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	<title>Bernhard Baumgartner´s Autorenblog &#187; Lahnsattel</title>
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		<title>&#8220;STADELBERG&#8221; &#8211; seit 70 Jahren mein liebster Tausender</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Feb 2018 14:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Damals war der Hochstadelberg zwischen dem Annaberger Lassingtal und Wastl am Wald mein erster über 1000 m hoher Gipfel, bestiegen während meinem Erholungsaufenthalt bei der &#8220;Koller Pepperl&#8221;. Mit dem Jugendfreund meines Vaters, dem im Angerbachtal (zwischen Reith und Erlaufboden) ansässig gewordenen Karl Reitmayr,  und einigen einheimischen Buben sind wir hinaufgewandert zu dieser (neben Bichleralpe und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/02/IMG_90101.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-22333" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/02/IMG_90101.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p>Damals war der Hochstadelberg zwischen dem Annaberger Lassingtal und Wastl am Wald mein erster über 1000 m hoher Gipfel, bestiegen während meinem Erholungsaufenthalt bei der &#8220;Koller Pepperl&#8221;. Mit dem Jugendfreund meines Vaters, dem im Angerbachtal (zwischen Reith und Erlaufboden) ansässig gewordenen Karl Reitmayr,  und einigen einheimischen Buben sind wir hinaufgewandert zu dieser (neben Bichleralpe und Brandmauer) einmaligen Ötscher-Panorama-Stelle im östlichen Ötscherland.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22356" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/02/IMG_9002-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22357" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/02/IMG_9003-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Etwa in der Hälfte der seither vergangenen Zeitspanne haben wir den &#8220;Stadelberg&#8221; wieder entdeckt &#8211; vor allem als Tourenlaufziel mit den Backcountryski und als nette Schiabfahrt über den Südhang. Dazu kam das Interesse an diesem Gipfel als Blumenstandort, daher das ganze Jahr über ein lohnendes Unternehmen, vor allem wenn nicht viel Zeit ist&#8230; Im heurigen Winter mit seiner phänomenalen Schneelage &#8220;wie in der guten alten Zeit&#8221; ist der Hochstadelberg auch schon mehrfach im Facebook aufgetaucht. Meist zusätzlich bei der Tour zur Anna-Alm vom seit einigen Jahren neu angelegten Parkplatz Ötscherblick an der Wastlstraße. Die damit verbundene neue blaue Markierung berührt aber weder den Gipfel (führt am Nordhang vorbei) noch die wunderschönen Wastlböden (weil die Wanderer aus Jagdgründen von dort ferngehalten werden sollen). Unsere bevorzugte Art für die lange Strecke zur Anna-Alm im Schigebiet Reidllifte am Hennesteck mit dem gleichen Rückweg ist ein Langlauf, am besten mit Backcountryski.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22358" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/02/IMG_9004-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22359" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/02/IMG_9006-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Gestern, am 4. Februar, wollten wir nach Pistenfahren und Langlaufen endlich wieder die Tourenschi &#8220;entstauben&#8221;. Die Wolken haben nach den letzten Neuschneetagen wieder aufgelockert, der Ötscher hat sich aber leider erst am Nachmittag gezeigt. Die Schneelage war allerdings geringer als am Vortag, als wir die Lahnsattler Loipen besucht haben (Bericht folgt noch). Zufahrt also bis zum Ötscherblick-Parkplatz, und gleich entlang der blauen Markierung hinein in den Wald, wo immer wieder von den letzten Winterstürmen gefällte Bäume herumliegen. Es geht gut voran (Schuhe passen noch &#8211; überraschend leichtes Einsteigen, ebenso Tourenschi samt der praktischen Tourenbindung). Von der folgenden Forststraße zweigt man als Tourengeher (sommers wie winters) bei der nächste  Biegung ab, wo ein Steig bzw. Spuren über den steilen Schlag hinaufführen. Von Jungwald kann man hier noch nicht sprechen, obwohl Versuche zur Aufforstung schon unternommen wurden. Vielleicht blieb diese Aufstiegsmöglichkeit erhalten, weil oberhalb ein Hochstand erreicht werden soll&#8230; Also auf der freien Fläche halten oder am einfachsten (nur für Langläufer) auf der Forststraße bleiben und bei der nächsten Abzweigung rechts gehen. So erreicht man die Bergecke am Nordwestkamm, wo die Forststraße an die West- und Südseite wechselt. Dabei versäumt man aber ein kleines  ursprüngliches Waldstück mit einigen Riesenbäumen (Bergahorn, Rotbuchen). Vom Schlag ergibt sich übrigens ein hübscher Ausblick über die Passregion des &#8220;Wastls&#8221;  Richtung Brandmauer und Geißenberg, denn dieses Waldhochland bildet zugleich die Wasserschiede zwischen den tief eingeschnittenen Tälern von Erlauf und Pielach.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22360" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/02/IMG_9005-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22361" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/02/IMG_9008-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Während der untere Nordwestkamm über den Schlag umgangen wird, führt der Weiterweg direkt an der Bergkante entlang im Wald weiter (daneben die Steine der Grundgrenze). Wie schon weiter unten hängen Schneepolster und Raureifnadeln an den Zweigen, die ersten Strahlen der Vormittagssonne leuchten schon in die schmalen Lichtungen hinein. Dann tritt man auf die freie Gipfelfläche hinaus.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22362" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/02/IMG_9009-150x112.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22363" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/02/IMG_9011-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Auf dem kleinen Felsvorsprung steht das noch weihnachtlich geschmückte Gipfelkreuz, und die Aussicht ist trotz der auf den hohen Bergen hängenden Bewölkung bezaubernd &#8211; über das Lassingtal und bis zum Josefsberg im Süden, anderseits hinab nach Gösing.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22365" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/02/IMG_9012-e1517925509585-112x150.jpg" alt="" /> </a><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22366" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/02/IMG_9013-e1517925553107-112x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Nun heißt es abfellen, Gipfelfoto mit schon klammen Fingern und die Bindung umstellen  für die Abfahrt. Diese führt östlich hinab in die Kammmulde, wo man weiter zum zweiten Gipfelpunkt gelangen und über den folgenden Kamm und später entlang der blauen Markierung das Hennesteck erreichen könnte. Was zwei Tourengeher, die uns mit ihrem Hund nachgekommen sind, auch vorhaben. Sonst trifft man hier eher Schneeschuhwanderer, und anfangs hat uns eine Gruppe Langläufer überholt.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22367" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/02/IMG_90102-150x112.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Aus der Kammmulde geht es gleich links an die Nordseite. Vom interessanten und malerischen Feuchtbiotop ist nichts zu bemerken, und die Neuschneeauflage ist (im Gegensatz zum unebenen Waldboden) ganz locker zu befahren. Gleich danach wird das Ende der Forststraße erreicht, und links gilt es ein paar Meter anzusteigen, bevor die Abfahrt weitergeht. Wo es flacher wird, kommen uns die Tourenschi eigentlich unnötig vor, und wir hätten uns mit den Backcountryskiern leichter getan (oder die Bindung fürs Gehen im flache Gelände umstellen sollen). So kommt leider wieder Annis Schischuhproblem zum Vorschein, und wir sind froh nach dem letzten Waldstück wieder beim Parkplatz abschnallen zu können.</p>
