kalten Kuchl. Dort hatten Anni und ich am 22. November 2020 ein ganz eigenartiges Erlebnis &#8211; um die Mittagszeit (!) von einem Hochstand herunter von einer Jägerin angesprochen, worauf wir rücksichtsvoll &#8211; um die Wildbeobachtung nicht zu stören, worum es sich nur gehandelt haben kann &#8211; auf den Gipfel verzichteten (Bericht im Blog müsste zu finden sein, &gt; Suche: Hegerberg).</p>
<p>Diesmal ging es aber um den höheren Gipfel, sozusagen den Hausberg von Rohr im Gebirge, nämlich &#8230;</p>
<p>DIE JOCHART, beide Touren in meinem Voralpenführer enthalten!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/i-web-Cover-Voralpen-2015.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27339" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/i-web-Cover-Voralpen-2015-220x400.jpg" alt="" width="220" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-bb-DSCN9668.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27340" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-bb-DSCN9668-400x219.jpg" alt="" width="400" height="219" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-bb-DSCN9674.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27341" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-bb-DSCN9674-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>&#8220;Normalerweise&#8221; besteigt man DIE  Jochart (Name kommt aus dem Slawischen und zwar von &#8220;ochatz&#8221;, was Bergahornbäume bedeutet) von Rohr im Gebirge aus entlang der blauen Markierung über das interessante Schacherbauernkreuz (Wallfahrermarterl aus dem 19. Jh.). Der Abstieg als Rundtour verläuft vom Gipfel östlich über das Hammerleck in den Klausgraben und zurück nach Rohr, wo ich jetzt endlich herausfinden muss, ob die traditionelle Einkehr im Gasthof / Hotel Bauer vorübergehend oder dauernd geschlossen oder doch geöffnet ist (wäre schade um diese gemütliche Einkehrmöglichkeit). Wir fahren aber vom Gölsental aus lieber nur bis zur Roßbachklamm in Innerhallbach (vor der Kalten Kuchl) und besteigen die Jochart von dort aus. Bisheriger Nachteil &#8211; es bietet sich keine Rundtour an&#8230; oder doch? Beim Kartenstudium und Geländerkundung war mir doch eine Möglichkeit aufgefallen, nämlich Abstieg über die Raidelwiese wieder ins Roßbachtal (diese Wiese war übrigens vor einigen Jahren wegen eines Flugzeugabsturzes sogar in den Medien präsent). Ich war mir so sicher, dass diese Rundtour sogar schon in meinen Voralpenführer Eingang gefunden hat, allerdings nur als &#8220;Hinweis&#8221; auf die Tourenmöglichkeit.</p>
<p>Zur Tat &#8220;schritt&#8221; ich (für eine mehrstündige teilweise noch dazu Orientierungs-Wanderung leicht untertrieben) am 13. Oktober 2018, und so konnte ich an diesem traumhaften Herbsttag eine wirklich wunderbare Tour erleben, die ich jetzt schildern will. Für Nachbegeher allerdings zu beachten &#8211; der Abstieg ist unmarkiert und führt durch das Gelände eines &#8220;Jägergipfels&#8221;, wie bei der Überschrift schon angedeutet. Also Zufahrt bis zur Roßbachklamm. Nicht gerade ermunternd, waren dort beim Parkplatz vor einiger Zeit sogar &#8220;Befristete Sperrtafeln&#8221; vorzufinden (natürlich wie meistens ohne Sperrtermin und Verordnung der BH Lilienfeld, also ungültig). Beim Roßböckhof vorbei (dort wirkte vor langer Zeit ein berühmter &#8220;Bauerndoktor&#8221;, der &#8220;Roßböck&#8221;, der sogar durch eine Beschreibung durch den Dichter Franz Nabl in die Literatur eingegangen ist). Uns war nur bekannt, dass unser Gemeindearzt von St. Veit (MR Dr. Otto Hausleitner, mein &#8220;botanischer Mentor&#8221;) immer wieder dort war. Die Nachfahren des Bauerndoktors, vor allem durch besseres Einrichten von Knochenbrüchen als in den Spitälern bekannt, praktizieren mit ihren Salben übrigens noch im nahen Hegerhof an der Straße Richtung Kalte Kuchl, selbst einmal dort um die heilsame, aber fürchterlich stinkende &#8220;Hiaslschmiar&#8221; gewesen. Wer den Roßböck jetzt bewirtschaftet, weiß ich nicht, habe nur die Maschinene eine St. Veiter Bagger- und (?) Forstunternehmers dort gesehen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8226-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27343" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8226-bearb-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8236-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27344" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8236-bearb-400x211.jpg" alt="" width="400" height="211" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8240-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27345" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8240-bearb-400x233.jpg" alt="" width="400" height="233" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8248-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27346" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8248-bearb-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Durch vorherige Wanderungen schon orientiert, konnte ich gleich eine Abkürzung hinauf zur Roßwiese (unter dem Jochartgipfel, im letzten Bild mit Blick zum Unterberg, im Frühsommer zahlreiche Orchideen) gehen, am besten sieht man den Verlauf aus der folgenden Karte: Nämlich vom Roßböck weiter Richtung Rohr gehen (markierter Weg), nach der großen Sattelwiese am von mir so benannten Roßbbach-Gscheid jedoch auf dem neueren Forstweg weiter (der idyllische alte markierte Waldsteig ist leider abgekommen). Auf dieser Forststraße könnte man bis zum Schacherbauernkreuz weitergehen und dort in die blaue Jochart-Markierung einsteigen. Ich weiß aber, auf einem schon weitaus vorher links abzweigenden Forstweg kommt man ebenfalls zu dieser Markierung (zuletzt etwas verwinkelt, aber immer auf gebahntem Weg bleibend, kann kaum etwas schiefgehen). Nun geht es Jochart-mäßig steil durch den Wald hinauf zur schon beschriebenen Roßwiese und mit nochmaligem Steileranstieg hinauf zum Gipfel. Neben dem Gipfelkreuz gibt es dort ein Rastbankerl mit überraschendem Inhalt, nämlich einem (von mir noch nie leer vorgefundenen und selbst auch nachgefüllten) Schnapsflascher. Andere Wanderer sind dort eine Seltenheit, und wenn wer hier heraufkommt, geht er denselben Weg zurück oder rechts rot markiert über das Hammerleck wieder ins Tal.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/Karte-Jochart-web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-27348" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/Karte-Jochart-web.jpg" alt="" width="1000" height="631" /></a></p>
<p>Für mich wird es jetzt erst spannend &#8211; wie wird sich der Abstieg zur Raidelwiese (von dort talwärts nur mehr Forststraße und problemlos) entwickeln? Aus der Aufstiegsrichtung gehe ich beim Gipfelkreuz also nicht rechts (östlich, Hammerleckmarkierung) sondern links westlich bis zum Waldrand, der hier scharf ausgeprägt ist, denn weiter westwärts erstrecken sich nur mehr freie Flächen von Windbrüchen und Holzschlägen &#8211; &#8220;frei&#8221; ist vielleicht irreführend, denn inzwischen wird der Wald schon wieder aufzuwachsen beginnen. Die Spuren der Rodungsmaschinen und die anschließenden Ziehwege haben mir damals eigentlich den Weg geebnet!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8257-bearb.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-27350" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8257-bearb.jpg" alt="" width="800" height="512" /></a></p>
<p>Im Bild sieht man schon ungefähr, wie der &#8220;Weg&#8221; hier ausschaut &#8211; jedenfalls eine Schotterspur, am Waldrand entlang, und nach meiner Erinnerung kam dann bald ein &#8220;stärkerer&#8221; Forstweg, der mich zur Raidelwiese weiterleitete. Diese Wiesenmulde wird sommersüber ziemlich sicher als Almweide genützt, jetzt im Herbst ist alles steill und einsam, aber der Zweck der Örtlichkeit ist unverkennbar &#8211; eine ziemlich neue Jagdhütte, zum Glück ohne Besetzung, außerdem ist ja gerade Mittagszeit, was aber &#8211; wie am Hegerberg erlebt &#8211; auch nicht vor Jägeranwesenheit schützt&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8266-bearb1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27353" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8266-bearb1-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8271-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27354" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8271-bearb-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8281-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27355" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8281-bearb-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8286-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27356" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8286-bearb-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Eigentlich kann jetzt nichts mehr passieren, denn ein Abweichen von der Forststraße bietet sich keinesfalls an, und diese führt sicher hinunter zum Roßbachgscheid, wie bereits ausgekundschaftet. Die Route wendet sich im Bogen über Süden gegen Südosten und gelangt in den steilen, teils felsdurchsetzten Waldgraben am Südwesthang der Jochart (das ist aber nicht der &#8220;Jochartgraben&#8221; der Österr. Karte wohlgemerkt). Die Landschaft wird immer wilder, gegenüber türmen sich Felsklippen aus &#8211; sie markieren mit ihrem Wettersteinkalk den Stirnrand der Ötscher-Unterberg-Decke, wie er auch am Nordhang des Hegerberges, in der Roßbachklamm und am Unterberggipfel in Erscheinung tritt. Wie die Forststraße zu Kurven gezwungen ist, kommt man unmittelbar in den Bereich dieser wilden Felspartie. Dann aber geht es nur mehr bergab und immer weiter bergab, bis die Sattelwiese erreicht ist und der gemütliche Ausklang beim Roßböckhof vorbei zum Parkplatz vor der Klamm die Tour beendet.</p>
<p>Übrigens ist die nette kleine Wanderung von der Roßbachklamm hinüber nach Rohr mit (fraglicher) Einkehr beim &#8220;Franz-Joseph&#8221; und dem gleichen Rückweg zu allen Jahreszeiten ein hübsches Erlebnis, noch dazu weil talaus einige bemerkenswerte Feuchtflächen zu finden sind, und außerdem wächst in den Felsen der Roßbachklamm die sonst überaus seltene, in den Voralpen (Retzbachtal bei Türnith, Kothbergtal bei Lunz am See, Ulreichsberger Klamm und sogar Schwarzwalster) aber vereinzelt vorkommende Anemonen-Schmuckblume wächst, Blütezeit im eher zeitigen Frühjahr. jetzt im Herbst bemerkt man kaum mehr die erst nach der Blüte ausgetriebenen Blätter.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8288-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27359" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8288-bearb-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8296-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27360" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8296-bearb-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8300-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27361" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8300-bearb-400x218.jpg" alt="" width="400" height="218" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8301-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27362" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8301-bearb-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8303-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27363" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8303-bearb-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8309-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27364" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/12/web-DSCN8309-bearb-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
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		<title>BURSER-STEINBRECH / selten und gar nicht so leicht zu erreichen!</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2021 16:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine frühe Blumenexkursion sozusagen zwischen den Zehen des Ötscherriesen am 29. April 2021. Burser-Steinbrech / Saxifraga burseriana: Voralpen von NÖ, felsige Stellen in der subalpinen Stufe, selten, nur auf Kalk, Vorkommen u. a. Schneeberg (Saugraben), Göller (Turmmauer), Hochkar (befindet sich aber genau genommen am Dürrenstein &#8211; Notten, und nicht im JANCHEN genannt &#8211; Draxlerloch, dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine frühe Blumenexkursion sozusagen zwischen den Zehen des Ötscherriesen am 29. April 2021.</strong></p>
<p><strong>Burser-Steinbrech / Saxifraga burseriana: </strong>Voralpen von NÖ, felsige Stellen in der subalpinen Stufe, selten, nur auf Kalk, Vorkommen u. a. Schneeberg (Saugraben), Göller (Turmmauer), Hochkar (befindet sich aber genau genommen am Dürrenstein &#8211; Notten, und nicht im JANCHEN genannt &#8211; Draxlerloch, dort selbst gesehen, eher untypisch im Felsschutt neben dem Steig zum Scheineck im ersten Wegabschnitt).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0885-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27157" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0885-bearb-400x307.jpg" alt="" width="400" height="307" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0862.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27158" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0862-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Bei näher bekanntem Standort gar nicht so schwierig zu finden, aber eher schwierig zu erreichen! Blütezeit bereits ab März, wenn die Zugänge noch oft verschneit sind. Meine Exkursionsziel in den Vorderen Ötschergräben.</p>
