<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Bernhard Baumgartner´s Autorenblog &#187; Türnitz</title>
	<atom:link href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/category/lokationen-orte-berge/turnitz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner</link>
	<description>auf wandertipp.at</description>
	<lastBuildDate>Sat, 09 Mar 2024 11:18:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Türnitzer Schwarzenberg&#8230;</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2019/10/02/turnitzer-schwarzenberg-2/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2019/10/02/turnitzer-schwarzenberg-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Oct 2019 09:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Botanik]]></category>
		<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Markierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mostviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Natur-Erlebniswege]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Rundwanderwege]]></category>
		<category><![CDATA[Türnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Ötscherland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=25441</guid>
		<description><![CDATA[… am Wahltag 29. September 2019 &#8211; müsste dem Wahlergebnis nach eigentlich &#8220;Türkisberg&#8221; heißen, auch ist die wunderschöne Runde vom Schwarzenbacher Gscheid aus echt eine KURZ-Tour, steiler Aufstieg in weniger als einer Stunde und danach über Alm und Waldgelände (etwas ausgeklügelt) zurück zum Ausgangspunkt. Die beiden gegensätzlichen Panoramen zeigen allein schon den besonderen Reiz des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… am Wahltag 29. September 2019 &#8211; müsste dem Wahlergebnis nach eigentlich &#8220;Türkisberg&#8221; heißen, auch ist die wunderschöne Runde vom Schwarzenbacher Gscheid aus echt eine KURZ-Tour, steiler Aufstieg in weniger als einer Stunde und danach über Alm und Waldgelände (etwas ausgeklügelt) zurück zum Ausgangspunkt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8073-pano.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-25442" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8073-pano-1024x178.jpg" alt="" width="1024" height="178" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8084-pano.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-25443" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8084-pano-1024x163.jpg" alt="" width="1024" height="163" /></a></p>
<p>Die beiden gegensätzlichen Panoramen zeigen allein schon den besonderen Reiz des Schwarzenbergs &#8211; Ausblick gegen Süden in Richtung Hochalpen (von links: Göller, Tirolerkogel, winzig am Horizont Hochschwab &#8211; Gemeindealpe &#8211; Ötscher hinter dem vom Kögelberg beherrschten Waldhochland Richtung Annaberg / Idealblick der Voralpen von den Thorstallwiesen auf Türnitz, dahinter Muckenkogel, Reisalpe, Unterberg, Türnitzer Höger, Traisenberg, das Eibel schiebt sich dann noch in den Vordergrund.</p>
<p>Von der Sattelhöhe des Schwarzenbacher Gscheids (Parkplatz der Straßenmeisterei, im Sommer frei) neben der Baumzeile auf den südlichen Wald zu, dort leicht rechts hinein (aber nicht zu viel) auf eine gar nicht so schwache Steigspur, sogar mit einer älteren Markierung. In einigen Kehren zieht dieser Steig den sehr steilen Waldhang hinauf, nirgends zu verfehlen, und wendet sich zuletzt rechts zur Kehre in etwas weniger steilem Gelände (hier einzelne rot aufgespritzte Wegmarken). Nun wird es interessant, denn wir befinden sich im Bergbaugebiet des Schwarzenbergs, wo vom 18. zum 19. Jahrhundert Blei und Zink gefördert wurde. Nach Annaberg geführt, wurden dort in der SCHMELZ die Erze verarbeitet (der Annaberger Ortsteil Schmelz entstand schon in Maria-Theresianischer Zeit nach Entdeckung der Silbervorkommen auf dem Hocheck).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8050.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25445" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8050-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> Gut zu erkennen die Abraumhalde eines Erzstollens!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8051.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25446" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8051-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> Der Weg ist hier breiter und mit Steinen geschlichtet.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8053.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25447" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8053-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> Knapp neben dem Steig eine Erzgrube und das alte Stollenloch.</p>
<p>Die geologischen und historischen Anmerkungen sind in meinen Führern zu finden, speziell in der Heimatkunde (seinerzeit bei Jugend &amp; Volk erschienen und der &#8220;Überbau&#8221; zu den Wander- und Landschaftsführern vom NP-Buchverlag bzw. NÖ Pressehaus St. Pölten).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/f-web-Cover-Lilienfeld-und-die-Voralpen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25448" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/f-web-Cover-Lilienfeld-und-die-Voralpen-240x400.jpg" alt="" width="240" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/g-web-Cover-Wanderparadies-Voralpen-1996.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25449" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/g-web-Cover-Wanderparadies-Voralpen-1996-230x400.jpg" alt="" width="230" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/i-web-Cover-Voralpen-2015.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25450" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/i-web-Cover-Voralpen-2015-220x400.jpg" alt="" width="220" height="400" /></a></p>
<p>Der Steig führt aus dem Wald hinaus ins Schlaggelände, quert recht gut ausgetreten einen Forstweg mit Ausblick ins Pielachtal bzw. zum Eisenstein und erreicht kurz danach die Gipfelmulde mit dem schon sichtbaren Kreuz und Rastplatz.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8055.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25452" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8055-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8056.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25453" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8056-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8057.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25454" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8057-354x400.jpg" alt="" width="354" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8061.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25455" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8061-400x249.jpg" alt="" width="400" height="249" /></a></p>
<p>Das Wetter ist ideal, ein Föhntag mit klarer Sicht und angenehmer Temperatur für die Gipfelrast! Der Ötscher schaut über das Waldhochland her, und hinter dem Göller und dem Hochschwab stauen sich die von Süden herandrängenden Wolken.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8065.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25457" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8065-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-ab-RSCN1542.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25458" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-ab-RSCN1542-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8067.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25459" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8067-400x307.jpg" alt="" width="400" height="307" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8071-pseudopano.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-25460" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8071-pseudopano-1024x288.jpg" alt="" width="1024" height="288" /></a></p>
<p>Beim Abstieg über die Almwiesen wird erst so richtig deutlich, wie trocken es heuer ist. Trotzdem ist noch das Weidevieh aufgetrieben und hält sich um die Almhütte mit dem Brunnen auf, lauter Mutterkühe mit ihren Kälbern und Galtvieh, die sich aber kaum stören lassen. Von der Hütte voraus bergab in die Mulde (nicht auf der Forststraße) kommt man zu einer bei Höhlenforschern berühmten Schachthöhle unter mächtigen Rotbuche. Uns interessiert links davon am Waldrand der ausgetrocknete und begrünte Rest einer ehemaligen Tränklacke (als Rechteckfläche und von Farnkraut umgeben leicht zu erkennen). Denn dort geht ins links in den Wald hinein zum alten Treibsteig, der uns die weite Kehre der Forststraße erspart. Im Gegensatz zu unserer letzten Tour ist dieser gut erkennbare Karrenweg nicht durch Windbruch versperrt, diesmal zwar ein forstliches Sperrgebiet, aber schon von den gefällten Riesenfichten freigemacht. Den Arbeitsspuren nach geht hinaus zum Rand der Thorstallwiesen, wo gerade die Kinder vom Glasberger in einem Baumwipfel herumturnen, während der Vater beim Holzmessen beschäftigt ist. Als sie merken, dass wir über die Wiesen weitergehen wollen, rufen sie uns noch zu: &#8220;Dort sind die Kühe!&#8221; (echt ohne Mundart!). Wir müssen aber ohnehin auf dem Fahrweg weiter, der den tollsten Blick auf Türnitz eröffnet. Erst vor dem nächsten geschlossenen Wald steigen wir links über die Wiese hoch zu unserem Übergang Richtung Gscheid &#8211; der Sattel ist diesmal sogar markiert &#8211; durch einzelne dürre, vom Borkenkäfer befallene Fichten, sogenannte Käferbäume, heuer im Waldviertel fast schon eine Katastrophe, hier in den Voralpen zum Glück noch weniger auffallend.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-ab-DSCN1518.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25464" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-ab-DSCN1518-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8078.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25462" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8078-361x400.jpg" alt="" width="361" height="400" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-ab-DSCN1512.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25463" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-ab-DSCN1512-400x234.jpg" alt="" width="400" height="234" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8091.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25465" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8091-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Auf diesen Wiesen erfreut uns die einzige Krokusart unserer näheren Umgebung &#8211; es sind zahlreiche voll aufgeblühte Herbstzeitlosen! Die Bauern haben keine Freude damit, als Fotograf sind sie echt ein Hit in dieser schon recht blütenarmen Jahreszeit. Über den Sattel mit den Käferbäumen hinweg, erwartet uns aber noch eine größere und sogar (im Gegensatz zu den schwer giftigen Herbstzeitlosen) genießbare Überraschung &#8211; zuerst noch giftig und eigentlich ein Hinweis auf Herrenpilze (gibt es allerdings nicht), danach die &#8220;Schnitzelhüte&#8221; der Parasole, die wir abends noch verspeisen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-ab-DSCN1533.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25467" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-ab-DSCN1533-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8095.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25468" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8095-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-ab-DSCN1530.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25469" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-ab-DSCN1530-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a> Anni meint immer wieder einmal &#8211; was sie fotografieren soll, wenn ich wie ein Wilder herumschieße!</p>
<p>Aber die beiden Parasolbilder zeigen ganz deutlich, wie gut es ist, nicht auf einen Fotoblick angewiesen zu sein (Anni hat sich sogar unter den Schirm geduckt).</p>
<p>Der Routenverlauf unter den Felsen des Schwarzenbergs und durch die (auf Lunzer Schichten, wo ein Pilzfinder vielfach &#8220;geschnitten&#8221; hat) feuchte Hangmulde hinauf zum Gscheid geht erst auf meine Begehungen für das letzte Voralpenbuch zurück. Dieses Stück zieht sich noch etwas, weil am Ende der Tour bergauf, aber immerhin durch die extreme Trockenheit nicht so gatschig wie sonst. Vorher gibt es nahe der putzigen Jagdhütte noch ein malerisches Herbstbild als Ausklang für diesen bergigen Wahltag!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8103.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25470" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN8103-400x299.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN81002.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-25474" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/10/web-DSCN81002-400x191.jpg" alt="" width="400" height="191" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2019/10/02/turnitzer-schwarzenberg-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EISTANZEN IM RETZBACHTAL</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2019/02/05/eistanzen-im-retzbachtal/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2019/02/05/eistanzen-im-retzbachtal/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2019 19:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Am Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Mostviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Natur-Erlebniswege]]></category>
