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	<title>Bernhard Baumgartner´s Autorenblog &#187; Opponitz</title>
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		<title>Exkursion Gutensteiner Alpen &#8211; Bodinggraben, Urgersbach, Weißenbachgraben (&#8220;Rossstall&#8221;)</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2019 14:54:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorbemerkung: Beim Behandeln der Naturschätze Niederösterreichs tippe ich immer wieder (neben dem Ötscher- und mittleren Voralpengebiet) auf die Gegend zwischen Gutenstein und Rohr im Gebirge. Diese habe ich um 1977/78 im Wander- und Landschaftsführer &#8220;Gutensteiner Alpen&#8221; (dabei die Hohe Wand eher als Zugabe, aber samt Fischauer Bergen) und in der umfassenden Heimatkunde &#8220;Lilienfeld und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorbemerkung:</strong> Beim Behandeln der Naturschätze Niederösterreichs tippe ich immer wieder (neben dem Ötscher- und mittleren Voralpengebiet) auf die Gegend zwischen Gutenstein und Rohr im Gebirge. Diese habe ich um 1977/78 im Wander- und Landschaftsführer <strong>&#8220;Gutensteiner Alpen&#8221;</strong> (dabei die Hohe Wand eher als Zugabe, aber samt Fischauer Bergen) und in der umfassenden Heimatkunde &#8220;Lilienfeld und die Voralpen&#8221; behandelt. Auf die botanischen Besonderheiten aufmerksam wurde ich vor allem durch das Buch<strong> &#8220;Blütenpracht am Ostsaum der Alpen&#8221;</strong> von Prof. Raimund Fischer (+) aus Piesting. Nach der Tour im Ybbstal / Kothbergtal war die Zeit für eine Nachschau im Winsaberg, wie die Gegend auf Rohrer Seite heißt, schon sehr angebracht!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24748" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/e-web-Cover-Gutensteiner-Alpen-90x150.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24749" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/f-web-Cover-Lilienfeld-und-die-Voralpen-90x150.jpg" /></a></p>
<p><strong>Samstag, 11. Mai: </strong>Start von St. Veit an der Gölsen, über Kleinzell und Rohr im Gebirge Richtung Rohrer Sattel, Abzweigung in das Seitental (und Katastrale) <strong>Winsaberg</strong> bei einem großen Steinbruch (Gruber) -  eindrucksvolle und mächtige Aufschlüsse des Dolomitlagers in der Steinbruchwand. Ohne Behinderung (Fahrverbotstafeln) geht es den Bach im mehrfach sumpfigen Talboden entlang, geradeaus beim Wagental und dem mit Gitterzaun abgesperrten Koppental vorbei bis zur Gabelung beim Bieglhof (725 m). Bevor ich mich zum Bodinggraben aufmache &#8211; wichtig, immer wieder ein Blick auf die Karte, ÖK und F&amp;B &#8211; ohne Fahrverbot hinein in den <strong>Berlgraben</strong>, Umkehr beim Rehhof (dem ehemaligen Winsaberger) und zurück zum Bieglhof.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24751" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6504-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24752" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6530-112x150.jpg" /></a> Jagahütt und Talboden</p>
<p><strong>Anmerkungen zu Winsaberg und Urgersbach: </strong>Die Gegend zwischen dem Rohrer Zellenbach und dem Gutensteiner Klostertal ist ein typisches Dolomitbergland, stark zertalt und mit wenig hervorstechenden Gipfeln an der Tausendergrenze. Sie reicht vom Rohrer Sattel bis zum hohen Kamm des Handlesberges, zentraler Übergang ist der Winsabergsattel mit 833 m. Unter der Grundherrschaft der Hoyos (nach 1500 im Zug der Gegenreformation) hatten schon Waldbauern die Gräben spärlich besiedelt. Durch die kargen Bodenverhältnisse konnten sie ihr ärmliches Dasein nur mit dem Zuerwerb von häuslichem Handwerk (Korbflechterei, Bottiche und hölzerne Gerätschaften) und mit dem Brennen von Holzkohle fristen. Prof. Hiltraud Ast hat das Leben der Holzknechte in ihren Schriften und im Waldbauernmuseum Gutenstein dokumentiert. Die Geldablöse nach Aufhebung der Grundherrschaft und die aussichtslosen Wirtschaftsverhältnisse bedeuteten für die meisten Waldbauern in ihren entlegenen Einschichten das Ende. Zugleich stiegen die Holzpreise im ausgehenden 19. Jahrhundert und weckten das Interesse von Spekulanten und Jagdinteressenten. Über Verschuldung u. a. Mittel konnten diese städtischen Besitzer die Waldgegenden weitestens an sich ziehen. Nur in den Haupttälern hielten sich die alteingesessenen Bauerngüter, wie sie auch heute noch teilweise bestehen, ihr Hinterland sind die längst unbesiedelten und vereinsamten Gräben. Einer der umtriebigsten Neubesitzer war der Großindustrielle Berl. Im Urgersbachgraben ließ er einen pompösen Landsitz und eine architektonisch außergewöhnliche Villa errichten, die neuerdings wieder als Privatbesitz von Immobilienfirmen in neuem Glanz erstrahlt. Soweit meine rasch hingeschriebenen Informationen, genaue Angaben in meinen beiden Büchern bzw. im Internet.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24755" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6527-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24756" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-RSCN6555-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24757" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6507-150x112.jpg" /></a></p>