<p>Das Gölsental prangt schon in voller Kirschblüte, in Annaberg liegen noch die (hoffentlich) letzten Schneehaufen herum &#8211; angesichts des noch tief verschneiten Ötschers und der Gemeindealpe. Ich bin schon neugierig, wie sich die Tour gestaltet, denn zuerst muss ich den Lassingfall-Steig hinunter zum Stierwaschboden&#8230; Aber der bis über die Tausendergrenze hinauf eher schneearme Winter könnte meinem Unternehmen entgegenkommen, denn wenn der Steig von Altschneeresten oder Lawinenkegeln blockiert ist, möchte ich nichts riskieren. Beim Beginn des Lassingfall-Steiges (neben der Wienerbrucker Staumauer) empfängt mich jedenfalls gleich ein riesiger Altschneehaufen, dann aber geht es voll bequem weiter. Der ab 1. Mai erst offiziell geöffnete Naturparkweg gleich einer Promenade, sogar frisch ausgekehrt und vom alten Laub befreit (den Putztrupp mit dem Annaberger Heribert Pfeffer treffe ich kurz danach).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0978.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27161" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0978-280x400.jpg" alt="" width="280" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0841.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27162" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0841-207x400.jpg" alt="" width="207" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0843.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27163" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0843-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a></p>
<p>Beim Kraftwerk Wienerbruck (am Stierwaschboden) angekommen, folge ich links dem Steig in die Ötschergräben &#8211; noch ist der Fundort (weil auch schon länger her) nicht aufgespürt. Aber gegenüber der Einmündung der Zinkenschlucht muss es soweit sein! An der nächsten Wegbiegung wölbt sich ein Felsriegel vor, und hier sind auch schon die ersten kleinen graugrünen Blattrosetten zu sehen &#8211; bereits mit ziemlich fortgeschrittenen Blütenständen. Zur Sicherheit gehe ich noch weiter bis zur nächsten Ecke, wo sich eine Messstelle befindet, und auf diesem Vorsprung befinden sich weitere Exemplare, noch dazu eher in Augenhöhe und etwas durch herabhängende Schneeheide beschattet &#8211; hier endlich ein paar Exemplare in Vollblüte!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0858.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27165" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0858-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-RSCN0983.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27166" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-RSCN0983-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-RSCN0982.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27167" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-RSCN0982-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Diese Schluchtstelle bietet noch dazu eines der schönsten Fotomotive, die in den Ötschergräben gar nicht so üppig zu finden sind, wie man glauben möchte. Jedenfalls bin ich an diesem Tag gerade noch zeitgerecht für die letzten schönen Blüten des Burser-Steinbrech gekommen! Daneben blühen auch noch Aurikel und von den Frühlingsblumen vor allem die Neunblättrige Zahnwurz, sonst ist alles noch ziemlich kahl, Enzian leider noch nicht gesehen, als ohne meinen angepeilten seltenen Steinbrech wird es erst in zwei bis drei Wochen in den Ötschergräben voll blumig werden. Ein Gegenstück zum frühen Burser-Steinbrech ist, auch von den Standortbedingungen und der Blütezeit her, der Kies-Steinbrech / Saxifraga mutata. Erst im Hochsommer orangerot blühend und mit breitblättrigere Rosette, findet man ihn im unteren Wegstück des schattigen Lassingfall-Steiges, auf eher erdigem und steindurchsetzten Boden. Der Burser-Steinbrech klammert sich hingegen in winzige Ritzen der prallen Dolomitfelsen und ist weder im Schutt noch im Rasen angesiedelt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0848.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27169" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0848-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0909.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27170" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0909-400x321.jpg" alt="" width="400" height="321" /></a></p>
<p>Zurück beim Kraftwerk, beginnt der Aufstieg neben der Lassingbachschlucht. Der Wasserfall ist nur weiter  oben an einigen wenigen Stellen gut sichtbar, wenn man von Wienerbruck kommt, muss man vom Aussichtsplatz (der Stelle der einstigen Pavillons) noch ein Stück bis vor den obersten Felstunnel absteigen, um einen guten Fotoplatz zu erwischen. Die beste Ansicht des urtümlichen Lassingfalls findet man ohnehin nur mehr in Bildern, z. B. den Wandgemälden im Pfarrhof Josefsberg (um 1830 entstanden). Einmal konnte ich den &#8220;vollen&#8221; Lassingfall noch fotografieren, nämlich bei der Staumauerrenovierung um 1970 (jedenfalls noch vor 1976, da waren die Arbeiten abgeschlossen). In jedem meiner (unserer Ötscherführer &#8211; mit Werner Tippelt) ist diese Ansicht zu finden.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0936.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27172" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0936-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0966.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27173" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0966-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0962.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27175" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0962-400x296.jpg" alt="" width="400" height="296" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0963.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27176" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0963-400x330.jpg" alt="" width="400" height="330" /></a></p>
<p>Oberhalb der Fallbrücke ist der Schluchtgrund fast wasserlos, gerade der Kienbachfall ist noch halbwegs ansehlich, dann gibt es fast nur bemoosten Blockwerk und einzelne Wasserstellen. Aus einem am Rand gelegenen und nur bei Hochwasser durchflossenen Tümpel drangen laute Geräusche herauf zum &#8220;Promenadensteig&#8221; &#8211; wie in den Bildern per Tele geschossen zu sehen. Sogar auf der Asphaltstraße vor der Ötscherbasis hatte sich ein Weibchen, mit dem Herrn Partner auf dem Rücken, niedergelassen und musste an den Stauseerand gerettet werden. Die letzten Schneerosen deuteten auf den Schluss dieser wohl letzten Wintertour der heurigen Saison hin, und in Türnitz empfingen mich schon wieder Tulpenrabatten und Löwenzahnwiesen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-RSCN0984.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27178" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-RSCN0984-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0977.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27179" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0977-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-RSCN0988.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27180" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-RSCN0988-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0870.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27181" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/05/web-DSCN0870-393x400.jpg" alt="" width="393" height="400" /></a></p>
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		<title>UNTERBERG &#8211; eine &#8220;ungerüstete&#8221; Wintertour, fast in die Einsamkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 17:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weil unsere fast täglichen &#8220;Auslüfttouren&#8221; alle im facebook (Bernhard Baumgartner oder Wandertipp bernhard baumgartner) zu finden sind, kommen in diesen Blog nur die etwas ausgiebigeren Wanderungen. Eine solche war am letzten Sonntag von 2020 angesetzt. Ziel einer unserer alten Lieblingsberge &#8211; der Unterberg. Aber nicht von Ramsau und schon gar nicht von dem (aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil unsere fast täglichen &#8220;Auslüfttouren&#8221; alle im facebook (Bernhard Baumgartner oder Wandertipp bernhard baumgartner) zu finden sind, kommen in diesen Blog nur die etwas ausgiebigeren Wanderungen. Eine solche war am letzten Sonntag von 2020 angesetzt. Ziel einer unserer alten Lieblingsberge &#8211; der Unterberg. Aber nicht von Ramsau und schon gar nicht von dem (aus dem Gölsental nur mit langem Umweg erreichbaren) Piestingtal zum Naturschneegebiet. Sondern vom aus jeder Richtung abgelegenen Rohr im Gebirge, wobei die Zufahrt über Kleinzell und Kalte Kuchl allein schon ein lohnendes Landschaftserlebnis bietet. Vom grünen Gölsental (auch am 4. Jänner noch immer so ausschauend) hinein ins Weiß der höheren Voralpentäler, wo es beim Hof im Gries (Schweiger, Gasthof leider schon länger geschlossen) schon tiefwinterlich ausschaut.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-DSCN0113.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26887" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-DSCN0113-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/i-web-Cover-Voralpen-2015.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26888" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/i-web-Cover-Voralpen-2015-220x400.jpg" alt="" width="220" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/g-web-Cover-Wanderparadies-Voralpen-1996.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26889" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/g-web-Cover-Wanderparadies-Voralpen-1996-230x400.jpg" alt="" width="230" height="400" /></a></p>
<p>Meine (schon oft beschriebene) Idealrunde geht so: Gries &#8211; Heuweg &#8211; Blochboden &#8211; Unterberg &#8211; Schutzhaus und Marienkapelle &#8211; Blauboden &#8211; Miragraben &#8211; Gries.</p>
<p>Bei den derzeitigen Schneeverhältnissen als Fußmarsch leicht zu machen, für Schneeschuhe und Tourenschi ist einfach zu wenig Schnee, aber immerhin alles schön angeschneit und in winterlichem Glanz, an diesem Tag samt der weitreichenden Aussicht. Weil der Einstieg zum Heuweg (von der Forststraße Richtung Griesler Gscheid und Dürrnholzer Kreuz abzweigend) zumal bei Schnee womöglich nicht einfach zu erkennen wäre, nehmen wir zuerst die Forststraße in den Miragraben hinein, zweigen aber bereits bei der ersten links wegführenden Forststraße vom Talweg ab. Die Hänge und Böschungen unter- und oberhalb der leicht steigenden Forststraße, die sich in den Nordhang des Unterberges fortzusetzten scheint, sind sehr steil und unwegsam. Daher Geduld, wo der Hang des vom Gipfel kommenden Westkammes schon halbwegs umrundet ist, zeigt sich der alte Heuweg deutlich als tiefe Karrenspur querend, und hier geht es kaum mühsam in den steilen Bergwald rechts haltend hinauf. Später am Kammrücken entlang, werden die südlichen Felsabbrüche erreicht (beiderseits des Miragrabens treten die Wettersteinkalk der Ötscherdecke markant hervor), und schon weitet sich der Blick nicht nur nach Westen, sondern auch eindrucksvoll zum nahen Schneeberg.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-RSCN0114.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26893" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-RSCN0114-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-ab-P1030789.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26894" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-ab-P1030789-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-DSCN0047.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26895" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-DSCN0047-400x213.jpg" alt="" width="400" height="213" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-ab-P1030796.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26896" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-ab-P1030796-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Richtig interessant wird es allerdings erst, wo die Felsstufen des Westkammes auftauchen und wir geradeaus vom alten Karrenweg weiter aufsteigen &#8211; erster Höhepunkt, auch zum Fotografieren! Das Panorama reicht (gegen W und NW) vom Gippel und Göller, an der Jochart vorbei zum Türnitzer Höger, dazwischen schon weit entfernt und relativ klein der Ötscher. Das Reisalpenmassiv mit dem Hochstaff und Ebenwald / Schwarzwaldeck dominiert den Ausblick ins Alpenvorland, rechts vom Hallbachtal der Unterberg (den wir bald darauf bestiegen haben), über den Wiesenwienerwald und das Mostviertler Hügelland hinweg ist auch das (ebenfalls verschneite) Waldviertel gut zu erkennen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-ab-P1030808.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26898" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-ab-P1030808-400x357.jpg" alt="" width="400" height="357" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-RSCN0119.