<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Bernhard Baumgartner´s Autorenblog &#187; Weitwanderungen</title>
	<atom:link href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/category/outdooraktvitaten/weitwanderungen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner</link>
	<description>auf wandertipp.at</description>
	<lastBuildDate>Sat, 09 Mar 2024 11:18:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Romanik zur Gotik &#8211; mit einem Schritt!</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2017/12/06/romanik-zur-gotik-mit-einem-schritt/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2017/12/06/romanik-zur-gotik-mit-einem-schritt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2017 17:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpines Österreich & Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturtouren]]></category>
		<category><![CDATA[Mystische Plätze]]></category>
		<category><![CDATA[Pilgerwege]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol]]></category>
		<category><![CDATA[Wallfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderurlaube]]></category>
		<category><![CDATA[Weitwanderungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=22219</guid>
		<description><![CDATA[Fortsetzung meines letzten Berichtes über die Wandbilder in der Kirche St. Jakob in Kastelaz bei Tramin in Südtirol: Das romanische Langhaus, in dem sich die im letzten Beitrag gezeigten und erläuterten Apsisbilder befinden, zeigt auf der gesamten Nordwand übereinander zwei monumentale Szenen. Im oberen Bereich befindet sich eine Kreuzigungsszene, im 14. Jahrhundert im Stil der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fortsetzung meines letzten Berichtes über die Wandbilder in der Kirche St. Jakob in Kastelaz bei Tramin in Südtirol:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/web-ab-DSCN79451.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-22220" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/web-ab-DSCN79451-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Das romanische Langhaus, in dem sich die im letzten Beitrag gezeigten und erläuterten Apsisbilder befinden, zeigt auf der gesamten Nordwand übereinander zwei monumentale Szenen. Im oberen Bereich befindet sich eine Kreuzigungsszene, im 14. Jahrhundert im Stil der Gotik gemalt, während die spätromanischen Fresken der Apsis um 1215 / 1220 datiert werden.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/e-web-bb-DSCN7105.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-22221" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/e-web-bb-DSCN7105-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Unterhalb der Ornamentleiste sieht man schon in diesem Bild die Hauptattraktion &#8211; David hat den Goliath zu Fall gebracht und schlägt diesem, mit dem Schwert des Riesen, den Kopf ab.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/e-web-bb-DSCN7108.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-22222" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/e-web-bb-DSCN7108-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/e-web-DSCN7107-pano.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-22224" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/e-web-DSCN7107-pano-400x70.jpg" alt="" width="400" height="70" /></a></p>
<p>Im 15. Jahrhundert kam es zu einer Vergrößerung der Kirche, indem man an die Südseite ein gotisches Seitenschiff anbaute und mit dem Turm verband. Der romanische Kirchenbau des 11. Jahrhunderts war an einem Höhepunkt der Wallfahrtsbewegung nach Santiago de Compostella entstanden. Wohl in Verbindung mit einer Burganlage, die 1279 durch Graf Meinhard II. von Tirol zerstört wurde, als er seinen Einfluss gegen die Bischöfe von Trient auszudehnen suchte.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/g-web-2008-P4230755-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-22225" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/g-web-2008-P4230755-ausschn-400x250.jpg" alt="" width="400" height="250" /></a></p>
<p>Die gotischen Fresken im südlichen Seitenschiff sind mittels einer Inschrift auf 1441 datiert, noch bevor der heute als Hauptportal benutzte Eingang um 1500 entstand. Die gut erhaltene Szene zeigt eine Pilgergruppe, wie sie vom Kirchenpatron Jakobus empfangen wird.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/f-web-bb-DSCN7110.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-22227" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/f-web-bb-DSCN7110-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Mit nur einem Schritt steigt man vom romanischen Langhaus in das gotische Seitenschiff &#8211; unter einem Gurtbogen hindurch, der mit einer medaillonartigen Bilderfolge bemalt ist. An dieser wird der belehrende und erzieherische Charakter der Fresken besonders deutlich. Im Scheitelpunkt des Bogens ist Gottvater abgebildet, dann folgen die fünf klugen und die fünf törichten Jungfrauen aus dem bekannten Gleichnis des Matthäusevangeliums als Mahnung für Standhaftigkeit und Bereitschaft. Die untersten Bilder illustrieren die Opfer von Kain und Abel.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/f-web-ab-DSCN7953.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-22228" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/f-web-ab-DSCN7953-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/f-web-ab-DSCN7955.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-22229" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/f-web-ab-DSCN7955-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/f-web-ab-DSCN7954.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-22230" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/f-web-ab-DSCN7954-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Die Bogenwand des Seitenschiffs zeigt weitgespannt eine Marienszene &#8211; die Madonna mit dem Kind inmitten des von einer Mauer umgebenen &#8220;Paradiesgartens&#8221;. Diese Arbeit entspringt einer höfisch ausgerichteten und der Hohen Minne verwandten Religiosität der Hochgotik. Der zeitliche Wandel der Kunst wird hier im Vergleich zu den romanischen &#8220;Bestiarien&#8221; überaus deutlich, nur ein halbes Jahrhundert nach diesen Fresken beginnt doch bereits die Neuzeit mit ihren gewaltigen Umwälzungen. Der verschlossene Garten gilt als Sinnbild für die Jungfräulichkeit Mariens, Engel leisten ihr Gesellschaft, auf den Mauerzinnen ist der Text des &#8220;Gloria&#8221; zu lesen, und ganz rechts deutet der mit dem Fuchs spielende Hase den paradiesischen Frieden an.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/f-web-bb-DSCN7117.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-22232" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/f-web-bb-DSCN7117-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Ganz reizend wirkt der kleine Engel, der links im Bild das Tor zum Paradiesgarten einladend geöffnet hält.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/f-web-bb-DSCN7117-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-22233" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/f-web-bb-DSCN7117-ausschn-400x240.jpg" alt="" width="400" height="240" /></a></p>
<p>Das gemeinsam mit dem Bild des Gewölbebogens vorhin gezeigte Kreuzrippengewölbe ist mit besonders gut erhaltenen gotischen Fresken bedeckt. Während die Fresken der Altarwand erst nach 1973 zum Vorschein kamen,  wurden die Deckenfresken schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts freigelegt. Sie zeigen neben Evangelisten und Kirchenvätern auch vier Engel, die auf Schriftbändern das Lob Gottes verkünden. Kurios &#8211; drei davon sind mit wallenden Kleidern versehen, der Engel im altarnahen Ausschnitt aber nur mit seinen Flügeln! Wie bei mehreren anderen Szenen muss man genau hinschauen, und ohne Hilfe des Kirchenführers, aus dem ich zitiere, blieben Einzelheiten und selbstverständlich die Deutungen der Bilder nur unzureichend erlebbar&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/g-web-ab-DSCN7959.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-22235" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/g-web-ab-DSCN7959-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/f-web-ab-DSCN7958.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-22236" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/f-web-ab-DSCN7958-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Den Abschluss für meine Wandertipp-Kunstbetrachtung habe ich wieder aus dem kompakten und zugleich überaus informativen Kirchenführer herausgelesen, und zum Glück haben wir das Bild beim Fotografieren nicht übersehen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/g-web-2008-P4230735.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-22238" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/g-web-2008-P4230735-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Es befindet sich an der Westwand neben dem Kirchenportal und zeigt die erst Anfang des 15. Jahrhunderts greifbar gewordene &#8220;Hühnerlegende&#8221; (ich zitiere aus dem aufliegenden Kirchenführer nach Verena Friedrich, Kunstverlag Peda &#8211; Passau): In dieser Legende wird von einer Begebenheit berichtet, die einer Familie auf dem Pilgerweg nach Santiago widerfuhr. In einer Herberge versteckte der Wirt in deren Gepäck einen Silberbecher. Nach ihrer Abreise wurde der vermeintliche Raub bemerkt, der Sohn der Pilger gefangen genommen, verurteilt und schließlich gehängt. Die Eltern pilgerten allein weiter. Als sie nach 36 Tagen aus Compostela zurückkamen, fanden sie ihren Sohn lebend am Galgen hängen! Der hl. Jakobus hatte ihn die ganze Zeit über gestützt und so am Leben erhalten. Daraufhin wurde der Wirt zur Verantwortung gezogen und gehängt. Eine Ausschmückung der Legende (zur Zeit der Freskierung vermutlich aktuell) berichtet dazu &#8211; als die Eltern ihren Sohn noch am Leben fanden, teilten sie dieses Wunder dem Richter mit. Dieser saß gerade zu Tisch bei einem gebratenen Huhn. Er glaubte den Pilgern nicht und meinte: &#8220;Euer Sohn ist so lebendig, wie dieses Huhn auf meinem Tisch!&#8221; Daraufhin soll das Huhn davongeflogen sein, der Richter erkannte seinen Irrtum ebenso wie das Wunder und übte Gerechtigkeit für die falsche Beschuldigung des Wirtes&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/g-web-2008-P4230754.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-22239" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/12/g-web-2008-P4230754-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>So schließt sich der Kreis von den Jakobspilgern in der Kirche St. Jakob auf Kastelaz, und die zahllosen Pilger auf den modernen Jakobswegen werden ja wohl auch eigene Wunder während ihrer langen Wallfahrt zum hl. Jakobus erleben können. Erzählfreude gibt es ja aktuell dazu genug, auch wenn medienattraktiv nur kleine Stücke davon eingefangen werden. Anni hat eine solche Pilgerreise schon mitgemacht, allerdings ohne Kamerabegleitung und nur mit einigen Fotos für´s Familienalbum. Unsere Freunde Wolfgang und Helga Wald, beide ausdauernde Waldviertler und in Eschenau an der Traisen NÖ ansässig, sind aber wirklich in mehrjährigen Etappen von Wien bis nach Santiago und ans &#8220;Ende der Welt&#8221; (Finisterre) zu Fuß und ohne Marscherleichterungen unterwegs gewesen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2017/12/06/romanik-zur-gotik-mit-einem-schritt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aus meinem Tourenbuch 1962 &#8211; St. Pöltner Weg zum Großvenediger</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2017/11/13/aus-meinem-tourenbuch-1962-st-poltner-weg-zum-grosvenediger/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2017/11/13/aus-meinem-tourenbuch-1962-st-poltner-weg-zum-grosvenediger/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2017 17:42:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Hohe Tauern / Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderurlaube]]></category>
		<category><![CDATA[Weitwanderungen]]></category>
		<category><![CDATA[wandern & bergsteigen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=21800</guid>
		<description><![CDATA[Teil II Von der Glockner-Gruppe zum Großvenediger Fortsetzung meines nostalgischen Berichts! Wir sind am Weißsee bei der Rudolfshütte angekommen &#8211; damals ziemlich neu und Trainingszentrum für die Schinationalmannschaft, also ein berühmter Alpinplatz für diese  Zeit. Zu beachten (schon historisch) &#8211; Mitte Juli, Schneelage am Medelzkopf und Tauernkopf, für -Sommer-Schitouren gerade richtig! Vergleich mit Mitte August [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teil II Von der Glockner-Gruppe zum Großvenediger</strong></p>
<p>Fortsetzung meines nostalgischen Berichts! Wir sind am Weißsee bei der Rudolfshütte angekommen &#8211; damals ziemlich neu und Trainingszentrum für die Schinationalmannschaft, also ein berühmter Alpinplatz für diese  Zeit.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2382.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21801" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2382-400x222.jpg" alt="" width="400" height="222" /></a></p>
<p>Zu beachten (schon historisch) &#8211; Mitte Juli, Schneelage am Medelzkopf und Tauernkopf, für -Sommer-Schitouren gerade richtig! Vergleich mit Mitte August 2017: Steinwüsten mit blanken Resteisfeldern an der Dreitausendergrenze.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-DSCN5484.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21802" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-DSCN5484-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Obwohl wir schon allerhand hinter uns haben &#8211; Sonnblick und Hocharn, zweimal Großglockner &#8211; und schon ganz verwildert ausschauen, noch dazu Schuhe und Socken nie trocken geworden sind, lassen wir unser Ziel nicht aus den Augen. Weiter geht es zum Großvenediger, denn die Haute Route des Tauern-Höhenweges müssen wir einfach packen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2391.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21803" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2391-400x257.jpg" alt="" width="400" height="257" /></a></p>