<p><strong>Resümee der Tour:</strong> Für die nächste Tourengeherroute ein steileres Gelände wählen (etwa Bichleralm vom Fadental oder den Hochanger oder die Turnaueralm, Hochalpineres kommt eher nicht in Frage, leider&#8230;). Oder eine flachere Gegend wie etwa den Ebenwald, aber Hauptsache höher gelegen und daher mit reichlich Schnee. Denn unten im Traisen- und Gölsental usw. wie auch im Vorland ist die kahle Winterzeit ohne Schnee eher eine triste Angelegenheit. Für die ersten Blüten ist es noch zu früh, sogar in der Wachau, und bunte Blüten bietet vorläufig nur der Garten!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/?attachment_id=22368" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/02/web-RSCN8302-150x112.jpg" alt="" /></a> <a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2018/02/06/stadelberg-seit-70-jahren-mein-liebster-tausender/i-web-cover-voralpen-2015-3/" target="_blank"><img src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2018/02/i-web-Cover-Voralpen-2015-82x150.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Alle Routen im östlichen Ötscherland, von Puchenstuben bis Mitterbach und Walster sind auch in meinem &#8220;Wandererlebnis Voralpen&#8221; / Kral-Verlag zu finden!</p>
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		<title>Die &#8220;komotte&#8221; Wildalm</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Mar 2017 18:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Monat Rückblick &#8211; Mittwoch, 15. Februar: Eigentlich wäre Neuhaus am Programm gestanden, weil ich schon immer einen Tourenlauf durch die Gräben und Wälder im &#8220;Sibirien Niederösterreichs&#8221; machen wollte. Auch hatte ich dort schon Erfahrung mit Langlauftouren von meinen Lehrer-Kursen des Pädagogischen Instituts, so etwa 1997. Aber dann war der Wetterbericht so eindeutig mit klarer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Monat Rückblick &#8211; Mittwoch, 15. Februar: Eigentlich wäre Neuhaus am Programm gestanden, weil ich schon immer einen Tourenlauf durch die Gräben und Wälder im &#8220;Sibirien Niederösterreichs&#8221; machen wollte. Auch hatte ich dort schon Erfahrung mit Langlauftouren von meinen Lehrer-Kursen des Pädagogischen Instituts, so etwa 1997. Aber dann war der Wetterbericht so eindeutig mit klarer Fernsicht, dass ich statt der Waldtour in Neuhaus doch eine Gipfeltour vorziehen wollte.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-Route-Lahnsattel-Sulzriegelalm.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20048" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-Route-Lahnsattel-Sulzriegelalm-380x400.jpg" alt="" width="380" height="400" /></a></p>
<p>Den Ausschlag gab dann diese Karte, wo bei der Route vom Lahnsattel-Pass zur Sulzriegelalm westlich vom Kriegskogel eine durchgehende Forststraßen-Linie eingezeichnet war. Nun, erstens diesen idealen Tourenlauf ausprobieren und zweitens schauen, ob es dort wirklich eine durchgehende Forststraße überhaupt gibt. Denn mir war nur der verbindende Waldsteig zwischen den Straßen bekannt&#8230; (Kreis in der Karte=</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1771.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20049" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1771-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-RSCN1811.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20050" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-RSCN1811-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Zu unserer Überraschung ist der Parkplatz auf der Lahnsattel-Passhöhe schon rechts voll, alle Tourengeher Richtung Göller. Aber auch auf unserer Route gibt es Spuren, vor allem von Schneeschuhgehern. Bei der mit Pfeil bezeichneten Abzweigung des Waldsteiges gehen wir wie geplant (und von der unrichtigen Karte verführt) auf der Forststraße weiter. Diese endet jedoch exakt an der Landesgrenze, und der Weiterweg ist noch dazu von umgestürzten Bäumen verlegt! Wir kämpfen uns also durch das sperrige Geäst und steigen dann in der steilen Rinne, eigentlich  einer schmalen Lichtung, hinauf bis zur querenden Spur des Waldsteiges. Zum Glück ist der Schnee nicht zu hart für unsere Langlaufschuhe, und außerdem helfen uns einige Wildspuren&#8230;</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1772.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20053" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1772-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1776.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20054" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1776-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nun geht es einfach weiter, leicht bergab die Forststraße südwärts entlang, rechts wendend (wo sich im Sommer ein abkürzender Steig befindet) bis zur querenden, den Nordhang der Wildalpe entlang ziehenden Forststraße. Die Spuren helfen uns sehr, denn daneben herrscht vielfach immer noch Bruchharsch (wie wir ihn am Ebenwald vor ein paar Tagen erlebt haben). Die tief verschneite Almstraße (hier wird das Almvieh bis zur Sulzriegelalm mit Traktoren befördert) hat gerade die richtige Neigung für den bequemen Anstieg mit Steigfellen, ebenso später bei der Abfahrt. Dann kommen wir ins Freie, wo an urigen Baumgestalten vorbei sich der Blick zum Göller öffnet.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-RSCN1813.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20056" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-RSCN1813-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-fb-DSCN1808.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20057" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-fb-DSCN1808-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Leider liegt der Hang im Schatten der steilen Wildalmhänge, die Spur lässt sich jedoch leicht verfolgen, und an den Steilstellen ist sie sogar von einer kleinen Wächte wie von einem sichernden Geländer begleitet!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1778.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20058" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1778-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-RSCN1812.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20059" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-RSCN1812-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Über diesen, hier täuschend flach aussehenden Hang sind wir schon einmal mit Tourenschi von der Wildalpe abgefahren. Bei diesem Bruchharsch wäre das nicht empfehlenswert &#8211; die Zeiten des schönen Pulverschnees sind seit dem letzten Warmwettereinbruch im Jänner vorbei &#8211; gegenüber am Göller Südhang gibt es sogar schon Firn (wie im facebook nachzulesen).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-fb-DSCN1780.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20060" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-fb-DSCN1780-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1804.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20061" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1804-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Am Wegkreuz vorbei nähern wir uns schon der Sulzriegelalm und gleiten dann durch die Mulde hinüber zu den Almhütten.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-fb-DSCN1789.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20062" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-fb-DSCN1789-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-fb-DSCN1800.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20064" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-fb-DSCN1800-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN17901.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20065" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN17901-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Auf der Hüttenbank ist es wundervoll in der Sonne zu sitzen. Als einzige Tourengeher (mit Schneeschuhen) begegnen wir hier meiner Kollegin Hilscher aus St. Aegyd mit Begleiterin, sonst völlige Einsamkeit!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-pano-bb-DSCN1799.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20066" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-pano-bb-DSCN1799-400x70.jpg" alt="" width="400" height="70" /></a></p>