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26899" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-RSCN0119-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-ab-P1030827.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26900" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-ab-P1030827-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-DSCN0069.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26901" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-DSCN0069-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-DSCN0067.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26902" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-DSCN0067-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-DSCN0075.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26903" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-DSCN0075-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Der nächste Höhepunkt ist eigentliche eine Verflachung des Kammes am Blochboden mit der Einmündung des Brunnröhrensteiges vom Dürrholzer Kreuz her (404-Markierung). Hier pfeift der föhnige, aber eiskalte Südostwind schon ganz heftig daher! Der Schneeberg erwehrt sich gerade noch der bedrohlichen Föhnkappe, und über die eisige Fläche weitergehend, glaubt man schon in eine unendliche Weite hinein zu schauen &#8211; ist auch so, denn hinter den letzten Gipfeln der Gutensteiner Alpen liegen schon die Ebenen des Ostens. Eigentlich hätten wir nun, nahe der gut sichtbaren Riedmüller-Jagdhütte (des Hainfelder Brauereibesitzers, der auch meinen Vater als maurer- und bergkundigen Nachbarn einst mit dem Aufbau des Gipfelkreuzes beauftragt hat, muss etwa um 1949 gewesen sein) in den Miragraben absteigen. Aber so erwischen wir nur vor dem eigentlichen Gipfelanstieg den markierten Querweg zum sog. Unterberg-Gscheid mit der Schutzhütte und der Marienkapelle. Obwohl des ÖTK-Haus sicher geschlossen ist, ob der Schilift betrieben ist für mich dort oben fraglich, tummeln sich &#8211; wie überall auf den Bergen und im Schnee &#8211; beim Lockdown der Coronaepidemie ein Menge luft- und schneehungriger Wanderer samt Kindern und Hunden! Sogar unten beim Gries stehen dann schon ein Dutzend Autos!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-ab-P1030819.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26905" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-ab-P1030819-400x166.jpg" alt="" width="400" height="166" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-DSCN00691.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26906" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-DSCN00691-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-DSCN0076.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26907" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-DSCN0076-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-ab-P1030843.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26908" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-ab-P1030843-400x270.jpg" alt="" width="400" height="270" /></a></p>
<p>Beim folgenden unverzüglichen Abstieg durch den Miragraben ist der Nachmittag schon recht fortgeschritten, zumal jetzt bei der kürzesten Tageslänge. Trotzdem bieten die Eiszapfen der kleinen Klamm noch einige Motive, bevor wir wieder im Gries beim Auto anlangen und die Heimfahrt antreten. Wieder einmal wunderschön, unser geliebter Unterberg, und die Bilder davon stammen von Anni und mir &#8211; ohne Konkurrenz, eher in der unterschiedlichen Bildauffassung jedenfalls bereichernd!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-RSCN0115.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26912" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-RSCN0115-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-RSCN0116.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26913" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-RSCN0116-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-RSCN0116.jpg"></a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-RSCN0122.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26914" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-RSCN0122-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-DSCN0099.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26915" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2021/01/web-bb-DSCN0099-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
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		<title>Höllental und Kreuzberg</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2020 17:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herbstferien II &#8211; Schluchtwanderung auf dem Wasserleitungsweg und Panoramablick über die Kultlandschaft von Semmering und Wiener Hausbergen am 25. Oktober: Leider schon mehrmals in meinem Archiv aufgefallen &#8211; wie so manche Touren gibt es vor allem auch das Gebiet der hohen Wiener Hausberge noch nicht im Digitalformat&#8230; Welche Jahreszeit könnte schöner passen als der nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herbstferien II</strong> &#8211; Schluchtwanderung auf dem Wasserleitungsweg und Panoramablick über die Kultlandschaft von Semmering und Wiener Hausbergen am <strong>25. Oktober</strong>:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/f-cover-gr-noe-web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26650" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/f-cover-gr-noe-web-230x400.jpg" alt="" width="230" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-bb-DSCN8982.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26651" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-bb-DSCN8982-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-ab-P1020611.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26652" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-ab-P1020611-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Leider schon mehrmals in meinem Archiv aufgefallen &#8211; wie so manche Touren gibt es vor allem auch das Gebiet der hohen Wiener Hausberge noch nicht im Digitalformat&#8230; Welche Jahreszeit könnte schöner passen als der nun schon ganz schön bunte Herbst für eine Wanderung ins Höllental. Noch dazu ist die Zufahrt von uns aus über Kleinzell und Schwarzau im Gebirge (im Vergleich zum Wald- oder Weinviertel oder Wechselgebiet) relativ kurz, diese Route vermittelt sogar eine Einstimmung von der Voralpenlandschaft im Hallbachtal zum Hochgebirge. Wir fahren bis Kaiserbrunn, dort noch ziemlich leerer Parkplatz (am mittleren Vormittag), und über die Felskulissen leuchtet der schon weiß verschneite Schneeberg herab. Übrigens gibt es von Kaiserbrunn weiterfahrend noch zwei nahe Parkmöglichkeiten, was im Höllental wichtig ist.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-bb-DSCN9022.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26654" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-bb-DSCN9022-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-ab-P1020586.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26655" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-ab-P1020586-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Meine Befürchtung, dass die Höllental-Schlucht schon gänzlich im Schatten liegen könnte, war umsonst, denn der Talverlauf gegen Südosten passt für die Sonneneinstrahlung am späteren Vormittag bestens. Außerdem ist gerade der Gegensatz von prallem Licht und dunklen Schatten von großem &#8211; auch fotografischem &#8211; Reiz! Immer wieder spiegeln sich die bunten Farben der Laubbäume in ruhigeren Wasserflächen. Der Blick zur Höhe haftet an Felskanzeln mit den darauf wie festgeklebt wirkenden Schirmföhren. Die abwechslungsreiche Wanderung dehnen wir so weit aus, dass wir halbwegs bis gegen Hirschwang kommen, dann geht es dieselbe Strecke zurück. Wie schon mehrfach erlebt, ist dies kein Nachteil, denn mit dem Wechsel der Gehrichtung ergeben sich auch immer wieder überraschend anders wirkende Blickpunkte.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-bb-DSCN89821.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26657" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-bb-DSCN89821-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-bb-DSCN9043.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26658" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-bb-DSCN9043-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Wieder in Kaiserbrunn angelangt, ist dort schon ganz schön viel los &#8211; das heißt, Parkplatz dicht besetzt, starker Verkehr von Autos und Wanderern. Weil die Zeit noch nicht drängt, können wir uns ein zweites Ziel noch gönnen &#8211; die Ausblick vom Kreuzberg gegen Semmering, Rax und Schneeberg. Daher durchfahren wir das Höllental, vorbei an der Talstation der Rax-Seilbahn (hunderte Autos) und von Payerbach hinein ins Preintal. Dort folgen wir den Wegweisern Richtung Kreuzberg und Speckbacherhütte. Die Landschaft ändert sich damit fast dramatisch &#8211; gegenüber den hochalpinen östlichsten Zweitausendern der Nördlichen Kalkalpen bewegen wir uns in der Wald- und Wiesenlandschaft der Grauwackenzone &#8211; und sogar die zerklüftete Zone der Semmeringtrias werden wir noch kennenlernen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-bb-DSCN9094.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26660" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-bb-DSCN9094-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-ab-P1020634.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26661" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-ab-P1020634-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der Kreuzberg mit der Speckbacherhütte ist ein überaus beliebtes Ausflugsziel &#8211; dichter Auto- und Wandererverkehr&#8230; Wir machen zuerst unsere Mittagsrast auf einem sonnigen Bankerl nahe dem Orthof, dann Weiterfahrt zur Kreuzung bei der Hüttenabzweigung. Hier gibt es einen kleinen, aber recht malerischen Rundgang, wo sich zuerst die Rax darbietet und dann der Blick zu den Semmeringhotels frei wird. An Sonnwendstein und Otter geht der Blick sogar weit hinaus gegen die Ausläufer des Wechselgebiets und die Bucklige Welt. Bei der dicht belagerten Speckbacherhütte pirschen wir uns eher vorsichtig vorbei, denn solche Menschenansammlungen sind in der derzeitig sich schon wiede verschärfenden Pandemiesituation nicht gerade anziehend. Bei der Rückfahrt zum Orthof präsentiert sich dann die Rax in besonders malerischem Blickwinkel, bevor es hinab in die Adlitzgräben geht. Verblüffend für uns mit dieser Gegend nicht so Vertraute ist die Felsschlucht, denn als wir vor etlichen Jahren dort gewandert sind, waren wir auf dem Bahnwanderweg in den höheren und etwas weitläufigeren Hanglagen unterwegs. Dorthin fahren wir, nach kurzem Halt am eindrucksvollen Bahnviadukt, Richtung Breitenstein &#8211; ein Wirrwarr von Seitengassen und Ansiedlungen der Sommerfrische nahe dem Semmering. Erst als wir über den Kreuzberg (nordöstlicher Teil Richtung Gloggnitz) über die Berghöhe hinüber biegen, wird es ruhiger, und außerdem präsentiert sich hier der Schneeberg mit dem &#8220;Vorgebirge&#8221; von Krummbachstein (Krumbachstein?) &#8211; Engschlucht &#8211; Gahnsplateau in einer für uns ganz ungewöhnlichen Sicht. Mich fasziniert vor allem der Einblick ins Höllental, der Schluchtdurchbruch zwischen Rax und Schneeberg zeigt sich hier prachtvoll (das Gegenstück von Nordwesten muss ich mir auch erst zum Fotografieren suchen).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-bb-DSCN9126.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-26662" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/11/web-bb-DSCN9126-1024x767.jpg" alt="" width="1024" height="767" /></a></p>
<p>Nach der Talfahrt durch Reichenau und Payerbach durchmessen wir noch einmal das Höllental, nun schon im späteren Nachmittagslicht, und über Schwarzau und Kleinzell Richtung Gölsental kommen uns die Voralpen gegenüber dem gerade erlebten Hochgebirge wirklich ziemlich niedrig vor, trotzdem wunderschön, gerade jetzt in der bunten Herbstzeit!</p>
<p>Bilder: Anni und Bernhard Baumgartner auf Panasonic / Lumix.</p>