		<category><![CDATA[Türnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter & Schnee aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=24573</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man nicht gerade auf Schitour (alpin) gehen mag oder kann, gibt es immer noch schöne Möglichkeiten für Winterwanderwege. Die führen zwar nicht in etwas &#8220;extremere&#8221; Regionen mit wahren Kristallpalästen nach den heftigen Schneefällen. Aber durch den Eisbehang an Felsen und Bachufern ergeben sich auch für einfache Wanderungen interessante Erlebnisse. So sind wir schon einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man nicht gerade auf Schitour (alpin) gehen mag oder kann, gibt es immer noch schöne Möglichkeiten für Winterwanderwege. Die führen zwar nicht in etwas &#8220;extremere&#8221; Regionen mit wahren Kristallpalästen nach den heftigen Schneefällen. Aber durch den Eisbehang an Felsen und Bachufern ergeben sich auch für einfache Wanderungen interessante Erlebnisse. So sind wir schon einmal in die Vorderen Tormäuer gefahren, wo am Anfang der Nestelbergstraße tolle Eisfälle etwa beim &#8220;Soachabach&#8221; herabhängen. Mein Autorenkollege Werner (Tippelt) ist mit mir noch dazu zum Schleierfall gegangen &#8211; ein ganz toller Vereisungspunkt! Aber ein wenig weit zu fahren&#8230; Uns am nächsten liegt das Retzbachtal bei Türnitz, und dorthin fuhren wir heute (Dienstag, 5. Februar) bei prachtvollstem Wetter. Unser Begleiter (wie in der ganzen Ferienwoche war Ossi).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24575" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-DSCN9712-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24576" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-DSCN9673-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24577" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-DSCN9679-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Gut versorgt mit Leckerlies, um ihn sozusagen bei der Stange zu halten, konnten wir auf die Leine gut verzichten. Ein entgegen fahrender Jäger hat den Ossi wohl übersehen, sonst hätte er uns sicher nachdrücklich an die Leinenführung erinnert&#8230; Wahrscheinlich hat er den Hund einfach nicht bemerkt, denn durch seine dunkle Farbe huscht der Labrador besonders an Hecken und an dunklen Wegrändern fast wie mit einer Tarnkappe dahin. Wir stiegen also beim Parkplatz nach dem Habritzer aus und bemerkten sofort, dass wir uns womöglich selbst hätten anleinen sollen. Denn unter dem einen Zentimeter Pulverschnee von gestern oder vorgestern versteckte sich glatte Blankeis! Trotzdem hielten wir durch und marschierten, weiter drinnen auf den Schneeresten der geräumten Forststraße etwas leichter, gute zwei Stunden bis vor das Reiftal. Dann wurde es uns allmählich fast etwas zu kalt, und außerdem ist Ossi zweimal im Wasser verschwunden. Das schien ihm aber nichts auszumachen, obwohl von seinem Fell richtige Eiszapfen herabhingen, wie das letzte Bild zeigt!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24580" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-RSCN9740-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24581" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-DSCN9675-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24582" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-DSCN9730-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24583" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-DSCN9687-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Der Retzbach führt etwa Normalwasser, und die zwei Felsquellen im Eisernen Tor sprudelten mittelmäßig. Es hatte also in diesem schmalen und schluchtartigen Bergeinschnitt zwischen Traisenberg und Tirolerkogel-Kalte Kuchl noch nicht sehr getaut. Da nützte auch der Nachtfrost nichts, der Eisbehang an den Felsen und auch im Bach war eigentlich nicht so überwältigend wie wir es schon einmal erlebt hatten. Jenach Kurve wechselten Licht und Schatten, die Sonne scheint nämlich im Winter gerade nur um die Mittagszeit in den Schluchtgrund. Uns kam es nicht viel vor, aber vielleicht haben die minus sechs Grad den Schatten- und Kälteindruck noch verstärkt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24585" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-DSCN9688-150x118.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24586" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-DSCN9692-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24587" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-DSCN9698-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24588" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-DSCN9717-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Einst gab es im Retzbachtal einige Waldkeuschen, so muss man sich die entlegenen kleinen Bauernhöfe wohl vorstellen. Heute gibt es neben dem Jagdhaus Innereben und dem schon verfallenden Reiftaler (in den 1960er Jahren noch ein Gasthaus) nur die Hütten für die Klein-Wasserkraft-Anlage. Sie beleben das Bild und ebenso der kleine Stauraum. Gerade dass die Sonne noch hineinblinzelt&#8230; Vor dem Reiftaler kehrten wir dann um, eine Stunde hinein, ebenso lang wieder hinaus zum Auto &#8211; aber wie jedesmal mit anderen, sogar hie und da überraschenden Blickwinkeln. Das ist für das Retzbachtal charakeristisch, spektakuläre Bilder kann es kaum geben, aber jedesmal irgendeine spezielle Stimmung&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24590" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-DSCN9702-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24591" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-DSCN9720-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24592" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-RSCN9741-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24593" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-DSCN9725-bearb-115x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Zuletzt kamen wir schon etwas durchfroren, aber &#8220;sturzlos&#8221;, wieder draußen beim Parkplatz neben dem Habritzer an, Ossi (wie schon gesagt) bereits mit Eiszapfen am Bauchfell&#8230; Er hat sich gut ausgelaufen und kann jetzt (wie wir) den Nachmittag &#8220;verrasten&#8221;&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24595" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-DSCN9728-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24596" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/02/web-DSCN9736-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2019/02/05/eistanzen-im-retzbachtal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Türnitzer Schwarzenberg am 10. Juni</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2018/06/15/turnitzer-schwarzenberg-am-10-juni/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2018/06/15/turnitzer-schwarzenberg-am-10-juni/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jun 2018 14:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Botanik]]></category>
		<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturtouren]]></category>
		<category><![CDATA[Markierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mostviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Natur-Erlebniswege]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Rundwanderwege]]></category>
		<category><![CDATA[Türnitz]]></category>
		<category><![CDATA[wandern & bergsteigen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=23155</guid>
		<description><![CDATA[Das nun schon so lange fast hochsommerliche Wetter hat auch seine Tücken. Vor allem für die Bauern, die schon dringend mähen sollten, sich aber vom &#8220;gewittrigen&#8221; Wetterbericht abhalten lassen, um dann sonnig-heiße Nachmittage und in der Folge zu erleben. So ging es uns mit einer Tour am letzten Sonntag &#8211; nur nicht zu hoch hinauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das nun schon so lange fast hochsommerliche Wetter hat auch seine Tücken. Vor allem für die Bauern, die schon dringend mähen sollten, sich aber vom &#8220;gewittrigen&#8221; Wetterbericht abhalten lassen, um dann sonnig-heiße Nachmittage und in der Folge zu erleben. So ging es uns mit einer Tour am letzten Sonntag &#8211; nur nicht zu hoch hinauf und zu weit hinein ins Gebirge. Bichleralm und Stadelberg schon absolviert, also als nächstes passendes Ziel auf den Schwarzenberg bei Türnitz mit Zufahrt bis aufs Schwarzenbacher Gscheid. Auch könnte es nicht schaden, diese Tour einmal zu &#8220;kontrollieren&#8221;, ob sich etwas verändert hat&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23156" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/i-web-Cover-Voralpen-20151-82x150.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23157" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6206-bearb-88x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Vom Parkplatz am Gscheid (im Winter Umkehrplatz der Straßenmeisterei) gleich die von zahlreichem blühenden Waldgeißbart begleitete Baumzeile entlang zum Bergfuß. Hier erste angenehme Überraschung &#8211; der über den steilen Waldhang hinaufführende Steig hat gleich am Einstieg eine deutliche Markierung. Der schmale, aber gut ausgetretene Weg zieht nach erstem direkten Anstieg eine weite Kehre nach links, dann nach rechts, dabei immer zügig an Höhe gewinnend. Bei der zweiten Kehre folgt nach einigen verdächtigen Vertiefungen eine deutliche Bergbaupinge mit Einstiegsloch (Blei und Zink im frühen 19. Jh.). Danach zeigen aber die neuen roten Markierungspfeile nach rechts seitwärts &#8211; die Beschriftung &#8220;Kantal&#8221; bedeutet wohl Karntal und führt westwärts weiter, etwa zum ominösen Hohen Stein. Wir bleiben aber auf unserem nun unmarkierten deutlichen Pfad, der sich sogar im folgenden Schlaggelände (eine überwachsene Forststraße querend) im hohen und voll taunassen Gras fortsetzt. Nach Rückblick zum Eisenstein und ins Pielachtal folgt ein Walddurchgang, und leicht links haltend stehen wir bald auf dem Schwarzenberg &#8211; Gipfelkreuz, doppelte schöne Rastbank, kaum eine Stunde!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23159" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6195-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23160" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6193-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23161" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6200-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23162" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6204-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23163" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-RSCN6253-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Auf dem folgenden Almboden zur Halterhütte hätte ich schon (nach dem Auftrieb am Tirolerkogel) schon Weidevieh erwartet. Aber das gesamte Gelände war &#8220;kuhfrei&#8221;, auch angenehm, wenn auch die Botanik schon etwas &#8220;durchfressen&#8221; war. Hier gibt es schon Sommerflora &#8211; Gelben Fingerhut u. a., außer etwas abgeblühtem Gefleckten Knabenkraut (Fuchs-K.) keine Orchideen, dafür leuchtete es vom unteren Waldrand intensiv blau her. Hier waren vor wenigen Jahren der Almboden geglättet worden, also blühen hier Lupinen oder sonstiges Angebaute? Natternkopf hat sich dann herausgestellt, in unvorstellbaren Mengen und ebenso die sonst eher vereinzelte Kleine Wachsblume!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23165" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6208-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23166" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6215-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23167" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6224-bearb-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Um uns die weite Schleife der Forststraße zu ersparen, die uns zu den Thorstallwiesen und zurück zum Ausgangsführen sollte, suchte ich den vor dem &#8220;Voralpenführer&#8221; ausgekundschafteten alten Almsteig als Weiterweg. Gleich unterhalb der Hundsloch-Schachthöhle befindet sich am Waldrand bei alten Rotbuchen eine ausgetrocknete und schon begrünte alte Tränklacke, dort beginnt der alte Steig. Durchwegs gut erkennbar und meist leicht bergab, einen Forstweg querend, quert dieser durch das sonst unwegsame Waldgelände, nur an zwei gleich hintereinander liegenden Stellen war Windbruch zu umgehen, zuerst oberhalb, dann unterhalb. Schließlich erreicht die nun mit hohem Gras und nassem Grün überwachsene Trasse die Thorstallwiesen am südlichen Rand, wo die Forststraße in den Wald führt. Inzwischen hat es zwar leicht zu regnen begonnen, aber im Vergleich zu den dunklen Wolken am Morgen noch recht moderat und außerdem nur kurze Zeit.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23169" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6199-bearb-121x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23170" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6227-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23171" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6229-bearb-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Trotz des etwas getrübten Wetters ist die Aussicht von dieser Hochwiese gegen Türnitz und den Höger wie immer eindrucks- und stimmungsvoll. Wo die Almstraße dann in den Wald (Richtung Holzer Gsohl) eintritt, bin ich früher links über die Wiese hinaufgestiegen. Nun gibt es dort einen neueren Forstweg, und erst in der oberen Wiesenregion muss man am Waldrand durch hohes Gras weiter. Immerhin gibt es dort auch einige Blumen zu sehen! Der Witz dieser Route ist, dass man über einen flachen Sattel mit hohen Fichten nordwestlich hinüber in das vom Gscheid gegen den Knedelhof ziehende Tal kommt und damit den Anschluss zum Parkplatz findet.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23172" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6228-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23173" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6233-bearb-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23174" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6234-bearb-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23175" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6235-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23176" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6237-bearb-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Beiderseits der &#8220;Schussluckn&#8221; im Fichtensattel die Bilder von Breitblättrigem Waldvöglein und Waldhyazinthe. Jenseits durch hohes Gras und Adlerfarnflecken hinab zu einer Wiesenfläche neben einem idyllischen Hütterl, hier schon auf Fahrweg, der dann nach links durch die mit Felsen gespickten Steilhänge des Schwarzenbergs bequem weiterführt. Trotz hohem Wald an der schon verwachsenen Böschung auch noch Interessantes, meiner Schätzung nach ein Satanspilz (von mehreren) und eine auf Anhieb nicht genau bestimmte Glockenblumenart.