<div id="attachment_20068" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-pano-ab-DSCN5167.jpg"><img class="size-medium wp-image-20068" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-pano-ab-DSCN5167-400x70.jpg" alt="" width="400" height="70" /></a><p class="wp-caption-text">AB Panorama Göller</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1791.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20069" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1791-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1805.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20070" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1805-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Die Rückfahrt führt noch mehr im Schatten dahin, aber es gleitet sich ganz wunderbar und nicht zu schnell bergab. Diesmal nehmen wir aber den Waldsteig und schnallen dazu die Schi ab. Am Lahnsattel hat sich inzwischen der Parkplatz geleert, die Tourengeher sind schon heimwärts unterwegs &#8211; und wir haben eine wunderschöne und eigentlich relativ mühelose Tour hinter uns &#8211; Backcountry hat sich wieder einmal bewährt!</p>
<div id="attachment_20072" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1806.jpg"><img class="size-medium wp-image-20072" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1806-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Teleblick zum Ötscher</p></div>
<div id="attachment_20073" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-ab-DSCN5159.jpg"><img class="size-medium wp-image-20073" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-ab-DSCN5159-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">AB Bergahorne entlang der Spur</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-ab-DSCN5162.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20074" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-ab-DSCN5162-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1809.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20076" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2017/03/web-bb-DSCN1809-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
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		<title>Lahnsattel / Rund um den Kriegskogel</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Oct 2013 15:58:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verloren im Urwald? Eine Woche ist seit unserem kleinen Wanderabenteuer vergangen (Donnerstag, 3. Oktober; Bilder bereits seither in meinem facebook &#8220;Bernhard Baumgartner&#8221;), und nicht etwa der Schock wegen dem verlorenen (und mit unwahrscheinlichem Glück wieder gefundenen) Handy hat so lang gedauert, sondern die Tage seither waren eben zu sehr angefüllt&#8230; Doch nun zum Bericht über diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verloren im Urwald?</strong></p>
<p>Eine Woche ist seit unserem kleinen Wanderabenteuer vergangen (Donnerstag, 3. Oktober; Bilder bereits seither in meinem facebook &#8220;Bernhard Baumgartner&#8221;), und nicht etwa der Schock wegen dem verlorenen (und mit unwahrscheinlichem Glück wieder gefundenen) Handy hat so lang gedauert, sondern die Tage seither waren eben zu sehr angefüllt&#8230; Doch nun zum Bericht über diese etwa ungewöhnliche Route!</p>
<div id="attachment_12763" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/a-WEB-Ausschnitt-DSCN6916.jpg"><img class="size-full wp-image-12763" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/a-WEB-Ausschnitt-DSCN6916.jpg" alt="" width="600" height="271" /></a><p class="wp-caption-text">Ausblick von der Lahnsattel-Paßhöhe ins Mürztal</p></div>
<p><strong>Ganz schön frostig! </strong>Ein &#8220;angefülltes&#8221; Wochenende vor uns, dazu noch Kälteeinbruch nach den föhnig zugestauten Tagen mit raschem Aufklaren &#8211; so bot sich der Donnerstag voriger Woche für eine Tour an. Wohin? Endlich zum bunten Herbstlaub in die höheren Voralpen (im Gölsental erst diese Woche entschiedenere Laubfärbung!), womöglich auf die Wildalm in den Mürzsteger Alpen, die wir schon vom tiefsten Winter und einem frühsommerlichen Tag her gut kennen. Unsere Route soll nicht die gewöhnliche von der Paßhöhe zur Sulzriegelalm sein, sondern aus der Lahnsattelmulde quer über den Kriegskogelbach.</p>
<div id="attachment_12764" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/B-WEB-DSCN6917.jpg"><img class="size-full wp-image-12764" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/B-WEB-DSCN6917.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Vom Parkplatz auf der Paßhöhe beschilderter &quot;Normalweg&quot; zur Sulzriegelalm</p></div>
<p>Mit Rückmarsch über den &#8220;Normalweg&#8221; ergibt das eine hübsche Rundwanderung bis zur Almhütte, je nach Weiterweg zum Gipfel (und zurück wieder über die Sulzriegelalm) 2,5 bis 4,5 Stunden. Das Auto am Paß stehenlassen und zuerst Abstieg zu den westlichen Lahnsattelhäusern, das ist eine gute Idee (sonst parken wir immer weiter unten beim Wegkreuz nahe dem Friedhof). Gleich packt uns der eisige Südostwind &#8211; auch so kann Föhn sein! Haube und Handschuhe lassen die Kälte gerade noch erträglich sein.</p>
<div id="attachment_12766" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/E-WEB-RSCN6924.jpg"><img class="size-full wp-image-12766" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/E-WEB-RSCN6924.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Abstieg auf dem Wallfahrerweg zu den westlichen Lahnsattelhäusern </p></div>
<div id="attachment_12767" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/D-DSCN6877.jpg"><img class="size-full wp-image-12767" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/D-DSCN6877.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Hinab in die Lahnsattelmulde, im Hintergrund der Bergsattel mit der Sulzriegelalm und von dort rechts der Kamm hinauf zur Wildalm</p></div>
<p>Trotz Minusgraden haben die Lahnsattler heute &#8220;Waschtag&#8221;!  Gleich nach den Wohnhäusern zweigen wir rechts über die Weide zum Lahnsattelbach ab, der über eine Loipenbrücke gequert wird. Danach geht es über einen feuchten Wiesenhang auf spärlichen Wegspuren südlich zum Waldrand. Dort beginnt ein Forstweg, und hier im Windschatten wärmt doch die Sonne ein bißchen. Offenbar ist es trotz Reif davor warm genug gewesen, um noch einige Pilze hervorzulocken! Für ein rasches Vorankommen nicht gerade förderlich&#8230;</p>
<div id="attachment_12768" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/F-WEB-DSCN6881.jpg"><img class="size-full wp-image-12768" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/F-WEB-DSCN6881.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Waschtag am Lahnsattel, trotz Reif, und über die feuchte Wiese im Zwickel zwischen Lahnsattelbach und Kreigskogelbach </p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/G-WEB-DSCN6885.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12770" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/G-WEB-DSCN6885.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Der Forstweg geht einen Seitengraben östlich des Kriegskogels aus und mündet in eine von der Bundesstraße bei der Brücke an der Landesgrenze kommende Forststraße. Das dicht bewaldete und auf Werfener Schichten stark versumpfte Gelände ladet nicht zu einem Abweichen von den gebahnten Wegen ein! Also rechts weiter auf der erreichten Forststraße, die leicht steigend in östliche Richtung einbiegt. Dann aber müssen wir in den Hochwald hinein, und wenn man diese Stelle nicht weiß, stellt sich diese Route alsbald als (leichte) Extremtour heraus!</p>