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		<title>FLATZER WAND &#8211; die &#8220;kleine Schwester&#8221; der Hohen Wand</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 10:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Hohe Wand ist ja ein allseits bekanntes Ausflugs- und Wanderziel, gehört aber nicht zu den von mir bevorzugten Touren (weil eher überlaufen, zum nicht praktizierten Klettern interessanter usw.). Ganz anders verhält es sich mit der FLATZER WAND, und wenn wir über diese Tour berichten, heißt es meistens: &#8220;Wo ist denn das?&#8221; &#8220;Die kleine Schwester [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hohe Wand ist ja ein allseits bekanntes Ausflugs- und Wanderziel, gehört aber nicht zu den von mir bevorzugten Touren (weil eher überlaufen, zum nicht praktizierten Klettern interessanter usw.). Ganz anders verhält es sich mit der FLATZER WAND, und wenn wir über diese Tour berichten, heißt es meistens: &#8220;Wo ist denn das?&#8221;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000751.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26335" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000751-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0042-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26336" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0042-bearb-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0045-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26337" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0045-bearb-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0046-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26338" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0046-bearb-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p>&#8220;Die kleine Schwester der Hohen Wand&#8221; stimmt eigentlich nicht, denn die Flatzer Wand mit dem Gösing ist die südliche Fortsetzung der Fischauer Berge nahe von Neunkirchen und Ternitz. Sie bildet zusammen mit dem Siedingtal den Naturpark Stixenstein. Entdeckt habe ich die Flatzer Wand durch einen Führer über Klettereien und Höhlenbegehungen, der mir zufällig untergekommen ist (vielleicht beim Hintermayer als Schnäppchen?). Jedenfalls hat mich dieser Berg wie magisch angezogen, und inzwischen war ich schon mehrmals (trotz der für mich nicht gerade kurzen Anfahrt) dort, sicher einmal mit Anni und auch für eine botanische Exkursion mit Karl Oswald. Die Beschreibungen sind dann in zwei Bücher eingegangen:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/b-web-Cover-Naturerlebnis-NÖ.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26340" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/b-web-Cover-Naturerlebnis-NÖ-240x400.jpg" alt="" width="240" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/f-cover-gr-noe-web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26341" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/f-cover-gr-noe-web-230x400.jpg" alt="" width="230" height="400" /></a></p>
<p>Die kurzen Klettersteige waren gerade wie für uns angepasst &#8211; der etwas zackige Jubiläumssteig mit seinen Edelstahlleitern, der Fürststeig durch ein Felsentor näher an der Neunkirchner Hütte der Naturfreunde, und einmal habe ich mich weit rechts gehalten und bin über einen markierten ungesicherten Steig hinaufgekraxelt. Der Abstieg war wie vorgezeichnet immer über Flatzer Anger &#8211; Gösing &#8211; Schönbühel zurück nach Flatz. Bei der ersten Bildreihe (von Dias eingescannt) habe ich schon die schönste Erinnerung festgehalten &#8211; allerdings ohne die phänomenale Aurikelblüte auf den südwestseitigen Felsvorsprüngen des Gösing, die tollste Entdeckung war beim Schneebergbankerl ein kleiner Standort des ganz seltenen Jacquin-Wundklee, auch Dinarischer Berg-Wundklee (was auf seine Heimat hindeutet / Anthyllis montana subsp. jacquinii). Bei einer Exkursion auf der Perchtoldsdorfer Heide (Naturschutzbund) gezeigt worden, von hier vielleicht gar nicht bekannt!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0043-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26342" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0043-bearb-266x400.jpg" alt="" width="266" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0044-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26343" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-PICT0044-bearb-348x400.jpg" alt="" width="348" height="400" /></a></p>
<p>Eine Spazialität dieses Gebietes (illyrisch getönter südlicher Alpenostrand in NÖ, Schwarzföhrengebiet) sind zwei im April bis Mai blühende weiße Kreuzblütler &#8211; das Gösing Täschelkraut und das nach ihren Früchten (im Bild) so benannte Scheibenschötchen.</p>
<p><strong>Tour am 4. Juni 2020</strong></p>
<p>Anfahrt B 18 (und auch nicht länger als der &#8220;Triestingtalschlauch&#8221;) und A2 bis nach Neunkirchen und mit etwas Glück den Wegweisern nach von der B 17 nach Flatz, diesmal parken wir auf einem ausgeschilderten Parkplatz für den Naturpark ziemlich in der Ortsmitte (Wandstraße, wo der gewöhnlichste und absolut nicht empfehlenswerte Weg zum Neunkirchen Haus hinaufführt, uns hat er im Abstieg schon gereicht&#8230;). Diesmal wollte ich nicht gleich über die Felsen hinauf, sondern als erstes Ziel den Gösing anpeilen (Felsrippen mit Blumenstandorten&#8230;.), was insgesamt eine sehr schöne Wanderung ergab &#8211; auch wegen dem vorzüglich luftig-sonnigen Wetter &#8211; aber routenmäßig zu einem Flop wurde, eigene Schuld, ich kenn mich dort sowieso aus&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-RSCN7709.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26344" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-RSCN7709-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7630.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26345" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7630-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000743.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26346" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000743-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7644.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26347" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7644-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Wir querten also durch den ländlich hübschen kleinen Ort zum Südrand, wo uns die Gösinggasse weiterführte, dann aber links wendend durch die Waldhänge (mit einer kleinen malerischen Wald-hyazinthe) endlich zur gelben Markierung Richtung Ternitz, denn so sollten wir auf den Bergrücken im Auslauf des Gösing kommen. Auf dem Rücken angelangt, war aber keine Abzweigung vorhanden, also jenseits ein Stück bergab, zum Glück bald die Einmündung in die blaue Markierung zum weiteren Aufstieg. Immer hübsch im vorwiegenden Schwarzföhrenwald, einmal durch eine herabpolternde Moutainbikerin fast erschreckt. Sonst ging es bei nur allmählicher Erwärmung immer auf Steigen und Forstwegen den Bergrücken hinauf, bis ich schon meinte, wir wären auf dem Gösing angekommen. Hier links ein unmarkiertes Wegerl entlang, um ja die Felsrippen nicht zu versäumen, allerdings keine Spur von der erwarteten roten Markierung! Dafür standen wir bei einem Aussichtsbankerl &#8216;&#8221;Schönbühel&#8221; mit dem einmündenden Hühnersteig. Hübsch, aber mir war noch immer nicht klar, dass der Gösing noch weit auf sich warten ließ, also wirklich&#8230;..! Aber immerhin fanden wir vielfach die erwähnten Kreuzblütler (es stellte sich heraus &#8211; Scheibenschötchen, Täschelkraut schon verblüht, sicher auch die Aurikel und Steinröserl auf dem Gösing?) und eine attraktive erhaltene von zahlreichen &#8220;Pechföhren&#8221;, sogar mit einem innen glasierten Häferl als Restfund der einst auch hier blühenden Pecherei.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000733.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26349" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000733-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7639.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26350" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7639-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000736.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26351" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000736-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Der Steinmann bezeichnet einen Gipfel &#8211; aber leider nicht den noch hoch vor uns ansteigenden Gösing! Darum waren die ominösen Felsklippen nicht zu finden! Naja, sollte halt diesmal nicht sein&#8230; Um nicht zu sehr in die Mittagswärme zu kommen und den Tag auch noch anders nützen zu können, verzichten wir auf diesen weiteren Aufstieg, queren hinüber zum Flatzer Anger mit seiner alten Steinsäule und steigen über den simplen Grabenweg nach Flatz ab. Aber immerhin, dabei finden wir das Scheibenschötchen mit Früchten (am Berg oben nur blühend) und zum Schluss noch einen wirklich malerischen Aufblick vom blühenden Feldrand (mit dem seltenen ehemaligen &#8220;Ackerunkraut&#8221; Venus-Frauenspiegel, schon lange nicht gesehen) zur den Zinnen der Flatzer Wand.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000745.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26354" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000745-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7654.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26355" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7654-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000757.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26356" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000757-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7674.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26357" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7674-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die Heim- oder eigentlich Weiterfahrt erfolgte auf einer wirklich überaus reizvollen Strecke mit dem Ziel Bad Fischau-Brunn. Zuerst nach Raglitz, dann über Würflach (Zugang zur Johannesbachklamm neben der Kirche abzweigend) &#8211; Willendorf &#8211; einen unbeabsichtigten Abschwenker ins Steinfeld nach St. Egyden &#8211; von Winzendorf auf dem mir bekannten &#8220;Römerweg&#8221; bis zum Ausgangspunkt zur &#8220;Reden&#8221;, dem voll interessanten Naturdenkmal nahe der Eisensteinhöhle in Fischau-Brunn. Unser Rastplatz unübertrefflich idyllisch, wie im Bild zu sehen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7687.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26359" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7687-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000766.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26360" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000766-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Jetzt wird erst einmal ausgiebig gegessen und getrunken! Dann Teil zwei dieses erfolgreichen Tages folgt erst noch. Vom kleinen Sattel des &#8220;Römerweges&#8221; (asphaltiert und Radroute) knapp nördlich des Engelberggrabens zweigt ein gut ausgetretener Steig bergwärts ins Gebüsch ab, wo wir nach wenigen Schritten schon auf das Objekt unserer botanischen Begierde stoßen &#8211; die Adriatische Riemenzunge! Weiter oben auf der Reden haben wir voriges Jahr die Zwergirisblüte erleben können, jetzt sieht man nur mehr die &#8220;Schwerteln&#8221; (spitzen kleinen Blätter, vielfach und unübersehbar, daher bin ich mir sicher, die Sandiris bei den Kogelsteinen / Grafenberg / Eggenburg hätten wir nicht übersehen können) und die Blattwedeln der Frühlingsadonis. Aber dafür stehen dutzendweise auf der Wiese (Richtung Weiterweg zur Eisensteinhöhle) die Riemenzunge, nur wenige schon ein bisschen abblühend, noch viel mehr knospig und trotz der Trockenheit ganz schön stattlich! Sogar der Diptam blüht noch, nicht nur am Gebüschsaum, sondern auch mitten im T&#8217;rockenrasen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1000815.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26362" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1000815-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7689.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26363" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7689-400x314.jpg" alt="" width="400" height="314" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020364.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26364" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020364-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000799.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26367" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-P1000799-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Als Abschluss genießen wir noch einen Geheimtipp: Wo die Siedlungsstraße im Süden von Fischau-Brunn in den &#8220;Römerweg&#8221; übergeht, befindet sich vor den ersten bzw. letzten Häusern ein Waldbestand. Wie von einem Anrainer berichtet (Gadinger Sepp aus Hainfeld, dem das letzte Haus gehört), wollte der grundbesitzende Bauern diesen anschließenden Föhrenwald in Bauland verwandeln, wobei er aber nur bis zum Abholzen kam, denn das Projekt wurde wegen Protesten der bereits dort wohnenden Hausbesitzer zum behördlichen Einstellen gezwungen. Aber &#8211; gerade in diesem Waldstück befindet oder befand sich ein zahlreiches Vorkommen des Violetten Dingels. Diese selten Orchidee ist uns immer wieder in Istrien und Dalmatien begegnet, bei uns kannten wir sie nur vom Harzberg bei Bad Vöslau. Also nützen wir diesen Besuch in Fischau, gleich Nachschau zu halten. Markant ist gegenüber den Wein- und Obstgärten ein großer Steinblock, wo wir in den schon ganz schön aufgewachsenen Bestand einstiegen. Sträucher von süßlich duftendem Liguster und allerhand pannonische Gewächse, Blattreste von Frühlingsadonis ganz zahlreich, und mit viel Glück ein Flecken mit schon ziemlich abgeblühtem Dingel, der im Baumschatten aber noch ganz frisch erhalten war.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1000818.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26369" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1000818-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020384.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26370" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1020384-400x264.jpg" alt="" width="400" height="264" /></a></p>