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23178" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6239-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23179" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6241-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Dann kommen wir schon an den Rand der vom Gscheid herab ziehenden Wiesenmulde &#8211; anschauliche Geologie, Lunzer Sandstein zwischen Hauptdolomit des Eisensteins und Wettersteinkalk des Schwarzenbergs (sehr einfach gesagt). Beim letzten Mal bin ich über die Wiesen hinauf zum Gscheid, elendiglich sumpfig, und wollte schon über den Forstweg durch den Graben zur Schwarzenbacher Straße und auf dieser weiter. Diesmal scheint es trockener zu sein, und nach Annis Meinung sollten wir gleich am Waldrand hinaufgehen &#8211; hat gepasst, denn die paar Feuchtstellen waren leicht zu bewältigen, und überraschend schnell konnten wir das Gscheid (wo wir gestartet waren) in idealer Runde erreichen, nur die ersten und letzten Meter auf derselben Strecke, insgesamt drei Stunden.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23181" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-DSCN6242-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=23182" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/06/web-RSCN6254-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Auf der Straße war schon allerhand los &#8211; der &#8220;Rad-Grand-Prix-Niederösterreich&#8221; rollte gerade vorbei ( von St. Pölten durch das Pielachtal, nach Bergwertung am Schwarzenbacher Gscheid über Annaberg nach Puchenstuben….), als Begleitfahrzeuge neben Polizei, Presse, Gendarmerie, Samaritern auch zwei Traktoren mit Melker und Amstettner Nummer! Unser Vorsatz nach dieser bei wieder schwülem Sonnenschein beendeten Tour &#8211; das hübsche Gipfelbankerl müssen wir unbedingt im Herbst &#8220;besitzen&#8221;, wenn alles bunt wird!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2018/06/15/turnitzer-schwarzenberg-am-10-juni/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Himmlischer Herbsttag am HIMMEL</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2017/11/06/himmlischer-herbsttag-am-himmel/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2017/11/06/himmlischer-herbsttag-am-himmel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2017 14:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderwagen & Handicap-Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Markierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mostviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Natur-Erlebniswege]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Türnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter & Schnee aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=21707</guid>
		<description><![CDATA[Der Frühnebel am Sonntag, 5. November, hat uns gleich aus dem Tal auf die Höhen getrieben. Und wo kommt man schnell zu einer Berghöhe, ohne weit zu fahren und sich nicht ins Gedränge der übrigen Wanderer zu pferchen? Für uns ein schon mehrfach und mit Erfolg ausgesuchtes Ziel ist der Himmel bei Lehenrotte. Egal ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Frühnebel am Sonntag, 5. November, hat uns gleich aus dem Tal auf die Höhen getrieben. Und wo kommt man schnell zu einer Berghöhe, ohne weit zu fahren und sich nicht ins Gedränge der übrigen Wanderer zu pferchen? Für uns ein schon mehrfach und mit Erfolg ausgesuchtes Ziel ist der Himmel bei Lehenrotte.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8639-ausschn.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21708" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8639-ausschn-400x228.jpg" alt="" width="400" height="228" /></a></p>
<p>Egal ob zur Zeit der Frühlingsblumen oder bei der Orchideenblüte (Anfang Mai) oder bei erstem Schnee und Raureif, diese kleine Wanderung ist immer ein Treffer, besonders an einem so milden und klaren Herbsttag. Von der Mariazellerstraße wird in Lehenrotte abgezweigt, aber nicht links in die Ortschaft und nicht gleich rechts auf der ersten Seitengasse (dort führt der Wanderweg hinauf), sondern erst bei der rechten Abzweigung kurz danach. Die Bergstraße bis zum schon längere Zeit  geschlossenen Erholungsheim der NÖ Gebietskrankenkasse ist asphaltiert und gut ausgebaut, und es finden sich keine Verkehrsbeschränkungen (außer 30 kmh). Oben gibt es einen geräumigen, meist nur wenig besetzten Parkplatz (nur bei der Bergmesse im Sommer stark besucht). Dass diese großzügige und seinerzeit modern ausgebaute Anlage nicht mehr benützt  und dabei immer mehr dem Altern überlassen wird, verwundert schon einigermaßen. Allerdings soll sie jetzt zum Verkauf ausgeschrieben sein, Wunschpreis 1,8 Mill. Euro, Grundstücksgröße &#8220;nur&#8221; 50 Hektar (daher keine Eigenjagd), wer das prachtvoll gelegene Haus wieder in Betrieb nehmen will, wird doppelt so viel auslegen müssen, was ziemlich viele Käufer abschrecken wird&#8230;</p>
<div id="attachment_21709" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-ab-DSCN8324.jpg"><img class="size-medium wp-image-21709" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-ab-DSCN8324-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">AB Ein goldener Herbsttag!</p></div>
<p>Man geht oberhalb vom Parkplatzrechts, den seichten Graben querend, zu einer Viehweide und stößt dort auf die von Lehenrotte heraufkommende blaue Markierung. Der folgende Fichtenwald befindet sich, wie die Almmulde oben, in Werfener und Gosauschichten (früher wurde in Lehenrotte Gips abgebaut) und wäre zur passenden (früheren) Jahreszeit sicher ein Schwammerlrevier. Bei einer riesigen mehrstämmigen Linde gelangt man zum Güterweg mit Einmündung von der Jausenstation Teufel und folgt der Forststraße rechts weiter. Eine Kehre wird auf Steig abgekürzt, und danach wartete diesmal ein  Hindernis &#8211; eine Holzseilbahn für den unterhalb &#8220;aufgemachten&#8221; Schlag. Knapp müssen wir uns die Böschung entlang daran vorbei zwängen, dann geht es bei einer üppig fließenden Wasserfassung vorbei gemütlich bis zum Almhaus.</p>
<div id="attachment_21711" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-ab-RSCN8334.jpg"><img class="size-medium wp-image-21711" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-ab-RSCN8334-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">AB Almgasthaus, früher &quot;Himmelalm&quot; oder auch Kernstock-Haus genannt, und das Almmarterl mit Marienfigur.</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-ab-DSCN8330.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21712" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-ab-DSCN8330-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Der Almhalter, Prof. Bernhard Hahnak, ist jetzt nicht mehr oben, leider, denn voriges Jahr haben wir einmal seine kärntnerischen Spezialitäten sehr genossen. Im kleinen Hochbeet stehen allerdings noch dicht die Küchenkräuter, sonst ist Betriebspause bis zum nächsten Juni.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8624.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21714" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8624-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8626.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21715" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8626-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Den kurzen Wiesenweg bis zum Gipfelkreuz dürfen wir gerade bei solch herrlichem Wetter nicht versäumen. Mit jedem Schritt weitet sich die Aussicht, nach den näheren Bergen wie Türnitzer Höger und Göller sieht man auch schon die Gemeindealpe, bald auch das Felsenhaupt des Ötschers, schließlich gerade noch Tonion, Hochschwab, Kräuterin mit Hochstadel und Fadenkamp und neben dem Ötscher den Gipfelscheitel des Dürrensteins. Ganz interessant ist der rechte Bergrand mit seinem Felsrand, dort will gerade noch ein Waldsteppen-Windröschen blühen, und vom vielen Thymian und Oregano strömen geradezu mediterrane Düfte im linden Wind herauf.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8638.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21717" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8638-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8642.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21718" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8642-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Hinter dem Gipfelkreuz mit seinen klobigen Baumstammsitzen prangt ein Laubbaum noch voll in goldenem Laub, es scheint ungewöhnlicherweise ein Elsbeerbaum zu sein, bei genauem Hinschauen haben aber die vom Sturm zerflederten Ahornblätter eine edlere Baumart vorgetäuscht. Der nächste Tausendergipfel ist der Hohenstein, durch eine schöne Kammwanderung mit dem Himmel und ebenso mit dem Eisenstein verbunden (die Gräben sind allesamt enttäuschend, außer dem Weg durch die Raxenbachrotte von Türnitz, alle beschrieben in meinem vorjährigen &#8220;Wandererlebnis Voralpen&#8221; / Kral-Verlag). Allerdings trägt der Hohenstein fast keinen Hochwald mehr, so ausgedehnt sind die Holzschläge an seinen Flanken. Der auffallendste Bergriese, schon im Winterkleid, ist natürlich der Schneeberg.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8641.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21719" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8641-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8647.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21720" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8647-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8651.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21721" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8651-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Zurück beim Almhaus, treffen wir erst auf mehr Wanderer. Noch ein Blick zum Göller, dann geht es auf der Forststraße und dem geradeaus anschließenden asphaltierten Güterweg zurück zum Parkplatz beim Heim &#8211; insgesamt ein netter Bergspaziergang, gerade zu dieser späten Jahreszeit am schönsten in der Mittagssonne.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8650.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21723" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8650-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8653.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21724" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8653-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8654.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-21725" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/11/web-bb-IMG_8654-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2017/11/06/himmlischer-herbsttag-am-himmel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Blumenschau´n&#8221; im Retzbachtal</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2017/05/03/blumenschau%c2%b4n-im-retzbachtal/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2017/05/03/blumenschau%c2%b4n-im-retzbachtal/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 May 2017 15:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Am Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Botanik]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Mostviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Natur-Erlebniswege]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Pilgerwege]]></category>
		<category><![CDATA[Türnitz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=20696</guid>
		<description><![CDATA[Am Sonntag, 30. April, Wanderung durchs Retzbachtal bei Türnitz, vom Eisernen Tor bis Innereben, am wasserreichen Bach entlang, recht abwechslungsreich, aber auch überraschend fast vorfrühlingsmäßig! Es liegen sogar noch Flecken vom letzten (wieder einmal) maximalen &#8220;Aprilschnee&#8221; herum, am 20. April hier sicher fast ein Meter. Schon an ersten hohen Felsen sind blühende Aurikel zu bemerken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, 30. April, Wanderung durchs Retzbachtal bei Türnitz, vom Eisernen Tor bis Innereben, am wasserreichen Bach entlang, recht abwechslungsreich, aber auch überraschend fast vorfrühlingsmäßig!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/web-DSCN2778.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20697" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/web-DSCN2778-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2817.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20699" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2817-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Es liegen sogar noch Flecken vom letzten (wieder einmal) maximalen &#8220;Aprilschnee&#8221; herum, am 20. April hier sicher fast ein Meter. Schon an ersten hohen Felsen sind blühende Aurikel zu bemerken.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2813.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20698" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2813-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Interessant wird es jedoch erst nach dem Reiftaler an der &#8220;Schrofenwand&#8221;:</p>
<div id="attachment_20700" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2808.jpg"><img class="size-medium wp-image-20700" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2808-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Clusius-Enzian ist gerade an sonnigen Stellen im Aufblühen, sonst noch knospig</p></div>
