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	<title>Bernhard Baumgartner´s Autorenblog &#187; Radtouren</title>
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		<title>Marchfeld.Geheimnisse</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 07:54:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr vergeht viel zu schnell (wie immer, besonders im Lebensabschnitt um den Achtziger), und so sind wir erst am Herbstanfang zu unserer schon längst dringend geplanten Landesausstellungsfahrt gekommen. Die erscheint mir umso wichtiger, als ich in meinem neuen Naturschätzebuch dem Marchfeld ziemlich viel Platz eingeräumt habe! So hat sich das Schloss Marchegg, vormals Landes-Jagdmuseum, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9185.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27892" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9185-400x192.jpg" alt="" width="400" height="192" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-Naturschätze-Baumgartner-Naturbücher-Kralverlag-DSCN8286.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27895" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-Naturschätze-Baumgartner-Naturbücher-Kralverlag-DSCN8286-400x241.jpg" alt="" width="400" height="241" /></a></p>
<p>Das Jahr vergeht viel zu schnell (wie immer, besonders im Lebensabschnitt um den Achtziger), und so sind wir erst am Herbstanfang zu unserer schon längst dringend geplanten Landesausstellungsfahrt gekommen. Die erscheint mir umso wichtiger, als ich in meinem neuen Naturschätzebuch dem Marchfeld ziemlich viel Platz eingeräumt habe!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN7585.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27896" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN7585-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9153.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27897" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9153-400x165.jpg" alt="" width="400" height="165" /></a></p>
<p>So hat sich das Schloss Marchegg, vormals Landes-Jagdmuseum, noch bei unseren Erkundungsfahrten für die Naturschätze präsentiert. Nun strahlt das Objekt frisch renoviert und zeitgemäß ausgestattet für die große Landesausstellung 2022. Die Anreise am 23. September bei angenehmem Wetter, verspricht einen schönen Tag. Vom Parkplatz beim Schloss &#8211; überragt von den schon &#8220;storchlosen&#8221; Dächern gleich zur Ausstellung, wo um 10.30 Uhr eine Führung beginnt. Diese ist so ausführlich, dass die letzten Abschnitte der Ausstellung gar nicht mehr erläutert werden können. Trotzdem ist schon Mittag vorbei, und wir stärken uns gleich bei dem im Schlosshof aufgestellten &#8220;Bäckerwagen&#8221; mit eigenartig gewickelten Speckstangerln (ähnlich gebaut wie Berner Würstl), und auf die lockenden Süßigkeiten wird verzichtet&#8230; Anschließend noch kurzer Spaziergang durch die Au und die historische Stadt (siehe Bild des Böhmenkönigs als Gründer, erinnert an die Denkmäler auf dem ungarischen Somloberg).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9165.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27899" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9165-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9177.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27900" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9177-400x228.jpg" alt="" width="400" height="228" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9175.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27902" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9175-400x140.jpg" alt="" width="400" height="140" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9161.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27903" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9161-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Die Themen der Ausstellung sind wirklich reichhaltig, vor allem geht es um die Wasserwelt, vor allem der Donau &#8211; in meinem Naturschätzbuch handelt der Abschnitt &#8220;Marchfeld &#8211; im Kampf um zu viel und zu wenig Wasser&#8221; darüber. Der Rundweg an der March, zum Tümpel beim Pulverturm mit den Urzeitkrebsen, ist ebenso lohnend wie die Besichtigung der Stadt, die heute nicht einmal den mittelalterlichen Mauerring ausfüllt. Etwas zu wenig war mir die spezielle Präsentation der Naturschätze, wie etwa der Sandberge bei Schönfeld und Oberweiden, allerdings hätte ich mir aus einzelnen gezeigten Karten gleich wieder einige Ziele ausgesucht (Wüstungen, Sandlebensräume).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9171.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27904" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN9171-344x400.jpg" alt="" width="344" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN91851.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27905" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/09/web-DSCN91851-400x192.jpg" alt="" width="400" height="192" /></a></p>
<p>So verabschieden wir uns am Nachmittag von unserem interessanten und mit etlichen Neuigkeiten lohnenden Ausflugsziel &#8211; und machen uns an die weite Heimfahrt, auf weitere Abstecher (etwa nach Orth mit dem Nationalpark und zu den anderen Marchfeldschlössern) haben wir wegen der langen Strecke verzichtet. Ebenso auf einen mehrtägigen Kurzurlaub, wofür wir schon das Hotelgasthaus Sommer in Auerstal kontaktiert hatten. Vielleicht einmal in den nächsten Jahres und zu einer blumigeren Zeit mit den Rädern, denn jetzt im Herbst ist das brettlebene &#8220;Feld&#8221; wirklich nicht besonders einladend im Vergleich zu den blühenden Rainen und Feuchtwiesen im April bis Juni.</p>
<p>Marchfeld &#8211; interessanter als vermutet, also doch Geheimnisse, wir kommen wieder!</p>
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		<title>Mühlviertel / Böhmerwald: Moldaublick bei Ulrichsberg</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2022 17:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Tag unserer kleinen Radtour entlang dem Schwarzenberg´schen Schwemmkanal (Sonntag, 24. Juli) blieb noch genug Zeit, auf den Aussichtsturm Moldaublick bei Schöneben zu steigen. Nicht nur die Aussicht ist überragend, allerdings auf den nördlichen Horizont (also Tschechien) beschränkt. Auch ein paar Gedanken zur Landschaft hier an der Grenze beim historischen Südböhmen sind angebracht: Die etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Tag unserer kleinen Radtour entlang dem Schwarzenberg´schen Schwemmkanal (Sonntag, 24. Juli) blieb noch genug Zeit, auf den Aussichtsturm Moldaublick bei Schöneben zu steigen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8997.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-27681" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8997-1024x767.jpg" alt="" width="1024" height="767" /></a></p>
<p>Nicht nur die Aussicht ist überragend, allerdings auf den nördlichen Horizont (also Tschechien) beschränkt. Auch ein paar Gedanken zur Landschaft hier an der Grenze beim historischen Südböhmen sind angebracht: Die etwa 700 m hoch gelegenen Talmulden des oberen Mühlviertels erlebt man ja als vielfältige Kulturlandschaft, Wiesen und Äcker rings um die verstreuten Dörfer und Marktorte. Im Gegensatz dazu zeichnet sich der eigentliche Böhmerwald als walddunkle Linie in der Landschaft ab und begrenzt scharf das Mühlviertler Bauernland. Auf seinen rundlich geformten Anhöhen dominiert der geschlossene Hochwald, nur von wenigen Lichtungen unterbrochen, wie etwa bei der Passmulde von Schöneben, wo der Straßenübergang ins Moldaugebiet verläuft. Hat man die Anhöhe überschritten bzw. bei einem Ausflug &#8220;überfahren&#8221;, ändert sich das Bild: Die baumfreien Flächen, die es hier überraschend viele gibt, wirken wie Almböden, meist ziemlich verwildertes, fast ruderal erscheinendes Grasland, das von den vereinzelten Großbetrieben zur Viehzucht ausgenützt wird.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-pspano-DSCN89791.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-27685" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-pspano-DSCN89791-1024x223.jpg" alt="" width="1024" height="223" /></a></p>
<p>Bei der Kirche von Glöckelberg mit ihrem umliegenden Friedhof wird deutlich, dass es in früheren Zeiten hier anders ausgesehen hat: Wo nur Wiesen oder Jungwald oder Strauchzonen mit Sumpfgebieten bestehen, war bis vor ca. 75 Jahren ein blühendes Bauernland, das erst nach dem 2. Weltkrieg mit der Machtübernahme durch die Kommunisten in eine wirtschaftliche Öde zurückverwandelt wurde. In der Karte (des Mühlviertler Tourismus, nicht in der Freytag &amp; Berndt Wanderkarte!) sind neben den tschechischen Bezeichnungen der restlichen noch heute bestehenden Ortschaften auch die alten &#8220;deutschen&#8221; (ich meine altösterreichischen) Ortsnamen eingetragen. Flurnamen weisen auf einzelne Siedlungen hin, von welchen nicht einmal mehr Ruinen übrig geblieben sind, nachdem bis etwa 1948 die Vertreibung der seit dem Mittelalter angestammten Bevölkerung durchgezogen wurde und die Grenzzone zum Sperrgebiet am Eisernen Vorhang sich wandelte. Neben einzelnen Wirtschaftsbetrieben (eher Kleinindustreie als Gewerbe) und Landwirtschaftskonglomeraten gibt es allerdings einen lebhaften Tourismus und Feriensiedlungen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8989.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27686" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8989-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN89801.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27688" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN89801-400x200.jpg" alt="" width="400" height="200" /></a></p>
<p>Der bekannteste Ort ist Horni Plana / Oberplan, der Geburtsort des Böhmerwalddichters  und in der Literaturgeschichte bedeutenden Sprachkünstlers Adalbert Stifter. Teile des historischen Ortes sind in dem nach Lipno benannten Moldaustausee versunken, der in endlos erscheinender blauer Schlangenlinie durch das grünende Land zieht. Die Berghöhen setzen sich auch, weniger markant als der Böhmerwald nach Norden fort, eher ein hohes Hügelland als ein Mittelgebirge, allerdings zum größten Granitgebiet Mitteleuropas gehörend. Sicher gibt es auch dort historische Punkte, die einen Besuch lohnen, aber als Ausflug vom Mühlviertel her konzentriert man sich vor allem auf die Runde um den Moldaustausee, vor allem als Radtourist.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8987.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-27690" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8987-1024x485.jpg" alt="" width="1024" height="485" /></a></p>