<p>Also ein in jeder Hinsicht erfolgreicher Tag! Noch dazu, weil wir klugerweise die Zeit auch für Bad Fischau ausnützten und auf den Gösing verzichteten &#8211; bei der Heimfahrt im Triestingtal ein wahrer Wolkenbruch, der uns vielleicht unterwegs erwischt oder die Orchideenschau verhindert hätte! Die Landschaft am Fuß der Fischauer Berge ist mit dem Ausblick über die Fluren des Steinfelds zu den südöstlichen Bergen ganz wundervoll, ein Gegenstück zum Blick auf Hohe Wand und Schneeberg, wie man ihn oben auf den Föhrengipfeln erleben kann.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-DSCN7705.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26371" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-ab-DSCN7705-400x292.jpg" alt="" width="400" height="292" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7698.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26372" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7698-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1000813.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26373" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-P1000813-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7696.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26374" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/06/web-bb-DSCN7696-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Bildcopyright: Anni &amp; Bernhard Baumgartner Natur-Wandern.</p>
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		<title>Almsommer 2019 &#8211; letzter Tag am Wechsel</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Sep 2019 16:27:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich im heurigen Frühjahr das südliche Niederösterreich in Bezug auf Naturschätze durchgearbeitet habe, ist geradezu angeraten, besonders die drei Viertel im Norden und Osten wieder &#8220;aufzufrischen&#8221;. Denn seit den intensiven Touren dort, etwa für das NATURERLEBNIS NÖ ist es schon recht lange her. Für Mittwoch, 4. September, war mit dem ausgezeichneten Wetterbericht also schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7830.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25378" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7830-400x158.jpg" alt="" width="400" height="158" /></a></p>
<p>Nachdem ich im heurigen Frühjahr das südliche Niederösterreich in Bezug auf Naturschätze durchgearbeitet habe, ist geradezu angeraten, besonders die drei Viertel im Norden und Osten wieder &#8220;aufzufrischen&#8221;. Denn seit den intensiven Touren dort, etwa für das NATURERLEBNIS NÖ ist es schon recht lange her. Für Mittwoch, 4. September, war mit dem ausgezeichneten Wetterbericht also schon eine solche Tour fällig. Sollte es das südliche Waldviertel sein, um die neuen E-Bikes wieder zu mobilisieren? Oder vielleicht doch etwas ganz anderes, so nach dem auf dem Fulseck gekosteten Vorgeschmack? Nun, wir entschieden uns für das zentralalpine Stück im Südosten, noch dazu, weil ich Bilder von dort erst mühsam für einen Beitrag in letzter Zeit zusammensuchen hatte müssen. Und außerdem gab es im neuen SCHAUFENSTER der Volkskultur gerade meinen Blumenartikel über das Heidekraut&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25379" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-ab-DSCN1448-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-Heidekraut-RSCN7860.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25380" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-Heidekraut-RSCN7860-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Erster Schritt bei der Abfahrt &#8211; Jause bei &#8220;Baldrian&#8221; (Bäckerei Elisabeth Käppl) gekauft, dann durch das endlose Triestingtal zur Südautobahn, wo es recht flott bis ins Aspanger Tal weiterging. Die Landschaft bei Feistritz und Kirchberg am Wechsel schon länger nicht gesehen &#8211; wirklich anmutig &#8211; Voralpen in den Zentralalpen&#8230; Durch den Molzbachgraben dann auf der schmalen Bergstraße hinauf zur Steyersberger Schwaig, Überraschung &#8211; großzügig als Langlaufzentrum für die Panoramaloipe eingerichtet und voll stark besucht. Eigentlich war die Zufahrt dann doch nicht so lang erschienen, wie sie tatsächlich ist (kein Wunder, dass wir lieber ins Waldviertel oder ins Mariazeller Land fahren als in die südöstliche Ecke des Landes).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN77951.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25384" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN77951-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7803.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25385" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7803-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7848.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25386" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7848-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-RSCN7859.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25389" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-RSCN7859-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Das Wetter ist wirklich voll passend, klarer Himmel und Fernsicht (wenn auch etwas dunstig), vom Morgen her kühl mit angenehmer Tageswärme und dazu ein leicht frischer Südostwind. Schwalbenwurzenzian blüht, am Wegrand die hübschen &#8220;G´sichterl&#8221; vom Augentrost. An der gut besuchten Kranichberger Schwaig vorbei ist bald das Dreiländereck erreicht, nun geht es auf dem alten Bergweg den Schöberlriegel hinauf, begleitet von den Fichten der oberen Waldzone, dazwischen vielfach Heidelbeerstauden und die niedrigen Zwergstrauchheiden von Gämsheide (Blüte leider im Frühsommer versäumt) und Krähenbeeren. Sogar einen einzelnen Herrenpilzwinzling entdeckt Anni am Wegrand.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7817.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25391" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7817-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7838.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25392" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7838-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7811.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25393" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7811-400x213.jpg" alt="" width="400" height="213" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7820.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25394" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7820-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Die Pfade über den Hochwechsel sind typisch für &#8220;Urwege&#8221;, die seit ältesten Zeiten über das sanfte Gebirge nach Süden führten &#8211; abseits des &#8220;Hartbergs&#8221; bei Mönichkirchen und dem seit dem Mittelalter geförderten Semmeringpass. Eigentlich wirken sie wie seichte Hohlwege, die sich durch ihren mit abgerundeten Steinen wie gepflasterten Grund von den daneben entlang ziehenden kargen Silikatrasen (Bürstling u.a.) und Zwergstrauchheiden abheben. Zuerst am Schöberlriegel entlang, dann auf dem breitflächigen Umschussriegel wandert man über ausgebleichte Wiesenböden und zwischen darin eingelagerten dunkelgrünen, sich schon allmählich ins Rötliche verfärbenden Heidelbeerbüschen. Über der weitläufigen Höhenlandschaft wölbt sich ein der Himmel in unglaublichem Blau, einzelne Haufenwölkchen wirken wie darin schwimmende Schiffchen, und am Horizont tauchen die Alpengipfel auf &#8211; Rax und Schneealpe, dann der Schneeberg, und im Süden erkennt man das Steirische Randgebirge mit Hochlantsch und Schöckel.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7827-pano1.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-25398" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7827-pano1-1024x100.jpg" alt="" width="1024" height="100" /></a></p>
<p>Hier an der Waldgrenze befindet sich die eigenartigste Landschaftsszenerie und Pflanzenwelt des zentralalpinen Wechselgebietes, wie man sie in den Nordalpen nur auf den Schieferbergen der Grauwackenzone (etwa Turnauer Alm) finden kann. Die nur mehr bescheidene Wuchshöhen erreichenden Fichten haben häufig einen sogenannten Teppichwuchs mit am Boden ausgebreiteten untersten Ästen, aus den Rasen- und Heideböden stechen immer wieder Gneisblöcke hervor, meistens eigenartig abgerundet ähnlich den Waldviertler Wackelsteinen. Kaum eine Mulde ist trocken, denn abseits des Kammrückens sickern immer wieder kleine Rinnsale aus dem blockigen Grund, bilden spärliche Bachläufe oder verrieselnde Quellen und durchsetzen den Wald- und Almboden mit sumpfigen Stellen. Jetzt im Herbst blüht natürlich kaum mehr etwas &#8211; außer dem Heidekraut (Calluna), daneben fruchtende Heidel- und Preiselbeeren, spärlicher Rauschbeeren, Krähenbeerenfrüchte waren keine zu sehen, dafür die Blattrosetten der Arnika. Wenn man den Nordhang in der flacheren Zone unter dem Hochwechsel hinüberquert zum Wiesenhang oberhalb der Marienseer Schwaig, wird ein besonders intensiv ausgeprägtes Areal dieser zentralalpinen Block-Heide-Feuchtmulden durchquert. Dort gibt es dann sogar seltene Arten von kleinwüchsigen Weideröschen, Felsgruppen, trockene Stellen mit Bärlapp und verschiedenen Flechten (Rentierflechte und Isländisches Moos). Gemeinsam mit Prof. Karl Oswald ist diese eigenartige Gipfelflur im &#8220;Naturerlebnis NÖ&#8221; (Residenzverlag 2000) dokumentiert.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7822.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25401" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7822-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7832.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25402" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7832-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7833.jpg"> </a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7842.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25404" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7842-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN78331.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25405" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN78331-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Vom schon nahen Hochwechselgipfel mit dem Wetterkoglerhaus blinken die dort abgestellten Autos herunter, wir wollen aber lieber abseits des durch die Mautstraße vom Steirischen her vielbesuchten höchsten Punktes bleiben und lassen uns daher auf dem im letzten Bild gezeigten Platzerl nieder &#8211; eine angenehme Mittagsrast mit Blick über den weiten Wechselkamm gegen Osten. Für den Abstieg bietet sich später der am Dreiländerweg abzweigende Forstweg durch die Wechselgrube an &#8211; neuerdings als Gegenstück zur Panoramaloipe als WEXL TRAIL eine bezeichnete Mountainbikeroute, die ganz schön frequentiert ist und von Mönichkirchen bis zum Feistritzsattel zieht, sogar hier herauf zum Wetterkoglerhaus (allerdings ziemlich holprig). Die Böschungen sind hier durch die Heidekrautblüte ebenso attraktiv wie der Blick über das Marienseer Tal gegen den Kampstein und die Berghöfe von Innerneuwald und St. Peter am Wechsel.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN78381.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25408" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN78381-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7839.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25409" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7839-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7834.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25410" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7834-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7835.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25411" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7835-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Die Wanderung geht ganz gemütlich zu Ende, allerdings ohne die erhoffte Beute an Heidelbeeren und Pilzen, und endet nach der Talfahrt durch den Molzbachgraben in Kirchberg am Wechsel. Womöglich ist Mittwoch nachmittags großer Ruhetag in diesem sonst recht netten Ort, aber kein einziges Gasthaus ist geöffnet, weder die &#8220;Tausendjährige Linde&#8221; noch der &#8220;Grüne Baum&#8221; oder der &#8220;Stiegenwirt&#8221;. Auffallend am kleinen Marktplatz die alten Fassaden mit Spruchband von 1913, eher dem nationalistischen Pfarrer Kernstock zuzuschreiben&#8230;.  also machen wir uns ungestärkt an die Heimfahrt, dichter Verkehr auf der Südautobahn, aber zum Glück kein Stau&#8230; Als wohl letzter Tag des heurigen sonnigen und trockenen Almsommers hätte diese Tour nicht passender sein können und frischt die Erinnerung an die Wandererlebnisse dort wieder auf!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7856.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25413" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7856-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7853.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25418" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7853-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7858.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25414" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7858-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