<div id="attachment_20701" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2809.jpg"><img class="size-medium wp-image-20701" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2809-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Aurikel blühen neben Alpen-Fettkraut schon recht üppig</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2812.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20702" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2812-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Von den hier sonst zahlreichen Anemonen-Schmuckblumen bemerken wir vorerst gar nichts, beim Rückweg konzentrieren wir uns jedoch auf die nun schon voll entwickelten Blätter und Früchte, erst da werden wir fündig. Gegenüber der Forststraßen-Abzweigung ins Dachsental blühen am hohen Dolomitfelsen auch schon die Clusius-Primeln.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2814.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20704" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2814-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/web-DSCN2787.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20705" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/web-DSCN2787-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Am kleinen Tümpel vorbei, wo nur kleine Kaulquappen, aber keine Molche zu sehen sind, wandern wir noch bis Innereben. Gegenüber diesem alten Jagdhaus (jetzt offensichtlich als Wochenenddomizil vermietet) gäbe es am Bergrand den üppigsten Standort der Anemonen-Schmuckblume. Aber inzwischen haben wir erkannt, dass diese schon verblüht sein müssen. Außerdem kommt man nicht über den stark wasserführenden Bach hinweg, seit die alte und schon vor Jahren morsche Brücke abgerissen wurde (spätestens durch das letzte Hochwasser). Man könnte eventuell (und schon ausprobiert) bei der Forststraßenverzweigung (links Seitengraben, rechts Dachsental) am schmalen Ufer den Bach entlang gehen, um an diese Stelle zu kommen. Dort stößt ein kleiner auwaldartiger Bestand an den dolomitischen Hangfuß, ideal für die Schmuckblumen. Dabei muss man einen Hangvorsprung oberhalb im Wald umgehen. Vielleicht probieren wir den Übergang in einem nächsten Jahr mittels Gummistiefeln, denn die beim Innerebenhaus über den Bach gestürzte Hollerstaude als Übergang wird es bis dahin sicher nicht mehr geben&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2815.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20706" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2815-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Ein gut gerüsteter Fotograf ist uns auch begegnet, der in der Felswand oberhalb der Falkenschlucht einen dort horstenden Steinadler &#8220;abschießen&#8221; konnte. Vor dem Schluchteinstieg kehren wir jedoch um und freuen uns schon auf den sicher mehr grünenden St. Veiter Staff &#8211; wie vom 1. Mai berichtet!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2816.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20707" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2816-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2811.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20708" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/05/SSCN2811-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2017/05/03/blumenschau%c2%b4n-im-retzbachtal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Durchs Eiserne Tor&#8230; ins Retzbachtal</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2016/01/21/durchs-eiserne-tor-ins-retzbachtal/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2016/01/21/durchs-eiserne-tor-ins-retzbachtal/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2016 16:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Am Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderwagen & Handicap-Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturtouren]]></category>
		<category><![CDATA[Lilienfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mostviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Natur-Erlebniswege]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Pilgerwege]]></category>
		<category><![CDATA[Radtouren]]></category>
		<category><![CDATA[Türnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Wallfahrerwege]]></category>
		<category><![CDATA[Winterwanderungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=18391</guid>
		<description><![CDATA[Beim &#8220;Eisernen Tor&#8221; denkt man zu allererst wohl an den Hohen Lindkogel bei Baden, wo es vor dem Schutzhaus wirklich ein eisernes Tor gibt. Eine von hohen Felswänden gesäumte kurze Klamm bei Türnitz heißt jedoch auch Eisernes Tor und führt von der Weidenau ins Retzbachtal, wo wiederum die Falkenschlucht bekannter ist als der Retzbach selbst. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim &#8220;Eisernen Tor&#8221; denkt man zu allererst wohl an den Hohen Lindkogel bei Baden, wo es vor dem Schutzhaus wirklich ein eisernes Tor gibt. Eine von hohen Felswänden gesäumte kurze Klamm bei Türnitz heißt jedoch auch Eisernes Tor und führt von der Weidenau ins Retzbachtal, wo wiederum die Falkenschlucht bekannter ist als der Retzbach selbst.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4720.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18392" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4720-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Die Forststraße durch das voralpin-romantische Retzbachtal wäre keine so reizvolle Wanderstrecke, wenn nicht der muntere Bach, mehrfach sich öffnende Höhlen und vor allem die vielfältige Vegetation als Abwechslung wirkten. Neben Feucht- und Waldpflanzen sind es vor allem die an Dolomitschrofen auftretenden subalpinen Pflanzen auf dieser relativ geringen Höhe, darunter die bereits im Frühjahr blühende sehr seltene Anemonen-Schmuckblume.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Anemonen-Schmuckblume-P3278743.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18394" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-Anemonen-Schmuckblume-P3278743-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Bei für Spaziergänge oder leichte Wanderungen zu hoher Schneelage ist die geräumte Forststraße durch das Retzbachtal ein großer Vorteil, noch dazu weil die Zufahrt von Türnitz durch die Weidenau jederzeit (auch bei widrigen Verhältnissen) gut passierbar ist. Und noch dazu, nach einer so strengen Frostnacht wie vom 18. auf 19. Jänner! Denn wo Wasser und Kälte zusammenkommen, dort gibt es nicht nur häufig Raureif, sondern auch meist bizarre Eisbildungen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4745-gedreht.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18395" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4745-gedreht-400x280.jpg" alt="" width="400" height="280" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4747.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18396" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4747-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die sonnige Straßenstrecke an den Bauernhöfen der Weidenau vorbei hätte auch schon zum Marschieren verlockt (nur ganz wenige Autos fahren da). Doch wir wollten gleich ins Talinnere hinein und parkten daher nach dem letzten breiten Talboden beim Bauernhof vulgo Habritzer, wo  Kleinkraftwerke betrieben werden und wo nach der zweiten Brücke ein Parkplatz ausgeschoben ist. Weiter bis zum Parkplatz nach dem Eisernen Tor zu fahren, das wäre allerdings wirklich zu schade, denn wie in der Weidenau begleiten hier mit funkelndem Raureif überzogene Sträucher und Bäume den Bach.</p>
<div id="attachment_18398" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4744.jpg"><img class="size-medium wp-image-18398" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4744-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Früchte der Wilden Mondviole, als &quot;Silberblattl&quot; bekannt</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-RSCN4748.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18399" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-RSCN4748-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Dann treten aus dem steilen Wald beiderseits unvermittelt Felsstufen hervor, und aus dem klüftigen Wettersteinkalk der hier beginnenden Klamm zum &#8220;Eisernen Tor&#8221; entspringen Quellen, besonders rechts sich direkt in den Retzbach ergießend bzw. sogar spritzend.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4716-gedreht.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18400" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4716-gedreht-400x280.jpg" alt="" width="400" height="280" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-RSCN4750.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18401" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-RSCN4750-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4719.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18402" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4719-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Dann geht es um die Felsecke herum aus dem Eisernen Tor hinaus zur folgenden noch immer engen, aber nicht als Klamm ausgeprägten Waldschlucht. Gleich neben dem dort angelegten letzten Parkplatz (mit Infotafeln des &#8220;Anthof-Naturparks&#8221;) quillt ein besonders hübsch vereistes Bächlein unter den Felsen hervor.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-fb-DSCN4721.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18403" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-fb-DSCN4721-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-RSCN4751.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18404" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-RSCN4751-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nun geht es, den Talwindungen folgend, flott dahin, gerade nur von kurzen Fotohalten unterbrochen, aber länger aufhalten kann man sich wegen der Kälte ohnehin nicht. Die Sonne zeigt sich kaum in dieser Bergenge, nur ab und zu brechen ein paar Strahlen durch die dunklen Baumwipfeln oder bewirken einen warmen Lichtschimmer im Bachgeriesel.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-fb-DSCN4726.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18406" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-fb-DSCN4726-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-fb-DSCN4728.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18407" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-fb-DSCN4728-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Der Schnee am Rand der Forststraße ist erstaunlich hoch aufgehäuft, alles ringsum tief verschneit oder mit Raureifkristallen vereist. Das anscheinend malerische Hütterl entpuppt sich dann nicht etwa als Holzknecht- oder Jagdhütte, sondern ist das Turbinenhaus eines Kleinkraftwerkes. So modern diese Erschließung wirkt, so einsam ist das Retzbachtal längst geworden, während einstens hier sogar Bauernhöfe bestanden. Ein Knecht von einem dieser längst aufgelassenen Gehöfte hat vor über 150 Jahren hier den letzten Bären dieser Voralpengegend geschossen, nachdem er angeblich noch nie einen Schuß aus einem Gewehr abgegeben hat! Wahrscheinlicher ist jedoch, dass er die kärgliche Kost als Wilderer immer wieder aufgebessert hat; und ich bilde mir ein, dass eine solche (oder diese hier hausende) Bärenfamilie im Naturalienkabinett des Stiftes Lilienfeld ausgestellt ist. Hinweis &#8211; das Bezirksheimatmuseum mit der Zdarsky-Sammlung ist überaus sehenswert, aber daneben wird das Stiftsmuseum &#8211; vor allem mit dem genannten Naturalienkabinett &#8211; leider oft übersehen!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4729.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18408" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4729-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4733.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18409" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4733-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4734.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18410" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4734-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nach dem Stauweiher des Kleinkraftwerks geht es noch zügig durch das enge Tal weiter, aber eine rechts hinauf ziehende Bergwiese kündigt schon das nächste aufgelassenen Haus an &#8211; den Reiftaler. Während meiner Zeit als Volksschullehrer in Annaberg kam ich einmal sogar, vermutlich vom Kaufmann Hofmayer Franz (heute Haus Gundi) oder vom Ing. Samer (der Straßenbaufirma Lenikus) mitgenommen ins Reiftal, das damals sogar als Gasthaus in Betrieb war. Leider verfällt das in leicht historischem Alpenstil gehaltene Haus allmählich, und was mich besonders ärgert, sogar die zahlreichen Fensterscheiben sind wie an den Nebengebäuden offensichtlich zerschlagen &#8211; unverständliche Zerstörungslust, die nur grenzenloser Stupidität entspringen kann&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4741.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18411" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-DSCN4741-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-fb-DSCN4746.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18413" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/web-fb-DSCN4746-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Bevor es danach in die nächste Felsenge geht, kehren wir dann um. Im März würden wir wohl trotz Schneelage weitergehen, denn an den folgenden Felsschrofen zur Linken könnten dann die Anemonen-Schmuckblumen zu knospen beginnen. Im Bergfrühling blühen dort vielfach Aurikel, Großblütiger Enzian, Clusius- Primeln und noch viele andere &#8220;Subalpine&#8221;. Nach der schattigen Enge im zunehmend wieder abkühlenden Retzbachtal wirkt die gemütlich breite Weidenau wie eine &#8220;Sonnenoase&#8221;. Zum Wochenende (wahrscheinlich wochentags nicht geöffnet, möchte aber keine Gäste abschrecken!) könnten wir noch im Gasthaus Plöttigmühle einkehren oder jedenfalls in Türnitz. Wenn man nicht die Umfahrung nimmt, sondern durch den historischen Markt fährt und vielleicht noch die Kirche besucht, wo die auf einer Säule stehende Madonna nach altem Pilgerbrauch umschritten wird &#8211; wir sind ja an der &#8220;Via Sacra&#8221;, der Heiligen Straße nach Mariazell.</p>