<p>Zurück zum Bieglhof, an der Sandstraße Richtung Bodinggraben eine Forststraßentafel, zwar etwas windschief, aber doch das Signal, hier das Auto abzustellen. Wie das folgende Haus Jagahütt steht das alte und sichtlich erneuerte Hofgebäude etwas erhöht, wahrscheinlich ist der eigentliche, vielfach auch sumpfig erscheinende Talgrund bei Hochwässern nicht sicher. Die ehemaligen Bauernhöfe sind ersichtlich als Jagd- und Landhäuser in Verwendung, mir kommt vor, eher als Wochenend- und Feriendomizile als in Verwendung der Wald- und Jagdbesitzer. Bei der Rückfahrt sah ich an der Abzweigung zum Gießhübl und sogar an der Hauptstraßenabzweigung Wegpfeile mit Luftballons und der Aufschrift &#8220;PARTY&#8221; !</p>
<p>Unterhalb vom Haus Jagahütt (davor eine Kapelle mit neuerem Egydiusbild) befindet sich eine flacher, teils sumpfiger Boden, dessen Zusammensetzung der Steilrand am Bach zeigt &#8211; schwarztorfige Schichten (in den Bach abbrechend) und schottrige Einlagerung weisen auf die Bodenbildung hin &#8211; Flachmoor und Schwemmland, recht interessant. Die noch etwas liebliche Landschaft wird talein schnell von ernsterem Charakter. Zuerst passiere ich ein Gatter im weithin ziehenden Wildzaun, dann ist Schluss mit den etwas gepflegten (d. h. gemähten) Wiesen, nur mehr eher ruderal wirkende Flächen am Bach, links steiler Waldrand. Auf einem ebenen Boden lagern Heureste von einer behelfsmäßigen Fütterung. Dann folgt eine canonartige Passage mit Felsrändern knapp an Fahrweg und Bach. Die Felsränder sind vor allem mit eben schön aufgeblühtem Kalk-Glockenenzian bewachsen, meine kleine &#8220;Sensation&#8221; fällt mir erst beim Rückweg auf, war aber nach Fischer´s Buch schon erwartet und bis dahin vergeblich gesucht: Als ich eine halbwegs ansehnliche Clusius-Primel fotografieren will, springen mir daneben die zarten Blätter einer schon abgeblühten Anemonen-Schmuckblume förmlich ins Auge! Den Blick geschärft, sind dann noch mehrere ebensolche Exemplare zu finden. Im Vergleich zum Lunzer Kothbergtal (zwei Wochen davor) schon völlig verblüht und daher nicht auffällig und viel spärlicher. Insofern hat der hier schon durchwanderte Bodinggraben eine Ähnlichkeit mit dem Kothbergtal, als er landschaftlich zum Fotografieren nicht viel hergibt und eher nur die Blumenbilder gelingen können.</p>
<p><span style="text-decoration: underline"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24759" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6520-140x150.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24760" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6525-150x132.jpg" /> </a></span><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24762" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN63712-150x99.jpg" /><span style="color: #b00000"> </span></a>Das letzte Bild fast ein ähnliches Exemplar der vorherigen Anemonen-Schmuckblume, allerdings blühend im Kothbergtal.</p>
<p>Bei der nächsten Kreuzung befindet sich ein kleiner Stauteich mit Rastbank, hier muss ich aber rechts weiter, eine ansteigende Strecke mit Felsen und Bachgischt entlang, zu einem breiteren Boden mit einer Sandgrube am Ende. Bei der nächsten Verzweigung (771 m) geht nur ein Wiesenweg links ab, die Sandstraße wendet sich rechts in den hinteren Bodinggraben hinein. Dieser ist nun weniger von Felsrändern geprägt, vielmehr wecken umgestürzte Bäume und aufgearbeitetes Schadholz einen eher verwüsteten Eindruck. Erst im endgültigen Talhintergrund erstreckt sich eine (gemähte) Wiese bis zum Talschluss unter der als gelichteter Waldhang erscheinenden Bodingschneid. Die markante Bodingmauer (auf der Seite des nächsten Seitentals, der Pax) fällt von hier aus nicht auf, ein martialischer Hochstand steht am Rand der Forststraße, kurz vorher links eine Seitenfläche &#8211; voll mit Mehlprimeln! Der sandige Grund schaut gar nicht feucht genug dafür aus, dürfte aber vom Waldrand her ausreichend durchfeuchtet sein, übrigens gibt es Mehlprimeln in diesen feuchten Dolomitgründen wohl verbreitet, aber nicht so zahlreich wie etwa in der Walster.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24765" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6512-150x112.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24766" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6508-bearb-109x150.jpg" /></a></p>
<p>Bis zurück zum Auto bin ich samt Blumenschauen zwei Stunden unterwegs gewesen, also eher gebummelt. Getroffen keine Menschenseele, außer einer freundlichen Bewohnerin des Hauses Jagahütt. Von ihr erfahre ich etwas über den argen Schneefall am letzten Wochenende und dass einmal im Jahr ein Autobus voll Blumenfreunde in die Boding hineinströmt. Ich habe mir genug gesehen, wohl auch mit überspannten Erwartungen, daher gleich anschließend Weiterfahrt über den bekannt gut ausgebauten Rohrer Sattel (an den Felsböschungen überall Zwergginster, an Wegrändern stehen die Brillenschötchen in Vollblüte) ins Klostertal. Der Schneeberg schaut alles überragend und noch von Schneerinnen gezeichnet herunter in diese Frühlingsidylle. Beim Wegweiser Urgersbach biege ich rechts ein und lande bald wieder in einer ganz eindrucksvollen Dolomitschlucht. Schon einmal im Winter durchwandert &#8211; nun leuchten von den Felswänden die Enziane herunter und vor allem viel Alpen-Fettkraut, Clusius-Primeln schon abgeblüht, keine Schmuckblumenblätter entdeckt&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24768" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6533-bearb-150x141.jpg" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=24769" target="_blank"><img alt="" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2019/05/web-DSCN6539-bearb-150x125.jpg" /></a></p>