<div id="attachment_12771" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/H-WEB-RSCN6921.jpg"><img class="size-full wp-image-12771" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/H-WEB-RSCN6921.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Abzweigung von der Forststraße bei einem kleinen Holzplatz, gleich danach ein von rechts einmündender scharf eingeschnittener Wassergraben und anschließendes Schlaggelände</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/I-WEB-DSCN6893.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12772" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/I-WEB-DSCN6893.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><strong>Urwaldgefühle, Verlustschock und Finderglück!</strong></p>
<p>Wenn wir nicht diese Walddurchquerung schon mehrmals gemacht hätten, würden wir uns nicht so sicher in diesen hochstämmigen, aber sonst fast einem Urwald ähnlichen Baumbestand hinein bewegt haben. Denn Spuren gibt es praktisch keine, und als Richtungsweiser dient nur der Bacheinschnitt am linken Waldrand. Verblüfft steht man dann am oberen Waldrand, wo der Steilhang zur Sulzriegelhütte hinaufzieht, bei einem &#8220;Zaunstiegl&#8221; ! Zuvor gibt es aber noch das erste Finderglück, neben zahllosen schönen Fliegenpilze auch teils gewaltige und nicht mehr brauchbare, aber sogar ganz hübsch frische Herrenpilze.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/J-WEB-DSCN6895.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12774" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/J-WEB-DSCN6895.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<div id="attachment_12775" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/K-WEB-Ausschnitt-DSCN6892.jpg"><img class="size-full wp-image-12775" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/K-WEB-Ausschnitt-DSCN6892.jpg" alt="" width="600" height="557" /></a><p class="wp-caption-text">Herrenpilz mit ca. 40 Dekagramm, voll gesund, am Originalstandort, obwohl wie eingesetzt ausschauend - und danach beim &quot;Zaunstiegl&quot;</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/L-WEB-DSCN6898.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12776" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/L-WEB-DSCN6898.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Jetzt wäre schon Zeit für die Jausenpause! Aber sollen wir vielleicht doch zuerst noch den Steilhang hinauf zur Sulzriegelhütte in Angriff nehmen? Dieser von vielen Sumpfstellen behinderte und kreuz und quer von Viehsteigeln durchsetzte weglose Aufstieg wäre doch lieber gleich bewältigt. Also wieder die Rucksäcke geschultert &#8211; und sprachloses Entsetzen, wenn das auch übertrieben klingen mag &#8211; die Deckeltasche von Annis Rucksack steht offen (sicher von mir beim Verstauen ihrer Handschuhe vergessen, den Reißverschluss zuzuziehen)! Die Handschuhe sind weg, kein großes Problem, aber auch das Handy, und das nach gut zwei Stunden querwaldein beim Schwammerlsuchen!!!</p>
<div id="attachment_12778" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/P-WEB-DSCN6908.jpg"><img class="size-full wp-image-12778" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/P-WEB-DSCN6908.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Haben wir &quot;narrische Schwammerl&quot; erwischt? Offenbar nicht, denn trotz Urwaldgelände geht alles glatt aus!</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/M-WEB-RSCN6920.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12779" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/M-WEB-RSCN6920.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Obwohl wir unser zweites Handy zuhause gelassen haben und daher auf die Anrufhilfe nicht zurückgreifen können, machen wir uns auf gut Glück und möglichst irgendwie genau unserer Route nach an den Rückweg. Hoffnung gibt es keine &#8211; oder fast keine! Dann da war doch ein Stück weiter unten das Plätzchen mit den paar pfundigen Herrenpilzen, und die Spuren vom Schwammerlputzen müssten doch zu finden sein&#8230; Dieser Platz war also irgendwie von uns selbst markiert &#8211; und unglaublich &#8211; ein Handschuh und der zweite und fast versteckt im Heidelbeergesträuch das Handy! &#8220;Eh scho wissen, wer so viel Glück haben kann&#8221;&#8230;.</p>
<div id="attachment_12781" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/N-WEB-Ausschnitt-DSCN6910.jpg"><img class="size-full wp-image-12781" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/N-WEB-Ausschnitt-DSCN6910.jpg" alt="" width="600" height="557" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Riese von Bergahorn mit hohlem Stamm, auf einem abgebrochenen und dicht bemoosten Stammteil wuchern &quot;Stockschwammerl&quot; und sogar eine seltene Lungenflechte</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/O-WEB-DSCN6905.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12783" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/O-WEB-DSCN6905.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p><strong>Ein Kuhsteig als Wanderweg!</strong></p>
<p>In Hochstimmung machen wir uns nun doch an den Aufstieg zur Sulzriegelalm, aber beim &#8220;Zaunstiegl&#8221; schauen wir den Steilhang hinauf und auf die Uhr&#8230; Auf Almhütte und schon gar auf den Gipfel müssen wir sicher verzichten, also nur hinauf zur Almstraße des Wildalm-Normalweges. Weil wir die Tücken der durchfeuchteten steilen Almwiese kennen, gehen wir zuerst noch im Wald weiter nach rechts, und als wir über den Zaun steigen, stehen wir auf einem deutlich ausgetretenen Viehsteig! Dieser ist nicht etwa beim &#8220;Haagen&#8221; (Zaundrähte spannen) entstanden, sondern vom Weidevieh &#8221;angelegt&#8221; worden, wenn es bis zum Zaun herunter gegrast hat und dann an der Abzäunung bergwärts weitermarschiert ist. Diese überraschend bequeme Steigspur quert dabei steile und dicht verwachsene Waldhänge, einmal geht es über einen rutschigen Bacheinriss hinweg. Aber die Eindrücke eines solchen Naturwaldes sind wirklich gewaltig, wie etwa der &#8220;Steher&#8221; einer riesigen Tanne, dessen Durchmesser die Länge meiner Walkingstöcke weit übertrifft.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/Q-WEB-DSCN6914.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12785" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/Q-WEB-DSCN6914.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a></p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/R-WEB-DSCN6913.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12786" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/R-WEB-DSCN6913.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a></p>
<p>Nach längerer Waldstrecke kommen wir glücklich auf die Wiesenlichtung südöstlich vom Kriegskogel und zur Almstraße. Oberhalb zieht eine steile Wiesenrinne vom P. 1356 m (dem östlichen Kammpunkt der Wildalm) herab, die wir schon einmal mit Tourenschi herunter gefahren sind. Nun geht es auf der Straße weiter, kurz nach einer Schottergrube rechts einen steilen Abschneider nehmend, und auf der Forststraße am Westhang des Kriegskogels nordwärts. Wo diese endet, quert ein nicht besonders ausgeprägter Steig durch den dichten Forst schräg weiter und mündet in die Forststraße, die zur Lahnsattel-Paßhöhe führt. Gut ist´s gegangen, viel ist passiert und zum Glück ist nichts passiert &#8211; also ein gelungener Bergtag ohne Gipfel, aber sogar mit reicher Beute!</p>