<p>Wir halten uns nicht auf, denn erforscht haben wir das alles intensiv genug, für das &#8220;Wandererlebnis Pilgerwege&#8221; (Neuauflage 2015) ebenso wie für mein ebenfalls 2015 ganz neues Buch &#8220;Wandererlebnis Voralpen. Die schönsten Wanderungen vom Pielachtal bis zu den Mürzsteger Alpen&#8221;. Hoffentlich wird nicht übersehen, dass der Hauptteil dieses Buches die Lillienfelder Waldmark ist!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/Cover-Voralpen-2015-WEB.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-18414" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2016/01/Cover-Voralpen-2015-WEB-208x400.jpg" alt="" width="208" height="400" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2016/01/21/durchs-eiserne-tor-ins-retzbachtal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Traisenberg &#8211; einmal anders &#8211; von Türnitz her</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2014/08/28/traisenberg-einmal-anders-von-turnitz-her/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2014/08/28/traisenberg-einmal-anders-von-turnitz-her/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2014 16:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Botanik]]></category>
		<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Markierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mostviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Rundwanderwege]]></category>
		<category><![CDATA[St. Aegyd am Neuwald]]></category>
		<category><![CDATA[Türnitz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=15013</guid>
		<description><![CDATA[Der langgestreckte Bergzug vom Türnitzer Höger bis zum St. Aegyder Traisenberg ist für mich der &#8220;Traisentaler Mitterkamm&#8221;, und als solcher bietet er eine der lohnendsten Überschreitungen in der &#8220;Lilienfelder Waldmark&#8221; (noch eine treffende Bezeichnung für die Voralpen im Traisen- und Gölsengebiet &#8211; Gutensteiner Alpen ist ja wirklich bei den Haaren herbeigezogen). Am liebsten ist uns als leichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der langgestreckte Bergzug vom Türnitzer Höger bis zum St. Aegyder Traisenberg ist für mich der &#8220;Traisentaler Mitterkamm&#8221;, und als solcher bietet er eine der lohnendsten Überschreitungen in der &#8220;Lilienfelder Waldmark&#8221; (noch eine treffende Bezeichnung für die Voralpen im Traisen- und Gölsengebiet &#8211; Gutensteiner Alpen ist ja wirklich bei den Haaren herbeigezogen).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/BB-Zdarskyhütte-mit-Hüttenhund-WEB-DSCN1799.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15014" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/BB-Zdarskyhütte-mit-Hüttenhund-WEB-DSCN1799-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Am liebsten ist uns als leichte Wanderung der Wancurasteig von St. Aegyd zur Zdarskyhütte, die hier sogar einen Hüterhund hat! Noch besser ist die Tour als Runde über den Traisenbergsattel, egal in welcher Richtung. Aus dem Tal der Unrechten Traisen hat die Gipfelsammlung über den ganzen Mitterkamm hinweg  den (leichten) Nachteil, dass Start und Ziel nicht dasselbe sind, also eine Busfahrt nötig ist. Von Türnitz her hingegen lässt sich eine perfekte Runde ziehen, wenn man mit dem Auto in die Traisenbachrotte zufährt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/BB-Rotes-Wegkreuz-WEB-DSCN1777.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15015" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/BB-Rotes-Wegkreuz-WEB-DSCN1777-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Für die &#8220;Monsterrunde&#8221; (aus meiner heutigen Sicht) bleibt man dazu bei der Kreuzung vor dem Ebnerhof stehen und landet nach Zdarskyhütte, Gschwendthütte und Türnitzer Hütte ebenfalls wieder dort. Ehrlich gestanden, das ist uns zu anstrengend &#8211; also halbieren wir die Runde und fahren noch ein Stück weiter bis zur Kreuzung nach dem Waldsteighof (wie de Hof In der Klaus ein Landsitz und längst kein Bauernhof mehr). Dort steht dieses interessante Rote Kreuz mit der Jahreszahl 1835 &#8211; ein Hinweis darauf, dass früher hier ein wichtiger Übergang zwischen Türnitz und St. Aegyd bestand, noch aus der Zeit vor dem Eisenbahnbau übrigens (immerhin fährt heute noch ein Bus, seit die Bahn in Schrambach endet).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1778.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15016" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1778-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p>Hier steht schon das nächste Kreuz, noch dazu ein ganz neues, schon weit oben im Wallersbachgraben. Durch diesen ist übrigens auch eine Hochspannungsleitung gezogen worden! Schon längst geplant, ist letzten Sonntag (24. August) endlich der Termin für diese Tour reif geworden. Allerdings ziehen dichte Wolken dahin, verraten den stürmischen Wind auf den Bergen, aber immerhin soll es nachmittags auflockern, und trocken ist es zum Glück die ganze Zeit geblieben.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1782.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15018" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1782-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Wir marschieren auf der Forststraße in den Wallersbachgraben hinein, und weiter oben stellt sich heraus, dass die Markierung in der ÖK (wieder einmal, oder nur in meiner Version der AMAP) nicht stimmt. Denn der obere Graben wird auf einem alten Karrenweg begangen, und von der Jagdhütte geht die (ausgezeichnete) Markierung Richtung Zdarskyhütte nicht über den Traisenbergsattel, sondern direkt gegen die Glinzenmauer hinauf. Wir sind froh, dieses Stück bergauf nehmen zu können, denn talwärts wäre der erdige und verwurzelte Steig noch unangenehmer.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1788.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15019" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1788-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Der Bergwald unter der Glinzenmauer ist voll urig und noch dazu voll Schwammerl! Eine solche Fülle haben wir schon lange nicht gesehen, aber leider nicht von Herrenpilzen und Pfifferlingen (um die Wortwiederholung zu vermeiden&#8230;). Sogar die &#8220;Bärentatzen&#8221; wachsen in Hexenkreisen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1791.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15020" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1791-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nur einmal begegnen wir anderen Wanderern, die sich wundern, dass da wer aus der Traisenbachrotte heraufkommt. Aber der Weg ist (wie schon angemerkt) bestens markiert, und eine Tafel mit &#8220;Barbaras Stecka Reith&#8221; verrät einige Beliebtheit &#8211; aber wahrscheinlich vom Traisenbergsattel und aus der Unrechttraisen her.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1794.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15021" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1794-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Oben auf der Bürgeralm bläst der Wind schon recht heftig, und er steigert sich sogar noch samt der immer niedrigeren Temperatur, dass wir richtig angetrieben werden. Einkehr ist diesmal nicht vorgesehen, wir gehen gleich weiter Richtung Gschwendt und Paulmauer. Aber &#8211; auf der Starkhöhe, wo der Kamm verflacht, steht abseits im Fichtenforst der einzige Herrenpilz des Tages! Wir nützen die Gelegenheit zum Verlassen der Markierung und gehen gleich links haltend weiter. Der Almweg vermittelt nämlich die Verbindung zu unserem Abstieg auf der &#8220;halben Monstertour&#8221;.</p>
<div id="attachment_15022" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1804.jpg"><img class="size-medium wp-image-15022" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1804-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Vier Haxn vorne? Nein, es ist natürlich die Mutterkuh mit zwei Kälbern - die Rinder sind hier schon eher von Wanderern beunruhigt (obwohl wir keinen Hund dabei haben) als vorne auf der mehr begangenen Bürgeralm.</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1806.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15023" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1806-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Jetzt weiß ich endlich wieder, wo ich vor einigen Jahren die schönen Ausblicke zum Tirolerkogel und zum Eisenstein fotografiert habe! Leider ist das Wetter nicht optimal, aber sogar bei diesen Verhältnissen wirken die hohen Wollkopf-Kratzdisteln und der Eisenhut recht imposant. Dazu blüht überall ganz herrlich der Schwalbenwurz-Enzian &#8211; es ist wahrlich schon Herbst geworden&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1813.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15024" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1813-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Hier kommen wir schon zum Höllboden, der Wiesenmulde vor der Paulmauer und der Grabenalm. Normalerweise hätten wir die Felskanzel der Paulmauer noch mitgenommen, aber bei dem Sturm &#8211; inzwischen setze sogar ich mein Wanderkappel mit dem Schirm nach hinten auf!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1827.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15025" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1827-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Mein Trick für die &#8220;halbe Monstertour&#8221; ist der Abstieg auf der Forststraße durch den Brunstgraben. Irgendwann vor langer, langer Zeit waren wir hier schon unterwegs, aber die Erinnerung daran ist längst verblasst &#8211; jetzt weiß ich, wie sich für Anni und mich 6,5 km Forststraße bergab mit 600 m Höhenunterschied anfühlen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1815.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15027" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1815-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Von der Kehre am Brunstriegel an ergibt sich ein prächtiger Blick (mit ein wenig Sonne) auf die steilen Waldhänge der Höllmauer und einmal sogar auf den Göller mit seiner Wolkenhaube. Die Felsstufen der Höllmauer reichen mit ihren Schuttrinnen bis an die weithin unterhalb querende Straße herab &#8211; ein bequemes Gehen in wilder Landschaft, wenn gerade nicht ein paar Steine herabkollern&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1822.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15028" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1822-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1824.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15029" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1824-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Diese Forststraße gibt es schon sehr lange, eigentlich ist es auch die Zufahrt für die Alm am Höllboden. In meinem Führer &#8220;Die Voralpen an Traisen und Gölsen&#8221; von 1976 habe ich sie nämlich schon erwähnt. Ausblicke gibt es immer wieder einmal, vor allem auch endlich auf die gegenläufige Kehre weit unten! Und im Geröll oberhalb der Böschung stehen prächtige Hirschzungen-Farne, ein Hinweis auf den Extremstandort dieses Steilhanges (sonst eher in den Schluchten zu finden).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1828.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15030" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1828-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die Streifen an der Blattunterseite sind die Sporenträger.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/BB-Hirschzunge-WEB-DSCN1830.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15031" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/BB-Hirschzunge-WEB-DSCN1830-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Jetzt sind wir schon weit mehr als drei Stunden fleißig unterwegs, und außer ein paar Schlucken aus der Flasche hat es noch nichts zur Stärkung gegeben. Bei der Kehre packen wir dann unser einziges Packerl Schnitten aus, und schon kommt uns der Hochwald wieder ganz romantisch vor und das Gehen funktioniert wieder lockerer&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/BB-Brunstgraben-WEB-DSCN1833.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15032" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/BB-Brunstgraben-WEB-DSCN1833-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Rückblick zur von hier aus waldigen Paulmauer und die Felsen der Höllmauer. Nach der nächsten Kehre, wo der Graben schon das Wasser der Türnitzer Traisen führt (diese wurzelt oben in der Höllbodenmulde, sichtbar nur als Viehtränke!), ziehen weitere Windungen hinab in den Brunstgraben. Die Szenerie ist wirklich romantisch, Felsstufen und alte Baumriesen, das ausgewaschene Bachbett, Dolomitrasen mit im Frühsommer sicherlich reichem Blumenflor.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1837.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15033" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1837-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Altholz mit Baumschwämmen und Moospolstern, hier modert so mancher Stamm vor sich hin und wird nicht gleich &#8220;entsorgt&#8221; &#8211; auf Buchenholz halte ich immer nach dem blauen Alpenbock Ausschau, aber es ist wohl nicht die richtige Zeit für diesen selten Käfer, um einen Spaziergang zu unternehmen&#8230;.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1838.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15035" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1838-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nun reicht die Gehzeit schon längst über vier Stunden hinaus &#8211; endlich wird der Talboden flach, und die Wiesen beim Klaushof kommen in Sicht. Der Besitzer stellt sich auf Tafeln als Stützpunkt der Berg- und Naturwacht vor, hat alles schön renoviert und mit NÖ-geförderten Obstbaumreihen bepflanzt (wir konnten ein Schild mit Klarapfel entziffern).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1841.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15037" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1841-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1845.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15038" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1845-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nach etwas weniger als fünf Stunden landen wir wieder bei unserem Auto am Ausgangspunkt &#8211; unbehelligt! Ich bin diesmal ganz locker, weil ich von einem &#8220;jagerischen&#8221; Studienkollegen weiß, dass wir hier beim Roten Kreuz auf öffentlichem Gut geparkt haben und gefahren sind. Was dann die Fahrverbotstafeln bei der Abzweigung Ebnerhof (ist ja ein Bauernhof-Pension) sollen, ist mir nicht ganz klar &#8211; oder doch? Von Seiten der Gemeinde sollte man da nicht so nachlässig mit solchen Gewohnheiten umgehen, denn eine öffentlicher Weg ist nur allzu bald privatisiert und mit ein paar Caterpillarschüben in eine Forststraße zu verwandeln&#8230; Hier das letzte Bild dieser eindrucksvollen Tour:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1848.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-15039" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2014/08/WEB-DSCN1848-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2014/08/28/traisenberg-einmal-anders-von-turnitz-her/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hoch auf dem Hohenstein&#8230;</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2013/10/17/hoch-auf-dem-hohenstein/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2013/10/17/hoch-auf-dem-hohenstein/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2013 19:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Botanik]]></category>