<p>Die Baulichkeiten bei der berühmten Berl-Villa habe ich nicht fotografiert, war aber voll erstaunt über den vorzüglichen Zustand, nachdem ich vor 1980 noch von desolaten Verhältnissen berichtet habe. Ursache dafür wohl an der Einfahrt der Villa zu entnehmen &#8211; zwei Firmentafeln mit Immobilien- bzw. Vermögensverwaltungen. Zuhause habe ich beim Googlen der Firmen nicht schlecht gestaunt, welche Verflechtungen sich da auftun &#8211; wir sind wirklich ein Land der Kapitalisten. Immerhin sind solche Kulturdenkmäler wie die Berlvilla nicht im Verfall, und Fahr- bzw. Wegverbote habe ich dort auch keine gesehen, wundert mich irgendwies… Der Übergang in den Berlgraben der Winsabergseite müsste ganz interessant sein, allerdings beim letzten Haus nach Villa und historischem Landhaus umschwärmen mich gleich drei Hunde, also nicht ausgestiegen, auch nicht weitergefahren, sondern umgedreht. Durch das Zauntorgitter der Villa hat mir noch ein kleines Mädchen mit ihrer Katze zugewinkt (hat wie unser jüngstes Flederwisch-Enkelkind mit ihren wilden Locken ausgeschaut) und mich zur Überlegung gebracht &#8211; eingesperrt hinter Gittern ist wohl auch nicht der Glanz von Reichtum, aber womöglich bin ich für solche Gedanken doch zu sehr ein &#8220;Arbeiterkind&#8221;&#8230;</p>
<p>Außerdem konnte ich mir noch einen kleinen Seitensprung nicht sparen &#8211; Richtung Gutenstein bei einem Haus mit Angebot Grillkohle links in den Weißenbachgraben hinein, der im Hintergrund in der ÖK als &#8220;Roßstall&#8221; bezeichnet wird (Prof. Fischer hat den Roßstall auf der Urgersbachseite mit Wasserfall erwähnt). Ob das Haus Wiesinger heißt, konnte ich nicht verifizieren, aber mit Wald und Holz gewerkt wird dort ordentlich, denn der Graben ist ein Stück hinein wirklich eine ruderal und fast wüst wirkende Arbeitsstätte. Aufgefallen sind mir die Unmengen von Enzian an den Felsschrofen und sogar am Wiesenrand neben dem Bach. Überall leuchtet der schon abgeblühte &#8220;Zeamat&#8221; (Schneeheide) zwischen Fichten und Föhren herunter &#8211; und da flattern ein paar weiße Schmetterlinge &#8211; über einem fast grell rosaroten &#8220;Buschen&#8221; &#8211; tatsächlich, hier blühen an mehreren Stellen ganz prachtvoll am Sonnenhang zwischen den Felsvorsprüngen die Flaumigen Steinröschen!</p>
<p>Nach der ersten Bachbrücke treten die Felsen zugunsten von Waldrändern mehr zurück, und ich gehe noch weiter bis zu einem Fischteich, dann zurück und schleunige Heimfahrt. Gespannt bin ich schon auf die nächste Tour in die Walster, und am nächsten Wochenende ist in Opponitz bereits die Narzissenwanderung angesetzt &#8211; in den Tälern läuft uns die Zeit davon, im Kamptal sogar schon Diptamblüte, aber zugleich sind die Berge weiter oben noch immer tief und schon wieder frisch &#8211; verschneit!</p>
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		<title>Bauernboden und Oisberg &#8211; Erstaunliches über &#8220;Bergbewirtschaftung&#8221; und über einen &#8220;Eisernen Vorhang&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Sep 2012 15:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die kurze spätsommerliche Schönwetterphase konnten wir am Samstag (Erzstollen) und Sonntag (Königsberg) bestens ausnützen. Der ultimative Bergtag wäre  der Montag gewesen, und als letztes Sommeraufgebot war Dienstag, 11. September, angekündigt. Eigentlich wollte ich zum Fotografieren im oberen Ybbstal herumstreifen, aber wer weiß wie´s kommt, nach dem Königsberg war jetzt nur mehr ein Gipfel übrig geblieben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die kurze spätsommerliche Schönwetterphase konnten wir am Samstag (Erzstollen) und Sonntag (Königsberg) bestens ausnützen. Der ultimative Bergtag wäre  der Montag gewesen, und als letztes Sommeraufgebot war <strong>Dienstag, 11. September</strong>, angekündigt. Eigentlich wollte ich zum Fotografieren im oberen Ybbstal herumstreifen, aber wer weiß wie´s kommt, nach dem Königsberg war jetzt nur mehr ein Gipfel übrig geblieben, auf dem ich noch nicht gestanden bin &#8211; der <strong>Oisberg mit dem Bauernboden bei Opponitz</strong>. In der Karte fehlt das Verbindungsstück beim Kleinen Schneekogel!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/Tour-Bauernboden-Oisberg-11-09-2012-WEB.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10322" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/Tour-Bauernboden-Oisberg-11-09-2012-WEB.jpg" alt="" width="600" height="563" /></a></p>
<p>Daher kurz entschlossen umdisponiert und die <strong>kürzeste Route</strong> genommen: Über Eschenau ins Pielachtal, hinüber nach St. Anton an der Jeßnitz, talaus bis Scheibbs, dann über Gresten nach Ybbsitz. Nach der im letzten Teil ganz zügigen Strecke war die Fahrt über die Kleine Kripp nach Opponitz zwar landschaftlich besonders reizvoll, aber fast vom &#8220;Drehwurm&#8221; befallen landete ich schließlich an meinem <strong>Ausgangspunkt in der &#8220;Lucken&#8221;</strong> (97 km, 1 3/4 Stunden).</p>
<div id="attachment_10323" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Hochmulde-Fohrau-WEB-DSCN2759.jpg"><img class="size-full wp-image-10323" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Hochmulde-Fohrau-WEB-DSCN2759.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Hochmulde auf der Fohrau (Plattenkalk)</p></div>