<p>Die nahe liegenden Bergpunkte mussten wir diesmal leider vernachlässigen, den Dreisesselberg und den Plöckenstein, wo auch wie im Mühl- und vor allem im Waldviertel einzelne Blockmassive die Waldlandschaft beleben. Vor allem um den Plöckensteinersee war mir leid&#8230;. aber vielleicht ein Grund, diese für uns ganz schön weit entfernte Region (im Vergleich zu den nahen Alpen) wieder aufzusuchen. Das ursprüngliche Waldkleid fiel uns sogar vom Aussichtsturm Moldaublick auf &#8211; Fichten und Tannen, durch die unterschiedlichen Zapfen leicht zu unterscheiden, aber immer wieder treten auch Rotbuchenbestände mit anderen Laubbäumen auf (Ahorn, Ebereschen usw.), auf dem Plöckenstein war ein abgestorbener Baumbestand nicht zu übersehen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8968.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27691" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8968-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8982.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-27692" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2022/08/web-bb-DSCN8982-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Am Montag, 25. August, war Heimreisetag, gleichzeitig Ausbruch der nächsten Hitzewelle. Wir wollten uns noch in Aigen-Schlägl aufhalten, um das Stift und die Brauerei zu besichtigen, letztere war éaber geschlossen. So setzten wir die Heimfahrt auf derselben Route über Aschach &#8211; Eferding &#8211; Wels fort. Resümè des Kurzurlaubes &#8211; gut gebucht im Böhmerwaldhof Ulrichsberg, Wetter trotz Hitze in den kühlenden Wäldern und beim Radfahren gut erträglich, und vor allem wieder einmal in eine noch zu wenig bekannte Landschaft &#8220;geschnuppert&#8221;, also insgesamt ein Erfolg!</p>
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		<title>Pannonische Touren I: Kogelsteine &#8211; Hühnerbühel &#8211; Unteres Kamptal</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2020 15:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Obwohl es in den Voralpentälern und auf den nicht ganz hohen Gipfeln schon wunderschön blüht, ist heuer das pannonische Niederösterreich vorrangig am Programm, vor allem auch um den Vorrat an Digitalbildern aufzustocken oder überhaupt erst anzulegen. Dafür muss man sich aber beeeilen, denn verzögert durch die Corona-Beschränkungen ist es erst nach Anfang Mai mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl es in den Voralpentälern und auf den nicht ganz hohen Gipfeln schon wunderschön blüht, ist heuer das pannonische Niederösterreich vorrangig am Programm, vor allem auch um den Vorrat an Digitalbildern aufzustocken oder überhaupt erst anzulegen. Dafür muss man sich aber beeeilen, denn verzögert durch die Corona-Beschränkungen ist es erst nach Anfang Mai mit den Exkursionen losgegangen (obwohl logischerweise das einzelne Herumstreifen in der Natur gesundheitlich am sichersten wäre, denn die Öffnung der Lokale hat selbst in unserer Nachbarschaft gleich wieder zu einem neuen Quarantänefall geführt).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-DSCN3303.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26137" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-DSCN3303-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><strong>4. Mai 2020: Kogelsteine bei Grafenberg und noch mehr&#8230;</strong></p>
<p>Hauptzweck an diesem schönen Tag -  nicht nur die Granitmonumente am Manhartsberg nahe Eggenburg, sondern vor allem auch die überaus seltene (im Janchen / NÖ allerdings mit einigen Standorten in dieser Gegend angegebene) SANDSCHWERTLILIE / Iris humilis ssp. arenaria. Von dieser habe ich zum Glück (neben der Tour im &#8220;Naturerlebnis NÖ&#8221;) auch ein überraschend gut eingescanntes Bild von der seinerzeitigen Diaaufnahme!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-PICT0008-bearb-neu.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26138" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-PICT0008-bearb-neu-266x400.jpg" alt="" width="266" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7145.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26139" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7145-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7144.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26140" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7144-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Damals (1997/98 ?) gefunden bei der &#8220;Feenhaube&#8221;, die ich diesmal normal (wie eine Nase der Fee) und fast mystisch mit der Sonnencorona fotografieren konnte.</p>
<p>Jetzt zu dieser fahrmäßig recht ausgedehnten Tour: Anfahrt über Traismaurer Donaubrücke &#8211; Maissau nach Grafenberg, dort nach Karte und Beschilderung zum Parkplatz beim Naturdenkmal Koglsteine, dort allein, aber (zu schließen) nach den ausgetretenen Wegen und den großen Infotafeln sonst recht gut besucht. Markant ist vor allem der &#8220;Wächter&#8221;, und mit der günstigen Beleuchtung Richtung Grafenberg ist schon einmal was Gutes gelungen. Übrigens blüht die eher frühe pannonische Flora, Kuhschellen allerdings nur mehr mit Fruchtstand.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7112.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26141" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7112-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7119.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26142" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7119-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7150.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26143" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7150-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Der monumental Granitblock des &#8220;Opfersteins&#8221; ist zugleich der beste Aussichtspunkt. Markant wie immer im Osten die Kirche von Wartberg, in der Gegenrichtung die Türme von Eggenburg und die Hügel rund um die tertiäre Meeresbucht von Eggenburg. Wir sehen auch schon die &#8220;Feenhaube&#8221; als nächstes Ziel, über ein Brachfeld zwischen Hecken am Rain und Weingarten geht es direkt dorthin. Aber leider, trotz allen Suchens finden wir überhaupt keine Spur der Sandschwertlilie &#8211; wenn verblüht, müssten ja die &#8220;Schwerteln&#8221; (die typischen Blätter) zu finden sein. Kann diese Rarität ganz einfach verschwunden sein? Andernorts sollen viele Pflanzen ausgegraben werden, um sie in Gärten zu versetzen oder an Liebhaber zu verkaufen. Aber man merkt keine Spuren solcher Tätigkeit. Allerdings gibt es die Sandschwertlilie auch nicht (wie angenommen) in speziellen Gärtnereien (z. B. Praskac in Tulln) zu kaufen. So drehen wir in dieser Hinsicht erfolglos, aber dennoch zufrieden mit dem Naturerlebnis unsere Runde und machen uns dann auf zum nächsten Ziel&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-ab-DSCN3315.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26146" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-ab-DSCN3315-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7132.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26147" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7132-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-ab-DSCN3322.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26148" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-ab-DSCN3322-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7138.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26149" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7138-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-ab-DSCN3338.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26150" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-ab-DSCN3338-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><strong>Der Hühnerbühel bei Etzmannsdorf / Straning</strong> ist eine langgezogener Rücken, der von der Franz-Josephs-Bahn bei ihrem Anstieg zum Waldviertel in einer weiten Schlinge bewältigt wird. Als wir dort einmal die Runde zwischen Straning und Burgschleinitz gewandert sind, ist uns vorgekommen, dieses Gelände müsste auch für die pannonische Flora ergiebig sein (tatsächlich finden sich mehrere Angaben dazu in der speziellen Literatur, eben dem Janchen &#8220;Flora von Wien, NÖ und Nordburgenland&#8221; (Verein für Landeskunde von NÖ 1977). Wir begeben uns als quer über die Hügel und Mulden des hier eher waldfreien Manhartsberges an Ort und Stelle &#8211; nicht gerade überwältigend&#8230; Aber bei einem Stop neben einem in der Ruderale angelegten Hühnerhof fällt uns etwas Eigentümliches auf, und es stellt sich heraus, es ist der ebenfalls seltene und weißlich blühende Österreichische Salbei (nur dort in der Gegend vorkommend). Anschließend queren wir über asphaltierte Feldwege weiter nach Burgschleinitz. Dieser eigenartig in einem Plateaueinriss gelegene Ort wird beherrscht von der hochgelegenen Pfarrkirche &#8211; romanisches Mauerwerk in der barocken Überbauung und vor allem interessant der Karner im ummauerten Friedhof. Seinerzeit war das mittels eines ungesicherten Holztürls zugängliche Untergeschoß als echtes &#8220;Beinhaus&#8221; gefüllt mit Totenköpfen, jetzt liegen ganz pietätlos nur ein paar menschliche Knochenreste herum, ziemlich makaber. Die verwinkelten Gassen und die gedeckte Kirchenstieg (oberhalb vom Kindergarten) sind jedenfalls ganz eigenartig, und die paar mit einer Einwohnerin gewechselten Worte drehen sich (neben Lokalem) vor allem über die Erfahrungen mit der Coronakrise und der gerade ebenso grassierenden Trockenheit&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN71621.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26154" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN71621-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-ab-RSCN3361.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26155" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-ab-RSCN3361-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-ab-DSCN3347.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26156" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-ab-DSCN3347-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Damit sind unsere Hauptziele sozusagen &#8220;erledigt&#8221;, obwohl ich noch etliches Interessante in dieser Gegend wüsste&#8230; Also machen wir uns eigentlich schon an die Heimfahrt, und die soll durch das Untere Kamptal führen, wo wir einige Ansichten bei Buchberg am Kamp schon einmal aufgenommen haben (natürlich leider nicht digital&#8230;.). Mit mir als &#8220;Navi&#8221; am Beifahrersitz kutschiert Anni quer über die weitflächige &#8220;Pampa&#8221; hinüber nach Gars am Kamp, wo wir zu dem im Vorjahr mit dem Rad befahrenen Kamptalweg queren. Die Zufahrt erfolgt aus Richtung Gars kommende kurz nach der Ortschaft Buchberg vor einem Hangeinschnitt der Kamptalstraße zur Kampbrücke, wo der Wanderweg am westlichen Ufer zum Schloss Buchberg verläuft. Eine kurze Wanderstrecke, vorbei an der Wehranlage einer alten Mühle zu den Blickpunkten auf das Schloss. Die Vegetation ist äußerst üppig hier, auf den Talflächen infolge des Hochwassers von 2002 noch immer ziemlich ruderal. Damals ist sicher die Mühle und ihr Wehr zerstört und inzwischen neu errichtet worden, aber der idyllische Charakter dieses Kampabschnittes ist wohl für noch immer lange Zeit stark beeinträchtigt. Die Stimmung ist nicht so extrem wie bei unserer letzten Wanderung (bei der Radtour sind wir hier nicht vorbei gekommen, sondern in Straßennähe gefahren), aber doch fotografisch halt annehmbar. Der Kamp führt dazu noch sehr wenig Wasser, und das Flussbett weist bald schon mehr dicht bewachsene Stellen auf als eine freie Fließstrecke&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-353-Bild-Tour-130-schloss_buchberg.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26159" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-353-Bild-Tour-130-schloss_buchberg-400x265.jpg" alt="" width="400" height="265" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-ab-DSCN3356.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26160" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-ab-DSCN3356-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7189.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26161" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7189-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Damit geht unsere erste intensivere pannonische Exkursionsfahrt von 2020 zu Ende, die Heimfahrt ist ja nicht sehr anstrengend, aber eines fehlt uns schon gegenüber den &#8220;normalen&#8221; Zeiten (obwohl wir auch sonst keine eifrigen Lokalbesucher sind) &#8211; eine Stärkung in der Kurkonditorei Gars (beim &#8220;Ehrenberger&#8221;) hätten wir schon noch vertragen&#8230;. aber geht eben nicht&#8230; &#8220;Hauptsach´g´sund&#8221; in diesen eigenartigen Tagen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7179.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26163" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2020/05/web-bb-DSCN7179-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> Wir nagen ja auch nicht am Hungertuch, wie es so heißt, aber während der Tour war für uns der Tisch nicht so üppig gedeckt wie für die Biber am Kamp!</p>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Radeln am Plattensee: KIS-BALATON</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Nov 2019 18:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Am Wasser]]></category>