<p>Hier stehe ich  in der voll tief verschneiten Scharte neben dem Stubacher Sonnblick, schon weite Firnfelder hinter uns, aber ideales Schönwetter, über Nacht hart gefrorener Firn und endlose Sonne. Übrigens unser Sonnenschutz &#8211; damals (schon wieder damals) Tschambafi, ein angeblich von den Tibetanern stammender Gerbstoff zur Anpassung der Haut, Lichtschutzfaktor wahrscheinlich Null&#8230; Unsere Rucksäcke sind inzwischen kaum leichter geworden, aber nun geht es auf das Herzstück des St. Pöltner-Ostweges zu. Dieser führt über einige Gipfel und Grate, wobei die Amertalerhöhe so harmlos klingt, dabei schroffes und noch dazu verschneites und vereistes Felsgelände aufweist. Noch dazu liegen in diesem Sommer Unmengen von Firn &#8211; auf den Felsplatten eines Grates haushoch! Irgendwie müssen wir da durch, Abstieg &#8211; Querungen &#8211; Aufstiege zu Graten, die total vereiste Amertaler Scharte, alles eine einzige Herausforderung. Aber wir waren gerade vor dem 20. Geburtstag, ich Löwe, Werner Jungfrau, aber er der Sahib und ich der Sherpa, wobei Sahib Werner wie immer die Führung hatte.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2397.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21804" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2397-278x400.jpg" alt="" width="278" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2398.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21805" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2398-281x400.jpg" alt="" width="281" height="400" /></a></p>
<p>Am Ende dieses langen Tages kommen wir über den noch völlig zugeeisten Grünsee zum Felber Tauern mit der St. Pöltner Hütte. Unser besonderer Bezug &#8211; mit der Alpenvereinssektion St. Pölten haben wir ein Jahr zuvor ein Schitour auf die Kräuterin gemacht, und ich bin heute noch Sektionsmitglied. Einen entfernt Bekannten aus meiner Heimat haben wir auch dort getroffen, den Hüttenwirt Helmut Strohmeier, wenn ich den Namen richtig in Erinnerung habe. Und am folgenden St. Pöltner-Westweg kam uns (als einzige Begegnung) die Familie Schenk entgegen, ebenfalls vom St. Pöltner Alpenverein. Wir konnten aber erst  näher der Prager Hütte ihre Spuren teilweise nachgehen, bis dahin folgten endlose Querungen oft steiler Firnhänge, durch die hohen Kare über dem Tauerntal von Innergschlöss.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2407.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21807" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2407-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<div id="attachment_21808" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2411.jpg"><img class="size-medium wp-image-21808" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2411-400x241.jpg" alt="" width="400" height="241" /></a><p class="wp-caption-text">St. Pöltner-Westweg von der St. Pöltner zur Prager Hütte</p></div>
<p>Unsere &#8220;Bilddichte&#8221; wurde schon spärlicher, denn Diafilme nachzukaufen gab es nur auf der Franz-Josephs-Höhe und in der Rudolfshütte. Ich glaube, jetzt bei Kodak angelangt zu sein, nachdem Werner am Ostweg sein Material verschossen hat (und mir dann mit Duplikaten ausgehalf), nach mehr als 50 Jahren ist der Kodak noch immer nicht &#8220;verfallen&#8221;, während bei den Agfafilmen sich mit Farbflecken und Punkten schon Verfallserscheinungen häufen. Zum Glück kann die Digitalbearbeitung nach dem Diascan allerhand verbessern &#8211; zumindest für den Hausgebrauch, Bücher könnte man damit nicht illustrieren!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2410.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21809" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2410-308x400.jpg" alt="" width="308" height="400" /></a></p>
<p>Die Kristallwand mit dem Schlattenkees &#8211; wie weit wird dieser Gletscher in der Zwischenzeit zurückgeschmolzen sein? Danach queren wir die Gletscherzunge und blicken zurück auf unsere weite Strecke von der Glocknergruppe her.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2409.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21812" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2409-400x279.jpg" alt="" width="400" height="279" /></a></p>
<p>Kondition und Wetter halten an, der Firn hinauf zur Venedigerscharte ist hart gefroren, ich glaube nicht einmal die Steigeisen haben wir gebraucht. Ein späterer Wunschgipfel zeigt sich auf dem letzten Bild mit Werner &#8211; die Hohe Fürlegg über dem Hollersbachtal. Diese wollte ich 20 Jahre später mit Anni besteigen, doch zu dieser Zeit waren die abschmelzenden Gletscher schon so spaltenreich, dass wir auf diese Tour (zu Zweit!) lieber verzichtet haben&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2413.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21810" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2413-400x258.jpg" alt="" width="400" height="258" /></a></p>
<p>Bei der Kürsinger Hütte war dann Schluss, und wir stiegen nach 10 Tagen in der Hochregion, dabei oft über 3000 m oben, durch das Obersulzbachtal wieder in die &#8220;Talwelt&#8221; zurück. Allerdings mit dem Großvenediger im &#8220;Erinnerungsgepäck&#8221;, und nach all den Jahren kann ich mich eigentlich nur an die Hochgefühle und alpinen Abenteuer erinnern, viel lebhafter als an die Anstrengungen und die schweren Rucksäcke und die immerzu aufgeweichten nassen Bergschuhe&#8230; <strong>es war nur schön! Und meinem Freund Werner bin ich noch immer dankbar und verbunden für diese unvergesslichen Jugenderlebnisse.</strong></p>
<p><strong><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2412.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21815" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2412-400x190.jpg" alt="" width="400" height="190" /></a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2017/11/13/aus-meinem-tourenbuch-1962-st-poltner-weg-zum-grosvenediger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aus meinem Tourenbuch &#8211; Hohe Tauern 1962</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2017/11/13/aus-meinem-tourenbuch-hohe-tauern-1962/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2017/11/13/aus-meinem-tourenbuch-hohe-tauern-1962/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2017 16:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Hohe Tauern / Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderurlaube]]></category>
		<category><![CDATA[Weitwanderungen]]></category>
		<category><![CDATA[wandern & bergsteigen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=21769</guid>
		<description><![CDATA[Bevor die ein halbes Jahrhundert alten Dias gänzlich unbrauchbar werden (ohnehin nur mehr für die Erinnerung taugend&#8230;), habe ich begonnen, meine Hochtouren von &#8220;Seinerzeit&#8221; einzuscannen. Diesmal geht es beim ersten Beitrag &#8220;Aus meinem Tourenbuch&#8221; um die Durchquerung der Hohen Tauern vom Rauriser Sonnblick bis zum Großvenediger in der Zeit von 11. bis 22. Juli 1962 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor die ein halbes Jahrhundert alten Dias gänzlich unbrauchbar werden (ohnehin nur mehr für die Erinnerung taugend&#8230;), habe ich begonnen, meine Hochtouren von &#8220;Seinerzeit&#8221; einzuscannen. Diesmal geht es beim ersten Beitrag &#8220;Aus meinem Tourenbuch&#8221; um die Durchquerung der Hohen Tauern vom Rauriser Sonnblick bis zum Großvenediger in der Zeit von 11. bis 22. Juli 1962 mit meinem Studien- und Lehrerkollegen, Berg- und Kletterpartner (ich als Seilzweiter), sogar &#8220;Autorenzwilling&#8221; für etliche Bücher &#8211; WERNER TIPPELT.</p>
<p><strong>Teil I Durch die Glockner-Gruppe</strong></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2358.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21770" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2358-400x256.jpg" alt="" width="400" height="256" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2358.jpg"></a>Da sind wir schon (links Werner) beim Amertaler Hof in Kolm-Saigurn, vor dem Aufstieg zum Zittelhaus auf dem Sonnblick. Der Wind weht frisch, und zeitweise regnet es leicht, ich habe aber den Regenschirm dabei (neben Seil, Steigeisen, Pickel, Schlafsack, und damals selbstverständlich viel Proviant).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2359.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21772" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2359-278x400.jpg" alt="" width="278" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2360.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21773" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2360-400x256.jpg" alt="" width="400" height="256" /></a></p>
<p>Bei der Rojacherhütte lernen wir die legendäre Wirtin kennen (Sonnblickmirz oder so ähnlich wurde sie genannt), für uns wie eine resche und zugleich fürsorgliche Großmutter. Dann stapfen wir durch tiefen Schnee hinauf zum Zittelhaus. Die Nacht wird stürmisch, der nächste Tag dicht verwolkt und vernebelt. Trotzdem begehen wir den Grat über den Goldzechkopf und besteigen ohne jeden Ausblick den Hocharn, jetzt schon unser dritter Dreitausender. Erst beim Zirbensee kommen wir wieder &#8220;ans Licht&#8221;, hinaus beim Alten Pocher vorbei durch das Fleißtal. Genächtigt wird in einem Bauernhaus mit hübschen Töchtern, die sich aber für solche Bergvagabunden wie wir wohl bedankt hätten&#8230; Andertags Auffahrt mit Bus zur Franz-Josephs-Höhe und Nächtigung in der vor einigen Jahren abgetragenen Hofmannshütte.</p>
<div id="attachment_21774" class="wp-caption alignnone" style="width: 306px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2364.jpg"><img class="size-medium wp-image-21774" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2364-296x400.jpg" alt="" width="296" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Werner wäscht beim Alten Pocher seine Socken aus, patschnass sind sie - wie die Schuhe - ohnehin schon, und die Fußbekleidung wird an den nächsten 10 Tagen nie trocken werden...</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2365.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21775" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2365-264x400.jpg" alt="" width="264" height="400" /></a></p>
<p>Am nächsten Tag gibt es eine Überraschung, mein Vater besucht mit dem Oppeneiger Hans aus Altenmarkt im Pongau (wo er auf Familienurlaub ist) uns gerade vor dem Aufbruch zum Gr0ßglockner. Er hat wohl geahnt, was wir vorhaben&#8230; und wenn ich an unsere nächste Tour denke, vor allem unsere damalige Ausrüstung, wundert mich seine Sorge nicht im geringsten, ich wollte nicht in seiner damaligen &#8220;Haut&#8221; stecken!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2369.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21778" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2369-400x256.jpg" alt="" width="400" height="256" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2370.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21779" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2370-281x400.jpg" alt="" width="281" height="400" /></a></p>
<p>Am Nachmittag steigen wir über die Pasterze hinweg und durch den Eisbruch ins Innere  Glocknerkar auf, um in der Biwakschachtel zu nächtigen. Das Wetter ist herrlich, und wir haben einerseits &#8220;Auftrieb&#8221; und anderseits &#8220;Schiss&#8221;, wollen wir doch die berühmte Pallavicinirinne durchsteigen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2372.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21780" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2372-304x400.jpg" alt="" width="304" height="400" /></a></p>
<p>Unsere Ausrüstung &#8211; oder was uns alles gefehlt hat: Steinschlaghelm, Eisbeil, Werner sogar die Zwölfzackersteigeisen, Eisschrauben. Was wir haben: normallangen Eispickel, 8 mm Kernmantelseil, zwei Eishaken zum Einschlagen mit dem Kletterhammer. Angeseilt nicht mit Klettergurt, sondern mit Seilschlinge (oder Reepschnurgurt).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2373.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21781" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2373-226x400.jpg" alt="" width="226" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2374.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21782" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2374-260x400.jpg" alt="" width="260" height="400" /></a></p>
<p>Zunächst haben wir noch Glück (eigentlich hatten wir bis zum Gipfel unverschämtes Riesenglück&#8230;), denn in der gefürchteten Randkluft steckt ein dicker Schneewutzel. Oberhalb ziehen dann Firnrippen über die wie ein höchst steilgestelltes  Fußballfeld wirkende und sehr breite Rinne hinauf. Wie immer bei unseren Touren führt Werner als der erfahrenere und ungleich bessere Kletterer. Er ritzt anfangs  Trittleisten in den Firn, weiter oben folgt nur mehr Eis, in das er Stufen schlagen muss. Nach jeder Seillänge klopft er mühsam einen Eishaken hinein, den ich als Nachkommender dann wieder herauspickeln muss. Beides waren wohl die anstrengendsten Herausforderungen bei dieser Tour, eigentlich auf den Spuren des Erstdurchsteigers Markgraf Pallavicini, dessen Führer auch unendlich viele Stufen schlagen musste (unser Vorteil waren nur die allerdings gewöhnlichen Eishaken und das moderne Seil). Immer wieder rieseln Schneefahnen über die glatte Steilfläche herunter, auf der man sich &#8211; außer beim Hinunterschauen &#8211; wirklich wie ein auf dem Bauch sich aufwärts bewegendes winziges Menschlein vorkommt. Steinschlag gab es, obwohl als Hauptgefahr befürchtet, praktisch nicht, zumindest pfiffen nur hie und da kleine Steine an uns vorbei. Weiter oben überholte uns eine zeitgemäß ausgerüstete Seilschaft &#8211; Eisbeil, Handstichel, Eisschrauben&#8230; Wie müssen wir ihnen mit unserer Steinzeitausrüstung vorgekommen sein! Schon ziemlich weit oben entschließen wir uns, nicht direkt in die Glocknerscharte auszusteigen, sondern queren nach rechts zum Nordpfeiler des Großglockners. Die Passage dorthin geht aber unvermutet an unsere Grenzen, weil wir nicht mehr mit den Eishaken sichern können und außerdem das Gelände kombiniert von Eis und Fels als überaus steil sich herausstellt. Endlich erreichen wir durch eine Seitenrinne der Pallavicini den blockigen Nordgrat &#8211; wie eine Erlösung, wieder festen Boden zu fühlen. Trotzdem wird die Kletterei hinauf zum Gipfelkreuz, besonders nach den zurück liegenden Anstrengungen, noch ganz schön anstrengend, wenn auch nicht mehr so aufregend, und der Abstieg über Glocknerscharte und Kleinglockner kommt uns schon wie ein Spaziergang vor. Nach Nächtigung in der Adlersruhe langen wir am nächsten Tag dann wieder &#8211; wohlbehalten durch Legionen von Schutzengeln ! &#8211; bei der Hofmannshütte an.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2377.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21784" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2377-231x400.jpg" alt="" width="231" height="400" /></a></p>