<div id="attachment_12788" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/S-WEB-DSCN6915.jpg"><img class="size-full wp-image-12788" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/S-WEB-DSCN6915.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Ausblick über das Halltal gegen die fernen Zellerhüte, beim &quot;Lahnsattel-Denkmalbaum&quot; sind wir dann wieder beim Auto, nach vier Stunden anregender und teilweise aufregender Wanderung!</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/T-WEB-DSCN6918.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12789" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/10/T-WEB-DSCN6918.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a></p>
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		<title>Gscheidl und Gippelalm</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 19:37:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Gscheidl, dem Sattel südlich des Gippels zwischen Preintal und Stiller Mürz, kommt man fast ausschließlich bei einer Wallfahrt auf dem Burgenländischen Mariazellerweg. Dabei ist diese Örtlichkeit von historischer Bedeutung, denn dort bewerkstelligte die Brüder Huebmer mit dem &#8220;Durchschlag&#8221; einen Schwemmtunnel, durch den das im Neuwald geschlägerte Holz zur Schwarza und über den Wiener Neustädter Kanal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Gscheidl, dem Sattel südlich des Gippels zwischen Preintal und Stiller Mürz, kommt man fast ausschließlich bei einer Wallfahrt auf dem Burgenländischen Mariazellerweg. Dabei ist diese Örtlichkeit von historischer Bedeutung, denn dort bewerkstelligte die Brüder Huebmer mit dem &#8220;Durchschlag&#8221; einen Schwemmtunnel, durch den das im Neuwald geschlägerte Holz zur Schwarza und über den Wiener Neustädter Kanal nach Wien gebracht werden konnte &#8211; und das schon vor gut 200 Jahren!</p>
<div id="attachment_11889" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5265.jpg"><img class="size-full wp-image-11889" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5265.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Die Gscheidlwiese im Talschluss der Stillen Mürz</p></div>
<p>Von Lahnsattel geht man dorthin gut 2 Stunden und fast ebenso lang aus dem Preintal vom ehemaligen Gasthaus Triebl. Im Juni aber gibt es die Möglichkeit, anlässlich des &#8220;Berggottesdienstes&#8221; der evangelischen Gemeinde, auf der sonst gesperrten Forststraße bis zum Gscheidl zu fahren. Heuer war das am Sonntag, 9. Juni. Wir nützten diese Gelegenheit, um so nebenbei eine Wanderung zu machen, die sich sonst nicht auszahlen würde &#8211; über die schon längere Zeit bestehende Almstraße hinauf zum Gippel. Mit dabei war unsere traditionelle Bloggerin Eli, die zugleich ihre Wanderung Richtung Mariazell auskundschaften konnte. Anschließende zeige ich diesen schönen Tag in den Bildern, die bei der Tour aufgenommen wurden.</p>
<div id="attachment_11890" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN3424.jpg"><img class="size-full wp-image-11890" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN3424.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">AB &quot;Waldwüste&quot; im Tal der Stillen Mürz </p></div>
<p>Wo vom Donaudörf am Lahnsattel die Forststraße Richtung Gscheidl führt, kommt man durch den Neuwalder Urwald, ein echtes Relikt eines nie geschlägerten Waldes, das aber leicht zu besichtigen ist (im Gegensatz zum gesperrten Urwald Rotwald).</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5266.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11892" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5266.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Am Holzplatz unterhalb des verfallenden Gscheidlhauses (nur das Forsthaus oberhalb ist gepflegt) versammelten sich die Teilnehmer am &#8220;Berggottesdienst&#8221;. Beim Forsthaus geht es gerade hinauf zum Gscheidl-Sattel, links (nordwestlich) zweigt die Forststraße zur Gippelalm ab.</p>
<div id="attachment_11893" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5272.jpg"><img class="size-full wp-image-11893" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5272.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Vom Hochtal westlich des Gippelgrabens, mit ersten Blick zum Gipfelkreuz, geht es hinauf ins südliche Gippelkar.</p></div>
<div id="attachment_11894" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5275.jpg"><img class="size-full wp-image-11894" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5275.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Lawinengang zieht vom Südwestkamm des Gippels herab, durch die Steilhänge verläuft der Steig von der Hofalm her.</p></div>
<div id="attachment_11895" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5279.jpg"><img class="size-full wp-image-11895" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5279.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Von Lichtungen an der sich in kurzen Kehren hinaufziehenden Almstraße geht der Blick zur Schneealpe.</p></div>
<div id="attachment_11897" class="wp-caption alignnone" style="width: 267px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5301-Ausschnitt-hoch.jpg"><img class="size-full wp-image-11897" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5301-Ausschnitt-hoch.jpg" alt="" width="257" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Hier heroben herrschen noch die Frühlingsblumen (Soldanelle oder Eisglöckchen)</p></div>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5306-Ausschnitt.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11898" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5306-Ausschnitt.jpg" alt="" width="600" height="480" /></a></p>
<div id="attachment_11899" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5282.jpg"><img class="size-full wp-image-11899" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5282.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Blick über das eigenartige Karsthochtal zum Südhang des Gippels</p></div>
<div id="attachment_11900" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5288.jpg"><img class="size-full wp-image-11900" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5288.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Gippelalm und Gipfel</p></div>
<div id="attachment_11901" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5283.jpg"><img class="size-full wp-image-11901" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5283.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Gippelalm-Info, die Halterin war bereits heroben, und es gab Getränke</p></div>
<p>Am Vortag werkten die Almbauern beim &#8220;Hagen&#8221;, und auch die &#8220;Oloatn&#8221; (= Ableitungsrinnen der Forststraße) waren frisch nachgeputzt, damit beim Regen die Straße nicht verschwemmt wird. Übrigens soll am 15. Juni heuer aufgetrieben werden, aber bei dem noch überaus spärlichen Graswuchs erscheint das recht unwahrscheinlich.</p>
<div id="attachment_11903" class="wp-caption alignnone" style="width: 710px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5297-Panoramaausschnitt.jpg"><img class="size-full wp-image-11903" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5297-Panoramaausschnitt.jpg" alt="" width="700" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Panoramablick von der Gippelalm gegen Schneealpe und Veitsch</p></div>