<p>Was mir bevorsteht &#8211; über 900 Höhenmeter und 21 km (nach der ÖK ausgemessen), da packe ich eine Marscherleichtung (beim noch neunmonatigen Präsenzdienst gelernt, übrigens als Gefreiter abgerüstet) beim Schopf! Keine Verbotstafel vor mir, daher noch den Güterweg weitergefahren, ganz neu ausgebaut und sogar asphaltiert, erst am Beginn der <strong>&#8220;Buchberger Woad&#8221;</strong> die Privatweg-Tafel (zur Sicherheit das Auto am Straßenrand einen Meter davor abgestellt).</p>
<div id="attachment_10324" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Hirschsuhle-Fohrau-WEB-DSCN2760.jpg"><img class="size-full wp-image-10324" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Hirschsuhle-Fohrau-WEB-DSCN2760.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Hirschsuhle auf der Fohrau</p></div>
<p><strong>Start um 8,35 Uhr auf ca. 620 m Seehöhe</strong>, gleich steil in den Wald hinauf, ein kurzer Verschnaufer am Kammabsatz, weiter von einem Forstzaun begleitet (noch unverdächtig). Der ehemalige Almsteig hat sich wegen jahrzehntelanger Nichtbenützung in einen stellenweise tief ausgewaschenen und vertretenen Steig zurückentwickelt. An der Richtungsänderung am <strong>&#8220;Buchberger Spitz&#8221;,</strong> schon auf über 900 m, stehe ich staunend vor einem neuen gigantischen Forstgatter! Wie über einen Hochstand muss dieses überklettert werden, das Bild zeigt mehr als Worte&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Aufstieg-am-Eisernen-Vorhang-WEB-DSCN2829.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10325" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Aufstieg-am-Eisernen-Vorhang-WEB-DSCN2829.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a></p>
<p>Kurz danach schwenkt eine von oben kommende Forststraße nach Südwesten ein, begleitet vom <strong>&#8220;Eisernen Vorhang&#8221;,</strong> der markierte Steig wendet sich in die linke Bergseite. Hier geht es zwar kaum steigend dahin, aber der zu querende Hang ist ungemein steil, ein Hochwald mit weiträumig stehenden Stämmen, und an einigen Stellen, wo der Steig ziemlich dürftig wird, mit Vorsicht zu begehen. Kein wirkliches Problem, mit solchen Wegverhältnissen muss man sogar in den Voralpen immer wieder rechnen, aber für unsichere Geher nicht zu empfehlen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Wanderweg-und-Wildgatter-WEB-DSCN2828.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10326" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Wanderweg-und-Wildgatter-WEB-DSCN2828.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Nach etwa 500 m wird das Gelände aber schon wieder moderater, der Steig kreuzt eine in die wilden &#8220;Urgäng&#8221; führende Forststraße und erreicht eine malerische flache Waldlichtung, die <strong>Fohrau</strong>. Eine Hirschsuhle befindet sich hier im feuchten Grund, und vom Hang voraus schallt ein regelmäßiges Klopfen &#8211; die <strong>Geräusche des &#8220;Widders&#8221;,</strong> einer raffinierten Pumpe, mittels der das Quellwasser hinauf zum Bauernboden befördert wird. Nach leidlich gutem Steig treffe ich dort bereits nach 10.15 Uhr ein, Seehöhe 1213 m.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Annahütte-mit-Brunnen-WEB-DSCN2761.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10327" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Annahütte-mit-Brunnen-WEB-DSCN2761.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Zu meiner Überraschung liegt die Alm schon verlassen da (zwei Tage vorher war am Königsberg noch alles Vieh oben), dafür röhrt ein Hirsch vom nahen &#8221;Karl&#8221; hinter der Annahütte her! Also die Almsaison ist vorbei und die Jagdzeit vor der Eröffnung! Sonst wirkt der <strong>Bauernboden</strong> enttäuschend, denn die Aussicht gegen das Gesäuse ist durch schon hohen Jungwald völlig verdeckt (daran erkennt man das Alter so mancher Wanderführer, meiner eigenen sicher nicht ausgenommen!).</p>
<div id="attachment_10328" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Ausblick-Schneekogelhald-gegen-Gesäuse-WEB-DSCN2774.jpg"><img class="size-full wp-image-10328" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Ausblick-Schneekogelhald-gegen-Gesäuse-WEB-DSCN2774.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Dunstiger Gesäuseblick von der &quot;Lackenwies&quot;</p></div>
<p>Der erste Gipfel ragt gleich oberhalb, und von der <strong>&#8220;Lackenwies&#8221;</strong> an seiner Bergschulter gibt es endlich das erhoffte Panorama, allerdings nicht mehr so klar wie an den letzten Tagen, daher kann das Bild den gewaltigen Landschaftseindruck nicht erfassen &#8211; zwischen Gamsstein und Stumpfmauer öffnet sich der Blick ins Gesäuse. Auf dem <strong>Großen Schneekogel</strong> (1373 m), einer sanften Wiesenlichtung zwischen dem hier heroben überwiegenden Nadelwald, gibt es nur den Himmel zu sehen und das Bergkreuz (Vorwanderer haben ein Schnittenstückchen hinterlegt, eine Art Opfergabe, Eichkatzeln gibt es hier nicht, und am übernächsten Tag hat wohl der erste Schnee das Mannerfuzerl aufgelöst&#8230;).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Gipfelkreuz-am-Schneekogel-WEB-DSCN27761.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10329" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Gipfelkreuz-am-Schneekogel-WEB-DSCN27761.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Jetzt ist es erst 10.45 Uhr, mein &#8220;Hatscherknie&#8221; will zwar protestieren (es denkt wohl besser als mein Hirn an die drei Monate Krücken im Vorjahr!), aber da muss das Alpl, der höchste Oisberggipfel, schon noch drankommen. Vorerst ist der Weiter&#8221;weg&#8221; noch durch einen vom Weidevieh tief zertretenen Waldsumpf behindert, zum Kleinen Schneekogel schließt zum Glück  ein hübscher Wiesenrücken an, und in den nächsten Sattel weist sogar eine Fahrwegkehre hinab.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Oisbergalm-mit-Alpl-WEB-DSCN2778.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10330" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Oisbergalm-mit-Alpl-WEB-DSCN2778.jpg" alt="" width="800" height="400" /></a></p>