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		<title>Exkursion Gutensteiner Alpen &#8211; Bodinggraben, Urgersbach, Weißenbachgraben (&#8220;Rossstall&#8221;)</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2019 14:54:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorbemerkung: Beim Behandeln der Naturschätze Niederösterreichs tippe ich immer wieder (neben dem Ötscher- und mittleren Voralpengebiet) auf die Gegend zwischen Gutenstein und Rohr im Gebirge. Diese habe ich um 1977/78 im Wander- und Landschaftsführer &#8220;Gutensteiner Alpen&#8221; (dabei die Hohe Wand eher als Zugabe, aber samt Fischauer Bergen) und in der umfassenden Heimatkunde &#8220;Lilienfeld und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorbemerkung:</strong> Beim Behandeln der Naturschätze Niederösterreichs tippe ich immer wieder (neben dem Ötscher- und mittleren Voralpengebiet) auf die Gegend zwischen Gutenstein und Rohr im Gebirge. Diese habe ich um 1977/78 im Wander- und Landschaftsführer <strong>&#8220;Gutensteiner Alpen&#8221;</strong> (dabei die Hohe Wand eher als Zugabe, aber samt Fischauer Bergen) und in der umfassenden Heimatkunde &#8220;Lilienfeld und die Voralpen&#8221; behandelt. Auf die botanischen Besonderheiten aufmerksam wurde ich vor allem durch das Buch<strong> &#8220;Blütenpracht am Ostsaum der Alpen&#8221;</strong> von Prof. Raimund Fischer (+) aus Piesting. Nach der Tour im Ybbstal / Kothbergtal war die Zeit für eine Nachschau im Winsaberg, wie die Gegend auf Rohrer Seite heißt, schon sehr angebracht!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24748" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/e-web-Cover-Gutensteiner-Alpen-90x150.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24749" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/f-web-Cover-Lilienfeld-und-die-Voralpen-90x150.jpg" /></a></p>
<p><strong>Samstag, 11. Mai: </strong>Start von St. Veit an der Gölsen, über Kleinzell und Rohr im Gebirge Richtung Rohrer Sattel, Abzweigung in das Seitental (und Katastrale) <strong>Winsaberg</strong> bei einem großen Steinbruch (Gruber) -  eindrucksvolle und mächtige Aufschlüsse des Dolomitlagers in der Steinbruchwand. Ohne Behinderung (Fahrverbotstafeln) geht es den Bach im mehrfach sumpfigen Talboden entlang, geradeaus beim Wagental und dem mit Gitterzaun abgesperrten Koppental vorbei bis zur Gabelung beim Bieglhof (725 m). Bevor ich mich zum Bodinggraben aufmache &#8211; wichtig, immer wieder ein Blick auf die Karte, ÖK und F&amp;B &#8211; ohne Fahrverbot hinein in den <strong>Berlgraben</strong>, Umkehr beim Rehhof (dem ehemaligen Winsaberger) und zurück zum Bieglhof.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24751" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6504-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24752" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6530-112x150.jpg" /></a> Jagahütt und Talboden</p>
<p><strong>Anmerkungen zu Winsaberg und Urgersbach: </strong>Die Gegend zwischen dem Rohrer Zellenbach und dem Gutensteiner Klostertal ist ein typisches Dolomitbergland, stark zertalt und mit wenig hervorstechenden Gipfeln an der Tausendergrenze. Sie reicht vom Rohrer Sattel bis zum hohen Kamm des Handlesberges, zentraler Übergang ist der Winsabergsattel mit 833 m. Unter der Grundherrschaft der Hoyos (nach 1500 im Zug der Gegenreformation) hatten schon Waldbauern die Gräben spärlich besiedelt. Durch die kargen Bodenverhältnisse konnten sie ihr ärmliches Dasein nur mit dem Zuerwerb von häuslichem Handwerk (Korbflechterei, Bottiche und hölzerne Gerätschaften) und mit dem Brennen von Holzkohle fristen. Prof. Hiltraud Ast hat das Leben der Holzknechte in ihren Schriften und im Waldbauernmuseum Gutenstein dokumentiert. Die Geldablöse nach Aufhebung der Grundherrschaft und die aussichtslosen Wirtschaftsverhältnisse bedeuteten für die meisten Waldbauern in ihren entlegenen Einschichten das Ende. Zugleich stiegen die Holzpreise im ausgehenden 19. Jahrhundert und weckten das Interesse von Spekulanten und Jagdinteressenten. Über Verschuldung u. a. Mittel konnten diese städtischen Besitzer die Waldgegenden weitestens an sich ziehen. Nur in den Haupttälern hielten sich die alteingesessenen Bauerngüter, wie sie auch heute noch teilweise bestehen, ihr Hinterland sind die längst unbesiedelten und vereinsamten Gräben. Einer der umtriebigsten Neubesitzer war der Großindustrielle Berl. Im Urgersbachgraben ließ er einen pompösen Landsitz und eine architektonisch außergewöhnliche Villa errichten, die neuerdings wieder als Privatbesitz von Immobilienfirmen in neuem Glanz erstrahlt. Soweit meine rasch hingeschriebenen Informationen, genaue Angaben in meinen beiden Büchern bzw. im Internet.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24755" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6527-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24756" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-RSCN6555-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24757" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6507-150x112.jpg" /></a></p>
<p>Zurück zum Bieglhof, an der Sandstraße Richtung Bodinggraben eine Forststraßentafel, zwar etwas windschief, aber doch das Signal, hier das Auto abzustellen. Wie das folgende Haus Jagahütt steht das alte und sichtlich erneuerte Hofgebäude etwas erhöht, wahrscheinlich ist der eigentliche, vielfach auch sumpfig erscheinende Talgrund bei Hochwässern nicht sicher. Die ehemaligen Bauernhöfe sind ersichtlich als Jagd- und Landhäuser in Verwendung, mir kommt vor, eher als Wochenend- und Feriendomizile als in Verwendung der Wald- und Jagdbesitzer. Bei der Rückfahrt sah ich an der Abzweigung zum Gießhübl und sogar an der Hauptstraßenabzweigung Wegpfeile mit Luftballons und der Aufschrift &#8220;PARTY&#8221; !</p>
<p>Unterhalb vom Haus Jagahütt (davor eine Kapelle mit neuerem Egydiusbild) befindet sich eine flacher, teils sumpfiger Boden, dessen Zusammensetzung der Steilrand am Bach zeigt &#8211; schwarztorfige Schichten (in den Bach abbrechend) und schottrige Einlagerung weisen auf die Bodenbildung hin &#8211; Flachmoor und Schwemmland, recht interessant. Die noch etwas liebliche Landschaft wird talein schnell von ernsterem Charakter. Zuerst passiere ich ein Gatter im weithin ziehenden Wildzaun, dann ist Schluss mit den etwas gepflegten (d. h. gemähten) Wiesen, nur mehr eher ruderal wirkende Flächen am Bach, links steiler Waldrand. Auf einem ebenen Boden lagern Heureste von einer behelfsmäßigen Fütterung. Dann folgt eine canonartige Passage mit Felsrändern knapp an Fahrweg und Bach. Die Felsränder sind vor allem mit eben schön aufgeblühtem Kalk-Glockenenzian bewachsen, meine kleine &#8220;Sensation&#8221; fällt mir erst beim Rückweg auf, war aber nach Fischer´s Buch schon erwartet und bis dahin vergeblich gesucht: Als ich eine halbwegs ansehnliche Clusius-Primel fotografieren will, springen mir daneben die zarten Blätter einer schon abgeblühten Anemonen-Schmuckblume förmlich ins Auge! Den Blick geschärft, sind dann noch mehrere ebensolche Exemplare zu finden. Im Vergleich zum Lunzer Kothbergtal (zwei Wochen davor) schon völlig verblüht und daher nicht auffällig und viel spärlicher. Insofern hat der hier schon durchwanderte Bodinggraben eine Ähnlichkeit mit dem Kothbergtal, als er landschaftlich zum Fotografieren nicht viel hergibt und eher nur die Blumenbilder gelingen können.</p>
<p><span style="text-decoration: underline"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24759" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6520-140x150.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24760" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6525-150x132.jpg" /> </a></span><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24762" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN63712-150x99.jpg" /><span style="color: #b00000"> </span></a>Das letzte Bild fast ein ähnliches Exemplar der vorherigen Anemonen-Schmuckblume, allerdings blühend im Kothbergtal.</p>
<p>Bei der nächsten Kreuzung befindet sich ein kleiner Stauteich mit Rastbank, hier muss ich aber rechts weiter, eine ansteigende Strecke mit Felsen und Bachgischt entlang, zu einem breiteren Boden mit einer Sandgrube am Ende. Bei der nächsten Verzweigung (771 m) geht nur ein Wiesenweg links ab, die Sandstraße wendet sich rechts in den hinteren Bodinggraben hinein. Dieser ist nun weniger von Felsrändern geprägt, vielmehr wecken umgestürzte Bäume und aufgearbeitetes Schadholz einen eher verwüsteten Eindruck. Erst im endgültigen Talhintergrund erstreckt sich eine (gemähte) Wiese bis zum Talschluss unter der als gelichteter Waldhang erscheinenden Bodingschneid. Die markante Bodingmauer (auf der Seite des nächsten Seitentals, der Pax) fällt von hier aus nicht auf, ein martialischer Hochstand steht am Rand der Forststraße, kurz vorher links eine Seitenfläche &#8211; voll mit Mehlprimeln! Der sandige Grund schaut gar nicht feucht genug dafür aus, dürfte aber vom Waldrand her ausreichend durchfeuchtet sein, übrigens gibt es Mehlprimeln in diesen feuchten Dolomitgründen wohl verbreitet, aber nicht so zahlreich wie etwa in der Walster.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24765" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6512-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24766" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6508-bearb-109x150.jpg" /></a></p>
<p>Bis zurück zum Auto bin ich samt Blumenschauen zwei Stunden unterwegs gewesen, also eher gebummelt. Getroffen keine Menschenseele, außer einer freundlichen Bewohnerin des Hauses Jagahütt. Von ihr erfahre ich etwas über den argen Schneefall am letzten Wochenende und dass einmal im Jahr ein Autobus voll Blumenfreunde in die Boding hineinströmt. Ich habe mir genug gesehen, wohl auch mit überspannten Erwartungen, daher gleich anschließend Weiterfahrt über den bekannt gut ausgebauten Rohrer Sattel (an den Felsböschungen überall Zwergginster, an Wegrändern stehen die Brillenschötchen in Vollblüte) ins Klostertal. Der Schneeberg schaut alles überragend und noch von Schneerinnen gezeichnet herunter in diese Frühlingsidylle. Beim Wegweiser Urgersbach biege ich rechts ein und lande bald wieder in einer ganz eindrucksvollen Dolomitschlucht. Schon einmal im Winter durchwandert &#8211; nun leuchten von den Felswänden die Enziane herunter und vor allem viel Alpen-Fettkraut, Clusius-Primeln schon abgeblüht, keine Schmuckblumenblätter entdeckt&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24768" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6533-bearb-150x141.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24769" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6539-bearb-150x125.jpg" /></a></p>
<p>Die Baulichkeiten bei der berühmten Berl-Villa habe ich nicht fotografiert, war aber voll erstaunt über den vorzüglichen Zustand, nachdem ich vor 1980 noch von desolaten Verhältnissen berichtet habe. Ursache dafür wohl an der Einfahrt der Villa zu entnehmen &#8211; zwei Firmentafeln mit Immobilien- bzw. Vermögensverwaltungen. Zuhause habe ich beim Googlen der Firmen nicht schlecht gestaunt, welche Verflechtungen sich da auftun &#8211; wir sind wirklich ein Land der Kapitalisten. Immerhin sind solche Kulturdenkmäler wie die Berlvilla nicht im Verfall, und Fahr- bzw. Wegverbote habe ich dort auch keine gesehen, wundert mich irgendwies… Der Übergang in den Berlgraben der Winsabergseite müsste ganz interessant sein, allerdings beim letzten Haus nach Villa und historischem Landhaus umschwärmen mich gleich drei Hunde, also nicht ausgestiegen, auch nicht weitergefahren, sondern umgedreht. Durch das Zauntorgitter der Villa hat mir noch ein kleines Mädchen mit ihrer Katze zugewinkt (hat wie unser jüngstes Flederwisch-Enkelkind mit ihren wilden Locken ausgeschaut) und mich zur Überlegung gebracht &#8211; eingesperrt hinter Gittern ist wohl auch nicht der Glanz von Reichtum, aber womöglich bin ich für solche Gedanken doch zu sehr ein &#8220;Arbeiterkind&#8221;&#8230;</p>
<p>Außerdem konnte ich mir noch einen kleinen Seitensprung nicht sparen &#8211; Richtung Gutenstein bei einem Haus mit Angebot Grillkohle links in den Weißenbachgraben hinein, der im Hintergrund in der ÖK als &#8220;Roßstall&#8221; bezeichnet wird (Prof. Fischer hat den Roßstall auf der Urgersbachseite mit Wasserfall erwähnt). Ob das Haus Wiesinger heißt, konnte ich nicht verifizieren, aber mit Wald und Holz gewerkt wird dort ordentlich, denn der Graben ist ein Stück hinein wirklich eine ruderal und fast wüst wirkende Arbeitsstätte. Aufgefallen sind mir die Unmengen von Enzian an den Felsschrofen und sogar am Wiesenrand neben dem Bach. Überall leuchtet der schon abgeblühte &#8220;Zeamat&#8221; (Schneeheide) zwischen Fichten und Föhren herunter &#8211; und da flattern ein paar weiße Schmetterlinge &#8211; über einem fast grell rosaroten &#8220;Buschen&#8221; &#8211; tatsächlich, hier blühen an mehreren Stellen ganz prachtvoll am Sonnenhang zwischen den Felsvorsprüngen die Flaumigen Steinröschen!</p>