<p>Am nächsten Tag traf unser Studienkollege und Freund Wolfgang Wald ein. Er wollte auch mit uns auf den Glockner, und so kamen wir zu einer zweiten, etwas sanfteren Gipfeltour &#8211; den Meletzkygrat. Dieser zieht zwischen Hofmannskees (damals der relativ einfache Anstieg von der Pasterze zur Adlersruhe) und dem Hängegletscher des Äußeren Glocknerkars (so war es zumindest damals) hinauf zum Glocknerleitl am Normalweg über den Kleinglockner. Leider in dichtem Nebel, aber trotzdem eine anregende Tour. Allerdings löste sich beim weiteren Aufstieg die Verschraubung von Werners Steigeisen &#8211; wenn das in der Pallivicinirinne passiert wäre, nicht auszudenken! Also trat ich ihm meine ab, damit er gemeinsam mit &#8220;Bobby&#8221; (Studentenname unseres Freundes) zum Gipfel weitersteigen konnte. Und ich stand nun ohne Steigeisen hoch oben am Glocknerleitl, gerade unterhalb der damals noch nicht so sehr wie heute ausgeaperten Blöcke des Kleinglockner &#8211; plötzlich der Tiefe unter mir gewahr!!! Zum Glück war der Firn (aktuell spätnachmittags) schon etwas aufgeweicht, also fanden die Profilsohlen guten Tritt. Trotzdem sicherte ich mich selber durch den tief eingestoßenen Pickel, und beim Herausziehen griff ich tief in diese Löcher hinein&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2385.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21795" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2385-400x246.jpg" alt="" width="400" height="246" /></a></p>
<p>Das Bild zeigt mich schon zwei Tage später, am Weiterweg zum Großvenediger, bei strahlendem Wetter. Dazwischen lag aber noch ein überdicker Nebeltag, ausgerechnet am Übergang von der Oberwalderhütte über die Ödwinkelscharte zur Rudolfshütte am Weißsee. Trotz Kompass bemerkten wir im einförmigen Gletscherboden, als es für einen Moment aufriss, dass wir geradewegs links am Johannesberg vorbeigegangen wären und damit jene Ödwinkelscharte erreicht hätten, die mit Felswänden in den Eiswinkel abbricht! Nach Neuorientierung Richtung Hohe Riffel hielt der Vorausgehende den Kompass ununterbrochen in der Hand, alles Eisenzeug dem Zweitgehenden überlassen, und so kamen wir sicher an unseren Übergang zum Weißsee. Allerdings im Vergleich zu heute über selbst noch Mitte Juli von dicken Firndecken überzogenen Gletscher ohne ein Spur von Spalten&#8230; Am letzten Bild dieses Beitrages (bald geht es mit dem St. Pöltner Weg zum Großvenediger weiter) stehe ich schon in Siegerpose, nicht ahnend wie es zu unserem noch fernen Ziel weitergehen würde!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2405.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21796" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-Scan2405-400x269.jpg" alt="" width="400" height="269" /></a></p>
<p>Alle Bilder, wo ich zu sehen bin, selbstverständlich als Duplikat von Werners Dias!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2017/11/13/aus-meinem-tourenbuch-hohe-tauern-1962/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Raabs: Ruine Buchenstein und Thayatalweg</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2016/08/17/raabs-ruine-buchenstein-und-thayatalweg/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2016/08/17/raabs-ruine-buchenstein-und-thayatalweg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2016 15:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Am Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturtouren]]></category>
		<category><![CDATA[Markierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur-Erlebniswege]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Raabs]]></category>
		<category><![CDATA[Rundwanderwege]]></category>
		<category><![CDATA[Waldviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Weitwanderungen]]></category>
		<category><![CDATA[tut gut-Wanderwege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=18990</guid>
		<description><![CDATA[Nach 353 000 (inklusive Leerzeichen) getippten Anschlägen für das Manuskript meines &#8220;Wandererlebnis WALDVIERTEL grenzenlos&#8221; samt 350 Bildvorschlägen und 75 Kartenbearbeitungen &#8211; endlich alles unter Dach und Fach &#8211; lüstet es mich doch wieder nach einem ausführlichen Blogbeitrag! Man möchte es kaum glauben &#8211; WANDERABENTEUER in Raabs ! Das haben wir wirklich schon erlebt, nämlich an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 353 000 (inklusive Leerzeichen) getippten Anschlägen für das Manuskript meines &#8220;Wandererlebnis WALDVIERTEL grenzenlos&#8221; samt 350 Bildvorschlägen und 75 Kartenbearbeitungen &#8211; endlich alles unter Dach und Fach &#8211; lüstet es mich doch wieder nach einem ausführlichen Blogbeitrag!</p>
<div id="attachment_18991" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-ab-DSCN3913.jpg"><img class="size-medium wp-image-18991" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-ab-DSCN3913-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">AB Die vereinigte Thaya in Raabs mit der Burg </p></div>
<p><strong>Man möchte es kaum glauben &#8211; WANDERABENTEUER in Raabs !</strong></p>
<p>Das haben wir wirklich schon erlebt, nämlich an der Mährischen Thaya, der ebenbürtigen &#8220;Flussschwester&#8221; der Deutschen / Niederösterreichischen Thaya. Auf den Spuren des 1983 erschienen &#8220;Wandern in NÖ&#8221; , bei einer Tour von Werner (Tippelt). Wo in der ÖK &#8220;Kuhsteg&#8221; steht, befindet sich nur eine Furt, die Anni und ich durchwatet haben, bis wir uns von den glitschigen Steinen in die Brennesselwildnisse des jenseitigen Ufern durchkämpfen mussten.</p>
<div id="attachment_18992" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8396.jpg"><img class="size-medium wp-image-18992" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8396-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Am letzten Sonntag hatten wir allerdings ein anderes Hindernis zu bewältigen - verursacht durch die Sturmschäden am 19. Juli, am zweiten Tag nach unserer Tour auf die Sieghartser Berge!</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8400.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18993" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8400-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Im Lauf von sechs Auflagen (meiner Waldviertelführer) ändert sich so manches, und nach 2012 war es heuer wieder so weit, alle Wanderrouten zu aktualisieren und auch wieder neue zu finden. Inzwischen wissen wir &#8211; an der Mährischen Thaya genügt eine hübsche Spazierrunde, die man flussaufwärts nach Belieben bis in die &#8220;Wildnis&#8221; ausdehnen kann. Aber das Tourenziel RUINE BUCHENSTEIN war bis vorgestern noch immer in Schwebe!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-Kartenbild-058-neu-Thaya.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18995" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-Kartenbild-058-neu-Thaya-400x262.jpg" alt="" width="400" height="262" /></a></p>
<p>Ursprünglich hatte ich den Zugang über die Flur Sandäcker ausgeforscht, aber bald entdeckt, dass dort im Hochsommer kein Durchkommen ist. Nächste Variante &#8211; auf der Speisendorfer Alleestraße eine längere Runde, zuletzt auch fraglich in dicht bewachsenem Gelände&#8230;</p>
<p><strong>Aber jetzt weiß ich´s!</strong></p>
<p>Die Lösung in einem solchen Fall heißt immer &#8211; ausprobieren! Und es hat sich ausgezahlt, denn wo vor einigen Jahren nur Wegspuren vorhanden waren, hängen jetzt massenweise &#8211; und verwirrend ! &#8211; die Markierungstafeln von tut gut und Raabser Rundwegen, nicht einmal der Thayatalweg-630 ist vor Verirrungen sicher!</p>
<div id="attachment_18997" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8389.jpg"><img class="size-medium wp-image-18997" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8389-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Einstieg in das &quot;schönste Stück&quot; vom Thayatalweg bei der Hahnmühle - und hier hängt (AB) die 630er Tafel verkehrt!</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-ab-DSCN39041.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-19000" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-ab-DSCN39041-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Wenn man nur den Thayatalweg begehen will, folgt man von Oberndorf dem Kuenringerweg-611 bis zur Hahnmühle und wandert dann &#8220;am schönsten Stück&#8221; über die Oberpfaffendorfer Brücke bis zum Freizeitgelände in Raabs, als Runde 3 1/2 schöne Stunden! Alle folgenden Bilder von Anni!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-ab-DSCN3897.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-19002" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-ab-DSCN3897-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-ab-DSCN3898.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-19003" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-ab-DSCN3898-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-ab-DSCN3901.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-19004" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-ab-DSCN3901-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Von Oberndorf beim Friedhof direkt hinunter zum Thayatalweg (beim Brunnenfeld) dauert diese bequeme Runde sogar nur 2 1/2 Stunden, und es lohnt sich auf jeden Fall, die Mährische Thaya (Abzweigung bei der Hauptschule in Raabs) zu begehen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8431.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-19006" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8431-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Für die lange Rundtour zur Ruine Buchenstein bei Liebnitz westlich von Raabs mit ihren 4 1/2 Stunden muss man aber &#8220;das schönste Stück Thayatalweg&#8221; erst an den langen Anmarsch bis zur Hahnmühle anhängen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8434.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-19007" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8434-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Das geht so: In Raabs beim Nepomuk über die Thaya, den Grabenweg hinauf und durch das parkartige Gelände zwischen Burg und Kirche nach Oberndorf. Dort nicht (wie beim Kuenringerweg) auf der Ortsstraße bis zur ehemaligen Bürgerspitalkirche, sondern gleich bei der Pfarrkirche rechts abzweigen. Straßenmarsch mit Abstieg zur Thaya bis Oberpfaffendorf, dort auf der Straße weiter bergan. Links gibt es einen Wegweiser zur Archäologischen Ausgrabung &#8220;Sand&#8221; (im WEB unter www.raabs.gv.at zu finden,  älteste Burganlage des Waldviertels um 930). Weiter auf der wenig befahrenen Straße bis auf die Hochfläche, wo die unübersehbare &#8220;Alleestraße&#8221; quert. Links auf dieser weiter &#8211; eine Straßenwanderung wie aus einem früheren Jahrhundert, begleitet von uralten und frisch gesetzten Lindenbäumen. Der von mir in nun veralteten Beschreibungen angepeilte &#8220;Fahrweg&#8221; ist schon im Ackergrün verschwunden!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8417.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-19010" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8417-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8419.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-19009" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8419-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Wenn man begeistert von dieser nostalgischen Straßenwanderung immer weiter geht, folgt man der Straßenrunde des Ruine Buchenstein-Weges Nr. 67, vorbei an einer Kapelle und bei dem wegen der 30er Tafel sicher verlässlichen &#8220;Markierungsschild&#8221; links abzweigend. Aber zur Ruine Buchenstein gibt es auf dieser Strecke nicht die Abzweigung, sondern nur den Weiterweg auf der Straße!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8414.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-19011" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8414-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nach 10 Minuten von der Kreuzung auf dem Feldfahrweg links &#8211; das ist zu früh, der Seitenweg endet bei einem vom Wasserauffangbecken zum Fischteich (mit Rotalgen?) mutierten Gewässer und Privatgrund (durchs Dickicht findet man sogar von dort zur Ruine &#8211; wenn man wie ich durch Probemärsche sich schon auskennt).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8410.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-19012" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8410-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Richtig ist &#8211; erst nach ca. 15 Minuten vom Beginn der Allee (etwa 1 km) bei einem geradeaus auf der Straße entlang weisenden 67er Pfeil links über die Wiese auf bald deutlicherem Karrenweg abzweigen! Einen Heckengürtel entlang geht es zum Wald und durch diesen (wenige benützter, aber nicht verwachsener Weg) zur markanten, oben abgebildeten Markierungstafel. Nun kann nichts mehr passieren! Links am Feldrand bis zur nächsten Wegtafel (67), dort rechts ins Gehölz, über den ehemaligen Halsgraben der Burg hinweg, durch einen verfallenen Rundturm zum Felsvorsprung mit der aus nur mehr einer hohen Mauer bestehenden Ruine Buchenstein.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/SSCN8518.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-19013" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/SSCN8518-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Wirklich hübsche Aussicht auf Liebnitz und Tiefblick zur Thaya, historisch halten sich nicht nur die Mauerreste in Grenzen &#8211; im 12. / 13. Jh. Sitz eines Geschlechtes der Puchsteiner, Burg urkundlich 1400, sicher gäbe es noch Genaueres nachzulesen. Wer von Raabs bis hierher gewandert ist (fast 2 Std.), wird eher das schon in Sichtweite erscheinende Hotel-Restaurant Liebnitzmühle ins Auge fassen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8424.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-19014" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/08/web-DSCN8424-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Zurück zur Panoramatafel und den 67-Wegweisern nach (auf die verwirrenden tut gut kann man verzichten) auf Karrenweg bis zum asphaltierten Güterweg im Tal (guter Ausgangspunkt für die kurze Runde zur Ruine, immer 67 nach, etwa 1 Stunde spazierend, zum Parken reicht der Platz, oder man geht von der Liebnitzmühle aus). Links über die Thayabrücke und den Asphaltweg entlang, bis links der Parkplatz des Hotels in Sicht kommt und die Labung fast schon erreicht ist. Weiterweg auf der Straße zur Hahnmühle &#8211; überraschend ein Stück am Steilhang neben der Thaya, die sonst eine breite Mulde durchfließt. Anschließend &#8220;am schönsten Stück Thayatalweg&#8221; über Oberpfaffendorf nach Raabs &#8211; herrliche Talwanderung!!!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2016/08/17/raabs-ruine-buchenstein-und-thayatalweg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Stefaniritt auf Schusters Rappen&#8221;</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2015/12/28/stefaniritt-auf-schusters-rappen/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2015/12/28/stefaniritt-auf-schusters-rappen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2015 20:20:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Markierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mostviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Mystische Plätze]]></category>