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		<description><![CDATA[Kis-Balaton / der &#8220;Kleine&#8221; Plattensee &#8211; mit Büffelreservat und historischem Schauplatz Zalavar Im Lauf der Jahre haben wir (zuletzt sogar mit Radtouren) schon ziemlich alle Gegenden um den Plattensee erkundet &#8211; ausgenommen die Berge nordöstlich der Stadt Keszthely (Keszethelyi hegyseg) und den &#8220;Kleinen Balaton&#8221;, das Flachsee-, Sumpf- und Vogelschutzgebiet (von internationaler Bedeutung) im Südwesten, ungefähr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kis-Balaton / der &#8220;Kleine&#8221; Plattensee &#8211; mit Büffelreservat und historischem Schauplatz Zalavar</strong></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-Kisinsel-DSCN8119.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25699" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-Kisinsel-DSCN8119-400x345.jpg" height="345" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-Büffelreservat-DSCN8120.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25700" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-Büffelreservat-DSCN8120-400x305.jpg" height="305" /></a></p>
<p>Im Lauf der Jahre haben wir (zuletzt sogar mit Radtouren) schon ziemlich alle Gegenden um den Plattensee erkundet &#8211; ausgenommen die Berge nordöstlich der Stadt Keszthely (Keszethelyi hegyseg) und den &#8220;Kleinen Balaton&#8221;, das Flachsee-, Sumpf- und Vogelschutzgebiet (von internationaler Bedeutung) im Südwesten, ungefähr zwischen der Kreisstadt Keszthely und dem bekannten Kurort  Zalakaros. In diesem Ortsnamen steckt der Fluss Zala, den wir auch kurz kennenlernten, und beim Startpunkt Zalavar hätten wir uns eigentlich denken können, dass diese Örtlichkeit irgendetwas mit Burg zu tun hat.</p>
<p><strong>Mittwoch, 29. September 2019</strong></p>
<p>Abfahrt mit aufgepackten Rädern von Tapolca (Hotel Pelion) Richtung Szigliget und mit der Umfahrung von Keszthely über die Straßen Nr. 71 und 76, zuletzt beim Flugplatz vorbei zur Ortschaft Zalavar, Parkplatz bergwärts in einer Seitenstraße. Weiter geht es jedoch am Fuß der niedrigen Hügelkette entlang geradewegs auf der als Radroute ausgewiesenen Landstraße südwärts. Beim Verbindungskanal zwischen dem näher am großen Balaton verlaufenden Zalafluss mit dem Feneki-to (Kis-Balaton II) und dem weit größeren Hidvegi-to (Kis-Balaton I) machen wir den ersten Halt. Nach der Brücke rechts abgeschwenkt, ergibt sich nach der bisher eher eintönigen Landschaft ein überraschender Blick auf eine Erweiterung des Flusses mit zahlreichen Wasservögeln.<a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7928.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25702" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7928-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7927.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25703" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7927-400x299.jpg" height="299" /></a></p>
<p>Danach geht es wieder auf der kaum von Autos befahrenen Straße schnurgerade und eben bis zu einer auffallenden, westlich abzweigenden Allee (Zufahrt für die Kanyavari-Insel) bei Fenyvespuszta / Allatsimogato, einer Hofgruppe mit Streichelzoo. Wir wollen aber noch weiter zum berühmten Büffel-Reservat, daher ohne Abschwenker durch die endlos langgezogene Ortschaft Balatonmagyarod, ein Straßendorf mit schlichten Häusern und Kirche, anschließend wieder freies Gelände mit abgeernteten Feldern ringsum, zu einem kaum hervorstechenden Hügel mit Straßenabzweigung. Hier geht es östlich zum schon angekündigten <strong>Büffel-Reservat</strong>, einen sanften Hügel überquerend in eine waldige Senke, wo schon der Parkplatz dieser Nationalpark-Attraktion auftaucht: Infozentrum mit einfacher Ausschank, museal eingerichtet, außerhalb springen schon die Streichelzoo-Ziegen herum. Ein kleines Stück entfernt befinden sich die Stallungen mit einem weiteren Museumsraum. Von den Büffeln ist noch nicht viel zu bemerken, aber dafür huschen Ziesel wie selbstverständlich zwischen ihren Erdlöchern herum!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN79481.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25711" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN79481-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7946.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25712" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7946-400x362.jpg" height="362" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7965.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25713" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7965-400x299.jpg" height="299" /></a></p>
<p>Bei den Stallungen beginnt ein Lehrpfad, der in weitem Bogen die Station umkreist und weite Ausblicke in die typische Paßtalandschaft ringsum ermöglicht &#8211; eigentlich eine mit einzelnen Gebüschen und Baumgruppen bewachsene Grassteppe. Zuerst widmen wir uns aber dem Schauraum, vor allem durch die alten Bilder interessant. An der Umzäunung zwischen Lehrpfad und Freigelände entlang, gibt es immer wieder Hinweistafeln zur Geschichte der Pußtabüffeln und über ihre Lebensweise.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7950.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25715" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7950-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7951.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25716" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7951-400x362.jpg" height="362" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7953.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25717" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7953-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7954.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25718" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7954-400x319.jpg" height="319" /></a></p>
<p>Die Büffel sieht man beim anschließenden Rundgang, einzeln oder in kleinen Gruppen und sogar mit Jungtieren, relativ nahe, das heißt in mittlerer Teleentfernung. Die Tiere kamen im Lauf der frühmittelalterlichen Völkerwanderung mit den Steppenvölkern aus Innerasien in die Ungarische Tiefebene. Sie lebten hier eher domestiziert als nützliche, an das Klima und die Steppenlandschaft angepasste Haustiere, wahrscheinlich auch in Herden frei lebend. Ihre Eigenheiten sind bei den Infotafeln sehr gut beschrieben, wegen ihrer geringen Behaarung suchen sie zum Schutz vor Insekten gerne sumpfige Stellen auf, um sich darin zu suhlen. Ihr beim Herumweiden abgegebener Kot dient sozusagen zum Misten des Geländes. Weil es in der Kleinen und (in der mir nicht bekannten) Großen Ungarischen Tiefebene trotz der vielen Ruderalgebiete kaum mehr unberührte Natur gibt, wären frei laufende Büffel wohl schon längst ausgerottet. Die noch vorhandenen Bestände leben in Reservaten konzentriert, zu deren größten dieses am Kis-Balaton gehört.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7959-pano.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-25721" width="1024" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7959-pano-1024x120.jpg" height="120" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN79621.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25723" width="299" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN79621-299x400.jpg" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7957.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25724" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7957-400x299.jpg" height="299" /></a></p>
<p>Einem der bedrohlich wirkenden Büffelbullen möchte man, wie auch den Muttertieren mit ihren Kälbern, nicht zu nahe kommen. Aber die Abzäunung sorgt ohnehin für Sicherheit, und mit einem (empfehlenswerten) Fernglas hätten wir die Tiere natürlich noch genauer beobachten können. So verlassen wir uns auf unsere Teleobjektive, während wir rund um die Station wandern und zunächst die Büffelgruppen an der Südseite ins Visier nehmen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN8001.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25727" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN8001-400x199.jpg" height="199" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN8008.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25728" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN8008-400x263.jpg" height="263" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7969.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25729" width="383" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7969-383x400.jpg" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7983.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25730" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7983-400x254.jpg" height="254" /></a></p>
<p>An der Nordseite des umzäunten Geländes gibt es noch einen interessanten Beobachtungspunkt &#8211; in einer Mulde zieht eine Steilböschung entlang, in deren Löchern wir einen seltenen Vogel bemerken &#8211; Bienenfresser!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN8005.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25732" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN8005-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN8012.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25733" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN8012-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7998.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25734" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN7998-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN79941.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25735" width="299" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-DSCN79941-299x400.jpg" height="400" /></a></p>