<div id="attachment_11904" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5300.jpg"><img class="size-full wp-image-11904" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5300.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Blick über den &quot;Ochsenboden&quot; zur hier ganz sanften Gippelmauer</p></div>
<div id="attachment_11905" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5296.jpg"><img class="size-full wp-image-11905" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5296.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Urige Hochlandschaft auf dem vom Tal aus kaum zu vermutenden Hochplateau des Gippelmassivs</p></div>
<p>Der Weiterweg zum Gipfelkreuz hätte noch insgesamt so an die zwei Stunden in Anspruch genommen, dazu der Abstieg zum Gscheidl, also eine schöne Tour von knapp fünf Stunden. Wir zogen allerdings beinschonend den Rückweg von der Alm vor.</p>
<div id="attachment_11906" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-RSCN5323.jpg"><img class="size-full wp-image-11906" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-RSCN5323.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Frühlingsenzian</p></div>
<div id="attachment_11907" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5315.jpg"><img class="size-full wp-image-11907" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5315.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Winzige Fichten im &quot;Kadaverwuchs&quot; auf einem vermoderten Baumstrunk</p></div>
<div id="attachment_11908" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5319.jpg"><img class="size-full wp-image-11908" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5319.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Berg-Hahnenfuß</p></div>
<p>Aufstieg zur Alm 1 1/2 Stunden, Abstieg 1 1/4 Stunden, die zunehmende Hitze (ganz ungewohnt!) durch den Südwind etwas gemildert. Die Blumenwelt hält sich dort oben noch sehr bescheiden, erst weit unten stand an der Böschung das Mannsknabenkraut.</p>
<div id="attachment_11910" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5313.jpg"><img class="size-full wp-image-11910" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5313.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Ausblick vom Abstiegsweg gegen die südwestlichen Karhänge des Gippels, oberhalb der Schutthalde quert der markierte Seig von der Hofalm</p></div>
<div id="attachment_11911" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5321.jpg"><img class="size-full wp-image-11911" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5321.jpg" alt="" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Stattliches oder Manns-Knabenkraut</p></div>
<p>Beim Versammlungsplatz am Gscheidl wurde nun schon fleißig weggeräumt, und nun kehr wieder für ein Jahr hier Stille ein, nur unterbrochen von den Scharen der Wallfahrer, die zwischen Schwarzau im Gebirge und Terz (bzw. Frein) keinen Stützpunkt zur Verfügung haben. Und im Herbst werden hier die Hirsche röhren, und die Jagdgäste können neben den Holzarbeitern als einzige Besucher in diese weltferne, aber früher sehr belebte Gegend gelangen.</p>
<div id="attachment_11912" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5322.jpg"><img class="size-full wp-image-11912" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2013/06/WEB-DSCN5322.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Blick zum Forsthaus an der oberen Wegkreuzung, unterhalb die Ruine eines alten Hauses (Gasthaus ?) und oberhalb der Sattel der Gscheidlhöhe.</p></div>
<p>Leider hatten wir keine Gelegenheit, uns mit Ortskundigen über die ehemalige Holzknechtsiedlung am Gscheidl zu unterhalten bzw. den noch erhaltenen Stolleneingang des &#8220;Durchschlag&#8221; zu sehen. Aber im nächsten Jahr gibt es ja wieder &#8220;freie Fahrt&#8221; in diese Einsamkeit&#8230;</p>
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		<title>Haute Route NÖ Erfahrungsbericht 3: Gastbeitrag von Eveline Urban &#8220;Von Frein bis zum Gscheid&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 19:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gastartikel von Eveline Urban &#8211; Originalbericht von der Überschreitung des Göllers, Haute Route NÖ, Etappe Frein an der Mürz &#8211; Kernhofer Gscheid Dritter Tag: „Tag der Nutzfahrzeuge&#8221; Freinerhof. Ein Schönwettermorgen. 07.00 Abmarsch, die besagten drei Kilometer auf der Straße Richtung Lahnsattel bzw. Donaudörfl (wenig Verkehr). 07.30 &#8211; Kaltwagl &#8211; Forststraße Natternbach &#8211; der Wald hier ist zum Weinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gastartikel von Eveline Urban &#8211; Originalbericht von der Überschreitung des Göllers, Haute Route NÖ, Etappe Frein an der Mürz &#8211; Kernhofer Gscheid</strong></p>

<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2009/10/14/haute-route-no-erfahrungsbericht-3-gastbeitrag-von-eveline-urban-von-frein-bis-zum-gscheid/karte-lahnsattel-web/' title='karte-lahnsattel-web'><img width="150" height="102" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2009/10/karte-lahnsattel-web-150x102.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="karte-lahnsattel-web" title="karte-lahnsattel-web" /></a>
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<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2009/10/14/haute-route-no-erfahrungsbericht-3-gastbeitrag-von-eveline-urban-von-frein-bis-zum-gscheid/ab-bb-mit-werner-tippelt-niederalm-web-2/' title='ab-bb-mit-werner-tippelt-niederalm-web'><img width="112" height="150" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2009/10/ab-bb-mit-werner-tippelt-niederalm-web-112x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="&quot;Gastspiel&quot; auf der Niederalm /Wildalm nahe Lahnsattel." title="ab-bb-mit-werner-tippelt-niederalm-web" /></a>

<p><strong><span style="text-decoration: underline">Dritter Tag:</span> <span style="text-decoration: underline">„Tag der Nutzfahrzeuge&#8221;</span></strong></p>
<p><strong>Freinerhof</strong>. Ein Schönwettermorgen. 07.00 Abmarsch, die besagten drei Kilometer auf der Straße Richtung Lahnsattel bzw. Donaudörfl (wenig Verkehr). 07.30 &#8211; Kaltwagl &#8211; Forststraße Natternbach &#8211; der Wald hier ist zum Weinen hässlich (es stehen DREI Baum-ausreiß- Entästel-Kurz-und-Klein-Bagger herum).  Den <strong>Lahnsattler Urwald</strong> finde ich nicht, (er ist nicht markiert: vielleicht, um nicht allzu viele Touristen anzulocken, vielleicht, damit niemandem auffällt, wenn auch er klammheimlich abgeholzt wird). 08.00 <strong>Donaudörfl</strong> &#8211; Habe es mit dem Anstieg nicht eilig, da der Göller noch total wolkenverhangen ist.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2009/10/karte-lahnsattel-web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4121" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2009/10/karte-lahnsattel-web-400x273.jpg" alt="" width="400" height="273" /></a></p>
<p>08.15 &#8211; Durch den Saugraben zum Gölleranstieg. Problemloser Anstieg zum <strong>Waldhüttsattel</strong> &#8211; zwar wenig markiert, aber verirren kann man sich nicht. Die Forst­straße wurde wegen des Festes auf der Hofalm am 15. 8. neu angelegt, da opfert man gern einmal ein paar Bäume, die eine Markierung tragen. Ich werde von einem Naturfreunde-Lieferauto, zwei Straßenmeisterei-Autos und einem Schrebergartenhüttel, das von einem Traktor gezogen wird, überholt, bis ich relativ schnell auf dem Sattel bin (09.30). Weiter: links zur <strong>Göllerhütte</strong>, über eine total von „Harvestern&#8221; zerfurchte Almwiese (09.55), die zu allem Überfluss gerade von einem grün gekleideten Mann auf einem Motorrad überquert wird.</p>