		<category><![CDATA[Natur-Erlebniswege]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzenbach Gd. St. Veit]]></category>
		<category><![CDATA[St. Veit an der Gölsen]]></category>
		<category><![CDATA[Weitwanderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wienerwald]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesenwienerwald]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=18137</guid>
		<description><![CDATA[Zwischen dem 24. und 28. Dezember gibt es drei &#8220;Familientage&#8221; und einen sogenannten &#8220;freien Tag&#8221;, an dem wir keine (aber ohnehin angenehmen) Verpflichtungen haben und sozusagen uns selbst überlassen sind. Eigentlich wollten wir nach Mariazell &#8220;nach dem Advent&#8221; mit einem Spaziergang am sonnigen Erlaufseeufer oder am Hubertussee in der Walster oder von Mitterbach zum Erlaufklauser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen dem 24. und 28. Dezember gibt es drei &#8220;Familientage&#8221; und einen sogenannten &#8220;freien Tag&#8221;, an dem wir keine (aber ohnehin angenehmen) Verpflichtungen haben und sozusagen uns selbst überlassen sind. Eigentlich wollten wir nach Mariazell &#8220;nach dem Advent&#8221; mit einem Spaziergang am sonnigen Erlaufseeufer oder am Hubertussee in der Walster oder von Mitterbach zum Erlaufklauser Stausee.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/Basilika-Mariazell-Gnadenkapelle-WEB.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18139" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/Basilika-Mariazell-Gnadenkapelle-WEB-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Gnadenkapelle auf einem Bild des Malers Gurk um 1830 und die Gnadenstatue, die nach den &#8220;nackten Tagen&#8221; vor Weihnachten nun wieder prunkvoll gewandet ist.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-Gnadenstatue-Mz-RSCN6077.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18140" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-Gnadenstatue-Mz-RSCN6077-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Aber wie an allen Tagen jetzt war auch der samstägige Stefanitag nebelfrei, und warum sollten wir dann nach auswärts fahren? Also blieben wir in St. Veit und besuchten die Messe im &#8220;Dom des Gölsentals&#8221;, unter großartiger Mitwirkung der von mehreren jungen Frauen gebildeten Sängergruppe &#8220;Chorianders&#8221;. Auf jeden Fall ein Pluspunkt für den Stefanitag!</p>
<div id="attachment_18142" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/BB-Pfarrkirche-St.-Veit-an-der-Gölsen-Apostelgruppe-um-1370-WEB-Scan900.jpg"><img class="size-medium wp-image-18142" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/BB-Pfarrkirche-St.-Veit-an-der-Gölsen-Apostelgruppe-um-1370-WEB-Scan900-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">Apostelgruppe über dem inneren Kirchenportal aus der Zeit um 1370</p></div>
<p>Irgendwie zögerte sich dann der &#8220;Auslauf&#8221; am Nachmittag länger hinaus, nicht ohne Hintergedanken, denn am Vortag hatten wir in Lilienfeld ein ganz prächtiges Abendrot erlebt. Für den weiten Ausblick mussten wir vom Tal noch höher hinaus, und von meinen Wanderungen (nicht zuletzt für das &#8220;St. Veiter Häuserbuch&#8221; vor einigen Jahren, mit Mag. Wilfried Gramm verfasst und bei der Marktgemeinde aufliegend) wusste ich vom malerischen Fernblick auf der Schwarzenbacher Höhe. Unser Glück als St. Veiter ist, dass wir für solche &#8220;Schnellschüsse&#8221; uns bei der Zufahrt über die Güterwege zu den hochgelegenen Bauernhöfen als &#8220;Anrainer&#8221; fühlen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-ab-RSCN1600.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18143" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-ab-RSCN1600-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>AB Beim Hof vulgo Almerer und Ausblick zum Schwarzwaldeck</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-ab-DSCN1586-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18144" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-ab-DSCN1586-ausschn-400x213.jpg" alt="" width="400" height="213" /></a></p>
<p>Hier begann also unser Höhenspaziergang am Stefanitag, ein &#8220;Steckenpferd&#8221; für uns inmitten der zeitweilig turbulenten Familienweihnacht. Aber eigentlich wären wir zu Pferd erst richtig stilgerecht unterwegs gewesen, wie ich irgendwie im Hinterkopf oder sonstwo gespeichert hatte und zur Sicherheit im Internet nachlesen konnte: Der Heilige Stephanus ist nämlich der Patron der Pferde, der Kutscher und der Pferdeknechte usw., was uns bei der sehr ansprechenden Predigt unseres Pfarrers (Pater Christoph, auch im facebook vertreten) allerdings vorenthalten worden war. Am Stefanitag finden aus diesem Grund in entsprechenden Orten (die liebe Eli würde mehr davon wissen&#8230;) die sogenannten &#8220;Stefaniritte&#8221; samt Pferdesegnungen statt, wahrscheinlich auch in Joachimsberg &#8211; und wenn nicht, sollte man dort vielleicht auch &#8220;draufkommen&#8221;&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-bb-DSCN4510.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18146" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-bb-DSCN4510-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<div id="attachment_18147" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-ab-DSCN1582-pano-360.jpg"><img class="size-medium wp-image-18147" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-ab-DSCN1582-pano-360-400x34.jpg" alt="" width="400" height="34" /></a><p class="wp-caption-text">Panorama von Anni mit 360 Grad und meines mit 180 Grad</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-bb-DSCN4514-pano-180.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18148" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-bb-DSCN4514-pano-180-400x70.jpg" alt="" width="400" height="70" /></a></p>
<p>So schön ist es in unserem &#8220;Wiesenwienerwald&#8221; ! Durch diese liebliche Landschaft zwischen Traisen- und Laabental, einerseits mit Blick übers Alpenvorland gegen das Wald- und Weinviertel, anderseits zu den unmittelbar gegenüber ansteigenden Vor- und den entfernteren Hochalpen, kann man so überaus nett und gemütlich dahinbummeln oder gleich eine Weitwanderung auf dem 404-er oder dem Waldmarkweg machen. Für uns kommt eher ersteres in Frage, zumindest zeitweilig, und derzeit ist gerade eine solche Zeit&#8230;</p>
<div id="attachment_18149" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-bb-DSCN4509.jpg"><img class="size-medium wp-image-18149" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-bb-DSCN4509-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Mein Ausblick gegen Lilienfelder Hinteralm und Muckenkogel und der von Anni mit dem schon sinkenden Sonnenball</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-ab-DSCN1585-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18150" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-ab-DSCN1585-ausschn-400x213.jpg" alt="" width="400" height="213" /></a></p>
<p>Am Höhenweg oberhalb vom Hof vulgo Hirzi gingen wir nun dem Sonnenuntergang entgegen &#8211; durch ein kurzes Waldstück zur freien Anhöhe oberhalb vom vulgo Schmalzl (für nicht Ortskundige &#8211; jeder Bauernhof hat einen Hausnamen, bezeichnet mit vulgo, auch wenn die Besitzer wechseln, also womöglich bereits seit mehreren Jahrhunderten).</p>
<div id="attachment_18152" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-ab-DSCN1593.jpg"><img class="size-medium wp-image-18152" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-ab-DSCN1593-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Annis Sonnenuntergänge, zwischen Hohenstein und Ötscher</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-ab-DSCN1591.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18153" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-ab-DSCN1591-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-ab-DSCN1596.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18154" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-ab-DSCN1596-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der mit dem Tele herangeholte Ötscher zeigt sich von der Schwarzenbach-Perschenegger-Höhe in ganz eigenartigem Profil &#8211; eine Mischung zwischen der hornartigen Form etwa vom Schöpfl her und dem Mostviertler Breitformat. Während die rechte Seite mit den &#8220;Planen&#8221; etwas sanfter (wenn man so untertreiben kann) gegen Lackenhof abfällt, ist an der linken Seite die Felsflucht unter dem Rauhen Kamm (im facebook heute ein Bericht von Robert Rosenkranz über eine aktuelle, fast schneelose Besteigung, im Bild eindrucksvoll mitzuerleben) fast senkrecht wirkt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-ab-RSCN4547-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18156" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-ab-RSCN4547-bearb-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-bb-DSCN4528.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18157" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-bb-DSCN4528-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-bb-DSCN4522.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18158" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-bb-DSCN4522-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-bb-DSCN4526.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18159" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-bb-DSCN4526-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Jedenfalls ein fast unglaubliches Schauspiel der Natur in dieser eher schlichten Gegend, wie es der Wiesenwienerwald ist, aber der zeigt sich ja auch sonst immer wieder höchst malerisch! Bei Hereinbrechen der Dunkelheit, während die schon längst verschwundene Sonne noch ihre letzten Strahlen in den hohen Himmel hinaufschickte, wanderten wir beim Schmalzl vorbei wieder talwärts&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-bb-DSCN4531-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18161" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-bb-DSCN4531-bearb-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-bb-RSCN4544.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18162" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-bb-RSCN4544-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>&#8230; den Schatten der Nacht zu.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2015/12/28/stefaniritt-auf-schusters-rappen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pöggstall: Traunfellner Weg</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2015/12/06/poggstall-traunfellner-weg/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2015/12/06/poggstall-traunfellner-weg/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2015 18:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Markierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mystische Plätze]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Rundwanderwege]]></category>
		<category><![CDATA[Waldviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Wallfahrerwege]]></category>
		<category><![CDATA[Weitwanderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Winterwanderungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=17891</guid>
		<description><![CDATA[Am 8. November haben Anni und ich eine schöne, aber teilweise nicht aktuell markierte Runde an der &#8220;Sonnseite&#8221; von Pöggstall gemacht. Dabei kamen wir zur Fürnberg´schen Poststraße, zum Schwedenkreuz und stiegen über Bergern wieder ab &#8211; ein Sonnentag, so recht zum &#8220;Meran des Waldviertels&#8221; (wie Pöggstall auch genannt wird) passend. Mit diesem stimmungsvollen Ausblick beginne ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. November haben Anni und ich eine schöne, aber teilweise nicht aktuell markierte Runde an der &#8220;Sonnseite&#8221; von Pöggstall gemacht. Dabei kamen wir zur Fürnberg´schen Poststraße, zum Schwedenkreuz und stiegen über Bergern wieder ab &#8211; ein Sonnentag, so recht zum &#8220;Meran des Waldviertels&#8221; (wie Pöggstall auch genannt wird) passend.</p>
<div id="attachment_17892" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0442.jpg"><img class="size-medium wp-image-17892" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0442-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Blick von der Ortskapelle von Gerersdorf zur Kirche &quot;St. Anna im Felde&quot;</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0443-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17893" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0443-ausschn-400x308.jpg" alt="" width="400" height="308" /></a></p>
<p>Mit diesem stimmungsvollen Ausblick beginne ich meine Wanderung am 4. Dezember, Barbaratag und schon eher winterlich wirkend, zumindest am Morgen mit Reif und Hochnebel. Weil die Strecke zwischen Pöggstall und Bergern schon von der letzten Tour bekannt ist, nehme ich als Start das Dörfchen Gerersdorf. Dorthin werde ich am Schluss der Wanderung von Braunegg her zurückkommen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0440-gedreht1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17896" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0440-gedreht1-262x400.jpg" alt="" width="262" height="400" /></a></p>
<p>Die Kapelle ist schon adventlich vorbereitet, und zum Aufwärmen folge ich der Straße Richtung Pöggstall bis zur Abzweigung des nächsten Weges Richtung Loibersdorf, noch ehe die &#8220;Weites Tal&#8221; genannte Mulde erreicht wird. Hier befindet sich oberhalb im Wald bei einer riesigen Rotföhre die Station Nr. 3 des Themenweges &#8220;Stein und Zeit&#8221;, beschrieben wird der Dobra Gneis, das erdgeschichtlich älteste Gestein Österreichs. Wie die folgenden Infotafeln bietet sie eine sehr fundierte und doch allgemein verständliche Beschreibung.</p>