		<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Lilienfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mostviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Natur-Erlebniswege]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Pielachtaler Pilgerweg]]></category>
		<category><![CDATA[Pilgerwege]]></category>
		<category><![CDATA[Rundwanderwege]]></category>
		<category><![CDATA[Türnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Wallfahrerwege]]></category>
		<category><![CDATA[Weitwanderungen]]></category>
		<category><![CDATA[wandern & bergsteigen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=12833</guid>
		<description><![CDATA[Beim meinem Auffrischen der Voralpentouren zwischen &#8220;Dirndltal&#8221; und Mariazeller Bergen war es jetzt höchste Zeit für den Hohenstein! Gehmäßig muss man auch relativ gut beisammen sein für diesen Gipfel, denn er ist zwar &#8220;nur&#8221; 1195 m hoch, aber schon ein fester und hoher Marsch aus den begrenzenden Tälern bei Kirchberg (Sois, haben wir im Frühjahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim meinem Auffrischen der Voralpentouren zwischen &#8220;Dirndltal&#8221; und Mariazeller Bergen war es jetzt höchste Zeit für den Hohenstein! Gehmäßig muss man auch relativ gut beisammen sein für diesen Gipfel, denn er ist zwar &#8220;nur&#8221; 1195 m hoch, aber schon ein fester und hoher Marsch aus den begrenzenden Tälern bei Kirchberg (Sois, haben wir im Frühjahr schon erkundet) und Lilienfeld/Schrambach bzw. Türnitz. Letzten Sonntag, 13. Oktober, musste ich allerdings allein unterwegs sein. Dafür war der Wetterbericht nach dem föhnigen Samstag auf der Brandmauer vielversprechend&#8230;</p>
<div id="attachment_12834" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/W-WEB-DSCN7179.jpg"><img class="size-full wp-image-12834" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/W-WEB-DSCN7179.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">So sollte es am Sonntag sein - glühende Rotbuchen unter strahlend blauem Himmel, aber beim Zittertal im obersten Hauserbauerngraben trieb scharfer Westwind dichte Wolken über die Waldkämme daher</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/A-WEB-DSCN7068.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12835" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/A-WEB-DSCN7068.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Bei mir selber nachgelesen (&#8220;Voralpen an Traisen und Gölsen&#8221;) &#8211; der schönste Hohensteinweg ist jener von Türnitz durch die Raxenbachrotte, das stimmt sicherlich immer noch, denn der Höhenweg hinüber in den obersten Hauserbauerngraben ist wirklich wunderhübsch. Bergbauernfluren, Hochwiesen, stattliche Wälder &#8211; der lange Hauserbauergraben selber gehört zu den am wenigsten attraktiven Zugängen. Da geht man schon lieber vom Engleitengraben bei Schrambach/Zögersbach aus und kann sogar in Verbindung mit dem Ratzenecksteig eine Runde über den Himmel machen. Als Rundwanderung lohnend ist auch die Verbindung von &#8220;Tradigister Weg&#8221; und &#8220;Kirchberger Weg&#8221; mit Ausgangspunkt in der Sois.</p>
<div id="attachment_12837" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/B-WEB-DSCN7077.jpg"><img class="size-full wp-image-12837" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/B-WEB-DSCN7077.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Hier am Engleitensattel bin ich schon halbwegs zwischen 900 und 1000 m, der wichtige Kreuzungspunkt ist durch eine Infotafel der AV-Sektion St. Pölten und einen Rastplatz markiert, das einfache Kreuz mit Bändern in ungarischen Farben erinnert an den Mariazellerweg</p></div>
<p> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/C-WEB-DSCN7081.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12838" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/C-WEB-DSCN7081.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Der nächste Sattel heißt &#8220;Ochsenboden&#8221; und erinnert daran, dass hier einstens ein Weideboden bestand, der längst großteils verwachsen ist. Nun belegen ringsum die selbst in steilste Hänge geschlagenen Forststraßen an den Wechsel der Bewirtschaftungsform. Allerdings brechen hier zwischen dem Hauptdolomit der tieferen Hänge und dem aus Muschelkalk (Reiflingerkalk) schroff geformten Gipfelaufbau Lunzer Schichten auf. Die Sandsteine sind eindeutig erkennbar, trotz der Höhenlage gab es in der Gegend auch Schurfstellen nach  Steinkohle, wie sie vor allem auch in Schrambach abgebaut wurde. Schwammerl gibt es auf diesem Boden sicher auch, jetzt aber nur mehr alles andere als Steinpilze&#8230; Der Steig überquert sogar auf einem Holzbrückerl ein kleines Wassergerinne, führt aber dann durch einen Hochwald mit überaus stattlichen, fast urwaldartig wirkenden Stämmen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/D-WEB-DSCN7088.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12840" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/D-WEB-DSCN7088.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/E-WEB-DSCN7090.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12841" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/E-WEB-DSCN7090.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/F-WEB-DSCN7141.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12842" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/F-WEB-DSCN7141.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Unter den Kalkstufen des Gipfelkegels mit der Einmündung des Soiser Weges geht es gleich steil hinauf, und dann führt der Steig in einigen Bögen durch das Schlaggelände höher. Jetzt gibt es noch eine imposante Aussicht, aber in wenigen Jahren wird man hier durch einen Fichtendschungel wandern&#8230;</p>
<div id="attachment_12844" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/H-WEB-DSCN7131.jpg"><img class="size-full wp-image-12844" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/H-WEB-DSCN7131.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Ausblick auf Gemeindealpe und Ötscher, in Gegenrichtung über das Traisental hinweg auf Lilienfelder Hinteralm und Reisalpe</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/J-WEB-DSCN7138.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12845" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/J-WEB-DSCN7138.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<div id="attachment_12846" class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/I-WEB-PAN-DSCN7125.jpg"><img class="size-full wp-image-12846" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/I-WEB-PAN-DSCN7125.jpg" alt="" width="800" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Panorama vom noch niedrig bewachsenen Holzschlag gegen Süden</p></div>
<p> Wie ein letzter Haarschopf ist der höchste Punkt rund um die Kandler-Hütte  auf dem Gipfel des Hohensteins von stattlichem Hochwald bedeckt, und so taucht die Schutzhütte erst im letzten Moment auf.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/K-WEB-DSCN7094.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12847" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/K-WEB-DSCN7094.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/M-WEB-DSCN7096.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12848" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/M-WEB-DSCN7096.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Noch immer treibt des scharfe Wind die Wolken von Westen heran, und ich bin ganz froh, in der Gaststube noch ein Platzerl zu finden. Der Hüttenwirt und sein eifriger &#8220;Harem&#8221;, pardon die Frauschaft, schaukeln den Betrieb hervorragend, wie selbst ein nicht ganz mit seinem Schweinsbraten zufriedener Wanderer neben mir nachher feststellt. Denn obwohl die Zufahrt bis zur Hütte über eine Forststraße möglich ist, die Bewirtschaftung einer solchen Schutzhütte durch die Vereinsmitglieder der Alpenvereinssektion verdient alle Achtung! Mir hätte der magere Schweinsbraten samt Knödel und Kraut schon recht gefallen, aber mit so gefülltem Magen möchte ich doch nicht den Abstieg antreten (die Gemüsesuppe mit Brot und Würstl war auch hervorragend). Als ich so um Mittag wieder ins Freie komme, sitzen die zahlreich heraufgeströmten Gäste schon in der Sonne! Aber immerhin schlüpfe ich nach den Gipfelbildern auf der vorgelagerten Felskanzel gern wieder in meine Handschuhe. Übrigens steht dort eine kleine  Steinpyramide mit Bronzebildnis des Turnvaters Jahn &#8211; Blick auf die Jahreszahl an der Tafel &#8211; 1928, zu meiner Genugtuung nicht aus jüngerer Zeit, ohne mich ins Politische verlieren zu wollen&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/N-WEB-DSCN7117.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12851" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/N-WEB-DSCN7117.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/O-WEB-DSCN7107.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12852" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/O-WEB-DSCN7107.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<div id="attachment_12853" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/P-WEB-DSCN7118.jpg"><img class="size-full wp-image-12853" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/P-WEB-DSCN7118.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">So fügt sich von Nordwesten gegen Südwesten, vom Pielachtal bis zum Ötscher das Panorama in ein Bild - um es voll zu überblicken, das Panoramabild einzeln öffnen!</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/L-WEB-Panorama-DSCN7116.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12854" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/L-WEB-Panorama-DSCN7116.jpg" alt="" width="1000" height="193" /></a></p>
<p>Dann geht es an den Abstieg, und schon bald unterhalb der Schutzhütte wird es wärmer &#8211; unvermittelt hat nämlich die Strömung wieder auf Süden gedreht, Wolken und Dunst sind verweht, und die Farben leuchten im grellen Föhnlicht fast unwirklich auf. Immer noch kommen Wanderer herauf, denn egal ob aus der Sois oder vom ebenso bevorzugten Schrambach, das letzte Wegstück ist gleich. Viel mehr noch als der nähere Ötscher schiebt sich nun der Schneeberg ins Blickfeld.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/R-WEB-DSCN7139.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12857" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/R-WEB-DSCN7139.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/R-WEB-DSCN7134.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12856" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/R-WEB-DSCN7134.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/Q-WEB-DSCN7136.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12859" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/Q-WEB-DSCN7136.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Nach einem letzten Blick zur Reisalpengruppe tauche ich förmlich wieder in die Wälder ein, die den Hohenstein rings umschließen. Nur wende ich mich nun unter dem Felsriegel dem aus der Sois kommenden Weg zu. Wieder geht es durch die &#8220;schwammerlverdächtigen&#8221; Waldungen auf Lunzer Sandstein, bis einen Gehegezaun entlang (typischer Forstbesitz in der Sois) der Sattel westlich vom Ochsenboden erreicht ist.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/S-WEB-DSCN7142.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12860" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/S-WEB-DSCN7142.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/S-WEB-DSCN7148.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12861" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/S-WEB-DSCN7148.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Ein Überstieg über das Gehege vermittelt an der Westseite, über ein Forstautobahn hinweg (dort südlich Weiterweg Richtung Eisenstein) den Abstieg nahe dem Jagdhaus Löbelgraben vorbei in die Sois. Ich bleibe aber auf der Traisentaler Seite und folge einem relativ neuen Forstweg (in der ÖK aber schon eingezeichnet, im Gegensatz zur Forststraße auf der Pielachtaler Seite). Dieser mündet in die Almhänge oberhalb vom Zittertal, und über diese geht es mit herrlicher Aussicht und letzten Herbstzeitlosen hinunter zu dem längst aufgelassenen, aber sicher uralten und gut instandgehaltenen Gehöft. Offensichtlich ist hier der Weidebetrieb wichtiger als die Waldnutzung, von Jagdeinrichtungen wimmelt es ohnehin überall auf unseren Bergen&#8230;</p>