<p>Vor mir erstreckt sich von der fünffachen Kreuzung an eine weite Almwiese, wie aus dem Traumbilderbuch eines Almbauern, grün und steinlos, weit hinten die Wiesenkuppe des Alpls. Mit den Walkingstöcken wie gelernt &#8211; tackzacktackzack &#8211; nehme ich die Sandstraße unter die Beine, und von 11 bis 11.30 Uhr habe ich die Strecke samt Wiesenaufstieg geschafft! Auf dem <strong>Alpl </strong>(1405 m) ist kurze Rast und Jause angesagt, von weiter Aussicht untermalt, und auf der Gipfelbank beim Kreuz sitzend im Rücken bedroht &#8211; wieder ein &#8220;Eiserner Vorhang&#8221;, diesmal von Jagd oder als Almbegrenzung motiviert? Na, den Bauern würde ein einfacher Stacheldraht sicher auch genügen, aber vielleicht sind gigantische Gatter auch eine bessere Geldanlage als Finanzspekulationen&#8230;</p>
<div id="attachment_10332" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Alplwiese-mit-Ausblick-WEB-DSCN2790.jpg"><img class="size-full wp-image-10332" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Alplwiese-mit-Ausblick-WEB-DSCN2790.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Ausblick vom Alpl gegen Königsberg, Gamsstein und Stumpfmauer, im fernen Dunst das Gesäuse</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Alpl-Gipfelkreuz-mit-Wildgatter-WEB-DSCN2782.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10333" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Alpl-Gipfelkreuz-mit-Wildgatter-WEB-DSCN2782.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Gipfelmarterl-Alpl-WEB-DSCN2783.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10337" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Gipfelmarterl-Alpl-WEB-DSCN2783.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a></p>
<p>Samt den Gipfelbildern, leider mit starken Schatten im Gegenlicht, bin ich um 12 Uhr bereits wieder am Abstieg. Dabei treffe ich auf ein Bild von der <strong>&#8220;Bergwirtschaftssymbiose&#8221;</strong> &#8211; Jagd und Alm vereint, zwei Traktoren mähen übrigens gerade die dürren Grashalme weg, damit im Frühjahr die planierten Hochwiesen wieder recht schön austreiben können (die unversehrten Wiesen erkennt man  am häufigen, hier völlig fehlenden Weißen Germer).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Wirtschaft-auf-dem-Almberg-WEB-DSCN2804.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10334" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Wirtschaft-auf-dem-Almberg-WEB-DSCN2804.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Almmahd-im-Herbst-WEB-DSCN2781.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10335" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Almmahd-im-Herbst-WEB-DSCN2781.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>3 km misst die Forststraßen-Strecke am Hühnerkogel vorbei und um die Schneekogel herum, bis nach der Bergecke am Planeck der <strong>Bauernboden</strong> wieder erreicht ist, um 12.45 Uhr beginne ich den Abstieg und quere um 13.10 Uhr die Urgäng-Forststraße gleich nach dem Fohrauboden. So, und jetzt kommt´s: Wie am Gamsstein verlockt mich eine <strong>Abstiegsvariante</strong> &#8211; links weitergehend müsste ich doch zur Forststraße mit dem &#8220;Eisernen Vorhang&#8221; am Buchberger Spitz kommen&#8230;?</p>
<div id="attachment_10336" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Gesäuseblick-mit-Stumpfmauer-WEB-DSCN2797.jpg"><img class="size-full wp-image-10336" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Gesäuseblick-mit-Stumpfmauer-WEB-DSCN2797.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Gesäuseblick mit Stumpfmauer</p></div>
<div id="attachment_10339" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Bauernboden-WEB-DSCN2814.jpg"><img class="size-full wp-image-10339" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Bauernboden-WEB-DSCN2814.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Bauernboden</p></div>
<p>Also nicht hinein in die abschüssige Waldquerung, sondern links auf der Forststraße weiter, und die steigt und steigt, endlos weiter, zurück mag ich auch nicht mehr, zumal beim Talblick die Forststraße mit Wildgatter eindeutig auszumachen ist. Immerhin bin ich so vernünftig, es nicht &#8220;wild&#8221; über die Steilhänge dort hinunter zu versuchen! Letztlich hat mich mein geografischer Instinkt nicht getäuscht, aber ich vermute, es war einfach Glück &#8211; in der <strong>Gegend der Sulzwiese</strong> wendet sich die aus dem Krenngraben bei Kleinhollenstein kommende Straße endlich in die passende Richtung. Der Anschlussweg <strong>auf der neuen Forststraße am Eisernen Vorhang entlang</strong> ist immerhin nicht mühevoll, trotz neuerlicher Gegensteigung und Nachmittagssonne, zum Staunen ist nur die Ausdehnung dieses Wildgatters.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Gesteinsprofil-WEB-DSCN2826.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10340" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Gesteinsprofil-WEB-DSCN2826.