<div id="attachment_17897" class="wp-caption alignnone" style="width: 276px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0447.jpg"><img class="size-medium wp-image-17897" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0447-266x400.jpg" alt="" width="266" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Station Nr. 4 &quot;Granitgänge&quot; und Übersichtstafel in Loibersdorf gegenüber dem &quot;Wia z´Haus&quot; Heuriger Kalkofen</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0449.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17898" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0449-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p>Das idyllische Seitental entlang geht es gemütlich, nur zuletzt links etwas steiler hinauf nach Loibersdorf, das auf der Asphaltstraße durchquert wird. Der Gasthof-Heurige dürfte sehr bekannt sein, in dieser &#8220;toten Saison&#8221; sind aber alle Einkehrmöglichkeiten leider geschlossen, also bin ich wieder einmal als Selbstversorger unterwegs. Inzwischen strahlt die Sonne ungehindert, und über den Nebelfeldern im Donautal und Alpenvorland taucht der Ötscher auf, so klar, als stünde er gleich hinter dem Weitental!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0453-ausschnJPG.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17900" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0453-ausschnJPG-400x259.jpg" alt="" width="400" height="259" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0497.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17901" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0497-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p>Am Ortsanfang von Bergern mündet der Traunfellnerweg Nr. 64 gemeinsam mit dem Ysper-Weitental-Rundweg Nr. 22 als direkter Zugang von Pöggstall her ein (mein Aufstieg hierher war die Variante 64a). Mit immer prächtigerer Aussicht führt die Route noch immer auf Asphalt, am Rinderzuchtbetrieb &#8220;Zeller am Berg&#8221; vorbei bis zur nächsten Bergecke, dort hinein in die dichten und steilen Wälder über dem Loibersdorfer-Bach-Graben.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0459.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17903" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0459-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0463.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17904" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0463-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p>Die folgende Wiesenmulde lässt schon die nahe Hochfläche ahnen, obwohl kaum 250 Höhenmeter bewältigt sind &#8211; also im Waldviertel ist das Wandern schon gemütlicher als in den Voralpen! Einer kurzen Kehre folgt wieder eine längere Gerade in den obersten Waldgrund hinein, bis Markierungstafeln die Wendung um einen Bergrücken herum endgültig ins Höhengelände anzeigen.</p>
<div id="attachment_17905" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0461-pano.jpg"><img class="size-medium wp-image-17905" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0461-pano-400x70.jpg" alt="" width="400" height="70" /></a><p class="wp-caption-text">Lichtung am oberen Loibersdorfer Bach und die vor dem Gehöft Straßreith erreichte Hochfläche</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0466-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17906" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0466-ausschn-400x259.jpg" alt="" width="400" height="259" /></a></p>
<p>Vom folgenden Wiesenweg aus, der mit burgartig aufgetürmten Siloballen &#8220;verziert&#8221; ist, öffnet sich der Blick auf die Alpenkette überraschend weit ins Oberösterreichische hinein. Die wildesten Zacken müssen wohl noch zum Gesäuse gehören, das anschließende Tote Gebirge ist mir aus diesem Blickwinkel nicht so vertraut, dass ich einzelne Gipfel benennen könnte.</p>
<div id="attachment_17910" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0467-ausschn.jpg"><img class="size-medium wp-image-17910" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0467-ausschn-400x259.jpg" alt="" width="400" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">Eindeutig der Ötscher im Mostviertlerischen Breitformat, das Panoramabild reicht bis ins Salzkammergut</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0469-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17911" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0469-ausschn-400x116.jpg" alt="" width="400" height="116" /></a></p>
<p>Beim Gehöft Straßreith (weist wohl auf einen alten Weg Richtung Kirchschlag hin) bin ich dann auf einem nach dem Morgenfrost etwas gatschigen Güterweg, ein kurzes Asphaltstück wendet sich links ab Richtung Muckendorf. Hier darf man die Abzweigung nicht übersehen, ist auch gut beschildert, und gleich danach treffe ich unterhalb eines gepflegteren Bauernhofs (nach der aufgehängten Wäsche vermutlich kinderreicher als vorhin) auf eine Wegkapelle. Diese ist, wie die Wegkreuze an meinem Wanderweg, schon adventlich hergerichtet.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0474.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17908" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0474-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0476.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17909" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0476-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p>Nun bin ich schon gute zwei Stunden unterwegs, und die Zeit scheint mir davon zu laufen, denn Braunegg ist noch immer nicht in Sicht, und danach geht es ja noch weit hinunter ins Tal! Der Weg an den Wiesenrändern entlang ist aber zu schön, um sich allzu sehr zu beeilen, und muss zur Vegetationszeit einfach herrlich sein. Eine Markierungstafel weist auf eine Abzweigung nach 400 Metern, gut so, denn die Verzweigung des Wiesenweges wäre sonst leicht zu übersehen. Rechts haltend geht es noch ein Stück so hübsch weiter bis zur Einmündung in die von Muckendorf kommende Seitenstraße, hier wieder ein Wegkreuz. In der Kapelle vorher war es wohl ein renoviertes Friedhofskreuz (datiert mit 1888), hier ist 1970 ein Neunzehnjähriger verunglückt, und später am Langen Berg steht ein Kreuz an der Stelle, wo im strengen Winter 1929 ein Mann erfroren ist &#8211; alle Kreuze sind gepflegt, mit  Reisiggebinden frisch versehen und erinnern nach langer Zeit noch an schwere Schicksalsfälle.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0483-pano.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17915" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0483-pano-400x70.jpg" alt="" width="400" height="70" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0484-total.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17916" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0484-total-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p>Die Braunegger Straße wird bei der Flurstelle &#8220;Wiegenhalde&#8221; erreicht, und hier schwenkt der Yspertalweg-22 Richtung Raxendorf und Weiten ab. Ein Blick in die Karte zeigt Interessantes &#8211; die Straße führt nordwärts nach Höllerbrand und Scheib, wo auf ein &#8220;Museum der 1000 Mineralien&#8221; hingewiesen wird. Passt sicher gut, denn geologisch bewege ich mich hier in der &#8220;Bunten Serie&#8221; des Waldviertels, wo viele verschiedene Mineralien auftreten (bei Straßreith gab es am Kaltenberg sogar einen Graphitabbau). Die Verhältnisse lassen aber nicht ans beschauliche Dahinwandern denken, denn ein scharfer Westwind pfeift über die wellige ungeschützte Hochfläche. Noch dazu rennt ein schwarzer Hund in weitem Bogen um mich herum übers freie Feld, um dann im nächsten Dorf mich samt Verstärkung durch die örtlichen Köter heftig zu verbellen! Wäre nicht der ferne Alpenhorizont über den Nebelschichten zu sehen, könnte ich mich wie in einer Einöde ausgesetzt fühlen&#8230;</p>
<div id="attachment_17917" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/WEB-DSCN0484-ausschn.jpg"><img class="size-medium wp-image-17917" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/WEB-DSCN0484-ausschn-400x136.jpg" alt="" width="400" height="136" /></a><p class="wp-caption-text">In Braunegg, einem Dörfchen wie aus einem Bild des Malers Korab!</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0491.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17918" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0491-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0451-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17919" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0451-ausschn-400x352.jpg" alt="" width="400" height="352" /></a></p>
<p>Braunegg &#8211; nicht zu verwechseln mit dem vom Fernsehfilm bekannten bzw. berüchtigten Braunschlag &#8211; ist ein typisches Waldviertler Dorf, wie es aktuell dort überall ausschaut. Das ist durchaus wohlwollend und anerkennend gemeint, denn die Zeiten des &#8220;armen&#8221; Waldviertels sind Gott sei Dank eher in der jüngeren Vergangenheit versunken. Überraschend stattliche, oft sogar protzige Neubauten stehen neben verfallenden Althäusern, unbewohnte Vierseithöfe dämmern dem Verfall entgegen, daneben ein neues Feuerwehrhaus, in Braunschlag gleich zwei einladende, aber wie schon festgestellt, leider geschlossene Gasthöfe. Das vorige Bild enthält das Arbeitsgerät dieser Jahreszeit &#8211; einen ziemlich neuen Pflug und ein &#8220;antikes&#8221; Güllefass samt dem Jauchespender darüber&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0481-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17922" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0481-ausschn-400x136.jpg" alt="" width="400" height="136" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0496.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17923" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0496-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p>Von der Kreuzung nach dem Dorf schwenkt die Markierung leicht rechts haltend zu  Wiesenböden mit weiterhin prächtigem, aber schon etwas mittägig verschattetem Alpenblick ab. Zuletzt auf Asphalt zum Weiler Oed, und hier ist es gut, genau auf die Karte zu schauen bzw. die Markierungstafeln ernst zu nehmen. Denn auf der Straße geht es ein Stück bergauf, bis der Weiterweg abzweigt. Inzwischen bin ich schon drei Stunden (und das nicht zu langsam) unterwegs, höchste Zeit für eine kurze Labung mit einem kleinen Energieweckerl und einem Schluck aus der Thermosflasche. Und ich habe gar nicht mehr daran gedacht &#8211; beim raschen Aufbruch in der Früh ein Packerl Pocketcoffe in den Rucksack gesteckt, jetzt meine Rettung vor dem Energieversagen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/WEB-DSCN0502.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17924" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/WEB-DSCN0502-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0508.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17925" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/web-DSCN0508-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p>Hier ist nun das Wegkreuz mit dem Kälteopfer von 1929, und bis zum nächsten Bild mit Blick auf Ruine und Burg Streitwiesen (zwischen Weiten und Pöggstall) liegen 40 Minuten scharfe Gehzeit über den echt so sich erweisenden Langen Berg. Zum Glück ist im dichten Waldgelände, gerade dort wo nur eine spärliche Spur besteht, mit Zwischenmarkierungen (gelbe Taferl) nicht gespart! Die später folgende Forststraße hingegen ist sogar asphaltiert, und danach kann ich in die untere Braunegger Straße einbiegen. Zwei Kehren noch, dann komme ich nach Gerersdorf und beim Traunfellner-Haus vorbei. Hier lebte der durch seine Bilder (vor allem auch Holzschnitte) überregional bekannte Waldviertler Künstler Prof. Franz Traunfellner (11913 &#8211; 1986). Ich durfte ihn in meinen ersten Jahren als Buchautor bei einer Veranstaltung des NÖ Pressehauses / Buchverlag persönlich kennenlernen und habe ihn als sehr freundlichen und sehr bescheidenen Menschen in bester Erinnerung.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0511.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17927" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0511-400x266.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0515.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-17928" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/12/fb-DSCN0515-266x400.jpg" alt="" width="266" height="400" /></a></p>
<p>Die Gerersdorfer Kapelle wirkt (mit dem Peilstein am Ostrong im Hintergrund) schon mehr frühlingsmäßig als dezemberlich, als ich nach fast viereinhalb Stunden wieder beim Auto am Ausgangspunkt eintreffe. Insgesamt hat mich der Traunfellnerweg-64 äußerst angenehm überrascht, eine relativ lange Tour (fünf bis sechs Stunden von Pöggstall) mit 17 km Länge und 450 Höhendifferenz, sehr zu empfehlen! Jetzt muss ich nur noch selber in meinem Blog den adventlichen Ausflug nach Pöggstall und zum Traunfellner-Haus heraussuchen&#8230;</p>
<p>Ist schon passiert: 11. Dezember 2008 (ziemlich in den Anfangszeiten des Wandertipp-Blogs), dort auch recht stimmungsvolle, allerdings winterlichere Bilder!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2015/12/06/poggstall-traunfellner-weg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zu den sanften steirischen Westalpen</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2015/07/14/zu-den-sanften-steirischen-westalpen/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2015/07/14/zu-den-sanften-steirischen-westalpen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2015 08:36:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Botanik]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderwagen & Handicap-Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturtouren]]></category>
		<category><![CDATA[Mystische Plätze]]></category>
		<category><![CDATA[Natur-Erlebniswege]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Pilgerwege]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderurlaube]]></category>
		<category><![CDATA[Weitwanderungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=16807</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich sollte man an so extrem heißen Tagen wie zuletzt im Hochgebirge unterwegs sein. Aber ein günstiges Angebot hat uns nach Schwanberg ins Moorheilbad-Kloster gelockt. Schon unser fünfter Aufenthalt in dieser Gegend, und könnte es dort nicht schon Heidelbeeren und Schwammerl geben? Unser Anreisetag fiel ausgerechnet auf den heißesten Tag der letzten Hitzeperiode &#8211; aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sollte man an so extrem heißen Tagen wie zuletzt im Hochgebirge unterwegs sein. Aber ein günstiges Angebot hat uns nach Schwanberg ins Moorheilbad-Kloster gelockt. Schon unser fünfter Aufenthalt in dieser Gegend, und könnte es dort nicht schon Heidelbeeren und Schwammerl geben?</p>
<div id="attachment_16808" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/SSCN8136.jpg"><img class="size-medium wp-image-16808" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/SSCN8136-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die sanften Berghöhen der Weststeiermark</p></div>