<p>Nach der ersten Bachbrücke treten die Felsen zugunsten von Waldrändern mehr zurück, und ich gehe noch weiter bis zu einem Fischteich, dann zurück und schleunige Heimfahrt. Gespannt bin ich schon auf die nächste Tour in die Walster, und am nächsten Wochenende ist in Opponitz bereits die Narzissenwanderung angesetzt &#8211; in den Tälern läuft uns die Zeit davon, im Kamptal sogar schon Diptamblüte, aber zugleich sind die Berge weiter oben noch immer tief und schon wieder frisch &#8211; verschneit!</p>
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		<title>Hochkar &#8211; am heißesten Hochsommertag!</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Aug 2017 15:47:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
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		<description><![CDATA[Teilnahme nur auf eigene Gefahr! So hätte die Einladung zu dieser Hochkartour entsprechend der Wetterprognose lauten können &#8211; einer der heißesten Tage des Jahres zu erwarten&#8230; Aber ein Blick ins Internet wirkte doch beruhigend, denn Hochkar am frühen Nachmittag 26 Grad, aber dazu noch auflebender Wind&#8230; Also konnten wir´s wagen! Auf jeden Fall früh dran [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teilnahme nur auf eigene Gefahr! So hätte die Einladung zu dieser Hochkartour entsprechend der Wetterprognose lauten können &#8211; einer der heißesten Tage des Jahres zu erwarten&#8230; Aber ein Blick ins Internet wirkte doch beruhigend, denn Hochkar am frühen Nachmittag 26 Grad, aber dazu noch auflebender Wind&#8230; Also konnten wir´s wagen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/BB-Hochkar-Gipfelkreuz-web-P6292411.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21147" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/BB-Hochkar-Gipfelkreuz-web-P6292411-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p>Auf jeden Fall früh dran sein! Abfahrt um 7 Uhr, Ankunft am Hochkar-Parkplatz (Auffahrt ohne Maut!) um 9 Uhr. Noch angenehm frisch, daher gleich Start zum Gipfel. Ich wollte übrigens noch meinen Wandertipp in der Arbeiterkammer-Zeitschrift (&#8220;treff&#8221; 3 / 2017) aktuell ausprobieren, vor allem wegen des Skywalks am Sendergipfel. Für eine längere Wanderung (beim letzten Besuch über die Schmalzmauer) konnten wir uns doch nicht entschließen, daher Aufstieg über das Scheineck &#8211; ein ganz hübscher Weg, bald abseits der Schipisten, schöne Ausblicke. Vor allem sieht man von diese naturbelassenen Route aus, welch immensen Eingriffe in die Natur die Einrichtung eines Schigebietes bedeuten!</p>
<div id="attachment_21148" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-DSCN5200.jpg"><img class="size-medium wp-image-21148" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-DSCN5200-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Abgeblühte Silberwurz und Pannonischer Enzian</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-RSCN5246.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21149" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-RSCN5246-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Natürlich ist eine Hochkar-Blumentour Ende Mai oder im Juni ungleich attraktiver als am 1. August! Die meisten Frühsommerblumen sind schon im Fruchtstadium, aber jetzt ist die schönste Zeit etwa für den Pannonischen Enzian, daneben Gipskraut, Strahlensame, Österr. Bärenklau, Eisenhut  usw.</p>
<div id="attachment_21151" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-DSCN5202.jpg"><img class="size-medium wp-image-21151" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-DSCN5202-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ausblick gegen Nordosten (Leckerplan, Schmalzmauer, Dürrenstein) und zum Hochschwab</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-DSCN5213.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21152" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-DSCN5213-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der Tag war nahezu wolkenlos, die Fernsicht nur durch einen Dunstschleier behindert, vielleicht auch sogar durch einen sonst nicht wahrnehmbaren Einfluss von Saharastaub? Gehört hat man in den Medien allerdings nichts davon, also nur eine Vermutung, denn der föhnige Südwind hätte eigentlich klare Sicht bedeuten müssen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-DSCN5227.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21154" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-DSCN5227-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die Gesäuseberge also leicht verschleiert, im Vordergrund Alpendost statt Alpenrosen, im Panorama Kaiserschild, Lugauer, Hochtor und Buchstein gut erkennbar. Bei der Erstellung des Panoramainfos beim &#8220;Viewpoint&#8221; dürfte die Sicht auch leicht verschleiert gewesen sein, denn da hat man glatt das Hochtor mit dem Zinödl verwechselt&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-RSCN5248.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21155" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-RSCN5248-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der zeitweise ziemlich heftige, aber typisch warme Südwind war insofern angenehm, als er bei der Gipfelrast die Insekten verweht hat und dann beim Mittagessen auf der Terrasse beim Geischlägerhaus so luftig war, dass wir dort in voller Sonne sitzen konnten. Vorher war aber noch der Skywalk angesagt &#8211; eine typische, von manchen Naturfreunden sicher unnötig empfundene &#8220;Anreicherung&#8221; für das Bergerlebnis&#8230; Aber bei der intensiven Bebauung des Hochkars (abseits der reichlich noch vorhandenen Naturrefugien) erscheint das auch schon egal. Immerhin eindrucksvoll, wenn unter der Hängebrücke 120 m Tiefe durch die Gitterroste schauen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-DSCN5232.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21156" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-DSCN5232-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-DSCN5230.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21157" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-DSCN5230-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-DSCN5233.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21158" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/web-DSCN5233-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Meine Empfehlung für das Hochkar ist die soeben beschriebene Route, wobei man beim Weitergehen über die Häsing und den Leckerplan auch eine ganz schöne Runde zusammenbringt. Am lohnendsten ist natürlich die &#8220;Naturgegend&#8221; zur Schmalzmauer und möglichst noch weiter auf dem Alpinweg bis zum Ringkamp, zurück über Schwarzalm und Brunneckerhütte.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/BB-Karrenfeld-Schrottleitneralm-WEB.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-21160" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/BB-Karrenfeld-Schrottleitneralm-WEB.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/BB-Ringkogel-web-DSCN2055.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21161" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/BB-Ringkogel-web-DSCN2055-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/BB-Schmalzmauer-web-DSCN2069.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21162" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/BB-Schmalzmauer-web-DSCN2069-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/BB-Seelucken-gegen-Fadenkamp-WEB.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-21163" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/BB-Seelucken-gegen-Fadenkamp-WEB.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/BB-Seelucken-web-P6292386.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21164" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/BB-Seelucken-web-P6292386-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p>Die letzten Bilder stammen allerdings von einer Tour Ende Juni, und da hat es überall noch ganz großartig geblüht!</p>
<div id="attachment_21166" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/BB-Traunsteinera-vulgo-Kugelorchis-WEB.jpg"><img class="size-full wp-image-21166" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/BB-Traunsteinera-vulgo-Kugelorchis-WEB.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kugelorchis und Kohlröschen</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/BB-Widderkohlröschen-WEB.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21167" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/08/BB-Widderkohlröschen-WEB-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Auf jeden Fall hat mein Tipp HOCHSOMMER HOCHKAR gepasst, denn es war zwar warm, aber der Höhe entsprechend nicht heiß (wohl auch wegen dem luftigen Südwind). Wenn man jetzt angenehm wandern will, heißt es eben &#8211; hoch hinaus! Egal ob am Hochkar, auf den Schneeberg oder die Rax, den Ötscher und den Hochwechsel, Hauptsache man kommt aus den Niederungen mit Lift oder Bergstraße in die richtige Höhenlage!</p>
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		<title>Obersberg, ein &#8220;seltener&#8221; winterlicher Tourengipfel</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2016 15:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Selbst zu den &#8220;unwinterlichen&#8221; Jahreszeiten ist der Obersberg bei Schwarzau im Gebirge kaum überlaufen, obwohl die Waldfreundehütte an den Wochenenden bewirtschaftet sein sollte. Aber wenn genug Schnee für eine Schitour liegt, ist die lange Zufahrt nicht gerade einladend (von Norden her landet man eher auf Reisalpe, Hochstaff, Jochart oder Unterberg). Trotzdem ist dieser Gipfel sozusagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst zu den &#8220;unwinterlichen&#8221; Jahreszeiten ist der Obersberg bei Schwarzau im Gebirge kaum überlaufen, obwohl die Waldfreundehütte an den Wochenenden bewirtschaftet sein sollte. Aber wenn genug Schnee für eine Schitour liegt, ist die lange Zufahrt nicht gerade einladend (von Norden her landet man eher auf Reisalpe, Hochstaff, Jochart oder Unterberg). Trotzdem ist dieser Gipfel sozusagen als Geheimtipp irgendwie verlockend und verspricht eindrucksvolle Wintererlebnisse, noch dazu mit Traumblick auf Schneeberg und Rax.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-BC-Scan700.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18506" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-BC-Scan700-400x276.jpg" alt="" width="400" height="276" /></a></p>
<p>Als ich daran ging, für den mit Werner Tippelt verfassten Führer &#8220;Schifahren in NÖ&#8221; (Verlag NÖ Pressehaus, St. Pölten 1979 und eine weitere Auflage) die Schitouren in meinem Bearbeitungsgebiet eingehend zu erkunden, konnte ich am Obersberg nicht &#8220;vorbei&#8221;. Damals und schon früher war ein Schibuch von Hans Schwanda recht populär, und auf dessen Spuren machte ich mich an die Hirschbachrinne. Leider bin ich irgendwo oben in dieser Steilrinne im schon dicht aufgewucherten Hasel- und Eschendickicht stecken geblieben&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-Scan2175.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18508" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-Scan2175-400x234.jpg" alt="" width="400" height="234" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-Scan2177.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18509" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-Scan2177-268x400.jpg" alt="" width="268" height="400" /></a></p>
<p>Die &#8220;richtige&#8221; Route übers &#8220;Ochatsberger Kar´l&#8221; gelang mir dann mit meinem Nachbarn Wolfram Täuber. Ausgehend vom Stainachhof (dem früheren Besitz von Verteidigungsminister Lütgendorf) ging es über Forststraßen hoch hinauf zur von Schwarzau kommenden Markierung. Die Abfahrt erfolgte übers &#8220;Kar&#8221; an der Ostseite direkt vom Gipfel, etwas heikel wegen der Wächten am Kamm. Die gesamten Bilder (noch aus vordigitaler Zeit) sind in meinem facebook &#8220;Wandertipp bernhard baumgartner&#8221; zu sehen. Eine sehr eindrucksvolle Tour, erst am Nachmittag beim Waldfreundehaus und daher entsprechende Stimmungen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-Scan2176.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18510" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-Scan2176-400x250.jpg" alt="" width="400" height="250" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-Scan2179.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18511" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-Scan2179-400x249.jpg" alt="" width="400" height="249" /></a></p>