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Ein <strong>lohnender geologischer Natureindruck</strong> ergibt sich am Ende des mehr als 3 km langen Umweges (gegen 500 m markierten Steig getauscht) &#8211; in der aus dickbankigem Dolomit aufgebauten Böschung sind zwei auffallende Schichten eingelagert, eine stark rötlich und kleinbrüchig, die zweite graubraun und einem Mergel ähnlich. Leider reicht die Spezialkarte Ybbsitz nicht mehr bis hierher. Bei der Quelle des Bauernboden geht man übrigens auf typischem Plattenkalk.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Alpl-bis-Bauernboden-Panorama-WEB-DSCN2799.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10341" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Alpl-bis-Bauernboden-Panorama-WEB-DSCN2799.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><strong>Beim &#8220;Wachturm&#8221; des Eisernen Vorhangs</strong> (= Überstieg) am <strong>&#8220;Buchberger Spitz&#8221;</strong> stärke ich mich noch mit den letzten Schlucken und Schnitten (meinen eigenen, nicht etwa vom Schneekogel-Opferplatz&#8230;), dann geht es im Laufschritt den steilen Weg hinab zum Auto, wo ich um 14.45 Uhr ankomme. Warum all die Zeiten so genau notiert? Spätestens um halb fünf Uhr muss ich wieder zuhause sein, die Fahrt mit 102 km über Göstling und Gaming dauert wie in der Früh wieder 1 3/4 Stunden.</p>
<div id="attachment_10342" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Alplgipfel-vom-Schneekogelsattel-WEB-DSCN2780.jpg"><img class="size-full wp-image-10342" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2012/09/BB-Alplgipfel-vom-Schneekogelsattel-WEB-DSCN2780.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Alpl vom Sattel nach dem Kleinen Schneekogel</p></div>
<p>Und damit ist der <strong>Bauernboden mit dem Oisberg / Alpl</strong> schon wieder Geschichte, über Nacht wechselt das Wetter, und in der Nacht zum Donnerstag fällt der erste Schnee der Saison 2012/2013 in den Voralpen. Eine eindrucksvolle Tour, höchst gemütlich in der Hochregion, aber leider habe ich den <strong>Almtag Anfang Juli</strong> verpasst, denn da hätte ich mit dem Auto bis zum Bauernboden hinauffahren können (solche Hinweise werden für alle &#8220;Knieleidensgenossen&#8221; wohl immer wichtiger).</p>
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		<title>Haute Route Niederösterreich &#8211; jetzt wird´s ernst!</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 18:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haute Route NÖ]]></category>
		<category><![CDATA[NÖ alpin]]></category>
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		<category><![CDATA[wandern & bergsteigen]]></category>
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		<category><![CDATA[Altenmarkt an der Enns]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Haute Route Niederösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Hollenstein an der Ybbs]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun geht was weiter mit der Haute Route Niederösterreich: Im Internet bereits zu finden unter www.niederoesterreich.naturfreunde.at &#62; Angebote Im nächsten Outdoor-Magazin &#8220;Land der Berge&#8221;, Artikel von Bernhard Baumgartner, im Internet unter www.landderberge.at &#8220;Endspurt&#8221; der Haute Route Niederösterreich &#8211; von der &#8220;Voralm&#8221; / Stumpfmauer und Tanzboden / Abstieg nach Altenmarkt an der Enns, zugleich Überschreitung vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>
<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/08/23/haute-route-niederosterreich-jetzt-wird%c2%b4s-ernst/bb-gruppenbild-tanzboden-web1/' title='bb-gruppenbild-tanzboden-web1'><img width="150" height="100" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/08/bb-gruppenbild-tanzboden-web1-150x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="bb-gruppenbild-tanzboden-web1" title="bb-gruppenbild-tanzboden-web1" /></a>
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<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/08/23/haute-route-niederosterreich-jetzt-wird%c2%b4s-ernst/bb-voralpe-mit-schneegruben-und-stumpfmauer-von-hinteralm-web/' title='bb-voralpe-mit-schneegruben-und-stumpfmauer-von-hinteralm-web'><img width="150" height="100" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/08/bb-voralpe-mit-schneegruben-und-stumpfmauer-von-hinteralm-web-150x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="bb-voralpe-mit-schneegruben-und-stumpfmauer-von-hinteralm-web" title="bb-voralpe-mit-schneegruben-und-stumpfmauer-von-hinteralm-web" /></a>
<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/08/23/haute-route-niederosterreich-jetzt-wird%c2%b4s-ernst/bb-larchenbestand-am-almweg-web/' title='bb-larchenbestand-am-almweg-web'><img width="150" height="115" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/08/bb-larchenbestand-am-almweg-web-150x115.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="bb-larchenbestand-am-almweg-web" title="bb-larchenbestand-am-almweg-web" /></a>
<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/08/23/haute-route-niederosterreich-jetzt-wird%c2%b4s-ernst/bb-abstieg-altenmarkt-mit-buchsteingruppe-web/' title='bb-abstieg-altenmarkt-mit-buchsteingruppe-web'><img width="150" height="100" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/08/bb-abstieg-altenmarkt-mit-buchsteingruppe-web-150x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="bb-abstieg-altenmarkt-mit-buchsteingruppe-web" title="bb-abstieg-altenmarkt-mit-buchsteingruppe-web" /></a>