<p>Unser Anreisetag fiel ausgerechnet auf den heißesten Tag der letzten Hitzeperiode &#8211; aber wir fuhren ja über die Berge! Das ist so vortrefflich bei Fahrten in die Steiermark &#8211; gleich nach dem Start über Lahnsattel und Totes Weib ins Mürztal - die richtige Einstimmung! Von Mürzzuschlag auf der Schnellstraße bis ins Murtal bei Knittelfeld bzw. Zeltweg geht es schnurstracks dahin, und schon folgt die Abzweigung bei Weißkirchen übers Gaberl (die Route über Graz vermeiden wir eher und machen gleich aus der Anreise einen eigenen Ausflug).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-PANO-DSCN8112.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16809" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-PANO-DSCN8112-400x70.jpg" alt="" width="400" height="70" /></a></p>
<p>Von der vielbefahrenen Bergstraße übers Gaberl &#8211; ein Kurvenparadies für die Motorradfahrer! &#8211; verläuft eine Sandstraße den Bergkamm mit seinen Windrädern entlang zum Alten Almhaus.</p>
<div id="attachment_16811" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8089.jpg"><img class="size-medium wp-image-16811" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8089-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der Sattel der Stubalpe beim Alten Almhaus</p></div>
<p>Eigentlich war hier allerhand los, zum Wochenende sicher ein beliebtes Ausflugsziel. Gerade um die Mittagszeit gewaltige Hitze selbst auf dieser Berghöhe von 1600 m! Es reichte daher nur für einen Almspaziergang, aber mehr bietet sich hier ohnehin nicht an. Für starke Marschierer hingegen muss die Überschreitung all dieser Berghöhen von der Gleinalpe bis zur Koralpe ein Genuss sein &#8211; sozusagen am &#8220;Sommerlangen Zaun&#8221; entlang (obwohl ich erst herausfinden muss, was das bedeutet).</p>
<div id="attachment_16813" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8093.jpg"><img class="size-medium wp-image-16813" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8093-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die &quot;Stoanane Mirz&quot;, eine Mariensäule auf dem nächsten Almhügel, unser Ziel mit großem Gipfelkreuz - der Brandkogel</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8092.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16814" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8092-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Freier Blick ringsum, malerische Quellwolken und nichts als Sonne &#8211; Hitze und grelles Licht zum Schwindligwerden! Aber die Geologie sorgt sogar für einen winzigen schattigen Rastplatz &#8211; auf den kalkig wirkenden Schichten der Kammhügel liegen nämlich Blöcke aus quarzhältigem harten Gestein auf, wie kleine Burgen wirkend und mancherorts als &#8220;Öfen&#8221; bezeichnet.</p>
<div id="attachment_16815" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8104.jpg"><img class="size-medium wp-image-16815" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8104-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ah, ein bisschen Schatten! Und noch dazu mit blumiger Aussicht - die Berganemonen aber nur mehr mit ihren &quot;Fruchtpinseln&quot;</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/SSCN8137.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16816" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/SSCN8137-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/SSCN9744.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16818" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/SSCN9744-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Glockenblumen und ein &#8220;Steinerner Hase&#8221; (Anni &#8211; phantasievoller Fotoblick)</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/SSCN9748.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16829" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/SSCN9748-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/SSCN9745.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16819" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/SSCN9745-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Sonst blüht hier fast nichts mehr &#8211; was halt das Weidevieh übrig gelassen hat&#8230; Aber eigenartige Schreie klingen vom nahen Gipfelhang herüber &#8211; kein Kuhgemuhe, sondern&#8230; irgendwie Brunft- oder Rangkämpfen ähnlich! Jetzt kommen wir erst drauf, wir sind ja in der Heimat der Lippizaner, die hier auf der Sommerweide sind!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN9715-Ausschnitt.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16821" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN9715-Ausschnitt-400x222.jpg" alt="" width="400" height="222" /></a></p>
<div id="attachment_16822" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/SSCN8139.jpg"><img class="size-medium wp-image-16822" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/SSCN8139-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Wie die wilde Jagd toben die Junghengste daher, umhüllt von Staubwolken vom ausgetrockneten Almboden - und hier schon in ganzer Pracht im Respektabstand!</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/SSCN8140.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16823" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/SSCN8140-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Auf einer Infotafel und später im Internet finden wir dazu allerhand Interessantes, aber momentan halten wir uns an die Straße Richtung Maria Lankowitz, den berühmten Wallfahrtsort &#8211; die ersten paar Kilometer ohne Asphalt&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8130.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16830" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8130-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>12 km windet sich die Straße von der Stubalpe hinab in die Niederung bei Köflach-Voitsberg, damit hinein in noch mehr Hitze! In der Wallfahrtskirche möchte man am liebsten sitzen bleiben&#8230; und im halbschattig abgestellten Auto zeigt dann das Thermometer 42 Grad!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8129.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16831" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8129-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<div id="attachment_16832" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8128.jpg"><img class="size-medium wp-image-16832" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8128-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Anna-Altar und Gnadenstatue</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8126-Aussschnitt.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16833" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8126-Aussschnitt-400x311.jpg" alt="" width="400" height="311" /></a></p>
<p>Auf jeder Bergseite haben wir nun eine für uns neue Kirche besucht. Weißkirchen ein großer neugotischer Bau, an die ursprüngliche und weit in die Geschichte zurückreichende Kirche (diese sehenswert, aber leider verschlossen) angefügt. Maria Lankowitz als eine der beliebtesten Wallfahrten der Steiermark, am Steirischen Jakobsweg gelegen. Danach beschäftigt uns nur noch die restliche Fahrtstrecke nach Schwanberg. Zuerst bei Köflach auf gut ausgebauter Zubringerstraße von Graz her, dann &#8211; zum Glück die Abzweigung nicht übersehen &#8211; rechts Richtung Deutschlandsberg. Eine hübsche Fahrt über die Hügel am Fuß des Koralpenmassivs, Stainz wird durchquert (das kennen wir schon vom Steirischen Mariazellerweg), und zuletzt auf der Hauptstraße, obwohl die Seitenroute über Bad Gams schöner wäre, nach Deutschlandsberg (ein Kreisverkehr nach dem anderen). Nach Schwanberg einzubiegen und über den idyllischen Hauptplatz am Ziel zu landen, das empfinden wir wie ein &#8220;Heimkommen&#8221;. Immerhin sind wir schon mehrmals hier und haben uns jedesmal im modernen Kurhotel &#8220;Moorbad im Kloster&#8221; sehr wohlgefühlt.</p>
<div id="attachment_16835" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/SSCN9746.jpg"><img class="size-medium wp-image-16835" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/SSCN9746-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">AB Wetterwolken über der Stubalpe</p></div>
<p>Die Hitze steigert sich am Mittwoch, 8. Juli, noch einmal, bis nachmittags die Gewitter rings von den Bergen und Hügeln grollen und nachts auch über Schwanberg hereinbrechen. Wir widmen uns an diesem Tag voll der Erholung mit den angebotenen Therapien und dem angenehm leeren Hallenbad. Wunderbar ist die folgende Abkühlung, und so kann es am nächsten Tag schon wieder ans Wandern gehen. Zwei volle Tage haben wir noch, und für die Heimfahrt ist wieder ein Gipfel auf den sanften steirischen Westalpen vorgesehen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8122-Ausschnitt.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16836" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/07/WEB-DSCN8122-Ausschnitt-400x222.jpg" alt="" width="400" height="222" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2015/07/14/zu-den-sanften-steirischen-westalpen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mostvierteltour zur Baumblüte</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2015/04/28/mostvierteltour-zur-baumblute/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2015/04/28/mostvierteltour-zur-baumblute/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2015 18:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturtouren]]></category>
		<category><![CDATA[Markierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mostviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Mystische Plätze]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Pilgerwege]]></category>
		<category><![CDATA[Radtouren]]></category>
		<category><![CDATA[Rundwanderwege]]></category>
		<category><![CDATA[Weitwanderungen]]></category>
		<category><![CDATA[tut gut-Wanderwege]]></category>
		<category><![CDATA[Ötscherland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=16234</guid>
		<description><![CDATA[Werbung ist ja schon genug gemacht worden zum Thema Baumblüte im Mostviertel. Aber auch so wäre diese Tour als Teil eines Pilgerweges von Heiligenkreuz nach Sonntagberg auf unserem Programm gestanden! Bestes Wetter dazu mit Föhnstimmungen und milden Lüften am Montag, 27. April. Nach einigen Erledigungen erst etwas verspäteter Start, aber über die Westautobahn keht es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werbung ist ja schon genug gemacht worden zum Thema Baumblüte im Mostviertel. Aber auch so wäre diese Tour als Teil eines Pilgerweges von Heiligenkreuz nach Sonntagberg auf unserem Programm gestanden! Bestes Wetter dazu mit Föhnstimmungen und milden Lüften am Montag, 27. April.</p>
<div id="attachment_16235" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN9167.jpg"><img class="size-medium wp-image-16235" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN9167-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">AB &quot;Blühende Ausblicke&quot; vom Sonntagberg</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN9170.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16236" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN9170-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nach einigen Erledigungen erst etwas verspäteter Start, aber über die Westautobahn keht es ja windschnell (trotz Montagverkehrs) bis Amstetten / West und hinein ins Ybbstal. Inzwischen hat sich auch der Föhn etwas mehr durchgesetzt, und es könnten ideale Blick- und Fotoverhältnisse herrschen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7216.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16238" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7216-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-RSCN7314.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16239" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-RSCN7314-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Nach starkem Wochenendbesuch (überall gibt es jetzt Feste und Veranstaltungen) ist es am Montag angenehm ruhig am Sonntagberg. Wir spazieren auf dem Kulturwanderweg rund um die Basilika und genießen Sonnenwärme und Ausblicke.</p>
<div id="attachment_16240" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN9164.jpg"><img class="size-medium wp-image-16240" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN9164-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">AB Blick über die Hügelberge bei St. Georgen in der Klaus gegen die noch verschneiten Gipfel (Sengsengebirge ?)</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-RSCN9226.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16241" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-RSCN9226-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die Ybbstaler Alpen wirken noch ganz schön winterlich, ein herrlicher Kontrast zu all dem Grünen und Blühen ringsherum!</p>
<div id="attachment_16242" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7240.jpg"><img class="size-medium wp-image-16242" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7240-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">In der Ferne der Ötscher und das Dürrensteinmassiv</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7233.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16243" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7233-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Am Ende der kleinen Rundwanderung noch in der Basilika &#8211; für mich interessant die Votivbilder (Scheibbs, Purggstall, Mariazell!), hier jenes von St. Pölten und ein eigenartiges &#8220;Christkindl&#8221;.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-Votivbild-St.-Pölten-DSCN7245.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16245" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-Votivbild-St.-Pölten-DSCN7245-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7251.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16246" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7251-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>8,5 km beträgt die Entfernung zum nächsten Ziel, als Fußmarsch etwa 2 Stunden, herrlichste Ausblick und malerische Landschaft &#8211; aber alles auf der asphaltierten Panoramastraße (ebenso stellt sich der von mir propagierte &#8220;Mostviertler Vierbergelauf&#8221; dar &#8211; in &#8220;Wandererlebnis Ötscher &amp; Ybbstaler Alpen&#8221; von Werner Tippelt und mir im Kral-Verlag, allerdings ist der interessanter als diese besser mit dem Rad zu bewältigende Strecke nach St. Leonhard).</p>