<div id="attachment_12863" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/T-WEB-DSCN7157.jpg"><img class="size-full wp-image-12863" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/T-WEB-DSCN7157.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Blick zum Zittertal mit Türnitzer Höger und der fernen Gippelnase</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/T-WEB-DSCN7167.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12864" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/T-WEB-DSCN7167.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Beim Abstieg in den Hauserbauerngraben entfaltet der Herbst seine vollste Pracht &#8211; eine fast bühnenreife Naturkulisse!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/U-WEB-DSCN7169.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12866" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/U-WEB-DSCN7169.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/V-WEB-DSCN7174.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12867" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/V-WEB-DSCN7174.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/V-WEB-DSCN7172.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12868" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/V-WEB-DSCN7172.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/W-WEB-RSCN7185.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12869" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/W-WEB-RSCN7185.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2013/10/17/hoch-auf-dem-hohenstein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eisenstein &#8211; Panorama und Orchideen&#8230;</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2013/05/19/eisenstein-panorama-und-orchideen/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2013/05/19/eisenstein-panorama-und-orchideen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 May 2013 10:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Botanik]]></category>
		<category><![CDATA[Markierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mostviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Natur-Erlebniswege]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Türnitz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=11654</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; wie aus dem Bilderbuch! Auch das Wetter an diesem Pfingstsamstag 2013 &#8211; später Aufbruch, aber für den Aufstieg vom Ortbauern zur Seitner-Hütte sollte es reichen (besser sollte man schon beim Knedelhof parken, denn der Mühlhofgraben ist trotz Asphalt auch schon sehr lohnend). Vom Ortbauern geht es gleich zügig bergauf, denn die Forststraßenkehren werden alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11657" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/AB-Schaferln-beim-Ortbauern-WEB-DSCN3185.jpg"><img class="size-full wp-image-11657" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/AB-Schaferln-beim-Ortbauern-WEB-DSCN3185.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Verzaubert am Eisenstein, waren wir schon, aber nicht zu Lämmern, schon gar nicht zu schweigenden...</p></div>
<p>&#8230; wie aus dem Bilderbuch! Auch das Wetter an diesem Pfingstsamstag 2013 &#8211; später Aufbruch, aber für den Aufstieg vom Ortbauern zur Seitner-Hütte sollte es reichen (besser sollte man schon beim Knedelhof parken, denn der Mühlhofgraben ist trotz Asphalt auch schon sehr lohnend).</p>
<div id="attachment_11655" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-01-WEB-Ausschnitt-AB-DSCN3186.jpg"><img class="size-full wp-image-11655" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-01-WEB-Ausschnitt-AB-DSCN3186.jpg" alt="" width="600" height="566" /></a><p class="wp-caption-text">Mühlhofgraben gegen Eibl</p></div>
<p>Vom Ortbauern geht es gleich zügig bergauf, denn die Forststraßenkehren werden alle abgekürzt &#8211; auf einem alten steinigen Karrenweg bzw. Steig, dazwischen über einen idyllischen Waldweg, leider nur ein kurzes Stück&#8230; </p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-02-WEB-Ausschnitt-AB-DSCN3191.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11658" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-02-WEB-Ausschnitt-AB-DSCN3191.jpg" alt="" width="600" height="566" /></a></p>
<p>Nach der oberen Forststraßenkreuzung, wo ein Steinblock als Rastsitz herhalten muss, wird es bald ernst, steinig und steil, aber bis zum Ausstieg ins flachere Almgelände dauert nicht zu lange. Belohnung gibt es sofort &#8211; schönste Orchideenblüte! Farblich ähnlich sind die jetzt noch einzigen Arten (wie im Bild zu sehen), aber bei den unteren Wegabschnitten fallen auch schon die ersten Schmalblättrigen Waldvöglein auf.</p>
<div id="attachment_11660" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-03-WEB-AB-DSCN3200.jpg"><img class="size-full wp-image-11660" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-03-WEB-AB-DSCN3200.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">AB Stattliches und Bleiches Knabenkraut</p></div>
<div id="attachment_11661" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-08-WEB-BB-RSCN5040.jpg"><img class="size-full wp-image-11661" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-08-WEB-BB-RSCN5040.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Holunderknabenkräuter in Rot und Gelb</p></div>
<p>Wo es blüht, sind auch Insekten nicht weit, am auffallendsten natürlich die Schmetterlinge! Dieser kleine, hübsch gefärbte fühlt sich nicht nur von Blüten angelockt. Aber haufenweise sitzen diese Exemplare vor allem auf bestimmten &#8220;Haufen&#8221; (wahrscheinlich von den begleitenden Hunden).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-04-Ausschnitt-AB-DSCN3194.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11662" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-04-Ausschnitt-AB-DSCN3194.jpg" alt="" width="600" height="566" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-04-WEB-DSCN4983.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11663" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-04-WEB-DSCN4983.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Die &#8220;Blumenorgie&#8221; bringt den ganzen Zeitplan durcheinander! Aber es zahlt sich aus, denn eine solche Fülle dieser Orchideenarten erlebt man selten &#8211; selten vielleicht anderswo, aber auf unseren Voralpengipfeln geht es zurzeit überall so zu. Nicht umsonst gelten die Lilienfelder Alpen (genau genommen Gutensteiner und Türnitzer Alpen rund um das Traisental) als berühmte Orchideenberge.</p>
<div id="attachment_11665" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-05-WEB-BB-DSCN4997.jpg"><img class="size-full wp-image-11665" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-05-WEB-BB-DSCN4997.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">BB Almmulde mit Blick zur Reisalpe</p></div>
<div id="attachment_11666" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-06-WEB-AB-DSCN3208.jpg"><img class="size-full wp-image-11666" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-06-WEB-AB-DSCN3208.jpg" alt="" width="600" height="396" /></a><p class="wp-caption-text">AB Mittagswolken über Unterberg, Hohenberger und Türnitzer Höger</p></div>
<p>Als wir uns dem Gipfel nähern, wird die Rundschau immer bewegender, auch wenn jetzt von Süden Regenschauer heranzuziehen scheinen. Aber bei uns bleibt es trocken, und der Wolkenschatten mitsamt dem frischen Wind machen nur das Gehern leichter. Fotomotive werden nicht versäumt, denn beim Abstieg sehen wir ja alles noch einmal.</p>
<div id="attachment_11668" class="wp-caption alignnone" style="width: 778px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-07-WEB-Panorama-schlicht-AB-DSCN3212.jpg"><img class="size-full wp-image-11668" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-07-WEB-Panorama-schlicht-AB-DSCN3212.jpg" alt="" width="768" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">AB Panorama mit Regenahnung</p></div>
<div id="attachment_11669" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-07-WEB-AB-DSCN3223.jpg"><img class="size-full wp-image-11669" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-07-WEB-AB-DSCN3223.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">AB Das &quot;Paradebild&quot; mit Ötscher nach der Hüttenrast</p></div>
<p>Die Seitner-Hütte ist gut besucht, alle Gäste ziehen das Freie vor, auch wenn es ohne Sonne recht frisch ist. Wir ziehen die Gaststube vor, und nach der Mittagsrast haben sich die Wolken schon wieder verzogen. Wie vom Wetterbericht angekündigt, dreht die Strömung bei steigendem Luftdruck auf Südwest, und bei diesen Bedingungen gibt es die beste Aussicht für strahlende Bilder (und Gesichter, denn so ein Bergglück hat man ja nicht immer).</p>
<div id="attachment_11670" class="wp-caption alignnone" style="width: 710px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-09-WEB-Ausschnitt-BB-DSCN5015.jpg"><img class="size-full wp-image-11670" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-09-WEB-Ausschnitt-BB-DSCN5015.jpg" alt="" width="700" height="420" /></a><p class="wp-caption-text">BB Seitner-Hütte, schöner geht´s nimmer, zumindest zu dieser Jahreszeit!</p></div>
<div id="attachment_11671" class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-10-WEB-Panorama-BB-DSCN5011.jpg"><img class="size-full wp-image-11671" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-10-WEB-Panorama-BB-DSCN5011.jpg" alt="" width="800" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">BB Hütten- und Reisalpenpanorama (Anni darin versteckt)</p></div>
<p>Für das erste Stück des Abstieges über die Almwiesen brauchen wir fast ebenso lang wie für den unteren Wegabschnitt durch die Waldzone. Kein Wunder bei diesen Naturbildern, wobei die Sonne so lange anhält, bis wir ohnehin schon zum Wald hinunter gekommen sind.</p>
<div id="attachment_11672" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-11-WEB-BB-DSCN5031.jpg"><img class="size-full wp-image-11672" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-11-WEB-BB-DSCN5031.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">BB Orchideenwiese mit Ötscherblick</p></div>
<div id="attachment_11673" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-13-WEB-Ausschnitt-AB-DSCN3229.jpg"><img class="size-full wp-image-11673" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-13-WEB-Ausschnitt-AB-DSCN3229.jpg" alt="" width="480" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">AB Die erste Akeleiblättrige Wiesenraut</p></div>
<div id="attachment_11674" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-14-WEB-AB-DSCN3222.jpg"><img class="size-full wp-image-11674" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-14-WEB-AB-DSCN3222.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">AB Göller mit trivialem Vordergrund...</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-15-WEB-AB-RSCN3241.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11675" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-15-WEB-AB-RSCN3241.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Dem späten Aufbruch entsprechend, kommen wir erst nach 16 Uhr zurück zum Ortbauern. Anni geht bis zuletzt entlang der Markierung, ich nehme im unteren Teil die sanftere Forststraße &#8211; unseren Füßen hat dieser Wandertag jedenfalls gut getan! Eine schöner Auftakt für die Pfingstfeiertage war es allemal!</p>
<div id="attachment_11676" class="wp-caption alignnone" style="width: 910px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-16-WEB-Panorama-AB-DSCN3236.jpg"><img class="size-full wp-image-11676" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-16-WEB-Panorama-AB-DSCN3236.jpg" alt="" width="900" height="100" /></a><p class="wp-caption-text">AB Ein etwas bizarre Panorama, aufgenommen mit Einstellung 360 Grad!</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2013/05/19/eisenstein-panorama-und-orchideen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Türnitzer Schwarzenberg</title>
		<link>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2013/05/17/turnitzer-schwarzenberg/</link>
		<comments>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2013/05/17/turnitzer-schwarzenberg/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 May 2013 21:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildergalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Botanik]]></category>
		<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Markierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mostviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Natur-Erlebniswege]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Pielachtal]]></category>
		<category><![CDATA[Rundwanderwege]]></category>
		<category><![CDATA[Türnitz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?p=11621</guid>
		<description><![CDATA[Der Schwarzenberg bei Türnitz ist eigentlich (wie der Geißenberg mit der Schneeries bei Schwarzenbach im Pielachtal) eher als Schitourenziel bekannt. Darüber habe ich auch schon im Blog berichtet &#62; Suche: Schwarzenberg Jetzt im Mai hat der Mostheurige beim &#8220;Loisbauer&#8221; &#8211; noch bis Pfingstmontag (ohne Gewähr!) &#8211; geöffnet, und man hat zu dieser Zeit dort gute Einkehr- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schwarzenberg bei Türnitz ist eigentlich (wie der Geißenberg mit der Schneeries bei Schwarzenbach im Pielachtal) eher als Schitourenziel bekannt. Darüber habe ich auch schon im Blog berichtet &gt; Suche: Schwarzenberg</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Karte-Gscheid-Schwarzenberg-WEB.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11622" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Karte-Gscheid-Schwarzenberg-WEB.jpg" alt="" width="700" height="566" /></a></p>
<p>Jetzt im Mai hat der Mostheurige beim &#8220;Loisbauer&#8221; &#8211; noch bis Pfingstmontag (ohne Gewähr!) &#8211; geöffnet, und man hat zu dieser Zeit dort gute Einkehr- und Parkmöglichkeit. Sonst lässt man das Auto schon am besten beim Knedelhof stehen, dem Ausgangspunkt für den Eisenstein. Oder man fährt bis zum Schwarzenbacher Gscheid hinauf, wo sich der Türnitzer Höger im Profil wie ein &#8220;Voralpen-Matterhorn&#8221; präsentiert.</p>
<div id="attachment_11623" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-05-WEB-DSCN4927.jpg"><img class="size-full wp-image-11623" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-05-WEB-DSCN4927.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Gipfelkreuz auf dem Schwarzenberg mit Türnitzer Höger</p></div>