<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/08/23/haute-route-niederosterreich-jetzt-wird%c2%b4s-ernst/bb-wollkopfkratzdistel-mit-haller-mauern-web/' title='bb-wollkopfkratzdistel-mit-haller-mauern-web'><img width="150" height="100" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/08/bb-wollkopfkratzdistel-mit-haller-mauern-web-150x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="bb-wollkopfkratzdistel-mit-haller-mauern-web" title="bb-wollkopfkratzdistel-mit-haller-mauern-web" /></a>
</em></p>
<p><em>Nun geht was weiter mit der Haute Route Niederösterreich: </em><em>Im Internet bereits zu finden unter </em><a href="http://www.niederoesterreich.naturfreunde.at"><em>www.niederoesterreich.naturfreunde.at</em></a><em> &gt; Angebote</em></p>
<p><em>Im nächsten Outdoor-Magazin &#8220;Land der Berge&#8221;, Artikel von Bernhard Baumgartner, im Internet unter </em><a href="http://www.landderberge.at"><em>www.landderberge.at</em></a></p>
<p><strong>&#8220;Endspurt&#8221; der Haute Route Niederösterreich &#8211; von der &#8220;Voralm&#8221; / Stumpfmauer und Tanzboden / Abstieg nach Altenmarkt an der Enns, zugleich Überschreitung vom Ybbs- ins Ennstal:</strong></p>
<p>Gelegenheit zur &#8220;frischesten&#8221; Begehung bot die Eisenstraßen-Sternwanderung zum Tanzboden. Die großartige Überschreitung der Voralpe ist mit dieser Route und Bahnzufahrt für ausdauernde Wanderer sehr gut möglich. Zufahrt von Waidhofen an der Ybbs mit der Bahn nach Hollenstein, dabei Unterbrechung in Opponitz und Begehung des &#8220;Schluchtenweges&#8221;, dann Nächtigung in Hollenstein (Info: <a href="http://www.hollenstein.at">www.hollenstein.at</a> ). Anderntags zeitiger Aufstieg über Hammergraben &#8211; Wenten in ca. 4 1/2 Std. (Routenbeschreibung in meinem Buch &#8220;Das große Wandererlebnis Niederösterreich&#8221;), Abstieg nach Altenmarkt an der Enns in ca. 3 Std., jeweils mit rund 1200 m Höhenunterschied, nur bei sicheren Wetterverhältnissen, keine Einkehrmöglichkeit, nicht einmal ein Unterstand!</p>
<p><a href="http://www.residenzverlag.at/?m=40&amp;o=1&amp;blg_txt_id=57">Abstiegsweg Stumpfmauer / Tanzboden nach Altenmarkt</a></p>
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		<title>Schluchtenwanderweg &#8211; wo haust der Berggeist?</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 18:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Mystische Plätze]]></category>
		<category><![CDATA[NÖ alpin]]></category>
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		<category><![CDATA[Wanderkrimi für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Ybbstal]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Weg gibt es zwar schon etwa zwei Jahre, für mich war es aber eine Neutour, nachdem Werner (Tippelt) dazu animiert hatte! Ein äußerst lohnender Ausflug, und für Kinder wie Erwachsene ist der &#8220;Musterbauernhof&#8221;  Dippelreith ebenso interessant. Schluchtenweg bei Opponitz Die „wilden Westalpen“ von NÖ liegen im Ybbstal, dort führt eine Wanderung nicht auf einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>
<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/08/15/schluchtenwanderweg-wo-haust-der-berggeist/ab-schluchteinstieg-mit-schluchtengeist-web/' title='ab-schluchteinstieg-mit-schluchtengeist-web'><img width="112" height="150" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/08/ab-schluchteinstieg-mit-schluchtengeist-web-112x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ab-schluchteinstieg-mit-schluchtengeist-web" title="ab-schluchteinstieg-mit-schluchtengeist-web" /></a>
<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/08/15/schluchtenwanderweg-wo-haust-der-berggeist/ab-wurzelgeist-am-schluchtenweg-web/' title='ab-wurzelgeist-am-schluchtenweg-web'><img width="150" height="112" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/08/ab-wurzelgeist-am-schluchtenweg-web-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ab-wurzelgeist-am-schluchtenweg-web" title="ab-wurzelgeist-am-schluchtenweg-web" /></a>
<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/08/15/schluchtenwanderweg-wo-haust-der-berggeist/schluchtenweg-buchengruppe-web/' title='schluchtenweg-buchengruppe-web'><img width="150" height="100" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/08/schluchtenweg-buchengruppe-web-150x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="schluchtenweg-buchengruppe-web" title="schluchtenweg-buchengruppe-web" /></a>
<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/08/15/schluchtenwanderweg-wo-haust-der-berggeist/schluchtenweg-hoch-web/' title='schluchtenweg-hoch-web'><img width="91" height="150" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/08/schluchtenweg-hoch-web-91x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="schluchtenweg-hoch-web" title="schluchtenweg-hoch-web" /></a>
<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/08/15/schluchtenwanderweg-wo-haust-der-berggeist/schluchtenweg-hohle-web/' title='schluchtenweg-hohle-web'><img width="150" height="100" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/08/schluchtenweg-hohle-web-150x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="schluchtenweg-hohle-web" title="schluchtenweg-hohle-web" /></a>