<div id="attachment_16247" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7237.jpg"><img class="size-medium wp-image-16247" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7237-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">So schön ist nur eine kurze Wanderstrecke nahe der Basilika</p></div>
<div id="attachment_16249" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN9184.jpg"><img class="size-medium wp-image-16249" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN9184-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">AB Der Ötscher rückt schon näher!</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-RSCN9228.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16250" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-RSCN9228-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>In St. Leonhard am Walde ist schon Zeit für die Mittagsrast, allerdings halten wir die nicht im empfehlenswerten Gasthof Ettel mit Konditorei, sondern aus dem Rucksack an einem idyllischen Platz unterhalb der Kirchenmauer, vor uns ein blühender Kirschbaum und ein supriges Ötscherpanorama. Sparsam vor allem hinsichtlich Kalorien!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7228.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16251" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7228-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7260-Panoausschnitt.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16252" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7260-Panoausschnitt-400x166.jpg" alt="" width="400" height="166" /></a></p>
<p>Die Leonhardkirche am Walde ist das traditionelle Wallfahrtskirche der Wiener Fiaker! Bezeichnend die Tafel mit einem &#8220;Starken Stallsegen&#8221; an der gotischen Orgelempore.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7273.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16253" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7273-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7267.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16254" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7267-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nun sollte unsere Tour Richtung Franzreitherberg und Grestener Hochkogel weitergehen, aber das funktioniert ein Stück lang nur als Fußmarsch &#8211; vorbei an dem von Werner so gelobten &#8220;Hedi´s Platzerl&#8221; mit Schnapsarchiv (bei meiner Krokustour 2014 beschrieben) &#8211; oder wie schon empfohlen als Radtour. Wir schätzen nun die verbliebene Zeit ein und nehmen die direkte Weiterfahrt durch die Schliefau nach Randegg, weiter nach Gresten und dann abzweigend nach Reinsberg.</p>
<div id="attachment_16255" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7268.jpg"><img class="size-medium wp-image-16255" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7268-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Viele Wege gibt es in St. Leonhard, einer davon würde über die urige Wallfahrtskirche St. Aegidi am Walcherberg nach Windhag führen.</p></div>
<div id="attachment_16256" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN9202.jpg"><img class="size-medium wp-image-16256" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN9202-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bergfriedhof in St. Leonhard, einen ebenso &quot;schönen&quot; gibt es auch in Windhag.</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7299.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16257" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7299-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Hier sind wir schon in Reinsberg, bekannt durch die Aufführungen und Events in der &#8220;Burgarena&#8221; &#8211; das alles kennen wir noch nicht und wandern daher zur Ruine hinauf.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7290.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16259" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7290-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die Anlage ist mit ihren Umbauten für Konzerte und Theatersommer wirklich eindrucksvoll, da müssen rührige Burgfreunde am Werk sein! Übrigens sehen wir am Burgweg erstmals heuer das Bleiche Knabenkraut, umgeben von Buchs-Kreuzblumen (&#8220;Frauenschucherl&#8221; genannt).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7293.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16261" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7293-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Das Nachmittagslicht wird dann immer interessanter, die Fantasie anregende Wolkenschiffe, im Norden über dem Waldviertel sich türmende Gewitterwolken. Aber wie wählen wir nun die beste Rückfahrt nach St. Veit, um nicht zu spät heimzukommen?</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7308.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16262" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7308-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Ein freundlicher Gemeindebediensteter gibt uns dann einen guten Tipp &#8211; über die Berge hinüber ins Erlauftal. Eine kurvige Bergstraße führt hinauf zum Sattel an der &#8220;Schranken&#8221;, einem alten Übergang zur Proviantstraße aus dem Mostviertel in die Eisenwurzen. Dann folgt der wirklich zauberhafte Ötscherblick, der allein schon diese Fahrt lohnt!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7313.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-16263" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2015/04/WEB-DSCN7313-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Durch die Pockau kommen wir nach Kienberg, und an Neubruck vorbei (mit an diesem leeren Parkplätzen der Landesausstellung) kommen wir zügig ins Pielachtal und noch einmal über einen Berg (die Geiseben zwischen Tradigist und Eschenau) ins heimatliche Traisen-Gölsental.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2015/04/28/mostvierteltour-zur-baumblute/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zwischen Puchenstuben und Frankenfels</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2014/11/04/zwischen-puchenstuben-und-frankenfels/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2014/11/04/zwischen-puchenstuben-und-frankenfels/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2014 18:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Frankenfels]]></category>
		<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Markierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mostviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Natur-Erlebniswege]]></category>
		<category><![CDATA[Pielachtal]]></category>
		<category><![CDATA[Pilgerwege]]></category>
		<category><![CDATA[Puchenstuben]]></category>
		<category><![CDATA[Weitwanderungen]]></category>
		<category><![CDATA[tut gut-Wanderwege]]></category>
		<category><![CDATA[wandern & bergsteigen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=15188</guid>
		<description><![CDATA[Das war am 3. November eine der letzten noch ausständigen Touren für mein Projekt &#8220;Voralpen neu&#8221;, und der Tag war so halb und halb richtig&#8230; Die Tour von Frankenfels nach Puchenstuben über Frankenfelsberg &#8211; Schlagerboden und den Puchenstubener Wallfahrerweg kannte ich schon von meinen Pilgerwegen, außerdem im Sommer noch nachgeprüft. Die Gegenrichtung sollte die beiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war am 3. November eine der letzten noch ausständigen Touren für mein Projekt &#8220;Voralpen neu&#8221;, und der Tag war so halb und halb richtig&#8230;</p>
<div id="attachment_15189" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN4281-pan.jpg"><img class="size-medium wp-image-15189" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN4281-pan-400x185.jpg" alt="" width="400" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Ausblick vom Schweinbergsattel gegen Puchenstuben und den Ötscher, der ist aber (unserem Gefühl nach) von hier aus nicht so imposant wie von unseren anderen &quot;Ötscher-Blickpunkten&quot;</p></div>
<div id="attachment_15190" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN-7154-Ausschnitt.jpg"><img class="size-medium wp-image-15190" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN-7154-Ausschnitt-400x254.jpg" alt="" width="400" height="254" /></a><p class="wp-caption-text">AB Ötscher noch leicht verschneit, am Tag zuvor ging Peter Rosenkranz mit Begleitung hemdärmlich über den Rauhen Kamm!</p></div>
<p>Die Tour von Frankenfels nach Puchenstuben über Frankenfelsberg &#8211; Schlagerboden und den Puchenstubener Wallfahrerweg kannte ich schon von meinen Pilgerwegen, außerdem im Sommer noch nachgeprüft. Die Gegenrichtung sollte die beiden an der Mariazellerbahn im hintersten Winkel des Pielachgebietes (allerdings nicht am Pielachfluss!) befindlichen Orte verbinden.</p>
<div id="attachment_15191" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN4285.jpg"><img class="size-medium wp-image-15191" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN4285-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Letzter Ötscherblick vom Schweinbergsattel, der aus dem Natterstal hinter Laubenbachmühle nicht mehr auf den alten markierten Wegen, sondern auf einer neuen Forststraße erreicht werden muss.</p></div>
<div id="attachment_15193" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN7148.jpg"><img class="size-medium wp-image-15193" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN7148-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">AB Das 1979 bereits errichtete Kreuz auf dem Schweinbergsattel, im Hintergrund mache ich gerade das folgende Bild!</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN4280.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15194" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN4280-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><strong>Route:</strong> Bahnhof Puchenstuben (Zufahrt mit Mariazellerbahn von Frankenfels) &#8211; Nattersbachtal (bei Kehre der unteren Bahnschleife zwischen Laubenbachnühle und Winterbach, Weitwanderweg-04) &#8211; Schweinbergsattel &#8211; Fischbacheck &#8211; Gromanberg &#8211; Eibeckalm &#8211; Redtenbach &#8211; Frankenfels; insgesamt 12,5 km, Gehzeit ca. 5 Std.</p>
<div id="attachment_15195" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN7160.jpg"><img class="size-medium wp-image-15195" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN7160-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">AB Am schönsten Wegstück auf den Wiesen vor dem Hof Fischbacheck, Ausblick über die Hofrotte gegen den Eisenstein, links dahinter der ferne Hohenstein</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-RSCN7197.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15196" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-RSCN7197-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Leider kamen über Mittag die Wolken immer höher, schwappten bald über den Sattel beim Fischbacheck &#8211; aber gerade dadurch ergaben sich besonders stimmungsvolle Bilder!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN4291.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15197" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN4291-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN4292.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15198" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN4292-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN4294.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15199" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN4294-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN4295.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15200" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN4295-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nun kommt Annis Bilderserie:</p>
<div id="attachment_15202" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN7135-Ausschnitt.jpg"><img class="size-medium wp-image-15202" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN7135-Ausschnitt-400x254.jpg" alt="" width="400" height="254" /></a><p class="wp-caption-text">Blick zum uns bevorstehenden Gromanberg und ins Pielachtal</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN7170.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15203" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN7170-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN7176.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15204" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN7176-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN7177.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15205" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN7177-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN7180.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15206" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN7180-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Bald tauchen alle Gestalten nur mehr schemenhaft aus dem Nebel auf (AB).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/DSCN7183.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15208" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/DSCN7183-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der vom ARBÖ Frankenfels betreute Wanderweg über den Gromanberg glänzt nicht nur durch das Fehlen der Sonne (natürlich keine Glanzleistung&#8230;), sondern mit den Markierungen im Lauf der Wege abseits von Güterwegen und Straßen scheint man hier überhaupt sparsam umzugehen&#8230;</p>
<div id="attachment_15209" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN7188.jpg"><img class="size-medium wp-image-15209" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/11/WEB-DSCN7188-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">AB Im Nebel - nach der Eibeckalm vor Einstieg in das steile und abschüssige Wegstück beim Leonhardmarterl - eine uralte hohle Eibe, ebenfalls mit einem Bild des Viehpatrons</p></div>
<p>Nach dem urigen Stück über den Gromanberg ist der erste steile Waldabstieg nach der Eibeckalm eine &#8220;Schlüsselstelle&#8221; der Tour. Aber wer den ganzen Marsch von Puchenstuben her schon geschafft hat, bekommt hier auch keinen &#8220;Kniewackler&#8221;. Allerdings könnte man von der neuen und ganz viel besuchten Eibeckalm (trotz Ankündigung im Sommer &#8211; nur bis 26. 10. &#8211; noch immer bewirtschaftet, aber Montag geschlossen) zum Hof Fischbach absteigen, neue tut gut-Route Nr. 3, das geht einfacher. Und eigentlich ist es egal, ob man auf der Asphaltstraße durch den Fischbachgraben oder den Redtenbachgraben nach Frankenfels hinaus marschiert. Sogar die Landschaft ist sehr ähnlich durch die geologischen Verhältnisse &#8211; einer Weitung in Lunzer Schichten folgen die engen Schluchtstellen in den harten Kalkmassen, die am Falkenstein oberhalb von Frankenfels so markant hervortreten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2014/11/04/zwischen-puchenstuben-und-frankenfels/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hoch auf dem Hohenstein&#8230;</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2013/10/17/hoch-auf-dem-hohenstein/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2013/10/17/hoch-auf-dem-hohenstein/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2013 19:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Botanik]]></category>