<p>Nach fast zwei Stunden Aufenthalt fahren wir auf derselben Strecke zurück, um bei Fenyvespuszta durch die schon erwähnte Allee zur Insel Kanyavari-sziget abzuzweigen. Diese Zufahrt endet bei einem weitläufigen Parkplatz mit allen möglichen &#8220;Standeln&#8221; &#8211; unzweifelhaft ein vielbesuchter Standort! Für den Kis-Balaton ist das der einzig öffentlich zugängliche Platz, sonst sind die Naturschutzgebiete nur im Zug von Führungen zugänglich. Vor uns ragt eine riesenhaften, noch dazu hölzerne Bogenbrücke auf, Stiegen beiderseits (zum Glück müssen wir da nicht die schweren E-Bikes hinüberschleppen, weil wir nur einen Spaziergang unternehmen wollen). Vom Brückenbogen malerischer Ausblick beiderseits über den Wasserkanal, alle möglichen Wasservögel zeigen sich noch dazu. Leider haben wir fotografisch jetzt ein unbedachtes Problem &#8211; leere Akkus, Reserve im Hotel&#8230; also bleibt uns nur Annis Handy mit Kamera, wobei mir aber im Nachhinein das Übernehmen der Fotos und die Bearbeitung gar nicht so einfach fällt, die Qualität gegenüber den Kamerabildern unbefriedigend, aber immerhin haben wir einige Bilder davon mitbringen können.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0159_Moment.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25738" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0159_Moment-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0136_Moment1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25739" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0136_Moment1-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0151.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25740" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0151-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0149_Moment.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25741" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0149_Moment-400x300.jpg" height="300" /></a></p>
<p>Die Kanyavari-Insel ist eigentlich ein Freizeitpark mit naturkundlichem Schwerpunkt, ein Haubentaucher-Lehrpfad ist nicht sehr eindrucksvoll präsentiert, besser schon der Ausblick von einem hohen hölzernen Aussichtsturm, umgeben von zahlreichen Rastplätzen, zum Glück allzu dicht besucht; für uns zu einer verspäteten Mittagsrast gerade richtig. Dann geht es über die Holzbogenbrücke wieder zurück zu den Rädern und Richtung Allee. Die Angaben in meinem Radwegführer sind anschließend perfekt, denn gerade zwischen Auwald und Allee zweigt ein neuer Radweg ab. Dieser führt auf und neben Dämmen den Kis-Balaton-See entlang, quert die Zala-Mündung, wo wir anfangs die vielen Vögel gesehen haben und mündet nach einigen Kilometern aussichtsreicher Strecke in die Landstraße, wo es rechts nach Zalavar zurückgehen soll. Kurz nach der Kreuzung aber noch eine Überraschung!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/webIMG_0146_Moment.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25743" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/webIMG_0146_Moment-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0162.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25742" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0162-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0171_Moment.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25744" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0171_Moment-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0182_Moment.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25745" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0182_Moment-400x300.jpg" height="300" /></a></p>
<p>Wir kommen beim Kis-Balaton-Haz, dem Informationszentrum, vorbei und treffend auf erstaunliche historische Spuren. Am auffallendsten ist ein tempelartiges Gebäude, daneben Denkmäler und rekonstruierte Baufundamente. Hier befand sich um 800 ein religiöses Machtzentrum, als die Herrschaft des Deutsches Reiches nach dem Sieg über die Awaren bis weit in die Ungarische Tiefebene ausgedehnt wurde. Zalavar heißt eigentlich Zala-Burg, und von hier aus erfolgte unter den Missionaren Cyrill und Method die Christianisierung bis der Einfall und die Ansiedlung der Ungarn diese Entwicklung wieder veränderte. Infotafeln auch in Deutsch geben einen Einblick in die erstaunlichen historischen Ereignisse!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0170.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25746" width="299" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0170-299x400.jpg" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0179.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25747" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0179-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0166.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25748" width="300" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0166-300x400.jpg" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0177_Moment.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25749" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0177_Moment-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0172_Moment.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25750" width="299" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/11/web-IMG_0172_Moment-299x400.jpg" height="400" /></a></p>
<p>Eigentlich sollte man sich hier länger aufhalten und das Kis-Balaton-Haus mit seinen Informationen voll ausnützen. Wir müssen uns mit einem Schnupperaufenthalt begnügen und fahren bald weiter einen Hügel mit der Kirche im Zentrum von Zalavar hinauf &#8211; ringsum Naturgelände, ideal zum Herumwandern, vor allem zu einer früheren blütenreichen Jahreszeit! Im etwas verwirrend angelegten Ort finden wir uns fast nicht zurecht, erwischen aber dann doch die richtige Ausfahrtsstraße und landen bergab wieder bei unserem Parkplatz. Die Rückfahrt über Keszthely ist auch noch etwas schwierig zu orientieren, aber den Hauptstraßen nach kommen wir über Szigliget gut zurück nach Tapolca, die 103 km Autokilometer und die relativ lange Radstrecke haben sich wirklich gelohnt!</p>
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		<title>RADELN AM BALATON: Die Wine-Route bei Balatonfüred</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Oct 2019 17:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tour von Tapolca / Hotel Pelion aus &#8211; zuerst nach der Karte ausgetüftelt, dann im Gelände gesehen: als &#8220;Weinroute&#8221; bezeichnet, nahe der Halbinsel Tihany und den bekannten Kurort Balatonfüred berührend. Zufahrt mit Auto über die Hauptstraße bis Aszofö, dort bemerkt, dass der Schlüssel für den Radträger im Hotel zurückgeblieben ist &#8211; 80 km unnötig gefahren&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tour von Tapolca / Hotel Pelion aus &#8211; zuerst nach der Karte ausgetüftelt, dann im Gelände gesehen: als &#8220;Weinroute&#8221; bezeichnet, nahe der Halbinsel Tihany und den bekannten Kurort Balatonfüred berührend. Zufahrt mit Auto über die Hauptstraße bis Aszofö, dort bemerkt, dass der Schlüssel für den Radträger im Hotel zurückgeblieben ist &#8211; 80 km unnötig gefahren&#8230; Daher erst um 13 Uhr Start beim Ort Aszofö neben dem Radweg, also eigentlich ein Nachmittagsfahrt, dafür recht gutes Wetter.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-wine-route-DSCN8115.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25677" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-wine-route-DSCN8115-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8027.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25678" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8027-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a></p>
<p>Durch den kleinen, neben der Hauptstraße gelegenen Ort bergauf und auf einer mäßig steigenden Nebenstraße zwischen Ruderalen und Weingärten Richtung der &#8220;Oberstadt&#8221; von Balatonfüred. Dass man beim Radfahren nicht so viel fotografiert wie beim Wandern, beweist der Mangel an einem Foto von der schönen Aussicht über die Halbinsel Tihany und den Plattensee&#8230; Dann erreichen wir die bergseitigen Stadtteile von Balatonfüred, im Gegensatz zum übrigen (unteren) Stadtgebiet eigentlich fast dörflich wirkend. Bei einer Kirche wendet sich die Richtung- eigentlich verläuft laut Radführer und Karte hier eine Radroute, aber diese besteht nur aus einer Nebenstraße&#8230; wie ein paarmal bemerkt (aber in den Führerkarten so eingetragen, zugegeben). Die Steigung ist beträchtlich, dafür der Verkehr mäßig (eher rücksichtsvolle Autofahrer!), Ausblicke immer schöner, aber beim Bergauffahren bleibt man am wenigsten stehen&#8230; Die Richtung stimmt, und allmählich flacher landen wir im Dorf Balatonszölös, bereits am Rand der Hochfläche nördlich des Plattensees. Hier verspätet Mittagsjause auf der verwitterten Bank eines eigentlich recht nett angelegten Rastplatzes. Biedere Dorfhäuser ringsum, einzig bemerkenswert ein mit Blumen überwachsener Glockenstuhl. Wegen einer Baustelle wird der Verkehr umgeleitet, leider in unserer weiteren Fahrtrichtung.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8017.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25680" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8017-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8021.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25681" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8021-400x396.jpg" alt="" width="400" height="396" /></a></p>
<p>Zwischen diesen beiden Bildern liegt schon etwa eine Stunde Fahrzeit über die Berghöhen westwärts. Die Asphaltstraßen sind gut, Steigungen überhaupt kein Problem, noch dazu mit den E-Bikes (sonst hätten wir uns schon recht geplagt, aber dazu sind wir ja auf die Elektrounterstützung umgestiegen). Über Berghügel hinweg, durch kultivierte Mulden und in schon bunt werdenden Laubwäldern geht die Fahrt westwärts, ohne große Höhepunkte, aber recht malerisch. Bei weniger Wolken hätten wir doch mehr Bilder gemacht&#8230;. Die beiden nächsten Ortschaften heißen Pecsely und Vaszoly, jeweils mit Kirche, verstreuten Dorfhäusern, Bushaltestellen, ländlichen Wohn- und Feriensitzen, alle im Nationalpark Balaton-Oberland gelegen. Bei Dörgicse sollte allerhand Interessantes zu sehen sein, aber die angekündigten alten Kirchen verstecken sich irgendwo in ummauerten Anlagen oder Viehweiden. Hier vollziehen wir die Wende zur Talfahrt, und durch den langgezogenen Ort bergab, wobei schon der Plattensee sichtbar wird, bemerkt man viel zu schnell im Vorbeifahren am Berghang oben eine beachtliche Kirchenanlage, deren Besichtigung sich wahrscheinlich gelohnt hätte. Aber erstens ist das Wetter nicht mehr so optimal, und außerdem geht´s schon und nun immer bergab!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8024.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25683" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8024-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8033.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25684" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8033-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8034.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25685" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8034-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a></p>