<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/08/15/schluchtenwanderweg-wo-haust-der-berggeist/schluchtenweg-ochsenlucka-web/' title='schluchtenweg-ochsenlucka-web'><img width="150" height="100" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/08/schluchtenweg-ochsenlucka-web-150x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="schluchtenweg-ochsenlucka-web" title="schluchtenweg-ochsenlucka-web" /></a>
<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/08/15/schluchtenwanderweg-wo-haust-der-berggeist/schluchtenweg-sicherung-web/' title='schluchtenweg-sicherung-web'><img width="150" height="100" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/08/schluchtenweg-sicherung-web-150x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="schluchtenweg-sicherung-web" title="schluchtenweg-sicherung-web" /></a>
<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/08/15/schluchtenwanderweg-wo-haust-der-berggeist/ab-badender-schluchtengeist-web/' title='ab-badender-schluchtengeist-web'><img width="150" height="112" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/08/ab-badender-schluchtengeist-web-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ab-badender-schluchtengeist-web" title="ab-badender-schluchtengeist-web" /></a>
<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/08/15/schluchtenwanderweg-wo-haust-der-berggeist/bb-ausblick-schluchtenweg-web/' title='bb-ausblick-schluchtenweg-web'><img width="150" height="100" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/08/bb-ausblick-schluchtenweg-web-150x100.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="bb-ausblick-schluchtenweg-web" title="bb-ausblick-schluchtenweg-web" /></a>
</em></p>
<p><em>Diesen Weg gibt es zwar schon etwa zwei Jahre, für mich war es aber eine Neutour, nachdem Werner (Tippelt) dazu animiert hatte! Ein äußerst lohnender Ausflug, und für Kinder wie Erwachsene ist der &#8220;Musterbauernhof&#8221;  Dippelreith ebenso interessant.</em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><strong><span style="font-size: 12pt;font-family:">Schluchtenweg bei Opponitz</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12pt;font-family:">Die „wilden Westalpen“ von NÖ liegen im Ybbstal, dort führt eine Wanderung nicht auf einen hohen Gipfel, sondern als „Erkundungstour ins Berginnere“ am Schluchtenweg, fast wie im echten Hochgebirge! Durch das Ybbstal (von Westautobahn / Amstetten-West) kommt man nach Opponitz als Talort der Halbtagstour. Man kann sogar mit der Bahn zufahren (ab Waidhofen an der Ybbs mit dem schmalspurigen „Schafkäsexpress“).</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><strong><span style="font-size: 12pt;font-family:">Anforderungen und Einkehrmöglichkeit</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12pt;font-family:">Bei dieser Tour braucht man öfters sogar die Hände! Kinder werden begeistert sein, wenn sie nur ein bisschen Mut haben. Kleinkinder und im unwegsamen Gelände nicht „gehsichere“ Wanderer sind hier fehl am Platz, und sogar Schwindelfreiheit kann nicht schaden. Die Gehzeit für den Schluchtenweg ist ca. 1 ½ Stunden, und die Einkehr beim Ober-Dippelreith-Hof dauert sicher ebenso lang&#8230;  Mein Tipp – möglichst nicht an Sonn- und Feiertagen, weil dann beim Schluchtenklettern und Einkehren zu viel Gedränge herrschen kann.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><strong><span style="font-size: 12pt;font-family:">Der Schluchtenwanderweg</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12pt;font-family:">Von Opponitz auf Gehweg oder Straßenzufahrt zum Ober-Dippelreither, dann den originellen Wegweisern nach durch eine im Wald verborgene Felswildnis mit Türmen, überhängenden Wänden, Klammen und Höhlen – super spannend! Zum Schluss wartet (vor der Einkehr mit vielen bäuerlichen Köstlichkeiten) der in einem Brunnentrog badende Schluchtengeist….</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><strong><span style="font-size: 12pt;font-family:">Der naturkundliche Hintergrund</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12pt;font-family:">Wild getürmte und zerklüftete Felslandschaften an Hängen und Verflachungen bei Opponitz liegen in der überaus harten Formation von Opponitzer Kalken mit eingelagerten Rauwacken, die durch ihre eisenfeste, aber löchrige Struktur auffallen. Die von einem Urwaldbestand mit vielen Farnen (Hirschzungenfarn) überzogenen Massive beim Dippelreither sind nicht einmal in der Österr. Karte sicher auszumachen, so kleinräumig und zerklüftet ist dort das Gelände.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12pt;font-family:"><strong>Nur für Kletterer &#8211; der versteinerte &#8220;Amtmann&#8221;</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12pt;font-family:">Bekannt ist besonders der oberhalb Gstadt aufragende Felsturm &#8220;Amtmann&#8221; &#8211; hinauf klettert es sich ganz locker wegen der vielen tiefen Griffe und Tritte. Aber einmal oben angekommen und hinabgeblickt &#8211; da kommt man sich wie in der Sage von der Turmmauer bei Kernhof vor, wo ein frevelnder Wildschütz sich unversehens auf einer in schwindelnde Höhe emporwachsenden Felssäule befand! Also &#8220;Amtmann&#8221; nur für sehr gute Kletterer, und am Schluchtenweg schön entlang der Markierungen und Sicherungen bleiben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-size: 12pt;font-family:"><a href="http://schluchtenweg.at/index.html">Link zur HP Schluchtenweg</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt"><span style="font-size: small;font-family: Calibri"> </span></p>
<p> </p>
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