<p>Die Göllerhütte (10.15) hat offen ! Dies war schon auf dem Waldhüttsattel angekündigt gewesen und sollte später auf dem Gipfel­kreuz noch einmal angeschlagen sein &#8211; das Internet hatte es verschwiegen. Nach kurzer Einkehr (bis 11.00) &#8211; die Nebelschwaden über dem Gipfel heben sich nur ungern &#8211; weiter zum Gipfel (12.45), der nun wirklich frei von Wolken ist. </p>
<p>Vorher (12.00) Gedenkkreuz für Sepp Böchling &#8211; gest. 29. 1. 1929: „Was wir bergen in den Särgen ist der Erde gleich. Was wir lieben ist geblieben, bleibt in Ewigkeit.&#8221; Auch der Gippel gen O ist gut zu erkennen, sogar der Schneeberg, nach N der Türnitzer Höger, nach W Gemeindealpe und Ötscher,nach S die Herde der steirischen Berge. Die Zeit, die ich mit dem Nichtfinden des Lahnsattler Urwalds eingespart habe, kann ich mich jetzt länger auf dem Göller herumtreiben &#8211; suche mir ein windstilles Platzerl zum Genießen, einen Felssporn (laut Karte der „Gsenger&#8221;), übersät mit Deutschem Enzian (13.45 &#8211; 15.00). </p>
<p>Hinunter über den bewaldeten Kamm zum <strong>Kernhofer Gscheid</strong> &#8211; dieses ist virtuell „durchfurcht&#8221; von verschiedenen Wanderrouten, die sich hier bündeln, u.a. einem der vielen Mariazellerwege. Da das GH Gruber Mittwoch/Donnerstag Ruhetag hat, habe ich im GH Raffinger reserviert &#8211; das ist 1 km weiter östlich und durchaus empfehlenswert (Ankunft 16.40). </p>
<p>Rückblick auf den vergangenen, Einstimmung auf den nächsten Tag: zwei Ansichtsexemplare, die im GH aufliegen: Lautscham, Dietmar: Das Tal der Walster, Verlag Gerhard Höller, Franz-Samwald-Str. 13, 2630 Ternitz, ISBN 3-85226-094-9. Lange, Fritz: Vom Dachstein zur Rax (Georg Hubmer), Sutton Verlag GmbH, Hochheimer Str. 59, 99094 Erfurt, ISBN 978-3-86680-184-4.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2009/10/bb-lahnsattler-urwald-baumriesen-web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4115" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2009/10/bb-lahnsattler-urwald-baumriesen-web.jpg" alt="" width="400" height="260" /></a></p>
<p><em><strong>&#8220;BB´s Senf dazu&#8221;:</strong> Über den <strong>Lahnsattler Urwald</strong> habe ich unlängst einen Artikel in den Blog gestellt! Er wäre zum Greifen nah gewesen &#8211; wo die Natternbach-Forststraße in die vom Gscheidl kommende Zellersteig-Forststraße mündet, wenige Schritte rechts, dann fallen vor allem nördlich der Straße  die riesigen Bäume auf, dazwischen das Totholz mit bereits wieder darauf sprießenden Jungbäumchen, dazu Moose, Farne, Pilze in Massen&#8230; Zum Weiterweg beim Donaudörfl entweder im allmählich nicht mehr so ausgeprägten Urwald westlich, wo die alte Wegspur des Zellersteiges (Markierung selbstverständlich, soweit vorhanden, blau, auf die Forststraße verlegt) zur Kreuzung neben dem Saugrabenbach hinabführt (dort Wegweiser des Wiener Mariazellerweges Via Sacra).</em></p>
<p><em><strong>Noch Interessantes zum Lahnsattel:</strong> Eine Holzfällersiedlung seit 1783, protestantische Gemeinde, Kulturhaus mit Museum im &#8220;Zentrum&#8221; des Ortsgebietes (ehemaliges Gasthaus, das auch früher als Schule diente, wird derzeit abgerissen). Der Göller soll von den &#8220;herabgellenden&#8221; Lawinen den Namen haben, ist aber sicherlich eher slawischen Ursprungs. Tatsächlich durch den Raubbau am Bergwald und sogar an den &#8220;Latschen&#8221; (= Legföhren, diese ergaben besonders wertvolle Holzkohle) verheerende Lawinenstürze aus dem Lahngraben. 1844 mit 11 Toten, die letzten Verschütteten wurden erst im August an der Stelle des Bergfriedhofes aus dem zerschmelzenden Lawinenschnee gegraben.</em></p>
<p><em>Neben der heute &#8220;industrialisierten&#8221; Holzverwertung gibt es <strong>rund um den Lahnsattel ein reiches Almleben:</strong> Gippelalm - von Kernhof her beschickt, früher Treibsteig aus dem Weißenbach bei St. Aegyd zum &#8220;Gippeltürl&#8221;, in den 1930er Jahren angelegt, vorher Felsensteig durch die Gippelmauer, wo die Tiere mit Stangen zum Felsen gedrückt werden mussten, um nicht abzustürzen. Hofalm &#8211; wie zur Gippelalm nicht mehr &#8220;Almauftrieb&#8221;, sondern Transport des Weideviehs über die neuen Forststraßen. Besonders urig die <strong>Niederalm oder Sulzriegelalm</strong> am östlichen Auslauf der Wildalpe (habe in die beigefügte Karte eine mögliche Rundwanderung eingezeichnet). Dort habe ich mich voriges Jahr mit meinem Freund Werner (Tippelt) getroffen, als er am Almtag mit den Ötscherbuam aufgespielt hat &#8211; deswegen das Bild (Werner Gipshand, ich Strohbehüteterkopf).</em></p>
<p><em><strong>Abschließende Bemerkung:</strong> Wie´s im Wald zugeht, hat ja Eveline anschaulich geschildert. Gegenüber dem Vortag war diese Tour ja (nur fast!) eine milde Strecke, zumindest habe ich es nach der Schilderung so empfunden. Eine <strong>Ausweiche für die Strecke von der Rax nach Frein</strong> ist mir auch gerade eingefallen, dass man nicht so weit ins Tal absteigen und die schrecklichen Forststraßenhatscher in Kauf nehmen muss (im Kommentar zu Bericht 2).</em></p>
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		<title>Ein Spaziergang durch den Urwald &#8211; am Lahnsattel</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 15:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zuerst einmal festgehalten &#8211; was ist ein &#8220;echter&#8221; Urwald?</strong> Mag ein Waldbestand noch so urig ausschauen, wenn er einmal in seiner Geschichte abgeholzt wurde, ist es kein &#8220;Urwald&#8221; mehr. Als solcher gilt nur ein Waldbestand, der seit der Wiederbewaldung nach der letzten Eiszeit von Menschen unbehelligt geblieben ist. Nur in einem solchen Biotop ist die typische Artenvielfalt gewährleistet, und von der Wissenschaft her ist der Unterschied zu einem noch so eindrucksvollen und alten &#8220;Naturwald&#8221; eindeutig festzustellen. Daher stehen die echten alpinen Urwälder unter besonderem Schutz, wie etwa der berühmte <strong>Rotwald im Wildnisgebiet Dürrenstein</strong> (Ybbstaler Alpen).</p>

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<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2009/10/05/ein-spaziergang-durch-den-urwald-am-lahnsattel/bb-gollerblick-urwaldstrase-web-p5996/' title='bb-gollerblick-urwaldstrase-web-p5996'><img width="150" height="112" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2009/10/bb-gollerblick-urwaldstrase-web-p5996-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="bb-gollerblick-urwaldstrase-web-p5996" title="bb-gollerblick-urwaldstrase-web-p5996" /></a>

<p><strong>Der Hoyos´sche Privaturwald</strong></p>
<p>Einen <strong>Urwald-Restbestand</strong>, den man zumindest randlich besichtigen kann, gibt es <strong>am Lahnsattel,</strong> Gemeinde St. Aegyd am Neuwald, Bezirk Lilienfeld. Ich habe darüber in meinem Wander- und Landschaftsführer<strong> &#8220;Die Voralpen an Traisen und Gölsen&#8221;</strong> geschrieben:</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2009/10/bb-fichtennachwuchs-am-moderstamm-web-p5972.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4062" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2009/10/bb-fichtennachwuchs-am-moderstamm-web-p5972-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Nach den Schlägerungen durch die <strong>Huebmer´schen Holzknechte</strong> im obersten Mürzgebiet blieb vom ursprünglichen Bestand des Neuwaldes (fast 36 000 Hektar) <strong>am Südfuß der Hofalm</strong> seit 1880 ein 21 Hektar großer &#8220;Urwald&#8221; erhalten (wissenschaftlich bedeutsames Schutzgebiet der damaligen Grafen Hoyos). Auf den vegetationsfreundlichen Werfener Schichten gedeihen hier Rotbuchen, Tannen und Fichten im sogenannten &#8220;Optimum&#8221; (900 bis 1000 m Seehöhe, feucht-kühles Klima) mit Stämmen von 50 m Länge und 1,5 m Durchmesser, durchschnittlich 822 Festmeter Holzmasse pro Hektar (Durchschnitt Österreichs 300). Der 300 bis 500 jahre alte Bestand überrascht durch seine Weiträumigkeit, dagegen wirken die umliegenden &#8220;Hochwälder&#8221; wie Unterholz!</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2009/10/bb-pilzwasserfall-web-p6005.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4070" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2009/10/bb-pilzwasserfall-web-p6005-300x400.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a></p>