<p>Aus dem Berggelände  zügig hinab, über weite Heideböden, teils ruderal oder kulitviert, zum Plattensee bei Balatonakali, anscheinend einem recht bekannten Touristenort. Bemerkenswert für uns aus einem überwiegend katholischen Land &#8211; wie im Burgenland (dem bis nach dem 1. Weltkrieg Deutsch-Westungarn) befinden sich in jedem Ort eine katholische und eine evangelische Kirche! Vor dem Ort Balatonudvari kommen wir noch dazu an einer weiteren religiösen Besonderheit vorbei, es ist das ein &#8220;gemischter&#8221; Friedhof mit christlichen und jüdischen Grabsteinen, übrigens in gut renoviertem Zustand.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8028.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25687" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8028-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8036.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25688" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8036-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a></p>
<p>Die Radroute verläuft mehrfach wechselnd auf Nebenstraßen oder auf einem Radweg entlang der Hauptstraße, zum Seeufer kommen wir erst durch einen Abstecher an eine Bucht mit Bootsanlegeplatz, sonst vielfach an Ferienhäusern oder im besseren Fall an Wald- und Riedbeständen entlang, also nur wenig Seekontakt. Indem unsere Tour nun schon bald zu Ende geht, können wir endlich an einer Einkehr nicht vorbeifahren &#8211; es ist das Vendeglö Huszar in Örvenyes, nach der Rast als Empfehlung gespeichert. Dann radeln wir schon von der Trasse Richtung Tihany bzw. Balatonfüred kurz hinauf nach Aszofö zu unserem Park- und Startplatz, insgesamt nach drei Stunden und 38 km, aber auch mit ca. 300 bewältigten Höhenmetern, gerade recht für uns!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-pano-DSCN8041.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-25690" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-pano-DSCN8041-1024x179.jpg" alt="" width="1024" height="179" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8038.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25691" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8038-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Bei der Rückfahrt über Zanka, also teilweise abseits der Balaton-Hauptstraße, passieren wir an diesem Tag zum dritten Mal das weitläufige Kali-Becken, eine recht hübsche Landschaft im Balaton-Oberland, bekannt durch die &#8220;Steinmeere&#8221; (wie bei der ersten Tour rund um den Badacsonyberg erlebt) und naturkundlich auch wegen seiner Heideböden und Sumpfmulden bemerkenswert, allerdings eher im Frühsommer. Sehr hübsch ist im Vorbeifahren der Aufblick zum Vulkangipfel Csobanc mit der uralten, von den Habsburgern in der Zwist mit den Ungarn Ende 18. / Anfang 19. Jahrhundert gesprengten riesigen Gipfelburg. Die folgenden Bilder zeigen die reizvolle späte Nachmittagsstimmung mit einem der Vulkankegel bei Kaplantoti (dem Gulacs oder dem Thothegy?) und den Abend vom Hotel aus, von wo es nach einem intensiven Relax bei Buffet und in Bad &amp; Sauna am nächsten Tag wieder heimgeht. Aber es folgt noch eine zwischen den bisher geschilderten Balatontagen erlebte Radtour &#8211; zu den Büffeln am Kisbalaton!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-RSCN8044.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25693" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-RSCN8044-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8045.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25694" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8045-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
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		<title>Lauter Buckeln &#8211; Radrunde in der nördlichen Buckligen Welt</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Oct 2019 19:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um die Landschaften Niederösterreichs kennenzulernen, empfiehlt sich &#8211; ausgenommen im &#8220;Gebirgigen&#8221; (wenn radelnder Normalverbraucher) &#8211; das Fahrrad, wobei ein E-Bike bewirkt, dass von der aufgewendeten Energie nicht zu viel an die Betätigung der Beinmuskeln (auch von &#8220;Sitzfleisch&#8221; und anderen Körperregionen) verbraucht wird. Im Waldviertel zum Beispiel hat mir schon lange &#8220;geschwant&#8221;, dass bei vielen Strecken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Landschaften Niederösterreichs kennenzulernen, empfiehlt sich &#8211; ausgenommen im &#8220;Gebirgigen&#8221; (wenn radelnder Normalverbraucher) &#8211; das Fahrrad, wobei ein E-Bike bewirkt, dass von der aufgewendeten Energie nicht zu viel an die Betätigung der Beinmuskeln (auch von &#8220;Sitzfleisch&#8221; und anderen Körperregionen) verbraucht wird. Im Waldviertel zum Beispiel hat mir schon lange &#8220;geschwant&#8221;, dass bei vielen Strecken der Radfahrer (noch dazu stromverstärkt) eindeutig im Vorteil ist. Also das Waldviertel haben wir heuer schon genossen, speziell im Thayatal von Drosendorf aus. Am letzten Wochenende war die Qual der Wahl &#8211; Leiser Berge im Weinviertel oder Bucklige Welt samt Forchtenstein? Die nebelverdächtige Wetterlage hat dann den Ausschlag gegeben, und so fuhren wir am Samstag, 12. Oktober, über Triestingtal (schon im Nebel) &#8211; Südautobahn (bis Seebenstein) &#8211; Wechselstraße &#8211; Scheiblingkirchen (benannt nach der romanischen Rundkirche) &#8211; Thernberg (bekannt als zeitweiser Sitz von Erzherzog Johann) nach BROMBERG.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8202.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25564" width="400" alt="" height="278" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8202-400x278.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8209.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25565" width="400" alt="" height="257" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8209-400x257.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8210.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-25566" width="112" alt="" height="150" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8210-112x150.jpg" /></a></p>
<p>In Bromberg (bekannt durch das Sommertheater, vor wenigen Jahren aufgeputzt mit dem Neun-Schätze-Star Barbara Karlich (als Hexe) Parkplatz nahe am Spar, höher oben die sicher wehrhafte Kirche. Denn kaum ein altes Gotteshaus kommt in der Buckligen Welt ohne die gegen die Türkengefahr angelegten wehrhaften Zubauten aus. Wir starteten aber im Tal, gleich zur ersten Herausforderung &#8211; 400 Höhenmeter Steigung, speziell auf dem ersten Teil der neun Kilometer hinauf nach Kaltenberg. Aber der E-Motor schnurrte so eifrig bei Turbo und Schaltstufe eins bis zwei, dass sogar die anfangs wirklich steilen Kurven kein Hindernis waren. Über den Höhenrücken mit einzelnen Weilern und dem kleine Dörfchen Schlag ging es dann schon moderater zur Höhe, aber immer noch bergauf von einem Hügel zum nächsten, statt flach oder abfallend immer nur steigend. Endlich Kaltenberg erreicht und herrlicher Blick auf die uns vom Wandern bekannte kuriose Wallfahrtskirche von Maria Schnee (Pilgerwege und Großes Niederösterreich). Die vier &#8220;Stricherl&#8221; unserer Akku-Anzeige waren inzwischen auf zwei geschrumpft &#8211; ach, hätten wir doch voll aufladen sollen&#8230; So bleibt uns nur der Ausweg, den langen Hügelbogen etwas abzukürzen, also entfällt die Schleife von Wiesmath über Hochwolkersdorf, was sich nachher zeitmäßig sogar als Vorteil herausstellen sollte.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8211-pano-bearb.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-25568" width="1000" alt="" height="214" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8211-pano-bearb.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8226-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25570" width="400" alt="" height="252" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8226-bearb-400x252.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8225.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25571" width="400" alt="" height="277" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8225-400x277.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8212-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25572" width="400" alt="" height="187" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8212-bearb-400x187.jpg" /></a></p>
<p>Eigentlich wollten wir bis Lichtenegg mit seiner urigen Wehrkirche weiterfahren, so nahmen wir notgedrungen gleich gegenüber der Kaltenberg-Kreuzung die Abzweigung Richtung Hollenthon. Eine Kurve leicht bergab durch die Ansiedlung Tafern, dann schon wieder ein sanfter Anstieg zur Pesendorfer Höhe mit dem uns schon bekannten Windpark &#8211; schöner Rastplatz mit Aussichtskanzel, die Windräder schnurren gerade wegen Windmangel kaum, der riesengroße Propeller rührt sich überhaupt nicht. Das sonstige Wetter zeigt sich hingegen ideal, klare Fernsicht, vor allem auf den Hochwechsel und über die Randhöhen der Buckligen Welt auf die Nebelmeere der Niederungen. Bei der Weiterfahrt überwiegen bald die Gefällsstrecken, und dichter Wald wechselt die Feldlandschaften ab. Einzelne am Straßenrand abgestellte Autos wecken den Verdacht, es könnte hier Schwammerl geben. Aber das Absteigen hat sich nicht gelohnt, es ist wie vielfach heuer im ganzen Land viel zu trocken. Das durchfahrene Waldmassiv gehört zum Stickelberg, 881 m hoch, was dem Niveau der Buckligen Welt durchschnittlich entspricht. Eigentlich hätten wir diese Landschaft bei hochstehenden Getreidefeldern durchfahren wollen. Aber das ist sich im Hochsommer nicht ausgegangen, und nun präsentiert sich die Landschaft schon abgeerntet und voll herbstlich, wenn auch mild und angenehm freundlich wirkend.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8232.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25574" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8232-400x299.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8236.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25575" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8236-400x299.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8238-bearb.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25576" width="400" alt="" height="328" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8238-bearb-400x328.jpg" /></a></p>
<p>Inzwischen geht es schon auf Mittag zu &#8211; nach längerer Abfahrt im etwas niedriger auf einem Sattel gelegenen Hollenthon angekommen, hat das Geschäft schon zugesperrt, also nichts ist es mit einer Jause. Sonst wirken die Ortschaften überraschend rege, aber Samstag ist ab Mittag geschlossen (ganz im Gegensatz bei uns zuhause, wo bis abends geöffnet ist). Kontrolle der Reichweite bei der Akku-Anzeige &#8211; noch genug Saft, dass wir nicht schon die Talfahrt nach Bromberg antreten müssen. Wäre schade gewesen, denn die folgende Strecke bis Wiesmath ist trotz Anstieg die Weiterfahrt wert gewesen. Freie Ausblicke in alle Richtungen, über die Hügelränder der &#8220;tausend Buckeln&#8221; schwappen noch die Talnebel, darüber Paradeblick vom Wechsel bis zur Hohen Wand, Schaustücke sind natürlich Rax und Schneeberg. Dann tauchen gleich zwei Kirchen auf &#8211; die entferntere ist Annaberg in Richtung Hochwolkersdorf, der nähere Zwiebelturm gehört zu Wiesmath, das auf einer Marktstraße mit Handwerksbaum bergab durchfahren wird. Nun aber links abzweigend zur Talfahrt, wobei wir bei einem Aussichtsbankerl noch eine Rast einschieben, die Landschaft ist einfach zu malerisch, um weiterzusausen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8254-bearb-pspano1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25579" width="400" alt="" height="133" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8254-bearb-pspano1-400x133.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8259-bearb-pspano.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25580" width="400" alt="" height="90" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8259-bearb-pspano-400x90.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8268.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25581" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8268-400x299.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8273.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25582" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8273-400x299.jpg" /></a></p>