<p>Diese alpine Route ist in der Karte blau eingezeichnet &#8211; ein besonderes Gustostückerl für nordischen Tourenlauf gelang mir jedoch mit Anni vom Preintal aus (in der Karte rot). Dazu verfolgten wir eine Forststraße in weitem Bogen bis hinauf zur Holzeralm, umrundeten dann den Scheiblingstein (in der ÖK völlig unsinnig &#8220;Saiblingstein&#8221;) und gelangten so zum Waldfreundehaus (Bilderalbum ebenfalls komplett in meinem facebook). Oder sollte ich sie doch alle in den Blog stellen?</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/Karte-Obersberg-Wintertour-WEB.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18513" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/Karte-Obersberg-Wintertour-WEB-400x270.jpg" alt="" width="400" height="270" /></a></p>
<p>Die lange Tour hatte ihren Höhepunkt zwischen Holzeralm und Obersberg wegen der herrlichen Winterstimmungen &#8211; Neuschnee und Raureifkristalle, dazu die Ausblicke&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-Scan2186.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18518" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-Scan2186-250x400.jpg" alt="" width="250" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-Scan2184.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18519" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/web-Scan2184-400x263.jpg" alt="" width="400" height="263" /></a></p>
<p>Vor nun schon acht Jahren, bei ähnlichen Verhältnissen wie heuer Anfang bis Mitte Februar, machten wir uns auf, den Obersberg mit Schneeschuhen zu besteigen. Noch dazu über den &#8220;Obersberger Almweg&#8221; vom Eckbauernsattel an der Zufahrt von Schwarzau ins Preintal (in der Karte grün eingetragen, auch in meinem Buch &#8220;Das große Wandererlebnis NÖ&#8221; / Kral-Verlag zuletzt 2014 beschrieben).</p>
<div id="attachment_18521" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/a-BB-Obersberger-Linden-WEB-DSCN2269.jpg"><img class="size-medium wp-image-18521" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/a-BB-Obersberger-Linden-WEB-DSCN2269-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Obersberger Linden</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/b-BB-Obersbergalm-WEB.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18522" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/b-BB-Obersbergalm-WEB-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/d-BB-1-Obersberg-Waldfreundehütte-WEB-.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18523" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/d-BB-1-Obersberg-Waldfreundehütte-WEB--400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Obersberg – mit Schneeschuhen über den „Almweg“</p>
<p>Alpin geht es auf diese Schneeberg-Schaukanzel durch das „Ochatsberger Kar´l“ (das kleine Kar unter dem richtiger „Ahornsberg“ genannten Gipfel). Vom Steinachgut (nördlich von Schwarzau im Gebirge) sind langwierige Forststraßen über die östlichen Waldhänge zu bewältigen, bis der von Wechten gesäumte Ausstieg neben der im Winter geschlossenen Waldfreundehütte erreicht ist.</p>
<p>Die Langlauftour auf den Obersberg verläuft vom Preintal aus – sozusagen durchs „Hintertürl“ und recht langwierig, aber landschaftlich sehr lohnend (von mir im Land der Berge 1 / 2000 beschrieben).</p>
<p>Die richtige Mischung von flach und steil, wie sie sich am alten „Obersberger Almweg“ ergibt, genießt man am besten mit Schneeschuhen. Vom Eckbauern-Sattel (steile Seitenstraße Richtung Preintal, sehr beschränkte Parkmöglichkeit) noch auf Güterwegen am Haselecker vorbei bis zu den „Obersberger Linden“. Auch weiterhin folgt man der Forststraße, und erst nach einer ausgeprägten Wiesenmulde wird auf den alten Steig mit der roten Markierung gewechselt. Die weit gegen Westen ausgreifende, in den Karten noch nicht verzeichnete Forststraßen-Kehre wäre eher für eine sanfte Abfahrt geeignet. Aber gegen Alpin- oder erst recht Backcountry-Schi spricht der steile und ziemlich dicht bewachsene Ausstieg zu dem dann problemlosen Gipfelplateau der ehemaligen Obersbergalm. Also doch am besten Schneeschuhe verwenden, die abwechslungsreiche Route und der Schneeberg in „Griffweite“ lohnen diese selten gemachte Tour (Länge 4,5 km, 665 m Höhenunterschied).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/e-ABB-Schneeschuhtour-Obersberg-WEB-RSCN2290.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18526" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/e-ABB-Schneeschuhtour-Obersberg-WEB-RSCN2290-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/h-BB-AB-unterhalb-Waldfreundehütte-WEB-DSCN2250.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18527" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/h-BB-AB-unterhalb-Waldfreundehütte-WEB-DSCN2250-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/j-BB-Schneeberg-vom-Obersberger-Sattel-WEB-RSCN2282.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18528" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/02/j-BB-Schneeberg-vom-Obersberger-Sattel-WEB-RSCN2282-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
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		<title>Vom realen Kirchenberg zum virtuellen Hochwechsel</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2016 19:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein letzter Freizeittipp in &#8220;treff&#8221;, der Zeitschrift der Arbeiterkammer NÖ, führte auf den Hainfelder Kirchenberg &#8211; auf dem Titelbild waren Schneerosen, typisch für die schneelose Zeit im Dezember 2015. Inzwischen sind noch ein Besuch des Zungen-Mäusedorn-Standorts oberhalb von der Liasnböndlhütte und aktuelle Bilder dieses &#8220;Naturschatzes&#8221; dazugekommen. Mein neuer Beitrag &#8220;Unterwegs mit Bernhard Baumgartner&#8221; als Naturfreunde-Freizeittipp führt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein letzter Freizeittipp in &#8220;treff&#8221;, der Zeitschrift der Arbeiterkammer NÖ, führte auf den Hainfelder Kirchenberg &#8211; auf dem Titelbild waren Schneerosen, typisch für die schneelose Zeit im Dezember 2015.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/NF-WEB-BB-Schneerosen-DSCN8689.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18367" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/NF-WEB-BB-Schneerosen-DSCN8689-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Inzwischen sind noch ein Besuch des Zungen-Mäusedorn-Standorts oberhalb von der Liasnböndlhütte und aktuelle Bilder dieses &#8220;Naturschatzes&#8221; dazugekommen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/fb-web-RSCN4700.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18368" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/fb-web-RSCN4700-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Mein neuer Beitrag &#8220;Unterwegs mit Bernhard Baumgartner&#8221; als Naturfreunde-Freizeittipp führt im Februar 2016 auf den Hochwechsel. Für alle &#8211; Pistenfreaks, Langläufer und Schitourengeher.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1512.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18369" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1512-400x262.jpg" alt="" width="400" height="262" /></a></p>
<p>Meine Erinnerungen und Tourenerfahrungen sind bezüglich des Wechselgebietes besonders nachhaltig. Ich konnte bei günstigen Schnee- und Wetterverhältnissen viele gute Aufnahmen machen, allerdings noch analog, also wäre höchste Zeit, mein Bildmaterial digital zu ergänzen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1513.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18370" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1513-400x251.jpg" alt="" width="400" height="251" /></a></p>
<p>Als ich den Hochwechsel-Tipp jetzt Anfang Jänner zusammenstellte, gab es ein für den heurigen Winter (bisher) typisches Problem. Auf der sehr informativen Internetseite war ersichtlich, alle Abschnitte der Semmering-Hochwechsel-Panoramaloipe wegen Schneemangel gesperrt!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1517.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18371" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1517-400x248.jpg" alt="" width="400" height="248" /></a></p>
<p>In Betrieb nur und auch erst zuletzt die Schischaukel Mönichkirchen &#8211; Mariensee und das &#8220;Kinderland&#8221; St. Corona (dieses hat nach Einstellung den alten  Kampstein-Sessellift abgelöst). Erfahrungen darüber müssen wir erst machen, und so bleibt nur, darauf zu warten, bis im Wechselgebiet die Schneefälle auch so ausgiebig sind wie bei uns seit vorgestern in den Voralpen. Heute zeigte der Schneebericht im Teletext noch nichts von längeren Loipen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1516.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18373" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1516-400x219.jpg" alt="" width="400" height="219" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1521.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18374" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1521-400x259.jpg" alt="" width="400" height="259" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1515.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18375" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1515-400x257.jpg" alt="" width="400" height="257" /></a></p>
<p>Link: <a href="http://www.loipeninfo.at">www.loipeninfo.at</a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1519.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18376" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1519-400x248.jpg" alt="" width="400" height="248" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1524.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18377" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1524-400x209.jpg" alt="" width="400" height="209" /></a></p>
<p>Bevor die Semmering-Wechsel-Panoramaloipe eingerichtet war, gab es (möglichst) alljährlich den &#8220;Wechsellauf&#8221;. Dazu wurden einige Forststraßen rund um die Marienseer Schwaig gespurt. Anni und ich kamen einmal gerade einen Tag davor dorthin und konnten die perfekten Spuren bei schönsten  Verhältnissen nachlaufen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1514-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18378" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1514-ausschn-400x270.jpg" alt="" width="400" height="270" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1518-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18379" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1518-ausschn-400x270.jpg" alt="" width="400" height="270" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1425.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18380" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1425-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1525.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18381" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1525-400x217.jpg" alt="" width="400" height="217" /></a></p>
<p>Als Schitour habe ich den Hochwechsel schon für die Führer &#8220;Schifahren in NÖ&#8221; und &#8220;NÖ nordisch&#8221; (mit Werner Tippelt, im Residenz-Verlag bzw. NÖ Pressehaus Buchverlag 1979 bzw. 1984 erschienen) erforscht und beschrieben. Gemeinsam mit Anni machte ich den Aufstieg von der Steyersberger Schwaig mit Abfahrt zur Wechselgrube.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1520.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18383" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1520-400x252.jpg" alt="" width="400" height="252" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1523.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18384" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1523-400x252.jpg" alt="" width="400" height="252" /></a></p>
<p>Allein bewältigte ich vom Ausstieg der Marienseer Wechsellifte den Anstieg zum (geschlossenen) Wetterkoglerhaus, danach Abfahrt zur Marienseer Schwaig. Oberhalb vom Schneegraben die bizarr vereisten Nordosthänge querend, gelangte ich wieder zum Niederwechselkamm. Zurück zum Ausgangspunkt war die Umfahrung der &#8220;Steinernen Stiege&#8221; das Hauptproblem, ebenso schließlich die allzu schnell verfliegende Zeit (Abfahrt über die Pisten um ca. 16.30 Uhr und das Anfang Jänner).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1522.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18385" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1522-400x258.jpg" alt="" width="400" height="258" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1426.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18386" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1426-400x276.jpg" alt="" width="400" height="276" /></a></p>
<p>Die in diesem Artikel verwendeten Bilder stammen alle von dieser Tour (am 3. Jänner vor längerer Zeit&#8230;). Zugleich wollte ich erklären, wieso nun plötzlich Bilder vom Hochwechsel in meine facebook-Seiten kommen (unter &#8220;Wandertipp bernhard baumgartner&#8221;).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1526.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18387" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1526-400x252.jpg" alt="" width="400" height="252" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1527.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18388" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Scan1527-400x243.jpg" alt="" width="400" height="243" /></a></p>
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