		<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Lilienfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mostviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Natur-Erlebniswege]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Pielachtaler Pilgerweg]]></category>
		<category><![CDATA[Pilgerwege]]></category>
		<category><![CDATA[Rundwanderwege]]></category>
		<category><![CDATA[Türnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Wallfahrerwege]]></category>
		<category><![CDATA[Weitwanderungen]]></category>
		<category><![CDATA[wandern & bergsteigen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=12833</guid>
		<description><![CDATA[Beim meinem Auffrischen der Voralpentouren zwischen &#8220;Dirndltal&#8221; und Mariazeller Bergen war es jetzt höchste Zeit für den Hohenstein! Gehmäßig muss man auch relativ gut beisammen sein für diesen Gipfel, denn er ist zwar &#8220;nur&#8221; 1195 m hoch, aber schon ein fester und hoher Marsch aus den begrenzenden Tälern bei Kirchberg (Sois, haben wir im Frühjahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim meinem Auffrischen der Voralpentouren zwischen &#8220;Dirndltal&#8221; und Mariazeller Bergen war es jetzt höchste Zeit für den Hohenstein! Gehmäßig muss man auch relativ gut beisammen sein für diesen Gipfel, denn er ist zwar &#8220;nur&#8221; 1195 m hoch, aber schon ein fester und hoher Marsch aus den begrenzenden Tälern bei Kirchberg (Sois, haben wir im Frühjahr schon erkundet) und Lilienfeld/Schrambach bzw. Türnitz. Letzten Sonntag, 13. Oktober, musste ich allerdings allein unterwegs sein. Dafür war der Wetterbericht nach dem föhnigen Samstag auf der Brandmauer vielversprechend&#8230;</p>
<div id="attachment_12834" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/W-WEB-DSCN7179.jpg"><img class="size-full wp-image-12834" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/W-WEB-DSCN7179.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">So sollte es am Sonntag sein - glühende Rotbuchen unter strahlend blauem Himmel, aber beim Zittertal im obersten Hauserbauerngraben trieb scharfer Westwind dichte Wolken über die Waldkämme daher</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/A-WEB-DSCN7068.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12835" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/A-WEB-DSCN7068.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Bei mir selber nachgelesen (&#8220;Voralpen an Traisen und Gölsen&#8221;) &#8211; der schönste Hohensteinweg ist jener von Türnitz durch die Raxenbachrotte, das stimmt sicherlich immer noch, denn der Höhenweg hinüber in den obersten Hauserbauerngraben ist wirklich wunderhübsch. Bergbauernfluren, Hochwiesen, stattliche Wälder &#8211; der lange Hauserbauergraben selber gehört zu den am wenigsten attraktiven Zugängen. Da geht man schon lieber vom Engleitengraben bei Schrambach/Zögersbach aus und kann sogar in Verbindung mit dem Ratzenecksteig eine Runde über den Himmel machen. Als Rundwanderung lohnend ist auch die Verbindung von &#8220;Tradigister Weg&#8221; und &#8220;Kirchberger Weg&#8221; mit Ausgangspunkt in der Sois.</p>
<div id="attachment_12837" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/B-WEB-DSCN7077.jpg"><img class="size-full wp-image-12837" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/B-WEB-DSCN7077.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Hier am Engleitensattel bin ich schon halbwegs zwischen 900 und 1000 m, der wichtige Kreuzungspunkt ist durch eine Infotafel der AV-Sektion St. Pölten und einen Rastplatz markiert, das einfache Kreuz mit Bändern in ungarischen Farben erinnert an den Mariazellerweg</p></div>
<p> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/C-WEB-DSCN7081.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12838" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/C-WEB-DSCN7081.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Der nächste Sattel heißt &#8220;Ochsenboden&#8221; und erinnert daran, dass hier einstens ein Weideboden bestand, der längst großteils verwachsen ist. Nun belegen ringsum die selbst in steilste Hänge geschlagenen Forststraßen an den Wechsel der Bewirtschaftungsform. Allerdings brechen hier zwischen dem Hauptdolomit der tieferen Hänge und dem aus Muschelkalk (Reiflingerkalk) schroff geformten Gipfelaufbau Lunzer Schichten auf. Die Sandsteine sind eindeutig erkennbar, trotz der Höhenlage gab es in der Gegend auch Schurfstellen nach  Steinkohle, wie sie vor allem auch in Schrambach abgebaut wurde. Schwammerl gibt es auf diesem Boden sicher auch, jetzt aber nur mehr alles andere als Steinpilze&#8230; Der Steig überquert sogar auf einem Holzbrückerl ein kleines Wassergerinne, führt aber dann durch einen Hochwald mit überaus stattlichen, fast urwaldartig wirkenden Stämmen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/D-WEB-DSCN7088.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12840" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/D-WEB-DSCN7088.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/E-WEB-DSCN7090.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12841" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/E-WEB-DSCN7090.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/F-WEB-DSCN7141.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12842" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/F-WEB-DSCN7141.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Unter den Kalkstufen des Gipfelkegels mit der Einmündung des Soiser Weges geht es gleich steil hinauf, und dann führt der Steig in einigen Bögen durch das Schlaggelände höher. Jetzt gibt es noch eine imposante Aussicht, aber in wenigen Jahren wird man hier durch einen Fichtendschungel wandern&#8230;</p>
<div id="attachment_12844" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/H-WEB-DSCN7131.jpg"><img class="size-full wp-image-12844" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/H-WEB-DSCN7131.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Ausblick auf Gemeindealpe und Ötscher, in Gegenrichtung über das Traisental hinweg auf Lilienfelder Hinteralm und Reisalpe</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/J-WEB-DSCN7138.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12845" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/J-WEB-DSCN7138.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<div id="attachment_12846" class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/I-WEB-PAN-DSCN7125.jpg"><img class="size-full wp-image-12846" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/I-WEB-PAN-DSCN7125.jpg" alt="" width="800" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Panorama vom noch niedrig bewachsenen Holzschlag gegen Süden</p></div>
<p> Wie ein letzter Haarschopf ist der höchste Punkt rund um die Kandler-Hütte  auf dem Gipfel des Hohensteins von stattlichem Hochwald bedeckt, und so taucht die Schutzhütte erst im letzten Moment auf.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/K-WEB-DSCN7094.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12847" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/K-WEB-DSCN7094.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/M-WEB-DSCN7096.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12848" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/M-WEB-DSCN7096.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Noch immer treibt des scharfe Wind die Wolken von Westen heran, und ich bin ganz froh, in der Gaststube noch ein Platzerl zu finden. Der Hüttenwirt und sein eifriger &#8220;Harem&#8221;, pardon die Frauschaft, schaukeln den Betrieb hervorragend, wie selbst ein nicht ganz mit seinem Schweinsbraten zufriedener Wanderer neben mir nachher feststellt. Denn obwohl die Zufahrt bis zur Hütte über eine Forststraße möglich ist, die Bewirtschaftung einer solchen Schutzhütte durch die Vereinsmitglieder der Alpenvereinssektion verdient alle Achtung! Mir hätte der magere Schweinsbraten samt Knödel und Kraut schon recht gefallen, aber mit so gefülltem Magen möchte ich doch nicht den Abstieg antreten (die Gemüsesuppe mit Brot und Würstl war auch hervorragend). Als ich so um Mittag wieder ins Freie komme, sitzen die zahlreich heraufgeströmten Gäste schon in der Sonne! Aber immerhin schlüpfe ich nach den Gipfelbildern auf der vorgelagerten Felskanzel gern wieder in meine Handschuhe. Übrigens steht dort eine kleine  Steinpyramide mit Bronzebildnis des Turnvaters Jahn &#8211; Blick auf die Jahreszahl an der Tafel &#8211; 1928, zu meiner Genugtuung nicht aus jüngerer Zeit, ohne mich ins Politische verlieren zu wollen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/N-WEB-DSCN7117.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12851" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/N-WEB-DSCN7117.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/O-WEB-DSCN7107.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12852" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/O-WEB-DSCN7107.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<div id="attachment_12853" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/P-WEB-DSCN7118.jpg"><img class="size-full wp-image-12853" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/P-WEB-DSCN7118.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">So fügt sich von Nordwesten gegen Südwesten, vom Pielachtal bis zum Ötscher das Panorama in ein Bild - um es voll zu überblicken, das Panoramabild einzeln öffnen!</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/L-WEB-Panorama-DSCN7116.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12854" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/L-WEB-Panorama-DSCN7116.jpg" alt="" width="1000" height="193" /></a></p>
<p>Dann geht es an den Abstieg, und schon bald unterhalb der Schutzhütte wird es wärmer &#8211; unvermittelt hat nämlich die Strömung wieder auf Süden gedreht, Wolken und Dunst sind verweht, und die Farben leuchten im grellen Föhnlicht fast unwirklich auf. Immer noch kommen Wanderer herauf, denn egal ob aus der Sois oder vom ebenso bevorzugten Schrambach, das letzte Wegstück ist gleich. Viel mehr noch als der nähere Ötscher schiebt sich nun der Schneeberg ins Blickfeld.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/R-WEB-DSCN7139.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12857" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/R-WEB-DSCN7139.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/R-WEB-DSCN7134.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12856" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/R-WEB-DSCN7134.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/Q-WEB-DSCN7136.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12859" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/Q-WEB-DSCN7136.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Nach einem letzten Blick zur Reisalpengruppe tauche ich förmlich wieder in die Wälder ein, die den Hohenstein rings umschließen. Nur wende ich mich nun unter dem Felsriegel dem aus der Sois kommenden Weg zu. Wieder geht es durch die &#8220;schwammerlverdächtigen&#8221; Waldungen auf Lunzer Sandstein, bis einen Gehegezaun entlang (typischer Forstbesitz in der Sois) der Sattel westlich vom Ochsenboden erreicht ist.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/S-WEB-DSCN7142.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12860" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/S-WEB-DSCN7142.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/S-WEB-DSCN7148.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12861" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/S-WEB-DSCN7148.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Ein Überstieg über das Gehege vermittelt an der Westseite, über ein Forstautobahn hinweg (dort südlich Weiterweg Richtung Eisenstein) den Abstieg nahe dem Jagdhaus Löbelgraben vorbei in die Sois. Ich bleibe aber auf der Traisentaler Seite und folge einem relativ neuen Forstweg (in der ÖK aber schon eingezeichnet, im Gegensatz zur Forststraße auf der Pielachtaler Seite). Dieser mündet in die Almhänge oberhalb vom Zittertal, und über diese geht es mit herrlicher Aussicht und letzten Herbstzeitlosen hinunter zu dem längst aufgelassenen, aber sicher uralten und gut instandgehaltenen Gehöft. Offensichtlich ist hier der Weidebetrieb wichtiger als die Waldnutzung, von Jagdeinrichtungen wimmelt es ohnehin überall auf unseren Bergen&#8230;</p>
<div id="attachment_12863" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/T-WEB-DSCN7157.jpg"><img class="size-full wp-image-12863" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/T-WEB-DSCN7157.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Blick zum Zittertal mit Türnitzer Höger und der fernen Gippelnase</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/T-WEB-DSCN7167.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12864" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/T-WEB-DSCN7167.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Beim Abstieg in den Hauserbauerngraben entfaltet der Herbst seine vollste Pracht &#8211; eine fast bühnenreife Naturkulisse!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/U-WEB-DSCN7169.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12866" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/U-WEB-DSCN7169.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/V-WEB-DSCN7174.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12867" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/V-WEB-DSCN7174.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/V-WEB-DSCN7172.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12868" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/V-WEB-DSCN7172.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/W-WEB-RSCN7185.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12869" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/W-WEB-RSCN7185.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2013/10/17/hoch-auf-dem-hohenstein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