<p>Weiterzusausen wäre hier keine Kunst, denn zügige Kurven führen hinab ins Schlattental, nur ein kurzer Waldstopp &#8211; und gleich fünf Parasole gefunden (erster Teil des Natur-Nachmahls). Nach Einmündung der Straße von Hollenthon herab geht es beschwingt im Tal weiter, kaum Verkehr, und so landen wir nach gerade 30 km (aber mit manch Steigung gespickt) beim Ausgangspunkt in Bromberg. Zeit genug, um wie geplant über die Rosalia nach Forchtenstein weiterzufahren (mit aufgeladenen Rädern natürlich). Vorbei an der von Unmengen Autos wie belagerten Festung kommen wir in die Ortschaft hinunter und können uns im Café beim Sparmarkt endlich laben. Von der netten Wirtin erfahren wir &#8211; die Trockenheit hat sowohl den Nüssen als auch den Edelkastanien gar nicht gut getan. Noch dazu ist der uns bekannte Maronihain hinter der Kirche abgesperrt &#8211; also zurück den Berg hinauf bis zum nächsten Sattel, wo ein Fahrweg an der Nordseite abzweigt. Dort kommen wir endlich zu den ersehnten Kastanienbäumen und damit zum zweiten Teil unseres Natur-Nachtmahls. Dazwischen aber dehnt sich noch die Heimfahrt, allerdings durch die Schnellstraße über Sauerbrunn nach Wr. Neustadt gar nicht so endlos, wenn man von der nun schon aufkommenden Müdigkeit absieht&#8230; jedenfalls ein höchst erfolgreicher Aktivtag°</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8274.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25584" width="400" alt="" height="299" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8274-400x299.jpg" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN1554.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25585" width="400" alt="" height="300" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN1554-400x300.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN1552-pano.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-25586" width="1500" alt="" height="267" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN1552-pano.jpg" /></a></p>
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		<title>Rund um den Badacsony &#8211; zweiter Teil</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Oct 2019 15:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der vorige Bericht endete nach der St. Anna-Kapelle an der Romai-utka mit der Weiterfahrt, hier die Bilder zum Abschluss der Tour: Letzte Bilder &#8211; Aufblick von der St. Anna-Kapelle zum Ranolder-Kreuz auf den Basaltklippen des Badacsony (ein toller Ausssichtspunkt). Wir fahren weiter Richtung zu unserem Ausgangspunkt, dabei erwischen wir ein falsche Abzweigung, gelangen aber dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der vorige Bericht endete nach der St. Anna-Kapelle an der Romai-utka mit der Weiterfahrt, hier die Bilder zum Abschluss der Tour:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN79094.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25525" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN79094-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN79112.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25526" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN79112-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7913.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25527" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7913-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7908.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25528" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7908-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7918.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25529" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7918-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Letzte Bilder &#8211; Aufblick von der St. Anna-Kapelle zum Ranolder-Kreuz auf den Basaltklippen des Badacsony (ein toller Ausssichtspunkt).</p>
<p>Wir fahren weiter Richtung zu unserem Ausgangspunkt, dabei erwischen wir ein falsche Abzweigung, gelangen aber dann doch über NEMESGULACS (am Fuß des Gulacs-Vulkankegels) gut zurück nach Kaptalantoti mit unserem Parkplatz bei der Kirche der kleinen Ortschaft. Ein gut ausgefüllter Tag &#8211; morgens schon Gymnastik im Hotel und nach der Radfahrt noch Wassergymnastik, Fahrt samt Rastaufenthalten von 10.30 bis 15 Uhr, aber nur 29 km (eigentlich sollte das opulente Abendbuffet im Pelion ausfallen, wegen geringem Kalorienverbrauch beim Radfahren).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7919.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25531" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7919-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7922.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25532" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7922-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7924.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25533" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7924-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a></p>
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		<title>RADLN AM BALATON</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Oct 2019 07:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
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		<description><![CDATA[Der in die weiten Flachländer der Ungarischen Tiefebene eingelagerte Plattensee (Balaton = eigentlich &#8220;Platter&#8221; See) ist für uns Alpenländler irgendwie exotisch. Zwar unvergleichlich leichter erreichbar (220 km Fahrstrecke) als ferne Weltgegenden, aber doch noch mehr pannonisches Gefühl als im östlichen Österreich. Erstmals in den 1980er Jahren, dann zum Milleniumswechsel, 2009 im etwas zu zeitigen Frühjahr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der in die weiten Flachländer der Ungarischen Tiefebene eingelagerte Plattensee (Balaton = eigentlich &#8220;Platter&#8221; See) ist für uns Alpenländler irgendwie exotisch. Zwar unvergleichlich leichter erreichbar (220 km Fahrstrecke) als ferne Weltgegenden, aber doch noch mehr pannonisches Gefühl als im östlichen Österreich. Erstmals in den 1980er Jahren, dann zum Milleniumswechsel, 2009 im etwas zu zeitigen Frühjahr, 2012 dann passend zur beginnenden Baumblüte, 2013 im Oktober. Das Ergebnis dieser (vor allem Wander-)Urlaube war ein großer Artikel im Outdoormagazin Land der Berge &#8211; voll nachzulesen in der Seite BALATON bei diesem Blog.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN4299.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25478" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN4299-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7366.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25479" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7366-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7455.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25480" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7455-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7453.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25481" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7453-400x299.jpg" height="299" /></a></p>
<p>2017 und 2018 war (wie schon vorher) das Hotel Pelion in Tapolca das Standquartier für Osterurlaube mit den &#8220;Baumis&#8221; (Astrid &amp; Andreas &amp; Bernie &amp; Veronika &amp; Clemens), immer ganz lustig und selbstverständlich wandernd unterwegs. Heuer hat sich bei uns eine gravierende Änderung ergeben, indem wir nun auch begeisterte E-Biker sind, und die Anmerkung, manche Balaton-Vulkan-Touren seien wohl per Rad genussreicher zu machen. Nach einzelnen Tagesfahrten und einem Radurlaub im Waldviertel (Drosendorf bis Slavonice / Zlabings) meinten wir, es doch endlich mit den Rädern am Plattensee versuchen zu sollen. Im Hotel ein günstiger Termin, und schon waren wir gegen Ende September dorthin unterwegs&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN4233.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25483" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN4233-400x300.jpg" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7295.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25484" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7295-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7273.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25485" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7273-400x289.jpg" height="289" /></a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7310.jpg"> </a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN73101.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25488" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN73101-400x299.jpg" height="299" /></a></p>
<p>DIE BALATON-RADUMRUNDUNG</p>
<p>lockt zwar die meisten &#8220;Biker&#8221; nach Ungarn, wir legten unseren Radurlaub aber anders an.  Denn wahrscheinlich wie am Neusiedler See (den wir aber per Rad umrundend noch nicht kennen) verläuft die Strecke viel zu oft abseits von den entweder mit Schilf verwachsenen oder mit Ferienhäusern verbauten Ufern. So konzentrierten wir uns auf drei unterschiedliche Strecken zum Ausprobieren, und dabei kamen ja auch auf Teilstücke der Balatonrunde. Quartier wieder im schon bewährten und empfehlenswerten Hotel Pelion in Tapolca (direkt buchen über Hunguesthotels empfehlenswert, am besten vier = zwei mal zwei Tage). Zu unseren Startpunkten fuhren wir allerdings mit dem Auto, um die Hauptstraßen zu vermeiden. Sehr günstig für die Planung waren die (derzeit nicht erhältliche) Kompaß-Karte Balaton und der uns von Andreas spendierte Radführer BALATON www.frigoriakiado.hu mit seinen guten und aktuellen Karten. Allerdings Achtung &#8211; die &#8220;extrigen&#8221; Radwege sind wirklich solche, während die (sonst vorgeschlagenen) Routen hingegen meist auf Nebenstraßen verlaufen, die aber keineswegs wenigbefahren sind, sondern eher vom zügigen Lokalverkehr etwas belastet. Aber auf weiten Strecken bei allen drei Touren begegneten uns nur wenige Autos, ein paar Busse und noch weniger Laster. Meine, von Anni immer wieder bekrittelte Vorsorge &#8211; eher nicht zu sehr am Straßenrand fahren (dort gibt es auch die meisten Schlaglöcher bei schlechtem Asphalt), um beim Überholtwerden noch seitlich Platz genug zu haben. Übrigens waren die Autofahrer durchwegs rücksichtsvoll, wie überhaupt die Kontakte mit &#8220;Eingeborenen&#8221; wie immer sehr amikal verlaufen sind.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7391.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25491" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7391-400x298.jpg" height="298" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7440.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25492" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7440-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7443.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25493" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN7443-400x299.jpg" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-IMG_0332.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25495" width="400" alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-IMG_0332-400x300.jpg" height="300" /></a></p>