<p><strong>Am letzten Wochenende</strong> spazierten wir wieder einmal zu diesem Urwald. <strong>Ausgangspunkt:</strong> Von St. Aegyd her durch die Ortschaft Lahnsattel bis zur folgenden Straßenkurve, dort Bushaltestelle und Pilgerkreuz u. a. Auf der hier abzweigenden Seitenstraße (keine Beschilderung !) kurz weiter zum neu angelegten <strong>Parkplatz beim Donaudörfl</strong> (nach Holzknechten aus dem Waldviertel so benannt, weiter Forststraße). Geradeaus zur Wegteilung (links Almstraße zur Hofalm, rechts Forststraße zum Gscheidl). Bei Wegweiser des Wiener Mariazellerweges geradeaus auf Ziehweg in den Wald hinauf, wo die <strong>Wegspuren des alten &#8220;Zeller Steiges&#8221; (Römerweg und Pilgerweg !) </strong>sich derzeit im Hochwald verlieren, weil die Markierung auf der Forststraße verläuft. Auffallend bereits der Waldboden auf Werfener Schichten mit Heidelbeerwuchs! Weiter vorne wird besonders links der Urwaldeindruck immer deutlicher &#8211; einzelne Riesenbäume, gestürzte Stämme, abgestorbene &#8220;Steher&#8221;, vermoderndes Altholz auf dem Waldboden oder wirr übereinander getürmt. Rechts haltend wird die Gscheidl-Forststraße erreicht, auf dieser in kleinem Bogen zum Ausgangspunkt zurück, dabei schöner Aufblick zum Göller (insgesamt 1/2 bis 3/4 Stunde, je nach Naturgenuss !).</p>
<p><strong>Das &#8220;Totholz&#8221;</strong> bietet einer Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten Lebensraum, besonders den Insekten und Sporenpflanzen. Auf den modrigen Stämmen wachsen bereits wieder kleine Bäumchen<strong> (&#8220;Kadaverwuchs&#8221;),</strong> und wenn ein solcher Baum groß wird und seine Unterlage zerfallen ist, stehen seine Wurzeln wie auf Stelzen.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2009/10/bb-bucheckernschale-web-p6007.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4061" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2009/10/bb-bucheckernschale-web-p6007.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Einen kleinen Eindruck sollen  meine neu dort aufgenommenen Bilder vermitteln! Man könnte diesen <strong>Urwaldspaziergang auch mit großen Touren verbinden</strong> &#8211; <strong>Göller </strong>über den Waldhüttsattel, <strong>Hofalm und Gippel</strong> (zur Gippelalm führt eine Forststraße vom Gscheidl hinauf, Abstieg durch den Gippelgraben weglos und verwachsen), leicht und besonders lohnend ist die <strong>Wildalm</strong>.</p>
<p>Wir machten uns aber nach der geologischen Karte (Schneeberg &#8211; St. Aegyd) und mit viel Glück gewonnener Erfahrung auf die <strong>Schwammerlsuche</strong> &#8211; Werfener Schichten (hier an der Puchberg-Mariazeller-Linie am Nordrand der Kalkhochalpen) und Lunzer Sandstein (innerhalb der Voralpen) versprechen ähnlich gute Voraussetzungen wie díe Kristallinzonen im Waldviertel oder dem steirischen Randgebirge und wie im Wienerwald.</p>
<p><a href="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2009/10/bb-pilzversteck-web-p5984.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4069" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files/2009/10/bb-pilzversteck-web-p5984.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p><strong>Derzeitiger Naturzustand</strong> &#8211; Im <strong>Optimum von Herrenpilzen und Eierschwammerln</strong> so um 1000 m Seehöhe ist man noch immer recht fündig; die <strong>Laubfärbung von Rotbuchen und Bergahorn</strong> setzt an diesen Tagen ein und wird in ca. einer Woche schon ganz schön sein!</p>
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		<title>Musikanten auf der Wildalm</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 21:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Baumgartner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Bergmesse auf dem Wildalmgipfel haben am Sonntag nach dem Annatagsamstag die Almbläser und die Ötscherbuam aufgespielt &#8211; dabei war natürlich mein Freund Werner, Tippelt mit Nachnamen, für alle die ihn noch nicht kennen. Vom Lahnsattel zur Wildalm / Niederalm Schauplatz war die von Lahnsattel aus sichtbare Almhütte unterhalb des zum Wildalmgipfel ansteigenden Ostrückens [...]]]></description>
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<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/07/27/musikanten-auf-der-wildalm/ab-lahnsattel-zellerweg-mit-wildalm-web/' title='ab-lahnsattel-zellerweg-mit-wildalm-web'><img width="150" height="112" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/07/ab-lahnsattel-zellerweg-mit-wildalm-web-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ab-lahnsattel-zellerweg-mit-wildalm-web" title="ab-lahnsattel-zellerweg-mit-wildalm-web" /></a>
<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/07/27/musikanten-auf-der-wildalm/ab-bergfriedhof-lahnsattel-web/' title='ab-bergfriedhof-lahnsattel-web'><img width="150" height="112" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/07/ab-bergfriedhof-lahnsattel-web-150x112.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ab-bergfriedhof-lahnsattel-web" title="ab-bergfriedhof-lahnsattel-web" /></a>
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<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/07/27/musikanten-auf-der-wildalm/bb-werner-tippelt-gipshandgitarrist-web/' title='bb-werner-tippelt-gipshandgitarrist-web'><img width="112" height="150" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/07/bb-werner-tippelt-gipshandgitarrist-web-112x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="bb-werner-tippelt-gipshandgitarrist-web" title="bb-werner-tippelt-gipshandgitarrist-web" /></a>
<a href='http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/2008/07/27/musikanten-auf-der-wildalm/ab-bb-mit-werner-tippelt-niederalm-web/' title='ab-bb-mit-werner-tippelt-niederalm-web'><img width="112" height="150" src="http://wandertipp.at/bernhardbaumgartner/files//2008/07/ab-bb-mit-werner-tippelt-niederalm-web-112x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ab-bb-mit-werner-tippelt-niederalm-web" title="ab-bb-mit-werner-tippelt-niederalm-web" /></a>

<p>Nach der Bergmesse auf dem Wildalmgipfel haben am Sonntag nach dem Annatagsamstag die Almbläser und die Ötscherbuam aufgespielt &#8211; dabei war natürlich mein Freund Werner, Tippelt mit Nachnamen, für alle die ihn noch nicht kennen.</p>
<p>Vom Lahnsattel zur Wildalm / Niederalm</p>
<p>Schauplatz war die von Lahnsattel aus sichtbare Almhütte unterhalb des zum Wildalmgipfel ansteigenden Ostrückens &#8211; die Niederalm. Eine im Aufstieg neue Route für uns, die noch dazu von einem wahren Schwammerlsegen begleitet war. Herr Pilz (Stein- oder Herrenpilz) hat sich in etlichen Variationen präsentiert, die pfiffigen Pfifferlinge konnten sich noch so gut im Heidelbeergesträuch und unter dichten Fichten verstecken, ihre goldgelbe Farbe hat sie dennoch verraten. Geblüht hat am Steilhang hinauf zur Alm ganz wunderschön der Pannonische Enzian.</p>
<p>Mit dem uns schon bekannten Abstieg rund um den Kriegskogel zum Zellerweg, hat das eine ganz schöne Runde ergeben, und weil ich die in meinem &#8220;Wandererlebnis Mariazeller Land &amp; Ötscher noch nicht drinnen hab, kommt die Route in meinen Blog beim Residenzverlag!</p>
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