<p>Eigentlich hat mich Karls Bericht im Blog wieder auf diesen Gipfel aufmerksam gemacht, und wir hatten den Aufstieg vom Gscheid auf den Schwarzenberg auch schon bei der Zufahrt zum Geißenberg (im Blog) vorgehabt. Am Donnerstag, 16. Mai, wollte ich nun endlich wissen, wie es dort hinaufgeht. Karl hat ja den Aufstieg über die nordostseitigen Klippen gemacht, und mir war schon aufgefallen, dass am Gipfel ein Weg von dort her einmündet. Es wurde eine ganz wunderhübsche Höhenrunde bei stark windigem, aber nicht zu warmem Föhnwetter. Ich füge hier gleich in meine Erlebnisse die Routenbeschreibung (kursiv und wie in der Karte eingetragen) bei.</p>
<div id="attachment_11624" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-01-WEB-DSCN4913.jpg"><img class="size-full wp-image-11624" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-01-WEB-DSCN4913.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Ausstieg nach dem steilen Waldsteig auf die Schlagfläche nahe dem Kamm (Blick zum Eisenstein)</p></div>
<p><em><strong>Ausgangspunkt:</strong> Gscheid (841 m, Straßensattel zwischen Türnitz und Schwarzenbach an der Pielach). Parkplatz auf dem im Winter gesperrten Umkehrplatz der Straßenmeisterei.</em></p>
<p><em><strong>Aufstiegsweg:</strong> An der linken Seite der Baumzeile auf Fahrspur zum Waldrand. Wo sich diese links wendet (nicht links weitergehen!), leicht rechts an den Rand der Lichtung. Dort beginnt ein deutlicher Steig mit alter roter Markierung. Dieser führt schmal, aber gut gangbar durch den Hochwald mit einigen Kehren über den Steilhang hinauf. Bei einer höheren Kehre nach links nimmt die Steilheit etwas ab, und hier fallen kegelförmige Aufschüttungen von Abraumhalden und einige großteils verstürzte Stolleneingänge des ehemaligen Bleibergbaues auf. Zusätzlich zu den wenigen, aber gut erkennbaren alten Markierungen kommen hier Steinmänner, und der Steig führt in Sichtweite von links gelegenen Felsstufen nun direkter hinauf zum Ausstieg an einem Forstweg (links ein Hochstand). In derselben Richtung weiter verlaufend, ist der Weg im Schlaggelände nicht mehr so deutlich ausgeprägt. Mit nochmaliger Forstwegquerung hält man sich leicht rechts, dabei Ausblick gegen den Eisenstein, die nordwestlichen Randberge des Pielachtales und bis zum Waldviertel. Durch ein folgendes kurzes Waldstück erreicht der Weg die freie Kammhöhe, und rechts folgt bereits das Gipfelkreuz auf dem Schwarzenberg (1096 m, Rastplatz, Gipfelbuch).</em></p>
<div id="attachment_11630" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-02-WEB-DSCN4919.jpg"><em><img class="size-full wp-image-11630" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-02-WEB-DSCN4919.jpg" alt="" width="600" height="450" /></em></a><p class="wp-caption-text">Abmarsch am Gscheid 7.50, beim Gipfelkreuz um 8.35 Uhr</p></div>
<p>Der Aufstieg war wirklich sehr anregend und überraschend kurz. Der urige Rastplatz mit Tisch und Bank würde zwar zur Rast einladen, aber es bläst zu heftig. Ausblicke wunderschön und auch fotogen &#8211; nicht nur der über den Wäldern des Hochlandes ragende Ötscher. Dazu Holunderknabenkräuter in schönster Blüte. Nach zehn Minuten geht es schon weiter &#8211; obwohl ich weiß, dass dort kein Weg hinunter führt, steige ich am rechten Rand der steilen Gipfelwiese ab, dann bleibt aber nur der rechts führende neuere Forstweg Richtung Almhütte. Vor dieser befindet sich wie am Gipfelhang eine ebenflächig gebaggerte und angebaute Wiese, die aktuelle Mode bei den Almbauern. Am Türnitzer Boden, wo die Holunderknabenkräuter am dichtesten blühen, wird außerdem der Almboden &#8220;geschwendet&#8221;, also von allem Gesträuch und aufkommenden Baumwuchs befreit. Das kommt zwar der Almweide zugute, aber nicht der natürlichen Umgebung. Immerhin muss anerkannt werden, dass in unserem Waldklimagebiet alle freien Flächen mehr kurz als lang sich von selber wiederbewalden.</p>
<div id="attachment_11632" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-03-WEB-DSCN4922.jpg"><img class="size-full wp-image-11632" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-03-WEB-DSCN4922.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Ötscherblicke</p></div>
<p><em><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-04-WEB-DSCN4921.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11633" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-04-WEB-DSCN4921.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a> </em></p>
<p><em><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-09-WEB-DSCN4935.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11634" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-09-WEB-DSCN4935.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a> </em></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-12-WEB-DSCN4941.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11636" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-12-WEB-DSCN4941.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Start am Gscheid 7.50 Uhr, Gipfel 8.35, Thorstallwiesen 9.25 &#8211; so geht das dahin, inzwischen immer wieder ein Moment zum Fotografieren, denn die Motive sind sehr hübsch, auch bei dem nicht überaus brillanten Wetter. Naturbeobachtungen &#8211; ein Vogerl an der Gipfelfichte (wird doch nicht ein Goldhähnchen sein?), ein Holunderknabenkraut-Bastard zwischen der roten und gelben Variante. Geologisch und wirtschaftshistorisch interessant die Reste des Bleibergbaues (zwischen 1771 und 1813 Ausbeute von 20 000 Zentner Blei, Verhüttung in der Annaberger Schmelz &#8211; man bedenke den Transportweg, zumal in der damaligen Zeit). Karl hat bei seinem letzten Beitrag sogar noch ein aktuelles &#8220;Arbeitsbild&#8221; eingefügt! Spannend wird es dann noch, was es mit dem &#8220;Schlund&#8221; auf sich hat&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-06-WEB-RSCN4954.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11637" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-06-WEB-RSCN4954.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-07-WEB-RSCN4955.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11638" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-07-WEB-RSCN4955.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><em> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-11-WEB-DSCN4939.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11639" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-11-WEB-DSCN4939.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a></em></p>
<p><em><strong>Abstiegsweg für die Rundwanderung bis zu den Thorstallwiesen:</strong></em> <em>Vom Gipfel über die südseitigen Wiesenhänge hinab zur Almhütte auf dem Türnitzer Boden (Variante – den Gipfelhang am rechten Rand hinab bis zu einer Forststraße, auf dieser rechts, oberhalb einer als Almwiese frisch planierten Fläche, ebenfalls zur Almhütte). Nun folgt man dem Güterweg bis in die nächste Mulde, wo links unterhalb eine Gruppe riesiger Rotbuchen auffällt, die den abgezäunten „Schlund“ umgibt. Links davon vorbei zum unteren Waldrand, in dessen linkem Winkel neben einer trockengelegten Tränklacke der alte Almweg in den Hochwald hineinführt (dieser ist kaum zu verfehlen und erspart den weitläufigen Bogen der Almstraße). Nach dessen anfangs flacher Strecke (kurz nach einer wie gepflasterten Stelle) leicht rechts bergab zu einem Forstweg und diesen querend in derselben Richtung weiter. Nach einem alten Zaungatter folgt ein eher dicht verwachsener Forst, durch den der alte Weg zügig schräg bergab leitet. Er mündet in eine Lichtung (rechts verfallende Blockhütte), und den von einer Baumzeile begleiteten Zaun entlang geht man auf dem Wiesenstreifen mit spärlichen Spuren weiter. Nach einem Zaungatter geht es am Wiesenrand bei einer kleinen Hütte kurz hinab zum Güterweg der Thorstallwiesen (840 m, rechts ein Eisentor an dem in weitem Bogen zur Almhütte am Türnitzer Boden hinaufführenden Forststraße).</em></p>
<p><em><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-08-WEB-RSCN4956.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11642" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-08-WEB-RSCN4956.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></em></p>
<p><em><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-10-WEB-DSCN4932.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11643" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-10-WEB-DSCN4932.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></em></p>
<p>Nach der Karte ist der Abstiegsweg klar, trotzdem gibt es noch zwei etwas spannende Stellen &#8211; den alten Almweg und die Querung von den Thorstallwiesen zur Gscheidmulde. Zunächst ist alles einfach, denn vom halben Gipfelhang kann es nur rechts weiter zur Almhütte am Türnitzer Boden gehen, und dort folgt ohnehin die Forststraße. Deren weiten Bogen will ich jedoch abkürzen, was mir im Winter (jetzt weiß ich warum, weil ich das Gelände kenne) nicht gelungen ist.</p>
<div id="attachment_11644" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-13-WEB-DSCN4943.jpg"><img class="size-full wp-image-11644" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-13-WEB-DSCN4943.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Die Baumgruppe beim &quot;Schlund&quot;</p></div>
<div id="attachment_11645" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-14-WEB-DSCN4945.jpg"><img class="size-full wp-image-11645" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-14-WEB-DSCN4945.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Der &quot;Schlund&quot; - eine auch &quot;Hundsloch&quot; genannte Schachthöhle</p></div>
<p>Ich gehe also von der Almhütte die Forststraße entlang und biege zur markanten Baumgruppe in der folgenden Mulde links ab. Der Blick ins Berginnere ist gruseliger als es das Bild zeigt, denn es geht senkrecht in die Tiefe, daher auch die feste Umzäunung. Aus meinem ersten Führer &#8220;Die Voralpen an Traisen und Gölsen&#8221; entnehme ich &#8211; 140 m Ganglänge, außerordentliche Tropfsteinbildungen; ich glaube, Werner ist dort schon einmal hinunter gekraxelt, im &#8220;Höhlenbuch&#8221; würde sicher noch mehr drin stehen. Für mich ist aber am wichtigsten, den alten Almsteig zu finden bzw. für die Beschreibung in der Gegenrichtung den Einstieg von den Thorstallwiesen. Beides gelingt problemlos, und dann bin ich schneller als geglaubt  bei den wunderschönen Hochwiesen mit ihrem Türnitzblick.</p>
<div id="attachment_11646" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-15-WEB-DSCN4947.jpg"><img class="size-full wp-image-11646" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-15-WEB-DSCN4947.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Thorstallwiesen mit Türnitz und Höger</p></div>
<div id="attachment_11647" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-17-WEB-DSCN4951.jpg"><img class="size-full wp-image-11647" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-17-WEB-DSCN4951.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Rückblick zum Tirolerkogel</p></div>
<p><em><strong>Von den Thorstallwiesen zum Gscheid:</strong> Der Güterweg quert links (nördlich) die Thorstallwiesen mit ihrem prächtigen Ausblick über den Türnitzer Talkessel, dahinter von rechts nach links Türnitzer Höger, in der Ferne der Unterberg, näher die Reisalpe und Hinteralm-Muckenkogel. Auf diesem bleibt man, bis er augenfällig in den geschlossenen Wald hineinführt. Davor aber, bei einer kleinen spitzgiebeligen Holzhütte, links auf Karrenweg am Waldrand entlang bergauf, nahe an einer weiteren Hütte in einer Baumgruppe vorbei, dabei hübscher Rückblick zum Tirolerkogel. Am Abschluss der Thorstallwiesen befindet sich eine markante Reihe hoher Fichten. Man klettert über die Stangen einer „Schusslucken“ und steigt jenseits über eine steilere Wiese zur Mulde bei einer neuen Jagdhütte ab, wobei der im Bogen heraufkommende Forstweg gequert oder bequemer rechts um die Kehre herum verfolgt wird. Aus dieser weitläufigen Wiesenmulde quert der Forstweg mit scharfer Kurve in den Hochwald und führt flach um den oberhalb felsig aufragenden Nordostkamm des Schwarzenberges herum. Zuletzt sogar leicht ansteigend, werden die Gscheidwiesen erreicht. Bei einem auffallenden Felsblock wendet sich die Forststraße nach rechts, und hier geht man in der Wiesenmulde (etwa entlang der Stromleitung) links hinauf zur Sattelwiese am Gscheid. Nichts den Wegspuren am linken Waldrand folgen, denn diese sind wegen der Quellaustritte zwischen dem Kalkmassiv des Gipfels und den Sandsteinschichten der Gscheidmulde bald danach kaum begehbar!</em></p>
<div id="attachment_11649" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-16-WEB-DSCN4948.jpg"><em><img class="size-full wp-image-11649" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-16-WEB-DSCN4948.jpg" alt="" width="600" height="450" /></em></a><p class="wp-caption-text">Frühling auf den Thorstallwiesen</p></div>
<p>Erst nach zwei voreiligen Versuchen weiß ich &#8211; vom Güterweg abzweigen, bevor er endgültig in den Hochwald hineinführt. Ob die markante spitzgiebelige Holzhütte noch lange stehen wird, ist zu bezweifeln. Der folgende Aufstieg am Waldrand führt durch schon höheres Wiesengrün, ein paar etwas mickrige Stattliche Knabenkräuter fallen auf (sollten eigentlich wirklich stattlicher sein) und letzt Holunderknabenkräuter. Letzter Rückblick im Sattel mit einem Wall von stattlichen Fichten und dem erwähnten Durchstieg (sogenannte &#8220;Schusslucken&#8221;). Dann jenseits hinab zur nächsten Forststraße und ganz gemütlich weiter bis zu den Wiesen zwischen Gscheidsattel und Gscheidhof. Hier gibt es zwei Fehlermöglichkeiten &#8211; auf dem Fahrweg bleiben und (als großer Umweg) dann der Straße zum Ausgangspunkt folgen / oder gleich links am Waldrand und dann innerhalb vom Gehölz bleiben (eine Sumpftour). Mir passierte das Zweitere, trotzdem waren die 2 1/2 Stunden Wanderung im Gipfelbereich des Schwarzenberges wirklich mehr als zufriedenstellend und zum Nachgehen empfehlenswert!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-18-WEB-DSCN4952.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11650" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/05/Bild-18-WEB-DSCN4952.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2013/05/17/turnitzer-schwarzenberg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