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		<title>Almsommer 2019 &#8211; letzter Tag am Wechsel</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Sep 2019 16:27:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich im heurigen Frühjahr das südliche Niederösterreich in Bezug auf Naturschätze durchgearbeitet habe, ist geradezu angeraten, besonders die drei Viertel im Norden und Osten wieder &#8220;aufzufrischen&#8221;. Denn seit den intensiven Touren dort, etwa für das NATURERLEBNIS NÖ ist es schon recht lange her. Für Mittwoch, 4. September, war mit dem ausgezeichneten Wetterbericht also schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7830.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25378" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7830-400x158.jpg" alt="" width="400" height="158" /></a></p>
<p>Nachdem ich im heurigen Frühjahr das südliche Niederösterreich in Bezug auf Naturschätze durchgearbeitet habe, ist geradezu angeraten, besonders die drei Viertel im Norden und Osten wieder &#8220;aufzufrischen&#8221;. Denn seit den intensiven Touren dort, etwa für das NATURERLEBNIS NÖ ist es schon recht lange her. Für Mittwoch, 4. September, war mit dem ausgezeichneten Wetterbericht also schon eine solche Tour fällig. Sollte es das südliche Waldviertel sein, um die neuen E-Bikes wieder zu mobilisieren? Oder vielleicht doch etwas ganz anderes, so nach dem auf dem Fulseck gekosteten Vorgeschmack? Nun, wir entschieden uns für das zentralalpine Stück im Südosten, noch dazu, weil ich Bilder von dort erst mühsam für einen Beitrag in letzter Zeit zusammensuchen hatte müssen. Und außerdem gab es im neuen SCHAUFENSTER der Volkskultur gerade meinen Blumenartikel über das Heidekraut&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25379" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-ab-DSCN1448-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-Heidekraut-RSCN7860.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25380" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-Heidekraut-RSCN7860-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Erster Schritt bei der Abfahrt &#8211; Jause bei &#8220;Baldrian&#8221; (Bäckerei Elisabeth Käppl) gekauft, dann durch das endlose Triestingtal zur Südautobahn, wo es recht flott bis ins Aspanger Tal weiterging. Die Landschaft bei Feistritz und Kirchberg am Wechsel schon länger nicht gesehen &#8211; wirklich anmutig &#8211; Voralpen in den Zentralalpen&#8230; Durch den Molzbachgraben dann auf der schmalen Bergstraße hinauf zur Steyersberger Schwaig, Überraschung &#8211; großzügig als Langlaufzentrum für die Panoramaloipe eingerichtet und voll stark besucht. Eigentlich war die Zufahrt dann doch nicht so lang erschienen, wie sie tatsächlich ist (kein Wunder, dass wir lieber ins Waldviertel oder ins Mariazeller Land fahren als in die südöstliche Ecke des Landes).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN77951.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25384" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN77951-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7803.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25385" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7803-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7848.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25386" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7848-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-RSCN7859.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25389" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-RSCN7859-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Das Wetter ist wirklich voll passend, klarer Himmel und Fernsicht (wenn auch etwas dunstig), vom Morgen her kühl mit angenehmer Tageswärme und dazu ein leicht frischer Südostwind. Schwalbenwurzenzian blüht, am Wegrand die hübschen &#8220;G´sichterl&#8221; vom Augentrost. An der gut besuchten Kranichberger Schwaig vorbei ist bald das Dreiländereck erreicht, nun geht es auf dem alten Bergweg den Schöberlriegel hinauf, begleitet von den Fichten der oberen Waldzone, dazwischen vielfach Heidelbeerstauden und die niedrigen Zwergstrauchheiden von Gämsheide (Blüte leider im Frühsommer versäumt) und Krähenbeeren. Sogar einen einzelnen Herrenpilzwinzling entdeckt Anni am Wegrand.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7817.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25391" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7817-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7838.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25392" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7838-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7811.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25393" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7811-400x213.jpg" alt="" width="400" height="213" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7820.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25394" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7820-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Die Pfade über den Hochwechsel sind typisch für &#8220;Urwege&#8221;, die seit ältesten Zeiten über das sanfte Gebirge nach Süden führten &#8211; abseits des &#8220;Hartbergs&#8221; bei Mönichkirchen und dem seit dem Mittelalter geförderten Semmeringpass. Eigentlich wirken sie wie seichte Hohlwege, die sich durch ihren mit abgerundeten Steinen wie gepflasterten Grund von den daneben entlang ziehenden kargen Silikatrasen (Bürstling u.a.) und Zwergstrauchheiden abheben. Zuerst am Schöberlriegel entlang, dann auf dem breitflächigen Umschussriegel wandert man über ausgebleichte Wiesenböden und zwischen darin eingelagerten dunkelgrünen, sich schon allmählich ins Rötliche verfärbenden Heidelbeerbüschen. Über der weitläufigen Höhenlandschaft wölbt sich ein der Himmel in unglaublichem Blau, einzelne Haufenwölkchen wirken wie darin schwimmende Schiffchen, und am Horizont tauchen die Alpengipfel auf &#8211; Rax und Schneealpe, dann der Schneeberg, und im Süden erkennt man das Steirische Randgebirge mit Hochlantsch und Schöckel.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7827-pano1.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-25398" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7827-pano1-1024x100.jpg" alt="" width="1024" height="100" /></a></p>
<p>Hier an der Waldgrenze befindet sich die eigenartigste Landschaftsszenerie und Pflanzenwelt des zentralalpinen Wechselgebietes, wie man sie in den Nordalpen nur auf den Schieferbergen der Grauwackenzone (etwa Turnauer Alm) finden kann. Die nur mehr bescheidene Wuchshöhen erreichenden Fichten haben häufig einen sogenannten Teppichwuchs mit am Boden ausgebreiteten untersten Ästen, aus den Rasen- und Heideböden stechen immer wieder Gneisblöcke hervor, meistens eigenartig abgerundet ähnlich den Waldviertler Wackelsteinen. Kaum eine Mulde ist trocken, denn abseits des Kammrückens sickern immer wieder kleine Rinnsale aus dem blockigen Grund, bilden spärliche Bachläufe oder verrieselnde Quellen und durchsetzen den Wald- und Almboden mit sumpfigen Stellen. Jetzt im Herbst blüht natürlich kaum mehr etwas &#8211; außer dem Heidekraut (Calluna), daneben fruchtende Heidel- und Preiselbeeren, spärlicher Rauschbeeren, Krähenbeerenfrüchte waren keine zu sehen, dafür die Blattrosetten der Arnika. Wenn man den Nordhang in der flacheren Zone unter dem Hochwechsel hinüberquert zum Wiesenhang oberhalb der Marienseer Schwaig, wird ein besonders intensiv ausgeprägtes Areal dieser zentralalpinen Block-Heide-Feuchtmulden durchquert. Dort gibt es dann sogar seltene Arten von kleinwüchsigen Weideröschen, Felsgruppen, trockene Stellen mit Bärlapp und verschiedenen Flechten (Rentierflechte und Isländisches Moos). Gemeinsam mit Prof. Karl Oswald ist diese eigenartige Gipfelflur im &#8220;Naturerlebnis NÖ&#8221; (Residenzverlag 2000) dokumentiert.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7822.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25401" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7822-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7832.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25402" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7832-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7833.jpg"> </a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7842.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25404" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7842-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN78331.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25405" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN78331-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Vom schon nahen Hochwechselgipfel mit dem Wetterkoglerhaus blinken die dort abgestellten Autos herunter, wir wollen aber lieber abseits des durch die Mautstraße vom Steirischen her vielbesuchten höchsten Punktes bleiben und lassen uns daher auf dem im letzten Bild gezeigten Platzerl nieder &#8211; eine angenehme Mittagsrast mit Blick über den weiten Wechselkamm gegen Osten. Für den Abstieg bietet sich später der am Dreiländerweg abzweigende Forstweg durch die Wechselgrube an &#8211; neuerdings als Gegenstück zur Panoramaloipe als WEXL TRAIL eine bezeichnete Mountainbikeroute, die ganz schön frequentiert ist und von Mönichkirchen bis zum Feistritzsattel zieht, sogar hier herauf zum Wetterkoglerhaus (allerdings ziemlich holprig). Die Böschungen sind hier durch die Heidekrautblüte ebenso attraktiv wie der Blick über das Marienseer Tal gegen den Kampstein und die Berghöfe von Innerneuwald und St. Peter am Wechsel.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN78381.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25408" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN78381-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7839.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25409" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7839-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7834.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25410" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7834-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7835.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25411" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7835-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Die Wanderung geht ganz gemütlich zu Ende, allerdings ohne die erhoffte Beute an Heidelbeeren und Pilzen, und endet nach der Talfahrt durch den Molzbachgraben in Kirchberg am Wechsel. Womöglich ist Mittwoch nachmittags großer Ruhetag in diesem sonst recht netten Ort, aber kein einziges Gasthaus ist geöffnet, weder die &#8220;Tausendjährige Linde&#8221; noch der &#8220;Grüne Baum&#8221; oder der &#8220;Stiegenwirt&#8221;. Auffallend am kleinen Marktplatz die alten Fassaden mit Spruchband von 1913, eher dem nationalistischen Pfarrer Kernstock zuzuschreiben&#8230;.  also machen wir uns ungestärkt an die Heimfahrt, dichter Verkehr auf der Südautobahn, aber zum Glück kein Stau&#8230; Als wohl letzter Tag des heurigen sonnigen und trockenen Almsommers hätte diese Tour nicht passender sein können und frischt die Erinnerung an die Wandererlebnisse dort wieder auf!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7856.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25413" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7856-299x400.jpg" alt="" width="299" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7853.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25418" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7853-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7858.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25414" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/09/web-DSCN7858-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
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		<title>SOMMERTOUREN mit Hitzefaktor</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Aug 2019 16:54:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Am Wasser]]></category>
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		<description><![CDATA[Jedes Jahr komme ich bei meinen hochsommerlichen Wandervorschlägen (etwa für die Arbeiterkammer-NÖ-Zeitschrift) auf ein Thema zurück &#8211; mit Aufstiegshilfe hinauf zu den hohen Gipfeln in Niederösterreich, wo es um diese Jahreszeit am angenehmsten ist &#8211; etwa Rax oder Schneeberg oder Hochkar, diesmal mein Wandertipp auf den SOMMERGIPFEL ÖTSCHER: So wie am zweiten Bild hatte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr komme ich bei meinen hochsommerlichen Wandervorschlägen (etwa für die Arbeiterkammer-NÖ-Zeitschrift) auf ein Thema zurück &#8211; mit Aufstiegshilfe hinauf zu den hohen Gipfeln in Niederösterreich, wo es um diese Jahreszeit am angenehmsten ist &#8211; etwa Rax oder Schneeberg oder Hochkar, diesmal mein Wandertipp auf den SOMMERGIPFEL ÖTSCHER:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25284" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/BB-Frühsommerliche-Ötscheransicht-vom-Stausee-Erlaufklause-bei-Mitterbach-web-DSCN0412-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25285" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/BB-Schneereste-am-Gipfelgrat-web-DSCN1588-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25286" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/BB-Ötscheraufstieg-mit-Blick-zum-Dürrenstein-web-DSCN1797-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25287" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/BB-Ausstieg-vom-Rauhen-Kamm-web-DSCN1538-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25289" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/BB-Taubenstein-und-Schneelöcher-web-DSCN1560-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>So wie am zweiten Bild hatte ich mir das Ötschererlebnis nicht vorgestellt, noch dazu weil heuer so viel Winterschnee war und wir vor einigen Wochen am Hochkar auch noch beachtliche Schneefelder antrafen. Aber die (bis zum heutigen Tag) vierte Hitzewelle hat alle Schneereste radikal wegschmelzen lassen, und der Tipp zu den Schneelöchern und zum kleinen Eistor am Herrenstand hätte besser für den Juni gepasst, als für den relativ späten Erscheinungstermin des &#8220;treff&#8221; (Zeitschrift der AKNÖ).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25291" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-DSCN7469-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25292" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0463-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Als frische E-Bike-Besitzer hat sich inzwischen dazu eine neue Option für heiße Tage aufgetan &#8211; nämlich Radtouren! Einen solchen Kurzurlaub im Waldviertel hatten wir schon hinter uns, auch einige Kurzfahrten im Nahbereich. Dazu sollte nun ein weiterer Ausflug kommen, dessen Ziel nicht das ursprünglich angepeilte Waldviertel oder die Bucklige Welt war, sondern das Herzstück der Ybbstaler Alpen mit dem Naturpark Eisenwurzen im Mendlingtal. Die nach der ÖK vorbereitete Runde versprach Abwechslung und poposchohnende 43 km, also folgende Runde:</p>
<p>Göstling &#8211; Lassing &#8211; Mendlingtal &#8211; Sandgraben &#8211; Hammerbachtal &#8211; Hollenstein &#8211; Ybbstalradweg &#8211; Göstling.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25294" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0462-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25295" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0467-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25296" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0468-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Freitag, 9. August: Zufahrt mit aufgepackten Rädern über Gaming nach Göstling (82 km), Parkplatz gleich beim abschließend geplanten Einkehrschwung beim &#8220;Schnessl&#8221;&#8230; Trotz angekündigter Hitze ein relativ frischer Morgen, Start um halb zehn. Die ersten 8 km müssen wir leider auf der B 25 zurücklegen, nicht gerade wenig Verkehr, aber alle Autofahrer in rücksichtsvollem Bogen ausweichen (was mich fast wundert und freudig erstaunt&#8230;).  Gleich nach der Ortschaft Lassing, noch vor dem Parkplatz und Zugang zur &#8220;Holztrift&#8221;, erfolgt unvermittelt die Abzweigung auf die gewählte Seitenstraße Richtung Hollenstein, zum Glück nicht übersehen. Dann geht es gleich ziemlich bergan am Hang entlang in das Mendlingtal hinein &#8211; mit E-Kraft-Unterstützung überhaupt kein Problem, eher ein Vergnügen, und warum sollten wir uns das nicht gönnen? Wir sind doch keine &#8220;Strampelfanatiker&#8221; und verwenden das Rad ja zum besonderen Zweck. Um Kraft zu sparen und eine Strecke in der schönen Natur zurückzulegen, die als Fußmarsch gar nicht in Frage käme &#8211; beim Radfahren sind jedenfalls keine Fußprobleme, die beim sommerlichen Wandern leider ziemlich sicher auftreten, zu erwarten, im Gegenteil ist die runde Kniebewegung fast wie eine Therapie (wenn auch mit leichtem Muskelkater, weil nicht gewohnt).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25298" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0471-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25299" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0473-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25300" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0475-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25301" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0476-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Nach dem ersten Anstieg folgt eine Abfahrt in das nun breitere Mendlingtal hinein, vorbei am zweiten Zustieg zur musealen Holztriftanlage. Die Straße ist sogar asphaltiert (entgegen meiner Erwartung), steigt dann aber mit einer Kehre noch gehörig an bis zum Promau-Sattel auf etwas über 800 m. Dort befindet sich ein Rastplatz, zwar mit einem Eisenkunstwerk, aber sonst etwas vernachlässigt wirkend. Wenn Anfang August die Rastbänke schadhaft sind, zeigt das nicht gerade von intensiver Betreuung, wie es in einem erklärten Naturpark selbstverständlich wäre. Aber die Landschaft ist hier großartig, eine malerische Wiesenmulde zwischen den hohen Bergzügen von Gamsstein und Königsberg, voraus das Idealbild der Voralpe mit der felsigen Stumpfmauer und dem Tanzboden. Mittagszeit naht, daher passt die Rast, aber dann folgt die Abfahrt &#8211; auf der bald besseren Asphaltstraße (der ursprünglichen Zufahrt zum geplanten und eingestellten Schigebiet) hinab in den Sandgraben, vorbei an den Resten der Talstation und einem romantischen Jagdhaus. Der Graben wird noch enger und steiler, bei der Bärenmauer sogar felsig, und danach ragen als wahres Naturdenkmal scharfe Klippen in den tiefblauen Himmel. Talaus belebt sich dann die Szene, bei der mir als Kursstandort bekannten (ehemaligen?) Bauernschule vorbei, wo das Seitental Richtung Enns und die Zufahrt nach Wenten (für den Aufstieg zur Voralpe) abweigen. Hollenstein an der Ybbs (mir eher als Großhollenstein vertraut) besticht durch historische Bauten von Hammerwerken und Gewerkenhäusern. Die Kirche steht abseits auf einem Hügel, wir fahre auf Seitengassen an einem bemerkenswerten Kalvarienberg vorbei, aber hinunter zur Ybbs, wo bei der ehemaligen Bahnstrecke der Ybbstalradweg zu erreichen sein sollte.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25303" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0478-150x98.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25304" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0483-112x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25305" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0479-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25306" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0481-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=25307" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/08/web-IMG_0484-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die Einbindung in den vor kurzer Zeit (2018?) angelegten Ybbstalradweg erfolgt über die Bundesstraße hinweg, und dann geht es noch ein Stück auf einer schmalen Seitenstraße die Ybbs flussaufwärts entlang. Die ehemalige Bahntrasse ist aber schon zu erkennen, und dann folgt der Radweg dieser (wie im Waldviertel schon erlebten) idealen Trasse für Genussradler. Bei der in ein kleines Landhaus umgewandelten Haltestelle Blamau ergibt sich ein Seitenweg bis zu einer Kapelle am Ybbsufer, wo man gleich auch ins kühle und hier auch tiefe Nass eintauchen könnte. Hier zweite Rast und dann dem in hübschen Windungen verlaufenden Fluss entlang. Hier blüht es intensiv, vor allem die (Kanadischen) Goldruten sind spektakulär, wenn auch ein alteingeführter Neophyt, trotzdem eine Belebung der Hochsommerflora. Weite Wiesenböden werden auf Eisenbahnspuren überquert, es geht vorbei an behäbigen Bauernhäusern, die nächste Ortschaft heißt St. Georgen am Reith mit der hinter Bäumen verborgenen Kirche. Hier gibt es eine Straßenabzweigung nach Ybbsitz, die wir uns für eine der nächsten Touren vormerken. Der eigentlich durchquerte Ort ist Kogelsbach, bevor nach der Wendung des Ybbstals die Engstelle vor Göstling folgt. Hier knapp an der gut ausgebauten Ybbstalstraße entlang, dann verläuft der Radweg abseits von Göstling, wir aber queren zum Solebad mit seinem Ybbsflussstrand &#8211; voll einladend! Nach drei Stunden und nun tatsächlichen 45 km landen wir wieder am Parkplatz im Ortszentrum von Göstling und können in die Konditorei Schnessl fast hineinfallen&#8230; So müde sind wir allerdings nicht, denn die Fahrt war überaus angenehm, für uns nicht zu schwer weil mit E-Bike, und landschaftlich ein Hochgenuss!</p>
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